| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 786 420 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.1997 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 83/04 |
|
| (54) |
Tablettenspender zur Einzeldosierung von Tabletten
Tablet dispenser for dispensing individual tablets
Distributeur de comprimés pour la distribution individuelle de comprimés
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
23.01.1996 DE 19602201
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
30.07.1997 Patentblatt 1997/31 |
| (73) |
Patentinhaber: KERPLAS NEUENBURG GMBH
KUNSTSTOFFVERPACKUNGEN |
|
D-79395 Neuenburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Birmelin, Uwe
79424 Auggen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät,
Maucher, Börjes & Kollegen |
|
Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 417 751 US-A- 2 448 130
|
DE-A- 3 741 960
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tablettenspender zur Einzeldosierung von Tabletten oder
tablettenförmigen Körpern, zum Beispiel von Süßstofftabletten, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Tablettenspender ist aus DE-A-34 17 751 bekannt. Ist dabei das Behältnis
innerhalb des Gehäuses so verschwenkt, dass die Tabletten durch die Sperre von der
Ausgabeöffnung abgehalten werden, ist gleichzeitig die Ausgabeöffnung nach außen oder
unten hin offen. Dadurch ist es möglich, dass zum Beispiel beim Transport des Tablettenspenders
in einer Tasche kleinere Gegenstände in diese Ausgabeöffnung eintreten insbesondere
dann, wenn der Tablettenspender in irgendeiner Weise liegend oder gar "auf dem Kopf
stehend" in der Tasche angeordnet ist, wobei gleichzeitig dann auch die Spendeöffnung
von den Tabletten freigegeben sein kann, so dass zwischen der Sperre und dem Rand
der Spendeöffnung ebenfalls kleinere Gegenstände teilweise oder sogar vollständig
eindringen könnten. Dies kann für die Funktion dieses vorbekannten Tablettenspenders
oder - falls "falsche Tabletten" eindringen - für den Benutzer schädlich oder sogar
gefährlich sein.
[0003] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Tablettenspender der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei welchem die Vorteile erhalten bleiben, dass eine sichere Vereinzelung
und Ausgabe jeweils einer Tablette möglich ist, ohne dass durch die Ausgabeöffnung
einen späteren Spendevorgang behindernde Fremdkörper eindringe können.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den Mitteln und Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Dadurch kann erreicht werden, dass in Ruhestellung der erfindungsgemäß vorgesehene
Vorsprung als Verschluss die in dem Boden des Gehäuses befindliche Ausgabeöffnung
innenseitig ganz verschließt, so dass ein praktisch vollständig geschlossener Spender
zur Verfügung gestellt werden kann, in den auch während seines Transportes beispielsweise
in einer Tasche eines Benutzers keine den Spendevorgang später behindernde Fremdkörper
eindringen können.
[0006] Der zum Verschließen der Ausgabeöffnung dienende Vorsprung kann dadurch eine Doppelfunktion
erhalten, dass der zum Verschließen der Ausgabeöffnung dienende vorsprung so bemessen
ist, dass er bei verschwenktem Gehäuse und in Spendeposition der Ausgabeöffnung und
der Spendeöffnung insbesondere an der Innenseite der ihm gegenüberliegenden Wandung
des Gehäuses anschlägt. Die Abmessungen und Anordnungen der Öffnungen und des Vorsprunges
auch relativ zu den Gehäusewandungen sind also so gewählt, dass der zum Verschließen
dienende Vorsprung gleichzeitig einen Anschlag zum Begrenzen der Verschwenkbewegung
bilden kann. Zwar könnte auch ein separater Anschlag für diesen Zweck vorgesehen sein,
jedoch wird durch diese Anordnung in vorteilhafter Weise der Anschlag gleichzeitig
als Verschluss oder umgekehrt der Verschluss gleichzeitig als Anschlag ausgenutzt.
[0007] Die Sperre kann als Sperrvorsprung an der Innenseite des Gehäuses oberhalb der Ausgabeöffnung
in einem Abstand zum Boden des Gehäuses angeordnet sein, der etwa dem Durchmesser
oder der in Ausgaberichtung orientierten größten Abmessung der Tablette entspricht.
Ein solcher Vorsprung kann sehr einfach an der Innenseite des Gehäuses insbesondere
einstückig vorgesehen werden und stellt eine sehr einfache Anordnung dar, um die letzte
von der vorletzten Tablette zu trennen, wenn der in dem Ausgabe-Kanal befindliche
Tablettenstapel zusammen mit diesem Kanal in die Spendestellung verschwenkt wird,
weil dann die Sperre praktisch zwischen die beiden Tabletten gezwängt wird, so daß
die untere Tablette bei Überdeckung der Öffnungen herausfallen kann, während die obere
auf der Sperre aufliegt. Der Sperrvorsprung braucht also nur ein entsprechend flaches
Plättchen zu sein, welches leicht zwischen zwei Tabletten eindringen kann, insbesondere
wenn diese einen runden Außenumfang haben, der für diesen Sperrvorsprung eine trichterförmige
Einführöffnung bildet.
[0008] Besonders zweckmäßig für die Herstellung und die Handhabung beim Füllen des Tablettenspenders
ist es, wenn das Behältnis an wenigstens einer im wesentlichen rechtwinklig zur Schwenkachse
befindlichen, in Gebrauchsstellung etwa vertikal orientierten Seite offen ist, wenn
diese Seite von dem Gehäuse in Ruhestellung und in Gebrauchsstellung abgedeckt ist
und wenn das Behältnis auf der der offenen Seite entgegengesetzten Seite eine Wandung
hat, so dass es als seitlich offenes, schieberartiges oder schachtelartiges Behältnis
zum Füllen ausgebildet ist und nach dem Füllen durch eine seiner größten Abmessung
etwa entsprechende Öffnung in Richtung der durch die offene Seite aufgespannten Ebene
in das Gehäuse einschiebbar und insbesondere in Gebrauchsstellung darin verrastbar
oder festlegbar ist.
[0009] Es ist also ein Behältnis vorgesehen, welches zumindest entfernt dem inneren Schieber
einer Streichholzschachtel entspricht und von seiner offenen Seite her gefüllt werden
kann, bevor es dann in das Gehäuse eingeschoben und dadurch auch an der offenen Seite
verschlossen wird. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, mit nur zwei Teilen einen
bei Gebrauch im wesentlichen geschlossenen Tablettenspender zur Verfügung zu stellen,
bei welchem kein Teil des Behältnisses während des Spendevorganges aus dem Boden des
Gehäuses vorgeschoben werden muss. Dadurch, dass eine rechtwinklig zur Schwenkachse
angeordnete Seite des Behältnisses ganz oder eventuell nur teilweise offengelassen
wird, lässt sich von dort die Füllung sehr einfach durchführen und darüber hinaus
kann diese offene Seite von einer entsprechenden Seitenwand des Gehäuses in Gebrauchsstellung
gut abgeschlossen werden, wie man es beispielsweise aus der EP-A-0 408 774 kennt.
[0010] Die zum Füllen offene Seite des Behältnisses kann etwa rechtwinklig zum Boden des
Gehäuses und in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal angeordnet sein. Zum Füllen
ist also das Behältnis gegenüber der späteren Gebrauchsstellung zweckmäßigerweise
um 90° gekippt und kann auch in dieser Lage zunächst in das Gehäuse eingeschoben werden.
Da danach die offene Seite des Behältnisses durch das Gehäuse verschlossen wird und
sogar auch während des Spendevorganges verschlossen bleibt, weil der Spendevorgang
kein Verschieben des Behältnisses relativ zu dem Gehäuse, sondern nur eine Verschwenkung
erfordert, kann nach dem Einschieben des Behältnisses der Tablettenspender in beliebigen
Lagen aufgewahrt und transportiert werden, ohne dass seine Füllung herausfallen kann.
[0011] Der die offene Seite des Behältnisses begrenzende, zu der gegenüberliegenden Wandung
verlaufende Rand des Behältnisses kann nach dessen Einschieben in das Gehäuse die
in dem Gehäuse befindliche Einschuböffnung verschließen. Da das Behältnis nur nach
einer Seite hin offen ist, hat es also eine der offenen Seite gegenüberliegende Wandung
und einen dieser gegenüber abstehenden Rand, damit ein entsprechendes Aufnahmebehältnis
gebildet ist. Dieser Rand ist also zweckmäßigerweise so bemessen, dass er die Einschuböffnung
des Gehäuses nach dem Einschieben des Behältnisses verschließt, so dass ein ringsum
geschlossener Tablettenspender gebildet ist.
[0012] Das Gehäuse kann von seinem Boden hochstehende Wandungen haben und die Einschuböffnung
kann zwischen zwei einander gegenüberliegenden, parallelen Wandungen angeordnet sein,
die insbesondere im wesentlich etwa rechtwinklig zu dem Boden angeordnet sind. Es
wird also praktisch zwischen den von dem Boden abgehenden Wandungen an deren Rändern
die Einschuböffnung vorgesehen, die dann später von Teilen des Gehäuses selbst abgeschlossen
wird.
[0013] Das Gehäuse kann in einer rechtwinklig zu den beiden parallel zueinander angeordneten
Wandungen befindlichen Querwand einen Durchbruch oder dergleichen Ausnehmung oder
eine federnd nachgiebige Stelle haben, hinter dem oder der das Behältnis angeordnet
ist und dieser Durchbruch oder diese nachgiebige Stelle kann das Behältnis in Schwenkrichtung
zugänglich machen und ein Druck auf das Behältnis in den Durchbruch oder über die
nachgiebige Stelle des Gehäuses kann zum Verschwenken des Behältnisses relativ zu
dem Gehäuse - oder umgekehrt zum Verschwenken des Gehäuses relativ zu dem Behältnis
- in Spendeposition, insbesondere gegen eine Rückstellkraft, dienen. Somit wird auch
zur Durchführung der Schwenkbewegung kein zusätzliches Teil an dem Tablettenspender
benötigt und auf sehr einfache Weise das in dem Gehäuse befindliche Behältnis so weit
zugänglich gemacht, dass die relative Schwenkbewegung zwischen diesen beiden Teilen
problemlos durchgeführt werden kann.
[0014] Beispielsweise kann der in dem Durchbruch des Gehäuses zugängliche, gegebenenfalls
in Ruhestellung etwas darin eingreifende Teil des Behältnisses als Drucktaste ausgebildet
sein. Es ergibt sich durch die vorbeschriebene Anordnung eine einfache Bedienbarkeit,
bei der der Benutzer den Tablettenspender praktisch mit zwei Fingern erfassen kann,
deren einer auf der den Durchbruch aufweisenden oder nachgiebigen Stelle bzw. Drucktaste
ruht und deren anderer an einer festen, gegenüberliegenden Gehäusewand abgestützt
ist, so dass ein Zusammendrücken der beiden Finger den Spendevorgang auslöst und ein
Lockern des Fingerdruckes die Rückstellkraft wirksam werden lässt, so dass dann die
Rückstellung erfolgt, durch die der Schacht wieder aus dem Bereich der Sperre kommt,
so dass die Tabletten in diesem Schacht um eine Tablettenabmessung nachrutschen können,
so dass dann schon der nächste Spendevorgang wieder vorbereitet ist. Der Benutzer
kann also auch relativ schnell wiederholte Spendebewegungen durchführen und dadurch
eine Tablette nach der anderen ausgeben.
[0015] Der Durchbruch - für die Verschwenkung während des Spendevorganges - kann über die
gesamte parallel zum Boden des Gehäuses verlaufende Abmessung der Querwand reichen
und sich gegebenenfalls um die an den Enden der Querwand befindlichen Ecken bis in
die rechtwinklig dazu angeordneten Nachbarwände des Gehäuses etwa um das Maß fortsetzen,
das dem Maß der Verschwenkung des Behältnisses relativ zu dem Gehäuse in diesem Querschnittsbereich
entspricht. Entsprechend gut kann der durch den Durchbruch des Gehäuses erreichbare
Teil des Behältnisses erfasst und eingedrückt werden, wobei diese Eindrückbewegung
die gewünschte Verschwenkung zur Folge hat, weil sich die Schwenkachse mit Abstand
zu diesem Durchbruch und dem Druckbereich befindet.
[0016] Das Behältnis kann im Bereich seines zu der Spendeöffnung führenden Kanales und benachbart
zu dem Boden des Gehäuses - in Gebrauchsstellung also unmittelbar darüber - einen
verminderten Querschnitt haben, so dass in Schwenkrichtung zwischen dem Behältnis
und dem Gehäuse ein Freiraum gebildet ist, und in diesem Freiraum kann wenigstens
eine Rückstellfeder, insbesondere eine Blattfeder angeordnet sein, die durch die Verschwenkung
des Behältnisses in die Spendeposition spannbar ist, die also dann die Rückstellkraft
erzeugt, durch die beim Loslassen des Behältnisses dieses von selbst wieder in die
Ruhestellung zurückverschwenkt wird. Es wird also der für die Verschwenkbewegung erforderliche
Freiraum ausgenutzt, um die Rückstellfeder für die Zurückverschwenkung aus der Spendeposition
unterzubringen.
[0017] In vorteilhafter Weise kann dabei der Vorsprung zum Verschließen der Ausgabeöffnung
in den die Rückstellfeder enthaltenden Freiraum ragen. Somit wird das Vorhandensein
des Freiraumes gleichzeitig dazu ausgenutzt, den Verschluss-Vorsprung für die Ausgabeöffnung
unterzubringen.
[0018] Die Rückstellfeder kann blattfederartig ausgebildet und mit dem Behältnis insbesondere
einstückig verbunden sein und mit ihrem freien Ende an einem innenseitig angeordneten
Teil des Gehäuses, insbesondere an einer dafür mit dem Gehäuse zum Beispiel einstückig
verbundenen Rippe oder an der Innenseite der Gehäusewandung selbst abgestützt sein.
Sie ist also bei der etwa vertikal orientierten Gebrauchsstellung, bei welcher die
Schwenkachse für die Schwenkbewegung des Behältnisses etwa horizontal verläuft und
sich der Boden in seiner untersten, etwa horizontalen Lage befindet, ebenfalls von
oben nach unten verlaufend orientiert, wobei sie zweckmäßigerweise mit ihrem oberen
Ende an dem verschwenkbaren Behältnis angreift, während ihr demgegenüber freies unteres
Ende innenseitig an dem Gehäuse mittelbar oder unmittelbar abgestützt ist.
[0019] Ein zweckmäßiger Tablettenspender kann so gestaltet sein, dass der Boden des Gehäuses
und die dazu parallelen Querschnitte einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt
haben und die Schwenkachse parallel zu der längeren oder der kürzeren Rechteckseite
verläuft. Verläuft sie parallel zu der kürzeren Rechteckseite, kann unter Umständen
ein etwas größerer Schwenkweg vorgesehen werden, der dann etwa in Richtung der längeren
Rechteckseite orientiert ist. Im umgekehrten Falle ergeben sich kürzere Schwenkwege,
was unter Umständen je nach Form und Größe der Tabletten bevorzugt sein könnte.
[0020] Günstig ist es, wenn das Behältnis in dem Gehäuse mittels eines gerundeten Bereiches
verschwenkbar gelagert und in dieser Lagerung verrastet ist. Es kann dann eine besondere
Schwenkachse in Form eines Achsenteiles, das angespritzt oder eingesteckt werden müsste,
vermieden werden. Dabei ist es möglich, dass an der Innenseite des Gehäuses und/oder
der Außenseite des Behältnisses zueinander passende Vorsprünge und Vertiefungen für
eine gegenseitige Verrastung, insbesondere eine unlösbare Einschnappverbindung, angeordnet
sind. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass ein späterer Benutzer das Behältnis
nicht ohne Zerstörung des Tablettenspenders aus dem Gehäuse herausziehen und eventuell
mit "falschen" Tabletten füllen kann.
[0021] Das Gehäuse kann einen in sein Inneres vorspringenden Vorsprung haben, der in einen
Schlitz in einer der Wände des Behältnisses in Gebrauchsstellung einrastet oder einschnappt
und insbesondere eine sägezahnartige Form hat, wobei die steile Begrenzung des sägezahnartigen
Vorsprunges das Schlitzende in Gebrauchsstellung hintergreift, so dass zwar über die
flachere Begrenzung des sägezahnartigen Vorsprunges das Einschieben des Behältnisses
möglich ist, ein Herausziehen dann aber von der steilen Begrenzung gesperreartig verhindert
wird.
[0022] Eine zusätzliche oder andere Möglichkeit der Verrastung und Verbindung des Behältnisses
in dem Gehäuse mit der Möglichkeit der relativen Verschwenkbarkeit dieser beiden Teile
gegeneinander kann darin bestehen, dass das Gehäuse in seinem Inneren eine in Richtung
der Schwenkachse vorspringende Verdickung hat, die in den an dieser Stelle offenen
und gerundeten Bereich des Behältnisses eingreift, wobei die größte Dicke oder Stärke
dieser Verdickung in der Achse für die Verschwenkbewegung angeordnet ist und die Ränder
der offenen Seite des Behältnisses in diesem Bereich teilkreisförmig oder kreisförmig
verlaufen und auf der Fläche der Verdickung neben deren am weitesten nach innen ragenden
Bereich aufliegen, so dass die Verdickung also diesen gerundeten Bereich des Behältnisses
zentriert und festlegt, dennoch aber auch die Verschwenkung gestattet.
[0023] Zwar könnte das Behältnis an seiner durch das Gehäuse verschließbaren Füllöffnung
einen zusätzlichen Deckel haben, jedoch kann dieser aufgrund der vorbeschriebenen
Merkmale und Maßnahmen eingespart werden, wobei sich die zusätzliche Möglichkeit ergibt,
zumindest einen Teilbereich dieser offenen Seite des Behältnisses als Schwenklagerteil
zu verwenden, wenn nämlich in einen kreisringförmigen Bereich der offenen Seite eine
entsprechend gestaltete Verdickung des Gehäuses eingreift und so das Gegenlager bildet.
[0024] Insgesamt ergibt sich also ein sehr einfacher Tablettenspender, bei welchem die Spendebewegung
zwar durch eine an sich für Benutzer übliche und gewohnte Druckbewegung und eine daraus
resultierende Relativbewegung zwischen Gehäuse und Behältnis hervorgerufen wird, dabei
aber das Behältnis und das Gehäuse relativ zueinander verschwenkt und nicht mehr verschoben
werden, so dass zum Freigeben einer Tablette nicht mehr ein Teil aus dem anderen hervorgeschoben
werden muss, also an dieser Stelle auch keine zusätzliche Beschädigungsgefahr mehr
besteht.
[0025] Eine weitere Möglichkeit der Verrastung kann darin bestehen, dass eine Verdickung
der Gehäusewandung in eine Vertiefung der der offenen Seite gegenüberliegende Wandung
des Behältnisses rastend eingreift, wobei die Mitte der Verdickung und der Vertiefung
der Schwenkachse entspricht.
[0026] Der Boden zwischen den hochstehenden Wandungen kann, bis auf die Ausgabeöffnung,
durchgehend geschlossen sein. Dadurch wird ein Eindringen von Fremdkörpern in das
Gehäuse auch an jeder anderen Stelle im Bodenbereich verhindert.
[0027] Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung mit ihren ihr als wesentlich
zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum
Teil schematisierter Darstellung:
- Fig.1
- eine Seitenansicht und
- Fig.2
- eine demgegenüber um 90° gedrehte andere Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgemäßen Spenders, wobei das äußere Gehäuse und in Ausschnitten Teile
eines inneren Behältnisses erkennbar sind,
- Fig.3
- einen Längsschnitt durch den Spender gem. Fig.2 mit der Blickrichtung gem. Fig.2,
wobei das in das äußere Gehäuse durch eine Einschuböffnung einsetzbare Behältnis teilweise
eingeschoben ist und teilweise noch aus der Einschuböffnung vorsteht,
- Fig.4
- eine der Fig.3 entsprechende Darstellung nach dem Füllen des Behältnisses und endgültigen
Einschieben in die Gebrauchsposition, in der die Spendeöffnung des Behältnisses verschlossen
ist,
- Fig.5
- einen Längsschnitt durch den Spender mit äußerem Gehäuse und innerem Behältnis gem.
der Schnittlinie V-V in Fig.4 sowie
- Fig.6
- eine der Fig.4 entsprechende, teilweise im Längsschnitt gehaltene Ansicht des Behältnisses,
wobei das Gehäuse im Schnitt dargestellt ist und das Behältnis in die Spendeposition
verschwenkt ist,
- Fig.7
- eine Seitenansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen
Tablettenspenders, bei welchem die Verschwenkung eines inneren Behältnisses gegenüber
dem äußeren Gehäuse in Richtung der kürzeren Querschnittsabmessung erfolgt,
- Fig.8
- einen Längsschnitt durch den Tablettenspender gem. Fig.7 mit einer Blickrichtung,
die der Ansicht gem. Fig.7 entspricht,
- Fig.9
- einen gegenüber Fig.8 um 90° gedrehten Längsschnitt des Spenders etwa gem. der Schnittlinie
IX-IX in Fig.7, wobei das Behältnis relativ zu dem Gehäuse in die Spendeposition verschwenkt
ist,
- Fig.10
- einen der Fig.9 entsprechenden Längsschnitt des Tablettenspenders gem. der Schnittlinie
IX-IX in Fig.7, wobei das Behältnis relativ zu dem Gehäuse durch die Kraft einer Rückstellfeder
aus der Spendeposition in die Verschlußposition zurückverschwenkt ist sowie
- Fig.11
- eine gegenüber Fig.7 um 90° gedrehte Seitenansicht, wobei das Behältnis nur teilweise
in das Gehäuse eingeschoben ist und seine offene Seite dem Betrachter zugewandt ist,
von welcher aus eine Füllung mit den Tabletten vor dem endgültigen Einschieben und
Verrasten erfolgen kann.
[0028] Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden hinsichtlich ihrer
Funktion übereinstimmende, jedoch gegebenenfalls unterschiedlich gestaltete Teile
mit übereinstimmenden Bezugszahlen versehen.
[0029] Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Tablettenspender dient zur Einzeldosierung von Tabletten
2, das heißt er nimmt einen größeren Vorrat von Tabletten 2 in seinem Inneren auf
und erlaubt dem Benutzer durch eine Druckbewegung das Vereinzeln und Freigeben einer
einzigen Tablette 2, wie es in Fig.6, 8 und 9 angedeutet ist.
[0030] In beiden Ausführungsbeispielen hat dieser Tablettenspender 1 ein äußeres Gehäuse
3 und ein in dieses Gehäuse 3 passendes, schuberartiges Behältnis 4 zum Aufnehmen
der Tabletten 2. In den Fig.3 und 11 ist das Behältnis 4 jeweils nur teilweise in
das Gehäuse 3 eingeschoben und man erkennt, daß es von der Seite des Beschauers her
offen ist, also ähnlich wie ein Schachtelunterteil oder der Schieber einer Streichholzschachtel
gestaltet ist, vom Außenumriß abgesehen.
[0031] An einem in Gebrauchsstellung, in der also eine Tablette 2 ausgegeben werden kann,
unteren, im Ausführungsbeispiel horizontalen Boden 5 hat das Gehäuse 3 eine Ausgabeöffnung
6 und das Behältnis 4 eine am Ende eines abwärtsgerichteten Kanales 7 angeordnete
Spendeöffnung 8. Der Querschnitt der Ausgabeöffnung 6 und der Spendeöffnung 8 entspricht
dabei etwa dem Umriß oder der Größe der Tablette 2, läßt diese also bei richtiger
Orientierung durch, verhindert aber das Austreten von gleichzeitig mehreren Tabletten
2. Bei Nichtgebrauch ist die Spendeöffnung 8 gem. Fig.4 und gem. Fig.10 durch den
Boden 5 verschlossen. Das Behältnis 4 ist relativ zu dem Gehäuse 3 so bewegbar, daß
die Spendeöffnung 8 und die Ausgabeöffnung 6 gemeinsam eine vereinzelte Tablette 2
durchlassen und der Durchlaß der nächsten Tablette gesperrt ist.
[0032] In beiden Ausführungsbeispielen ist dazu vorgesehen, daß das Behältnis 4 relativ
zu dem Gehäuse 3 innerhalb des Gehäuses 3 schwenkbar ist, so daß man auch umgekehrt
sagen kann, daß das Gehäuse 3 relativ zu dem Behältnis 4 geschwenkt werden kann. In
Ruhestellung ist die Spendeöffnung 8 des Behältnisses 4 gemäß den Figuren 4 und 10
gegenüber der Ausgabeöffnung 6 des Gehäuses 3 wenigstens um einen Teil des Verschwenkweges
oder um den gesamten Verschwenkweg in Schwenkrichtung versetzt, wobei die Schwenkrichtung
in Fig.4 durch den Doppelpfeil Pf1 angedeutet ist. Dabei erkennt man an der Innenseite
des Gehäuses 3 oberhalb der Ausgabeöffnung 6 eine Sperre 9, die beim Verschwenken
des Behältnisses 4 und des zu diesem gehörenden Kanales 7 unbeweglich gegenüber dem
Gehäuse 3 ist, weil sie mit dem Gehäuse 3 gem. Fig.5 und 8 insbesondere einstückig
verbunden ist und unter die bei dieser Verschwenkung die unterste Tablette 2 gem.
Fig.6 und gem. Fig.8 und über die die nächsthöhere Tablette 2 verschiebbar ist. Praktisch
wird in dem Stapel von Tabletten 2, der sich innerhalb des Kanales 7 befindet, zwischen
der untersten und der nächsthöheren Tablette 2 durch die Schwenkbewegung die Sperre
9 wirksam, wobei die beiden genannten Tabletten beidseits an dieser Sperre 9 vorbeiverschoben
werden, so daß die untere Tablette 2 von dieser Sperre 9 nicht am Herausfallen gehindert
wird, die nächsthöhere Tablette aber nicht herausfallen kann.
[0033] Die Sperre 9 ist im Ausführungsbeispiel als Sperrvorsprung an der Innenseite des
Gehäuses 3 oberhalb der Ausgabeöffnung 6 in einem Abstand zum Boden 5 des Gehäuses
3 angeordnet, der etwa dem Durchmesser oder der in Ausgaberichtung gem. dem Pfeil
Pf2 in Fig.6 und 9 orientierten größten Abmessung der Tablette 2 entspricht. Man erkennt
diesen die Sperre 9 bildenden Sperrvorsprung besonders gut in Fig.5 an einer der Gehäusewände,
aber auch im Ausführungsbeispiel gem. Fig.8 an einem entsprechenden Bereich des Gehäuses,
wobei der Sperrvorsprung außerdem in Fig.11 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist.
Ferner ist er in Fig.3 angedeutet, obwohl er sich bei der dort dargestellten Schnittdarstellung
oberhalb der Zeichenebene befindet. Das gleiche gilt für Fig.6, wo ebenfalls der Sperrvorsprung
in seiner Funktion dargestellt ist, obwohl er sich bei dieser Schnittdarstellung eigentlich
oberhalb der Zeichenebene befindet.
[0034] Bei gleichzeitiger Betrachtung der Figuren 3 und 5 oder 8 und 11 wird deutlich, daß
das Behältnis 4 an einer im wesentlichen rechtwinklig zur Schwenkachse A befindlichen,
in Gebrauchsstellung etwa vertikal orientierten Seite offen ist, daß diese Seite von
dem Gehäuse 3 bzw. einer Gehäusewand 11 in Ruhestellung und in Gebrauchsstellung,
also beim Spenden, abgedeckt ist, wobei diese Gehäusewand 11 gleichzeitig auch den
Kanal 7 nach derselben Seite hin abschließt. Dabei erkennt man ferner, daß das Behältnis
4 auf der der offenen Seite entgegengesetzten Seite seinerseits eine Wandung 12 hat,
so daß es als seitlich offenes, schieberartiges oder schachtelartiges Behältnis 4
zum Füllen von der offenen Seite her ausgebildet ist, in dem dann die Wandung 12 flach
und horizontal angeordnet wird. Nach dem Füllen ist dieses Behältnis 4 durch eine
seiner größten Abmessung etwa entsprechende Einschuböffnung 13 (vgl.Fig.3 und 11)
in Richtung der durch die offene Seite aufgespannten Ebene in das Gehäuse 3 einschiebbar
und in Gebrauchsstellung darin verrastbar oder festlegbar. Bei diesem Einschubvorgang
gelangt also das Behältnis 4 aus der in Fig.3 oder 11 dargestellten Lage in die Position
gem. Fig.4 oder 10.
[0035] Somit kann aus nur zwei Teilen ein Tablettenspender 1 hergestellt werden, dessen
einer Teil das Behältnis 4 ist, das von der offenen Seite leicht mit den Tabletten
2 gefüllt und danach durch die Einschuböffnung 13 in das Gehäuse 3 eingeschoben werden
kann, welches das zweite Teil des Tablettenspenders 1 darstellt. Danach verschließt
das Gehäuse 3 das Behältnis 4, so daß die Tabletten 2 sicher aufgewahrt werden können.
Die schon erwähnte Verschwenkbarkeit erlaubt ein Vereinzeln der Tabletten 2 und ein
einzelnes Ausgeben.
[0036] Die zum Füllen offene Seite des Behältnisses 4 ist dabei im Ausführungsbeispiel etwa
rechtwinklig zum Boden 5 des Gehäuses 3 und in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal
angeordnet.
[0037] Bei gleichzeitiger Betrachtung der Figuren 3, 4 bzw. 6 und der Fig.5 einerseits sowie
analog der Figuren 7 bis 10 und Fig.11 andererseits wird deutlich, daß der die offene
Seite des Behältnisses 4 begrenzende, zu der gegenüberliegenden Wandung 12 dieses
Behältnisses 4 verlaufende Rand 14 nach dem Einschieben des Behältnisses 4 in das
Gehäuse 3 die in dem Gehäuse 3 befindliche Einschuböffnung 13 verschließt. Die Abmessungen
dieser Teile sind also entsprechend gewählt und man erkennt, daß ein in der Blickrichtung
gem. Fig.3 oder 11 teilkreisförmiger Verlauf dieses Randes 14 jeweils die größte seitliche
Abmessung des Behältnisses 4 aufweist und somit die Ränder der Einschuböffnung 13
in Gebrauchs- und Verschlußstellung etwas übergreift. Dieses Übergreifen erkennt man
besonders gut in Fig.4 und 6 einerseits oder Fig.9 und 10 andererseits. Somit entstehen
die in Fig.1 und 7 dargestellten, außenseitig verschlossenen, aus zwei Teilen zusammengesetzten
Tablettenspender 1.
[0038] In beiden Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, daß das Gehäuse 3 von seinem Boden
5 hochstehende Wandungen 11, 15, 16 und 17 hat und die Einschuböffnung 13 zwischen
zwei einander gegenüberliegenden, parallelen Wandungen 11 und 15 angeordnet ist, die
im wesentlichen etwa rechtwinklig zu dem Boden 5 angeordnet sind. Die rechtwinklig
zu diesen Wandungen 11 und 15 verlaufenden weiteren, ebenfalls zueinander parallelen
Wandungen 16 und 17 sind demgegenüber verkürzt und geben dadurch über ihre praktisch
ganze Breite die Einschuböffnung 13 frei, die von dem hochstehenden Rand 14 verschlossen
wird, wie man es auch gut in Fig.1 bzw. in Fig.7 erkennt. Die Wandungen 16 und 17
bilden dabei Querwandungen zu den ersterwähnten Wandungen 11 und 15 und werden deshalb
im folgenden auch "Querwand 16" oder "Querwand 17" genannt.
[0039] In den Figuren 2, 3, 4 und 6 einerseits sowie den Figuren 7, 9 und 10 andererseits
und dabei vor allem besonders deutlich in Fig.3, 6 und 9 ist dargestellt, daß das
Gehäuse 3 in einer der rechtwinklig zu den beiden parallel zueinander angeordneten
Wandungen 11 und 15 befindlichen Querwand 17 einen Durchbruch 18 oder dergleichen
Ausnehmung, gegebenenfalls auch abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen
eine federnd nachgiebige Stelle hat, hinter welchem Durchbruch 18 das Behältnis 4
bzw. ein Bereich dieses Behältnisses 4 zugänglich angeordnet ist. Dabei macht dieser
Durchbruch 18 das Behältnis 4 in Schwenkrichtung zugänglich und ein Druck auf das
Behältnis 4 in dem Durchtritt 18 dient dazu, das Behältnis 4 relativ zu dem Gehäuse
3 aus der in Fig.4 dargestellten Lage in die in Fig.6 dargestellte Spendeposition
zu verschwenken und zwar gegen eine noch zu beschreibende Rückstellkraft. In gleicher
Weise kann bei dem zweiten Ausführungsbeispiel das Behältnis 4 durch den Durchbruch
18 hindurch aus der Ausgangs- und Ruhelage gem. Fig.10 in die Spendeposition gem.
Fig.9 verschwenkt werden, wobei dies ebenfalls gegen eine Rückstellkraft geschieht.
Die erwähnte Rückstellkraft sorgt dabei jeweils dafür, daß beim Nachlassen oder Freigeben
des Druckes auf das Behältnis 4 dieses selbsttätig wiederum relativ zu dem Gehäuse
3 nunmehr in umgekehrter Richtung, also in die Ruheposition verschwenkt wird. Die
Verschwenkrichtung ist in Fig.4 durch den Doppelpfeil Pf1 angedeutet, der in Fig.9
auch angedeutet und in Fig.10 der besseren Übersicht wegen weggelassen wurde.
[0040] In beiden Ausführungsbeispielen ist angedeutet, daß der in dem Durchbruch 18 des
Gehäuses 3 zugängliche, in Ruhestellung jeweils etwas darin eingreifende Teil des
Behältnisses 4 als Drucktaste 19 ausgebildet ist, was das Betätigen erleichtert. Darüber
hinaus kann die in Ruhestellung etwas in den Durchbruch 18 eingreifende Drucktaste
19 die Festlegung des Behältnisses 4 innerhalb des Gehäuses 3 verbessern.
[0041] Während im Ausführungsbeispiel gem. Fig.7 der Durchbruch 18 an der Seite des Gehäuses
3 mit der größeren Abmessung angeordnet ist und somit eine ausreichende Größe hat,
obwohl er nur über einen Teil dieser Abmessung reicht, ist er im Ausführungsbeispiel
gem. den Figuren 1 bis 6 so bemessen, daß er über die gesamte parallel zum Boden 5
des Gehäuses 3 verlaufende Abmessung der Querwand 17 reicht und sich gem. Fig.2 und
3 noch etwas um die an den Enden der Querwand 17 befindlichen Ecken bis in die rechtwinklig
dazu angeordneten Nachbarwände 11 und 15 des Gehäuses 3 fortsetzt und zwar etwa um
das Maß, welches der Verschwenkung des Behältnisses 4 relativ zu dem Gehäuse 3 in
diesem Querschnittsbereich entspricht. Dies wird vor allem in Fig.6 deutlich, wo in
der verschwenkten Position die Außenseite der Drucktaste 19 etwa auf der Begrenzung
des Durchbruches 18 in den Wandungen 11 und 15 verläuft.
[0042] In beiden Ausführungsbeispielen erkennt man beim Vergleich der jeweils rechtwinklig
zueinander angeordneten Querschnitte, daß der Kanal 7 in der einen Blickrichtung gesehen
nur jeweils eine Tablette über der anderen aufnehmen kann, während in der anderen
Blickrichtung (Fig.4) auch mehrere Tabletten nebeneinander angeordnet sein können,
wobei dann aber im unteren Bereich des Kanales 7 eine Verengung 20 angeordnet ist,
so daß dort nur noch eine Tablette 2 aus der von dieser Verengung 20 gebildeten Spendeöffnung
8 austreten kann.
[0043] In Schwenkrichtung aus der Ruhestellung in die Ausgabeposition vor der Spendeöffnung
8 erkennt man jeweils an dem zu dieser Spendeöffnung 8 führenden Kanal 7 außenseitig
einen etwa bündig mit der durch die Ränder der Spendenöffnung 8 gebildeten Ebene einen
Vorsprung 21, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß er in Ruhestellung gem. Fig.4
oder gem. Fig.10 die Ausgabeöffnung 6 im Boden 5 des Gehäuses 3 innenseitig vollständig
abdeckt und sogar noch etwas darüber hinausragt. Dabei ist die Unterseite dieses Vorsprunges
21 flach und eben, so daß der Vorsprung 21 dicht über die Oberseite des Bodens 5 geführt
sein kann, also bei Nichtgebrauch einen guten Verschluß der Ausgabeöffnung 6 bildet.
[0044] Dabei wird bei der Betrachtung der Figuren 6 und 9 deutlich, daß dieser Vorsprung
21 in zweckmäßiger Weise eine Doppelfunktion hat, denn er dient gleichzeitig als Anschlag
zur Begrenzung der Verschwenkbewegung gegenüber der Querwand 16, an welcher er dann
anstößt, wenn die Ausgabeöffnung 6 und die Spendeöffnung 8 so in Übereinstimmung sind,
daß eine einzelne Tablette 2 nach unten in Richtung des Pfeiles Pf2 freigegeben wird.
[0045] Dabei wird in denselben Figuren deutlich, daß das Behältnis 4 im Bereich seines zu
der Spendeöffnung 8 führenden Kanales 7 und benachbart zu dem Boden 5 des Gehäuses
3 einen verminderten Querschnitt bzw. eine kleinere Seitenabmessung hat, so daß in
Schwenkrichtung gem. dem Pfeil Pf1 zwischen dem Behältnis 4 und dem Gehäuse 3 an dieser
Stelle ein Freiraum 22 gebildet ist. Dieser Freiraum 22 wird durch die erwähnte Schwenkbewegung
verkleinert und in diesem Freiraum 22 ist eine Rückstellfeder 23, im Ausführungsbeispiel
eine Blattfeder angeordnet, die durch die Verschwenkung des Behältnisses 4 in die
Spendeposition gespannt wird, die also die Rückstellkraft erzeugt, um diese Verschwenkbewegung
wieder rückgängig zu machen. Der Vorsprung 21 zum Verschließen der Ausgabeöffnung
6 ragt ebenfalls in diesen die Rückstellfeder 23 enthaltenden Freiraum 22 und verhindert,
daß ein Mindestmaß dieses Freiraumes 22 unterschritten und vor allem die Spendeöffnung
8 gegenüber der Ausgabeöffnung 6 zu weit verschwenkt werden kann.
[0046] Die Rückstellfeder 23 ist blattfederartig ausgebildet und in beiden Ausführungsbeispielen
mit dem Behältnis 4 einstückig verbunden. Im Ausführungsbeispiel gem. den Figuren
1 bis 6 stützt sie sich mit ihrem freien Ende 23a an einem innenseitig angeordneten
Teil des Gehäuses 3, nämlich an einer dafür mit dem Gehäuse ebenfalls einstückig verbundenen
Rippe 24 und im Ausführungsbeispiel gem. den Figuren 7 bis 11 an der Innenseite der
Querwand 16 des Gehäuses 3 selbst ab.
[0047] Während die Blatt- oder Rückstellfeder 23 im Ausführungsbeispiel gem. den Figuren
1 bis 6 von oben nach unten verlaufend orientiert ist und ihr freies Ende 23a an ihrer
tiefsten Stelle angeordnet ist, ist sie im Ausführungsbeispiel gem. den Figuren 7
bis 11 schräg von unten nach oben gerichtet und ihr freies Ende 23a befindet sich
an ihrem oberen Teil.
[0048] Bei beiden Ausführungsbeispielen sind der Boden 5 des Gehäuses 3 und die dazu parallelen
Querschnitte rechteckig oder quadratisch ausgebildet und die Schwenkachse A verläuft
im Ausfhrungsbeispiel gem. den Figuren 7 bis 11 parallel zu der längeren und im Ausführungsbeispiel
gem. den Figuren 1 bis 6 parallel zu der kürzeren Rechteckseite. Dies kann je nach
Form und Größe der Tabletten 2 gewählt werden, denn die Anordnung gem. Fig.1 bis 6
erlaubt einen etwas größeren Schwenkweg, der aber bei kleineren Tabletten möglicherweise
nicht erforderlich oder unerwünscht sein könnte.
[0049] Das Behältnis 4 ist in dem Gehäuse 3 mittels wenigstens eines (Fig.5) oder mittels
zwei (Fig.8) gerundeten Bereichen in noch zu beschreibender Weise verschwenkbar gelagert
und in dieser Lagerung oder in dieser Position verrastet. Dabei erkennt man an der
Innenseite des Gehäuses 3 und der Außenseite des Behältnisses 4 zueinander passende
Vorsprünge und Vertiefungen für eine gegenseitige Verrastung, wobei in den Figuren
9 und 10 dargestellt ist, daß das Gehäuse 3 jeweils wenigstens einen in sein Inneres
vorspringenden Vorsprung 25 haben kann, der in einen Schlitz 26 in dem wandförmigen
Rand 14 des Behältnisses 4 in Gebrauchsstellung einrastet oder einschnappt. Der Vorsprung
25 hat in diesem Falle eine sägezahnartige Form, wobei die steile Begrenzung 25a das
Schlitzende in dem Behältnis 4 in Gebrauchsstellung hintergreift, so daß das Behältnis
4 nicht mehr in die in Fig.11 dargestellte Position herausgezogen werden kann. In
umgekehrter Richtung kann es jedoch über die schräge Begrenzung 25b aufgeschoben werden,
was durch seine Verschwenkbarkeit und eine gewisse Elastizität möglich ist.
[0050] Ferner hat das Gehäuse 3 in beiden Ausführungsbeispielen in seinem Inneren eine in
Richtung der Schwenkachse A vorspringende Verdickung 27, wobei im Ausführungsbeispiel
gem. Fig.7 bis 11 sogar zwei derartige Verdickungen 27 vorhanden sind. Dabei erkennt
man in Fig.8 deutlich, daß eine Verdickung 27 in den an dieser Stelle offenen und
gerundeten Bereich des Behältnisses 4 eingreift, wobei die größte Dicke oder Stärke
dieser Verdickung 27 in der Achse A für die Verschwenkbewegung angeordnet ist und
die Ränder 14 der offenen Seite des Behältnisses 4 in diesem Bereich teilkreisförmig
verlaufen und auf der Fläche der Verdickung 27 neben deren am weitesten nach innen
ragendem Bereich aufliegen, also durch die Verdickung 27 zentriert werden. In Fig.8
erkennt man ferner an der gegenüberliegenden Seite die zweite Verdickung 27, die mit
einer entsprechenden Querschnittsverminderung der Wandung 12 zusammenpaßt, wie es
auch im Ausführungsbeispiel nach Fig.5 vorgesehen ist, wo ebenfalls eine derartige
Verrastung mit Hilfe einer Verdickung 27 und einer Querschnittsverminderung an entsprechender
Stelle vorgesehen ist. Dies führt zu einer gleichzeitigen Verrastung und Drehlagerung,
die durch die schon erwähnte Einschnappverbindung mit Hilfe des Vorsprunges 25 ergänzt
sein kann, aber gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 und 6 nicht ergänzt sein
muß, wo bei Nichtgebrauch eine zusätzliche Verrastung durch die Drucktaste 18 hergestellt
ist.
[0051] Insgesamt ist also ein Tablettenspender 1 aus nur zwei Teilen zusammengesetzt, die
einfach zusammenzufügen sind, also eine schnelle Montage erlauben, wobei aber auch
das Füllen mit den Tabletten 2 sehr einfach vor dem endgültigen Zusammenfügen erfolgen
kann. Auch die Bedienung dieses Tablettenspenders ist einfach, weil der Benutzer in
bekannter Weise nur eine Druckbewegung durchführen muß, durch die die Spendeöffnung
8 mit der Ausgabeöffnung 6 in Überdeckung gebracht wird, so daß eine durch eine Sperre
von dem übrigen Vorrat vereinzelte Tablette 2 herausfallen kann. Eine Rückstellkraft
sorgt dafür, daß das Nachlassen des Betätigungsdruckes die Verschwenkbewegung wieder
rückgängig macht, wodurch der Tablettenvorrat aus dem Bereich der Vereinzelungs-Sperre
9 gelangt, so daß die Tabletten entsprechend nachrutschen können. Somit kann der Spendevorgang
beliebig oft wiederholt werden, bis der Tablettenvorrat zu Ende ist. Dabei können
die Tabletten 2 in üblicher Weise durch eine schräge Wand 29 und eine schräge Rinne
30 zu dem Kanal 9 gelangen, wie es beispielsweise aus den Tablettenspendern gemäß
EP-A-0 408 774 oder EP-A-0 600 123 im Prinzip bekannt ist. Unter der schrägen Wandung
29 befindet sich der größte Teil des schon erwähnten Freiraumes 22, in dem auch die
Rückstellfeder 23 angeordnet sein kann.
[0052] Da das Behältnis 4 durch die Spendebewegung relativ zu dem Gehäuse 3 verschwenkt
und nicht verschoben wird, wird ein Austreten eines Schieberteiles aus dem Gehäuse
3 und damit eine Beschädigungsgefahr für ein solches Teil von vorneherein vermieden.
[0053] Der Tablettenspender 1 zur Einzeldosierung von Tabletten 2 hat ein äußeres Gehäuse
3 und ein in diesem relativ bewegbares Behältnis 4, welches die Tabletten 2 in sich
aufnimmt. Dieses Behältnis 4 hat einen abwärtsgerichteten Kanal 7, zu dem eine schräge
Wand 29 und eine schräge Rinne 30 hinführen, so daß die Tabletten 2 in diesen Kanal
7 gelangen, an dessen Ende eine Spendeöffnung 8 angeordnet ist, deren Abmessung der
der Tablette 2 etwa entspricht und die bei Nichtgebrauch verschlossen ist. Das Behältnis
4 kann relativ zu dem Gehäuse 3 verschwenkt werden, wodurch die Spendeöffnung 8 in
Übereinstimmung mit einer Ausgabeöffnung 6 des Gehäuses 3 gebracht wird, so daß eine
zuvor vereinzelte Tablette 2 ausgegeben werden kann. Dabei wird durch die Verschwenkbewegung
eine Sperre 9 derart wirksam, daß sie die in dem Ausgabekanal 7 unterste Tablette
2 von der nächsthöheren Tablette trennt, bevor die beiden Öffnungen für den Spendevorgang
in Übereinstimmung gebracht sind. Ein Ausschieben eines Teiles des Kanales 7 aus dem
Gehäuse 3 und dessen Boden 5 bei dem Spendevorgang wird also vermieden.
1. Tablettenspender (1) zur Einzeldosierung von Tabletten (2) oder tablettenförmigen
Körpern, zum Beispiel von Süßstofftabletten, welcher Tablettenspender (1) ein Gehäuse
(3) und ein in dieses Gehäuse (3) passendes Behältnis (4) zum Aufnehmen der Tabletten
(2) hat, wobei das Gehäuse (3) an einem in Gebrauchsstellung unteren, insbesondere
horizontalen Boden (5) eine Ausgabeöffnung (6) und das Behältnis (4) eine am Ende
eines in Gebrauchsstellung abwärts gerichteten Kanales (7) angeordnete Spendeöffnung
(8) hat, deren Querschnitt insbesondere etwa dem Umriss oder der Größe der Tablette
(2) entspricht und die bei Nichtgebrauch verschlossen ist, wobei das Behältnis (4)
relativ zu dem Gehäuse (3) so bewegbar ist, dass die Spendeöffnung (8) und die Ausgabeöffnung
(6) gemeinsam eine vereinzelte Tablette (2) durchlassen und der Durchlass der nächsten
Tablette gesperrt ist, wobei das Behältnis (4) relativ zu dem Gehäuse (3) in diesem
Gehäuse (3) schwenkbar ist, und in Ruhestellung die Spendeöffnung (8) des Behältnisses
(4) gegenüber der Ausgabeöffnung (6) des Gehäuses (3) wenigstens um einen Teil des
Verschwenkweges oder um den gesamten Verschwenkweg in Schwenkrichtung versetzt ist
und dass an der Innenseite des Gehäuses (3) oberhalb der Ausgabeöffnung (6) eine Sperre
(9) angeordnet ist, die beim Verschwenken des Behältnisses (4) und des zu diesem gehörenden
Kanales (7) unbeweglich ist und bei dieser Verschwenkung die unterste Tablette (2)
von der nächsthöheren Tablette trennt,
dadurch gekennzeichnet, dass in Schwenkrichtung vor der Spendeöffnung (8) des Behältnisses an dem zu dieser Spendeöffnung
(8) führenden Kanal (7) außenseitig etwa bündig mit der durch die Ränder der Spendeöffnung
(8) gebildeten Ebene ein Vorsprung (21) angeordnet ist, dessen Abmessungen so gewählt
sind, dass der Vorsprung in Ruhestellung die Ausgabeöffnung (6) im Boden (5) des Gehäuses
(3) vollständig innenseitig abdeckt.
2. Tablettenspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Verschließen der Ausgabeöffnung (6) dienende Vorsprung (21) so bemessen ist,
dass er bei verschwenktem Gehäuse (3) und in Spendeposition der Ausgabeöffnung (6)
und der Spendeöffnung (8) einen Anschlag bildet, insbesondere an der Innenseite der
ihm gegenüberliegenden Wandung des Gehäuses (3) anschlägt.
3. Tablettenspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (9) als Sperrvorsprung an der Innenseite des Gehäuses (3) oberhalb der
Ausgabeöffnung (6) in einem Abstand zum Boden (5) des Gehäuses (3) angeordnet ist,
der etwa dem Durchmesser oder der in Ausgaberichtung orientierten größten Abmessung
der Tablette (2) entspricht.
4. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (4) an wenigstens einer im wesentlichen rechtwinklig zur Schwenkachse
(A) befindlichen, in Gebrauchsstellung etwa vertikal orientierten Seite offen ist,
dass diese Seite von dem Gehäuse (3) in Ruhestellung und in Gebrauchsstellung abgedeckt
ist und dass das Behältnis (4) auf der der offenen Seite entgegengesetzten Seite eine
Wandung (12) hat, so dass es als seitlich offenes, schieberartiges oder schachtelartiges
Behältnis (4) zum Füllen ausgebildet ist und nach dem Füllen durch eine seiner größten
Abmessung etwa entsprechende Öffnung (13) in Richtung der durch die offene Seite aufgespannten
Ebene in das Gehäuse (3) einschiebbar und insbesondere in Gebrauchsstellung darin
verrastbar oder festlegbar ist.
5. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Füllen offene Seite des Behältnisses (4) etwa rechtwinklig zum Boden (5)
des Gehäuses (3) und in Gebrauchsstellung im wesentlichen vertikal angeordnet ist.
6. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die offene Seite des Behältnisses (4) begrenzende, zu der gegenüberliegenden
Wandung (12) verlaufende Rand (14) des Behältnisses (4) nach dessen Einschieben in
das Gehäuse (3) die in dem Gehäuse (3) befindliche Einschuböffnung (13) verschließt.
7. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) von seinem Boden (5) hochstehende Wandungen (11,15,16,17) hat und
die Einschuböffnung (13) zwischen zwei einander gegenüberliegenden, parallelen Wandungen
(11,15) angeordnet ist, die insbesondere im wesentlichen etwa rechtwinklig zu dem
Boden (5) angeordnet sind.
8. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) in einer rechtwinklig zu den beiden parallel zueinander angeordneten
Wandungen (11,15) befindlichen Querwand (17) einen Durchbruch (18) oder dergleichen
Ausnehmung oder eine federnd nachgiebige Stelle hat, hinter dem oder der das Behältnis
(4) angeordnet ist und dass dieser Durchbruch (18) oder diese nachgiebige Stelle das
Behältnis (4) in Schwenkrichtung zugänglich macht und dass ein Druck auf das Behältnis
(4) in dem Durchbruch (18) oder über die nachgiebige Stelle des Gehäuses (3) zum Verschwenken
des Behältnisses (4) relativ zu dem Gehäuse (3) in Spendeposition, insbesondere gegen
eine Rückstellkraft, dient.
9. Tablettenspender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Durchbruch (18) des Gehäuses (3) zugängliche, gegebenenfalls in Ruhestellung
etwas darin eingreifende Teil des Behältnisses (4) als Drucktaste (19) ausgebildet
ist.
10. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch über die gesamte parallel zum Boden (5) des Gehäuses (3) verlaufende
Abmessung der Querwand (17) reicht und sich gegebenenfalls um die an den Enden der
Querwand (17) befindlichen Ecken bis in die rechtwinklig dazu angeordneten Nachbarwände
(11,15) des Gehäuses (3) etwa um das Maß fortsetzt, das dem Maß der Verschwenkung
des Behältnisses (4) in diesem Querschnittsbereich entspricht.
11. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (4) im Bereich seines zu der Spendeöffnung (8) führenden Kanales (7)
und benachbart zu dem Boden (5) des Gehäuses (3) einen verminderten Querschnitt hat,
so dass in Schwenkrichtung zwischen dem Behältnis (4) und dem Gehäuse (3) ein Freiraum
(22) gebildet ist, und dass in diesem Freiraum wenigstens eine Rückstellfeder (23),
insbesondere eine Blattfeder angeordnet ist, die durch die Verschwenkung des Behältnisses
(4) in die Spendeposition spannbar ist.
12. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) zum Verschließen der Ausgabeöffnung (6) in den die Rückstellfeder
(23) enthaltenden Freiraum (22) ragt.
13. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (23) blattfederartig ausgebildet und mit dem Behältnis (4) insbesondere
einstückig verbunden ist und mit ihrem freien Ende (23a) an einem innenseitig angeordneten
Teil des Gehäuses (3), insbesondere an einer dafür mit dem Gehäuse verbundenen Rippe
(24) oder an der Innenseite der Gehäusewandung selbst abgestützt ist.
14. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) des Gehäuses (3) und die dazu parallelen Querschnitte eine rechteckige
oder quadratische Form haben und die Schwenkachse (A) parallel zu der längeren oder
der kürzeren Rechteckseite verläuft.
15. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (4) in dem Gehäuse (3) mittels wenigstens eines gerundeten Bereiches
verschwenkbar gelagert und in dieser Lagerung verrastet ist.
16. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Gehäuses (3) und/oder der Außenseite des Behältnisses (4) zueinander
passende Vorsprünge und Vertiefungen für eine gegenseitige Verrastung, insbesondere
eine unlösbare Einschnappverbindung, angeordnet sind.
17. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) einen in sein Inneres vorspringenden Vorsprung (25) hat, der in einen
Schlitz (26) in dem wandförmigen Rand (14) des Behältnisses (4) in Gebrauchsstellung
einrastet oder einschnappt und insbesondere eine sägezahnartige Form hat, wobei die
steile Begrenzung (25a) des sägezahnartigen Vorsprunges das Schlitzende in Gebrauchsstellung
hintergreift.
18. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) in seinem Inneren eine in Richtung der Schwenkachse (A) vorspringende
Verdickung (27) hat, die in den an dieser Stelle offenen und gerundeten Bereich des
Behältnisses (4) eingreift, wobei die größte Dicke oder Stärke dieser Verdickung (27)
in der Achse (A) für die Verschwenkbewegung angeordnet ist und die Ränder (14) der
offenen Seite des Behältnisses (4) in diesem Bereich teilkreisförmig verlaufen und
auf der Fläche der Verdickung (27) neben deren am weitesten nach innen ragenden Bereich
aufliegen.
19. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verdickung (27) der Gehäusewandung in eine Vertiefung der der offenen Seite
gegenüberliegende Wandung des Behältnisses (4) rastend eingreift, wobei die Mitte
der Verdickung (27) und der Vertiefung der Schwenkachse (A) entspricht.
20. Tablettenspender nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) zwischen den hochstehenden Wandungen (11, 15, 16, 17) bis auf die Ausgabeöffnung
(6) durchgehend geschlossen ist.
1. Tablet dispenser (1) for the single dosing of tablets (2) or tablet-shaded bodies,
for example, saccharin tablets, which tablet dispenser (1) has a housing (3) and a
container (4), which fits into this housing (3), for accommodating the tablets (2),
the housing (3) having a delivery opening (6) on a lower base (5), when viewed with
respect to the position of use, more especially a horizontal base, and the container
(4) having a dispensing opening (8), which is disposed at the end of a downwardly
orientated channel (7), when viewed with respect to the position of use, the cross-section
of which dispensing opening corresponds more especially substantially to the shape
or to the size of the tablet (2), and said dispensing opening being closed when not
in use, the container (4) being displaceable relative to the housing (3) in such a
manner that the dispensing opening (8) and the delivery opening (6) jointly permit
a single tablet (2) to pass therethrough, and the passage for the next tablet is blocked,
the container (4) being pivotable relative to the housing (3) in this housing (3)
and, in the position of rest, the dispensing opening (8) of the container (4) being
offset relative to the delivery opening (6) of the housing (3) by at least a portion
of the pivotal path or by the entire pivotal path in the pivotal direction, and a
barrier (9) being disposed on the inside of the housing (3) above the delivery opening
(6), said barrier being non-displaceable during the pivotal movement of the container
(4) and of the channel (7) belonging to said container, and said barrier separating
the lowermost tablet (2) from the next highest tablet during this pivotal movement,
characterised in that, when viewed with respect to the pivotal direction, a projection member (21) is disposed
externally in front of the dispensing opening (8) of the container at the channel
(7), which leads to this dispensing opening (8), substantially flush with the plane
formed by the edges of the dispensing opening (8), the dimensions of said projection
member being so selected that the projection member completely covers the inside of
the delivery opening (6) in the base (5) of the housing (3) in the position of rest.
2. Tablet dispenser according to claim 1, characterised in that the projection member (21), which serves to close the delivery opening (6), is so
dimensioned that, when the housing (3) is pivoted, and when the delivery opening (6)
and the dispensing opening (8) are in the dispensing position, it forms a stop member,
more especially it abuts against the inside of the well of the housing (3) situated
opposite said member.
3. Tablet dispenser according to claim 1 or 2, characterised in that the barrier (9) is disposed as a blocking projection member on the inside of the
housing (3) above the delivery opening (6) at a spacing from the base (5) of the housing
(3), which spacing corresponds substantially to the diameter of the tablet (2) or
to the greatest dimension, orientated in the delivery direction of said tablet.
4. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 3, characterised in that the container (4) is open at at least one roughly vertically orientated side, when
viewed with respect to the position of use, which side is situated substantially at
right angles to the pivotal axis (A), in that this side is covered by the housing (3) in the position of rest and in the position
of use, and in that the container (4) has a wall (12) on the side opposite the open side, so that it
is in the form of a laterally open, slider-like or box-like container (4) for filling
purposes and is insertable into the housing (3), after the filling process, through
an opening (13) which roughly corresponds to its greatest dimension, in the direction
of the plane stretched by the open side, and it is lockable or securable in said housing,
more especially in the position of use.
5. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 4, characterised in that the side of the container (4), which is open for filling purposes, is disposed roughly
at right angles to the base (5) of the housing (3) and substantially vertically in
the position of use.
6. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 5, characterised in that the edge (14) of the container (4), which defines the open side of the container
(4) and extends to the oppositely situated wall (12), closes the insert aperture (13),
situated in the housing (3), after said container has been inserted into the housing
(3).
7. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 6, characterised in that the housing (3) has walls (11, 15, 16, 17), which extend upwardly from its base (5),
and the insert aperture (13) is disposed between two parallel walls (11, 15), which
are situated opposite each other and are disposed more especially substantially roughly
at right angles to the base (5).
8. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 7, characterised in that the housing (3) has an opening (18) or similar cutaway portion or an elastically
resilient location in a transverse wall (17), which is situated at right angles to
the walls (11, 15) disposed parallel to each other, behind which opening, cutaway
portion or location there is disposed the container (4), and in that this opening (18) or this resilient location makes the container (4) accessible in
the pivotal direction, and in that a pressure on the container (4) in the opening (18) or via the resilient location
of the housing (3) serves to pivot the container (4) relative to the housing (3) in
the dispensing position, more especially in opposition to a restoring force.
9. Tablet dispenser according to claim 8, characterised in that the part of the container (4), which is accessible in the opening (18) of the housing
(3) and possibly engages somewhat therein in the position of rest, is in the form
of a push-button (19).
10. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 9, characterised in that the opening extends over the entire dimension of the transverse wall (17), which
runs parallel to the base (5) of the housing (3), and said opening continues, possibly
around the corners, situated at the ends of the transverse wall (17), into the neighbouring
walls (11, 15) of the housing (3), which are disposed at right angles thereto, by
roughly the dimension which corresponds to the dimension of the pivotal movement of
the container (4) in this cross-sectional region.
11. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 10, characterised in that the container (4) has a reduced cross-section in the region of its channel (7), which
leads to the dispensing opening (8), and adjacent to the base (5) of the housing (3),
so that a space (22) is formed between the container (4) and the housing (3) in the
pivotal direction, and in that at least one return spring (23), more especially a leaf spring, is disposed in this
space, which spring is tensionable by pivoting the container (4) into the dispensing
position.
12. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 11, characterised in that the projection member (21) protrudes into the space (22), containing the return spring
(23), for closing the delivery opening (6).
13. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 12, characterised in that the return spring (23) is in the form of a leaf spring and is, more especially, integrally
connected to the container (4) and is supported by its free end (23a) on an internally
disposed part of the housing (3), more especially on a rib (24), which is connected
to the housing therefor, or on the inside of the housing wall itself.
14. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 13, characterised in that the base (5) of the housing (3) and the cross-sections, parallel thereto, have a
rectangular or square configuration, and the pivotal axis (A) extends parallel to
the longer or shorter side of the rectangle.
15. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 14, characterised in that the container (4) is pivotably mounted in the housing (3) by means of at least one
rounded region and is locked in this position.
16. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 15, characterised in that projection members and indentations, which fit into one another for mutual locking,
more especially a non-detachable snap-in connection, are disposed on the inside of
the housing (3) and/or on the outside of the container (4).
17. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 16, characterised in that the housing (3) has a projection member (25) protruding into the interior of said
housing, which projection member engages in a slot (26) in the wall-like edge (14)
of the container (4) in the position of use or snaps into said slot and, more especially,
has a sawtooth-like configuration, the steep boundary (25a) of the sawtooth-like projection
member engaging behind the slot end in the position of use.
18. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 17, characterised in that the housing (3) has in its interior a thickened portion (27), which protrudes in
the direction of the pivotal axis (A) and engages in the region of the container (4)
which is open and rounded at this location, the greatest thickness or gauge of this
thickened portion (27) being disposed in the axis (A) for the pivotal movement, and
the edges (14) of the open side of the container (4) extending in this region in the
shape of a graduated circle and lying on the surface of the thickened portion (27)
adjacent the region thereof which protrudes the furthest inwardly.
19. Tablet dispenser according to one of claims 1 to 18, characterised in that a thickened portion (27) of the housing wall engages so as to lock in an indentation
in the wall of the container (4) situated opposite the open side, the centre of the
thickened portion (27) and of the indentation corresponding to the pivotal axis (A).
20. Tablet dispenser according to one of the above claims, characterised in that the base (5) is continuously closed between the upwardly extending walls (11, 15,
16, 17) apart from the delivery opening (6).
1. Distributeur (1) de comprimés pour la distribution individuelle de comprimés (2) ou
de corps en forme de comprimés, par exemple de pastilles de bonbon, ledit distributeur
(1) de comprimés possédant un boîtier (3) et un récipient (4) rentrant dans ce boîtier
(3) et destiné à recevoir les comprimés (2), le boîtier (3) ayant une ouverture de
délivrance (6) sur un fond (5) inférieur en position d'utilisation, notamment horizontal,
et le récipient (4) ayant une ouverture de distribution (8) disposée à l'extrémité
d'un canal (7) dirigé vers le bas en position d'utilisation, ouverture dont la section
correspond notamment approximativement au contour ou à la taille des comprimés (2)
et qui est fermée en cas de non-utilisation, le récipient (4) pouvant être déplacé
par rapport au boîtier (3) de telle sorte que l'ouverture de distribution (8) et l'ouverture
de délivrance (6) laissent conjointement passer un comprimé (2) individuel et que
le passage du comprimé suivant est bloqué, le récipient (4) pouvant être pivoté par
rapport au boîtier (3) dans ce boîtier (3) et, en position de repos, l'ouverture de
distribution (8) du récipient (4) étant décalée par rapport à l'ouverture de délivrance
(6) du boîtier (3), dans la direction de pivotement, d'au moins une partie de la course
de pivotement ou de la totalité de la course de pivotement, et un élément de blocage
(9) étant disposé sur le côté intérieur du boîtier (3) au-dessus de l'ouverture de
délivrance (6), élément qui est immobile lors du pivotement du récipient (4) et du
canal (7) faisant partie de ce dernier et qui, lors de ce pivotement, sépare le comprimé
(2) le plus bas du comprimé immédiatement supérieur,
caractérisé en ce qu'une saillie (21) est disposée, avant l'ouverture de distribution (8) du récipient
dans la direction de pivotement, sur le canal (7) menant à cette ouverture de distribution
(8), sur le côté extérieur et approximativement à surface plane avec le plan formé
par les bords de l'ouverture de distribution (8), saillie dont les dimensions sont
choisies de telle sorte que, en position de repos, elle recouvre complètement, sur
le côté intérieur, l'ouverture de délivrance (6) prévue dans le fond (5) du boîtier
(3).
2. Distributeur de comprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que la saillie (21) servant à fermer l'ouverture de délivrance (6) est dimensionnée de
telle sorte que, le boîtier (3) étant pivoté et dans la position de distribution de
l'ouverture de délivrance (6) et de l'ouverture de distribution (8), elle forme une
butée, notamment elle vient buter contre le côté intérieur de la paroi du boîtier
(3) qui lui fait face.
3. Distributeur de comprimés selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de blocage (9) est disposé en tant que saillie de blocage sur le côté intérieur
du boîtier (3) au-dessus de l'ouverture de délivrance (6), à une distance du fond
(5) du boîtier (3) qui correspond environ au diamètre ou à la plus grande dimension,
orientée dans la direction de délivrance, du comprimé (2).
4. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le récipient (4) est ouvert sur au moins un côté orienté environ verticalement en
position d'utilisation, essentiellement à angle droit de l'axe de pivotement (A),
en ce que ce côté est recouvert par le boîtier (3) en position de repos et en position d'utilisation,
et en ce que le récipient (4) possède une paroi (12) sur le côté opposé au côté ouvert, de sorte
qu'il est conçu pour le remplissage comme récipient (4) ouvert d'un côté, du genre
tiroir ou boîte, et que, à la suite du remplissage, il peut être, par une ouverture
(13) correspondant environ à sa plus grande dimension, inséré dans le boîtier (3)
dans la direction du plan sous-tendu par le côté ouvert, et notamment y être bloqué
par enclenchement ou immobilisé.
5. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le côté du récipient (4) qui est ouvert pour le remplissage est disposé environ à
angle droit du fond (5) du boîtier (3) et essentiellement verticalement en position
d'utilisation.
6. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, à la suite de l'insertion du récipient (4) dans le boîtier (3), le bord (14) du
récipient (4) qui délimite le côté ouvert du récipient (4) et s'étend vers la paroi
opposée (12) ferme l'ouverture d'insertion (13) présente dans le boîtier (3).
7. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boîtier (3) possède des parois (11, 15, 16, 17) dressées à la verticale à partir
de son fond (5), et l'ouverture d'insertion (13) est disposée entre deux parois parallèles
(11, 15) mutuellement opposées, qui sont notamment disposées essentiellement environ
à angle droit du fond (5).
8. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le boîtier (3) possède, dans une paroi transversale (17) se trouvant à angle droit
des deux parois (11, 15) disposées parallèlement entre elles, un ajour (18) ou évidement
analogue, ou une zone élastiquement flexible, derrière lequel/laquelle est disposé
le récipient (4), et en ce que cet ajour (18) ou cette zone flexible permet d'accéder au récipient (4) dans la direction
de pivotement, et en ce qu'une pression sur le récipient (4) dans l'ajour (18) ou par l'intermédiaire de la zone
flexible du boîtier (3) sert à faire pivoter le récipient (4) par rapport au boîtier
(3) dans la position de distribution, notamment à l'encontre d'une force de rappel.
9. Distributeur de comprimés selon la revendication 8, caractérisé en ce que la partie du récipient (4) qui est accessible dans l'ajour (18) du boîtier (3), et
qui s'engage éventuellement quelque peu à l'intérieur de cet ajour (18) dans la position
de repos, est réalisée sous forme de bouton-poussoir (19).
10. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'ajour s'étend sur toute la dimension de la paroi transversale (17) qui est parallèle
au fond (5) du boîtier (3) et se poursuit éventuellement autour des coins se trouvant
aux extrémités de la paroi transversale (17), jusque dans les parois voisines (11,15)
du boîtier (3) disposées à angle droit de celle-ci, environ dans une mesure correspondant
à la mesure du pivotement du récipient (4) dans cette région de section.
11. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le récipient (4) possède une section réduite dans la région de son canal (7) menant
à l'ouverture de distribution (8) et au voisinage du fond (5) du boîtier (3), de sorte
qu'un espace libre (22) est formé entre le récipient (4) et le boîtier (3) dans la
direction de pivotement, et en ce qu'au moins un ressort de rappel (23), notamment un ressort à lame, est disposé dans
cet espace libre, ressort qui peut être tendu par le pivotement du récipient (4) dans
la position de distribution.
12. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la saillie (21) destinée à fermer l'ouverture de délivrance (6) dépasse dans l'espace
libre (22) contenant le ressort de rappel (23).
13. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le ressort de rappel (23) est réalisé du genre d'un ressort à lame et est notamment
assemblé d'un seul tenant au récipient (4) et est appuyé, par son extrémité libre
(23a), contre une partie du boîtier (3) disposée sur le côté intérieur, notamment
contre une nervure (24) assemblée à cet effet au boîtier, ou contre le côté intérieur
de la paroi du boîtier elle-même.
14. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le fond (5) du boîtier (3) et les sections qui lui sont parallèles ont une forme
rectangulaire ou carrée, et l'axe de pivotement (A) s'étend parallèlement au grand
côté ou au petit côté du rectangle.
15. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le boîtier (3) est monté à pivotement dans le boîtier (3) au moyen d'au moins une
région arrondie, et est assemblé par enclenchement dans ce palier de montage.
16. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que des saillies et des renfoncements mutuellement adaptés sont disposés sur le côté
intérieur du boîtier (3) et/ou sur le côté extérieur du récipient (4) pour un assemblage
mutuel par enclenchement, notamment pour un assemblage inamovible par encliquetage.
17. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le boîtier (3) possède une saillie (25), dépassant à l'intérieur du boîtier, qui
en position d'utilisation s'enclenche ou s'encliquète dans une fente (26) dans le
bord (14) en forme de paroi du récipient (4) et qui possède notamment une forme du
genre dent de scie, la délimitation en pente raide (25a) de la saillie du genre dent
de scie s'engageant en position d'utilisation derrière l'extrémité de la fente.
18. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le boîtier (3) possède à l'intérieur un épaississement (27) dépassant en direction
de l'axe de pivotement (A), qui s'engage dans la région du récipient (4) qui en cet
endroit est ouverte et arrondie, l'épaisseur maximale de cet épaississement (27) étant
disposée dans l'axe (A) pour le mouvement de pivotement et les bords (14) du côté
ouvert du récipient (4) s'étendant en forme de cercle partiel dans cette région et
reposant sur la surface de l'épaississement (27) à côté de sa région dépassant le
plus vers l'intérieur.
19. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'un épaississement (27) de la paroi du boîtier s'engage en enclenchement dans un renfoncement
de la paroi du récipient (4) qui est opposée au côté ouvert, le milieu de l'épaississement
(27) et du renfoncement correspondant à l'axe de pivotement (A).
20. Distributeur de comprimés selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond (5) est, entre les parois dressées à la verticale (11, 15, 16, 17), continûment
fermé à l'exception de l'ouverture de délivrance (6).