[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandanordnung der dem Oberbegriff des Anspruchs
1 entsprechenden Art.
[0002] Derartige Bandanordnungen gehen z.B. aus den DE-GM 75 26 177 und 80 10 921, der DE-OS
23 35 228 und der DE-AS 18 10 224 hervor. Bei den bekannten Ausführungsformen erfolgt
die Festlegung des Schenkels des Bandteils an einer zu der Vorderwandung senkrechten
Wandung eines Hohlprofils durch Schrauben, die in Befestigungsstücke oder -platten
eingreifen, die sich an Vorsprüngen oder Öffnungsrändern des Hohlprofils abstützen.
Die Befestigungen sind bei geschlossenem Flügel unzugänglich. Infolge der Einleitung
der Kräfte in nur wenig ausgedehnte Wandungsbereiche hängen jedoch die übertragbaren
Kräfte von der Stabilität dieser Wandungsbereiche ab und können dementsprechend bei
relativ dünnwandigen Aluminium-Hohlprofilen begrenzt sein.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandanordnung der dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 entsprechenden Art so auszugestalten, daß bei geschlossenem Flügel
unzugänglicher Befestigung größere Kräfte ohne übermäßige Beanspruchung der Beulfestigkeit
der Wandungen der Kammer übertragbar sind.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
[0005] Das Befestigungsstück hat eine Ausdehnung, die der Ausdehnung des betreffenden Bandteils
vergleichbar ist, und liegt mit entsprechend großen Flächen von innen an der vorderen
und rückwärtigen Wandung der betreffenden Kammer an, so daß die Belastung dieser Wandungen
durch die Übertragung der unter dem Gewicht des Flügels und seiner Bewegung auftretenden
Kräfte gering bleibt. Die Querbolzen, von welchen im allgemeinen zwei längs der Scharnierachse
verteilt vorhanden sein werden, wirken zwischen metallischen Teilen und erlauben die
Übertragung großer Kräfte zwischen den beiden Schenkeln des U-förmigen Befestigungsstücks
und dem Schenkel des betreffenden Bandteils.
[0006] Im Innern einer Profilkammer angeordnete Befestigungsstücke für Bandteile sind für
sich genommen beispielsweise aus den DE-PSen 25 34 824 und 29 19 287 bekannt. Bei
der bekannten Ausführungsform erfolgt die Befestigung aber durch das Bandteil und
die Vorderwandung der Kammer von vorn durchgreifende, in das Befestigungsstück einschraubbare
Schrauben, die besondere Abdeckungen erforderlich machen, um die Schraubenköpfe zu
verbergen und das unbefugte Abschrauben des betreffenden Bandteils zu verhindern.
[0007] Die Erfindung löst die weitergehende Aufgabe, die Bandbefestigung horizontal verstellbar
zu gestalten, mit den Mitteln des Anspruchs 2.
[0008] Trotz der verbesserten Kraftübertragung ergibt sich dadurch eine Verstellmöglichkeit
des betreffenden Bandteils senkrecht zur Scharnierachse und parallel zur Rahmen- bzw.
Flügelebene, indem das Befestigungsstück mit dem daran befindlichen Bandteil in dieser
Richtung verlagert wird.
[0009] Die Mittel zur Verlagerung des Befestigungsstücks können mindestens ein Stellglied
nach Anspruch 3 umfassen, welches gemäß Anspruch 4 ausgebildet und angeordnet sein
kann.
[0010] Gemäß Anspruch 5 sollte der Durchmesser des Stellgliedes mindestens 50% der Eingriffstiefe
des Schenkels des betreffenden Bandteils in die Kammer betragen, um auch im Anlagebereich
des Stellgliedes große Kraftübertragungsquerschnitte zu haben.
[0011] Gemäß Anspruch 6 können der Schenkel des Bandteils und die Schenkel des U-förmigen
Befestigungsstücks als über ihre Ausdehnung in Richtung der Scharnierachse gleichbleibenden
Querschnitt senkrecht zur Scharnierachse aufweisende spielfrei ineinandergreifende
Profilteile ausgebildet sein.
[0012] Der Querbolzen zur Verbindung der Schenkel des Befestigungsstücks und des Rahmenbandteils
kann durch eine Verbindungsschraube nach Anspruch 7 gebildet sein, die in der in den
Ansprüchen 8 und 9 wiedergegebenen Weise angeordnet und ausgebildet sein kann.
[0013] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kammer in einem den feststehenden
Rahmen und/oder den Flügelrahmen bildenden Hohlprofil ausgebildet (Anspruch 10), welches
aus Aluminium oder Kunststoff, im letzteren Fall meist mit einem metallischen Aussteifungsprofil,
bestehen kann.
[0014] Die Erfindung ist sowohl für zweiteilige als auch für dreiteilige sogenannte Scharnierbänder
geeignet. Im letzteren Fall besteht das Band aus einem an dem Flügel befestigten Bandteil
und je einem unter und über diesem Bandteil an dem feststehenden Rahmen befestigten
Bandteil. Diese Bandteile sollen gemeinsam als das dem feststehenden Rahmen zugeordnete
Bandteil verstanden werden.
[0015] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Scharnierband
dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Scharnierbandes an einem Ausschnitt von Rahmen
und Flügel;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Bandes für sich genommen gemäß Fig. 2 von rechts;
Fig. 4 zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 3 von links;
Fig. 5 zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 3 von oben;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3.
[0016] Fig. 1 und 2 zeigen den Rahmenbereich einer Tür, eines Fensters oder dergleichen
mit einem feststehenden Rahmen 10 und einem Flügelrahmen 20, die durch mehrere, im
allgemeinen zwei oder drei, über die Höhe verteilte Bänder 30 um Bandbolzen 25 (Fig.
6) mit einer in dem Ausführungsbeispiel vertikalen Scharnierachse A schwenkbar miteinander
verbunden sind.
[0017] Der feststehende Rahmen 10 umfaßt in dem Ausführungsbeispiel ein Rahmenprofil 1 mit
einer ebenen Vorderwandung 2, auf der das Band 30 mit seinem Rahmenbandteil 31 befestigt
ist. Auf der dem Band 30 abgewandten Seite ist an dem Rahmenprofil 1 über wärmeisolierende
Kunststoffstege 3 ein in Fig. 2 nicht weiter dargestelltes Rahmenaußenprofil angebracht.
[0018] Entsprechend umfaßt der Flügelrahmen 20 ein Flügelrahmenprofil 11 mit einer ebenen
Vorderwandung 12, an welcher das Flügelbandteil 32 befestigt ist. Auf der Rückseite
des Flügelrahmenprofils 11 ist über wärmeisolierende Stege 13 aus Kunststoff ein nicht
dargestelltes Flügelrahmenaußenprofil befestigt.
[0019] Alle eigentlichen Rahmenprofile bestehen aus Stranggepreßten Aluminium-Hohlprofilen.
[0020] Die Ausbildung des feststehenden Rahmens 10 und des Flügelrahmens 20 mit wärmeisolierenden
Stegen 3,13 ist ein Merkmal des Ausführungsbeispiels. Es könnten sowohl der feststehende
Rahmen 10 als auch der Flügelrahmen 20 aus einem einheitlichen Profil aus Metall und/oder
Kunststoff bestehen. Ebenso kommt es nicht darauf an, daß es sich um ein dreiteiliges
sogenanntes Scharnierband handelt. Es könnte auch ein zweiteiliges Band vorliegen.
[0021] Das Rahmenbandteil 31 besitzt eine rückwärtige Anlagefläche 34, die von außen gegen
die Vorderwandung 2 des Rahmenprofils 1 anliegt. Mit einem gegenüber der Anlagefläche
34 im Umriß verkleinerten Schenkel 35 greift das Rahmenbandteil 31 durch eine rechteckige
Ausnehmung 36 der Vorderwandung 2 hindurch in die innere Kammer 4 des Rahmenprofils
1 ein. Dabei liegt die Unterseite des Schenkels 35 auf der unteren horizontalen Begrenzung
der Ausnehmung 36 auf, wodurch das Gewicht des Flügels auf das Rahmenprofil 1 übertragen
wird. Die Ausnehmung 36 weist eine dem Schenkel 35 entsprechende Höhe auf, ist jedoch
in der Horizontalen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise breiter als der Schenkel,
so daß dieser mit dem Bandteil 31 in einer noch zu erläuternden Weise in der Ausnehmung
36 hin- und herverlagerbar ist. Der Schenkel 35 ist als platten- oder leistenförmiges
Profilteil miteinander parallelen, zu der Vorderwandung 2 senkrechten, vertikalen
Seitenflächen 35' ausgebildet, die spielfrei an den benachbarten inneren Seitenflächen
37',37' der Schenkel 37 eines im horizontalen Querschnitt U-förmigen, als entsprechender
Profilabschnitt ausgebildeten Befestigungsstücks 40 anliegen. Der Schenkel 35 erstreckt
sich über die Höhe des Rahmenbandteils 31. Das Befestigungsstück 40 steht über die
äußere obere bzw. untere Begrenzungsfläche des Rahmenbandteils 31 jeweils um eine
Strecke 33 nach unten bzw. oben über.
[0022] Die Kammer 4 des Hohlprofils 1 hat einen rechteckigen Querschnitt. Die Wandungen
2,5 einerseits und 6,7 andererseits sind also innen zueinander parallel begrenzt.
[0023] Der äußere Querschnittsumriß des Befestigungsstücks 40 ist im ganzen ebenfalls rechteckig.
Die "vordere" Rechteckseite 38 (Fig. 2,5) liegt an der Rückseite der Vorderwandung
2 an. Die dazu parallele rückwärtige Rechteckseite 39 liegt an der Rückwandung 5 der
Kammer 4 an (Fig. 2). Die durch die äußeren Seitenflächen 37'',37'' der Schenkel 37
des Befestigungsstücks 40 gebildeten weiteren Seiten des Querschnittsumrisses des
Befestigungsstücks 40 haben einen Abstand voneinander, der geringer ist als der Abstand
der dazu parallelen Wandungen 6,7 des Rahmenprofils 1, so daß das Befestigungsstück
40 an den Wandungen 2,5 geführt wird, im übrigen aber parallel dazu im Innern der
Kammer 4 verlagerbar ist.
[0024] Um die Verlagerung herbeizuführen und den Schenkel 35 und das Befestigungsstück miteinander
zu verbinden, sind in den überstehenden Bereichen 33 am oberen und unteren Ende des
Befestigungsstücks 40 sind walzenförmige, mit Außengewinde versehene Stellglieder
42 vorgesehen, die an ihrem Außenumfang ein Gewinde 49 tragen und sich in entsprechenden
Gewindebohrungen 46 quer durch die Schenkel 37,37 erstrecken. Die Stellglieder 42
haben einen großen Durchmesser 21, der mindestens 50%, in dem Ausführungsbeispiel
80% der Eingriffstiefe 22 des Schenkels 35 in die Kammer (Fig. 2) beträgt, um große
Kraftübertragungsflächen an den zu ihrer Achse senkrechten Endflächen 41 (Fig. 4,6)
der Stellglieder 42 und eine entsprechend geringe spezifische Belastung an den Wandungen
6,7 des Rahmenprofils 1 zu erhalten, zwischen die die Stellglieder 42 mit ihren Endflächen
41 gerade hineinpassen. Auf der dem Falzbereich zugewandten Seite besitzen die Stellglieder
42 einen Innenmehrkant 43 zum Angriff eines eine entsprechende Lochung in der Wandung
7 durchgreifenden Schlüssels, mittels dessen das Befestigungsstück 40 in der Kammer
4 mitsamt dem daran befindlichen Bandteil 1 senkrecht zur Scharnierachse A, d.h. in
dem Ausführungsbeispiel horizontal verlagerbar ist. Auf diese Weise kann die Lage
des Flügels in der Rahmenöffnung horizontal justiert werden.
[0025] Um den Schenkel 35 des Rahmenbandteils 31 an dem Befestigungsstück 40 in der Eingriffsstellung
zu fixieren, sind über die Höhe des Befestigungsstücks 40 verteilt drei Verbindungsschrauben
44 vorgesehen, die wie Querbolzen wirken, Durchgangsbohrungen 47 in dem dem Falzbereich
zugewandten Schenkel 37 des Befestigungsstücks 40 durchgreifen und in Gewindebohrungen
48 des Schenkels 35 eingeschraubt werden. Sie sind mit ihren zylindrischen Köpfen
45 in entsprechenden Bohrungen der Wandung 7 des Rahmenprofils 1 angeordnet. Durch
diese Konfiguration kann sich das Befestigungsstück 40 innerhalb der Kammer 4 in der
Horizontalen, d.h. der Justierrichtung nach Maßgabe der Drehung der Stellglieder 42
bewegen. Das Gewinde 49 am Außenumfang der Stellglieder 42 ist selbsthemmend, so daß
es keiner besonderen Fixierung der erreichten Justierstellung bedarf. Es sind allerdings
die Bohrungen 47,48 so gelegt, daß sich beim Anziehen der Verbindungsschrauben 44
eine gewisse Anpressung der "vorderen" Rechteckseite 38 und der Anlagefläche 34 an
die Rück- bzw. Vorderseite der Vorderwandung 1 einstellt, die bei der Festlegung des
Befestigungsstücks 40 in der Kammer 4 mitwirkt.
[0026] Das Flügelbandteil 32 besitzt ebenfalls einen sich senkrecht zu der Vorderwandung
12 des Flügelrahmenprofils 11 durch eine Ausnehmung 46 derselben in dessen Inneres
hineinerstreckenden Schenkel 55, der in den Falzbereich 50 eingreift und von außen
gegen die dortige sich in die Tiefe erstreckende Wandung 56 des Flügelrahmenprofils
11 anliegt. Mittels den Schenkel 55 vom Falzbereich 50 her durchgreifender Befestigungsschrauben
57 (in dem Ausführungsbeispiel zwei übereinander, Fig. 3,4) und sich vom Inneren des
Flügelrahmenprofils 11 her gegen die Wandung 56 setzender Spreizbuchsen 58 an dem
Flügelrahmenprofil 11 ist der Schenkel 55 an der Wandung 56 festgelegt. Die Spreizbuchse
58 ist in Fig. 2 in dem gespreizten Befestigungszustand dargestellt, in den Fig. 3
bis 5 in dem ungespreizten Ausgangszustand, in dem sie durch die jeweilige Lochung
der Wandung 56 einführbar ist.
[0027] Das Flügelrahmenprofil 11 ist ein Aufdeckprofil, welches mit seinem äußersten dem
feststehenden Rahmen 10 zugewandten Profilteil, dem Aufdeckfalz 15, das Rahmenprofil
1 übergreift. Es liegt also die Vorderwandung 12 des Flügelrahmenprofils 11 gegenüber
der Vorderwandung 2 nach innen, d.h. zur Bandseite hin versetzt, und zwar um das sogenannte
Aufdeckmaß 16 (Fig. 2). In dem Aufdeckfalz 15 des Flügelrahmenprofils 11 ist eine
C-Nut 17 ausgebildet, in welcher der Fuß einer Dichtung 18 untergebracht ist, die
mit einer Lippe 19 oder dergleichen beim Schließen des Flügels gegen die Vorderwandung
2 des Rahmenprofils 1 zur Anlage kommt und die Dichtung bewirkt. Das Flügelbandteil
32 ist im Bereich der C-Nut 17 dem Flügelrahmenprofil 11 gleich gestaltet, so daß
die C-Nut 17 unterbrechungslos fortgesetzt und die Dichtung 18 auf der ganzen Länge
gleichmäßig gehalten ist.
1. Bandanordnung für Türen, Fenster und dergleichen mit einem feststehenden Rahmen und
einem Flügel, die mittels Bändern (30) um eine Scharnierachse (A) miteinander schwenkbar
verbunden sind, die jeweils ein an dem feststehenden Rahmen befestigtes und ein am
Flügel befestigtes Bandteil (31,32) umfassen, die um einen die Scharnierachse (A)
bildenden Bandzapfen schwenkbar aneinander gelagert sind, wobei mindestens eines der
Bandteile (31,32) mittels eines im wesentlichen senkrecht zur Rahmen- bzw. Flügelebene
in den Rahmen oder den Flügel eingreifenden Schenkels (35) an dem feststehenden Rahmen
oder dem Flügel befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in einem zur Scharnierachse (A) senkrechten Querschnitt U-förmiges, sich
in Richtung der Scharnierachse im Bereich des betreffenden Bandteils erstreckendes
Befestigungsstück (40) vorgesehen ist,
daß das Befestigungsstück (40) im Querschnitt in einer zur Rahmen- bzw. Flügelebene
senkrechten, zur Scharnierachse (A) parallelen Ebene in eine der Befestigungsstelle
des betreffenden Bandteils benachbarte Kammer (4) im feststehenden Rahmen oder im
Flügel paßt,
und daß der Schenkel (35) des betreffenden Bandteils zwischen die Schenkel (37,37)
des U-förmigen Befestigungsstücks (40) eingreift und mit diesen durch mindestens einen
Querbolzen verbunden ist.
2. Bandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (4) an der Vorderwandung (2) und der Rückwandung (5) auf der Innenseite
parallel begrenzt ist und das Befestigungsstück (40) an der Vorderwandung (2) und
der Rückwandung (5) von innen anliegt,
daß die den Durchgriff des Schenkels (35) des betreffenden Bandteils (31) in das
Innere der Kammer (4) gestattende Ausnehmung (36) in der Vorderwandung (2) der Kammer
(4), senkrecht zur Scharnierachse (A) und parallel zu der Vorderwandung (2) gesehen,
breiter als der Schenkel (35) des betreffenden Bandteils (31) ist,
daß das Befestigungsstück (40), in der gleichen Richtung gesehen, schmäler als
die Kammer (4) ist,
und daß Mittel vorgesehen sind, um das Befestigungsstück (40) in der Kammer (4)
senkrecht zur Scharnierachse (A) und parallel zur Vorderwandung (2) zu verlagern.
3. Bandanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel mindestens ein die Schenkel (37,37) des U-förmigen Befestigungsstücks
(40) quer durchgreifendes drehbares, sich an den zu der Vorderwandung (2) der Kammer
(4) senkrechten Wandungen (6,7) von innen abstützendes Stellglied (42) umfassen, durch
dessen Drehung das Befestigungsstück (40) verlagerbar ist.
4. Bandanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (42) mit seiner Länge zwischen den Endflächen (41,41) gerade in
die Kammer (4) paßt, walzenförmig ausgebildet, mit Außengewinde (49) versehen und
in einer außerhalb des Eingriffsbereichs des Schenkels (35) in die Kammer (4) gelegenen
Gewindebohrung (46) des Befestigungsstücks (40) verdrehbar ist.
5. Bandanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (21) des Stellgliedes (42) mindestens 50% der Eingriffstiefe
(22) des Schenkels (35) des betreffenden Bandteils (31) in die Kammer (4) beträgt.
6. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (35) des Bandteils (31) und die Schenkel (37,37) des U-förmigen
Befestigungsstücks (40) als über ihre Ausdehnung in Richtung der Scharnierachse (A)
gleichbleibenden Querschnitt senkrecht zur Scharnierachse (A) aufweisende Profilteile
ausgebildet sind.
7. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbolzen durch eine vom Falzbereich (50) her durch die dortige Wandung
(7) der Kammer (4) in das Befestigungsstück (40) einschraubbare Verbindungsschraube
(44) gegeben ist.
8. Bandanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschraube (44) eine Durchgangsbohrung (47) in dem der Wandung (7)
der Kammer (4) zugewandten Schenkel (37) des Befestigungsstücks (40) durchgreift und
in eine Gewindebohrung (48) des Schenkels (35) des Rahmenbandteils (32) eingreift.
9. Bandanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschraube (44) einen zylindrischen Kopf (45) aufweist und mit dem
Kopf (45) in einer entsprechenden Bohrung der Wandung (7) der Kammer (4) in Richtung
der Schraubenachse verlagerbar ist.
10. Bandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (4) in einem den feststehenden Rahmen (10) oder den Flügelrahmen (20)
bildenden Hohlprofil ausgebildet ist.