[0001] Die Erfindung betrifft ein Wandsäge, insbesondere eine Wandsäge für die Erstellung
von Bündigschnitten in Beton und dgl. Untergrund, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Die Erfindung betrifft auch ein Sägeblatt zum Einsatz in Verbindung mit einer derartigen
Wandsäge gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 8.
[0002] Wandsägesysteme sind Einrichtungen für das Durchtrennen von armierten oder nicht
armierten Betonwänden mit Hilfe von rotierenden, mit Schneidsegmenten bestückten Sägeblättem
und sind beispielsweise in den Firmenprospekten der Anmelderin Nr. W 1881 594 10-d,
1994 und W 1838 993 10-d, 1993 beschrieben. Sie werden im Hochbau, im Tiefbau, bei
Sanierungen von Gebäuden und bei Renovationen eingesetzt. Beispielsweise kann es bei
Abbrucharbeiten im Sanierungsfall, bei Baukorrekturen oder für die Erstellung von
Anschlussbauten erforderlich sein, bereits bestehende Betonwände zu durchtrennen,
abzutragen oder Bereiche aus den Betonwänden auszuschneiden. Während bei einer Vielzahl
der Anwendungen die Schnitte in Bereichen der Betonwände gesetzt werden können, in
denen genügend Abstand zu angrenzenden Wänden, zur Decke oder zum Boden besteht, besteht
insbesondere bei Schnitten für die Erstellung von Anschlussbauten oder bei Ausschnitten
für Türen und ähnliches die Forderung nach bündigen Schnitten. Das heisst, der Schnitt
muss beispielsweise bündig zu einer angrenzenden, vertikal verlaufenden Wand oder
im Fall von Türausschnitten bündig mit dem Boden bzw. mit der Decke verlaufen.
[0003] Für derartige Bündigschittanwendungen können die gebräuchlichen Befestigungsvorrichtungen,
mit denen das Sägeblatt am Sägekopf bzw. am Sägearm fixiert ist, nicht eingesetzt
werden, da diese Vorrichtungen jeweils aus Elementen bestehen, die an beiden Flachseiten
des Sägeblatts angeordnet sind, um das Sägeblatt zwischen sich einzuspannen und mit
einer am Sägekopf angeordneten Antriebseinheit zu verbinden. Die Befestigungselemente
überragen die Flachseiten des Sägeblattes und verunmöglichen dadurch einen bündigen
Schnitt. Aus diesem Grund wurden sogenannte Bündigflansche entwickelt, welche fest
mit der Antriebseinheit am Sägekopf bzw. dem Sägearm verbunden sind. Das Sägeblatt
wird mit Hilfe von Senkkopfschrauben fest mit dem Bündigflansch verbunden, welche
von der dem Flansch gegenüberliegenden Seite durch Bohrungen im Sägeblatt gesteckt
werden und in den Flansch eingeschraubt werden. Die Köpfe der Schrauben schliessen
dabei bündig mit der Flachseite des Sägeblatts ab. Bei diesen bekannten Bündigflanschen
wird die freie Flachseite des Sägeblatts von keinen Befestigungselementen überragt
und der Schnitt kann somit bündig mit einer angrenzenden Wand, mit dem Boden oder
mit der Decke erfolgen.
[0004] Bei der Anwendung von Wandsägen und insbesondere bei Bündigschnittanwendungen muss
darauf geachtet werden, dass unabhängig von der erforderlichen bzw. der gewünschten
Schnittiefe nicht von Anfang an mit dem grössten Sägeblattdurchmesser gearbeitet werden
kann. Dies vor allem deshalb, weil Sägeblätter mit sehr grossen Durchmessem von beispielsweise
bis zu 1600 mm sich im Betrieb, insbesondere bei axialer Belastung, axial verformen
können. Dadurch können im Betrieb Schwingungen des Sägeblatts auftreten und es kann
der Rundlauf des Sägeblatts beeinträchtigt sein. Bei Bündigschnittanwendungen ist
das Sägeblatt zu Beginn des Schneidvorganges zudem nur einseitig durch den Bündigschnittflansch
geführt. Daher kann das Problem von Schwingungen des Sägeblatts bei Bündigschnittanwendungen
sogar noch stärker auftreten. Deshalb wird bei Anwendungen von Wandsägen zunächst
immer ein Sägeblatt mit einem kleineren Start-Durchmesser von beispielsweise 600 mm
oder 700 mm montiert und ein Vorschnitt erzeugt. Danach wird das Sägeblatt, beispielsweise
in Abstufungen von 200 mm bis 300 mm, ein- oder mehrfach gegen ein Sägeblatt mit grösserem
Durchmesser getauscht, um den Schnitt in der erforderlichen Tiefe zu erstellen. Die
Sägeblätter mit grösseren Durchmessem werden dabei jeweils im zuvor erstellten Schnitt
beidseitig geführt und können sich dadurch axial nicht mehr verformen.
[0005] Mit den bekannten Befestigungsvorrichtungen und Bündigschnittflanschen ist der Wechsel
des Sägeblattes relativ zeitaufwendig und umständlich in der Handhabung, da das Sägeblatt
vollständig von den Befestigungsvorrichtungen getrennt werden muss. Bei Bündigschnittanwendungen
besteht zusätzlich noch das Problem, dass die Befestigungsschrauben nur von derjenigen
Flachseite des Sägeblatts erreichbar sind, die der angrenzenden Wand, dem Boden oder
der Decke zugewandt ist. Aus diesem Grund ist es vielfach erforderlich, den Sägekopf
von der Laufschiene, entlang der er längsverschiebbar ist, abzuheben und zu kippen,
um die beispielsweise sechs Befestigungsschrauben lösen zu können. Nach dem Abheben
des Sägeblatts vom mit dem Sägekopf bzw. dem Sägearm verbundenen Bündigschnittflansch
muss das nächstgrössere Sägeblatt angehoben und an den Bündigschnittflansch angesetzt
werden. Erst nachdem die Bohrungen im Sägeblatt mit den Bohrungen im Bündigschnittflansch
zur Deckung gebracht worden sind, kann das Sägeblatt wieder mit den Befestigungsschrauben
an dem Bündigschnittflansch fixiert werden. Danach muss der Sägekopf mit dem daran
befestigten Sägeblatt wieder auf die Laufschiene aufgesetzt werden.
[0006] Der Wechsel der Sägeblätter ist relativ umständlich und erfordert verhältnismässig
viel Zeit. Zudem ist zu bedenken, dass ein Sägekopf etwa 30 kg und mehr wiegt und
die Sägeblätter ein Gewicht von bis zu 70 kg aufweisen. Zum Abheben von der Laufschiene
und zum Wiederaufsetzen des Sägekopfes auf die Laufschiene muss das Bedienpersonal
daher ein Gewicht von 100 kg und mehr heben und justieren. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass dies bei Bündigschnittanwendungen auch noch unter sehr beengten Platzverhältnissen
erfolgen muss. Das Sägeblatt ist schwer, insbesondere bei grossen Durchmessem sehr
sperrig und umständlich zu manipulieren und kann nur schlecht angehoben werden. Daher
ist bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen für die Sägeblätter und insbesondere
bei bekannten Bündigschnittflanschen ein Sägeblattwechsel immer auch mit einer verhältnismässig
grossen körperlichen Anstrengung für das Bedienpersonal verbunden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Wandsäge dahingehend zu verbessern,
dass der Sägeblattwechsel einfacher und schneller erfolgen kann. Es soll möglich sein,
auch bei beengten Platzverhältnissen, wie sie insbesondere bei Bündigschnittanwendungen
auftreten, das Sägeblatt zu wechseln, ohne den Sägekopf von der Laufschiene abheben
und verkippen zu müssen. Der Sägeblattwechsel soll weitgehend ohne ein Anheben des
Sägeblattes durch das Bedienpersonal ermöglicht sein. Dabei soll das Sägeblatt auch
dahingehend vorbereitet sein, dass ein fallweise erforderliches Anheben des Sägeblattes,
beispielsweise um ein ausgewechseltes Sägeblatt aus dem Arbeitsbereich zu entfernen,
auf einfachere Art als bisher erfolgen kann.
[0008] Die Lösung dieser Aufgaben besteht in einer Wandsäge und in einem Sägeblatt wie sie
jeweils in den kennzeichnenden Abschnitten des Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs
8 definiert sind. Die Wandsäge gemäss dem Patentanspruch 1 umfasst einen auf einer
Laufschiene längsverschiebbaren Sägekopf mit einem schwenkbaren Sägearm und ein am
Sägearm lösbar befestigtes Sägeblatt mit Schneidelementen, das über eine am Sägearm
angebrachte, mit einem Antriebsaggregat in Verbindung stehende, Antriebseinheit rotierbar
ist. Gemäss der Erfindung ist das Sägeblatt über eine Kupplung am Sägearm befestigt,
die zwei ineinanderschiebbare und lösbar miteinander verbindbare Flanschhälften umfasst,
von denen eine Flanschhälfte an der dem Sägearm zugewandten Flachseite des Sägeblatts
befestigt ist und die zweite Flanschhälfte am Sägearm angeordnet ist.
[0009] Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Kupplung mit zwei Flanschhälften ist der
Wechsel des Sägeblatts deutlich erleichtert. Das Sägeblatt muss nicht mehr von der
Flanschhälfte gelöst werden. Es muss nur die Verbindung der beiden Flanschhälften
gelöst werden, um das Sägeblatt entfemen zu können. Danach muss nur der Sägearm zurückgestellt
werden, wobei die eine Flanschhälfte aus der anderen gleitet. Die erste Flanschhälfte
bleibt mit dem ausgewechselten Sägeblatt verbunden. Das gelöste Sägeblatt kann beispielsweise
aus dem Schnitt gerollt werden. Danach wird ein Sägeblatt mit grösserem Durchmesser
in den zuvor erstellten Schnitt gerollt, wobei die mit ihm bereits verbundene erste
Flanschhälfte der zweiten Flanschhälfte zugekehrt ist. Die erste Flanschhälfte muss
nur noch derart ausgerichtet werden, dass die beiden Flanschhälften durch automatisches
Verstellen des Sägearms ineinandergleiten können. Die beiden ineinandergeschobenen
Flanschhälften müssen dann nur noch miteinander verbunden werden. Ein ganz wesentlicher
Vorteil der erfindungsgemässen Ausbildung der Kupplung zwischen Sägekopf bzw. Sägearm
und Sägeblatt besteht darin, dass alle Manipulationen von derjenigen Seite des Sägekopfes
aus erfolgen können, welche auch bei Bündigschnittanwendungen frei zugänglich ist.
Die erforderlichen Hebemanipulationen des Sägeblattes sind bei Vertikalschnitten und
bei Bündigschnitten im Bodenbereich im wesentlichen auf die Ausrichtung der ersten
Flanschhälfte auf die zweite Flanschhälfte beschränkt. Zudem erfolgt die Ausrichtung
der Flanschhälften bei einem Sägeblattwechsel erst nachdem das neue Sägeblatt in den
bereits in den zuvor erstellten Schnitt gerollt worden ist. Das Ausrichten ist daher
relativ unproblematisch, da das Sägeblatt im zuvor erstellten Schnitt gestützt und
gegen Umfallen gesichert ist.
[0010] Für die Drehmomentübertragung ist an der Antriebseinheit eine Antriebsspindel vorgesehen,
an der die zweite Flanschhälfte drehbar montiert ist. Auf diese Weise wird das Drehmoment
direkt über die Flanschhälften auf das Sägeblatt übertragen. Zur Fixierung der Flanschhälfte
an der Antriebsspindel wird ein zentrales Gegenstück durch eine zentrale Bohrung der
Flanschhälfte gesteckt und auf die Antriebsspindel aufgeschraubt. Dadurch wird die
Flanschhälfte zentriert und fixiert und kann nötigenfalls sehr schnell wieder entfernt
werden bzw. gewechselt werden.
[0011] In einer zweckmässigen Ausführungsvariante der Erfindung ist die mit dem Sägeblatt
verbundene erste Flanschhälfte als Mutterflansch ausgebildet und weist eine zum Umfang
der ersten Flanschhälfte sich öffnende, etwa V-förmig ausgebildete Aussparung auf.
Die etwa V-förmige Aussparung dient zur Aufnahme und Zentrierung für einen korrespondierend
geformten, etwa V-förmigen Vorsprung, welcher von der dem Sägeblatt zugewandten Seite
der als Vaterteil ausgebildeten zweiten Flanschhälfte abragt. Die zweckmässige Ausbildung
der Flanschhälften erleichtert das automatische Ineinanderschieben der beiden Flanschhälften
durch Verstellen des Sägearms. Durch dle etwa V-förmige Gestalt der Ausnehmung an
der Mutterflanschhälfte mit etwa trichterförmig erweiterter Mündung und die korrespondierende
V-förmige Gestalt des Vorsprunges an der Vaterflanschhälfte können die beiden Flanschhälften
auch bei nicht exakter Ausrichtung noch zuverlässig zusammengeschoben werden, da zu
Beginn des Zusammenschiebens der schmalste Bereich des Vorsprungs in die im Mündungsbereich
breiteste Ausnehmung geführt wird. Durch die gewählte Geometrie kommt es somit zu
einer automatischen Selbsausrichtung der beiden Flanschhälften.
[0012] Es erweist sich als vorteilhaft, wenn die lichte Weite der Aussparung über ihre Tiefe
zunimmt und die Breite des Vorsprunges über seine Höhe in Richtung der Stimseite der
zweiten Flanschhälfte korrespondierend derart abnimmt, dass die beiden Flanschhälften
im zusammengeschobenen Zustand passgenau gefügt sind. Die Ausnehmung in der ersten
Flanschhälfte ist somit in die Tiefe hinterschnitten, während der Vorsprung mit korrespondierend
abgeschrägten Seitenwandungen versehen ist. Auf diese Weise gleitet der Vorsprung
passgenau in die hinterschnittene Aussparung. Dadurch sind die beiden Flanschhälften
im zusammengefügten Zustand automatisch axial gesichert und weisen auch kein axiales
Spiel auf.
[0013] Die axial bereits gesicherten Flanschhälften müssen nur noch gegen ein radiales Auseinandergleiten
gesichert werden. Dazu sind am Umfang der ersten Flanschhälfte mit Vorteil etwa radial
angeordnete Sicherungsschrauben vorgesehen, die in korrespondierende radiale Bohrungen
mit Innengewinde am Umfang der zweiten Flanschhälfte einschraubbar sind. Durch die
radiale Anordnung sind die Sicherungselemente im Betrieb praktisch keinen Scherbeanspruchungen
unterworfen, und sie müssen nur radialen Kräften entgegenwirken.
[0014] Ein verantwortungsbewusster Benutzer wird sicherstellen, dass vor Inbetriebnahme
der Wandsäge die Flanschhälften radial gesichert sind. Um ihn dabei zu unterstützen,
sind in einer vorteilhaften Ausführungsvariante die Flanschhälften mit einer Verdrehsicherung
ausgestattet, welche bei fehlender radialer Sicherung der zusammengefügten Flanschhälften
eine Rotation des Sägeblatts verhindert. Auf diese Weise kann die Wandsäge nur dann
in Betrieb genommen werden, wenn die Flanschhälften radial gesichert sind.
[0015] In einer sehr einfachen und wirksamen Ausführungsvariante umfasst die Verdrehsicherung
einen am Umfang der zweiten Flanschhälfte angeordneten Ring, der bei oberflächenbündig
eingedrehten Sicherungsschrauben über die erste Flanschhälfte schiebbar ist und dort
lösbar fixierbar ist. Der Ring weist an seiner dem Sägeblatt abgewandten Seite wenigstens
einen vorstehenden Nocken auf, der im radial ungesicherten Zustand der beiden Flanschhälften
mit starr am Sägekopf bzw. dem Sägearm angeordneten Mitteln, beispielsweise einem
Sägeblattschutz, zusammenwirkt, um eine Rotation des Sägeblatts zu verhindern. Ist
der Ring über die erste Flanschhälfte geschoben, so bildet er eine zusätzliche radiale
Sicherung der beiden zusammengeschobenen Flanschhälften. Selbst wenn die radialen
Sicherungsschrauben versagen sollten, werden die beiden Flanschhälften immer noch
durch den Ring am radialen Auseinandergleiten gehindert.
[0016] Gemäss dem allgemeinen Erfindungsgedanken wird durch die Erfindung auch ein Sägeblatt
zur Verwendung mit einer Wandsäge geschaffen, welches an seiner dem Sägekopf zugewandten
Seite mit einer als Mutterteil ausgebildeten Flansch hälfte verbunden ist, die eine
zum Umfang der Flanschhälfte sich öffnende, etwa V-förmig ausgebildete Aussparung
aufweist, deren Weite über ihre Tiefe zunimmt.
[0017] Während die Flanschhälfte integral mit dem Sägeblatt gefertigt sein kann, erweist
es sich als vorteilhaft, wenn die Mutterflanschhälfte lösbar mit dem Sägeblatt verbunden
ist. Dazu ist beispielsweise eine Anzahl von Schrauben vorgesehen, welche von der
der Mutterflanschhälfte abgewandten Flachseite des Sägeblatts her durch, vorzugsweise
im gleichen Abstand voneinander angeordnete, Bohrungen im Sägeblatt durchsteckbar
sind und oberflächenbündig mit dem Sägeblatt in Bohrungen in der Mutterflanschhälfte
einschraubbar sind. Auf diese Weise können auch bereits vorhandene Sägeblätter mit
vorbereiteten Bohrungen mit einer erfindungsgemäss ausgebildeten Mutterflanschhälfte
nachgerüstet werden, um sie mit einer Wandsäge verwenden zu können, an deren Sägekopf
bzw. Sägearm eine Vaterflaschhälfte angeordnet ist.
[0018] Ein weiterer Vorteil der Ausstattung eines Sägeblatts mit einer erfindungsgemäss
ausgebildeten Mutterflanschhälfte besteht darin, dass ein Tragelement lösbar mit dem
Sägeblatt verbindbar ist, welches wenigstens einen Tragegriff umfasst, der mit einer
Flanschhälfte verbunden ist, deren Aussenkontur korrespondierend zur Aussparung an
der ersten Flanschhälfte ausgebildet ist. Die Flanschhälfte besitzt eine etwa V-förmige
Gestalt und besitzt eine Breite, die über die Höhe der Flanschhälfte derart korrespondierend
zur Weitenzunahme der Aussparung an der ersten Flanschhälfte abnimmt, dass die beiden
Flanschhälften im zusammengefügten Zustand axial fixiert sind. Das in Übereinstimmung
mit dem allgemeinen Erfindungsgedanken geschaffene Sägeblatt und das Tragelement sind
mit einer Kupplung ausgestattet, die zwei erfindungsgemässe Flanschhälften umfasst.
Auf diese Weise kann das Tragelement sehr einfach an das Sägeblatt angekuppelt werden,
um das Anheben des Sägeblatts zu erleichtern. Die Flanschhälften werden beim Tragen
des Sägeblatts durch das Gewicht des Sägeblatts zusammengehalten. Nach dem Absetzen
des Sägeblatts kann das Tragelement einfach wieder abgenommen werden, indem die Flanschhälfte
aus der Aussparung der mit dem Sägeblatt verbundenen Flanschhälfte herausgezogen wird.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf ein in den Zeichnungen in unterschiedlichen
Massstäben schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Gesamtdarstellung einer Ausführungsvariante eines Wandsägesystems;
- Fig. 2
- einen auf eine Laufschiene aufgesetzten Sägekopf ohne Sägeblatt;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Mutterflanschhälfte;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Mutterflanschhälfte aus Fig. 3 mit angedeutetem Sägeblatt;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer Vaterflanschhälfte;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Vaterflanschhälfte aus Fig. 5;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht der beiden zusammengeschobenen Flanschhälften gemäss
Fig. 3 und Fig. 5 im radial ungesicherten Zustand;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht eines Sägeblatts mit Mutterflanschhälfte und angesetztem Tragelement;
und
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht des Tragelements für ein Sägeblatt.
[0020] In Fig. 1 ist ein Wandsägesystem der gattungsgemässen Art gesamhaft mit dem Bezugszeichen
1 versehen. Es umfasst ein, üblicherweise hydraulisches, Antriebsaggregat 2, welches
über Hydraulikleitungen 10 mit einem Sägekopf 4 einer Wandsäge verbunden ist. Der
Sägekopf 4 ist auf einer Laufschiene 3 längsverschiebbar und weist einen vertikal
schwenkbaren Sägearm 5 auf, an dem ein mit Schneidelementen bestücktes Sägeblatt 6
rotierbar befestigt ist.
[0021] Fig. 2 zeigt einen Sägekopf 4 mit schwenkbarem Sägearm 5. Aus Gründen der besseren
Übersichtlichkeit wurde auf die Darstellung des Sägeblatts verzichtet. Die den Sägekopf
4 tragende Laufschiene 3 ist als Profilschiene ausgebildet und wird von Schienenfüssen
3a über dem Boden abgestützt. Der Sägekopf 4 besitzt an seiner Auflageseite Laufrollen
7, welche seine Längsverschiebbarkeit auf der Laufschiene 3 erleichtern. Der mit dem
Sägekopf 4 verbundene, vertikal schwenkbare Sägearm 5 trägt eine Antriebseinheit 8,
mit deren Hilfe das nicht dargestellte Sägeblatt rotierbar ist. Üblicherweise umfasst
die Antriebseinheit 8 eine Antriebsspindel, welche mit Kupplungselementen für das
Sägeblatt verbunden ist. Am Sägekopf 4 und am Sägearm 5 sind Hydraulikanschlüsse 9
vorgesehen, über welche die Antriebseinheit 8 mit dem Antriebsaggregat verbunden wird,
um die Antriebsspindel in Rotation versetzen zu können bzw. um ein Verschwenken des
Sägearms zu ermöglichen. Ebenfalls dargestellt in Fig. 2 ist ein Sägeblattschutzhalter
28, der über einen nicht näher dargestellten Anschluss für die Spülwasserzuführung
verfügt. Soweit entspricht die Vorrichtung den aus dem Stand der Technik hinlänglich
bekannten Wandsägen, die auch von der Anmelderin vertrieben werden.
[0022] In den Fig. 3 bis 7 sind die Kupplungselemente der erfindungsgemäss modifizierten
Wandsäge dargestellt. Die Kupplungselemente umfassen zwei Flanschhälften 11 und 17,
die ineinanderschiebbar und lösbar miteinander verbindbar sind. Die in den Fig. 3
und 4 dargestellte erste Flanschhälfte 11 ist als Mutterflanschhälfte ausgebildet
und ist mit dem Sägeblatt 6 verbunden. Die Mutterflanschhälfte 11 besitzt eine mit,
vorzugsweise im gleichen Abstand voneinander angeordneten, Bohrungen versehene Schraubplatte
12 die im montierten Zustand an der einen Flachseite 29 des Sägeblatts 6 anliegt.
Für die Montage werden von der zweiten Flachseite 30 des Sägeblatts 6 her Befestigungsschrauben
14 durch Bohrungen im Sägeblatt 6 gesteckt und in die mit einem Innengewinde versehenen
Bohrungen in der Schraubplatte 12 der Mutterflanschhälfte 11 eingeschraubt. Im eingeschraubten
Zustand schliessen die Köpfe der beispielsweise sechs Befestigungsschrauben 14 bündig
mit der zweiten Flachseite 30 des Sägeblatts 6 ab. Als Hilfe für die Montage der Mutterflanschhälfte
11 am Sägeblatt 6 kann an der am Sägeblatt anliegenden Seite der Schraubplatte 12
ein zentrisch angeordneter, kreisförmiger Vorsprung 15 angeordnet sein, der bei der
Montage in eine zentrische Bohrung im Sägeblatt 6 ragt.
[0023] Die Mutterflanschhälfte besitzt eine Tiefe d, die etwa 5 mm bis etwa 20 mm beträgt.
In der der Schraubplatte 12 gegenüberliegenden Stimseite 16 der Mutterflanschhälfte
11 ist eine etwa V-förmig ausgebildete Aussparung 13 vorgesehen, die sich zum Umfang
der Flanschhälfte 11 öffnet. Die lichte Weite w der Aussparung nimmt in die Tiefe
d der Ausnehmung 13, zur Schraubplatte 12 hin, zu. Auf diese Weise besitzt die Ausnehmung
13 eine Hinterschneidung. Am Umfang der Mutterflanschhälfte 11 sind radial angeordnete
Sicherungsschrauben 21 vorgesehen, die in die Aussparung 13 ragen. Deren Funktion
wird später erläutert.
[0024] In Fig. 5 und 6 ist eine zweite Flanschhälfte 17 der erfindungsgemässen Kupplungselemente
dargestellt. Die zweite Flanschhälfte 17 bildet das Gegenstück zu der mit dem Sägeblatt
verbundenen Mutterflanschhälfte und ist als Vaterteil ausgebildet. Die zweite Flansch
hälfte 17 ist etwa dosenförmig ausgebildet und besitzt einen Vorsprung 19, der von
derjenigen Seite 18 abragt, die der Mutterflanschhälfte zugewandt ist. Der Vorsprung
19 ist korrespondierend zur Aussparung an der Mutterflanschhälfte geformt und besitzt
demnach eine etwa V-förmige Gestalt. Die Breite b des Vorsprungs 19 nimmt ausgehend
von seiner grössten Breite an seiner Anlagefläche 20 über seine Höhe h in dem Ausmass
ab, wie die lichte Weite der Aussparung an der Mutterflanschhälfte über die Tiefe
zunimmt. Die Tiefe der Aussparung in der Mutterflanschhälfte und die Höhe des Vorsprunges
an der zweiten Flanschhälfte entsprechen einander. Auf diese Weise sind die beiden
Flanschhälften im zusammengeschobenen Zustand axial gesichert und weisen auch kein
axiales Spiel auf.
[0025] Die zweite Flanschhälfte 17 wird fest mit der Antriebseinheit am Sägekopf bzw. am
Sägearm verbunden. Dazu besitzt sie eine zentrische Bohrung 22 zur Aufnahme der Antriebsspindel
der Antriebseinheit. Die Fixierung an der Antriebsspindel erfolgt beispielsweise durch
ein Gegenstück, welches von der Seite der Anlagefläche 20 her auf die Antriebspindel
aufgeschraubt wird und dabei die zweite Flanschhälfte fixiert. Zusätzlich kann an
der Antriebsspindel ein Flansch vorgesehen sein, an den die zweite Flanschhälfte angeschraubt
wird. In Fig. 5 sind dazu in der Anlagefläche nicht näher bezeichnete Bohrungen angedeutet,
welche für die Aufnahme der Befestigungsschrauben dienen.
[0026] Fig. 7 zeigt die Mutterflanschhälfte 11 und die zweite Flanschhälfte 17 im zusammengeschobenen
Zustand. Die Darstellung zeigt dabei die rückwärtige Seite der zweiten Flanschhälfte
17, die mit der Antriebsspindel verbunden ist. Die radialen Sicherungsschrauben 21
am Umfang der Mutterflanschhälfte 11 sind noch nicht in die korrespondierenden Bohrungen
mit Innengewinde im Vorsprung der zweiten Flanschhälfte 17 eingeschraubt. Ein bereits
in Fig. 5 und 6 angedeuteter axial verschiebbarer Ring 23, der die zweite Flanschhälfte
17 umgibt, steht an den über den Umfang der Mutterflanschhälfte vorstehenden radialen
Sicherungsschrauben 21 an. An seiner der Mutterflanschhälfte 11 bzw. dem Sägeblatt
abgewandten Seite besitzt der Ring 23 einen vorstehenden Nocken 24. Im montierten
Zustand wirkt dieser vorstehende Nocken 24 mit starr am Sägekopf bzw. am Sägearm angeordneten
Mitteln, beispielsweise mit dem in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 28 bezeichneten Sägeblattschutzhalter,
zusammen und verhindert eine Rotation des Sägeblatts solange, bis die beiden zusammengeschobenen
Flanschhälften 11, 17 durch Eindrehen der radialen Sicherungsschrauben 21 auch radial
fixiert sind. Erst dann kann der Ring 23 über den Umfang der Mutterflanschhälfte 11
bis zur Anschraubplatte 12 vorgeschoben werden. In dieser Position wird der Ring 23
beispielsweise durch einen nicht dargestellten, federnd vorgespannten, stiftförmiger
Riegel, der in der zweiten Flanschhälfte 17 angeordnet ist und in die Bohrung 31 im
Ring 23 eingreift, arretiert. Dadurch kommt der vorstehende Nocken 24 ausser Eingriff
mit dem Sägeblattschutz und das Sägeblatt kann rotiert werden. Der Ring 23 bildet
eine zusätzliche radiale Sicherung für die beiden Flanschhälften 11, 17, indem er
ein radiales Auseinandergleiten verhindert.
[0027] Zum Lösen der Kupplung muss zunächst der federbelastete, stiftförmige Riegel ausser
Eingriff mit der Bohrung 31 im Ring 23 gebracht werden. Dies erfolgt beispielsweise
durch Eindrücken des Riegels, wobei gleichzeitig der Ring 23 vom Umfang der Mutterflanschhälfte
11 zurückgezogen wird. Dadurch werden die beiden Flanschhälften 11, 17 wieder freigegeben
und können nach Lösen der Schrauben 21 auseinandergleiten.
[0028] In Übereinstimmung mit dem allgemeinen Erfindungsgedanken wird durch das Ausstatten
des Sägeblattes 6 mit einer erfindungsgemässen Mutterflanschhälfte 11 auch die Voraussetzung
geschaffen, eine Tragelement 25 anzukuppeln, wie es in Fig. 8 angedeutet ist. In Fig.
9 ist ein Ausführungsbeispiel des Tragelements 25 dargestellt. Es weist zwei Traggriffe
26 auf, die an einem horizontalen Rohr bzw. Stab vorgesehen sind. Der horizontale
Stab ist mit einer Flanschhälfte 27 verbunden, die als Gegenstück zu der Aussparung
in der Mutterflanschhälfte 11 ausgebildet ist. Die Flanschhälfte 27 weist eine etwa
V-förmige Aussenkontur auf. Die Breite b der Flanschhälfte 27 nimmt über ihre Höhe
in dem Ausmass ab, wie die lichte Weite der Aussparung in der Mutterflanschhälfte
über deren Tiefe zunimmt. Auf diese Weise sind die beiden Flanschhälften 11, 27 im
zusammengefügten Zustand axial gesichert. Dabei kommt es nicht so sehr auf die axiale
Passgenauigkeit bzw. die Übereinstimmung der Höhe der Flanschhälfte 27 und der Tiefe
der Aussparung an der Mutterflanschhälfte 11 an, da ein geringfügiges Verkippen des
Sägeblatts beim Anheben keine Rolle spielt.
1. Wandsäge mit einem auf einer Laufschiene (3) längsverschiebbaren Sägekopf (4) mit
einem schwenkbaren Sägearm (5) und einem am Sägearm (5) lösbar befestigten Sägeblatt
(6) mit Schneidelementen, das über eine am Sägearm (5) angebrachte, mit einem Antriebsaggregat
(2) in Verbindung stehende, Antriebseinheit (8) rotierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt (6) über eine Kupplung am Sägearm (5) befestigt ist, die zwei
ineinanderschiebbare und lösbar miteinander verbindbare Flanschhälften (11, 17) umfasst,
von denen eine erste Flanschhälfte (11) an der dem Sägearm (5) zugewandten Flachseite
(29) des Sägeblatts (6) befestigt ist und die zweite Flanschhälfte (17) am Sägearm
(5) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (8)
eine Antriebsspindel umfasst, an der die zweite Flanschhälfte (17) drehbar montiert
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Sägeblatt
(6) verbundene erste Flanschhälfte (11) als Mutterflansch ausgebildet ist und eine
zum Umfang der ersten Flanschhälfte (11) sich öffnende, etwa V-förmig ausgebildete
Aussparung (13) aufweist, die zur Aufnahme und Zentrierung für einen korrespondierend
geformten, etwa V-förmigen Vorsprung (19) dient, welcher von der dem Sägeblatt (6)
zugewandten Seite (18) der als Vaterteil ausgebildeten zweiten Flanschhälfte (17)
abragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite (w) der
Aussparung (13) über ihre Tiefe (d) zunimmt und die Breite (b) des Vorsprunges (19)
über seine Höhe (h) in Richtung der Stimseite (18) der zweiten Flanschhälfte (17)
derart korrespondierend abnimmt, dass die beiden Flanschhälften (11, 17) im zusammengeschobenen
Zustand im wesentlichen passgenau gefügt sind, wobei die Tiefe (d) der Aussparung
(13) und die Höhe (h) des Vorspunges (19) einander im wesentlichen entsprechen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der ersten Flanschhälfte
(11) etwa radial angeordnete Sicherungsschrauben (21) vorgesehen sind, die in die
Aussparung (13) ragen und in korrespondierende radiale Bohrungen mit Innengewinde
am Vorsprung (19) der zweiten Flanschhälfte (17) einschraubbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschhälften (11,
17) mit einer Verdrehsicherung ausgestattet sind, welche bei fehlender radialer Sicherung
der zusammenfügten Flanschhälften (11, 17) eine Rotation des Sägeblatts (6) verhindert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung einen
am Umfang der zweiten Flanschhälfte (17) angeordneten, axial verschiebbaren Ring (23)
umfasst, der bei oberflächenbündig eingedrehten Sicherungsschrauben (21) über die
erste Flanschhälfte (11) schiebbar ist und dort lösbar fixierbar ist und an seiner
dem Sägeblatt (6) abgewandten Seite wenigstens einen vorstehenden Nocken (24) aufweist,
die im radial ungesicherten Zustand der beiden Flanschhälften (11, 17) mit starr am
Sägekopf (4) bzw. dem Sägearm (5) angeordneten Mitteln, beispielsweise einem Sägeblattschutzhalter
(28), zusammenwirkt, um eine Rotation des Sägeblatts (6) zu verhindern.
8. Sägeblatt zur Verwendung mit einer Wandsäge gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an seiner dem Sägekopf (4) zugewandten Seite (29) eine
als Mutterteil ausgebildete Flanschhälfte (11) befestigt ist, die eine zum Umfang
der Flanschhälfte (11) sich öffnende, etwa V-förmig ausgebildete Aussparung (13) aufweist,
deren lichte Weite (w) in ihre Tiefe (d) zunimmt.
9. Sägeblatt gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutterflanschhälfte
(11) lösbar mit dem Sägeblatt (6) verbunden ist und beispielsweise von einer Anzahl
von Schrauben (14) gehalten wird, welche von der gegenüberliegenden Seite (30) des
Sägeblatts (6) durch radial, vorzugsweise im gleichen Abstand voneinander, angeordnete
Bohrungen im Sägeblatt (6) durchsteckbar sind und oberflächenbündig mit dem Sägeblatt
(6) in Bohrungen in der Mutterflanschhälfte (11) einschraubbar sind.
10. Sägeblatt nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragelement (25)
lösbar mit dem Sägeblatt (6) verbindbar ist, welches wenigstens einen Tragegriff (26)
umfasst, der mit einer Flanschhälfte (27) verbunden ist, deren Aussenkontur korrespondierend
zur Aussparung (13) an der Mutterflanschhälfte (11) ausgebildet ist und eine etwa
V-förmige Gestalt aufweist, deren Breite (b) über ihre Höhe derart korrespondierend
zur Weitenzunahme der Aussparung (13) abnimmt, dass die beiden Flanschhälften (11,
27) im zusammengefügten Zustand axial fixiert sind.