| (19) |
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(11) |
EP 0 786 047 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2000 Patentblatt 2000/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.08.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9603/424 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9706/359 (20.02.1997 Gazette 1997/09) |
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| (54) |
VORRICHTUNG MIT KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG UND SCHMIERMITTELFÖRDEREINRICHTUNG FÜR VERBRENNUNGSMOTOREN
DEVICE WITH FUEL INJECTION AND WITH A LUBRICANT-SUPPLY UNIT FOR INTERNAL-COMBUSTION
ENGINES
DISPOSITIF D'INJECTION DE CARBURANT ET D'ALIMENTATION EN LUBRIFIANT POUR MOTEURS A
COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT SE |
| (30) |
Priorität: |
10.08.1995 DE 19529368
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.07.1997 Patentblatt 1997/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Dolmar GmbH |
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22045 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- UHLIG, Ronald
D-09517 Zöblitz (DE)
- SINGER, Andreas
D-08427 Fraureuth (DE)
- MATTHEES, Klaus
D-09599 Freiberg (DE)
- SCHULZ, Peter
D-09123 Chemnitz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gerbaulet, Hannes |
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Patentanwälte
Richter, Werdermann & Gerbaulet
Neuer Wall 10 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 637 360
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DE-U- 9 203 378
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 131 (M-688), 22.April 1988 & JP,A,62 253927
(SANSHIN IND CO LTD), 5.November 1987,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 155 (M-392), 29.Juni 1985 & JP,A,60 030427
(ISEKI NOKI KK), 16.Februar 1985,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 140 (M-305), 29.Juni 1984 & JP,A,59 037260
(YANMAR DIESEL KK), 29.Februar 1984,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Anwendungsgebiet
[0001] Die Vorrichtung mit Kraftstoffeinspritzung und Schmiermittelfördereinrichtung für
Verbrennungsmotoren ist überall dort einsetzbar, wo eine kompakte Anordnung für eine
solche Vorrichtung geschaffen werden soll, vorzugsweise bei einer Kettensäge mit mehreren,
bedarfsweise auch regelbaren Schmierkreisen und einer Kraftstofförderung mit höherem
Druck.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Kraftstoffeinspritzung und Schmiermittelfördereinrichtung
für Verbrennungsmotoren, vorzugsweise für von Hand geführte Werkzeuge, wie Kettensägen,
mit einem auf einer Kurbelwelle angeordneten oder indirekt durch die Kurbelwelle angetriebenen
Schraubenrad, das mit einem Gegenrad zum Antrieb der Schmiermittelpumpe im Eingriff
steht, wobei ein Kolben der Schmiermittelpumpe einen Lagerzapfen für das Gegenrad
bildet und eine stirnseitige Schrägfläche aufweist, die gegen einem Gehäuse einstellbar
gehaltenen Hubstift anliegt, worüber die Fördermenge der Schmiermittelpumpe einstellbar
ist.
Stand der Technik
[0003] Bei Handschienenkettensägen haben sich zur Schmierung der Schneidkette vorwiegend
ventillos gesteuerte Kolbenpumpen bewährt. Die betreffende Ölpumpe besitzt eine in
einem Pumpengehäuse ausgebildete zylindrische Pumpenkammer mit einer Einlaßöffnung
und einer Auslaßöffnung und einen in dieser Pumpenkammer über ein durch ein Schraubenrad
und ein Gegenrad gebildetes Getriebe drehbaren Pumpenkolben, der auf der einen Seite
federnd abgestützt ist und auf der anderen Seite eine stirnseitige Schrägfläche aufweist,
die gegen einen exzentrisch zur Kolbenlängsachse angeordneten Hubstift anliegt, so
daß bei Drehung der Kolbenstange eine Axialbewegung erzeugt wird, die zum Pumpen ausgenutzt
wird. Der axial verstellbare Anschlag läßt unterschiedliche Hube des Pumpenkolbens
einstellen. Diese Schmiermittelfördereinrichtung ist meist als Nebenaggregateblock
zusammen mit der Kraftstoffeinspritzung an dem Verbrennungsmotor angeflanscht.
[0004] Aus der DE 37 35 711 A1 ist ein tragbares von einem Zweitaktmotor angetriebenes,
handgesteuertes Arbeitsgerät, wie eine Motorsäge o. dgl., mit einer pneumatisch angetriebenen
Einspritzpumpe zum Einspritzen von Kraftstoff und einem Ansaugrohr für die Verbrennungsluft
sowie einem schwingungsarm gelagerten Griffgehäuse zum Tragen und Führen des Arbeitsgerätes
bekannt, bei dem die Einspritzpumpe getrennt vom Zweitaktmotor im Griffgehäuse angeordnet
ist und über nachgiebige Anschlüsse mit dem Zweitaktmotor in Verbindung steht.
[0005] Aus der DD-PS 41 648 sind Schmiermittelpumpen für Verbrennungsmotoren bekannt, die
zwei hintereinander angeordnete, umlaufende Kolbenfördereinheiten aufweisen. Diese
führen den konstanten Hub eines zur Motordrehzahl hoch untersetzten Hubscheibengetriebes
aus. Die erste Fördereinheit liefert das Schmiermittel und die zweite den Kraftstoff.
Beide Medien werden vermischt dem Verbrennungsmotor zugeführt, der als Zweitaktmotor
ausgeführt ist.
Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kompakte Anordnung für die eingangs
genannte Vorrichtung zu schaffen, vorzugsweise bei einer Kettensäge mit mehreren,
bedarfsweise auch regelbaren Schmierkreisen und einer Kraftstofförderung mit höherem
Druck.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Vorrichtung gelöst. Hierbei
ist vorgesehen, daß das Schraubenrad mit zwei Gegenrädern im Eingriff steht, von denen
jedes mit einer Antriebswelle für jeweils eine Schmiermittel- und/oder eine Kraftstoffpumpe
verbunden ist. Mit dieser Vorrichtung werden die Kraftstoffeinspritzung und/oder Schmiermittelfördereinrichtungen
wirkungsvoll auf kleinstem Raume kombiniert, wobei die Kurbelwelle als Antriebsorgan
verwendet wird.
[0008] Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
So können die gemeinsamen durch die Kurbelwelle über das aus dem Schraubenrad und
den Gegenrädern bestehenden Getriebe angetriebenen Antriebswellen für die Schmiermittel-
und/oder Kraftstoffpumpe parallel oder V-förmig zueinander ausgerichtet sein. Im wesentlichen
kann hierdurch die für die betreffende Vorrichtung als Nebenaggregat günstigste Formgestaltung
ausgewählt werden.
[0009] Nach einer ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist einem
der Gegenräder beiderseits je eine Fördereinheit für Schmiermittel zugeordnet, wobei
vorzugsweise die beiden Fördereinheiten von einer Hubscheibe an einer der Fördereinheiten
antreibbar sind. Als Hubscheibe dient hier die bereits genannte stirnseitige Schrägfläche
der Kolbenstange. Um durch die genannten Fördereinheiten verschiedene Fördermengen
transportieren zu können, besitzen die Fördereinheiten für das Schmiermittel verschieden
große wirksame Kolbenflächen. Vorzugsweise treibt das andere Gegenrad in diesem Falle
die Kraftstoffpumpe, die ebenfalls als Tauchkolbenpumpe ausgebildet ist, an.
[0010] Alternativ hierzu kann einem der Gegenräder beiderseits jeweils eine Fördereinheit
zugeordnet sein, wovon eine dieser Fördereinheiten als kontinuierlich arbeitende Kraftstoffpumpe
und die andere Fördereinheit eine in der Fördermenge verstellbare Schmiermittelpumpe
ist. Die einfachste Möglichkeit für eine Hubverstellung der Fördereinheit besteht
darin, daß der als Anschlag dienende Hubstift mit einer Stellschraube verbunden wird,
die in einem gehäusefesten Gewinde verdrehbar ist und mit der die Axiallage des Hubstiftes
individuell eingestellt werden kann. Gleichermaßen ist es möglich, über eine Verstellvorrichtung
die Radiallage des Hubstiftes in Bezug auf die Längsachse des Kolbens der Pumpe zu
verändern. Bei der vorbeschriebenen Ausführungsform wird vorzugsweise dem anderen
Gegenrad (auf der gegenüberliegenden Seite der Kurbelwelle) eine fest einstellbare
Schmiermittelpumpe zugeordnet. Für die regelbare Schmiermittelpumpe, die auf der gleichen
Seite wie die Kraftstoffpumpe angeordnet ist, bietet sich als Ort für die Stelleinheit
eine Achse oberhalb der Achsen der Gegenräder an, die vorzugsweise quer zur Kurbelwellenachse
liegt.
[0011] Das die Kraftstoffpumpe treibende Gegenrad wird nach einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung axial beidseitig im Gehäuseblock geführt; entsprechendes gilt für das
die Schmiermittelfördereinrichtung treibende Gegenrad. Vorzugsweise steht der Kolben
oder die Hubscheibe der regelbaren Schmiermittelpumpe und/oder der Kraftstoffpumpe
mit dem zugeordneten Gegenrad drehfest, aber schubbeweglich im Eingriff. Schließlich
können alle Schmiermittelpumpen als regelbare Fördereinheiten ausgebildet sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 3
- im Schnitt quer zur Kurbelwellenachse jeweils unterschiedliche Ausführungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung und bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0013] Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtungen besitzen jeweils in einem Gehäuse
10 ein auf der Kurbelwelle 11 angeordnetes Schraubenrad 12, das auf gegenüberliegenden
Seiten mit Gegenrädern 13 und 14 in Eingriff steht. Das Gegenrad 13 treibt die im
Gehäuseteil 15 angeordnete Schmiermittelpumpe 16 über deren Antriebswelle 17 an, wobei
die Antriebswelle 17 gleichzeitig den Kolben der Schmiermittelpumpe 16 den Lagerzapfen
für das Gegenrad 13 bildet. Dieser Kolben 18a weist eine stirnseitige Schrägfläche
18 als Hubscheibe auf, die gegen einen im Gehäuse 15 über eine Einstellschraube 19
gehaltenen Hubstift 20 anliegt. Bei Drehung des Gegenrades 13 führt die Antriebswelle
17 oszillierende Auf- und Abbewegungen aus, wodurch das (siehe Fig. 1) in die Einlaßstutzen
21, 22 geförderte Öl unter Druck in die Auslässe 23, 24 gepreßt wird. Bei dieser oszillierenden
Bewegung wird die Antriebswelle durch die Feder 25 unterstützt. In dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel werden somit von der Antriebswelle 17 zwei die Schmiermittelpumpe
16 bildende Fördereinheiten 161 und 162 angetrieben, deren Pumpwirkung aufgrund der
unterschiedlichen wirksamen Kolbenflächen verschieden groß ist.
[0014] In entsprechender Weise bildet die Antriebswelle 26 auf der gegenüberliegenden Seite
einen Lagerzapfen für das Gegenrad 14 und dient zum Antrieb einer Kraftstoffpumpe
27, deren Fördereinheit 28 über den Einlaßstutzen 29 Kraftstoff ansaugt und in den
Auslaßstutzen 30 pumpt. Die beiden Antriebswellen für die Schmiermittelpumpe 16 und
die Kraftstoffpumpe 27 sind parallel zueinander ausgerichtet. Hierdurch ergibt sich
eine kompakte dichte Bauweise, die bei Verbrennungsmotoren für von Hand geführte Werkzeuge
vorteilhaft ist. Alternativ hierzu wäre es ebenso möglich, die Antriebswellen 17 und
26 V-förmig zueinander anzuordnen.
[0015] In entsprechender Weise wird in dem in Fig. 2 dargestellten Aggregateblock durch
die Kurbelwelle 11 das Schraubenrad 12 angetrieben, das in die Gegenräder 13, 14 eingreift.
Auch hier dient die Antriebswelle 17 als Lagerzapfen für das Gegenrad 13. Die Antriebswelle
17 ist Teil einer Schmiermittelpumpe 16, die über den Einlaß 21 das Schmiermittel
in den Auslaßstutzen 23 fördert. Entsprechende gleiche Teile, wie die Hubscheibe 18,
der Hubstift 20 und die Nachstellschraube 19 sowie die Feder 25, sind mit gleichen
Bezugszeichen wie in Figur 1 bezeichnet. Auf der gegenüberliegenden Seite dient das
Gegenrad 14 und die Antriebswelle 26 sowohl zum Antrieb der Kraftstoffpumpe 27 als
auch zum Antrieb der Schmiermittelpumpe 31, die oberhalb der Kraftstoffpumpe 27 angeordnet
ist. Die Antriebswelle 26 besitzt an ihrem oberen Ende eine stirnseitige und als Hubscheibe
32 dienende Schrägfläche, die gegen einen verstellbaren Hubstift 33 anliegt. Zur Verstellung
des Hubstiftes in längsaxialer Richtung der Antriebswelle 26 dient eine Stelleinheit
34, die über einen manuellen Betätigungshebel 35 bedient werden kann. Der Kolben 36,
der Teil der Antriebswelle 26 ist, fördert über einen Einlaß 37 gelangendes Schmiermittel
in den Auslaß 38 in nach dem Stand der Technik für Tauchkolbenpumpen bekannter Weise.
Konstruktionsgemäß ist die Stelleinheit 34 oberhalb der Antriebswellen 17 und 26 und
quer zur Längsachse der Kurbelwelle 11 angeordnet.
[0016] Bei der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung, die entsprechend der Vorrichtung nach
Fig. 2 aufgebaut ist, ist die regelbare Stelleinheit 34 zur Regelung der Pumpfördermenge
der Schmiermittelpumpe 16 unterhalb der Gegenräder 13 und 14 angeordnet, während die
Stellschraube 19 zur axialen Verschiebung des zuvor beschriebenen Hubstiftes 33 und
damit zur Regelung der Fördermenge der Schmiermittelpumpe 31 dient. Auch diese als
Nebenaggregateblock eines Verbrennungsmotors, insbesondere für Zweitaktmotorkettensägen,
ausgebildete Vorrichtung ist kompakt gestaltet und nutzt unter Aufwendung von wenigen
Bauteilen die durch die Kurbelwellendrehung beim Motorbetrieb zur Verfügung stehende
Energie aus.
Bezugszeichenliste:
[0017]
- Gehäuse
- 10
- Kurbelwelle
- 11
- Schraubenrad
- 12
- Gegenräder
- 13, 14
- Gehäuseteil
- 15
- Schmiermittelpumpe
- 16
- Antriebswelle
- 17
- Schrägfläche
- 18
- Einstellschraube
- 19
- Hubstift
- 20
- Einlaßstutzen
- 21, 22
- Auslässe
- 23, 24
- Feder
- 25
- Antriebswelle
- 26
- Kraftstoffpumpe
- 27
- Fördereinheit
- 28
- Einlaßstutzen
- 29
- Auslaßstutzen
- 30
- Schmiermittelpumpe
- 31
- Hubscheibe
- 32
- Hubstift
- 33
- Stelleinheit
- 34
- Betätigungshebel
- 35
- Kolben
- 36
- Einlaß
- 37
- Auslaß
- 38
- Fördereinheiten
- 161, 162
1. Vorrichtung mit Kraftstoffeinspritzung und Schmiermittelfördereinrichtung für Verbrennungsmotoren,
vorzugsweise für von Hand geführte Werkzeuge, wie Kettensägen, mit einem auf einer
Kurbelwelle (11) angeordneten oder indirekt durch die Kurbelwelle (11) angetriebenen
Schraubenrad (12), das mit einem Gegenrad (13) zum Antrieb der Schmiermittelpumpe
(16) in Eingriff steht, wobei ein Kolben (18a) der Schmiermittelpumpe (16) einen Lagerzapfen
für das Gegenrad (13) bildet und eine stirnseitige Schrägfläche (18) aufweist, die
gegen einen im Gehäuse einstellbar gehaltenen Hubstift (20) anliegt, worüber die Fördermenge
der Schmiermittelpumpe (16) einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schraubenrad (12) mit zwei Gegenrädern (13, 14) im Eingriff steht, von denen
jedes mit einer Antriebswelle (17, 26) für jeweils eine Schmiermittel- (16, 31) und/oder
eine Kraftstoffpumpe (27) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswellen (17, 26) für die Schmiermittel- (16, 31) und/oder Kraftstoffpumpe
(27) parallel oder V-förmig zueinander ausgerichtet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß einem der Gegenräder (13) beiderseits je eine Fördereinheit (161, 162) für Schmiermittel
zugeordnet ist, wobei vorzugsweise beide Fördereinheiten (161, 162) von einer Hubscheibe
(18) an einer der Fördereinheiten (162) antreibbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinheiten (161, 162) für Schmiermittel verschieden große wirksame Kolbenflächen
aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß einem der Gegenräder (14) beiderseits jeweils eine Fördereinheit zugeordnet ist,
wovon eine dieser Fördereinheiten als kontinuierlich arbeitende Kraftstoffpumpe (27)
und die andere Fördereinheit eine in der Fördermenge verstellbare Schmiermittelpumpe
(31) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem anderen Gegenrad (13) eine fest einstellbare Schmiermittelpumpe (16) zugeordnet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinheit (34) für die regelbare Schmiermittelpumpe (31) in einer Achse
oberhalb der Achsen der Gegenräder (13, 14) angeordnet ist, vorzugsweise quer zur
Kurbelwellenachse.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das die Kraftstoffpumpe (27) und/oder die Schmiermittelfördereinrichtung (16,
31) treibende Gegenrad (13, 14) axial beidseitig im Gehäuseblock (10, 15) geführt
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (36) oder die Hubscheibe (32) der regelbaren Schmiermittelpumpe mit
dem zugeordneten Gegenrad (14) drehfest, aber schubbeweglich in Eingriff steht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Schmiermittelpumpen (16, 31) als regelbare Fördereinheiten ausgebildet sind.
1. A device with fuel injection and lubricant feeding device for internal combustion
engines, preferably for manually controlled tools such as chain saws, with a helical
gear wheel (12) placed on a crankshaft (11) or indirectly driven by the crankshaft
(11), the helical gear wheel being in mesh with a mating gear (13) for driving the
lubricant pump (16), whereby a piston (18a) of the lubricant pump (16) constitutes
a bearing journal for the mating gear (13) and shows an oblique surface (18) on the
face which sits close against a lifting pin (20), adjustably held in the housing,
over which the flow rate of the lubricant pump (16) is adjustable,
characterized in
that the helical gear wheel (12) is in mesh with two mating gears (13, 14), each of
which is connected with a motor shaft (17, 26) for respectively one lubricant pump
(16, 31) and/or a fuel pump (27).
2. A device according to claim 1,
characterized in
that the motor shafts (17, 26) for the lubricant pump (16, 31) and/or the fuel pump
(27) are orientated parallel or V-shaped to each other.
3. A device according to claim 1 or 2,
characterized in
that a feeding unit (161, 162) for lubricant is respectively allocated to one of the
mating gears (13) on both sides, preferably both feeding units (161, 162 being drivable
by an eccentric disk (18) on one of the feeding units (162).
4. A device according to claim 3,
characterized in
that the feeding units (161, 162) for lubricant show effective piston areas which
are varying in size.
5. A device according to one of the claims 1, 2 or 4,
characterized in
that respectively a feeding unit is allocated to one of the mating gears (14) on both
sides, one of these feeding units being as a continuously working fuel pump (27) and
the other feeding unit being a lubricant pump (31) with adjustable flow rate.
6. A device according to claim 5,
characterized in
that a fixed adjustable lubricant pump (16) is allocated to the other mating gear
(13).
7. A device according to claim 5 or 6,
characterized in
that the adjusting unit (34) for the adjustable lubricant pump (31) is placed in an
axis above the axles of the mating gears (13, 14), preferably transversely to the
crankshaft axle.
8. A device according to any of the claims 5 to 7,
characterized in
that the mating gear (13, 14) driving the fuel pump (27) and/or the lubricant feeding
device (16, 31) is guided axially on both sides in the housing block (10, 15).
9. A device according to any of the claims 5 to 8,
characterized in
that the piston (36) or the eccentric disk (32) of the adjustable lubricant pump is
in mesh with the allocated mating gear (14) by being resistent to torsion but able
to a translatory motion.
10. A device according to any of the claims 1 to 9,
characterized in
that all lubricant pumps (16, 31) are configured as adjustable feeding units.
1. Dispositif avec injection de carburant et dispositif de refoulement de lubrifiant
pour moteurs à combustion interne, de préférence pour outils commandés manuellement
comme des scies à chaîne avec une roue hélicoïdale (12), placée sur un arbre-manivelle
(11) ou entraînée indirectement par l'arbre-manivelle (11), qui est engrenée avec
une roue antagoniste (13) pour l'entraînement de la pompe à lubrifiant (16), un piston
(18a) de la pompe à lubrificant (16) formant un palier pour la roue antagoniste (13)
et présentant une surface oblique (18) sur le côté face qui repose contre une cheville
de levage (20), maintenue réglable dans le bâti, par laquelle le volume de refoulement
de la pompe à lubrifiant (16) est réglable,
caractérisé en ce
que la roue hélicoïdale (12) est engrenée avec deux roues antagonistes (13, 14) dont
chacune est reliée à un arbre moteur (17, 26) pour respectivement une pompe à lubrifiant
(16, 31) et/ou une pompe à carburant (27).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les arbres moteurs (17, 26) pour la pompe à lubrifiant (16, 31) et/ou la pompe
à carburant (27) sont orientés parallèlement ou en forme de V l'un par rapport à l'autre.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que respectivement une unité de refoulement (161, 162) pour lubrifiant est affectée
à une des roues antagonistes (13) des deux côtés, de préférence deux unités de refoulement
(161, 162) pouvant être entraînées par un disque d'excentrique (18) sur l'une des
unités de refoulement (162).
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce
que les unités de refoulement (161, 162) pour lubrifiant présentent des surfaces de
piston efficaces de différente taille.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1, 2 ou 4,
caractérisé en ce
que respectivement une unité de refoulement est affectée des deux côtés à l'une des
roues antagonistes (14), l'une de ces unités de refoulement étant une pompe à carburant
(27) fonctionnant en continu et l'autre unité de refoulement étant une pompe à lubrifiant
(31) à volume de refoulement réglable.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce
qu'une pompe à lubrifiant (16) réglable de manière fixe est affectée à l'autre roue
antagoniste (13).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce
que l'unité de réglage (34) pour la pompe à lubrifiant réglable (31) est placée dans
un axe au-dessus des axes des roues antagonistes (13, 14), de préférence transversalement
par rapport à l'axe de l'arbre-manivelle.
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7,
caractérisé en ce
que la roue antagoniste (13, 14) qui entraîne la pompe à carburant (27) et/ou le dispositif
de refoulement de lubrifiant (16, 31) est guidée axialement des deux côtés dans le
bloc du bâti (10, 15).
9. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce
que le piston (36) ou le disque d'excentrique (32) de la pompe à lubrifiant réglable
est engrené avec la roue antagoniste affectée (14) en étant résitant à la torsion
mais apte à un mouvement de translation.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce
que toutes les pompes à lubrifiant (16, 31) sont configurées comme des unités de refoulement
réglables.