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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
08.10.1994 DE 4436008
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.1997 Patentblatt 1997/30 |
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Patentinhaber: Forschungszentrum Karlsruhe GmbH |
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76133 Karlsruhe (DE) |
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Erfinder: |
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- FEIT, Klaus
D-76676 Graben-Neudorf (DE)
- HECKELE, Mathias
D-76351 Linkenheim (DE)
- RUTHER, Patrick
D-76139 Karlsruhe (DE)
- WEINDEL, Klaus
D-76694 Forst (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rückert, Friedrich, Dr. |
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Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung
Patente und Lizenzen
Weberstrasse 5 76133 Karlsruhe 76133 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 15 no. 425 (C-0879) ,29.Oktober 1991 & JP,A,89 315839
(NEC) 31.Juli 1991,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17 no. 641 (M-1516) ,29.November 1993 & JP,A,92 015167
(TERUMO CORP) 10.August 1993,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 18 no. 190 (M-1586) ,31.März 1994 & JP,A,92 152039
(AISIN SEIKI) 27.Dezember 1993,
- YASUSHI IKEI ET AL 'FLUID DRIVEN MICROACTUATOR WITH FEEDBACK MECHANISM' 7.Februar
1993 , PROCEEDINGS OF THE WORKSHOP ON MICRO ELECTRO MECHANICAL SYSTEMS (ME, FORT LAUDERDALE,
FEB. 7 - 10, 1993, NR. WORKSHOP 6, PAGE(S) 213 - 218 , INSTITUTE OF ELECTRICAL AND
ELECTRONICS ENGINEERS
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen mikromechanischen Aktor zur Erzeugung von
Kräften der Größenordnung einiger mN bis in den Bereich von etwa 100 mN mit Abmessungen
im Bereich einiger 100 µm, mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruches.
[0002] Mikromechanische Aktoren werden zu den verschiedensten Zwecken eingesetzt, wobei
die derzeit erzielbaren Kräfte noch sehr gering sind. Die bekannten Aktoren können
daher nur für Zwecke verwendet werden, bei denen geringe Kräfte unterhalb des mN-Bereiches
ausreichen. Ein derartiger Aktor ist z. B. aus: Sniegowski, J. J.: "A Micro Actuation
Mechanism Based on Liquid Vapor Surface Tension", 7th Intern. Conf. on Solid-State
Sensors and Actuators, Yokohama 1993, bekannt. Der Aktor besitzt einen Kolben mit
Kolbenstange, der in einem Gehäuse größerer Abmessungen durch eine Dampfblase bewegt
wird. Die Abdichtung des Kolbens im Gehäuse erfolgt durch die Oberflächenspannung
der Dampfblasenwand. Der Kolben selbst wird durch zwei an der Kolbenstange seitlich
angreifende Blattfedern geführt und gehalten. Da der Aktor in traditioneller Siliziumtechnologie
hergestellt wird, weist er keine Strukturen mit hohem Aspektverhältnis auf. Dies führt
zwangsläufig zu geringen Zylinderabmessungen und damit auch geometriebedingt neben
den Einschränkungen durch die Oberflächenspannung der Dampfblase nur zu geringen erzielbaren
Kräften.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik hat daher die vorliegende Erfindung zur Aufgabe,
einen mikromechanischen Aktor der eingangs beschriebenen Art anzugeben, mit welchem
sich wesentlich höhere Kräfte als mit den bekannten erzielen lassen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die vorliegende Erfindung die Merkmale vor, die
im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche 1 und 2 angeführt sind. Besonders vorteilhaft
ist erfindungsgemäß ein Aktor, der gemäß Patentanspruch 3 hergestellt ist.
[0005] Mit dem erfindungsgemäßen Aktor lassen sowohl große Kräfte bis in Bereiche um 100mN
als auch große Stellwege realisieren. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß fluidische
Schmierung der bewegten Teile möglich ist.
[0006] Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden im folgenden und anhand der
Figuren 1 und 2 näher erläutert. Es zeigen:
die Fig.1 einen Schnitt durch den Aktor von oben gesehen und
die Fig.2 die rasterelektronenmikroskopische Originalaufnahme eines mit LIGA-Technik
gefertigten Aktors schräg von oben bei abgenommener Deckplatte.
[0007] Der dargestellte Aktor stellt eine bewegliche Mikrostruktur dar, die durch eine Kombination
des LIGA-Verfahrens (Röntgentiefenlithografie mit Galvanoformung und Kunststoffabformung)
mit einer Opferschichttechnik hergestellt wird. Diese Herstellungsmethode ermöglicht
es, Mikrostrukturen mit Strukturhöhen bis zu mehreren 100 µm bei lateralen Abmessungen
von wenigen µm zu fertigen. Durch die zusätzliche Anwendung der Opferschichttechnik
ist man in der Lage, freibewegliche Teile herzustellen. Das Prinzip der Herstellung
wird späterfolgend beschrieben.
[0008] Der Aktor besteht im wesentlichen aus einem flachen Gehäuse 1, welches auf einer
Substratplatte 2 sitzt und mit ihr fest verbunden ist. In dem Gehäuse 1 ist ein Kanal
3 vorhanden, in welchem ein axial längsbeweglicher Kolben 4 hin- und herbewegt wird,
an dessen einer Seite eine Führungstange 11 und an seiner anderen Seite eine Kolbenstange
12 befestigt ist, jeweils in Hubrichtung gesehen. Der Kanal 3 mündet mit seinem einen
Ende in einer Druckkammer 5, die über eine Bohrung 6 mit einem druckführenden Fluid
beaufschlagt wird, welches dadurch von dieser Seite her eine Kraft auf den Kolben
4 ausübt. Diese Bohrung 6 dient neben der Zufuhr auch der Abfuhr des Fluides. Neben
dem Kolben 4 bzw. vor und hinter ihm, von der Druckseite aus gesehen, ist jeweils
ein Lagerblock 7 und 8 zusammen mit dem Gehäuse 1 ebenfalls auf der Substratplatte
2 befestigt. Die Lagerblöcke 7 und 8 weisen Schlitze 9 und 10 auf, wobei in dem Schlitz
9 die Führungsstange 11 und in dem Schlitz 10 die Kolbenstange 12 gleitet. Dadurch
wird der Kolben 4 mittels der Lagerblöcke 7 und 8 in Hub- bzw. Arbeitsrichtung geführt.
Dabei sind die Lagerblöcke in ihrer Geometrie (Breite, Lagerspiel) so ausgelegt, daß
der Kolben nicht verkanten kann. Der Kolben selbst hat dabei eine laterale Ausdehnung
von etwa 400 x 450 µm. Die Spaltbreite zwischen Kolben 4 und Kanal 3 beträgt etwa
2µm. Der Kolben 4 sowie die Stangen 11 und 12 im Kanal 3 und in den Schlitzen 9 und
10 werden dabei z. B. mit Silikonöl fluidisch geschmiert.
[0009] Die aus dem Lagerblock 8 herausragende Kolbenstange 12 überträgt die vom Kolben 4
erzeugte Kraft nach aussen auf nicht mehr dargestellte Elemente. Ein Anwendungszweck
ist z.B. das Aufbringen einer Biegekraft auf einen Stab. Die in den Figuren dargestellte
Ausführung des Aktors ist nach der Herstellung mittels des LIGA-Verfahrens nach oben
offen. Um die Druckkammer 5 mit dem Kolben 4 sowie den gesamten Aktor nach oben abzuschließen
und einen geschlossenen Druckraum zu erzielen, ist das Gehäuse 1 nach oben durch eine
nicht dargestellte Deckplatte verschlossen. Diese wird auf dem Gehäuse fest verklebt,
wobei die umlaufende Nut 13 ein Einlaufen des Klebers ins Innere des Aktors verhindert.
Die Abdichtung des beweglichen Kolbens 4 gegenüber dem Gehäuse 1 und der Kanalwand
sowie gegenüber der Deckplatte erfolgt durch fluidische Schmierung, wodurch auch die
Reibung des Kolbens 4 im Kanal 3 verringert wird.
[0010] Im folgenden werden kurz die Fertigungsschritte des LIGA-Verfahrens für den Aktor,
d. h. für eine bewegliche Mikrostruktur in einem Ausführungsbeispiel beschrieben:
[0011] Ausgangspunkt ist eine bis zu mehreren 100 µm dicke strahlungsempfindliche Kunststoffschicht.
Dieser sogenannte Resist wird durch direkte Polymerisation auf ein Substrat mit Opferschicht
und Galvanikstartschicht aufgebracht. Die 3 - 7 µm dicke Opferschicht aus Ti wurde
vorstrukturiert, so daß bei der anschließenden, justierten Röntgenbestrahlung die
später beweglichen Teile der Mikrostruktur, bei dem oben beschriebenen Aktor der Kolben
4 mit den Stangen 11 und 12, auf der Opferschicht zu liegen kommen. Unter den unbeweglichen
Bereichen, die mit dem Substrat verankert sind wie das Aktorgehäuse 1 und die Lagerblöcke
11 und 12, liegt keine Opferschicht.
[0012] Die Strukturierung des Resists erfolgt durch justierte Synchrotonbestrahlung, wobei
die hierbei verwendete Maske gegenüber der Opferschicht ausgerichtet wird. Die Synchrotonstrahlung
hat den Vorteil, daß sie bei kleiner Wellenlänge (0,2 bis 0,5 nm) eine hohe Energiedichte
und große Parallelität besitzt. Dadurch ist es möglich, eine über die gesamte Resistdicke
hochpräzise Abbildung der Röntgenmaske zu erzielen. Die Genauigkeit liegt über die
gesamte Strukturhöhe im Submikrometerbereich. Bei lateralen Abmessungen der Strukturen
im Mikrometerbereich erreicht man ein Aspektverhältnis (d. h. das Verhältnis von Strukturhöhe
zu minimaler lateraler Ausdehnung) von bis zu loo.
[0013] Durch die Bestrahlung ändert sich die chemische Zusammensetzung des Resists so, daß
bei der anschließenden Entwicklung die bestrahlten Bereiche herausgelöst werden und
man ein Negativ der gewünschten Struktur erhält. Die so erzeugten Zwischenräume werden
galvanisch mit einem Metall aufgefüllt. Erneutes Bestrahlen ohne Maske zum Entfernen
des unbelichteten Resists ergibt die gewünschte Mikrostruktur. Schließlich wird die
Ti-Schicht selektiv gegenüber den anderen Materialien weggeätzt, so daß der auf der
Opferschicht aufgebaute Teil der Struktur, hier der Kolben 4, frei beweglich ist.
[0014] Vor dem letzten Bestrahlungsschritt werden die Mikrostrukturen poliergefräst, um
eine glatte Oberfläche zu erzielen, die für das dichte Schließen der Abschlußplatte
notwendig ist.
Bezugszeichenliste:
[0015]
- 1
- Aktorgehäuse
- 2
- Substratplatte
- 3
- Kanal
- 4
- Kolben
- 5
- Druckkammer
- 6
- Bohrung
- 7
- Lagerblock
- 8
- Lagerblock
- 9
- Schlitz
- 10
- Schlitz
- 11
- Führungsstange
- 12
- Kolbenstange
- 13
- Nut
1. Mikromechanischer Aktor zur Erzeugung von Kräften der Größenordnung einiger mN bis
in den Bereich von etwa 100 mN mit Abmessungen im Bereich einiger 100 µm, mit den
folgenden Merkmalen:
a) einem in einem Kanal beweglichen Kolben, der von der einen Seite her aus einer
Druckkammer durch ein druckführendes Medium beaufschlagt wird und der
b) an der anderen Seite eine Kolbenstange zur Abnahme der erzeugten Kraft aufweist,
wobei
c) der Kolben mittels Führungselementen in Hubrichtung längsbeweglich geführt ist,
gekennzeichnet durch die weiteren Merkmale:
d) der Aktor weist ein flaches Gehäuse (1) auf, welches fest auf einer Substratplatte
(2) sitzt und in dem ein Kanal (3) verläuft, in welchem ein axial längsbeweglicher
Kolben (4) hin- und herbewegbar ist,
e) der Kanal (3) mündet mit seinem einen Ende in einer Druckkammer (5), die über eine
Bohrung (6) mit einem druckführenden Fluid beaufschlagt wird,
f) an der einen Seite des Kolbens (4) ist eine Führungsstange (11) und an seiner anderen
Seite eine Kolbenstange (12) befestigt,
g) vor und hinter dem Kolben (4) ist, von der Druckseite aus gesehen, jeweils ein
Lagerblock (7 und 8) zusammen mit dem Gehäuse (1) ebenfalls auf der Platte (2) befestigt,
h) die Lagerblöcke (7 und 8) weisen Schlitze (9 und 10) zur Führung des Kolbens (4)
auf, wobei in dem Schlitz (9) die Führungsstange (11) und in dem Schlitz (10) die
Kolbenstange (12) gleitet,
i) das Gehäuse (1) ist nach oben durch eine Deckplatte verschlossen.
2. Aktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (4) sowie die Stangen
(11 und 12) im Kanal (3) und in den Schlitzen (9 und 10) fluidisch geschmiert werden.
3. Aktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1), die Lagerblöcke
(7 und 8) und der Kolben (4) d. h. die gesamte Struktur des Aktors gemeinsam in den
selben Arbeitsgängen auf röntgenlithographischem, röntgentiefenlithographisch-galvanoplastischem
oder auf hiervon abgeleiteten abformtechnischem bzw. abformtechnisch-galvanoplastischem
Wege auf dem Substrat der Grundplatte hergestellt werden, wobei die mechanische Trennung
der beweglichen Teile dadurch erfolgt, daß in den entsprechenden Bereichen des Substrats
zunächst lokal eine Trennschicht aufgebracht wird, die zum Schluß ätztechnisch wieder
entfernt wird.
1. Micromechanical actuator (1) for generating forces of the order of magnitude ranging
from a few mN to the region of approximately 100 mN with dimensions in the region
of a few 100 µm, having the following features:
a) a piston, which is displaceable in a duct and has a pressurising medium acting
thereon from one side of a pressure chamber, said piston
b) having a piston rod on the other side to remove the generated force,
c) the piston being longitudinally displaceably guided in the lifting direction by
means of guide elements,
characterised by the additional features:
d) the actuator has a flat housing (1), which sits securely on a substrate plate (2),
and in which a duct (3) extends, in which duct an axially longitudinally displaceable
piston (4) is reciprocatable,
e) the duct (3) extends with its one end in a pressure chamber (5), which has a pressurising
fluid acting thereon via a bore (6),
f) a guide rod (11) is mounted on one side of the piston (4), and a piston rod (12)
is mounted on its other side,
g) a bearing block (7 and 8 respectively), together with the housing (1), is also
mounted on the plate (2) in front of and behind the piston (4) when viewed from the
pressure side,
h) the bearing blocks (7 and 8) have slots (9 and 10) for the guidance of the piston
(4), the guide rod (11) sliding in the slot (9) and the piston rod (12) sliding in
the slot (10), and
i) the housing (1) is closed at its upper end by a cover plate.
2. Actuator according to claim 1, characterised in that the piston (4) and the rods (11
and 12) are fluidically lubricated in the duct (3) and in the slots (9 and 10).
3. Actuator according to claim 1 or 2, characterised in that the housing (1), the bearing
blocks (7 and 8) and the piston (4), i.e. the entire structure of the actuator, are
produced altogether on the substrate of the base plate in the same operations by an
X-ray lithographic method, by a deep X-ray lithographic-galvanoplastic method or by
a technical moulding or technically moulding-galvanoplastic method derived therefrom,
the mechanical separation of the moving parts being effected as a result of a separation
layer being initially applied locally in the corresponding regions of the substrate,
which layer is eventually removed again by an etching technique.
1. Actionneur micromécanique servant à produire des forces de l'ordre de grandeur de
quelques mN jusqu'à la zone d'environ 100 mN, avec des dimensions de l'ordre de quelques
centaines de µm, avec les caractéristiques suivantes :
a) un piston mobile dans un canal, qui est alimenté par un côté à partir d'une chambre
de pression avec un fluide sous pression et qui
b) présente sur l'autre côté une tige de piston servant à enlever la force produite,
c) le piston étant guidé au moyen d'éléments de guidage en se déplaçant longitudinalement
dans le sens de la course,
caractérisé par des autres caractéristiques :
d) l'actionneur présente un boîtier plat (1), qui repose de façon solidaire sur une
plaque de substrat (2), et dans laquelle s'étend un canal (3), dans lequel peut aller
et venir un piston mobile axialement dans le sens longitudinal (4),
e) le canal (3) débouche par l'une de ses extrémités dans une chambre de pression
(5), qui est alimentée via un alésage (6) par un fluide sous pression,
f) sur l'un des côtés du piston (4) est fixée une tige de guidage (11) et à son autre
extrémité une tige de piston (12),
g) devant et derrière le piston (4), vu du côté sous pression, on a fixé un bloc de
palier (7 et 8) en même temps que le boîtier (1) également sur la plaque (2),
h) les blocs de palier (7 et 8) présentent des fentes (9 et 10) servant à guider le
piston (4), la tige de guidage (11) glissant dans la fente (9) et la tige de piston
(12) glissant dans la fente (10),
i) le boîtier (1) est fermé vers le haut par un couvercle.
2. Actionneur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le piston (4) ainsi que les tiges (11 et 12) sont lubrifiées de façon fluide dans
le canal (3) et dans les fentes (9 et 10).
3. Actionneur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le boîtier (1) les blocs de paliers (7 et 8) et le piston (4), c'est à dire la structure
tout entière de l'actionneur sont fabriqués lors des mêmes séquence de travail sur
le substrat de la plaque de base par voie lithographique aux rayons X, lithographique
aux rayons X et galvanoplastique, ou par voie dérivée basée en déformation technique
ou par une voie galvanoplastique basée en déformation technique, la séparation mécanique
des pièces en mouvement ayant lieu grâce au fait que dans les zones correspondantes
du substrat on met d'abord localement une couche de séparation, qui est enlevée pour
finir par une technique de décapage.