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EP 0 789 189 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Anmeldetag: 23.11.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F23D 11/40 |
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Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff, insbesondere für Öl
Burner for fluid or gas fuel, in particular for oil
Brûleur pour combustible fluide ou gazeux, en particulier pour mazout
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI NL |
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Priorität: |
07.02.1996 DE 19604347
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.1997 Patentblatt 1997/33 |
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Patentinhaber: KÖRTING HANNOVER AG |
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D-30453 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- Malobabic, Michael Dr.-Ing.
29342 Wienhausen (DE)
- Wolf, Manfred
30952 Ronnenberg (DE)
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Vertreter: Leine, Sigurd, Dipl.-Ing. et al |
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Leine & Wagner
Patentanwälte
Burckhardtstrasse 1 30163 Hannover 30163 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 930 569 DE-A- 4 415 717 US-A- 3 946 552
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DE-A- 4 010 360 DE-U- 29 518 919
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art für flüssige oder gasförmige Brennstoffe, insbesondere für Öl.
[0002] Durch DE 295 18 919 U1 ist ein Brenner der betreffenden Art bekannt. Er weist eine
Düse zur Zuführung von Brennstoff auf, die von einer Austrittsöffnung zur Zuführung
von Luft in den Austrittsbereich der Düse konzentrisch umgeben ist. In Strömungsrichtung
vor der Austrittsöffnung befindet sich eine Kammer, in die Luft durch Eintrittsöffnungen
axial einströmt. In der Kammer befinden sich Drallflügel, um die Luft in der Kammer
in Drehung zu versetzen. Die Kammer hat im Bereich der Drallflügel einen großen Querschnitt,
so daß die Strömungsgeschwindigkeit der Luft entsprechend gering ist. Die Wirkung
der Drallflügel ist dadurch sehr begrenzt, so daß die Rotationsgeschwindigkeit der
Luft beim Austritt aus der Austrittsöffnung entsprechend gering ist. Dadurch ergibt
sich auch eine geringe Vermischung der aus der Austrittsöffnung ausströmenden Luft
mit dem Brennstoff, der aus der im Bereich der Austrittsöffnung angeordneten Düse
austritt. Dadurch ist die Verbrennung nicht optimal.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brenner der betreffenden Art zu schaffen,
bei dem die Durchmischung von zugeführter Luft und Brennstoff und damit die Verbrennung
deutlich verbessert und die Bildung von NOx auf ein Minimum reduziert ist.
[0004] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs
1 angegebene Lehre gelöst.
[0005] Der Grundgedanke dieser Lehre besteht darin, die Luft bereits bei Eintritt in die
Kammer mit einem Drehimpuls zu beaufschlagen, indem die Eintrittsöffnung für die Luft
in die Kammer wenigstens teilweise in Umfangsrichtung gerichtet ist. Zur Erzielung
dieses Drehimpulses muß die Eintrittsöffnung also düsenförmig ausgebildet sein. Zur
Verstärkung dieses Drehimpulses ist die Eintrittsöffnung wenigstens teilweise radial
außerhalb der Eintrittsöffnung angeordnet, was zur Folge hat, daß sich der Drehradius
der Luft zur Austrittsöffnung hin verringert. Dadurch erfährt die Luft auf ihrem radialen
Weg nach innen zu der kleineren Austrittsöffnung hin in bekannter Weise aufgrund des
physikalischen Gesetzes von der Erhaltung des Druckimpulses eine beträchtliche Drehbeschleunigung,
so daß die Luft die Austrittsöffnung aus der Wirbelkammer mit einer beträchtlichen
Drehgeschwindigkeit verläßt. Dadurch wird die Luft aufgrund der Zentrifugalkraft beim
Austritt aus der Austrittsöffnung wirksam radial auseinandergerissen, wobei eine innige
Vermischung mit dem aus der innerhalb der Austrittsöffnung angeordneten Düse austretenden
Brennstoff erfolgt. Diese Wirkung tritt bei gasförmigem Brennstoff, insbesondere aber
auch bei flüssigem Brennstoff ein, wenn dieser in an sich bekannter Weise durch eine
Wirbeldüse eingesprüht wird. Bei Verwendung einer Wirbeldüse zur Einleitung von flüssigem
Brennstoff ist die Drehrichtung des Brennstoffwirbels zweckmäßigerweise gleichsinnig
mit der Drehrichtung der durch die Austrittsöffnung der Wirbelkammer austretenden
Luft.
[0006] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung verkleinert sich der Querschnitt der Wirbelkammer
zur Austrittsöffnung hin konisch oder trompetenförmig. Dadurch erfährt die Luft innerhalb
der Wirbelkammer bereits eine axiale Beschleunigung zur Austrittsöffnung hin, so daß
dadurch die Form der radialen Ausbreitung des aus der Austrittsöffnung austretenden
Luftstromes beeinflußbar ist.
[0007] Die Eintrittsöffnung zur Zuführung von Luft in die Wirbelkammer ist gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung durch mehrere, im wesentlichen radiale Schlitze vorzugsweise in der
der Austrittsöffnung abgewandten Wandung der Wirbelkammer gebildet. Diese Schlitze
können dabei beispielsweise die gleiche Form haben wie die Schlitze in der Stauscheibe
gemäß der eingangs diskutierten Literatur, wobei selbstverständlich diese Schlitze
radial im Verhältnis zu der Austrittsöffnung so angeordnet sein müssen, daß sich die
in die Wirbelkammer eintretende Luft zur Austrittsöffnung hin radial nach innen bewegt
und so aufgrund ihrer Trägheit eine beträchtliche Drehbeschleunigung erfährt. Zweckmäßigerweise
erstrecken sich die die Eintrittsöffnung bildenden Schlitze in einem radial Umfangsbereich
der Wirbelkammer, dessen mittlerer Radius wesentlich größer ist als der Radius der
Austrittsöffnung der Wirbelkammer. Dadurch erfährt die Luft eine außerordentlich hohe
Drehbeschleunigung, so daß die Vermischung der aus der Austrittsöffnung austretenden
Luft mit dem Brennstoff besonders intensiv ist.
[0008] Der Flammraum in Austrittsrichtung vor der Düse für Brennstoff kann in an sich bekannter
Weise von einem Reaktionsrohr umschlossen sein. Da die Vermischung zwischen Luft und
Brennstoff bereits im zentralen Bereich nach Austritt aus der Austrittsöffnung und
der Düse für Brennstoff erfolgt, wird dadurch die Vermischung nicht beeinträchtigt,
und da Luft und Brennstoff bereits in inniger Vermischung in den Bereich des Reaktionsrohres
gelangen und auch dort eine Verbrennung stattfindet, erwärmt sich das Reaktionsrohr
in besonderem Maße, wodurch eine Vergasung eingesprühten flüssigen Brennstoffs erfolgt
und dieser nicht als Flüssigkeit, sondern als Gas weitgehend rückstandsfrei verbrennt.
[0009] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Reaktionsrohr und der Austrittsöffnung
der Wirbelkammer, vorzugsweise der in Strömungsrichtung sich verjüngenden vorderen
Wandung der Wirbelkammer, eine einen Querschnittssprung darstellende Stufe gebildet.
Diese Stufe führt dazu, daß sich in ihrem Bereich ein walzenförmiger Ringwirbel bildet,
in dem das Luft/Brennstoffgemisch rotiert, ehe es im weiteren Verlauf in den stromabwärts
gelegenen Flammbereich gelangt. Dieser walzenförmige Wirbel unterstützt die innige
Vermischung von Brennstoff und Luft.
[0010] Im Bereich dieser Stufe, vorzugsweise innerhalb des Reaktionsrohres, läßt sich in
vorteilhafter Weise ein Durchbruch zur Zuführung von Rauchgas anordnen. Das Rauchgas
dient dem Zweck, den Partialdruck des Sauerstoffs abzusenken, um so die Spitzenbereiche
der Flammtemperatur abzusenken und damit die Bildung von NO
X zu vermeiden. Auch im Hinblick auf dieses Rauchgas führt der walzenförmige Wirbel
im Bereich der Stufe zu einer innigen Vermischung des Luft/Brennstoff/Rauchgasgemisches
vor dem Bereich der Flamme.
[0011] Der Durchbruch für das Rauchgas kann ein ringförmiger Spalt sein, wobei dieser Spalt
durch einen Zwischenraum zwischen dem hinteren Ende des Reaktionsrohres und der Wirbelkammer
gebildet sein kann. Zur Dosierung der Rauchgaszuführung kann dieser Schlitz verstellbar
sein, wobei zur Verstellung der Größe des Schlitzes das Reaktionsrohr in axialer Richtung
verstellbar gehalten sein kann.
[0012] Wie bereits erwähnt, muß der Druck der der Wirbelkammer zugeführten Luft so bemessen
sein, daß trotz des vergleichsweise engen Querschnitts der Austrittsöffnung der Wirbelkammer
eine zur Verbrennung des eingeleiteten Brennstoffs ausreichende Luftmenge zugeführt
wird. Dabei ist insbesondere auch zu berücksichtigen, daß zur Beschleunigung der Luft
in der Wirbelkammer zusätzliche Leistung erforderlich ist.
[0013] In der Praxis ist es häufig erwünscht, einen Brenner vorgegebener Konstruktion an
eine gewünschte Brennerleistung anzupassen. Durch Änderung der Düsengröße für den
zugeführten Brennstoff und des Druckes für die zugeführte Luft läßt sich in gewissen
Grenzen die Brennerleistung variieren. Zur Erweiterung des Leistungsbereichs zu höheren
Werten hin sieht eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung eine zusätzliche Luftzuführung
durch einen außerhalb der Wirbelkammer angeordneten Ringspalt vor, durch den Luft
in das Reaktionsrohr einströmen kann. Zwar führt die so zugeführte zusätzliche Luft
bei Eintritt in das Reaktionsrohr keine Drehbewegung aus, jedoch erfährt diese Zusatzluft
durch das in dem Reaktionsrohr rotierende Brennstoff/Luftgemisch eine gewisse Mitnahme,
so daß dadurch eine gute Vermischung erfolgt. Zwar ist diese Vermischung nicht so
gut wie die durch die zentral mit hoher Rotationsgeschwindigkeit eingeleitete Luft
bewirkte Vermischung, jedoch stellt die durch den Ringspalt eingeleitete zusätzliche
Luft zur Leistungsbereicherweiterung einen guten Kompromiß dar. Es ist auch möglich,
in oder vor dem Ringspalt Leitbleche vorzusehen, die der den Ringspalt durchströmenden
Luft eine Drehbewegung erteilen.
[0014] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden.
- Fig. 1
- zeigt einen axialen Teilschnitt durch ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- ist eine Axialansicht von links in Fig. 1
- Fig. 3
- zeigt als vergrößerte Einzelheit aus Fig. 1 die hintere Wandung der Wirbelkammer und
- Fig. 4
- ist eine Axialansicht in Fig. 3.
[0015] Der axiale Teilschnitt gemäß Fig. 1 zeigt den vorderen Teil eines Brenners, bei dem
ein Gebläse zur Zuführung von Luft und eine Pumpe für die Zuführung von Öl in der
Zeichnung rechts weggelassen sind. Ein rohrförmiges Gehäuse 1 verjüngt sich in einem
konischen Teil 2 zu einem Flammraum 3 hin, der von einem Flammrohr 4 umgeben ist.
Das Flammrohr 4 ist über Schrauben 5 in Axialrichtung verstellbar mit Laschen 6 verbunden,
die an dem konischen Teil 2 des Gehäuses 1 befestigt sind. Zwischen einem hinteren
Ende 7 des Flammrohres 4 und dem konischen Teil 2 des Gehäuses 1 ist ein Spalt 8 gebildet.
Ein Innenraum 9 des Gehäuses 1 ist an das nicht dargestellte Gebläse angeschlossen.
[0016] Das vordere Ende des konischen Teils 2 des Gehäuses 1 ist durch eine konische Wandung
10 einer Wirbelkammer 11 verschlossen, die eine Austrittsöffnung 12 und durch Schlitze
in einer hinteren Wandung 13 gebildete Eintrittsöffnungen 14 aufweist. Die Eintrittsöffnungen
14 befinden sich in einem radialen Bereich außerhalb der Austrittsöffnung 12 und sind
außerdem im wesentlichen in Umfangsrichtung gerichtet. Die Eintrittsöffnungen 14 stehen
mit dem Innenraum 9 des Gehäuses 1 in Verbindung und werden somit von dem nicht dargestellten
Gebläse mit Luft gespeist.
[0017] Durch das Zentrum des Gehäuses 1 erstreckt sich ein Rohr 15 zur Zuleitung von Öl
über einen Düsenstock 16 zu einer Düse 17, die als Wirbeldüse ausgebildet ist. Die
hintere Wandung 13 der Wirbelkammer 11 ist dicht mit dem Düsenstock 16 verbunden.
Die Düse 17 erstreckt sich in die Austrittsöffnung 12, die somit einen Ringspalt bildet.
[0018] Durch die hintere Wandung 13 und die konische Wandung 10 der Wirbelkammer 11 erstrecken
sich dicht Isolatoren 18, durch die Zündelektroden 19 in den Flammraum 3 führen, deren
hintere Enden als Stecker 20 zur Verbindung mit nicht dargestellten Zündkabeln ausgebildet
sind. In Fig. 1 ist nur eine der Zündelektroden 19 dargestellt, es sind jedoch in
bekannter Weise zwei Elektroden vorhanden, wie das aus der Ansicht in Fig. 2 ersichtlich
ist. Durch die hintere Wandung 13 und die konische Wandung 10 der Wirbelkammer 11
führt außerdem dicht ein Rohr 21, durch das hindurch ein Flammwächter 22 das Brennen
der Flamme in dem Flammraum 3 überwacht.
[0019] Aus den Fig. 3 und 4, die als vergrößerte Einzelheit die hintere Wandung 13 der Wirbelkammer
11 zeigen, wird die Ausbildung und Anordnung der die Eintrittsöffnungen bildenden
Schlitze 14 deutlich.
[0020] Bei Betrieb des Brenners wird Öl über das Rohr 15 der Düse 17 zugeführt, aus der
das Öl als Wirbel austritt und sich in einem Sprühkegel in den Flammraum 3 ausbreitet.
[0021] Durch das nicht dargestellte Gebläse wird über den Innenraum 9 des Gehäuses 1 unter
Druck stehende Luft den Eintrittsöffnungen 14 zugeführt, durch die die Luft mit einem
Drehimpuls in Umfangsrichtung in die Wirbelkammer 11 einströmt. Diese Luft bewegt
sich in der Wirbelkammer 11 radial nach innen und axial nach vorn zu der Austrittsöffnung
12, wobei sich ihre Drehgeschwindigkeit beträchtlich erhöht, so daß sie aus der Austrittsöffnung
12 mit hoher Drehgeschwindigkeit austritt und sich so kegelförmig verbreitert. Dabei
vermischen sich der aus der Düse 17 austretende Sprühkegel des Öls mit dem aus der
Austrittsöffnung 12 austretenden Luftkegel. Dieses Brennstoff/Luftgemisch wird in
bekannter Weise durch die Elektroden 19 gezündet. Die Verbrennung erfolgt dann in
dem Flammrohr 3.
[0022] Zwischen der konischen Wandung 10 der Wirbelkammer 11 und dem Flammrohr 4 ist eine
einen Querschnittssprung darstellende Stufe gebildet, wie das deutlich aus Fig. 1
zu ersehen ist. Im Bereich dieser Stufe bildet sich ein ringförmiger Walzenwirbel
aus, in dem die Strömung im Bereich des Flammrohres 3 nach hinten und im Bereich der
konischen Wandung 10 nach vorn verläuft. Dieser Wirbel trägt ebenfalls zur innigen
Vermischung von Brennstoff und Luft bei. Außerdem erfolgt in diesem Bereich eine Vermischung
mit Abgas, das über den Spalt 8 zuströmt. Durch dieses Abgas wird der Sauerstoffpartialdruck
abgesenkt. Dadurch lassen sich Temperaturspitzen im Flammbild und damit die Bildung
von NO
X vermeiden. Da das Abgas heiß ist, ergibt sich eine verstärkte Verdampfung des Öls,
so daß im Ergebnis weitestgehend gasförmiger Brennstoff mit einer blauen Flamme wie
bei einem Gasbrenner verbrennt. Nach Lösen der Schrauben 5 ist das Flammrohr 4 im
Verhältnis zum Gehäuse 1 verstellbar und damit auch die Größe des Spaltes 8 und die
Zuführung von Abgas.
1. Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff, insbesondere für Öl,
- mit einer Düse (17) zur Zuführung von Brennstoff,
- mit einer die Düse (17) konzentrisch umgebenden Austrittsöffnung (12) zur Zuführung
von Luft in den Austrittsbereich der Düse (17),
- mit einer in Strömungsrichtung vor der Austrittsöffnung (12) angeordneten Kammer
(11), die die Austrittsöffnung (12) als zentrale Öffnung aufweist,
- mit einer Eintrittsöffnung (14) zur Zuführung von Luft in die Kammer (11) und
- mit Mitteln zur Erzeugung einer Drehbewegung der Luft in der Kammer,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zur Erzeugung der Drehbewegung der Luft in der Kammer (11) die Eintrittsöffnung (14)
wenigstens teilweise in Umfangsrichtung gerichtet ist, der Art, daß die Luft mit einem
Drehimpuls in die Kammer (11) einströmt, und
- daß die Eintrittsöffnung wenigstens teilweise radial außerhalb der Austrittsöffnung (12)
angeordnet ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Wirbelkammer (11) sich zur Austrittsöffnung (12) hin konisch
oder trompetenförmig verkleinert.
3. Benner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (14) für Luft durch im wesentlichen radiale Schlitze in einer
Wandung (13) der Wirbelkammer (11) gebildet ist.
4. Brenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Eintrittsöffnung (14) bildenden Schlitze in einem Umfangsbereich erstrecken,
dessen mittlerer Radius wesentlich größer ist als der Radius der Austrittsöffnung
(12) der Wirbelkammer (11).
5. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (17) für Brennstoff eine Wirbeldüse ist, deren Wirbelrichtung die gleiche
ist wie die Wirbelrichtung in der Wirbelkammer (11).
6. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Austrittsrichtung von der Düse (17) für Brennstoff gebildeter Flammraum (3)
von einem Reaktionsrohr (4) umschlossen ist.
7. Brenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Reaktionsrohr (4) und der Austrittsöffnung (12) der Wirbelkamemr (11),
vorzugsweise deren sich in Strömungsrichtung verjügenden vorderen Wandung (10) eine
einen Querschnittssprung darstellende Stufe gebildet ist.
8. Brenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stufe, vorzugsweise unmittelbar radial innerhalb des Raktionsrohres
(4) wenigstens ein Durchbruch für Rauchgas vorgesehen ist.
9. Brenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch ein ringförmiger Spalt (8) ist.
10. Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (8) durch einen Zwischenraum zwischen dem hinteren Ende (7) des Reaktionsrohres
(4) und der Wirbelkammer (11) gebildet ist.
11. Brenner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Spaltes (8) verstellbar ist.
12. Brenner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Größe des Spaltes (8) das Reaktionsrohr (4) in axialer Richtung
verstellbar gehalten ist.
13. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Wirbelkammer (11) ein Ringspalt zur zusätzlichen Zuführung von Luft
in den Flammraum (3) angeordnet ist.
14. Brenner nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Ringspaltes verstellbar ist.
1. A burner for fluid or gaseous fuel, in particular oil, having a nozzle (17) for supplying
the fluid,
Having an outlet orifice (12) concentrically surrounding the nozzle (17) for supplying
air in the outlet area of nozzle (17),
Having a chamber (11) arranged in the flow direction in front of outlet orifice (12),
which has the outlet orifice (12), which has the outlet orifice (12) as the central
orifice,
Having an inlet orifice (14) for supplying air to the chamber (11) and having means
for producing a rotating motion of the air in the chamber, characterised in that to produce the air rotating motion in chamber (11), inlet orifice (14) is at least
partially so-directed in the peripheral direction that the air flows into chamber
(11) having an angular momentum and
that the inlet orifice is arranged at least partially radially outside outlet orifice
(12).
2. A burner according to claim 1, characterised in that the turbulence chamber (11) cross-section conically or trumpet-shaped, diminishes
towards outlet orifice (12).
3. A burner according to claim 1, characterised in that air inlet orifice (14) is formed through essentially radial slots in a wall (13)
of turbulence chamber (11).
4. A burner according to claim 3, characterised in that the slots forming inlet orifice (14) extend in a peripheral area whose central radius
is essentially greater than the radius of turbulence chamber (11) outlet orifice (12).
5. A burner according to claim 1, characterised in that the nozzle (17) for the fuel is a swirl nozzle, whose turbulence direction is the
same as the turbulence direction in turbulence chamber (11).
6. A burner according to claim 1, characterised in that a flame area (3), constructed in the outlet direction from nozzle (17) for fuel,
is enclosed by a reaction tube (4).
7. A burner according to claim 6, characterised in that a graduation representing a cross-sectional jump is formed between reaction tube
(4) and outlet orifice (12) of the turbulence chamber (11), preferably the forward
wall (10) of which tapering in the direction of flow.
8. A burner according to claim 7, characterised in that in the region of the graduation, preferably directly radially within reaction tube
(4), at least an opening is provided for flue gas.
9. A burner according to claim 8, characterised in that the opening is an annular-shaped gap (8).
10. A burner according to claim 9, characterised in that gap (8)is formed by an intermediate area between the rear end (7) of reaction tube
(4) and turbulence chamber (11).
11. A burner according to claim 10, characterised in that the size of the gap (8) is adjustable.
12. A burner according to claim 11, characterised in that to adjust the size of gap (8), reaction tube (4) is held adjustable in the axial
direction.
13. A burner according to claim 1, characterised in that an annular gap is arranged outside turbulence chamber (11) for the additional supply
of air into flame area (3).
14. A burner according to claim 13, characterised in that the cross-section of the annular gap is adjustable.
1. Brûleur pour combustible fluide ou gazeux, en particulier pour de l'huile,
- avec une buse (17) pour l'amenée de combustible,
- avec une ouverture de sortie (12) entourant de manière concentrique la buse (17)
pour l'amenée d'air dans la zone de sortie de la buse (17),
- avec une chambre (11) disposée avant l'ouverture de sortie (12) dans la direction
d'écoulement, qui présente l'ouverture de sortie (12) sous forme d'ouverture centrale,
- avec une ouverture d'entrée (14) pour l'amenée d'air dans la chambre (11), et
- avec des moyens de création d'un entraînement en rotation de l'air dans la chambre,
caractérisé en ce que,
- pour la création de l'entraînement en rotation de l'air dans la chambre (11), l'ouverture
d'entrée (14) est dirigée au moins partiellement en direction périphérique de sorte
que l'air pénètre dans la chambre (11) avec une impulsion de rotation, et
- en ce que l'ouverture d'entrée est disposée au moins partiellement radialement à l'extérieur
de l'ouverture de sortie (12).
2. Brûleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la section transversale de la chambre de tourbillonnement (11) se rétrécit vers l'ouverture
de sortie (12) de manière conique ou en forme de trompette.
3. Brûleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'ouverture d'entrée (14) pour l'air est formée par une fente sensiblement radiale
dans une paroi (13) de la chambre de tourbillonnement (11).
4. Brûleur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que la fente formant l'ouverture d'entrée (14) s'étend dans une zone périphérique dont
le rayon moyen est sensiblement plus grand que le rayon de l'ouverture de sortie (12)
de la chambre de tourbillonnement (11).
5. Brûleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la buse (17) pour le combustible est une buse à turbulence dont la direction de tourbillonnement
est la même que la direction de tourbillonnement dans la chambre de tourbillonnement
(11).
6. Brûleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'un espace de flamme (3) formé dans la direction de sortie à partir de la buse (17)
pour le combustible est entouré par un tube de réaction (4).
7. Brûleur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que, entre le tube de réaction (4) et l'ouverture de sortie (12) de la chambre de tourbillonnement
(11) dont, de préférence, la paroi (10) avant se rétrécit dans la direction d'écoulement,
est formé un gradin représentant une saillie en section transversale.
8. Brûleur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que, dans la zone du gradin, au moins un percement pour le gaz de. fumée est prévu de
préférence directement radial à l'intérieur du tube de réaction (4).
9. Brûleur selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le percement est une fente annulaire (8).
10. Brûleur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que la fente (8) est formée par un espace intermédiaire entre l'extrémité arrière (7)
du tube de réaction (4) et la chambre de tourbillonnement (11).
11. Brûleur selon la revendication 10,
caractérisé en ce que la grandeur de la fente (8) est réglable.
12. Brûleur selon la revendication 11,
caractérisé en ce que, pour régler la grandeur de la fente (8), le tube de réaction (4) est maintenu réglable
dans la direction axiale.
13. Brûleur selon la revendication 12,
caractérisé en ce que, à l'extérieur de la chambre de tourbillonnement (11), une fente annulaire pour l'amenée
supplémentaire d'air est disposée dans l'espace de flamme(3).
14. Brûleur selon la revendication 13,
caractérisé en ce que la section transversale de la fente annulaire est réglable.
