[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausgeben von Etiketten, wobei die Etiketten
durch manuelle Betätigung einzeln von einem aufgerollten Etikettenstreifen (=: Streifenwickel)
abtrennbar sind. Die Etiketten selbst können jede beliebige, gewünschte Information
tragen, beispielsweise können sie fortlaufend numeriert sein.
[0002] Vorrichtungen dieser Art sind in all jenen Bereichen von Vorteil, wo es gilt, sowohl
dem Kunden/Klienten als auch dem Dienstleistenden eine Informationsquelle bereitzustellen,
die es beiden ermöglicht, ihre Zeiteinteilung optimal an die jeweiligen Gegebenheiten
anzupassen. Im einfachsten Fall wird die Information über fortlaufend numerierte Etiketten
vermittelt, die von dem Kunden/Klienten aus einer Spendeeinrichtung entnommen werden;
in Verbindung mit der Kenntnis der Nummer, die momentan an der Reihe ist, kann der
Kunde/Klient die verbleibende Zeit abschätzen, bis die Reihe an ihm ist, und sie u.U.
anderweitig nutzen. Im Gegenzug eröffnet sich dem Dienstleistenden die Möglichkeit,
seine Kunden/Klienten optimal und in Ruhe zu betreuen.
[0003] In der DE 23 03 386 C3 wird ein Kalter für einen Streifenwickel zum Abreißen von
Streifenstücken bestimmter Länge vorgeschlagen. Der Streifenwickel wird ohne Haltevorrichtung
in ein im unteren Bereich bogenförmig ausgebildetes Gehäuse eingelegt. Über ein speziell
ausgebildetes Führungs- und Trennorgan mit einer Führungszunge, wobei Führungs- und
Trennorgan integraler Bestandteil des Gehäuses sind, werden die Einzeletiketten von
dem Streifen verläßlich abgezogen.
[0004] Eine weitere Vorrichtung zum Ausgeben von Etiketten ist aus der WO 91/03802 bekannt
geworden. Wie im vorhergehenden Fall wird der Streifenwickel in ein bogenförmig ausgebildetes
Gehäuse eingebracht, wodurch ein Verschieben des Streifenwickels auf die vorgegebenen
Dimensionen des Gehäuses begrenzt wird. In Analogie zum Erfindungsgegenstand der DE
23 03 386 C3 sind sowohl das Führungsorgan zur Führung des Etikettenstreifens nach
dem Abwikkeln von dem Streifenwickel als auch das Trennorgan zur Trennung des Etikettenstreifens
in Einzeletikette in den Etikettenspender integriert.
[0005] Beide Etikettenspender sind hervorragend dazu geeignet, speziell auf die Ausbildung
der Führungs- und Trennorgane abgestimmte Etiketten zu verarbeiten. Probleme hinsichtlich
der Funktionstüchtigkeit treten jedoch auf, sobald Etiketten eines anderen Formats
aus dem Spender gezogen werden sollen. Sobald die Etiketten ein anderes Breitenformt
besitzen, ist dies überhaupt nicht möglich.
[0006] Ein gewisser Nachteil der Spender des Standes der Technik ist darüber hinaus darin
zu sehen, daß die Trennorgane einem - wenn auch geringen - Verschleiß unterliegen.
Nichtsdestotrotz müssen sie von Zeit zu Zeit durch neue Teile ersetzt werden. Da diese
üblicherweise aus Edelstahl gefertigt sind, ist der Austausch relativ teuer.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Spenden von Etiketten
vorzuschlagen, die beliebige Formen von Etiketten mit gleicher Zuverlässigkeit ausgibt.
[0008] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aus einem Gehäuse mit Spendöffnung
und einer in dem Gehäuse anordenbaren Haltevorrichtung besteht, die den Streifenwickel
aufnimmt, daß sich die Haltevorrichtung aus einem unteren Führungselement und aus
zwei seitlichen Führungselementen zusammensetzt, daß jedes der beiden seitlichen Führungselemente
einen Führungsschlitz aufweist, welche zur Aufnahme des achsgelagerten Streifenwickels
dienen, und daß das untere Führungselement an einem Ende eine Spendkante zur Abtrennung
einzelner Etiketten besitzt.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet den enormen Vorteil, daß Etiketten mit unterschiedlichsten
Formaten unter Verwendung ein und desselben Gehäuses spendbar werden. Erzielt wird
dies über Haltevorrichtungen, deren Aufbau variabel gestaltet ist: einerseits sind
sie auf die Abmessungen des Gehäuses und andererseits auf die Größe der zuspendenden
Etiketten optimal abstimmbar. Als äußerst benutzerfreundlich ist die Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erachten, gemäß welcher Haltevorrichtung und
Streifenwickel eine integrale Einheit bilden.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, die Haltevorrichtung derart auszubilden, daß die Führung
eines von dem Streifenwickel abgewickelten Etikettenstreifens im Bereich zwischen
der Berührlinie von äußerem Radius des Streifenwickels und unterem Führungselement
und der Spendkante im wesentlichen in einer Ebene erfolgt. Durch diese Maßnahme wird
sichergestellt, daß völlig unabhängig von der Etikettengröße und dem momentanen Durchmesser
des Streifenwickels zu jedem Zeitpunkt das Spendegerät mit konstanter Zuverlässigkeit
Etiketten ausgibt.
[0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, daß
in einem gegebenen Abstand von der Spendkante eine vordere, insbesondere bogenförmige
Anlagefläche für den Streifenwickel vorgesehen ist. Diese Maßnahme erweist sich als
besonders vorteilhaft, wenn relativ schwere Streifenwickel - also Streifenwickel mit
Etiketten eines breiten Formats und einer großen Anzahl von Etiketten - aus der Spendevorrichtung
gezogen werden. Die bogenförmige Anlagefläche unterstützt die Lagefixierung der Achsenden
des Streifenwickels in den seitlichen Führungselementen; daher sind an die Stabilität
dieser seitlichen Führungselemente geringere Ansprüche zu stellen. Besondere Vorteile
liefert diese Ausgestaltung, wenn die Haltevorrichtung als kostengünstiges Spritzgußteil,
beispielsweise aus Polypropylen oder Polystyrol, gefertigt ist.
[0012] Insbesondere für den Fall, daß die Haltevorrichtung als Spritzgußteil gefertigt ist,
wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgeschlagen,
daß die seitlichen Führungselemente als klappbare Elemente ausgebildet sind. Erreicht
wird dies durch entsprechend gewinkelte Einkerbungen an den Knickstellen.
[0013] Die für eine optimale Etikettenausgabe erforderliche ebene Führung des von dem Streifenwickel
abgewickelten Etikettenstreifens wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch erreicht, daß das untere Führungselement in
einem vorgegebenen Bereich hinter der Spendkante aus zumindest zwei Führungsteilen
gefertigt ist, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, wobei der abgewickelte
Etikettenstreifen zwischen den beiden Führungsteilen hindurchführbar ist. Durch die
Lagebeschränkungen des Etikettenstreifens im Bereich der Berührungslinie von dem Radius
des Streifenwickels und dem unteren Führungselement und im Bereich der Spendkante
wird eine Zwangsführung des Etikettenstreifens erzielt, die Fehlfunktionen des Spendegerätes
infolge Variation der Parameter: 'Durchmesser des Streifenwickels', 'Größe bzw. Format
der Etiketten' mit großer Sicherheit ausschließt.
[0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung schlägt vor, daß
der obere und der untere Führungsteil, die sich unmittelbar im Bereich hinter der
Spendkante erstrekken, lösbar miteinander verbunden sind.
[0015] Weiterhin sind gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zumindest an einem der beiden Führungsteile im Bereich der Spendkante Federzungen
vorgesehen sind, die im Betriebszustand mit dem Gehäuse so zusammenwirken, daß ein
Druck auf den abgewickelten Etikettenstreifen ausgeübt wird. Je nach Biegekraft der
Federzungen läßt sich der Druck so optimieren, daß das jeweils zu spendende Etikett
beim Herausziehen aus der Spendevorrichtung an den 'Soll-Abreißstellen' abgetrennt
wird.
[0016] Vorteilhafterweise ist das Gehäuse selbst aus einem oberen Teil und einem unteren
Teil gefertigt, die klappbar miteinander verbunden sind. Hierdurch wird das Einlegen
und Auswechseln der Haltevorrichtung nebst Streifenwickel zusätzlich erleichtert.
[0017] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, daß
die Spendkante aus einer Aufwerfung im vorderen Bereich des unteren der beiden Führungsteile
besteht und senkrecht zur Ausgaberichtung der Etiketten angeordnet ist; inbesondere
ist die seitliche Ausdehnung der Aufwerfung auf die Form der zu spendenden Etiketten
abstimmbar. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, die Aufwerfung prismenförmig
zu gestalten, d.h. in Draufsicht ist sie trapez- oder dreieckförmig, wobei die Grundseite
die Spendkante bildet. Äußerst vorteilhaft wirkt sich im Hinblick auf ein reibungsloses
Ausgeben von zungenförmigen Etiketten die Weiterbildung aus, daß die prismenförmige
Aufwerfung entgegen der Ausgaberichtung der Etiketten kontinuierlich in der Höhe abfällt.
Ein Nach-unten-wegknicken der Etikettenzungen und damit eine Fehlfunktion beim Spendevorgang
lassen sich durch diese Maßnahme effektiv vermeiden.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung dem erfindungsgemäßen Vorrichtung wird als Kern
für den Streifenwickel eine Rolle verwendet, die auf eine durchbrochene, insbesondere
sternförmige Achse aufsetzbar ist. An den Enden der Achse sind desweiteren Anschläge
vorgesehen sind, die eine seitliche Verschiebung der Achse in den Führungsschlitzen
der seitlichen Führungselemente verhindern.
[0019] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1a: das Gehäuse zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 1b: eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit vollem Streifenwickel,
Fig. 1c: eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit leerer Rolle,
Fig 2: eine Explosionsdarstellung der Fig. 1b,
Fig. 3: eine spezielle Ausgestaltung der Haltevorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform,
Fig. 4a: das Gehäuse zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 4b: eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit vollem
Streifenwickel,
Fig. 4c: die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 4b mit abgewickelter
Rolle,
Fig. 5: eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 4b,
Fig. 6: eine Darstellung der Haltevorrichtung gemäß Fig. 5 in gespreiztem Zustand,
Fig. 7a: einen Längsschnitt durch das Gehäuse mit im Innern angeordneter erfindungsgemäßer
Vorrichtung,
Fig. 7b: eine Draufsicht gemäß der Kennzeichnung 'Y' in Fig. 7a,
Fig. 8: ein Querschnitt gemäß der Kennzeichnung VIII-VIII in Fig. 5 und
Fig. 9: ein Querschnitt gemäß der Kennzeichnung IX-IX in Fig. 6.
[0020] In Fig. 1a ist das Gehäuse 1 zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Das Gehäuse 1 besteht aus einem unteren Gehäuseteil 2 und einem oberen Gehäuseteil
3, die über eine Schwenkachse 4 klappbar miteinander verbunden sind. Im Betriebszustand
werden die beiden Gehäuseteile (2,3) zusammengeführt, wobei die Ausgabe der Etiketten
6 über die Spendöffnung 5 im vorderen Bereich des Gehäuses erfolgt. Das Zusammenhalten
der beiden Gehäuseteile (2,3) wird mittels des um die Schenkachse 18 drehbar gelagerten
Verschlußteils 17 sichergestellt. Die Halterung 29 dient zur Befestigung des Gehäuses
1 an einem beliebigen Halteelement, beispielsweise an einer Wand. Selbstverständlich
kann die Halterung 29 beliebig ausgebildet sein.
Fig. 1b zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 7
mit vollem Streifenwickel 14, die besonders gut für für das Ausgeben von Etiketten
von einem relativ schweren Streifenwickel 14 geeignet ist. Fig. 1b zeigt dieselbe
Ausführungsform mit leerer Rolle 11.
Die Haltevorrichtung 7 besteht aus einem unteren Führungselement 8 und zwei seitlichen
Führungselementen 9,9' mit Führungsschlitzen 10, 10' zur Aufnahme der Achsenden der
Achse 12. Die Achse 12 ist vorzugsweise sternförmig ausgebildet und so dimensioniert,
daß sie problemlos in die Rolle 11 einpaßbar ist. Die seitliche Bewegung der Achse
12 wird durch die Anschläge 13 begrenzt.
Das untere Führungselement 8 ist im Bereich hinter der Spendkante 19 zweiteilig ausgeführt
und besteht aus einem unteren Führungsteil 15 und einem oberen Führungsteil 16. Im
mittleren Bereiches des oberen Führungsteils 16 verläuft ein Längssteg 21, der zur
Stabilisierung der Haltevorrichtung 7 beiträgt.
Dem gleichen Zweck dient auch die bogenförmige Anlagefläche 22, die dem Streifenwickel
14 in Ausgaberichtung entgegensteht und damit die Lagefixierung der seitlichen Führungselemente
9,9' unterstützt. Diese seitlichen Führungselemente 9,9' lassen sich somit ohne weiteres
aus einem relativ weichen, wenig widerstandsfähigen und damit kostengünstigen Kunststoffmaterial
fertigen. Als Fertigungsmaterialien können beispielsweise die Kunststoffe Polistyrol
oder Polipropylen verwendet werden.
[0021] Der Etikettenstreifen wird im dargestellten Fall tangential von der Berührungslinie
zwischen dem äußeren Radius des Streifenwikkels 14 und dem unteren Führungselement
8 weggeführt und in dem Schlitz zwischen den beiden Führungsteilen 15,16 in nahezu
einer Ebene zwangsgeführt. Sowohl durch die Fixierung des Streifenwikkels 14 als auch
durch die ebene Führung des abgewickelten Etikettenstreifens auf einer definierten
Wegstrecke, wird eine zuverlässige Ausgabe vom ersten bis zum letzten Etikett 6 erreicht.
Wie in Verbindung mit Fig.1c ersichtlich ist, rutscht die Achse 12 des Streifenwickels
14 während des Spendvorganges und dem Kleinerwerden des Durchmessers des Streifenwickels
14 kontinuierlich in den Führungsschlitzen 10,10' der beiden seitlichen Führungselemente
9,9' in Richtung unteres Führungselement 8. Wie durch die Pfeile zwischen den einzelnen
Figuren angedeutet, ist die Entnahme der Haltevorrichtung 7 inclusive leerer Rolle
11 aus dem Gehäuse 1 ebenso problemlos möglich, wie das Einsetzen der Haltevorrichtung
7 mit einem vollen Streifenwickel 14.
[0022] Die Explosionsdarstellung in Fig.2 entspricht in allen Einzelheiten der in Fig.1b
gezeigten Ausführungsform, so daß an dieser Stelle auf eine detaillierte Beschreibung
der Fig.2 verzichtet werden kann. Anzumerken bleibt noch, daß diese Vorrichtung für
die Bearbeitung von Etiketten ausgelegt ist, die sich vorzugsweise über die gesamte
Breite der Führungsteile 15,16 erstrecken. Die zu spendenden Etiketten 6 sind lediglich
in den Bereichen zu beiden Seiten der Spendkante 19 miteinander verbunden. Die Noppen
21 liegen auf dem Etikettenstreifen unter Druck auf, wobei der in der Gebrauchsstellung
ausgeübte Druck so bemessen ist, daß die Etiketten 6 während des Spendvorganges verläßlich
an der Soll-Abreißstelle voneinander getrennt werden. Diese Ausführungsform der Haltevorrichtung
ist - wie bereits erwähnt - für eine Etikettenbreite ausgelegt, die infolge der fixen
Dimensionen des Gehäuses 1 maximal ausgebbar ist.
[0023] Fig. 3 zeigt eine spezielle Ausführungsform der Haltevorrichtung 7, wie sie in den
vorhergehenden Figuren offenbart ist. Die Haltevorrichtung 7 ist längsgeteilt und
mittels Stiften 25 und korrespondierenden Vertiefungen 24 zusammensteckbar.
Gut sichtbar ist im linken Teil der Fig. 3 die in diesem Fall dreieckförmige Aufwerfung
20, die entgegen der Ausgaberichtung der Etiketten 6 in der Höhe abfällt. Wie bereits
an vorhergehender Stelle erwähnt, ist diese Ausführungsform optimal auf die Ausgabe
zungenförmiger Etiketten 6 abgestimmt, die u.a. aus der WO 91/03802 und der DE 40
27 889 A1 bekannt geworden sind. Prinzipiell ist die erfindungsgemaße Vorrichtung,
insbesondere also die Haltevorrichtung 7, für jede Art von Etiketten 6 auslegbar.
[0024] In Fig. 4a ist wiederum das Gehäuse 1 zur Aufnahme der Haltevorrichtung 7 mit Streifenwickel
14 dargestellt.
Die Einzelteile entsprechen demzufolge den Teilen der Fig.1a. In das Gehäuse 1 wird
jedoch nunmehr die in den Fig.4a bzw. 4b dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Haltevorrichtung 7 eingesetzt. Von der Konstruktion her ist diese Ausgestaltung wesentlich
einfacher und damit auch kostengünstiger. Infolge ihrer geringerem Stabilität ist
sie zur Ausgabe relativ leichter Streifenwickel 14 mit Etiketten 6 eines kleineren
Formats geeignet.
[0025] Die Haltevorrichtung 7 besteht auch hier wiederum aus einem unteren Führungselement
8 und seitlichen Führungselementen 9,9' mit Führungsschlitzen 10,10'. Auch hier weist
das untere Führungselement 8 im Bereich unmittelbar hinter der Spendkante 19 eine
Zweiteilung auf, wobei der untere Führungsteil 25 und der obere Führungsteil 26 nahezu
parallel zueinander verlaufen. Wie klar ersichtlich, ist im dargestellten Fall der
obere Führungsteil 26 nicht durchgehend bis zur Berührungslinie zwischen Außendurchmesser
des Streifenwickels 14 und unterem Führungselement 8 ausgebildet, sondern er ist gerade
so bemessen, daß er einen zweiten Fixierungsbereich für den abgewickelten Etikettenstreifen
unmittelbar hinter der Spendkante 19 festlegt. Diese Ausbildung hat sich für die zu
spendenden leichten Streifenwickel 14, die von dieser Haltevorrichtung 7 ausgegeben
werden sollen, als vollkommen ausreichend herausgestellt.
[0026] Die nach oben abgeschrägte Kante des oberen Führungsteils 26 erfüllt die Funktion,
aufragende Zungen der Etiketten 6 niederzudrücken, d.h., sie tragen zur Optimierung
der Funktionstüchtigkeit der erfindungsgemäßen Spendvorrichtung bei.
[0027] Fig. 4c zeigt die Ausführungsform der Haltevorrichtung 7, die bereits in Fig. 4b
dargestellt ist, mit leerer Rolle 11.
[0028] In Fig.5 ist eine Explosionszeichnung entsprechend Fig. 4b zu sehen. Die gezeigten
Teile wurden bereits in Zusammenhang mit Fig.4b ausführlich beschrieben.
[0029] In Fig.6 ist die Ausführungsform der in Fig.4 bzw. in Fig.5 dargestellten Haltevorrichtung
7 in gespreiztem Zustand wiedergegeben. Die gezeigte Konstruktion läßt sich besonders
kostengünstig als Spritzgußteil fertigen.
[0030] Die seitlichen Führungselemente 9,9' sind klappbar bezüglich des unteren Führungselementes
8 befestigt. Um die erforderliche rechtwinklige Stellung der seitlichen Führungselemente
9,9' zu dem unteren Führungselement 8 zu erreichen, sind entweder an den entsprechenden
Stellungen abgewinkelte Einkerbungen vorgesehen und/oder die Führungselemente 8; 9,9'
werden mittels Filmscharnieren verbunden.
[0031] Im Bereich hinter der Spendkante 19 ist das untere Führungselement 8 zweiteilig ausgeführt:
es setzt sich zusammen aus dem unteren Führungsteil 25, das in das untere Führungselementes
8 übergeht, und dem oberen Führungsteil 26. Beide Teile 25; 26 sind ebenfalls klappbar
miteinander verbunden. Im Gebrauchszustand wird der Zusammenhalt mittels des übergreifenden
Halteelementes 27 erzielt.
[0032] Wie bereits dargelegt, ist die in diesen Figuren dargelegte Ausführungsform für Etiketten
6 eines schmäleren Formates vorgesehen. Die Begrenzungskanten 32,32' in den seitlichen
Ausßenbereichen des unteren Führungselementes 8 bzw. des unteren Führungsteils 25
sind an die Breite des maximal mit dieser Haltevorrichtung 7 ausgebbaren Formats angepaßt.
[0033] In den beiden Außenbereichen des oberen Führungsteils 26 sind Noppen 28 vorgesehen,
die im Betriebszustand unter einer gewissen Pressung auf dem zu spendenden Etikettenstreifen
aufsetzen, wobei der Druck durch das Zusammenwirken von nicht gesondert dargestellten
Federzungen mit dem Gehäuse 1 erzeugt wird und so bemessen ist, daß die Etiketten
6 unter Zugeinwirkung mit großer Zuverlässigkeit an den vorgesehenen Soll-Abreißstellen
abgetrennt werden.
[0034] Die Fig.7a zeigt einen Längsschnitt durch das Gehäuse 1 mit im Innern angeordneter
erfindungsgemäßer Haltevorrichtung 7. Konstruktiv liefert die Fig.7a keine Details,
die über die zuvorbeschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtungen
hinausgehen würden.
[0035] In Fig.7b ist eine Draufsicht gemäß der Kennzeichung 'Y' in Fig.7a dargestellt. Sichtbar
ist die Vorderseite des Verschlußteils 17 mit einer über die Spendkante 19 herausragenden
Spitze eines zugenförmigen Etiketts 6.
[0036] Die Fig.8 zeigt einen Querschnitt gemäß der Kennzeichung VIII-VIII von Fig.5, die
die Haltevorrichtung 7 im Betriebszustand wiedergibt, während Fig.9 dieselbe Haltevorrichtung
7 in der gespreizten Position darstellt. Fig.9 entspricht dem Querschnitt gemäß der
Kennzeichnung IX-IX in Fig.6. Beide Figuren beschreiben also dieselbe Vorrichtung
in zwei unterschiedlichen Positionen.
[0037] Die Begrenzungskanten 32,32' im seitlichen Bereich des unteren Führungsteils 25 sind
bestimmend für die maximal spendbare Etikettengröße. Im vorderen Bereich des oberen
Führungsteils 26 sind Noppen 28,28' angeordnet, die in der Gebrauchsposition auf den
Randbereichen des Etikettenstreifens unter einem vorgegebenen Druck aufsetzen. Zur
Erzeugung des Druckes dienen die Federzungen 31,31', die auf der Oberseite des oberen
Führungselementes 26 angebracht sind und in der Gebrauchsstellung mit dem Gehäuse
1 zusammenwirken. Der Steg 30 auf dem oberen Führungsteil 26 trägt - wie bereits zuvor
beschrieben - zur Stabilisierung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung bei.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Gehäuse
- 2
- unteres Gehäuseteil
- 3
- oberes Gehäuseteil
- 4
- Schwenkachse
- 5
- Spendöffnung
- 6
- Etikett
- 7
- Haltevorrichtung
- 8
- unteres Führungselement
- 9,9'
- seitliches Führungselement
- 10,10'
- Führungsschlitz
- 11
- Rolle
- 12
- Achse
- 13,13'
- Anschlag
- 14
- Streifenwickel
- 15
- unteres Führungsteil
- 16
- oberes Führungsteil
- 17
- Verschlußteil
- 18
- Schwenkachse
- 19
- Spendkante
- 20
- Aufwerfung
- 21
- Steg
- 22
- Anlagefläche
- 23
- Stift
- 24
- Vertiefung
- 25
- unteres Führungselement
- 26
- oberes Führungselement
- 27
- Halteelement
- 28,28'
- Noppen
- 29
- Halterung
- 30
- Steg
- 31,31'
- Federzunge
- 32,32'
- Begrenzungskante
1. Vorrichtung zur Ausgabe von Etiketten, wobei die Etiketten durch manuelle Betätigung
einzeln von einem aufgerollten Etikettenstreifen (Streifenwickel) abtrennbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung aus einem Gehäuse (1) mit Spendöffnung (5) und einer in dem Gehäuse
(1) anordenbaren Haltevorrichtung (7) für den Streifenwickel (14) besteht, daß sich
die Haltevorrichtung (7) aus einem unteren Führungselement (8) und aus zwei seitlichen
Führungselementen (9,9') zusammensetzt,
daß jedes der beiden seitlichen Führungselemente (9,9') einen Führungsschlitz (10,10')
aufweist, welche zur Aufnahme des achsgelagerten Streifenwickels (14) dienen, und
daß das untere Führungselement (8) an einem Ende eine Spendkante (19) zur Abtrennung
einzelner Etiketten (6) besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (7) derart ausgebildet ist, daß die Führung eines von dem
Streifenwickel (14) abgewickelten Etikettenstreifens im Bereich zwischen dem Berührpunkt
von äußerem Radius des Streifenwickels (14) und unterem Führungselement (8) und der
Spendkante (19) im wesentlichen in einer Ebene erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem unteren Führungselement (8) in einem gegebenen Abstand von der Spendkante
(19) eine vordere, insbesondere bogenförmige Anlagefläche (22) für den Streifenwickel
(14) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das untere Führungselement (8) in einem vorgegebenen
Bereich hinter der Spendkante (19) aus zumindest zwei Führungsteilen (15,16; 25,26)
gefertigt ist, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, wobei der abgewickelte
Etikettenstreifen zwischen den beiden Führungsteilen (15,16; 25,26) hindurchführbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Führungselement (16;26) und das untere Führungselement (15;25) lösbar
miteinander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an einem der beiden Führungsteile (15,16;25,26) im Bereich der Spendkante
(19) Federzungen (31) vorgesehen sind, die im Betriebszustand mit dem Gehäuse so zusammenwirken,
daß ein Druck auf den abgewickelten Etikettenstreifen ausgeübt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spendkante (19) aus einer Aufwerfung (20) im vorderen Bereich des unteren
Führungsteils (15; 25) der beiden Führungsteile (15,16; 25,26) besteht und senkrecht
zur Ausgaberichtung der Etiketten (6) angeordnet ist, wobei die seitliche Ausdehnung
der Aufwerfung (20) auf die Form der zu spendenden Etiketten (6) abstimmbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwerfung (20) eine vorzugsweise prismenförmige Struktur besitzt, deren Grundfläche
in Ausgaberichtung der Etiketten (6) orientiert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Haltevorrichtung (7) und Streifenwickel (14) als eine Einheit ausgebildet sind,
die in das Gehäuse (1) einsetzbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (7) als Spritzgußteil gefertigt ist, wobei die seitlichen
Führungselemente (9,9') als klappbare Elemente ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) aus einem oberen Teil (2) und einem unteren Teil (3) besteht,
die klappbar miteinander verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Kern für den Streifenwickel (14) eine Rolle (11) vorgesehen ist, die auf eine
insbesondere sternförmige Achse (12) aufsetzbar ist, und
daß an den Enden der Achse (12) Anschläge (13,13') vorgesehen sind, die eine seitliche
Verschiebung der Achse (12) in den Führungsschlitzen (10,10') der seitlichen Führungselemente
(9,9') verhindern.
1. A device for the dispensing of labels, in which the labels are separable individually
from a rolled up strip of labels (strip roll) by manual operation,
characterized in that the device is comprised of a housing (1) with a dispensing opening (5) and a holding
device (7) which is adapted to be positioned inside the housing (1) to accommodate
the strip roll (14), that the holding device (7) is comprised of a lower guide element
(8) and two lateral guide elements (9, 9'), that each of said two lateral guide elements
(9, 9') includes a guide slot (10, 10') serving to accommodate the axle-mounted strip
roll (14), and that said lower guide element (8) has a dispensing edge (19) at one
end for separating individual labels (6).
2. The device as claimed in claim 1,
characterized in that said holding device (7) is configured so that a label strip wound off the strip roll
(14) is guided essentially in one plane in the area defined by the tangent between
the outer radius of the strip roll (14) and the lower guide element (8) and the dispensing
edge (19).
3. The device as claimed in claim 2,
characterized in that provision is made on the lower guide element (8) for a forward, particularly arcuate
seating surface (22) for the strip roll (14) at a predetermined distance from the
dispensing edge (19).
4. The device as claimed in claim 2 or 3,
characterized in that in a predetermined area behind the dispensing edge (19) the lower guide element (8)
is composed of at least two guiding members (15, 16; 25, 26) extending essentially
parallel to each other, with the unwound label strip being passable through between
said two guiding members (15, 16; 25, 26).
5. The device as claimed in claim 4,
characterized in that the upper guiding member (16; 26) and the lower guiding member (15; 25) are releasably
connected to each other.
6. The device as claimed in claim 1,
characterized in that provision is made for resilient tongues (31) on at least one of said two guiding
members (15, 16; 25, 26) in the area of the dispensing edge (19), said tongues cooperating
in the operating state with the housing to exert a pressure on the unwound label strip.
7. The device as claimed in claim 1, 2, 3, 4 or 6,
characterized in that said dispensing edge (19) is comprised of a lip (20) in the forward area of the lower
guiding member (15; 25) of said two guiding members (15, 16; 25, 26), said lip being
arranged normal to the dispensing direction of the labels (6), with the lateral extent
of said lip (20) being conformable to the shape of the labels (6) to be dispensed.
8. The device as claimed in claim 7,
characterized in that said lip (20) is of a preferably prism shaped structure, with the prism base being
oriented in the dispensing direction of the labels (6).
9. The device as claimed in claim 1,
characterized in that said holding device (7) and said strip roll (14) are configured as a unit suitable
for insertion in the housing (1).
10. The device as claimed in claim 1,
characterized in that said holding device (7) is manufactured as an injection molded part, with the lateral
guide elements (9, 9') being constructed as hinged elements.
11. The device as claimed in claim 1,
characterized in that said housing (1) is comprised of an upper part (2) and a lower part (3) which are
hingedly connected.
12. The device as claimed in claim 1,
characterized in that a reel (11) mountable on an in particular star-shaped axle (12) is provided as core
for the strip roll (14), and that at the ends of the axle (12) limit stops (13, 13')
are provided to prevent the axle (12) from moving sideways in the guide slots (10,
10') of the lateral guide elements (9, 9').
1. Dispositif dispensateur d'étiquettes, lesdites étiquettes étant détachables d'une
bande d'étiquettes (rouleau de bande), une à une, à la main, caractériséeen ce que ledit dispositif comporte un boîtier (1) avec une ouverture de distribution (5) et
un dispositif de maintien (7) susceptible d'être disposé dans le boîtier (1) pour
maintenir le rouleau de bande (14), en ce que ledit dispositif de maintien (7) se
compose d'un élément de guidage inférieur (8) et de deux éléments de guidage latéraux
(9, 9'), en ce que les deux éléments de guidage latéraux (9, 9') présentent chacun
une fente de guidage (10, 10'), qui servent à maintenir en place le rouleau de bande
(14) montée sur un axe, et en ce que ledit élément de guidage inférieur (8) est pourvu
à l'une des extrémités d'une arête vive (19) dans le but de détacher chaque étiquette
(6) séparément.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit dispositif de maintien (7) est conçu de telle manière que le guidage d'une
bande d'étiquettes déroulée du rouleau de bande (14) est essentiellement effectué
dans un même plan dans la zone qui se situe entre le point de contact du rayon extérieur
du rouleau de bande (14) avec l'élément de guidage inférieur (8) et l'arête vive (19).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une surface antérieure d'appui (22) particulièrement cintrée est prévue pour le rouleau
de bande (14) sur l'élément de guidage inférieur (8), à une distance donnée de l'arête
vive (19).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que ledit élément de guidage inférieur (8) est manufacturé dans une zone prédéterminée
derrière l'arête vive (19) en non moins de deux pièces de guidage (15, 16; 25, 26)
s'étendant essentiellement parallèlement l'une à l'autre, la bande d'étiquettes déroulée
étant susceptible d'être passée entre les deux pièces de guidage (15, 16; 25, 26).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que ledit élément de guidage supérieur (16; 26) et ledit élément de guidage inférieur
(15; 25) sont reliés entre eux par une liaison détachable.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur au moins l'une des deux pièces de guidage (15, 16; 25, 26) des languettes flexibles
(31) sont prévues dans la zone de l'arête vive (19) dans le but de concourir avec
le boîtier en cours de fonctionnement de telle sorte qu'une pression est exercée sur
la bande d'étiquettes déroulée.
7. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 6, caractérisé en ce que ladite arête vive (19) est constituée par une languette d'arrachage (20) située à
la partie antérieure de la pièce de guidage inférieure (15; 25) des deux pièces de
guidage (15, 16; 25, 26) et disposée à la verticale du sens de distribution des étiquettes
(6), les extensions latérales de la languette d'arrachage (20) pouvant être adaptées
à la forme des étiquettes (6) à dispenser.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que ladite languette d'arrachage (20) a une structure préférentiellement prismatique,
dont la surface de base est orientée dans le sens de la distribution des étiquettes
(6).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit dispositif de maintien (7) et ledit rouleau de bande (14) forment une unité
qui est insérable dans le boitier (1).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit dispositif de maintien (7) est manufacturé en fonte moulée par injection, lesdits
éléments de guidage latéraux (9, 9') étant rabattables.
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit boîtier (1) est constitué par une partie supérieure (2) et une partie inférieure
(3) reliées entre elles par une charnière.
12. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le coeur du rouleau de bande (14) est une bobine (11) montable sur un axe (12) particulièrement
en forme d'étoile, et qu'aux extrémités de l'axe (12) des butées (13, 13') sont prévues
afin d'empêcher un déplacement latéral de l'axe (12) dans les fentes de guidage (10,
10') des éléments de guidage latéraux (9, 9').