| (19) |
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(11) |
EP 0 790 084 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B21C 47/02 |
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Haspelanlage für Bänder
Winding device for bands
Bobinoir pour bandes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FI FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
14.02.1996 DE 19605293 23.05.1996 DE 19620696
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.08.1997 Patentblatt 1997/34 |
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Patentinhaber: SMS Demag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Kneppe, Günter, Dr.
57271 Hilchenbach (DE)
- Braun, Martin
57223 Kreuztal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse, Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 192 982 FR-A- 2 635 094 US-A- 4 054 046
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EP-A- 0 469 483 US-A- 3 304 023
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum alternativen Beschichen von jeweils einem
von mehreren einer Konti-Bandstraße nachgeordneter Haspel gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 (siche z.B. EP-A-0 192 982).
[0002] Kontistraßen, die durch Stranggießanlagen kontinuierlich mit Walzgut gespeist werden
oder aber Kontistraßen vor deren erstem Gerüst die aus einer Vorstraße kommenden Walzgutlose
miteinander verbunden werden, sind bekannt. Im Anschluß an die Kontistraße wird üblicherweise
ein Treiber angeordnet, über den ein erforderlicher Bandzug am Ausgang der Kontistraße
einstellbar ist. Diesem Treiber ist eine fliegende Schere sowie ein weiterer Treiber
nachgeordnet. Das kontinuierlich anfallende Walzgut wird mittels der fliegenden Schere
in solche Längen unterteilt, daß nach erfolgtem Wickeln der Lose gewünschte Coilgewichte
entstehen. Um den nach dem Querteilen in verhältnismäßig kurzem Zeitabstand auf den
ersten Haspel aufgewickelten Bandende folgenden Bandanfang wickeln zu können, ist
ein zweiter Haspel vorgesehen, da ein Anhalten des Bandanfangs und ein Abziehen des
vorher gewickelten Coils vom ersten Haspel sowie ein anschließendes neues Anwickeln
auf dem ersten Haspel in der Regel nicht möglich ist.
[0003] Hier sind bereits Wendehaspel bekanntgeworden, mittels derer der Bandanfang in einer
Position des Haspels angewickelt wird. Sobald das Band schlupffrei an dem Haspel anliegt,
wird dieser während seines Winkelbetriebs in die Coil-Abtransportposition gefahren
und der zweite Haspel des Wendehaspels aus dieser Position in die Anwickelposition
gedreht. Wendehaspel sind jedoch durch den großen zu betreibenden Aufwand sehr teuer
und daher nicht immer im Anschluß an Kontistraßen wirtschaftlich einsetzbar.
[0004] Es wurden auch getrennt voneinander angeordnete Haspel vorgeschlagen, denen der Walzgutanfang
über Weichen zuführbar ist. Die Weichen müssen, damit sie nicht permanent am Walzgut
anliegen, kurzfristig genau in der Zeitspanne, nachdem das Walzbandende die Weiche
passiert hat und bevor der neue Walzbandanfang in die Weiche einläuft, umgestellt
werden. Bei hohen Austrittsgeschwindigkeiten von Kontistraßen müssen sehr schnelle,
aufwendige Weichen eingesetzt werden. Bei den heute üblichen sehr hohen Austrittsgeschwindigkeiten
von dünnen Bändern und den sehr geringen Folgezeiten des neuen Bandanfangs auf das
vorhergehende Bandende versagen derartige Weichen jedoch.
[0005] Die EP 0 192 982 offenbart bereits eine gattungsgemäße Vorrichtung. Hier dient jedoch
die in der Schwinge gelagerte Rolle lediglich der vertikalen Anstellung. Um eine Ablenkung
des Bandes zu erreichen, wird die zweite Treiberrolle horizontal angestellt. Nachteilig
ist bei dieser Anstellvorrichtung, daß beide Treiberrollen aufwendig geführt und anstellbar
sein müssen.
[0006] Die EP 0 496 483 zeigt bereits ein Verfahren, mittels dessen aus einer Walzstraße
auslaufendes Band zu entsprechend unterschiedlichen Haspeln umgelenkt werden kann.
Hier sind die beiden Treiberrollen in einem gemeinsamen Gehäuse gelagert, welches
mittels Stellantrieben verschwenkbar ist. Durch eine derartige Verschwenkung werden
sowohl die obere als auch die untere Treiberrolle verschwenkt, so daß sich dadurch
Verschiebungen des Einlaufspalts des Treibers in der Höhe ergeben.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum alternativen Betreiben
von Haspeln im Anschluß an Kontistraßen so auszugestalten, daß trotz des Einsatzes
kostengünstiger Haspel ein sicheres Zuordnen der einzelnen Walzgutlose zu den jeweiligen
Haspeln auch bei sehr kurzer Walzgutfolgezeit und sehr großer Walzgutgeschwindigkeit
möglich ist.
[0008] Die der Erfindung vorangehende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Schwenklager des
Schwingenpaares in Bandlaufrichtung reversibel, horizontal anstellbar gelagert sind,
und daß eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, welche die horizontale Anstellung bewirkt.
[0009] Durch die Horizontai-Verschiebevorrichtung läßt sich die eine der Treiberrollen gegenüber
der anderen Rolle so verschieben, daß der einlaufende Bandanfang in Richtung auf die
hinter dem Treiber an verschiedenen festen Positionen angeordneten Haspel umgelenkt
werden kann. Obwohl durch die HorizontalVerschiebung viele beliebigen Stellungen der
Treiberrollen zueinander einstellbar sind und somit auch viele unterschiedliche Ablenkwinkel
des Bandanfangs einstellbar wären, werden vorzugsweise zwei, maximal drei verschiedene
Schwenkstellungen der einen Treiberrolle zur feststehenden Treiberrolle eingestellt.
Sollen mehrere verschiedene Schwenkstellungen einstellbar sein, so ist es sinnvoll,
eine Positionsregelung vorzusehen, welche mittels der Schwenkantriebe die Treiberrolle
in die exakte Verschwenkposition bringen kann. Eine der Stellungen ist die, in der
die Walzen vertikal übereinander angeordnet sind, so daß der Bandanfang gerade durch
den Treiber durchläuft. Eine weitere Stellung ist durch das Verschwenken der einen
Treiberrolle in Bandlaufrichtung gegen einen Anschlag gegeben. Die dritte Stellung
ergibt sich, wenn die Treiberrolle entgegen der Bandlaufrichtung gegen einen weiteren
Anschlag verschwenkt wird.
[0010] Von besonderer Bedeutung ist eine Steuervorrichtung, von welcher der horizontale
Verschiebeantrieb angesteuert wird und die nach schlupffreiem Erfassen des Bandanfangs
durch einen der Haspel und noch während dessen Betriebes eine Umstellung der horizontal
verschiebbaren Treiberrolle in der Weise bewirkt, daß der nächste in den Treiber einlaufende
Bandanfang zu einem anderen Haspel bzw. einem anderen Treiber umgelenkt wird. Für
die Horizontalverschiebung der Treiberrolle steht während des Wickelvorgangs genügend
Zeit zur Verfügung, so daß keine besonders schnellen, impulsstarken Antriebe für den
Horizontalverschiebeantrieb vorgesehen werden müssen. Die Zeit reicht auf jeden Fall,
um den Treiber sicher umzustellen und damit ein sicheres Umleiten des nächsten Bandanfangs
zu gewährleisten.
[0011] Die in einem Schwingenpaar gelagerte und vertikal anstellbare horizontal verschiebbare
Treiberrolle könnte in Horizontal-Linearführungen gelagert sein. Es ist jedoch sinnvoll,
die Schwenklager des Schwingenpaars zum vertikalen Anstellen der Treiberrolle auf
einem Schwenkhebel anzuordnen, dessen die Schwenklager des Schwingenpaars haltenden
Hebelarme sich im wesentlichen in horizontaler Richtung entgegen bzw. in Bandlaufrichtung
bewegen lassen.
[0012] Wesentlich ist, daß der Schwenkweg der Schwenkhebel durch Anschläge begrenzt wird.
Werden die Schwenkhebel fest gegen die Anschläge angestellt und während des Umlenkens
des Bandanfangs in dieser Stellung festgehalten bzw. arretiert, so lassen sich Vibrationen
der Treiberrolle und damit ein unsauberes Ablenken des Bandanfangs verhindern.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen
- Figur 1
- ein Beispiel einer Haspelvorrichtung am Ausgang einer Konti-Bandstraße in schematischer
Darstellung,
- Figur 1a
- eine Haspelvorrichtung nach Figur 1 mit Leitbändern für das Walzband,
- Figur 1b
- eine Haspelvorrichtung nach Figur 1 mit einer weiteren Möglichkeit zur Anordnung der
Leitbänder für das Walzband,
- Figur 2
- ein weiteres Beispiel einer Haspelvorrichtung am Ausgang einer Kontistraße in schematischer
Darstellung,
- Figur 2a
- eine Haspelvorrichtung nach Figur 2 mit Leitbändern für das Walzband und
- Figur 3
- eine Anstell- und Horizontal-Verschiebe-Vorrichtung für eine der Treiberrollen.
[0014] Fig. 1 zeigt schematisch das letzte Gerüst 1 einer Konti-Bandstraße. Dem Gerüst 1
folgt in Bandlaufrichtung 2 ein Treiber 3 und eine fliegende Schere 4, welche das
mit hoher Geschwindigkeit kontinuierlich einlaufende zum Teil sehr dünne Band in Längen
entsprechend der gewünschten Lose unterteilt. Im Anschluß an die fliegende Schere
4 ist ein Treiber 5 vorgesehen. Der Treiber 5 weist eine feststehende Rolle 6 sowie
eine anstellbare und in horizontaler Richtung verschwenkbare Rolle 7 auf. Der Treiber
5 leitet in der gezeigten Stellung den Bandanfang 8 auf den Haspel 9 um, während das
Bandende 10 des vorhergehenden Loses noch über den Treiber 11 zum Haspel 12 gelangt.
[0015] Die Rolle 7 ist bereits während des Betreibens des Haspels 12 so verschwenkt worden,
daß der dem Bandende 10 folgende Bandanfang des nächsten Walzgutloses auf den Haspel
9 zu gelenkt wird.
[0016] Die Figuren 1a und 1b zeigen Leitbänder 26, 26'; 27, 27'; 28, 28'; 29, 29' welche
zwischen sich das Walzenband zu führen vermögen. Endlosbänder sind um Umlenkrollen
geführt, die so gelagert sind, daß die Leitbänder-Paare einen Einlauftrichter für
das Walzband zwischen sich ausbilden.
[0017] Figur 2 zeigt ebenfalls das Gerüst 1, den Treiber 3, die fliegende Schere 4 und einen
Treiber 13. Die Treiberrolle 14 ist gegenüber der Rolle 15 entgegen der Bandlaufrichtung
versetzt, so daß der Bandanfang zum Haspel 16 hin abgelenkt wurde. Während des Haspelvorgangs
auf Haspel 16 kann die Rolle 14 in Bandlaufrichtung so verschwenkt werden, daß, nachdem
die Schere 4 das Band 17 getrennt hat, der neue Bandanfang auf den Haspel 18 läuft.
[0018] Figur 2a zeigt ähnlich wie die Figuren 1a und 1b Leitbänder 26, 26'; 30, 30' die
dazu dienen, das Walzband, insbesondere den Bandanfang, staufrei zu den Haspeln 16,
18 zu fördern.
[0019] Figur 3 zeigt den Treiber 5, dessen Rolle 6 drehbar, jedoch ortsfest, gelagert ist.
Die Rolle 7 ist in einem Schwingenpaar, von dem lediglich die Schwinge 19 gezeigt
ist, in vertikaler Richtung über einen Anstellantrieb 20 anstellbar. Das Schwingenlager
21 der Schwinge 19 ist an einem Schwenkhebel 22 gelagert, welcher über einen Schwenkantrieb
23 verschwenkbar ist, und damit die Rolle 7 in bzw. entgegen der Bandlaufrichtung
2 zu verschieben vermag. Der Schwenkhebel 22 wird in Fig. 3 von dem Schwenkantrieb
23 gegen einen Anschlag 24 gezogen, so daß die Schwinge 19 in dieser Stellung festgelegt
ist. In dieser Stellung der Rollen 6, 7 wird das Band gerade durch den Treiber 5 hindurchgeführt.
Der Schwenkantrieb 23 vermag den Schwenkhebel 22 gegen den Anschlag 25 zu drücken,
so daß die Rolle 7 in der gestrichelt dargestellten Lage fest anstellbar ist. In der
gestrichelt dargestellten Position der Rolle 7 wird das Band, wie ebenfalls gestrichelt
dargestellt, abgelenkt und nicht mehr gerade durch den Treiber 5 geführt.
Bezugszeichenübersicht
[0020]
- 1
- Gerüst
- 2
- Bandlaufrichtung
- 3
- Treiber
- 4
- Schere
- 5
- Treiber
- 6
- Rolle
- 7
- Rolle
- 8
- Bandanfang
- 9
- Haspel
- 10
- Bandende
- 11
- Treiber
- 12
- Haspel
- 13
- Treiber
- 14
- Rolle
- 15
- Rolle
- 16
- Haspel
- 17
- Band
- 18
- Haspel
- 19
- Schwinge
- 20
- Anstellantrieb
- 21
- Schwenklager
- 22
- Schwenkhebel
- 23
- Schwenkantrieb
- 24
- Anschlag
- 25
- Anschlag
- 26
- Leitbänder
- 27
- Leitbänder
- 28
- Leitbänder
- 29
- Leitbänder
- 30
- Leitbänder
1. Vorrichtung zum alternativen Beschichen von jeweils einem von mehreren einer Konti-Bandstraße
nachgeordneter Haspel (9, 12, 16, 18) mit einer am Ausgang der Bandstraße vorgesehenen
fliegenden Schere (4) sowie mindestens einem der Schere (4) nachgeordneten Treiber
(5, 11, 13), der zwei Rollen (6, 7; 14, 15) aufweist, wobei eine der Rollen (7; 14)
in einem Schwingenpaar (19) vertikal anstellbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schwenklager (21) des Schwingenpaares (19) in Bandlaufrichtung reversibel, horizontal
anstellbar gelagert sind, und daß eine Steuervorrichtung vorgesehen ist, welche die
horizontale Anstellung bewirkt, und dass die jeweils zweite Rolle (6; 15) der Treiber
(5, 11, 13) ortsfest gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenklager (21) der Schwingen (19) am freien Ende jeweils eines Schwenkhebels
(22) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkweg der Schwenkhebel (22) durch Anschläge (24, 25) begrenzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anstellantriebe (20) an die Schwingen (19) und Schwenkantriebe (23) an die Schwenkhebel
(22) angreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkweg der Schwenkhebel (22) über eine auf den Schwenkantrieb (23) wirkende
Positionsregelvorrichtung einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Anschluß an die Treiber (5, 11, 13) und vor den Haspeln (9, 12, 16, 18) Leitbänder
(26, 27, 28, 29, 30) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Leitbänder (26 bis 30) umlaufende, paarweise angeordnete Endlos-Transportbänder
vorgesehen sind, die im wesentlichen mit Walzbandgeschwindigkeit betrieben werden
und das Walzband zwischen sich zu führen und transportieren vermögen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitbänderpaare (26, 26'; 27, 27'; 28, 28'; 29, 29'; 30, 30') jeweils einen Einlauftrichter
für das Walzband zwischen sich bilden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuervorrichtung nach Erfassen des Bandanfangs (8) durch einen der Haspel (9,
16) und während dessen Betrieb die Umstellung des Schwenkantriebes (23) für eine der
Treiberrollen (7; 14) bewirkt.
1. A device for the alternate feeding of one or several reels (9, 12, 16, 18) inserted
after a continuous conveyor belt track having flying shears (4) provided at the output
of the conveyor belt track and at least one driver (5, 11, 13) inserted after the
shears (4), which exhibits two rollers (6, 7; 14, 15) whereby one of the rollers (7;
14) is supported vertically adjustably in a rocker pair (19),
characterised in that
the swivel bearing (21) of the rocker pair (19) is supported reversibly, horizontally
adjustably, in the running direction of the belt and that there is provided a control
device which accomplishes the horizontal adjustment and that the respective second
roller (6; 15) of the driver (5,11, 13) is supported in a fixed position.
2. The device according to Claim 1,
characterised in that
the swivel bearing (21) of the rockers (19) is provided at the free end of each rocking
lever (22).
3. The device according to Claim 2,
characterised in that
the swivel path of the rocking lever (22) is delimited by stops (24, 25).
4. The device according to Claim 2 or 3,
characterised in that
adjusting drives (20) act on the rockers (19) and swivel drives (23) act on the rocking
lever (22).
5. The device according to Claim 4,
characterised in that
the swivel path of the rocking lever (22) can be adjusted by means of a position regulating
device acting on the swivel drive (23).
6. The device according to Claim 1 to 5,
characterised in that
guide belts (26, 27, 28, 29, 30) are provided after the drivers (5, 11, 13) and before
the reels (9, 12, 16, 18).
7. The device according to Claim 6,
characterised in that
circular endless conveyor belts arranged in pairs are provided as the guide belts
(26 to 30), which are essentially driven at rolling band speed and enable the rolling
band to be guided and transported between them.
8. The device according to Claim 6 or 7,
characterised in that
the guide band pairs (26, 26'; 27, 27'; 28, 28'; 29, 29'; 30, 30') each form a feed
hopper for the rolling band.
9. The device according to one of Claims 1 to 8,
characterised in that
the control device, after detecting the beginning of the belt (8) through one of the
reels (9, 16) and during its operation, changes over the swivel drive (23) for one
of the drive rollers (7; 14).
1. Dispositif pour le chargement alternatif d'à chaque fois une bobineuse (9, 12, 16,
18) de plusieurs bobineuses placées en aval d'un train à feuillards continu, présentant
une cisaille mobile (4) à la sortie du train à feuillards ainsi qu'au moins un dispositif
moteur (5, 11, 13) disposé en aval de la cisaille (4), qui présente deux rouleaux
(6, 7 ; 14, 15), un des rouleaux (7, 14) étant logé de manière verticalement réglable
dans une paire de bielles (19), caractérisé en ce que des paliers pivotants (21) de la paire de bielles (19) sont logés de manière réversible
dans le sens d'avancement de la bande et horizontalement réglable et en ce qu'un dispositif de commande est prévu, qui provoque le réglage horizontal, et en ce qu'à chaque fois le deuxième rouleau (6 ; 15) du dispositif moteur (5, 11, 13) est logé
de manière fixe.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les paliers pivotants (21) des bielles (19) sont prévues à l'extrémité libre d'à
chaque fois un levier pivotant (22).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le parcours de pivotement des leviers pivotants (22) est limité par des butées (24,
25).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que des dispositifs d'entraînement (20) s'agrippent aux bielles (19) et des dispositifs
de pivotement (23) au levier pivotant (22).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le parcours de pivotement du levier de pivotement (22) est réglable via un dispositif
de réglage de la position agissant sur le dispositif de pivotement (23).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'on a prévu des bandes de guidage (26, 27, 28, 29, 30) après les dispositifs moteurs
(5, 11, 13) et avant les bobineuses (9, 12, 16, 18).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'on a prévu comme bandes de guidage (26 à 30) des bandes transporteuses tournantes
sans fin associées par paire, qui fonctionnent essentiellement à la vitesse du feuillard
laminé et qui permettent de guider et de transporter le feuillard laminé disposé entre
elles.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les paires de bandes de guidage (26, 26' ; 27, 27'; 28, 28' ; 29, 29' ; 30, 30')
forment à chaque fois un entonnoir d'introduction pour le feuillard laminé entre elles.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif de commande provoque la modification du réglage du dispositif pivotant
(23) pour un des rouleaux moteurs (7 ; 14) après qu'une bobineuse (9, 16) a agrippé
le début (8) du feuillard et pendant le fonctionnement de celle-ci.