[0001] Die Erfindung betrifft ein System von geldbetätigten Musikautomaten, mit einer Anzeige,
einer Eingabeeinheit und mindestens einem Lautsprecher sowie mit einer zentralen Einheit
mit einem Zentralspeicher, in dem abspielbare Titel gespeichert sind, die über Datenfernübertragungsleitungen
mit den Unterhaltungsgeräten verbunden ist. Ferner sind in dem Zentralspeicher Cover,
Texte, Videoclips, etc. gespeichert. In der zentralen Einheit ist des weiteren eine
zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit für spezielle Betreiberabfragen und -auswertungen
sowie für Nutzerabfragen vorgesehen.
[0002] Musikautomaten sind an Orten aufgestellt, die einer Vielzahl von Personen zugänglich
sind (z.B. in Gaststätten) und müssen daher eine breite Palette von Anforderungen
der Benutzer erfüllen. Die Betreiber von Musikautomaten sind daher daran interessiert,
daß ihre Musikautomaten vielseitig einsetzbar sind.
[0003] Ein Weg zur Erreichung dieses Ziels ist, daß die Musikautomaten über eine Datenfernübertragungsleitung
mit einem zentralen Musikspeicher verbunden werden, wobei die Datenfernübertragungsleitung
zur Übertragung von Toninformationen geeignet und vorzugsweise eine ISDN-Leitung ist.
Es kann zusätzlich vorgesehen sein, Bildinformationen zu mit einer Bildschirmeinheit
ausgestattenten Musikautomaten zu übertragen, so daß beispielsweise Tonfilme wiedergegeben
werden können.
[0004] Des weiteren sind Musikautomaten und Musikautomatensysteme bekannt geworden, bei
denen bestimmte Titel, die fortlaufend mit einer gewissen Häufigkeit abgespielt werden,
stets in dem Magazin bevorratet sind, andere Titel oder Titelsammlungen, die nicht
so gewünscht sind oder die die aktuellen Titel enthalten, häufiger ausgetauscht werden.
[0005] Zur Erfassung der Zugriffshäufigkeit auf Titelsammlungen ist in der DE-C-29 44 177
vorgeschlagen worden, für Musikautomaten vorgesehene Schallplatten auf jeder Seite
mit einer maschinenlesbaren Zusatzinformation zu versehen, die beim Zugriff auf die
betreffende Schallplatte gelesen und gespeichert wird.
[0006] Um eine größtmögliche Flexibilität zu erhalten, ist in der WO 92/01342 ein Musikautomat
vorgeschlagen worden, der selbst keine Abspieleinheit aufweist, sondern vielmehr von
einem zentralen Musikspeicher abzuspielende Titel abruft. Für Auswertezwecke können
bei einem aus derartigen Musikautomaten bestehenden System von einem zentralen Rechner
Automaten- und Benutzerdaten abgerufen werden.
[0007] Aus der WO 94/15416 ist ein Musikabspielsystem bekannt, bei dem die Musikabspieleinheit
selbst einen Titelspeicher und eine Abspieleinheit aufweist. In dem zugehörigen zentralen
Speicher sind die Daten der in den Musikabspieleinheiten gespeicherten bzw. bevorrateten
Titel und Titelsammlungen gespeichert. Die Musikabspieleinheiten sind über eine Datenfernübertragungsleitung
miteinander und mit dem zentralen Rechner verbunden. Auf diese Weise ist der zentrale
Musikspeicher auf eine bestimmte Anzahl von Musikabspieleinheiten verteilt. Der zentrale
Rechner kann Benutzerdaten der einzelnen Abspieleinheiten speichern und/oder abarbeiten.
Des weiteren kann er auch Statistiken betreffend die Benutzungshäufigkeiten, Zugriffswege,
etc. durchführen.
[0008] Vorteilhaft ist als Datenfernübertragungsleitung eine bidirektionale ISDN-Leitung
vorgesehen.
[0009] Aus der WO-A-94/03894 ist ein kommerziell arbeitendes Informationsspeicher- und Übertragungssystem
bekannt, bei dem eine zentrale Einheit mit einer Steuereinrichtung, einem Zentralspeicher
mit Video- und Audioprogrammen und entfernt befindliche Benutzer vorgesehen sind.
Die Benutzer und die zentrale Einheit sind interaktiv gekoppelt. Es ist eine Archivfunktion
vorgesehen, um vorhandene Aufzeichnungen im Speicher zu lokalisieren und die Zeitpunkte
des Auswählens gespeicherter Video- und Audioprogramme zu erfassen, um eine nächste
Zugriffsmöglichkeit voraussagen zu können. Eine Eingabe und Erfassung von darüber
hinausgehenden Systemdaten, beispielsweise von Zugriffshäufigkeiten, mittels dieser
Archivfunktion ist nicht beschrieben. Ebenso ist bei dem bekannten System nicht vorgesehen,
Extrakte aus gespeicherten Programmen während des Zugriffs auf diese Programme zur
Verfügung zu stellen (vgl. Seite 7, Zeilen 20 bis 22).
[0010] Gemäß US-A-5 157 643 ist ein System zur automatischen Auswahl und Wiedergabe von
Musiktiteln vorgesehen, bei dem Terminals von einer Zentraleinheit von einer Abspieleinrichtung
abgespielte Musiktitel erhalten und diese dort abgespeichert werden.
[0011] Aus der WO 86/01326 ist ein geldbetätigtes Informationssystem bekannt, das Speichereinheiten
und Benutzerstationen umfaßt. Es ist bei diesem System möglich, die Dauer von Benutzerzugriffen
zu erfassen und zu speichern. Titelanforderungen können ebenfalls gespeichert und
angezeigt werden.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein dialogfähiges Musikautomatensystem
vorzusehen, das die Gewinnung zusätzlicher Informationen über die eigentlichen Benutzer-
und Titeldaten hinaus für Betreiber und Benutzer ermöglicht. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß
bei einem Musikautomaten mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen Musikautomaten sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Bei einem erfindungsgemäßen System von geldbetätigten Musikautomaten weisen somit
die Musikautomaten eine Anzeige, eine Eingabeeinheit und mindestens einen Lautsprecher
auf. Ferner umfaßt das System eine zentrale Einheit mit einem Zentralspeicher, in
dem abspielbare Titel gespeichert sind. In dem Zentralspeicher sind ferner z.B. Cover,
Texte, Videoclips, etc. gespeichert. Die zentrale Einheit ist ferner über Datenfernübertragungsleitungen
mit den Unterhaltungsgeräten verbunden. In der zentralen Einheit ist eine zusätzliche
Zugriffs- und Speichereinheit für spezielle Betreiberabfragen und -auswertungen sowie
für Benutzerabfragen vorgesehen. Die Musikautomaten sind außerdem mit mindestens einem
Kopfhörer versehen.
[0014] Durch das Vorsehen der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit können auch externe
Daten in das System eingegeben und dort weiterverwendet werden. Umgekehrt ermöglicht
es die zusätzliche Zugriffseinheit auch, Systemdaten nach anderen als den üblichen
Betreiberkriterien zu erfassen und auszuwerten. Auf diese Weise sind die Einsatzmöglichkeiten
des Musikautomatensystems stark erweitert.
[0015] Während des Abspielbetriebs kann ferner über die betreffende Datenfernübertragungsleitung
ein Extrakt eines oder mehrerer Titel aus dem Zentralspeicher und/oder aus der zusätzlichen
Zugriffs- und Speichereinheit abgerufen werden, der über den Kopfhörer parallel zum
laufenden Abspielbetrieb für eine Titelauswahl abhörbar ist. Der Benutzer des Musikautomaten
kann auf diese Weise während des laufenden Abspielbetriebs je nach Gefallen Titel
aus einer zur Verfügung gestellten Auswahl heraussuchen. Für eine solche Auswahl von
beispielsweise 10 Titeln können z.B. DM 1,-- berechnet werden. Auf diese Weise entgeht
dem Aufsteller kein Geschäft und der Benutzer hat das Gefühl durch die Auswahlgebühr
von 0,10 DM pro Titel im Fall eines Verwerfens jeweils 0,90 DM gespart zu haben und
sein Geld besser bzw. gezielter anzulegen.
[0016] Beispielsweise kann die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit zur Erfassung der
Abspielhäufigkeiten von Titeln oder Titelsammlungen vorgesehen sein. Es können so
Abspielhäufigkeiten nach diversen Kriterien zusätzlich ausgewertet werden.
[0017] Ein neuer Aspekt der Verwendbarkeit von Musikautomatensystemen ergibt sich daraus,
daß die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit nur auf bestimmte Weise kodierte
Titel oder Titelsammlungen erfaßt. Diese Funktion kann eine sofortige zentrale Erfassung
von neuen Titeln oder CDs liefern, die über die übliche Hitparadenerstellung von Musikautomaten
hinausgeht. Rundfunkanstalten, Musikproduzenten, Künstler etc. können so verhältnismäßig
unaufwendig und dennoch zuverlässig ein meßbares Ergebnis erhalten, wie gut ihre Titel
ankommen.
[0018] Ein weiterer Aspekt ergibt sich daraus, daß das erfindungsgemäße Musikautomatensystem
zum Pretest von Titeln oder CDs verwendet werden kann. Es könnten über das System
Testsammlungen, z.B. auch auf Band oder einer einzelnen CD-ROM, einem repräsentativen
Verbraucherkreis dargeboten werden. Je nach Annahme der neuen Titelsammlung könnte
dann die endgültige Auflage bestimmt werden oder ggf. auf eine Vermarktung verzichtet
werden, wenn das Verbraucherinteresse zu gering ist.
[0019] Vorteilhaft können auch in der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit Datensätze
gespeichert sein, die abspielbaren Titeln oder Titelsammlungen zugeordnet sind. Diese
Systemvariante ermöglicht es dem Automatenaufsteller, seinen Kunden Informationen
über die betreffenden Künstler und Gruppen zu liefern. Diese können so bestens Auskunft
über die Musikszene erhalten. Beispielsweise können diese Informationen Näheres über
die Titel, Sänger, Ausgabedatum, Name der Gruppe, Dirigenten, etc. vermitteln.
[0020] Es können auch in der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit Datensätze gespeichert
sein, die von den abspielbaren Titeln oder Titelsammlungen unabhängig sind. So ermöglicht
es das erfindungsgemäße System, über das Angebot der Musikszene im Regionalbereich
zu informieren, beispielsweise Ort und Zeit bzw. Datum eines Rockkonzerts, Open-Air-Konzerts,
etc., auch neue Platten regional bekannter Künstler. Diese könnten auch direkt mittels
des erfindungsgemäßen Systems bestellt werden.
[0021] Des weiteren könnte das erfindungsgemäße System auch als Medium für Künstlernachwuchs
dienen, der beispielsweise auf diesem Wege auf Darbietungen hinweist bzw. dessen Leistungen
so angefordert werden können.
[0022] Mittels der durch die Erfindung zur Verfügung gestellten Informationsmöglichkeiten
und -kanäle könnte durchaus auch ein Club gegründet und unterhalten werden, wobei
die Organisation dann über die zentrale Einheit liefe. Ebenso könnte eine elektronische
Pinwand zur Verfügung gestellt werden, indem von den Benutzern Daten zur Abfrage durch
interessierte Kreise eingegeben und von anderen Benutzern wiederum abgefragt werden
können.
[0023] Es ist somit bei dem erfindungsgemäßen System möglich, über die zusätzliche Zugriffs-
und Speichereinheit Zusatzfunktionen abzurufen. Über die erwähnten Funktionen hinaus
könnte z.B. eine Karaoke-CD-Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden, die eine Begleitung
für einen Solisten, z.B. einen Sänger, aus den Gästen eines Lokals o.ä. darstellt.
Es könnte auf Anforderung ein Astrologie-Ausdruck gegeben, Visitenkarten gedruckt
und weitere Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden.
[0024] Weitere Möglichkeiten der titelunabhängigen Datensätze, die das erfindungsgemäße
System zur Verfügung stellt, bestehen z.B. darin, dieses als Werbemedium einzusetzen.
So kann Lokalwerbung betrieben werden, z.B. indem der Betreiber, beispielsweise der
Gastwirt, auf einen Tanzabend oder eine sonstige Veranstaltung hinweist. Der Aufsteller
könnte auf andere Aufstellorte oder auf die Verkaufsmöglichkeit von CDs aufmerksam
machen.
[0025] Des weiteren könnte ganz allgemeine Werbung betrieben werden, beispielsweise für
Zigaretten, Bier, etc. Es könnte auch auf günstige Einkaufmöglichkeiten ("Schnäppchenführer")
hingewiesen werden.
[0026] Es könnte über das erfindungsgemäße System auch ein Geldspiel angeboten werden. Entsprechende
Funktionen wären dann in der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit gespeichert.
[0027] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Systems
ist eine Auswahleinrichtung vorgesehen, mittels der aus dem Zentralspeicher oder dem
oder den Musikautomaten verfügbare Titel an die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit
übermittelt werden und zu einer Titelsammlung zusammengestellt werden, die auf dem
Musikautomaten abspielbar oder auf ein externes Speichermedium übertragbar ist. Auf
diese Weise können individuell zusammengestellte CDs zur Verfügung gestellt werden.
Der Benutzer markiert z.B. die gewünschten Titel, die entweder im Musikautomaten oder
direkt in der zentralen Einheit zusammengestellt bzw. deren Codes zusammen abgespeichert
werden. Ist die Spieldauer einer CD erreicht, so kann eine entsprechende Titelsammlung
ausgegeben werden. Es kann dabei beispielsweise vorgesehen sein, für bestimmte Titelzusammenstellungen
Nummerncodes zu speichern.
[0028] Schließlich ist vorteilhafterweise bei den Musikautomaten des erfindungsgemäßen Systems
jeweils ein Anschluß an eine Hotline und/oder Datenbank des Betreibers vorgesehen.
[0029] Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand eines Ausführungsbeispiels und der
Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Systems und
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Musikautomaten.
[0030] Bei einem in Fig. 1 schematisch veranschaulichten System von geldbetätigten Musikautomaten
ist eine zentrale Einheit 2 und eine Anzahl von Musikautomaten 4 vorgesehen.
[0031] Die zentrale Einheit 2 umfaßt einen nicht dargestellten Rechner, bei dem es sich
z.B. um einen Personalcomputer handeln kann. Mit der zentralen Einheit 2 ist eine
Eingabe/Ausgabeeinheit 14 verbunden, an die eine Vielzahl von Datenfernübertragungsleitungen
16 angeschlossen ist, bei denen es sich z.B. um ISDN-Leitungen handelt.
[0032] Die Datenfernübertragungsleitungen 16 sind jeweils über eine entsprechende Eingabe/Ausgabeeinheit
z.B. mit Modem 20 oder mit ISDN-Interface mit einem Rechner 21 eines Musikautomaten
4 verbunden. Der Rechner 21 ist über eine Leitung 22 mit einer Bildschirmeinheit 24
verbunden, die die Anzeige des Musikautomaten darstellt. Auf der Bildschirmeinheit
24 werden z.B. die mittels des Musikautomaten abspielbaren Musikstücke angezeigt,
wobei z.B. die Musikstücke, Interpreten, Hitliste und dergleichen sortiert sein können.
Des weiteren ist der Rechner 21 über eine Leitung 26 mit einer Eingabetastatur 28
verbunden. Die über die Eingabetastatur eingegebenen Auswahlbefehle werden auf der
Bildschirmeinheit 24 angezeigt und das jeweils ausgewählte Musikstück sichtbar gemacht
bzw. gekennzeichnet. Zur endgültigen Auswahl kann die Eingabetastatur eine Bestätigungstaste
umfassen. Mit dem Rechner ist ferner über eine weitere Leitung 30 ein Lautsprechersystem
32 verbunden. Im übrigen kann die Eingabetastatur und Bildschirmausgabe auch durch
ein Touch-Screen-System ersetzt werden.
[0033] Der Musikautomat benötigt keinen Titelspeicher vor Ort. Er kann soweit ausgestaltet
sein, daß er lediglich die zur Auswahl von Musikstücken erforderlichen Eingabe/Ausgabeeinheiten
und die notwendigen Wiedergabeeinheiten wie das Lautsprechersystem 32 enthält. Die
übrigen Einheiten können Teil der zentralen Einheit 2 sein, die je nach Auslegung
des erfindungsgemäßen Systems die Verarbeitung der Benutzerdaten durchführen kann.
Hierfür dient ein in der zentralen Einheit 2 vorgesehener zentraler Rechner. Zur Sicherung
der im zentralen Rechner gespeicherten und mit diesem verarbeiteten Daten ist dann
auf bekannte Weise im externen Endgerät bzw. Musikautomaten eine Code-Bedieneinheit
vorgesehen, die ebenfalls soweit reduziert sein kann, daß ein Kennwort (Pass-word)
gespeichert ist, mit dessen Eingabe der Zugriff zum Rechner und den Benutzerdaten
freigegeben wird. Hierdurch kann der Geräteaufsteller Abrechnungen und Auswertungen
zentral gesteuert durchführen. Auch ist die Überwachung und Abgabe der GEMA-Gebühren
bei einem derartigen zentralisierten System vereinfacht.
[0034] Der Musikautomat 4 kann jedoch auch eine große Titelanzahl vor Ort zur Verfügung
haben. Dies ist insbesondere für sehr oft gespielte Titel kostensparend.
[0035] Bei dem erfindungsgemäßen System sind die einzelnen Musikautomaten 4 direkt mit der
zentralen Einheit 2 oder zusätzlich mit Hilfe von lokalen Netzwerken miteinander verbunden.
[0036] Der Aufbau eines Musikautomaten ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Dieser Musikautomat
4 umfaßt ein Gehäuse 40, das mit einer Bildschirmeinheit 24 und einer Eingabetastatur
28 versehen ist. Des weiteren sind Bedienknöpfe und -tastaturen 42 vorgesehen, mit
denen die Bildschirmanzeige und die Lautsprecher 32a, 32b des Lautsprechersystems
32 eingestellt werden können. Sie umfassen auch einen Ein/Ausschalter. Des weiteren
ist auf der Vorderseite des Gehäuses 40 ein Schlitz 44 vorgesehen, der zur Aufnahme
von magnetisch kodierten Karten anstelle einer herkömmlichen Münzeinheit vorgesehen
ist. Das Gehäuse 40 weist einen Anschluß für eine Datenfernübertragungsleitung 16
und einen Anschluß 17 für ein lokales Netzwerk (LAN) auf. Des weiteren ist ein Anschluß
für ein Netzkabel 46 vorgesehen. Ein Kabel 48 führt zu einem nicht dargestellten Abspielgerät.
1. System von geldbetätigten Musikautomaten (4), mit einer Anzeige (28), einer Eingabeeinheit
(28) und mindestens einem Lautsprecher (32) sowie mit einer zentralen Einheit (2)
mit einem Zentralspeicher, in dem abspielbare Titel gespeichert sind, wobei die zentrale
Einheit über Datenfernübertragungsleitungen (16) mit den Musikautomaten verbunden
ist, wobei in der zentralen Einheit (2) eine zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit
für spezielle Betreiberabfragen und -auswertungen sowie für Nutzerabfragen vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abspielbetriebs über die betreffende Datenfernübertragungsleitung
ein Extrakt eines oder mehrerer Titel aus dem Zentralspeicher und/oder aus der zusätzlichen
Zugriffs- und Speichereinheit abrufbar ist, der über den Kopfhörer parallel zum laufenden
Abspielbetrieb für eine Titelauswahl abhörbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit zur Erfassung der Abspielhäufigkeiten
von Titeln oder Titelsammlungen vorgesehen ist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit nur auf bestimmte Weise kodierte
Titel oder Titelsammlungen erfaßt.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit Datensätze gespeichert sind,
die abspielbaren Titeln oder Titelsammlungen zugeordnet sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zusätzlichen Zugriffs- und Speichereinheit Datensätze gespeichert sind,
die von den abspielbaren Titeln oder Titelsammlungen unabhängig sind.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit Zusatzfunktionen abrufbar
sind.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit ein Geldspiel abrufbar ist.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswahleinrichtung vorgesehen ist, mittels der aus dem Zentralspeicher oder
dem oder den Musikautomaten verfügbare Titel an die zusätzliche Zugriffs- und Speichereinheit
übermittelt werden und zu einer Titelsammlung zusammengestellt werden, die auf dem
Musikautomaten abspielbar oder auf ein externes Speichermedium übertragbar ist.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Musikautomaten (4) jeweils an eine Hotline und/oder Datenbank des Betreibers
angeschlossen sind.
1. System of money-actuated juke boxes (4), having a display (24), an input unit (28)
and at least one loudspeaker (32) as well as having a central unit (2) with a central
store, in which playable titles are stored, the central unit being connected to the
juke boxes via remote data transmission lines (16), an additional access and storage
unit being prcvided in the central unit (2) for special operator queries and evaluations
as well as for user queries, characterised in that an extract of one or more titles
is recallable from the central store and/or from the additional access and storage
unit via the pertinent remote data transmission line during the playing operation,
said extract being audible via the headphones parallel to the current playing operation
for the selection of a title.
2. System according to claim 1, characterised in that the additional access and storage
unit is provided to detect the playing frequencies of titles or title collections.
3. System according to claim 2, characterised in that the additional access and storage
unit only detects titles or title collections which are coded in a predetermined manner.
4. System according to one of claims 1 to 3, characterised in that data records, which
are associated with playable titles or title collections, are stored in the additional
access and storage unit.
5. System according to one of claims 1 to 4, characterised in that data records, which
are independent of the playable titles or title collections, are stored in the additional
access and storage unit.
6. System according to claim 5, characterised in that additional functions are recallable
via the additional access and storage unit.
7. System according to claim 6, characterised in that a money game is recallable via
the additional access and storage unit.
8. System according to one of claims 1 to 7, characterised in that a selector arrangement
is provided, by means of which titles which are available from the central store or
from the juke box or boxes are transmitted to the additional access and storage unit
and combined to form a title collection, which can be played on the juke box or can
be transmitted to an external storage means.
9. System according to one of claims 1 to 8, characterised in that the juke boxes (4)
each communicate with a hotline and/or databank of the operator.
1. Système de juke-box (4) actionnés au moyen de pièces de monnaie, comportant un afficheur
(28), une unité de saisie (28) et au moins un haut-parleur (32) ainsi qu'une unité
centrale (2) avec une mémoire centrale, dans laquelle sont mémorisés des titres pouvant
être lus, l'unité centrale étant reliée aux juke-box par des lignes de télétransmission
de données (16), dans l'unité centrale (2) étant prévue une unité d'accès et de mémoire
supplémentaire pour des interrogations et des exploitations particulières de l'exploitant
ainsi que pour des interrogations de l'utilisateur, caractérisé en ce que pendant la lecture un extrait d'un ou de plusieurs titres peut être appelé,
à travers la ligne de télétransmission de données concernée, dans la mémoire centrale
et/ou l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire, qui peut être écouté, au moyen
du casque, parallèlement à la lecture en cours.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire est prévue pour enregistrer
les fréquences d'écoute de titres ou de compilations de titres.
3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire n'enregistre que de manière
déterminée des titres ou des compilations de titres codés.
4. Système selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire sont mémorisés des blocs
de données, qui sont associés à des titres ou compilations de titres pouvant être
lus.
5. Système selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que dans l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire sont mémorisés des blocs
de données qui sont indépendants des titres ou compilations de titres pouvant être
lus.
6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que des fonctions supplémentaires peuvent être appelées par l'intermédiaire
de l'unité d'accès et de mémoire supplémentaire.
7. Système selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un jeu à sous peut être appelé par l'intermédiaire de l'unité d'accès et
de mémoire supplémentaire.
8. Système selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de sélection, au moyen duquel des titres, disponibles
dans la mémoire centrale ou dans le ou les juke-box, sont transmis à l'unité d'accès
et de mémoire supplémentaire et réunis en une compilation de titres, qui peut être
lue sur le juke-box ou transmise à une mémoire externe.
9. Système selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les juke-box (4) sont raccordés chacun à une hotline et/ou une banque de
données de l'exploitant.