[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Vorvereinzeln von Druckträgern, insbesondere
von als Briefstapel hochkant hintereinander abgelegten Briefen, die von dem Briefstapel
seitlich weg einer Vereinzelungseinrichtung und danach einer Nachfolgeeinrichtung,
wie einer Frankiermaschine, zugeführt werden.
Üblicherweise liegen die Briefe entweder übereinander oder hintereinander und können
dabei unterschiedliche Dicke sowie die zulässigen Formate in unregelmäßiger Folge
aufweisen. Die Verarbeitung derartig abgelegter Briefe wird als Mischpostbetrieb bezeichnet.
Die dem Transport entgegenwirkenden Kräfte sind in einem solchen System schwer zu
beherschen, da insbesondere die Krafteinleitung auf den Briefstapel nicht größer sein
darf, als die Krafteinleitung der Transportmittel oder Führungen der Nachfolgeeinrichtungen
auf den einzelnen Brief. So werden bei anderer Kräfteverteilung Briefe nicht mehr
geführt, sondern gedrückt und verklemmen in der Einrichtung.
[0002] Gegenüber der horizontalen Abführung von im Stapel abgelegten Briefen zu einer Nachfolgeeinrichtung,
siehe EP 376520 B1, bestehen wesentliche Vorteile darin, daß die auf den Stapel wirkenden
Briefgewichte geringer sind und somit geringere Kräfte erforderlich sind, um die Reibkräfte
und Anziehungskräfte zwischen den Briefen zu überwinden. Außerdem tritt für die auf
der Kante stehenden Briefe auf Grund der Schwerkraft eine Selbstausrichtung bezüglich
dieser Kante ein.
[0003] Eine Einrichtung zum Vereinzeln von Poststücken, die hochkant orientiert als Briefstapel
in einem Aufnahmebereich hintereinander abgelegt sind, ist beispielsweise in der US
4615519 beschrieben. Der Briefstapel wird mittels Federkraft von einem auf einem Träger
geführten Schubelement gegen eine Abzugseinrichtung gedrückt. Die Abzugseinrichtung
besteht aus einer Antriebswalze aus im Abstand übereinander auf einer Achse angeordneten
Gummischeiben. Ein Teil des Walzenkörpers ragt über eine dem Aufnahmebereich gegenüberliegende
Führungsplatte und liegt eben an der Briefseitenfläche des vordersten Briefes eines
Stapels an. Die Führungsplatte greift zahnartig in die Lücken zwischen den Gummischeiben
ein.
Auf Grund der Federkraft besteht zwischen dem Briefstapel und der Antriebswalze eine
annähernd konstante Kraft. Es ist problematisch, zwischen Antriebswalze und vorderstem
Brief eine Kraft einzuleiten, die die Adhäsion zwischen diesem Brief und dem Briefstapel
sowie zwischen Brief und Führungsplatte überwindet, zumal das Haftvermögen auf Grund
unterschiedlicher Gewichte und Haftflächen sowie Papierbeschaffenheit sehr große Unterschiede
aufweisen kann. Wenn die Antriebswalze ins Rutschen kommt, sind Störungen im automatischen
Betrieb die Folge.
[0004] In der Lösung gemäß US 3970298 werden als Abzugseinrichtung, zwischen zwei Wälzen
zwei vertikal übereinander mit Abstand umlaufende Zahnriemen verwendet. Die Poststücke,
die hochkant und unsortiert in einem Magazin abgestellt sind, werden von einer federnd
gelagerten Andruckplatte gegen eine manuell einstellbare Anschlagplatte, die zwischen
den Zahnriemen, zur Abstützung des Briefstapels angeordnet ist, gedrückt. Auf jedem
Riemen sind zwei Polster aus einem Material mit relativ hohem Reibkoeffizieneten versetzt
befestigt und paarweise ausgerichtet. Diese Polster dienen zur Mitnahme der Briefe.
Im Betrieb erfolgt zunächst mittels des ersten Polsterpaares eine Krafteinleitung
auf den Briefstapel, um den vordersten Brief vom Stapel zu trennen und derart vorzuziehen,
daß die hintere Briefkante des in Transportrichtung vorgezogenen Briefes im Bereich
der Anschlagplatte kommt. Bei fortlaufender Bandbewegung zieht das zweite Polsterpaar
wiederum einen Brief vor und gleichzeizeitig wird der auf der Anschlagplatte aufliegende
Brief an der Briefkante von den abgeschrägten Seitenflächen der Polster ergriffen
und in die Vereinzelungseinrichtung geschoben.
Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß die Krafteinleitung über die Briefkante
zum Aufbauschen, Zerknittern, Ausbrechen oder Verklemmen des Briefes in nachfolgenden
Einrichtungen führen kann und somit ein automatischer Betrieb nicht gewährleistet
ist. Außerdem besteht für die Polster die Gefahr des schnellen Verschleißes.
[0005] In der US 3,406,627 wird eine Anordnung zum Vorvereinzeln von Druckträgern beschrieben,
bei der die Druckträger von einem Stapel seitlich weg einer Vereinzelungsvorrichtung
zugeführt werden. Dabei ist der Druckträger zwischen ein federnd gelagertes Andruckmittel,
einer Antriebswalze und einer Führungsplatte angeordnet. Die Außenkontur der Antriebswalze
weist einen Vorsprung parallel zur Umdrehungsachse auf und die zylinderförmige Hüllfläche
der Antriebswalze ragt durch eine Öffnung in der Führungsplatte. Wobei mindestens
ein Vorsprung aus der Öffnung vorsteht. Bei der angegebenen Lösung handelt es sich
um eine Anordnung zum Abziehen von Druckträgern wie Etiketten.
[0006] Aus der US 5,000,088 ist eine Anordnung zum Vorvereinzeln von Druckträgern gleicher
oder verschiedenen Größe und Dicke, wie Scheckformulare bekannt. Dazu sind auf der
angetriebenen Welle Vorsprünge angeordnet, die durch eine Öffnung in einer Führungsplatte
mit dem Druckträgerstapel in Berührung gebracht werden. Nachführungseinrichtungen
gewährleisten, dass der Dokumentenstapel gegen die Führungsplatte gedrückt wird.
[0007] Zweck der Erfindung ist eine Erhöhung der Funktionssicherheit.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung zum Aufrütteln und Vereinzeln,
für gestapelt abgelegte Briefe, zu schaffen, mit der der Briefstapel so aufgelockert
wird, dass die Briefe leicht und sicher von dem Stapel abgezogen werden können.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche
1 oder 2 gelöst.
Mit einer Vorvereinzelungseinrichtung gemäß des Anspruchs 1 oder 2 ist ein kontinuierliches
Aufrütteln eines Briefstapels aus einer Anzahl hintereinander aufrechtstehender Briefe
unterschiedlicher Dicke und Formate und eine sichere Zuführung von Briefen zu einer
Vereinzelungseinrichtung realisiert. Ein Andruckbügel drückt ständig gegen den zwischen
Führungsplatte und Andruckbügel eingelegten Briefstapel. Im Betrieb stoßen die exzentrischen
Vorsprünge der Antriebswalze, gegen die anliegende Fläche des Briefstapels, rütteln
diesen auf und trennen gleichzeitig Briefe vom eingelegten Briefstapel. Die Reib-
und Adhäsionskräfte werden durch das Aufrütteln des Stapels minimiert. Die einzuleitenden
Kräfte zur Überwindung der dem Transport entgegenwirkenden Reibungskräfte zwischen
dem Briefstapel und der Führungsplattte und den Kräften zwischen den Briefen, kann
über den Hub der Antriebswalze eingestellt werden.
Ein maximaler Hub ergibt sich aus dem Abstand der Tangente benachbarter Vorsprünge
zur Hüllebene der Antriebswalze. Es ist zweckmäßig die Vorsprünge über den Umfang
der Antriebswalze gleichmäßig zu verteilen.
Andere Einstellungen, wie eine Dicken und Formatanpassung, sowie eine Vorsortierung
der Briefe sind nicht erforderlich.
In der Führungsplatte kann eine weitere Antriebswalze angeordnet werden, um bei großformatigen
Briefen eine bessere Aufrüttelung zu erzielen, um damit die wirkendenden Reib- unsd
Adhäsionskräfte besser zu überwinden. Bei Verwendung von mehr als einer Antriebswalze
ist eine synchrone Arbeitsweise der Antriebswalzen einzustellen, damit die Vorsprünge
der jeweiligen Walzen gleichzeitig Stöße auf den Briefstapel übertragen.
[0010] Durch die Neigung der Führungsplatte wird eine stabile Vorzugslage des Briefstapels
erreicht. Selbstverständlich ist dabei die Achse der Antriebswalze parallel zur Führungsplatte.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Vereinzelungsmoduls mit Vorvereinzelung,
Fig. 2 eine Draufsicht des Vereinzelungsmoduls mit Vorvereinzelung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Antriebswalze,
Fig. 4 einen Querschnitt der Antriebswalze mit Ausnehmung für zylinderförmige Formteile
und Hubdarstellung,
Fig. 5 einen Querschnitt der Antriebswalze mit befestigten Formteilen.
[0012] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung.
Ein Briefstapel wird hochkant in den von einer Anschlagplatte 5 begrenzten Einfüllbereich
zwischen dem Andruckbügel 3 und der Führungsplatte 2 eingelegt.
Der Andruckbügel 3 ragt aus dem Deck heraus und ist gegenüber einer Antriebswalze
1 parallel zur Führungsplatte 2 angeordnet. In einer Aussparung im Deck, in der Zeichnung
nicht bezeichnet, wird der Andruckbügel 3 federnd gelagert geführt, und ist in den
durch die Pfeile bezeichneten Richtungen bewegbar. Der Andruckbügel 3 drückt den Briefstapel
ständig in Richtung der Führungsplatte 2 gegen die Antriebswalze 1. Dadurch wird die
Normalkraft zwischen Antriebswalze 1 und dem vordersten Brief vergrößert, so daß der
Briefstapel nachrutschen kann und stets an der Antriebswalze 1 anliegt. Der Einfluß
des Andruckbügels 3 ist abhängig vom Eigengewicht des Briefstapels.
So ist im Falle vieler dicker Briefe, der Einfluß des Andruckbügels 3 auf die Normalkraft
geringer, liegen viele dünne Briefe an der Antriebswalze 1 an, ist der Einfluß größer.
Die Andruckkraft wird durch eine Feder erzeugt, die so eingestellt sein muß, daß der
Briefstapel nachrutschen kann ohne zu große Reibkräfte zwischen Führungsplatte 1 und
Briefstapel aufzubauen. Es ist vorteilhaft, die der Antriebswalze 1 zugewandten Fläche
des Andruckbügels 3 derart auszubilden, das diese Fläche dem Walzenhüllkreis angepaßt
ist, um die Mitnahme eines letzten dünnen Briefes sicherzustellen.
Die Antriebswalze 1 ragt durch eine Öffnung 21 der Führungsplatte 2, und ist mit mindestens
einem sich an der Außenkontur der Antriebswalze befindlichen Vorsprung 11 versehen,
siehe auch Fig. 4. Die Antriebswalze 1 und der Andruckbügel 3 wirken derart zusammen,
daß durch die hervorstehende Außenkontur, auf einen dazwischenliegenden Briefstapel
eine ausreichende Kraft impulsartig eingeleitet wird, um die den Transport entgegenwirkenden
Reib- und Adhäsionskräfte zu überwinden. Die Antriebswalze 1 rüttelt den Briefstapel
auf und führt Briefe der Vereinzelungseinrichtung 6 zu, die die Briefe einzeln einer
nachgeschalteten Einrichtung beispielsweise einer Frankiermaschine zuführt.
Das Deck auf dem die Briefe abgestellt werden, fällt in Richtung der Führungsplatte
2 ab, wobei die Führungsplatte 2 ebenfalls schräg nach hinten geneigt ist, vorzugsweise
18 aus dem Lot angeordnet ist. Dadurch kann der Briefstapel in eine stabile Lage gehalten
werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung betrifft die Vorvereinzelung von großformatigen Briefen
mit einem Gewicht bis ca 1000g mit zwei beabstandeten Antriebswalzen 1. Der Abstand
zwischen den Öffnungen 21 in der Führungsplatte 2, durch die die Antriebswalzen 1
ragen, ist so zu wählen, daß beide Antriebswalzen 1, bevor der Brief vorvereinzelt
ist, die Brieffläche aller zulässigen großformatigen Briefe erfassen. Die Wirkflächen
der synchron umlaufenden Antriebswalzen 1 sind stets konturidentisch und konturparallel
anzuordnen, um die bei großformatigen Briefen auftretenden größeren Reibkräfte zwischen
Führungsplatte 2 und Briefstapel durch parallele Krafteinleitung zu kompensieren.
Da das Wirkprinzip für beide Antriebswalzen identisch ist, hebt auch ein großformatiger
Brief nahezu vollständig von der Führungsplatte 2 ab und der Briefstapel wird genügend
aufgerüttelt, um eine leichte Trennung und ein sicherer Transport zur Vereinzelungseinrichtung
6 zu erreichen.
[0013] Figur 2 zeigt die Draufsicht der erfindungsgemäßen Anordnung mit eingelegtem Briefstapel.
Der Briefstapel 4, wird aus einer Anzahl unsortierter, gemischter Poststücke gebildet,
die bezogen auf Brieformate, Briefdicke und des Gewichtes unterschiedlich sind. Die
Anschlagplatte 5 begrenzt den Einfüllbereich für den Briefstapel 4 in Abzugsrichtung
und bildet eine Anschlagkante zur ungefähren seitlichen Ausrichtung der Briefe. Die
Führungsplatte 2 stützt den Briefstapel 4 nach vom ab und hält den Briefstapel 4 in
der stabiler Vorzuglage, unterstützt durch den federgelagerten Andruckbügel 3, der
den Briefstapel 4 gegen die Führungsplatte 2 drückt. Mittels der Antriebswalzen 1
werden die Briefe vorvereinzelt und entlang eines nicht bezeichneten Pfades zu einer
Vereinzelungseinrichtung 6 geführt.
[0014] Gemäß Figur 3 besteht die Antriebswalze 1 aus einem Grundkörper 12, mit einer Außenkontur
mit mindestens einen sich über die Walzenlänge erstreckenden Vorsprung 11. Der Vorsprung
11 ragt über den Grundkörper 12 hinaus und ist parallel zur Umdrehungsachse 13 angeordnet.
Die Vorsprünge 11 ragen ganz oder teilweise aus den Öffnungen 21 in der Führungsplatte
1, in Figur 1 dargestellt, heraus.
In Bewegung übertragen die Vorsprünge 11 Stöße auf den Briefstapel und rütteln diesen
auf Gleichzeitig wird mindestens der vorderste Brief von den um die Umdrehungsachse
13 umlaufenden Vorsprüngen 11 erfaßt und seitlich zum Zuführpfad der Vereinzelung
bewegt.
Die einzuleitende Kraft auf den Briefstapel ist über den Hub einstellbar, den die
Antriebwalzel in Richtung des Briefstapels ausüben kann. Der maximale Hub entspricht
dem Abstand h zwischen der Tangente T über zwei benachbarte Vorsprünge 11 zur Hüllebene
H der Antriebswalze.
Zur besseren Überwindung der auftretenden Reibkräfte sind bevorzugt Materialien beziehungsweise
Oberflächen für die Vorsprünge 11 auszuwählen, die eine optimale Mitnahme des Briefes
gestatten. Besonders geeignet ist ein Polyurethanwerkstoff. Beispielsweise kann bei
Belegen mit zu geringem Reibkoeffizienten ein Rutscheffekt auftreten, der einen sicheren
Transport nicht gewährleistet. Wird der Reibkoeffizient zu groß gewählt, werden Stapelpartner
zwar sicher transportiert, aber mit so großer Kraft, daß die Briefe in der Vereinzelungseinrichtung
stecken bleiben können. Es ist vorteilhaft Vorsprünge 11 austauschbar anzuordnen.
[0015] Die Figur 4 zeigt eine erfindungsgemäße Antriebswalze mit Ausnehmungen für zylinderförmige
Formteile.
In den zylinderförmigen Grundkörper 13 der Antriebswalze 1 sind zylindersegmentförmige
Ausnehmungen 121, größer als ein Halbzylinder, eingeformt. In diese Ausnehmungen sind
zylinderförmige Formteile 111 kraftund formschlüssig eingeschoben. Die Formteile 111
sind vorzugsweise auf dem Umfang des Grundkörpers 13 im gleichen Abstand verteilt
anzuordnen. Die geometrische Gestalt der Formteile 111 ist nicht auf die diese Ausführungen
beschränkt, es sind verschiedene geometrische Gebilde einsetzbar, die vorteilhafterweise
keine scharfe Kontur an den Reibflächen aufweisen sollten.
[0016] Fig 5 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Anbringung von Vorsprüngen auf der Außenkontur
der Antriebswalze. Auf dem Grundkörper 12 sind gleichmäßig beabstandete und achsenparallel
angebrachte zylindersegmentförmige Formteile 112 befestigt. Die Formteile sind beispielsweise
auf dem Grundkörper 12 aufgeklebt.
Verwendete Bezugszeichen
[0017]
- 1
- Antriebswalze
- 11
- Vorsprung
- 111
- Zylinderförmiges Formteil
- 112
- Zylindersegmentförmiges Formteil
- 12
- Grundkörper
- 121
- Zylindersegmentförmige Ausnehmung im Grundkörper
- 13
- Umdrehungsachse
- 2
- Führungsplatte
- 21
- Öffnung/ en in der Führungsplatte
- 3
- Andruckbügel
- 4
- Briefstapel
- 5
- Anschlagplatte
- 6
- Vereinzelungsvorrichtung
- h
- Abstand zwischen Tangente T und Hüllebene H
- H
- Zylinderförmige Hüllebene
- T
- Tangente
1. Anordnung zum Vorvereinzeln von Druckträgern, insbesondere von als Briefstapel auf
der Kante stehend hintereinander abgelegten Briefen, die von dem Briefstapel seitlich
weg einer Vereinzelungsvorrichtung und anschließend einer Nachfolgeeinrichtung, wie
einer Frankiermaschine, zugeführt werden, wobei die Briefe zwischen einem federnd
gelagertem Andruckmittel (3) einer Führungsplatte (2) sowie mindestens einer Antriebswalze
(1) angeordnet sind, die Außenkontur der Antriebswalze (1) mindestens einen Vorsprung
(11) parallel zur Umdrehungsachse (13) aufweist und die Antriebswalze (1) mit der
zylinderförmigen Hüllfläche (H) durch eine Öffnung (21) in der Führungsplatte (2)
ragt, mindestens ein Vorsprung aus der Öffnung (21) vorsteht, und wobei die Umdrehungsachse
(13) parallel zur Ebene der Führungsplatte (2) liegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswalze (1) aus einem zylinderförmigen Grundkörper (12) besteht, dass sich
der mindestens eine Vorsprung (11) über die Walzenlänge erstreckt und aus einem zylindersegmentförmigen
Formteil (111) besteht, das parallel zur Umdrehungsachse des zylinderförmigen Grundkörpers
(12) auf dem Außenbereich des zylinderförmigen Grundkörpers (12) der Antriebswalze
(1) befestigt ist.
2. Anordnung zum Vorvereinzeln von Druckträgern, insbesondere von als Briefstapel auf
der Kante stehend hintereinander abgelegten Briefen, die von dem Briefstapel seitlich
weg einer Vereinzelungsvorrichtung und anschließend einer Nachfolgeeinrichtung, wie
einer Frankiermaschine, zugeführt werden, wobei die Briefe zwischen einem federnd
gelagertem Andruckmittel (3) einer Führungsplatte (2) sowie mindestens einer Antriebswalze
(1) angeordnet sind, die Außenkontur der Antriebswalze (1) mindestens einen Vorsprung
(11) parallel zur Umdrehungsachse (13) aufweist und die Antriebswalze (1) mit der
zylinderförmigen Hüllfläche (H) durch eine Öffnung (21) in der Führungsplatte (2)
ragt, mindestens ein Vorsprung aus der Öffnung (21) vorsteht, und wobei die Umdrehungsachse
(13) parallel zur Ebene der Führungsplatte (2) liegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebswalze (1) aus einem zylinderförmigen Grundkörper (12) besteht, dass sich
der mindestens eine Vorsprung (11) über die Walzenlänge erstreckt und aus einem zylinderförmigen
Formteil (111) besteht, das in eine zylindersegmentförmige, zur Umdrehungsachse (13)
parallele, größer als ein Halbzylinder, im Außenbereich des zylinderförmigen Grundkörpers
(12) der Antriebswalze eingeformte Ausnehmung (121) eingeschoben ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehr als einem Vorsprung (11) der Abstand benachbarter Vorsprünge (11) so gewählt
ist, dass der Abstand (h) zwischen der Tangente (T) über zwei benachbarte Vorsprünge
(11) zur Hüllebene (H) der Antriebswalze (1) gleich ist dem maximal auf den Briefstapel
(4) zu übertragenden Hub.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkflächen bei zwei Antriebswalzen (1) derselben stets konturidentisch und konturparallel
angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (11) über den Umfang der Antriebswalze (1) gleichmäßig verteilt sind.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile ( 112) aufgeklebt sind.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile (111, 112) aus einem Material mit großem Reibkoeffizienten besteht.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Material vorzugsweise Polyurethan eingesetzt ist.
9. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das der Antriebswalze (1) gegenüberliegend angeordnete Andruckmittel (3) in Form
eines Andruckbügels der Hüllkurve der Antriebswalze (1) angepasst ist.
1. An arrangement for pre-singularizing print media, in particular letters placed behind
each other in a stack of letters standing on the edge, that are fed laterally away
from the letter stack to a singularization device and then to a fol-low-on appliance,
such as a franking machine, wherein the letters are arranged between a spring-mounted
pressure means (3), a guide plate (2) as well as at least one drive roller (1); the
outer contour of the drive roller (1) has at least one projection (11) parallel to
the axis of rotation (13) and the drive roller (1) juts with its cylindrical enveloping
surface (H) out of an opening (21) in guide plate (2), at least one projection protruding
from the opening (21); and wherein the axis of rotation (13) is parallel to the surface
of guide plate (2),
characterized in
that the drive roller (1) consists of a cylindrical base body (12), that the at least
one projection (11) extends over the length of the roller and consists of a cylinder-segment-shaped
moulded part (111) that is fixed to the outer surface of the cylindrical base body
(12) of drive roller (1) parallel to the axis of rotation of the cylindrical base
body (12).
2. An arrangement for pre-singularizing print media, in particular letters placed behind
each other in a stack of letters standing on the edge, that are fed laterally away
from the letter stack to a singularization device and then to a fol-low-on appliance,
such as a franking machine, wherein the letters are arranged between a spring-mounted
pressure means (3), a guide plate (2) as well as at least one drive roller (1); the
outer contour of the drive roller (1) has at least one projection (11) parallel to
the axis of rotation (13) and the drive roller (1) juts with its cylindrical enveloping
surface (H) out of an opening (21) in guide plate (2), at least one projection protruding
from the opening (21); and wherein the axis of rotation (13) is parallel to the surface
of guide plate (2),
characterized in
that the drive roller (1) consists of a cylindrical base body (12), that the at least
one projection (11) extends over the length of the roller and consists of a cylindrical
moulded part (111) that is inserted into a cylinder-segment-shaped recess (121) parallel
to the axis of rotation (13), bigger than a half cylinder and moulded into the outer
surface of the cylindrical base body (12) of the drive roller.
3. An arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that, in case of more than one projection (11), the distance between neighbouring projections
(11) is chosen in such a manner that the distance (h) between the tangent (T) over
two neighbouring projections (11) and the enveloping surface (H) of drive roller (1)
is equal to the maximum stroke to be transmitted to the stack of letters (4).
4. An arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that, in case of two drive rollers (1), the effective areas of the same are always arranged
in a contour-identical and contour-parallel manner.
5. An arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the projections (11) are equally distributed over the circumference of the drive
roller (1).
6. An arrangement according to claim 1, characterized in that the moulded parts (112) are glued on.
7. An arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the moulded parts (111, 112) are made of a material having a high coefficient of
friction.
8. An arrangement according to claim 7, characterized in that the preferred material is polyurethane.
9. An arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the pressure means (3) arranged opposite the drive roller (1) is adapted to the enveloping
curve of drive roller (1) in the form of a pressure bow.
1. Disposition destinée à préséparer des supports d'impression, en particulier des lettres
disposées verticalement sur la tranche, les unes derrière les autres sous forme de
pile de lettres, qui sont écartées latéralement pour les amener de la pile de lettres
à un dispositif de séparation et puis à une installation suivante, comme une machine
à affranchir, les lettres étant disposées entre un moyen de pression (3) logé élastiquement
d'une plaque de guidage (2) ainsi qu'au moins un cylindre d'entraînement (1), dans
laquelle le contour externe du cylindre d'entraînement ( 1 ) présente au moins une
saillie (11) parallèlement à l'axe de rotation (13) et le cylindre d'entraînement
(1) dépasse avec une surface enveloppante (H) de forme cylindrique, à travers une
ouverture (21 ), dans la plaque de guidage (2), au moins une saillie déborde de l'ouverture
(21) et l'axe de rotation (13) se situe parallèlement au plan de la plaque de guidage
(2),
caractérisée en ce que,
le cylindre d'entraînement (1) se compose d'un corps de base (12) de forme cylindrique,
en ce que la dite au moins une saillie (11) s'étend sur la longueur du cylindre et se compose
d'une pièce moulée (111) de forme de segment de cylindre qui est fixée parallèlement
à l'axe de rotation du corps de base (12) de forme cylindrique sur la zone externe
du corps de base (12) de forme cylindrique du cylindre d'entraînement (1).
2. Disposition destinée à préséparer des supports d'impression, en particulier des lettres
disposées verticalement sur la tranche les unes derrière les autres sous forme de
pile de lettres, qui sont écartés latéralement pour les amener de la pile de lettres
à un dispositif de séparation et puis à une installation suivante, comme une machine
à affranchir, les lettres étant disposées entre un moyen de pression (3) logé élastiquement
d'une plaque de guidage (2) ainsi qu'au moins un cylindre d'entraînement (1), dans
laquelle le contour externe du cylindre d'entraînement (1) présente au moins une saillie
(11) parallèlement à l'axe de rotation (13) et le cylindre d'entraînement (1) dépasse
avec une surface enveloppante (H) de forme cylindrique, à travers une ouverture (21),
dans la plaque de guidage (2), au moins une saillie déborde de l'ouverture (21) et
l'axe de rotation (13) se situe parallèlement au plan de la plaque de guidage (2),
caractérisée en ce que,
le cylindre d'entraînement (1) se compose d'un corps de base (12) de forme cylindrique,
en ce que la dite au moins une saillie (11) s'étend sur la longueur du cylindre et se compose
d'une pièce moulée (111) de forme de cylindre qui est introduite dans un évidemment
(121) de forme de segment de cylindre, parallèle à l'axe de rotation (13), plus grand
qu'un demi-cylindre, formé dans la zone externe du corps de base de forme cylindrique
(12) du cylindre d'entraînement.
3. Disposition selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que, en cas de plus d'une saillie (11), la distance des saillies voisines (11) est choisie
de telle sorte que la distance (h) entre la tangente (T) portant sur deux saillies
voisines (11) par rapport au niveau enveloppant (H) du cylindre d'entraînement (1)
est égale à la course à transmettre au maximum sur la pile de lettres (4).
4. Disposition selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que les surfaces actives en cas de deux cylindres d'entraînement (1) sont disposées toujours
avec un contour identique et parallèle.
5. Disposition selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que les saillies (11) sont réparties régulièrement sur le pourtour du cylindre d'entraînement
(1).
6. Disposition selon la revendication 1 caractérisée en ce que, les pièces moulées (112) sont collées.
7. Disposition selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que les pièces moulées (111, 112) se composent d'un matériau avec un grand coefficient
de friction.
8. Disposition selon la revendication 7 caractérisée en ce qu'on utilise de préférence du polyuréthane comme matériau.
9. Disposition selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que le moyen de pression (3) situé en face du cylindre d'entraînement (1) est adapté
sous forme d'un arceau de pression à la courbe enveloppante du cylindre d'entraînement
(1).