[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Austragvorrichtung, mit
welcher Medien beliebigen Aggregatzustandes, beispielsweise flüssige, breiige, gelartige,
gasförmige, pulverförmige und/oder feste Medien durch eine Auslaßöffnung, ggf. unter
Druck, so abgegeben werden können, daß sie an der Begrenzung der Austragöffnung vollständig
von der Austragvorrichtung abgelöst werden bzw. freikommen.
[0002] Eine solche Austragvorrichtung weist meist zwei Einheiten auf, welche zur manuellen
Betätigung der Austragströmung gegeneinander unter Längenänderungen der Austragvorrichtung
bewegt werden, z.B. um einen Druckraum der Austragvorrichtung unter der manuellen
Betätigungskraft zu verengen und so das darin enthaltene, insbesondere fließfähige
Medium unter Druck zu setzen. Die Einheiten können dabei teilweise oder vollständig
einteilig miteinander ausgebildet bzw. durch gesondert hergestellte und danach miteinander
verbundene Bauteile gebildet sein. Der Druckraum ist zweckmäßig ein Pumpraum einer
Pumpe, z.B. einer Schubkolben-Pumpe, welcher am Außenumfang und einem Ende von einem
Gehäuse und am anderen Ende von einem in dem Gehäuse verschiebbaren Kolben sowie ggf.
von einem Einlaßventil und/oder einem Auslaßventil o. dgl. begrenzt ist.
[0003] Die Austragvorrichtung kann eine einzige oder mehrere Federn enthalten, z.B. eine
Rückstellfeder für ihren Rückhub, ein oder mehrere Ventile o. dgl. Diese Feder kann
innerhalb des Druckraumes oder außerhalb trocken angeordnet sein und ist zweckmäßig
eine Schrauben- bzw. Wendelfeder, deren in Längsrichtung benachbarte Windungsabschnitte
entsprechend der Wendelsteigung im Abstand voneinander liegen.
[0004] Die EP 691 161 A1 beschreibt eine Austragvorrichtung mit mindestens zwei Bauteilen,
die gegeneinander aus einer ersten in eine zweite Lage bewegbar sind und die duch
Halterung gegeneinander festgelegt sind. Sie sind jeweils gesondert für sich hergestellt
und danach zusammenmontiert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem bei
hoher Funktionstüchtigkeit eine sehr einfache Herstellung einer Austragvorrichtung
gewährleistet ist.
[0006] Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung von mindestens zwei bzw. mehr
Bauteilen vorgeschlagen, die im Spritzgußverfahren o. dgl. zunächst als einteilige
Baueinheit hergestellt werden und dabei eine erste gegenseitige Lage, nämlich die
Herstell-Lage einnehmen. Nachdem der erste und/oder der zweite Bauteil, beispielsweise
durch Erstarrung des Gußwerkstoffes, eine ausreichende Formsteifigkeit erreicht hat,
werden die beiden Bauteile in eine zweite gegenseitige Lage, nämlich ihre Funktions-Lage
überführt, in welcher sie gegeneinander beweglich oder lagestarr angeordnet sein können.
In dieser zweiten Lage sind die beiden Bauteile zweckmäßig mit Flächen aneinander
ausgerichtet, geführt bzw. gehaltert, die im Abstand von denjenigen Flächen liegen,
welche bei der Herstellung zur Verbindung der beiden Bauteile miteinander dienen und
in demjenigen Werkstoff-Fluß liegen, über dessen Wege der plastifizierte Gußwerkstoff
von der Form-Kavität des einen Bauteiles in die Kavität des anderen Bauteiles übertritt.
Die so gebildeten Verbindungsglieder, die ebenfalls erstarren und von denen auch nur
ein einziges Verbindungsglied vorgesehen sein kann, können vor, während bzw. nach
der Überführung in die zweite Lage fest mit dem ersten und/oder zweiten Bauteil verbunden
bleiben. Sie können aber auch vom ersten und/oder zweiten Bauteil durch Abbrechen,
Abreißen o. dgl. getrennt und insbesondere bei der nachfolgenden Herstellung der nächsten
Baueinheit in der Form in den jeweiligen Bauteil vollständig ummantelt eingeschmolzen
werden, so daß sie abfallfrei entsorgt sind.
[0007] Enthält die Verbindung ein oder mehrere Filmgelenke bzw. flexible Zwischenglieder,
so werden diese zweckmäßig bei der Überführung in die zweite Lage derart versenkt
in Vertiefungen bzw. Öffnungen des ersten und/oder zweiten Bauteiles angeordnet, daß
sie keine Schlaufe bilden, sondern im Hinblick auf ein versehentliches gegenseitiges
Lösen der beiden Bauteile unzugänglich sind.
[0008] Der erste Bauteil kann der erste und/oder zweite Grundkörper der Austragvorrichtung
sein, so daß diese aus nur zwei jeweils einteilig hergestellten Einheiten besteht
und trotzdem mindestens drei oder vier gegeneinander bewegbare Teile hat. Der zweite
Bauteil kann ein Leitkörper für das Medium bzw. ein Körper sein, welcher bei betriebsfertig
montierter Austragvorrichtung ständig oder nur während eines Austragszyklus bzw. in
der Ruhestellung unmittelbar in Kontakt mit dem Medium steht. Der zweite Bauteil ist
in der zweiten Lage zweckmäßig vollständig versenkt sowie von außen unzugänglich innerhalb
des ersten Bauteiles angeordnet, kann aber auch eine von dessen äußersten Flächen
bilden. Der zweite Bauteil kann die beschriebene Feder, ein Ventilkörper, ein Düsenkörper
der Austragdüse bzw. jeder beliebige andere Bauteil der Austragvorrichtung sein.
[0009] Die mit einer Vorrichtungs-Einheit zur Befestigung an einem Speichergefäß bzw. Speicherhals
bestimmte Austragvorrichtung kann aus sehr wenigen Einzelteilen, z.B. zwei jeweils
einteiligen Einzelteilen zusammengesetzt sein. Dabei können alle vorgesehenen Ventile
ebenfalls vollständig einteilig mit der jeweils zugehörigen Vorrichtungs-Einheit ausgebildet
oder je Ventil kann noch ein gesonderter Ventilkörper vorgesehen sein, welcher gegenüber
dem Ventilsitz der zugehörigen Einheit bewegbar ist.
[0010] Es können aber auch nur alle vor Befestigung am Speicher freiliegenden äußeren bzw.
konvexen Umfangsflächen sowie jeweils mindestens eine äußere Stirnfläche der jeweiligen
Vorrichtungs-Einheit einteilig miteinander ausgebildet sein. In diesem Fall können
im Inneren der jeweiligen Vorrichtungs-Einheit als gesonderte Bauteile weitere Funktionsglieder,
z.B. Kolben, Ventilkörper, Schäfte, die Feder o. dgl. angeordnet sein. Diese sind
zweckmäßig ausschließlich durch axiales Einsetzen bzw. Einstecken an der zugehörigen
Einheit befestigt und ggf. durch Pressung, Schnappverbindung o. dgl. axial festsitzend
lagegesichert bzw. anschlagbegrenzt.
[0011] In den jeweils einteiligen, ggf. die genannten Außenflächen bildenden, Grundkörper
jeder Einheit können je nach Verwendungszweck der Austragvorrichtung wahlweise unterschiedlich
gestaltete Funktionsglieder eingesetzt werden, z.B. um einerseits einen zerstäubungsfreien
Austrag einer cremigen Flüssigkeit oder andererseits einen zerstäubten Austrag dieser
oder einer anderen Flüssigkeit zu bewirken. Dies wird insbesondere durch unterschiedlich
gestaltete Kanalkörper und Düsengeometrien erzielt, die im ersten Fall glatte Düsenflächen
und im zweiten Fall zerklüftete Düsenflächen aufweist, welche zweckmäßig unmittelbar
einteilig von dem zugehörigen Grundkörper des Austragkopfes begrenzt sind.
[0012] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläuter.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine das erfindungsgemäße Verfahren demonstrierende Austragvorrichtung im Axialschnitt
und wesentlich vergrößerter Darstellung,
- Fig. 2
- eine weitere Ausführungsform im Axialschnitt und
- Fig. 3
- ein Detail der Fig. 2 in Axialansicht.
[0013] Die Vorrichtungs- bzw. Grund-Einheiten 2, 3 einer Austragvorrichtung 1 sind aneinander
geradlinig verschiebbar geführt und weisen jeweils einen von außen frei zugänglichen,
einteiligen Grundkörper 4, 5, nämlich einen langgestreckten inneren Grundkörper 4
und einen demgegenüber kürzeren äußeren Grundkörper 5 auf. Bei aufrecht bzw. vertikal
und mit oben liegendem Auslaß gehaltener Austragvorrichtung 1 ist, sofern bezogen
auf die Längsrichtung, innen gleichbedeutend mit unten und außen mit gleichbedeutend
mit oben.
[0014] Der über seine gesamte Länge durchgehend rohrförmig hohle Grundkörper 4 bildet im
wesentlichen ein rohrförmiges Gehäuse 6 mit Abschnitten unterschiedlicher Innen- und/oder
Außenweite, die am inneren Gehäuseende 7 enger als am äußeren Gehäuseende 8 ist. Das
innere Ende ist durch einen Medieneinlaß 9 bzw. einen Verschluß gebildet, welcher
beim Austraghub das Medium gegen Herausfließen aus dem inneren Ende sperrt und beim
Rückhub öffnen kann, um durch den Einlaß 9 neues Medium in das Gehäuse 6 anzusaugen.
Im wesentlichen alle Bauteile der Vorrichtung 1 liegen in einer gemeinsamen Achse
10. Ein Stutzen 11 des Grundkörpers 4 dient zur Aufnahme eines flexiblen Steigrohres
12. Der Einlaßverschluß ist hier durch ein druckabhängig öffnendes und schließendes
Einlaß-Ventil 13 gebildet, dessen kegelförmiger Ventilkörper 14 in einem innerhalb
des Gehäuses 6 liegendem Ventilgehäuse 15 begrenzt beweglich angeordnet ist. Der konische
Ventilsitz ist unmittelbar durch das Gehäuse 6 gebildet.
[0015] Das Ventil 13, das bei nicht wieder ansaugender Ausbildung der Pumpe festsitzend
bzw. einteilig mit dem Gehäuse 6 ausgebildet sein kann, liegt in einem vom Gehäuse
6 begrenzten Druckraum 16, welcher sich axial vom Ventil 13 bis zu einem diesem gegenüberliegenden
Kolben 19 erstreckt. Dieser ist am Innenumfang bzw. einer Laufbahn 17 des Mantels
18 des Gehäuses 6 gleitend und abgedichtet verschiebbar. Der Kolben 19 ist Bestandteil
einer Kolben-Einheit 20 der Grundeinheit 3 und gegenüber dem Grundkörper 5 in beiden
entgegengesetzten Längsrichtungen anschlagbegrenzt bewegbar. In Fig. 1 ist die Ruhe-
bzw. Ausgangsstellung aller Bauteile dargestellt, in welcher der Kolben 19 gegenüber
dem Grundkörper 5 am weitesten nach innen verschoben ist. Der Kolben 19 ist einteilig
mit einem nur nach außen über ihn vorstehenden, hülsenförmigen Kolbenhals 21 ausgebildet,
dessen Innenumfang einen Kanal 22 begrenzt, durch welchen das Medium aus dem Raum
16 nach außen zu einem Auslaß-Ventil 23 fließen kann.
[0016] Das Ventil 23 bzw. dessen Ventilkörper 24, 25 sind an der Einheit 3 angeordnet. Ein
vollständig vom Schaft 26 begrenzter Zentral- bzw. Längskanal 28 durchsetzt das äußerste
Ende des Schaftes 26.
[0017] Außerhalb der Einheit 2 und frei zugänglich enthält die Einheit 3 einen Betätigungs-
bzw. Austragkopf 38, welcher durch den Grundkörper 5 gebildet ist. Der kappenförmige
Kopf 38 weist einen äußersten Mantel und an dessen äußeres Ende anschließend eine
Stirnwand 41 auf, welche am Außenumfang des Kopfes 38 von der ins Freie mündenden
Auslaßöffnung 40 radial durchsetzt sind. Mit radialem Abstand innerhalb des Mantels
39 steht von der Außenwand 41 nur nach innen ein hülsenförmiger Schaft 42 des Körpers
5 ab.
[0018] Die äußere Stirnfläche 41 des Körpers 5, 38 bildet eine Fingerdruckfläche bzw. Handhabe
41, durch deren manuelle Druckbelastung die Einheit 3 gegenüber der Einheit 2 manuell
nach innen verschoben werden kann, wobei als Gegenhandhabe für einen weiteren Finger
derselben Hand des Benutzers die Bodenfläche eines Speichergefäßes vorgesehen sein
kann.
[0019] Eine Feder 30 ist vollständig außerhalb des Raumes 16 angeordnet und mit einer Endwindung
47 an einem Befestigungsglied 56 sowie mit der anderen Endwindung 48 am Körper 5,
38 abgestützt. Die Abstützung erfolgt zweckmäßig an der Außenseite der Stirnwand 57
und an der Innenseite der Stirnwand 44, wobei die Feder 30 trotzdem in jeder Stellung
der Austragvorrichtung 1 am Umfang und an ihren Enden nach außen vollständig abgedeckt
ist, nämlich durch den Mantel 39 und einen Mantel des Befestigungsgliedes 56, der
in Verlängerung eines Mantels 58 über die Außenseite der Stirnwand 57 vorsteht und
den Mantel 18 mit größerem Abstand sowie den Mantel 39 eng umgibt. Die Feder 30 könnte
auch hier als gewickelte Feder aus einem Kunststoffstrang hergestellt sein, der während
des Wickelns durch Erwärmung geringfügig erweicht wird und dadurch nach dem Erkalten
und Erhärten eine sehr hohe Federkraft gewährleistet. Die Endwindung 47 bzw. 48 kann
in einer zur Achse 10 rechtwinkligen bzw. zur Stirnwand 57, 44 parallelen Ebene liegen
und so über ihren gesamten Umfang an dieser Wand abgestützt sein.
[0020] Die Federquerschnitte 50 quer zur Längserstreckung sind parallel zur Achse 10 langgestreckt
sowie rechteckig und mindestens zwei- oder dreifach größer als ihre Dicke, so daß
die Federwendeln ein Flachband bilden und über die Länge der Feder 30 konstante oder
variierende Querschnitte 50 haben. Die Federquerschnitte können auch radial größer
sein als axial oder gleich groß. Die Feder 30 ist in Achsrichtung nur einfach konisch
erweitert, nämlich zur Endwindung 48, während die kleinste Windung 47 einteilig an
das Ende 8 abschießt und etwa gleiche Dicke wie der Mantel 18 haben kann. Jede kleinere
Wendel greift über ihren gesamten Umfang eng angepaßt und berührungsfrei in das innere
der nächstfolgenden größeren Wendel ein und zwar in Ausgangsstellung um eine Maß,
welches kleiner als die Axialerstreckung des Federquerschnittes 50 bzw. die Hälfte
oder ein Drittel davon ist. Die Windung 48 liegt über einen Bogenwinkel von mindestens
180° steigungsfrei rechtwinklig zur Achse 10 und ist an der Innenseite der Stirnwand
44 abgestützt. Die Feder 30 ist gesondert vom Körper 5, 38 ausgebildet und die Windung
48 kann unter aufweitender Spannung mit ihrem Außenumfang am Innenumfang des Mantels
39 radialspielfrei abgestützt sein.
[0021] Durch Niederdrücken der Handhabe 41 wird das Ventil 23 geöffnet, wenn das im Raum
16 enthaltene Medium unter Druck gesetzt wird, durch welchen das Ventil 13 geschlossen
gehalten wird. Unter diesem Druck fließt das Medium aus dem Raum 16 durch den Kolben
19, den Hals 21 und tritt durch die Öffnung 40 ins Freie. Gleichzeitig strömt atmosphärische
Luft durch das innere Ende des Kopfes 38 und die Öffnungen 32 in den Speicher, auf
den die Austragvorrichtung 1 aufgesetzt ist, um die diesem in den Raum 16 entnommene
Medienmenge auszugleichen und die Entstehung eines Unterdruckes zu verhindern. Nach
Freigabe der Handhabe 41 drückt die Feder 30 zunächst den Ventilkörper 25 in die Schließlage,
den Körper 46 in die Anschlaglage und den Schieber 29 gegenüber dem Kolbenkörper 19
in die Ausgangslage, wonach der Kolbenkörper gemeinsam mit diesen Teilen in die Ruhelage
zurückgeführt wird. Dadurch wird der Raum 16 wieder erweitert, das Ventil 13 öffnet
unter dem Unterdruck im Raum 16 und über die Kanalteile 11, 12 wird vom Bodenbereich
des Speicherraumes 63 in den Raum 16 die nächste Mediendosis angesaugt, welche beim
sofort nachfolgend möglichen nächsten Pumphub in der beschriebenen Weise ausgetragen
wird.
[0022] Die Ausführungsform nach Fig. 1 ist insbesondere zum strangförmigen Austrag eines
cremigen bzw. flüssigen Mediums aus der Öffnung 40 ohne Zersprühung bzw. Zerstäubung
geeignet.
[0023] Der Kolben 19 ist einteilig mit den Schaftabschnitten 21, 34, 42 ausgebildet, so
daß diese Teile ein Rohr bilden, das über den größten Teil seiner Länge konstante
Innenquerschnitte hat. Der Ventilkörper 24 bildet einen Bauteil, welcher einteilig
mit jedem dieser Schaftabschnitte bzw. dem Bauteil 5 hergestellt ist und zwar in der
strichpunktiert angedeuteten ersten Lage 70 (Herstellungslage), welche von der zweiten
Lage, nämlich der Funktionslage 71 im Bereich des Ventilkörpers 25 abweicht. In der
Lage 70 ist der Bauteil 24 axial um das Mehrfache seiner Länge und/oder seiner größten
Weite gegenüber der Lage 71 entlang des Schaftes versetzt, nämlich aus seiner Schließlage
um ein mehrfaches seines Öffnungsweges über die Öffnungsstellung hinaus. Der Bauteil
24 weist einen Schaft 73 mit durchgehend konstanten Außenquerschnitten und an einem
Ende des Schaftes 73 einen erweiterten, kegelstumpfförmigen Kopf 72 auf, dessen schräge
Umfangsfläche die Schließfläche 77 bildet, mit welcher der Ventilkörper 24 in der
Schließlage an der Schließfläche des Ventilkörpers 25 anliegt.
[0024] In der Lage 70 tangiert die Endfläche des einteiligen Bauteiles 24 bzw. des Kopfes
72 einen inneren Hohlraum des Bauteiles 5, nämlich den Radialabschnitt des Kanales
43, so, daß der weiteste, durch den Kopf 72 gebildete Außenumfang des Bauteiles 24
über den Umfang durchgehend unmittelbar an den Innenumfang eines weiteren inneren
Hohlraumes, nämlich den Kanal 35 anschließt. Der Außenumfang des Abschnittes 73 hat
dadurch Radialabstand vom Innenumfang 35. Ein nach der Herstellung durch das freie
Ende des Kolbens 19 herauszuziehendes Werkzeug der Herstell-Form dient zur Formung
sowohl des Innenumfanges des Kolbens 19, des Ventilkörpers 25 und des Rohres als auch
zur Formung des gesamten Außenumfanges des Bauteiles 24 und dessen dem Kolben 19 zugekehrten
Endfläche, die durch den Schaft 73 gebildet ist. Dieses Werkzeug weist gemäß der Erfindung
zur Formung des Außenumfanges einschließlich der Fläche 77 und des Innenumfanges des
Rohres eine Hülse sowie innerhalb dieser verschiebbar zur Formung der Endfläche einen
Kern auf, wobei diese beiden Werkzeugteile gegeneinander verschiebbar sind. Die Wandung
der Hülse ist über den Umfang verteilt von Durchtrittsöffnungen für den Werkstoff
durchsetzt, von denen jede über ihren Umfang durchgehend begrenzt ist. Weitere Werkzeugteile
der Herstell-Form dienen zur gleichzeitigen Ausformung aller übrigen Bereiche der
Baueinheit 5, 24.
[0025] Das Material zur Herstellung der Baueinheit 5, 24 wird in fließfähigem Zustand in
sämtliche, miteinander leitungsverbundene Hohlräume der Form unter Druck und erhöhter
Temperatur gespritzt, so daß gleichzeitig beide Bauteile 5, 24 sowie eine Verbindung
74 zwischen diesen beiden Bauteilen 5, 24 hergestellt werden. Die Verbindung 74 ist
durch Verbindungsglieder 76 gebildet, welche durch die Durchtrittsöffnungen im hülsenförmigen
Einzelwerkzeug geformt werden und im axialen Abstand von der Arbeits- und Funktionsfläche
77 den Außenumfang des Schaftes 73 zunächst einteilig mit dem Innenumfang des Rohres
19, 21, 34, 42 verbinden. Eine solche haarfeine Verbindung kann auch im Bereich des
größten Außenumfanges des Bauteiles 24 vorgesehen sein. Nachdem beide Bauteile 5,
24 durch Abkühlung formsteif erstarrt sind, wird das Werkzeug axial von der Handhabe
41 weg nach innen aus dem Kolben 19 herausgezogen, wobei die an den Bauteil 5 bzw.
den Innenumfang 35 anschließenden Bereich der Verbindungen 74 nach Art von Sollbruchstellen
durch Abscheren getrennt werden. Gleichzeitig wird das Bauteil 24 aus der Lage 70
in Richtung zur Lage 71 überführt. Hat der Bauteil 24 diese Lage, ggf. unter Überwindung
einer federnden Hemmung, erreicht, so werden die beiden Werkzeugteile axial so gegeneinander
bewegt, daß die Verbindungen 74, 76 auch vom Bauteil 24 durch Abscheren o. dgl. abgetrennt
werden, jedoch danach in den Durchtrittsöffnungen des Werkzeuges verbleiben. Das Werkzeug
wird dann vollständig aus der Baueinheit 5, 24, nämlich aus dem freien Ende des Kolbens
19 herausgezogen, der hier in der betätigten Endstellung dargestellt ist. Zur Überführung
von der Lage 70 in die Lage 71 kann das Werkzeug auch ausrückbare Rückhaltekrallen
zum Festhalten des Bauteiles 24 aufweisen. Die durch die Stege oder Stifte 76 definierte
Verbindungszone 75 liegt ausschließlich im Bereich des Abschnittes 73, so daß die
Fläche 77 beim Trennen der Verbindung 74 nicht beschädigt werden kann.
[0026] Für die unmittelbar nachfolgende Herstellung der nächsten Baueinheit 5, 24 können
die Verbindungsglieder 76 der vorangehend hergestellten Baueinheit im Werkzeug bzw.
dessen Durchgangsöffnungen verbleiben. Beim Zuführen der nächsten Charge an plastifiziertem
Werkstoff werden diese Verbindungsglieder 76 dann radial nach innen in die Kavität
ausgestoßen, die zur Formung des Bauteiles 24 dient. Das Ausstoßen wird dabei ausschließlich
durch den unter Druck nachfließenden Werkstoff bewirkt, der in die Kavität fließt
und dabei die ausgestoßenen Verbindungsglieder 76 durch Wärmeaustausch plastifiziert
sowie vollständig versenkt im Bauteil 24 einbettet, so daß die Verbindungsglieder
76 dann einen Anteil des Werkstoffvolumens des Bauteils 24 bilden und neue Verbindungsglieder
76 für den in Herstellung befindlichen Bauteil 24 gebildet werden.
[0027] Die über den Umfang ununterbrochen durchgehende Schließfläche des Ventilkörpers 25
ist durch einen ringförmigen Innenwulst im Rohr bzw. Kolben 19 gebildet. In Strömungsrichtung
gegenüber dieser Schließfläche versetzt sind Anschläge 68, 69 am Innenumfang des Rohres
vorstehend so vorgesehen, daß sie nach Art einer federnden Schnappverbindung, ggf.
unter elastisch rückstellender Aufweitung des Rohres, es erlauben, den Bauteil 24,
insbesondere den Kopf 72, an ihnen vorbei zu führen, wenn er in die Lage 71 überführt
wird. Die Anschläge 68, 69 sind über den Umfang verteilte und im Abstand voneinander
liegende Nocken, die der Schließfläche des Ventilkörpers 25 mit Abstand gegenüberliegen
und an denen der Ventilkörper 24 in der Öffnungsstellung anschlägt. Dabei kann der
Ventilkörper 24 gemäß Fig. 1 gegenüber der Achse 10 eine Schräglage einnehmen, so
daß er bei seinen Funktionsbewegungen nicht nur eine axiale, sondern auch eine Kippbewegung
ausführt.
[0028] In ähnlicher Weise wird auch der Ventilkörper 14 des Einlaßventiles 13 mit dem Bauteil
bzw. Grundkörper 4 einteilig hergestellt und dann aus der strichpunktierten Lage in
die Funktionslage überführt. Hinsichtlich des Ventilkörpers 14 sind dieselben Bezugszeichen
wie für den Ventilkörper 24 des Auslaßventiles 23 verwendet, so daß die entsprechenden
Beschreibungsteile sinngemäß auch für die Herstellung der Baueinheit 4, 14 gelten.
Der Weg zwischen den beiden Lagen ist jedoch hier kleiner als die axiale Länge bzw.
die größte Außenweite des Bauteiles 14. Der Kopf des Bauteiles 14 liegt in der ersten
Lage außerhalb des Ventilgehäuses 15 und wird dann in dieses eingeschnappt, um in
der zweiten Lage zwischen zwei Endstellungen bewegbar gesichert zu sein. Das einteilig
mit dem Bauteil 4 ausgebildete Ventilgehäuse 15 ist hier durch über den Umfang verteilte
Vorsprünge gebildet, welche auch die Anschläge für das Bewegungsspiel des Ventilkörpers
14 bilden. Die Verbindungsglieder 76 sind hier wie die zugehörigen Durchtrittsöffnungen
des Werkzeuges in Ausstoßrichtung konisch erweitert, so daß sie sehr leicht ausgestoßen
werden können. Diese Glieder 76 schließen bei der Herstellung ebenfalls an den Innenumfang
9 des Gehäuses 6 an.
[0029] Gemäß den Figuren 2 und 3 ist der zweite Bauteil ein Leit- bzw. Düsenkörper 78 für
das Medium, der entweder die Auslaßöffnung 40 unmittelbar bildet oder stromaufwärts
unmittelbar benachbart zur Düsenöffnung liegt. Der Körper 78 steht in der, hier allein
dargestellten, Herstellungs-Lage 70 annähernd vollständig über die Außenseite des
Bauteiles 5, nämlich die Stirnfläche 41, vor und schließt unter Bildung der Verbindung
74 mit einer Kantenfläche an die Wand 44 an. Der Bauteil 78 liegt dabei in unmittelbarer
Verlängerung einer eng an ihn angepaßten Aufnahme 79 bzw. taschen- oder schachtförmigen
Öffnung, welche als Durchgangsöffnung beide Stirnflächen der Wand 44 durchsetzt und
über ihren Umfang durchgehend vom Bauteil 5 begrenzt ist. An eine Seite der Aufnahme
79 schließt der Radialschenkel des Kanales 43 an, während die gegenüberliegende Begrenzung
von einem Durchtritt 81 durchsetzt ist, welcher wesentlich weiter als die Auslaßöffnung
40 ist.
[0030] Der plattenförmige, rechteckige bzw. quadratische Bauteil 78 weist an einer Plattenseite
eine Leiteinrichtung 80, wie eine Dralleinrichtung, für das Medium auf, die durch
eine Vertiefung in dieser Plattenseite gebildet ist und von der der Düsenkanal zur
Austrittsöffnung 40 hin konisch verengt ausgeht. Die Leitvertiefung 80, die um die
Düsenachse einen Ringkanal und von diesem ausgehend zum Düsenkanal gerichtete Tangetialkanäle
bildet, liegt in der Lage 70 wie der Düsenkanal vollständig außerhalb des Bauteiles
5 und dient in der Funktionslage dazu, das aus dem Kanal 43 einströmende Medium quer
zur Düsenachse umzulenken bzw. in eine sich bis in die Auslaßöffnung 40 fortsetzende
Rotationsströmung um die Düsenachse zu versetzen.
[0031] Nach der Herstellung der Baueinheit 5, 78 in der Lage 70 wird der Bauteil 78 in die
Aufnahme 79 geschoben, in welcher die Leiteinrichtung 80 exzentrisch an den Kanal
73 angeschlossen und die Auslaßöffnung 40 etwa koaxial zum Durchtritt 81 ausgerichtet
ist. Der Bauteil 78 bildet dann mit seiner äußeren Kantenfläche einen stetig durchgehenden
Abschnitt der Stirnfläche 41 und ist mit seinen beiden voneinander abgekehrten, zur
Düsenachse querliegenden Flächen durch Anlage an den entsprechenden Gegenflächen der
Aufnahme 79 in Strömungsrichtung sowie in allen übrigen Richtungen spielfrei bzw.
mit Pressung gegenüber dem Bauteil 5 festgesetzt. Beim Verschieben in die Funktionslage
wird die Verbindung 74 durch Bruch getrennt. Dadurch kann eine zwei- oder mehrteilige
Düsenanordnung bei einteiliger Herstellung aller zugehörigen Bauteile und ohne Montagearbeiten
nach der Entformung aus der Herstell-Form geschaffen werden. Der Bauteil 78 kann aber
auch gesondert vom Bauteil 5 hergestellt und dann an diesen montiert werden.
1. Verfahren zur Herstellung einer Austragvorrichtung (1) für Medien mit in einer Funktionslage
(71) aneinander ausgerichteten Bauteilen (4, 14 bzw. 5, 24 bzw. 5, 78), bei dem eine
Baueinheit aus Spritzguß in einer Herstell-Form geformt und dann nach Erstarrung unter
Trennung von der Form entformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (4, 14 bzw. 5, 24 bzw. 5, 78) mit zwei Bauteilen einteilig hergestellt
wird und die Bauteile nach der Erstarrung wenigstens eines der Bauteile sowie vor
der Trennung von der Form aus der gegenseitigen Herstell-Lage (70) in die Funktionslage
(71) überführt sowie in dieser verbleibend gegeneinander lagegesichert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes der Bauteile (4, 5) zur Überführung eines zweiten der Bauteile (14, 24,
78) unmittelbar von der Herstell-Lage (70) bis in die Funktions-Lage (71) eine Führung
(22, 79) aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (4, 14 bzw. 5, 24 bzw. 5, 78) in der Herstell-Lage (70) in einer Verbindungszone
(75) über eine Verbindung (74) gegenseitig lagefest sowie einteilig miteinander verbunden
und in der Funktions-Lage (71) mit von der Verbindung (74) gesonderten Oberflächen
gegeneinander ausgerichtet sind, daß in der Funktions-Lage (71) die Verbindung (74)
getrennt ist, wobei die Verbindung (74) mindestens ein Verbindungsglied (76) mit wenigstens
einer Sollbruchstelle, Gelenkzone o. dgl. ist, wobei beide Bauteile beim Medienaustrag
Strömungswege für das Medium begrenzen.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bauteil (14, 24, 78) in der Funktions-Lage (71) anschlagbegrenzt gegenüber
dem ersten Bauteil (4, 5), wie einem Grundkörper, bewegbar ist, daß insbesondere der
zweite Bauteil ein Steuerkörper (14, 24) für die Medienströmung ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bauteil (78) in der Funktions-Lage festsitzend am ersten Bauteil (5),
wie einem Grundkörper, angeordnet ist, daß insbesondere der zweite Bauteil ein Düsenkörper
(78) eines Medienauslasses (40) ist und daß vorzugsweise der zweite Bauteil (14, 24,
78) in der Funktions-Lage (71) im Abstand von der Verbindungszone (75) unmittelbar
am ersten Bauteil (4 bzw. 5) abgestützt ist.
1. Method for the manufacture of a dispenser (1) for media with components (4, 14 or
5, 24 or 5, 78) oriented with respect to one another in an operating position (71),
in which a structural unit is moulded by injection moulding in a manufacturing mould
and only following solidification is separated from the mould, characterized in that the structural unit (4, 14 or 5, 24 or 5, 78) is integrally manufactured with two
components and after solidification of at least one of the components and prior to
the separation from the mould, the components are transferred from the mutual manufacturing
position (70) into the operating position (71) and are mutually positionally secured
in the same.
2. Method according to claim 1, characterized in that a first of the components (4, 5) has a guide (22, 79) for the transfer of a second
of the components (14, 24, 78) directly from the manufacturing position (70) into
the operating position (71).
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that in the manufacturing position (70) the components (4, 14, or 5, 24 or 5, 78) are
mutually fixed in position in a connecting zone (75) by means of a connection (74)
and are integrally interconnected and in the operating position (71) are oriented
against one another with surfaces separate from the connection (74) and in the operating
position (71) the connection (74) is separated, said connection (74) being at least
one connecting member (76) with at least one predetermined breaking point, articulation
zone, etc. both components during media discharge bounding flow paths for the medium.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the second component (14, 24, 78) in the operating position (71) is movable in stop-limited
manner with respect to the first component (4, 5), such as a body and in particular
the second component is a control body (14, 24) for the media flow.
5. Method according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the second component (78) in the operating position is fixed on the first component
(5), such as a body and in particular the second component is a nozzle body (78) of
a media outlet (40) and preferably the second component (14, 24, 78) in the operating
position (71), spaced from the connecting zone (75) is supported directly on the first
component (4 or 5).
1. Procédé pour la fabrication d'un dispositif de décharge (1 ) pour des substances,
avec des éléments de construction (4, 14 ou encore 5, 24 ou encore 5, 78) positionnés
l'un par rapport à l'autre dans une situation de fonctionnement (71 ), une unité constructive
étant moulée par injection dans un moule de fabrication, et démoulée ensuite, après
la solidification, en la séparant du moule, caractérisé en ce que l'unité constructive (4, 14 ou encore 5, 24 ou encore 5, 78) est fabriquée d'une
seule pièce à partir de deux éléments de construction et que les éléments de construction
sont transférés de la position réciproque de fabrication (70) dans la position de
fonctionnement (71) après la solidification d'au moins un des éléments de construction
ainsi qu'avant le démoulage ainsi qu'ils sont fixés dans leur position réciproque
en restant dans la position de fonctionnement.
2. Procédé d'après la revendication 1, caractérisé en ce que un premier élément des éléments de construction (4, 5) présente un guidage (22, 79)
pour le transfert directe d'un deuxième élément des éléments (14, 24, 78) de la position
de fabrication (70) jusque dans la position de fonctionnement (71 ).
3. Procédé d'après la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de construction (4, 14 ou encore 5, 24 ou encore 5, 78) en position
de fabrication (70) sont raccordés entre eux en position fixe ainsi qu'en une pièce
dans une zone de raccordement (75) au moyen d'un raccord (74), et que dans la position
de fonctionnement (71 ) ils sont positionnés l'un par rapport à l'autre au moyen des
surfaces distinctes du raccord (74), en ce que dans la position de fonctionnement (71) le raccord (74) est séparé, le raccord (74)
étant au moins une pièce de raccordement (76) présentant au moins un point de rupture
intentionnelle, une zone articulée ou similaires, les deux éléments de construction
délimitant pendant la décharge de la substance des voies d'écoulement pour la substance.
4. Procédé d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément de construction (14, 24, 78) dans la position de fonctionnement
(71) est déplaçable, en étant délimité par arrêt, par rapport au premier élément de
construction (4, 5), tel qu'un corps de base, en ce que notamment le deuxième élément de construction est un corps de commande (14, 24) pour
l'écoulement de la substance.
5. Procédé d'après une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que le deuxième élément de construction (78) dans la position de fonctionnement est disposé
de manière fixe auprès du premier élément de construction (5), tel qu'un corps de
base, en ce que notamment le deuxième élément de construction est un corps de buse (78) d'un orifice
d'échappement (40) et en ce que de préférence le deuxième élément de construction (14, 24, 78) en position de fonctionnement
(71) est soutenu directement par le premier élément de construction (4 ou encore 5)
avec un écart de la zone de raccordement (75).