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(11) |
EP 0 787 233 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
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Anmeldetag: 22.07.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9502/906 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9604/425 (15.02.1996 Gazette 1996/08) |
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UNTERBAU FÜR EIN GLEIS FÜR SCHIENENFAHRZEUGE
SUBSTRUCTURE FOR A RAIL VEHICLE TRACK
INFRASTRUCTURE D'UNE VOIE DESTINEE A DES VEHICULES SUR RAILS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
02.08.1994 DE 4427237
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.1997 Patentblatt 1997/32 |
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Patentinhaber: Ortwein, Hermann |
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51588 Nümbrecht (DE) |
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Erfinder: |
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- Ortwein, Hermann
51588 Nümbrecht (DE)
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Vertreter: Happe, Otto, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Meistersingerstrasse 34 45307 Essen 45307 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 291 590 FR-A- 2 106 249 NL-C- 2 622
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DE-U- 8 711 451 GB-A- 468 182 US-A- 3 417 921
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Unterbau für ein kontinuierlich elastisch gelagertes
Gleis für Schienenfahrzeuge, wobei sich die beiden das Gleis bildenden Schienen mit
ihren unterhalb des Schienenkopfes befindlichen seitlichen Begrenzungsflächen beidseitig
über elastische Zwischenlagen gegen die inneren seitlichen Begrenzungsflächen eines
aus zwei Rahmenhälften bestehenden Rahmens abstützen und wobei unter jeder Schiene
eine längsverlaufende, aus Beton bestehende Platte vorgesehen ist.
[0002] Gleise für Schienenfahrzeuge sind in aller Regel auf Packlagen, Splitt oder verdichtetem
und gegebenenfalls verfestigtem Erdreich, auf Dämmen aus verdichtetem Material oder
auf Betonplatten verlegt, die unmittelbar auf dem Erdreich aufliegen (DE-OS 29 01
283, DE-OS 23 54 958). Häufig werden derartige Gleise auch auf Schotter verlegt. Sowohl
das Erdreich als auch der Schotter bzw. die Packlagen o. dgl. sind innerhalb bestimmter
Grenzen elastisch und bilden somit eine Feder, die eine geringfügige Dämpfung des
Körperschalls bewirkt.
[0003] Wenn bei so gelagerten Gleisen zur weiteren Verminderung der beim Befahren des durch
die Schienen gebildeten Gleises auftretenden Erschütterungen und des damit einhergehenden
Körperschalls elastisch gelagerte Schienen verwendet werden, so überlagern sich die
Eigenfrequenz der wie eine Feder wirkenden elastischen Lagerung der Schienen und die
Eigenfrequenz der durch das Erdreich oder den Schotter bzw. die Packlagen o. dgl.
gebildeten zweiten Feder, was dazu führt, daß die angestrebte Verminderung des Körperschalls
nicht erreicht wird bzw. Verschiebungen in den Frequenzbereichen stattfinden, die
zu einer Verstärkung des Körperschalls führen können.
[0004] Bekannt ist ferner ein Unterbau, bei dem unter jeder Schiene des Gleises eine aus
einem biegesteifen, durchlaufenden Träger bestehende längsverlaufende Schwelle vorgesehen
ist (DE-OS 40 27 836). Durch diese Ausgestaltung des Unterbaus weist dieser ein so
großes Biegemoment auf, daß keine oder eine zu vernachlässigende Durchbiegung des
Unterbaus stattfindet und somit die eine Feder bildende Auflage ausgeschaltet ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Unterbau der vorgenannten Art weiter
zu verbessern. Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Unterbau dadurch gelöst,
- daß jede Schiene in einem in die Platte eingebetteten Trog angeordnet ist,
- daß sich die eine Rahmenhälfte gegen eine erste Seitenwand eines Troges abstützt,
- daß sich die andere Rahmenhälfte über einen Keil gegen die zweite Seitenwand des Troges
abstützt,
- daß der Keil mittels Schrauben festziehbar ist,
- und daß die aus Beton bestehende Platte an Ort und Stelle durch Ortbeton hergestellt
ist.
[0006] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Unterbaus erfolgt in der Weise, daß zunächst
die Schiene ausgerichtet und danach der Trog in die erforderliche Lage zur Schiene
gebracht wird. Sodann werden die elastischen Zwischenlagen, die beiden Rahmenhälften
und der Keil in den Trog eingesetzt. Zuletzt wird die aus Beton bestehende Platte
durch Ortbeton hergestellt. Die Herstellung des Unterbaus ist dadurch besonders einfach.
Als seitliche Begrenzung des Ortbetons kann das Erdreich oder eine Verschalung dienen
oder die Platte aus Ortbeton kann mittels Gleitschalung hergestellt werden.
[0007] Darüber hinaus weist der erfindungsgemäße Unterbau folgende Eigenschaften auf:
- Er bewirkt eine dauerhaft stabile Gleislage und führt somit zu einer Minimierung der
Instandhaltungskosten.
- Er ermöglicht ein einfaches Aus- und Wiedereinbauen der Schiene.
- Er hat eine hervorragende Luft- und Körperschalldämpfung.
- Er ermöglicht eine Anpassung an enge Radien.
- Er ermöglicht einen problemlosen Einbau von Weichen und Übergängen.
- Er verhindert einen Pflanzenbewuchs im Gleisbereich, ohne daß chemische oder physikalische
Maßnahmen zur Anwendung kommen.
- Er ist wartungsfrei, da kein Kleineisen benötigt wird.
- Er ist entgleisungssicher.
- Er ist vandalismussicher.
[0008] Der erfindungsgemäße Unterbau ermöglicht auch eine Einstellung der Vorspannung der
zwischen der Schiene und den beiden Rahmenhälften vorgesehenen elastischen Zwischenlagen.
Zunächst wird eine bestimmte Vorspannung durch das Festziehen des Keils bewirkt. Ein
weitere bestimmte Vorspannung kann durch die Verwendung von Keilen unterschiedlicher
Breite, aber auch durch Einfügen von Folien oder dünnen Platten zwischen dem Keil
und der daran angrenzenden Rahmenhälfte erreicht werden.
[0009] Bei einer anderen Ausgestaltung eines Unterbaus für ein kontinuierlich elastisch
gelagertes Gleis für Schienenfahrzeuge, wobei sich die beiden das Gleis bildenden
Schienen mit ihren unterhalb des Schienenkopfes befindlichen seitlichen Begrenzungsflächen
beidseitig über elastische Zwischenlagen gegen die inneren seitlichen Begrenzungsflächen
eines aus zwei Rahmenhälften bestehenden Rahmens abstützen und wobei unter jeder Schiene
eine längsverlaufende, aus Beton bestehende Platte vorgesehen ist,
- ist jede Schiene in einem in die Platte eingebetteten Trog angeordnet,
- ist die eine Rahmenhälfte durch die erste Seitenwand des Troges gebildet,
- stützt sich die andere Rahmenhälfte über einen Keil gegen die zweite Seitenwand des
Troges ab,
- ist der Keil mittels Schrauben festziehbar,
- und ist die aus Beton bestehende Platte an Ort und Stelle durch Ortbeton hergestellt.
[0010] Diese Ausführungsform der Erfindung ist besonders einfach und kann insbesondere für
die gerade Strecke verwendet werden, während die vorstehend beschriebene Ausführungsform
der Erfindung insbesondere für Kurven mit engen Radien vorgesehen ist.
[0011] Der Trog kann aus einem Blech oder einem Profil aus beliebigem Werkstoff gebildet
sein. Vorteilhafterweise besteht jedoch der Trog aus einem Kunststoffprofil. Ein derartiges
Kunststoffprofil kann besonders kostengünstig hergestellt werden.
[0012] Da der Trog keiner hohen Belastung ausgesetzt ist, benötigt er nur eine geringe Wandstärke.
Nach einem Merkmal der Erfindung beträgt die Wandstärke des Troges zwischen 3 mm und
10 mm.
[0013] Um dem Trog trotz seiner geringen Wandstärke eine ausreichende Stabilität zu verleihen
ist der Trog an seinen äußeren Flächen mit Verstärkungsrippen versehen.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Trog in seinem unteren Bereich mit
Rohrstücken versehen, die zur Entwässerung des Raumes unter dem Schienenfuß dienen.
Die Rohrstücke haben entweder eine für den vorgesehenen Zweck ausreichende Länge oder
es werden Schläuche entsprechender Länge auf die Rohrstücke aufgesetzt. Die Rohrstücke
können nur an einer Seite des Troges oder auch an beiden Trogseiten vorgesehen sein.
[0015] Der erfindungsgemäße Unterbau kann noch dadurch verbessert werden, daß der Trog mit
Adaptern zur Anbringung von Anschlüssen zur Zugsicherung o. dgl. versehen ist. Diese
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Unterbaus ermöglicht die Anbringung durchlaufender
Erdungseisen und Linienleiter sowie - im oberen Bereich des Troges - die Anbringung
von Halterungen für Stromschienen und Kabeltrassen. Es können aber auch andere bzw.
weitere Erdungs- und Triebrückstromleitungen, die zum Potentialausgleich erforderlich
sind, an dem erfindungsgemäßen Unterbau befestigt werden.
[0016] Die beiden Rahmenhälften bzw. eine der Rahmenhälften und/oder der Keil können aus
beliebigen Werkstoffen, beispielsweise aus Stahl, Kunststoff oder hochfestem Vergußmaterial
bestehen. Zweckmäßigerweise bestehen die beiden Rahmenhälften bzw. eine der Rahmenhälften
und der Keil jedoch aus Fertigteilen aus Beton oder kunststoffvergütetem Beton. Die
beiden Rahmenhälften bzw. eine der Rahmenhälften und/oder der Keil können aber auch
aus glasfaservertärktem Kunststoff oder aus recyceltem Kunststoff bestehen. Die Herstellung
der betreffenden Teile ist dadurch besonders einfach und preisgünstig.
[0017] Der erfindungsgemäße Unterbau ist auch zur Sanierung veralteter Gleisanlagen mit
Schotterbettung geeignet.
[0018] Anhand der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Unterbau näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Unterbau für ein Gleis für Schienenfahrzeuge mit einer der ein Gleis bildenden
Schienen, im Querschnitt;
- Fig. 2
- einen anderen Unterbau für ein Gleis für Schienenfahrzeuge mit einer der ein Gleis
bildenden Schienen, ebenfalls im Querschnitt;
- Fig. 3
- einen Trog für den in Fig. 1 dargestellten Unterbau im Querschnitt;
- Fig. 4
- einen Trog für den in Fig. 2 dargestellten Unterbau, ebenfalls im Querschnitt;
- Fig. 5
- einen anderen Trog für einen Unterbau im Querschnitt.
[0019] Der in Fig. 1 dargestellte Unterbau weist eine Schiene 1 und eine aus Beton bestehende
Platte 2 auf, wobei sich die Schiene 1 über elastische Zwischenlagen 3 gegen die inneren
seitlichen Begrenzungsflächen eines aus zwei Rahmenhälften 4 und 5 gebildeten Rahmens
abstützt. Die Rahmenhälfte 4 stützt sich ihrerseits gegen eine erste Seitenwand 6L
eines Troges 6 ab, während die andere Rahmenhälfte 5 sich über einen Keil 7, der mittels
einer durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten Schraube 8 festgezogen worden
ist, gegen die zweite Seitenwand 6R des Troges 6 abstützt. Die Platte 2 besteht aus
Ortbeton, der nach dem Ausrichten der Schiene 1 und dem anschließenden Anbringen des
Troges 6, der elastischen Zwischenlagen 3, der beiden Rahmenhälften 4 und 5 sowie
des Keils 7 in den Raum zwischen dem Trog 6 und dem Fundament 9 eingefüllt worden
ist.
[0020] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Unterbau ist die eine Rahmenhälfte - in der Zeichnung
die linke Rahmenhälfte - durch die erste Seitenwand 16L des Troges 16 gebildet. In
diesem Falle stützt sich die Schiene 1 über die elastischen Zwischenlagen 3 gegen
die innere seitliche Begrenzungsfläche der ersten Seitenwand 16L des Troges 16 und
gegen die innere seitliche Begrenzungsfläche der Rahmenhälften 5 ab, die sich ihrerseits
über den Keil 7 gegen die zweite Seitenwand 16R des Troges 16 abstützt.
[0021] Die Querschnittsform des Troges 6 des Ausführungsbeispiels der Erfindung gemäß Fig.
1, mit den beiden Seitenwänden 6L und 6R, ist aus Fig. 3 zu ersehen. Die Seitenwände
6L und 6R weisen die gleichen Schrägen auf, wie die äußere Begrenzungsfläche der Rahmenhälfte
4 bzw. wie der Keil 7 (Fig. 1).
[0022] Fig. 4 zeigt die Querschnittsform des Troges 16 des in Fig. 2 dargestellten Ausführungbeispiels
der Erfindung, wobei die erste Seitenwand 16L die eine Rahmenhälfte bildet und der
Kontur der sich dagegen abstützenden elastischen Zwischenlage 3 (Fig. 2) angepaßt
ist, während die zweite Seitenwand 6R die gleiche Schräge aufweist, wie der Keil 7
(Fig. 2).
[0023] Der in Fig. 5 dargestellte Trog 26 ist mit Verstärkungsrippen 10.1, 10.2 und 10.3
versehen, die in Abständen hintereinander angeordnet sind. In seinem unteren Bereich
weist der Trog 26 ferner Rohrstücke 11 auf. Derartige Rohrstücke 11 können auch auf
beiden Seiten des Troges 26 vorgesehen sein.
1. Unterbau für ein kontinuierlich elastisch gelagertes Gleis für Schienenfahrzeuge,
wobei sich die beiden das Gleis bildenden Schienen (1) mit ihren unterhalb des Schienenkopfes
befindlichen seitlichen Begrenzungsflächen beidseitig über elastische Zwischenlagen
(3) gegen die inneren seitlichen Begrenzungsflächen eines aus zwei Rahmenhälften (4,
5) bestehenden Rahmens abstützen und wobei unter jeder Schiene (1) eine längsverlaufende,
aus Beton bestehende Platte (2) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß jede Schiene (1) in einem in die Platte (2) eingebetteten Trog (6) angeordnet
ist,
- daß sich die eine Rahmenhälfte (4) gegen die erste Seitenwand (6L) des Troges (6)
abstützt,
- daß sich die andere Rahmenhälfte (5) über einen Keil (7) gegen die zweite Seitenwand
(6R) des Troges (6) abstützt,
- daß der Keil (7) mittels Schrauben (8) festziehbar ist,
- und daß die aus Beton bestehende Platte (2) an Ort und Stelle durch Ortbeton hergestellt
ist.
2. Unterbau für ein kontinuierlich elastisch gelagertes Gleis für Schienenfahrzeuge,
wobei sich die beiden das Gleis bildenden Schienen (1) mit ihren unterhalb des Schienenkopfes
befindlichen seitlichen Begrenzungsflächen beidseitig über elastische Zwischenlagen
(3) gegen die inneren seitlichen Begrenzungsflächen eines aus zwei Rahmenhälften (4,
5) bestehenden Rahmens abstützen und wobei unter jeder Schiene (1) eine längsverlaufende,
aus Beton bestehende Platte (2) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß jede Schiene (1) in einem in die Platte (2) eingebetteten Trog (16) angeordnet
ist,
- daß die eine Rahmenhälfte (4) durch die erste Seitenwand (16L) des Troges (16) gebildet
ist,
- daß sich die andere Rahmenhälfte (5) über einen Keil (7) gegen die zweite Seitenwand
(16R) des Troges (16) abstützt,
- daß der Keil (7) mittels Schrauben (8) festziehbar ist,
- und daß die aus Beton bestehende Platte (2) an Ort und Stelle durch Ortbeton hergestellt
ist.
3. Unterbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (6, 16) aus
einem Kunststoffprofil besteht.
4. Unterbau nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des
Troges (6, 16) zwischen 3 mm und 10 mm beträgt.
5. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (26)
an seinen äußeren Flächen mit Verstärkungsrippen (10.1, 10.2, 10.3) versehen ist.
6. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (26)
in seinen unteren Bereich mit Rohrstücken (11) versehen ist.
7. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (6,
16, 26) mit Adaptern zur Anbringung von Anschlüssen zur Zugsicherung o. dgl. versehen
ist.
8. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rahmenhälften (4, 5) bzw. eine der Rahmenhälften (5) und der Keil (7) aus Fertigteilen
aus Beton oder kunststoffvergütetem Beton bestehend.
9. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rahmenhälften (4, 5) bzw. eine der Rahmenhälften (5) und der Keil (7) aus Fertigteilen
aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen.
10. Unterbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rahmenhälften (4, 5) bzw. eine der Rahmenhälften (5) und der Keil (7) aus recyceltem
Kunststoff bestehen.
1. Foundation for a continuous, resiliently-mounted track for rail vehicles, wherein
the two rails (1) forming the track are supported by their lateral boundary surfaces,
which are disposed below the rail head, at both sides by way of resilient intermediate
layers (3) against the inner lateral boundary surfaces of a frame consisting of two
frame halves (4, 5) and wherein a longitudinally extending plate (2) consisting of
concrete is provided under each rail (1), characterised thereby
- that each rail (1) is arranged in a trough (6) embedded in the plate (2),
- that the one frame half (4) is supported against the first side wall (6L) of the
trough (6),
- that the other frame half (5) is supported by way of a wedge (7) against the second
side wall (6R) of the trough (6),
- that the wedge (7) is tightenable by means of screws (8),
- and that the plate (2) consisting of concrete is produced at the site by on-site
concrete.
2. Foundation for a continuous, resiliently-mounted track for rail vehicles, wherein
the two rails (1) forming the track are supported by their lateral boundary surfaces,
which are disposed below the rail head, at both sides by way of resilient intermediate
layers (3) against the inner lateral boundary surfaces of a frame consisting of two
frame halves (4, 5) and wherein a longitudinally extending plate (2) consisting of
concrete is provided under each rail (1), characterised thereby
- that each rail (1) is arranged in a trough (16) embedded in the plate (2),
- that the one frame half (4) is formed by the first side wall (16L) of the trough
(16),
- that the other frame half (5) is supported by way of a wedge (7) against the second
side wall (16R) of the trough (16),
- that the wedge (7) is tightenable by means of screws (8),
- and that the plate (2) consisting of concrete is produced at the site by on-site
concrete.
3. Foundation according to claim 1 or 2, characterised thereby that the trough (6, 16)
consists of a synthetic material profile member.
4. Foundation according to claim 1, 2 or 3, characterised thereby that the wall thickness
of the trough (6, 16) amounts to between 3 millimetres and 10 millimetres.
5. Foundation according to one of claims 1 to 4, characterised that the trough (26) is
provided at its outer surface with reinforcing ribs (10.1, 10.2, 10.3).
6. Foundation according to one of claims 1 to 5, characterised thereby that the trough
(26) is provided in its lower region with pipe pieces (11).
7. Foundation according to one of claims 1 to 6, characterised thereby that the trough
(6, 16, 26) is provided with adapters for mounting of connections to the train control
system or the like.
8. Foundation according to one of claims 1 to 7, characterised thereby that the two frame
halves (4, 5) or one of the frame halves (5) and the wedge (7) consist of finished
parts of concrete or concrete hardened with synthetic material.
9. Foundation according to one of claims 1 to 7, characterised thereby that the two frame
halves (4, 5) or one of the frame halves (5) and the wedge (7) consist of finished
parts of synthetic material reinforced with glass-fibre.
10. Foundation according to one of claims 1 to 7, characterised thereby that the two frame
halves (4, 5) or one of the frame halves (5) and the wedge (7) consist of recycled
synthetic material.
1. Fondation de voie posée élastiquement en continu, pour véhicules ferroviaires, dans
laquelle les deux rails (1) formant la voie s'appuient des deux côtés par leurs faces
latérales situées en dessous de la tête du rail, par l'intermédiaire de couches intermédiaires
élastiques (3), contre les faces latérales intérieures d'un cadre constitué de deux
demi-cadres (4, 5), et dans laquelle une plaque (2) en béton, qui s'étend dans le
sens de la longueur, est prévue en dessous de chaque rail (1).
caractérisée en ce que
- chaque rail (1) est disposé dans une cuvette (6) incorporée dans la plaque (2),
- un demi-cadre (4) s'appuie contre la première paroi latérale (6L) de la cuvette
(6),
- l'autre demi-cadre (5) s'appuie par une cale (7) contre la deuxième paroi latérale
(6R) de la cuvette (6),
- la cale (7) peut être bloquée au moyen de vis (8), et
- la plaque (2) en béton est fabriquée sur place en béton coulé sur place.
2. Fondation de voie posée élastiquement en continu, pour véhicules ferroviaires, dans
laquelle les deux rails (1) formant la voie s'appuient des deux côtés par leurs faces
latérales situées en dessous de la tête du rail, par l'intermédiaire de couches intermédiaires
élastiques (3), contre les faces latérales intérieures d'un cadre constitué de deux
demi-cadres (4, 5), et dans laquelle une plaque (2) en béton, qui s'étend dans le
sens de la longueur, est prévue en dessous de chaque rail (1),
caractérisée en ce que
- chaque rail (1) est disposé dans une cuvette (16) incorporée dans la plaque (2),
- un demi-cadre (4) est formé par la première paroi latérale (16L) de la cuvette (16),
- l'autre demi-cadre (5) s'appuie par une cale (7) contre la deuxième paroi latérale
(16R) de la cuvette (16),
- la cale (7) peut être bloquée au moyen de vis (8), et
- la plaque (2) en béton est fabriquée sur place en béton coulé sur place.
3. Fondation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la cuvette (6, 16)
est constituée d'un profilé en matière synthétique.
4. Fondation selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que l'épaisseur de
la paroi de la cuvette (6, 16) est comprise entre 3 mm et 10 mm.
5. Fondation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la cuvette
(26) est dotée sur ses deux faces extérieures de nervures de renfort (10.1, 10.2,
10.3).
6. Fondation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la cuvette
(26) est dotée de pièces tubulaires (11) dans sa partie inférieure.
7. Fondation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la cuvette
(6, 16, 26) est dotée d'adaptateurs servant à installer des raccords de protection
ou similaires.
8. Fondation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les deux demi-cadres
(4, 5) ou un demi-cadre (5) et la cale (7) sont constitués de pièces préfabriquées
en béton ou en béton allié à un matériau synthétique.
9. Fondation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les deux demi-cadres
(4, 5) ou un demi-cadre (5) et la cale (7) sont constitués de pièces préfabriquées
en matière plastique renforcée de fibres de verre.
10. Fondation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les deux demi-cadres
(4, 5) ou un demi-cadre (5) et la cale (7) sont constitués de pièces préfabriquées
en matière plastique recyclée.

