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(11) |
EP 0 784 150 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2000 Patentblatt 2000/23 |
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Anmeldetag: 15.11.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F01M 5/00 |
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Zylinderkurbelgehäuse einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine
Cylinder block of a multi-cylinder internal combustion engine
Bloc à cylindres d'un moteur à combustion interne multicylindre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
09.01.1996 DE 19600566
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.07.1997 Patentblatt 1997/29 |
| (73) |
Patentinhaber: DaimlerChrysler AG |
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70567 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Berger, Frank
71397 Leutenbach (DE)
- Moll, Kurt
72108 Rottenburg/Neckar (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 193 310
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FR-A- 1 488 629
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 143 (M-1574), 9.März 1994 & JP 05 321667 A
(TOYOTA AUTOM LOOM WORKS LTD), 7.Dezember 1993,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Zylinderkurbelgehäuse einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der gattungsbildenden DE 11 93 310 ist ein Zylinderkurbelgehäuse einer mehrzylindrigen
Brennkraftmaschine bekannt, deren Zylinder durch Zylinderwände gebildet sind, die
von einem sich mindestens teilweise um einem äußeren Umkreis der Zylinderwände erstreckenden
Kühlwassermantel umgeben sind. Der Kühlwassermantel ist durch mindestens eine Kühlwassermantelwand
und den Zylinderwänden gebildet. Ein Schmierölkreislauf umfaßt einen seitlich am Zylinderkurbelgehäuse
angeordneten Ölkühler. Seitlich am Zylinderkurbelgehäuse ist ein Wasserkasten angegossen,
in den der Ölkühler integriert ist und der Öffnungen zum Kühlwassermantel hat. Die
Öffnungen dienen zur strömungsmäßigen Verbindung von Kühlwassermantel und Wasserkasten.
Ein Abschnitt der Kühlwassermantelwand bildet gleichzeitig eine zylinderseitige Begrenzung
des Wasserkastens. Über zwei Öffnungen wird das vom Ölkühler erhitzte Kühlwasser in
Richtung der Laufbüchsen der Zylinder, also in Motorquerrichtung, abgegeben. Ein Ausströmen
des heißen Kühlwassers in Motorquerrichtung zu den Zylindern hin, hat aber lokale
Temperaturerhöhungen bzw. einen Wärmestau zur Folge.
[0003] Die Schrift JP 05 321667 A zeigt nur eine einzelne Öffnung, aus der von einem Ölkühler
erhitztes Kühlwasser aus einem Wasserkasten zum Zylinder hin im wesentlichen in Motorquerrichtung
austreten kann, so daß sich durch das heiße Kühlwasser ebenfalls eine unerwünschte
lokale Temperaturerhöhung des angeströmten Zylinders einstellt. Aufgrund zwischen
den Zylindern vorgesehener Trennwände ist die Ausbildung einer ausgeprägten Wasserströmung
in Motorlängsrichtung nicht möglich.
[0004] Ferner ist aus der DE 40 29 408 A1 ein Zylinderkurbelgehäuse einer mehrzylindrigen
Brennkraftmaschine bekannt, wobei die Zylinderwände des Zylinderkurbelgehäuses von
einem sich in Längsrichtung des Zylinderkurbelgehäuses erstreckenden Kühlwassermantel
umgeben sind und wobei der Kühlwassermantel durch eine von den Zylinderwänden beabstandete
Kühlwassermantelwand gebildet ist. Desweiteren befindet sich seitlich an dem Zylinderkurbelgehäuse
ein Ölkühler eines Schmierkreislaufs der Brennkraftmaschine, wobei der Ölkühler in
einem an das Zylinderkurbelgehäuse angeflanschten Ölkühlergehäuse angeordnet ist.
[0005] Zum allgemeinen technischen Hintergrund wird noch auf die Druckschriften DE 44 00
952 C1 verwiesen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Zylinderkurbelgehäuse
baulich möglichst kompakt auszubilden, wobei gleichzeitig eine möglichst gute Integration
des den Ölkühler umgebenden Wassermantels in den Kühlwasserkreislauf der Brennkraftmaschine
erreichbar ist. Dabei soll neben dem kompakten Aufbau des Zylinderkurbelgehäuses durch
eine im wesentlichen gleichgerichtete Strömungsführung zweier Kühlwasserströme eine
möglichst gleichbleibende An- und Umströmung der einzelnen Zylinder ohne gravierende
Temperaturunterschiede bewirkt werden.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1
gegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Ein Vorteil des Zylinderkurbelgehäuses liegt darin, daß dieses durch den seitlich
angegossenen Wasserkasten sehr kompakt baut. Gleichzeitig wird eine gute Integration
des den Ölkühler umgebenden Wassermantels in den Kühlwasserkreislauf der Brennkraftmaschine
erreicht.
[0009] Durch den im wesentlichen entlang der gesamten Zylinderhöhe verlaufenden Kühlwassermantel
wird die Integration des den Ölkühler umgebenden Wassermantels in den Kühlwasserkreislauf
der Brennkraftmaschine weiter verbessert, indem die Zylinderumströmung in diesem Bereich
nahezu ungestört ist und damit voll funktionsfähig gehalten wird.
[0010] Durch Öffnungen in dem den Wasserkasten begrenzenden Abschnitt der Kühlwassermantelwand
zur strömungsmäßigen Verbindung von Kühlwassermantelwand und Wasserkasten kann in
Abhängigkeit von der Dimensionierung des Ölkühlers und des Wasserkastens und den sich
daraus ergebenden Strömungsquerschnitten eine Beeinflussung des Kühlwasserstromes
im Bereich des den Wasserkasten begrenzenden Abschnittes der Kühlwassermantelwand
vorgenommen werden.
[0011] Ein Vorteil der Ausbildung von Kühlwasserkanälen in Motorquerrichtung zwischen benachbarten
Zylinderwänden liegt in der weiter verbesserten Kühlwirkung, denn durch die Anordnung
der Zylinder entsteht zwischen benachbarten Zylinderwänden durch die schlechtere Wärmeabfuhr
ein Wärmestau, der zu unerwünschten Temperaturspitzen in den benachbarten Zylinderwänden
führen kann. Durch die zwischen den benachbarten Zylinderwänden angeordneten Kühlwasserkanäle
wird eine gleichmäßigere Kühlung und damit auch eine gleichmäßigere Wärmeausdehnung
der einzelnen Zylinder erreicht.
[0012] Die Merkmale der Unteransprüche geben vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung
an.
[0013] Die Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 stellt eine bevorzugte bauliche Ausführung
des Zylinderkurbelgehäuses dar. Durch die an den Kühlwassermantelwänden angeformten
Schraubenpfeifen wird eine einfache und in Serienstückzahlen kostengünstig herstellbare
Schraubenanbindung des Zylinderkopfes realisiert.
[0014] Durch die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 4 und 5 wird eine modulare Bauweise des
Ölkühlers mit dem Deckel des Wasserkastens erreicht. Ein weiterer Vorteil liegt in
der verhältnismäßig einfachen Montage und Demontage des Ölkühlers.
[0015] Ein Vorteil der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 6 liegt darin, daß durch
den einteiligen Gesamtwasserkern, der die durch Kühlwasser ausgefüllten Volumina von
Wasserkasten, Kühlwassermantel und Kühlwasserkanälen umfaßt, bei der Herstellung des
Zylinderkopfes (üblicherweise aus Aluminium-Druckguß) dieser Gesamtwasserkern durch
einen einzigen einstückigen Gießkern darstellbar ist, der beispielsweise im Croning-Formmaskenverfahren
in Serienstückzahlen einfach und kostengünstig herstellbar ist.
[0016] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Zylinderkurbelgehäuse normal zur Hochachse
einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine, wobei seitlich an dem Zylindergehäuse ein
Wasserkasten angegossen ist, in dem ein Ölkühler integriert ist,
- Fig. 2
- einen Querschnitt II - II des Zylinderkurbelgehäuses aus Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Querschnitt III - III des Zylinderkurbelgehäuses aus Fig. 1.
[0017] Fig. 1 zeigt ein Zylinderkurbelgehäuse 1 einer nicht näher dargestellten mehrzylindrigen
Brennkraftmaschine, deren Zylinder 2-5 durch Zylinderwände 2'-5' gebildet sind, die
von einem sich um deren äußeren Umkreis erstreckenden Kühlwassermantel 7 umgeben sind,
der durch mindestens eine Kühlwassermantelwand 10 und die Zylinderwände 2'-5' gebildet
ist. Seitlich am Zylinderkurbelgehäuse 1 ist ein Ölkühler 8 angeordnet, der in einem
seitlich am Zylinderkurbelgehäuse 1 angegossenen Wasserkasten 9 integriert ist. Der
Ölkühler 8 ist Teil eines prinzipiell bekannten, nicht näher dargestellten Schmierölkreislaufs
der Brennkraftmaschine.
[0018] Auf der dem Wasserkasten 9 gegenüberliegenden Seite 11 des Zylinderkurbelgehäuses
1 sind, jeweils in Verlängerung der zugehörigen Zylinderquerachse 2a-5a Aufnahmebohrungen
12-15 für nicht dargestellte Steckpumpen angeordnet, deren Pumpenstößel durch Nocken
einer eine seitlich im Zylinderkurbelgehäuse 1 in Lagern 16 (siehe Fig. 2 und 3) gelagerten
Nockenwelle betätigt werden. Zwischen den Zylindern 2-5 und den zugehörigen Aufnahmebohrungen
12-15 für die Steckpumpen sind jeweils zwei schräg zur Motor-hochachse verlaufende
Löcher 18, 18'- 21, 21' angeordnet, die zur Durchführung von nicht dargestellten Stoßstangen
dienen. Die Stoßstangen befinden sich an ihrem einen Ende in kraftschlüssiger Verbindung
mit Nocken besagter Nockenwelle und sind an ihrem anderen Ende mit im Zylinderkopf
gelagerten Kipphebeln von Einlaß- und Auslaßventilen in prinzipiell bekannter Weise
verbunden.
[0019] Der durch den äußeren Umkreis der Zylinderwände 2'-5' und die Kühlwassermantelwand
10 gebildete Kühlwassermantel 7 ist in Richtung der Zylinderquerachsen 2a-5a beabstandet
von den Zylinderwänden 2'-5' und verläuft längs der Hochachsen 2b-5b der Zylinder
2-5 und in Motorlängsrichtung. Insbesondere bildet ein Abschnitt 22 der Kühlwassermantelwand
10 gleichzeitig eine zylinderseitige Begrenzung des Wasserkastens 9, wobei der Kühlwassermantel
7 in besagtem Abschnitt 22 im wesentlichen durchgehend verläuft. In dem Abschnitt
22 der Kühlwassermantelwand 10 sind Öffnungen 23 zur strömungsmäßigen Verbindung von
Kühlwassermantel 7 und Wasserkasten 9 angeordnet.
[0020] Zwischen benachbarten Zylinderwänden 2',3'; 3', 4' bzw. 4',5' sind in Motorquerrichtung
Kühlwasserkanäle 24, 25 bzw. 26 angeordnet, die die in Motorlängsrichtung verlaufenden
und gegenüberliegenden Abschnitte 27, 28 des Kühlwassermantels 7 strömungsmäßig verbinden.
[0021] An dem den Wasserkasten 9 begrenzenden Abschnitt 22 der Kühlwassermantelwand 10 sind
Versteifungen in Form von Schraubenpfeifen 29 zur Schraubenanbindung eines nicht dargestellten
Zylinderkopfes angeformt (siehe Fig. 2 und 3).
[0022] Eine Besonderheit des erfindungsgemäßen Zylinderkurbelgehäuses 1 liegt darin, daß
bei dessen Herstellung im Aluminium-Druckgußverfahren die mit Kühlwasser ausgefüllten
Volumina des Kühlwassermantels 7, des Wasserkastens 9 und der Kühlwasserkanäle 24-26
durch einen einheitlichen Gesamtwasserkern darstellbar sind, der beispielsweise im
Croning-Formmaskenverfahren als einstückiger Gießkern herstellbar ist.
[0023] Eine nicht dargestellte Wasserpumpe erzeugt eine zwangsweise Zirkulation des Kühlwassers
im Kühlwasserkreislauf, wobei das von der Wasserpumpe geförderte Kühlwasser an einer
Stirnseite 30 des Zylinderkurbelgehäuses 1 über eine dem Wasserkasten 9 zugeordnete
erste Eintrittsöffnung 31 und eine dem Kühlwassermantel 7 zugeordnete zweite Eintrittsöffnung
32 in das Zylinderkurbelgehäuse 1 eintritt. Dabei sind die Hauptströmungsrichtungen
der Kühlwasserströmung im Kühlwassermantel 7 und im Wasserkasten 9 im wesentlichen
gleichgerichtet.
[0024] Der Ölkühler 8 ist an einem Deckel 33 des Wasserkastens 9 befestigt (siehe Fig. 2),
wobei die Anschlüsse zur Zuführung des zu kühlenden und zur Abführung des gekühlten
Schmieröls an dem Dekkel 33 angeordnet sind. Der Deckel 33 ist mit Schrauben in Gewindebohrungen,
die in am Wasserkasten 9 angeformten Angüssen 38 eingebracht sind, befestigt. Der
Ölkühler 8 ist mit dem Deckel 33 zu einer Baueinheit verbunden und mit diesem montierbar
und demontierbar.
[0025] Der Kühlwasserstrom durch den Kühlwassermantel 7 und den Wasserkasten 9 ist in Fig.
1, ausgehend von den beiden stirnseitigen Einlaßöffnungen 31 und 32, mit Pfeilen W
angedeutet. Das Kühlwasser strömt sowohl im Wasserkasten 9 als auch im Wassermantel
7 im wesentlichen in Richtung der Längsachse 6 des Zylinderkurbelgehäuses 1, wobei
längs der Öffnungen 23 in der Kühlwassermantelwand 10 eine gewisse Vermischung der
beiden Strömungen stattfindet. Stromab des Ölkühlers 8 mündet die Strömung aus dem
Wasserkasten 9 in einer Öffnung 40 in den Kühlwassermantel 7 ein. Die dargestellte
Strömungsführung dient in erster Linie der besseren Verdeutlichung der Kühlwasserdurchströmung
des Zylinderkurbelgehäuses 1. Desweiteren kann durch eine entsprechende Dimensionierung
der Kanalquerschnitte das Kühlwasser in einer gewünschten Richtung an vorgegebenen
Stellen des Kühlwassermantels vorbeigeführt werden.
[0026] In Fig. 2 ist ein Schnitt II - II von Fig. 1 dargestellt. Gleiche Bauteile von Fig.
1 sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Unterhalb des Zylinders 2 ist ein
Lagerstuhl 34 eines Kurbelwellenlagers 35 einer nicht dargestellten Kurbelwelle angeordnet.
Rechts oberhalb des Lagerstuhles 34 ist das Lager 16 der nicht dargestellten Nockenwelle
gezeigt, wobei Lager 16 und Kurbelwellenlager 35 über eine strichliert gezeichnete
Druckölleitung 39 mit Schmieröl versorgt werden.
[0027] Der in Richtung der Längsachse 6 des Zylinderkurbelgehäuses 1 verlaufende Abschnitt
27 des Kühlwassermantels 7 erstreckt sich im wesentlichen parallel und entlang nahezu
der gesamten Höhe der Zylinder 2-5.
[0028] An dem geodätisch oberen Ende des Abschnittes 27 befindet sich je Zylinder 2-5 eine
Durchtrittsöffnung 27a zu Kühlwasserkanälen im Zylinderkopf und am unteren Ende des
Abschnittes befindet sich eine Ausformung 27b, die bis nahe an eine in Richtung der
Längsachse 6 des Zylinderkurbelgehäuses 1 verlaufende Hauptölleitung 17 heranreicht,
wodurch eine gewisse Kühlung des Schmieröls in der Hauptölleitung 17 ermöglicht wird.
Insbesondere verläuft der Kühlwassermantel 7 in dem den Wasserkasten 9 begrenzenden
Abschnitt 22 der Kühlwassermantelwand 10 in Richtung der Hochachse 2b bzw. 3b der
Zylinder 2 bzw. 3 und in Motorlängsrichtung von einer Oberseite 37 des Zylinderkurbelgehäuses
1 bis unterhalb des Wasserkastens 9.
[0029] Unterhalb der Durchtrittsöffnung 27a ist die Schraubenpfeife 29 zur Aufnahme der
Schraubenanbindung für den Zylinderkopf zu sehen. Durch die Schraubenpfeife 29 erfolgt
lediglich eine geringfügige Querschnittsverminderung des Kühlwassermantels 7, jedoch
wird die Steifigkeit der Kühlwassermantelwand 10 wesentlich erhöht.
[0030] Der Abschnitt 28 des Kühlwassermantels 7 des Zylinderkurbelgehäuses 1 verläuft ebenfalls
parallel zur Längsachse 6 des Zylinderkurbelgehäuses 1 und in Richtung der Hochachse
2b des Zylinders 2. Die Höhe des Abschnittes 28 ist wegen des Nockenwellenlagers 16
etwas geringer.
Am geodätisch oberen Ende des Abschnittes 28 befindet sich eine Durchtrittsöffnung
28a zu Kühlwasserkanälen im Zylinderkopf.
[0031] In Fig. 3 ist ein Schnitt III - III von Fig. 1 dargestellt, wobei hier der Ölkühler
8 nicht eingezeichnet ist. Gleiche Bauteile aus Fig. 1 und 2 sind mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet. Auf der dem Zylinderkopf zugewandten Seite des Zylinderkurbelgehäuses
1 sind die Schraubenpfeifen 29 für die Schraubenanbindung des Zylinderkopfes angeordnet.
Der Kühlwasserkanal 24, der die beiden Abschnitte 27 und 28 des Kühlwassermantels
7 strömungsmäßig verbindet, besitzt neben den Öffnungen 23 zum Wasserkasten 9 (siehe
Fig. 1) auch über eine unterhalb der Schraubenpfeife 29 angeordnete Öffnung 34 eine
Strömungsverbindung mit dem Wasserkasten 9.
[0032] Zwischen den beiden Schraubenpfeifen 29 besitzt der Kühlwasserkanal 24 auf seiner
geodätisch oberen Seite eine gewölbte Kontur 35, wobei unterhalb dieser Kontur, in
etwa in der Mitte des Kühlwasserkanals 24 ein Abstützzapfen 36 angeordnet ist, der
die beiden benachbarten Zylinderwände 2' und 3' (siehe Fig. 1) gegeneinander abstützt.
Der Abstützzapfen 36 ist am Zylinderkurbelgehäuse 1 angegossen.
1. Zylinderkurbelgehäuse einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine, deren Zylinder durch
Zylinderwände gebildet sind, die von einem sich mindestens teilweise um einem äußeren
Umkreis der Zylinderwände erstreckenden Kühlwassermantel umgeben sind, der durch mindestens
eine Kühlwassermantelwand und den Zylinderwänden gebildet ist sowie mit einem Schmierölkreislauf,
der einen seitlich am Zylinderkurbelgehäuse angeordneten Ölkühler umfaßt, wobei seitlich
am Zylinderkurbelgehäuse ein Wasserkasten angegossen ist, in den der Ölkühler integriert
ist und der Öffnungen zum Kühlwassermantel hat, die zur strömungsmäßigen Verbindung
von Kühlwassermantel und Wasserkasten dienen, wobei ein Abschnitt der Kühlwassermantelwand
gleichzeitig eine zylinderseitige Begrenzung des Wasserkastens bildet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlwassermantel (7) in einem den Wasserkasten (9) begrenzenden Abschnitt
(22) der Kühlwassermantelwand (10) in Richtung einer Hochachse (2b,3b) der Zylinder
(2,3) und in Motorlängsrichtung (6) von einer Oberseite (37) des Zylinderkurbelgehäuses
(1) bis unterhalb des Wasserkastens (9) und im wesentlichen durchgehend verläuft und
wobei an einer Stirnseite (30) des Zylinderkurbelgehäuses (1) für das Kühlwasser eine
dem Wasserkasten (9) zugeordnete erste Eintrittsöffnung (31) und eine dem Kühlwassermantel
(7) zugeordnete zweite Eintrittsöffnung (32) angeordnet ist, wobei die Öffnungen (23)
des Wasserkastens (9) zum Kühlwassermantel (7) in dem den Wasserkasten (9) begrenzenden
Abschnitt (22) der Kühlwassermantelwand (10) angeordnet sind, wobei das Kühlwasser
im Wasserkasten (9) als auch im Kühlwassermantel (7) im wesentlichen in Richtung der
Motorlängsachse(6) des Zylinderkurbelgehäuses (1) strömt und längs der Öffnungen (23)
in der Kühlwassermantelwand (10) eine gewisse Vermischung der beiden Strömungen stattfindet
und zur strömungsmäßigen Verbindung gegenüberliegender Abschnitte(27,28) des Kühlwassermantels
(7) zwischen benachbarten Zylinderwänden (2',3';3',4';4',5') in Motorquerrichtung
Kühlwasserkanäle (24-26) angeordnet sind.
2. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem den Wasserkasten (9) begrenzenden Abschnitt (22) der Kühlwassermantelwand
(10) Versteifungen für Schraubenpfeifen (29) zur Schraubenanbindung eines Zylinderkopfes
angeformt sind.
3. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens der Kühlwassermantel (7) und der Wasserkasten (9) einen einheitlichen
Gesamtwasserkern bilden, der als einstückiger Gießkern herstellbar ist.
4. Zylinderkurbelgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ölkühler (8) an einem Deckel (33) des Wasserkastens (9) befestigt ist, wobei
die Anschlüsse zur Zuführung des zu kühlenden und zur Abführung des gekühlten Schmieröls
an dem Deckel (33) angeordnet sind.
5. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ölkühler (8) mit dem Deckel (33) des Wasserkastens (9) montierbar und demontierbar
ist.
6. Zylinderkurbelgehäuse nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das umschlossene Volumen von Wasserkasten (9), Kühlwassermantel (7) und Kühlwasserkanälen
(24-26) einen Gesamtwasserkern bilden, der durch einen einteiligen Gießkern darstellbar
ist.
1. A cylinder crankcase in a multi-cylinder internal combustion engine in which the cylinders
are formed by cylinder walls which are surrounded by a cooling jacket which extends
at least in part around an outer periphery of the cylinder walls and is formed by
at least one cooling jacket wall and the cylinder walls, and with a lubricating oil
circuit which comprises an oil cooler positioned on the side of the cylinder crankcase,
whereby positioned on the side of the crankcase and integrally cast with it is a radiator
tank in which the oil cooler is integrated and which has openings to the cooling jacket
which serve to connect the flows in the cooling jacket and the radiator tank, with
one section of the cooling jacket wall simultaneously forming a delimitation between
the cylinder and the radiator tank,
characterised in that
a section (22) of the cooling jacket wall (10) of the cooling jacket (7) which delimits
the radiator tank (9) runs along a vertical axis (2b, 3b) of the cylinders (2, 3)
and lengthways along the engine (6) from the top (37) of the cylinder crankcase (1)
to underneath the radiator tank (9) in an essentially continuous manner, and whereby
positioned at the front (30) of the cylinder crankcase (1) for the coolant is a first
inlet opening (31) connected to the radiator tank (9) and a second inlet opening (32)
connected to the cooling jacket (7), with the openings (23) in the radiator tank (9)
to the cooling jacket (7) being positioned in the section (22) of the cooling jacket
wall (10) which delimits the radiator tank (9), with the coolant in the radiator tank
(9) and in the cooling jacket (7) flowing through the cylinder crankcase (1) essentially
along the longitudinal axis of the engine (6), with a certain mixing of the two flows
taking place along the openings (23) in the cooling jacket wall (10) and with coolant
channels (24-26) being positioned between adjacent cylinder walls (2', 3'; 3', 4';
4', 5') crossways across the engine to connect the flows of opposing sections (27,
28) of the cooling jacket (7).
2. A cylinder crankcase in accordance with Claim 1,
characterised in that
reinforcing elements for screw pipes (29) to make a screw connection with the cylinder
head are fashioned integrally with the section (22) of the cooling jacket wall (1)
delimiting the radiator tank (9).
3. A cylinder crankcase in accordance with Claim 1 or 2,
characterised in that
at least the cooling jacket (7) and the radiator tank (9) form a single complete water
core which can be manufactured as a one-piece cast core.
4. A cylinder crankcase in accordance with one of Claims 1 to 3,
characterised in that
the oil cooler (8) is fixed to a cover (33) on the radiator tank (9) with the connections
to supply the lubricating oil to be cooled and to drain the cooled lubricating oil
being positioned on the cover (33).
5. A cylinder crankcase in accordance with Claim 4,
characterised in that
the oil cooler (8) can be fitted and removed with the cover (33) on the radiator tank
(9).
6. A cylinder crankcase in accordance with Claim 1 or 3,
characterised in that
the volumes contained in the radiator tank (9) the cooling jacket (7) and the coolant
channels (24-26) form a complete water core which can be represented by a single-piece
cast core.
1. Carter à cylindres d'un moteur à combustion interne multicylindres, dont les cylindres
sont formés par les parois de cylindre, qui sont entourées par une chemise d'eau de
refroidissement, qui s'étend au moins en partie autour de la circonférence extérieure
des parois des cylindres et qui est formée par au moins une paroi de chemise d'eau
de refroidissement et les parois de cylindre, comprenant aussi un circuit d'huile
de lubrification, qui comporte un refroidisseur à huile monté latéralement contre
le carter à cylindres, un réservoir à eau étant coulé contre le carter à cylindres
latéralement, réservoir où est intégré le refroidisseur à huile et qui est doté d'orifices
communiquant avec la chemise d'eau de refroidissement, lesquels assurent une liaison
hydrodynamique entre la chemise d'eau de refroidissement et le réservoir à eau, une
partie de la paroi de la chemise d'eau de refroidissement formant en même temps une
délimitation du réservoir à eau du côté du cylindre,
caractérisé en ce que la chemise d'eau de refroidissement (7), dans une partie
(22) de la paroi de la chemise d'eau de refroidissement (10) qui délimite le réservoir
à eau (9), s'étend dans le sens d'un axe vertical (2b, 3b) des cylindres (2, 3) et
dans le sens long du moteur (6) depuis une face supérieure (37) du carter à cylindres
(1) jusqu'en dessous du réservoir à eau (9) et sensiblement en continu et en ce que,
au niveau d'une face frontale (30) du carter à cylindres (1), il est prévu pour l'eau
de refroidissement un premier orifice d'admission (31) associé au réservoir à eau
(9), et un deuxième orifice d'admission (32) associé à la chemise d'eau de refroidissement
(7), les orifices (23) du réservoir à eau (9) communiquant avec la chemise d'eau de
refroidissement (7) sont réalisés dans la partie (22) de la paroi de chemise d'eau
de refroidissement (10) qui délimite le réservoir à eau (9), l'eau de refroidissement
circulant dans le réservoir à eau (9), ainsi que dans la chemise d'eau de refroidissement
(7) sensiblement dans le sens de l'axe longitudinal (6) du moteur du carter à cylindres
(1) et il se produit le long des orifices (23) dans la paroi de la chemise d'eau de
refroidissement (10), en quelque sorte un brassage des deux flux, et des canaux d'eau
de refroidissement (24-26), destinés à assurer la liaison hydrodynamique entre des
parties (27, 28) en vis-à-vis de la chemise d'eau de refroidissement (7), étant disposés
entre des parois de cylindre (2', 3' ; 3', 4' ; 4', 5') contiguës dans le sens transversal
du moteur.
2. Carter à cylindres selon la revendication 1, caractérisé en ce que des renforcements
pour pipes filetées (29), destinées à l'assemblage vissé d'une culasse de cylindre,
sont moulés contre la partie (22) de la paroi de la chemise d'eau de refroidissement
(10) qui délimite le réservoir à eau (9).
3. Carter à cylindres selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins la
chemise d'eau de refroidissement (7) et le réservoir à eau (9) forment une pièce centrale
globale homogène remplie d'eau et qui peut être réalisée sous forme de noyau de coulée
en une seule pièce.
4. Carter à cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que le refroidisseur à huile (8) est fixé contre un couvercle (33) du réservoir
à eau (9), les raccords destinés à l'admission de l'huile de lubrification à refroidir
et à l'évacuation de l'huile de lubrification refroidie étant disposés contre le couvercle
(33).
5. Carter à cylindres selon la revendication 4, caractérisé en ce que le refroidisseur
à huile (8) peut être monté et démonté avec le couvercle (33) du réservoir à eau (9).
6. Carter à cylindres selon la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que le volume
intérieur du réservoir à eau (9), la chemise d'eau de refroidissement (7) et les canaux
d'eau de refroidissement (24-26) forment une pièce centrale globale remplie d'eau,
qui peut être formée par un noyau de coulée en une seule pièce.