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EP 0 785 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.03.2001 Patentblatt 2001/13 |
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Anmeldetag: 16.01.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05D 11/10 |
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Heckklappenanlenkung für Kraftfahrzeuge
Tailgate hinge for motor vehicles
Charnière de Rayon arrière pour véhicules automobiles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
16.01.1996 DE 29600659 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.1997 Patentblatt 1997/30 |
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Patentinhaber: ED. Scharwächter GmbH |
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42855 Remscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Schlegel, Peter, Dipl.-Ing.
42327 Wuppertal (DE)
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Vertreter: Sparing, Rolf Klaus et al |
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Bonnekamp & Sparing
Patentanwaltskanzlei
European Patent & Trade Mark Law Firm
Postfach 32 10 20 40425 Düsseldorf 40425 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 258 823 US-A- 2 143 736 US-A- 2 394 014
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DE-C- 936 794 US-A- 2 388 021
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Heckklappenanlenkung für Kraftfahrzeuge gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Im Zuge der Konzipierung moderner Kombifahrzeuge mit immer tiefer werdenden Laderaum
ist ein ungehinderter und bequemer Zugang auch zu den innersten Bereichen des Laderaumes
nur dann möglich bzw. erreichbar, wenn die Heckklappe soweit nach oben verschwenkt
werden kann, daß sich der Fahrzeugbenutzer nicht mehr zu bücken braucht um unmittelbar
an die Heckwand des Fahrzeuges heranzutreten. Dies kann in einfachster Weise dadurch
erreicht werden, daß der maximale Öffnungswinkel der Heckklappe derart vergrößert
wird, daß auch große Personen noch völlig ungehindert, d.h. aufrechtstehend bis unmittelbar
an die Heckwand des Fahrzeuges herantreten können. Eine derartige Vergrößerung des
Öffnungswinkels einer Heckklappe bietet in konstruktiver Hinsicht keine besonderen
Schwierigkeiten. Auf der anderen Seite sind aber in der völligen Öffnungslage sehr
steil nach oben ausgestellte Heckklappen für kleinere Personen nur mit Mühe wieder
zu schließen.
[0003] Zudem ist sehr häufig durch die lichte Höhe von Garagen oder Ähnlichem eine Grenze
für den maximalen Öffnungswinkel der Heckklappen gezogen, da ein unbeabsichtigtes
Anschlagen der Heckklappe an der Garagendecke zu Beschädigungen wenigstens der Heckklappe
führen kann und daher jedenfalls soweit als möglich vermieden werden soll.
Bekannte Einrichtungen zur Begrenzung eines jeweils zugelassenen Teilöffnungswinkels
einer Heckklappe bestehen aus längenveränderlichen Stützen oder aus längenveränderlichen
Fangseilen und vergleichbaren Einrichtungen, denen aber der gemeinsame Nachteil anhaftet,
daß sie als gesondert herzustellendes und in das Fahrzeug einzubauendes Bauteil auf
der einen Seite einen zusätzlichen Aufwand bedingen und auf der anderen Seite, wenigstens
in der Regel eine gewisse Aufmerksamkeit des Fahrzeugbenutzers erfordern. Zu alledem
führt die Anordnung längenverstellbarer Stützen oder dergl. Feststellmittel auch zu
einer Behinderung in der Zugänglichkeit des Laderaumes des Fahrzeuges.
[0004] Bei Anlenkungen für den Kofferraumdeckel einer mit einem Stufenheck ausgestatteten
Fahrzeugkarosserie ist ein Feststellen nur in der größtmöglichen Öffnungslage erforderlich,
um ein unbeabsichtigtes Zufallen während des Beladens des Kofferraumes zu verhindern.
Gemäß der DE-PS 936 794, welche eine Heckklappenanlenkung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 zeigt, ist die Feststellung unter Verwendung der ohnehin vorhandenen Gewichtsentlastungsfeder
in der Weise bewerkstelligt, daß diese mit einer Abwinkelung des Scharnierarmes formschlüssig
verrastet.
Bei einer anderen aus der US-PS 2 388 021 bekannten Bauart einer Feststelleinrichtung
für den Kofferraumdeckel einer mit einem Stufenheck ausgestatteten Fahrzeugkarosserie
ist eine karosserieseitig befestigte und exzentrisch zur Scharnierachse der Deckelanlenkung
gewölbte Blattfeder und eine mit dieser über den zweiten Teil dessen Öffnungsbewegung
zusammenwirkende, am Kofferraumdeckel befestigte Hemmrolle vorgesehen, um zunächst
ein mit zunehmendem Öffnungswinkel des Kofferraumdeckels einsetzendes Abbremsen zu
erreichen. Zudem ist der Hemmrolle eine Rastausnehmung in der gewölbten Blattfeder
zugeordnet, in der Weise, daß die Hemmrolle bei voll geöffnetem Kofferraumdeckel in
die Rastausnehmung der Blattfeder einfällt und der Kofferraumdeckel in seiner voll
geöffneten Stellung verrastet ist.
Beide bekannte Bauarten von Feststelleinrichtungen für Kofferraumdeckel von Fahrzeugen
zeichnen sich durch einen großen Bedarf an Einbauraum aus, welcher im Bereich des
Fahrzeugdaches nicht zur Verfügung steht.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Heckklappenanlenkung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die bei guter Zugänglichkeit des Laderaums
das Feststellen der Heckklappe bei wenigstens einer Teilöffnungslage ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Zuordnung einer selbsttätig einrückenden Feststelleinrichtung
verhindert ein unbeabsichtigtes Anschlagen der in ihre maximale Öffnungslage laufenden
Heckklappe an einer Garagendecke ebenso wie ein übermäßiges Öffnen der Heckklappe,
falls dafür kein Bedarf besteht und führt somit zu einer wesentlichen Verbesserung
der Bedienbarkeit der Heckklappe, ohne dabei zugleich die Zugänglichkeit des Laderaumes
zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ermöglicht deren bauliche Vereinigung mit dem Schwenkgelenk
eine raumsparende Unterbringung der Feststelleinrichtung innerhalb des für die Anlenkung
der Heckklappe ohnehin vorhandenen Einbauraumes und zugleich auch eine einfache Montage.
[0007] Eine über einen ersten Öffnungswinkelbereich hin völlig freigängige Beweglichkeit
der Heckklappenanlenkung wird dabei dadurch gewährleistet, daß die schwanenhalsförmige
Krümmung des Scharnierarmes in der Seitenansicht etwa U-oder V-förmig und hinsichtlich
der Spreizung der beiden Schenkel der V-Form derart gestaltet ist, daß sich der Abstand
des die Rastmarkenanordnung aufweisenden Bereiches des Scharnierarmes zur Schwenkgelenkachse
in einem vorgegebenen Öffnungswinkelbereich der Heckklappe, insbesondere einem Öffnungswinkelbereich
von etwa 60° und mehr, auf ein vorbestimmtes Maß verringert.
[0008] Gemäß einer ersten Ausgestaltungform der Erfindung kann weiterhin vorgesehen sein,
daß das Rastglied der Feststelleinrichtung am freien Ende eines andererseits undrehbar
und in zur Schwenkgelenkachse radial gerichteter Ausrichtung an der feststehenden,
fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte befestigten Tragarmes angeordnet ist.
Der das Rastglied tragende Tragarm ist vorteilhafterweise zusammen mit dem Scharnierarm
vermittels eines als Stufenniet ausgebildeten an der feststehenden, fahrzeugseitigen
Schwenkgelenkhälfte befestigt und weist eine dem bei einer vorgegebenen Teilöffnungslage
der Heckklappe, beispielsweise dem bei einem ersten Teilöffnungswinkel der Heckklappe
von 60°, gegebenen Abstand der am Scharnierarm ausgebildeten Rastmarkenanordnung zur
Schwenkgelenkachse entsprechende Länge auf.
[0009] Die zur Feststellung der Heckklappe in einer oder mehreren Teilöffnungslagen erforderliche
Haltekraft der Feststelleinrichtung wird in einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform
dadurch aufgebracht, daß der das Rastglied tragende Tragarm durch einen Federarm gebildet
ist, wobei das an seinem freien Ende angeordnete, mit der am Scharnierarm ausgebildeten
Rastmarke zusammenwirkende Rastglied zweckmäßigerweise durch eine Rastrolle oder eine
Rastwalze gebildet ist. Eine besonders einfache Gestaltung des Tragarmes als Federarm
ergibt sich weiterhin daraus, daß der Tragarm aus einem Zuschnitt eines Federstahlbleches
besteht, wobei zum Zwecke seiner Festlegung an der feststehenden fahrzeugseitigen
Schwenkgelenkhälfte ferner vorgesehen ist, daß er im Bereich seiner Festlegung an
der feststehenden fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte mit zwei senkrecht zu seiner
Ebene abgestellten Ohren versehen ist. Ein solcherart gestalteter Tragarm kann in
einfachster Weise und ohne das Erfordernis zusätzlicher Befestigungselemente vermittels
eines entsprechende Ausnehmungen in den senkrecht zu seiner Ebene abgestellten Ohren
durchgreifenden und als Stufenniet ausgebildeten Scharnierlagerbolzens zusammen mit
dem Scharnierarm, aber undrehbar an der fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte befestigt
werden, wobei zur drehsicheren Festlegung des Tragarmes zweckmäßigerweise ferner vorgesehen
ist, daß die Ausnehmungen in den abgestellten Ohren des Tragarmes eine unrunde Grundrißform
besitzen und der Scharnierlagerbolzen in seinen zugehörigen Längenbereichen eine zur
Grundrißform der Ausnehmungen in den abgestellten Ohren des Tragarmes Ausnehmungen
komplementäre Querschnittsform aufweist.
[0010] Eine Möglichkeit zur wahlweisen Feststellung der Heckklappe in unterschiedlichen
Teilöffnungslagen wird erfindungsgemäß dadurch eröffnet, daß die am Scharnierarm ausgebildete
Rastmarkenanordnung wenigstens zwei in Schwenkrichtung aufeinanderfolgend angeordnete
Rastmarken umfaßt, wobei die Rastmarken durch aufeinanderfolgend und einander benachbart
angeordnete sowie jeweils eine Erhebung zwischen sich einschließende teilkreisförmige
Einprägungen in der der Schwenkgelenkachse gegenüberliegenden Oberfläche des Scharnierarmes
gebildet sind. Eine solche durch ausschließlich bogenförmige Übergänge gekennzeichnete
Ausbildung aufeinanderfolgend angeordneter Rastmarken gewährleistet einen weichen
Übergang von Rastmarke zu Rastmarke und damit einen wenigstens nahezu völlig geräuschfreien
Gang der Feststelleinrichtung.
[0011] Gemäß einer zweiten, gleichermaßen kleinbauenden und mit einem geringstmöglichen
Aufwand realisierbaren Ausgestaltungform der Erfindung kann aber auch vorgesehen sein,
daß das Rastglied durch den freien einen Belastungsarm bildenden Schenkel einer U-förmigen
über ihren einen Schenkel an der feststehenden, fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
festgelegten Schenkelfeder gebildet ist, wobei der Belastungsarm das mit der am Scharnierarm
ausgebildeten Rastmarkenanordnung zusammenwirkende Rastglied bildet oder ein solches
trägt. Eine besonders einfache und zusätzliche Befestigungsmittel vermeidende Einzelausgestaltung
sieht dabei weiterhin vor, daß der an der feststehenden, fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
festgelegte Schenkel der U-förmigen Schenkelfeder zugleich die Scharnierachse des
Schwenkgelenkes bildet.
[0012] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung
zeigt die
einzige Figur eine Seitenansicht eines mit einer Feststelleinrichtung baulich vereinigten
Schwenkgelenkes für eine Heckklappenanlenkung.
[0013] In der dargestellten Ausführungsform besteht das Schwenkgelenk für die Anlenkung
einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten Heckklappe aus einer ersten feststehend
an der gleichfalls nicht näher dargestellten Fahrzeugkarosserie befestigten Schwenkgelenkhälfte
1 und einer zweiten an der Heckklappe befestigten Schwenkgelenkhälfte 2, wobei die
zweite Schwenkgelenkhälfte durch einen schwanenhalsförmig gekrümmten und in der horizontalen
Projektion etwa V-förmig abgewinkelten Scharnierarm 2 gebildet ist. Die beiden Schwenkgelenkhälften
sind vermittels eines Scharnierlagerbolzens 3 schwenkbar miteinander verbunden.
Die mit dem Schwenkgelenk 1 bis 3 baulich vereinigte Feststelleinrichtung besteht
aus einem an der einen Schwenkgelenkhälfte 1 abgestützten und radial zum Scharnierlagerbolzens
3 ausgerichteten, federbelasteten Rastglied und einer an der der Schwenkgelenkachse
3 gegenüberliegenden Oberfläche 4 des Scharnierarmes 2 ausgebildeten Rastmarkenanordnung
5. Das in der gezeigten Ausführungsform durch eine Rastwalze 6 gebildete Rastglied
ist über einen Tragarm 7 gegen den Scharnierlagerbolzen 3 und somit gegen die feststehende
Schwenkgelenkhälfte 1 abgestützt. Der Tragarm 7 besteht aus einem in seiner Längsrichtung
bei 8 abgewinkelten und an seinem der Rastwalze 6 gegenüberliegenden Ende mit rechtwinkelig
abgestellten Ohren 9 versehenen Zuschnitt eines Federstahlbleches bzw. Drahtes und
ist vermittels in seinem Ohren 9 angeordneter Ausnehmungen mit einer von der Kreisform
abweichenden Grundrißform auf eine komlpementäre Querschnittsform aufweisenden Längenabschnitten
des als Stufenniet ausgebildeten Scharnierlagerbolzens 3 in einer zur Schwenkgelenkachse
3 radial ausgerichteten Stellung drehsicher an der feststehenden Scharniergelenkhälfte
1 festgelegt. Darüber hinaus ist der Tragarm 7 mit einer seine Verbindung mit dem
Scharnierlagerbolzen 3 überragenden Ausladung 13 versehen, über welche er mit einer
an der feststehenden Schwenkgelenkhälfte 1 angeordneten Widerlagerausbildung 14 zusammenwirkt.
Der Tragarm 7 weist eine dem bei einer vorgegebenen Teilöffnungslage der Heckklappe,
beispielsweise dem bei einem ersten Teilöffnungswinkel der Heckklappe von 60°, gegebenen
Abstand der am Scharnierarm 2 ausgebildeten Rastmarkenanordnung zur Schwenkgelenkachse
3 entsprechende Länge auf, wobei zugleich der bei einer vorgegebenen Teilöffnungslage
der Heckklappe, beispielsweise dem bei einem Teilöffnungswinkel der Heckklappe von
60°, gegebene Abstand der an der der Schwenkgelenkachse 3 zugewandten Oberfläche des
Scharnierarmes 2 ausgebildeten Rastmarkenanordnung durch die Spreizung der Schenkel
11 und 12 der V-förmigen Abwinkelung des Scharnierarmes 2 bestimmt ist. Die am Scharnierarm
2 ausgebildete Rastmarkenanordnung umfaßt drei in Schwenkrichtung aufeinanderfolgend
angeordnete Rastmarken 15,16 und 17, wobei die Rastmarken 15,16 und 17 durch aufeinanderfolgend
und einander benachbart angeordnete sowie jeweils eine Erhebung 18 zwischen sich einschließende
teilkreisförmige Einprägungen in der der Schwenkgelenkachse gegenüberliegenden Oberfläche
des Scharnierarmes 2 gebildet sind. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform
ist der Scharnierarm 2 auch noch mit einem Ausleger 19 für den Anschluß einer im Einzelnen
nicht dargestellten Gasfeder versehen.
1. Heckklappenanlenkung für Kraftfahrzeuge mit
einer einen im wesentlichen den gesamten Bereich der Heckfläche eines als Kombifahrzeug
ausgebildeten Kraftfahrzeugs übergreifenden heckseitigen Karosserieausschnitt freigebenden
bzw. verschließenden, oberendig um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Schwenkachse
(3) nach oben öffenbar am Dach eines Kraftfahrzeugs angelenkten Heckklappe,
welche Heckklappe vermittels wenigstens eines Schwenkgelenks um eine zum Öffnungsrand
des heckseitigen Karosserieausschnitts parallele Scharnierlagerachse (3) schwenkbar
am Fahrzeugdach anlenkbar ist und mindestens über einen gewissen Öffnungswinkel hin
durch eine vorspannbare Federlast gewichtskompensierbar ist,
wobei das Schwenkgelenk aus einer feststehenden, fahrzeugseitigen (1) und einer beweglichen,
klappenseitigen (2) Schwenkgelenkhälfte besteht und mit einer mit ihm baulich vereinigten
Feststelleinrichtung (6, 5), die einen federnden Tragarm (7) umfaßt, zur Feststellung
der Heckklappe in wenigstens einer Teilöffnungslage ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der federnde Tragarm (7) an der Scharnierlagerachse (3) undrehbar angeordnet ist
und von dieser (3) radial absteht, und
daß der Tragarm (7) mit seinem der Scharnierlagerachse (3) abgewandten freien Ende
mit einer als Profilierung in der der Scharnierlagerachse (3) zugekehrten Fläche (4)
der beweglichen Schwenkgelenkhälfte (2) ausgebildeten Rastmarkenanordnung (5) zusammengreifend
die Feststelleinrichtung definiert.
2. Heckklappenanlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (7)
an der feststehenden Schwenkgelenkhälfte (1) abgestützt ist und radial zu dieser an
seinem freien Ende ein Rastglied (6) aufweist.
3. Heckklappenanlenkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Schwenkgelenkhälfte
(2) durch einen hakenförmig gekrümmten Scharnierarm (2) gebildet und die Heckklappe
um eine dem hintersten Rand des Fahrzeugdachs gegenüber innenliegend angeordnete Schwenkachse
am Fahrzeugdach angelenkt ist, wobei die Rastmarkenanordnung (5) durch wenigstens
eine an der der Scharnierlagerachse (3) gegenüberliegenden Oberfläche (4) des Scharnierarms
(2) ausgebildete Rastmarke (15, 16, 17) gebildet ist.
4. Heckklappenanlenkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmige
Krümmung des Scharnierarms (2) in der Seitenansicht etwa V-förmig gestaltet ist, derart,
daß sich der Abstand seines die Rastmarkenanordnung (5) aufweisenden Bereichs zur
Scharnierlagerachse (3) in einem vorgegebenen Öffnungswinkelbereich der Heckklappe
auf ein vorbestimmtes Maß verringert.
5. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rastglied (6) am freien Ende des andererseits undrehbar und in zur Scharnierlagerachse
(3) radial gerichteter Ausrichtung an der feststehenden, fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
(1) befestigten Tragarms (7) angeordnet ist.
6. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der das Rastglied (6) tragende Tragarm (7) durch einen Federarm gebildet und das an
seinem freien Ende angeordnete, mit der am Scharnierarm (2) ausgebildeten Rastmarke
(15, 16, 17) zusammenwirkende Rastglied durch eine Rastrolle (6) gebildet ist.
7. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragarm (7) mit einer seine Verbindung mit dem Scharnierlagerbolzen (3) überragenden
Ausladung (13) versehen ist, über welche er zur Begrenzung seiner Schwenkbeweglichkeit
in wenigstens einer Schwenkrichtung mit einer an der feststehenden Schwenkgelenkhälfte
(1) angeordneten Widerlagerausbildung (14) zusammenwirkt.
8. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die am Scharnierarm (2) ausgebildete Rastmarkenanordnung (5) wenigstens zwei in Schwenkrichtung
aufeinanderfolgend angeordnete Rastmarken (15, 16, 17) aufweist, wobei die Rastmarken
(15, 16, 17) durch aufeinanderfolgend und einander benachbart angeordnete Einprägungen
in der der Schwenkgelenkachse (3) gegenüberliegenden Oberfläche (4) des Scharnierarms
(2) gebildet sind.
9. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragarm (7) aus einem Zuschnitt eines Federstahlblechs bzw. Drahts besteht und
im Bereich seiner Festlegung an der feststehenden fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
(1) mit zwei senkrecht zu seiner Ebene abgestellten Ohren (9) versehen ist.
10. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragarm (7) zusammen mit dem Scharnierarm (2) vermittels eines als Stufenniet
ausgebildeten Scharnierlagerbolzens (3) an der feststehenden, fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
(1) befestigt ist.
11. Heckklappenanlenkung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm
(7) vermittels eines entsprechende Ausnehmungen in den senkrecht zu seiner Ebene abgestellten
Ohren (9) durchgreifenden und als Stufenniet ausgebildeten Scharnierlagerbolzens (3)
zusammen mit dem Scharnierarm (2), aber undrehbar am fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
(1) befestigt ist.
12. Heckklappenanlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Rastglied durch den freien, einen Belastungsarm bildenden Schenkel einer U-förmigen,
über ihren einen Schenkel an der feststehenden, fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte
(1) festgelegten Schenkelfeder gebildet ist, wobei der Belastungsarm das mit der am
Scharnierarm (2) ausgebildeten Rastmarkenanordnung (5) zusammenwirkende Rastglied
(6) bildet oder ein solches trägt.
13. Heckklappenanlenkung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der an der feststehenden,
fahrzeugseitigen Schwenkgelenkhälfte (1) festgelegte Schenkel der U-förmigen Schenkelfeder
zugleich die Scharnierachse (3) des Schwenkgelenks bildet.
1. Tailgate hinge for motor vehicles with
a tailgate hinged on the roof of a vehicle which can be opened upwards, on its upper
end, oriented around a pivot axis (3) perpendicular to the journey direction releasing
/ closing the bodywork section on the hinge side overlapping the entire area of the
tail area of a vehicle formed as an estate vehicle ,
whereby this tailgate by means of at least one pivot component can be hinged on the
vehicle roof in a pivoting way round a hinge bearing axis (3) parallel to the opening
edge of the hinge-side bodywork section and can be weight-compensated at least over
a certain opening angle through a compressed spring load,
whereby the pivot component consists of a fixed, vehicle-side pivot component half
(1) and a moveable hinge-side pivot component half (2) and is equipped with a fixing
device (6, 5) which can be built-in in such a way that it is united with the pivot
component, whereby this fixing device (6, 5) comprises a resilient carrying arm (7)
for the fixing of the tailgate in at least one partially open position,
characterised in that
the resilient carrying arm (7) is positioned on the hinge bearing axis (3) in a non-rotating
way and stands radially at a distance from this hinge-bearing axis (3), and
in that the carrying arm (7) with its free end turned away from the hinge bearing
axis (3) with a detent mark arrangement formed as profiling in the area (4) of the
moveable pivot component half (2) turned towards the hinge bearing axis (3) defines
the fixing device in a grasping manner.
2. Tailgate hinge according to Claim 1 characterised in that the carrying arm (7) is
supported on the fixed pivot component half (1) and has a detent member (6) radially
to this on its free end.
3. Tailgate hinge according to Claim 2 characterised in that the moveable pivot component
half (2) is formed from a hook-shaped, bent hinge arm (2) and the tailgate is hinged
round a pivot axis on the vehicle roof positioned in relation to the furthest back
edge of the vehicle roof in an inner-lying way, whereby the detent mark arrangement
(5) is formed from at least one detent mark (15, 16, 17) formed on the upper surface
(4) of the hinge arm (2) lying opposite the hinge bearing axis (3).
4. Tailgate hinge according to Claim 3 characterised in that the hook-shaped bend of
the hinge arm (2) is formed in the side view approximately in a V shape in such a
way that the distance of its area having the detent mark arrangement (5) to the hinge
bearing axis (3) reduces in a given opening angle area of the tailgate to a prespecified
extent.
5. Tailgate hinge according to one of the Claims 2 to 4 characterised in that the detent
member (6) is positioned on the free end of the carrying arm (7) secured on the fixed,
vehicle-side pivot component half (1) which on the other side is non-rotating and
in radially oriented alignment to the hinge bearing axis (3).
6. Tailgate hinge according to one of the Claims 2 to 5 characterised in that the carrying
arm (7) bearing the detent member (6) is formed from a spring arm and the detent member
positioned on its free end, working together with with the detent mark (15, 16, 17)
formed on the hinge arm (2) is formed through a detent roll (6).
7. Tailgate hinge according to one of the Claims 1 to 6 characterised in that the carrying
arm (7) is equipped with a projection (13) projecting over its connection with the
hinge bearing bolt (3), whereby via this projection (13) the carrying arm (7) for
the purpose of limiting its pivot movement facility in at least one pivot direction
works together with a contrary bearing formation (14) positioned on the fixed pivot
component half (1).
8. Tailgate hinge according to one of the Claims 1 to 7 characterised in that the detent
mark arrangement (5) formed on the hinge arm (2) has at least two detent marks (15,
16, 17) following on top of one another in the pivot direction, whereby the detent
marks (15, 16, 17) are formed through stamped areas positioned neighbouring one another
and following on top of one another in the upper surface (4) of the hinge arm (2)
lying opposite the pivot component axis (3).
9. Tailgate hinge according to one of the Claims 1 to 8 characterised in that the carrying
arm (7) consists of a section of a spring steel sheet / wire and is provided in the
area of its fixing on the fixed vehicle-side pivot component half (1) with two ears
(9) positioned perpendicularly to its plane.
10. Tailgate hinge according to one of the Claims 1 to 9 characterised in that the carrying
arm (7) together with the hinge arm (2) is secured by means of a hinge bearing bolt
(3) formed as a step rivet on the fixed, vehicle-side pivot component half (1).
11. Tailgate hinge according to Claim 9 and 10 characterised in that the carrying arm
(7) by means of a hinge bearing bolt (3) formed as a step rivet and reaching through
corresponding recesses in the ears (9) positioned perpendicularly to its plane is
secured together with the hinge arm, but in a non-rotating way on the vehicle-side
pivot component half (1).
12. Tailgate hinge according to one of the Claims 1 to 11 characterised in that a detent
member is formed through the free side forming a load arm of a U-shaped side spring,
fixed via one of its sides on the fixed, vehicle-side pivot component half (1), whereby
the load arm forms the detent member (6) working together with the detent mark arrangement
(5) formed on the hinge arm (2), or carries such a detent component (6).
13. Tailgate hinge according to Claim 12 characterised in that the side of the U-shaped
side spring fixed on the fixed, vehicle-side pivot component half (1) at the same
time forms the hinge axis (3) of the pivot component.
1. Charnière de hayon arrière pour véhicules automobiles, avec
un hayon arrière ouvrant ou fermant une découpe de carrosserie côté hayon couvrant
pour l'essentiel toute la zone de la surface de hayon d'un véhicule conformé en véhicule
break, articulé sur le toit d'un véhicule de manière à pouvoir s'ouvrir vers le haut
à son extrémité supérieure autour d'un axe de pivotement (3) dirigé transversalement à la direction de déplacement,
lequel hayon arrière peut être articulé de manière pivotante sur le toit du véhicule
au moyen d'au moins une articulation pivotante autour d'un axe de palier de charnière
(3) parallèle au bord d'ouverture de la découpe de carrosserie côté hayon et peut être
équilibré en poids par une force de ressort prédéterminable au moins sur un certain
angle d'ouverture,
l'articulation pivotante étant composée d'une moitié d'articulation fixe (1) côté véhicule et d'une moitié d'articulation mobile (2) côté hayon et étant équipée d'un dispositif d'immobilisation (6, 5) solidaire d'elle qui comprend un bras porteur (7) à effet ressort, afin d'immobiliser
le hayon dans au moins une position d'ouverture partielle,
caractérisée en ce que
le bras support (7) à effet de ressort est monté de manière non rotative sur l'axe de palier de charnière
(3) et forme une saillie radiale par rapport à celui-ci (3), et
en ce que le bras support (7) définit le dispositif d'immobilisation avec son extrémité libre opposée à l'axe de
palier de charnière (3) par prise mutuelle avec un dispositif de crantage (5) conformé en profil dans la surface (4) de la moitié de charnière mobile (2) qui est tournée vers l'axe de palier de charnière (3).
2. Charnière de hayon arrière selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bras support (7) est appuyé sur la moitié de charnière fixe (1) et présente, radialement à celle-ci, un élément d'encliquetage (6) à son extrémité libre.
3. Charnière de hayon arrière selon la revendication 2, caractérisée en ce que la moitié de charnière mobile (2) est formée d'un bras de charnière (2) recourbé en crochet et le hayon arrière est articulé sur le toit du véhicule autour
d'un axe de pivotement placé à l'intérieur par rapport au bord le plus arrière du
toit du véhicule, le dispositif de crantage (5) étant formé par au moins un cran (15, 16, 17) formé sur la surface (4) du bras de charnière (2) située en vis-à-vis de l'axe de palier de charnière (3).
4. Charnière de hayon arrière selon la revendication 3, caractérisée en ce que la courbure en crochet du bras de charnière (2) est formée approximativement en V en vue de côté, de telle manière que la distance
entre sa zone présentant le dispositif de crantage (5) et l'axe de palier de charnière (3) diminue d'une quantité prédéterminée dans une plage d'angle d'ouverture prédéterminée
du hayon arrière.
5. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'élément d'encliquetage (6) est placé à l'extrémité libre du bras support (7), par ailleurs non rotatif, et fixé à la moitié de charnière fixe (1) côté véhicule suivant une orientation radiale par rapport à l'axe de palier de charnière
(3).
6. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que le bras support (6) portant l'élément d'encliquetage (7) est formé d'un bras de ressort et l'élément d'encliquetage placé à son extrémité
et coopérant avec le cran (15, 16, 17) formé sur le bras de charnière (2) est formé d'un rouleau d'encliquetage (6).
7. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le bras support (7) est muni d'une console (13) formant saillie par rapport à sa liaison avec la tige de charnière (3), console par l'intermédiaire de laquelle il coopère avec un contre-appui (14) placé sur la moitié de charnière fixe (1) afin de limiter sa mobilité en pivotement dans au moins une direction de pivotement.
8. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce
que le dispositif de crantage (5) formé sur le bras de charnière (2) présente au moins deux crans (15, 16, 17) placés l'un après l'autre dans la direction de pivotement, les crans (15, 16, 17) étant formés par des matriçages placés l'un après l'autre et l'un près de l'autre
dans la surface (4) du bras de charnière (2) située en vis-à-vis de l'axe de charnière (3).
9. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le bras support (7) se compose d'une découpe d'une tôle d'acier à ressort ou de fil et est muni au niveau
de sa fixation sur la moitié de charnière fixe (1) côté véhicule de deux oreilles (9) dressées perpendiculairement à son plan.
10. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le bras support (7) est fixé à la moitié de charnière fixe (1) côté véhicule avec le bras de charnière (2) au moyen d'une tige de charnière (3) conformée en rivet à gradins.
11. Charnière de hayon arrière selon les revendications 9 et 10, caractérisée en ce que le bras support (7) est fixé avec le bras de charnière (2), mais de manière non rotative, à la moitié de charnière fixe (1) côté véhicule au moyen d'une tige de charnière (3) conformée en rivet à gradins et traversant des évidements correspondants dans les
oreilles (9) dressées perpendiculairement à son plan.
12. Charnière de hayon arrière selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un élément d'encliquetage est formé par la branche libre,
formant un bras de chargement, d'un ressort à branches en forme de U fixé par sa première
branche à la moitié de charnière fixe (1) côté véhicule, le bras de chargement formant l'élément d'encliquetage (6) qui coopère avec le dispositif de crantage (5) formé sur le bras de charnière (2) ou portant un tel élément.
13. Charnière de hayon arrière selon la revendication 12, caractérisée en ce que la branche du ressort à branches en U qui est fixée à la
moitié de charnière fixe (1) côté véhicule forme en même temps l'axe de charnière (3) de la charnière pivotante.
