[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fassadenprofilkonstruktion mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Derartige Fassadenprofilkonstruktionen bestehen
üblicherweise aus in vertikaler Richtung verlaufenden Pfostenprofilen und daran befestigten,
in horizontaler Richtung verlaufenden Riegelprofilen. Diese Profile sind im wesentlichen
zweiteilig und bestehen aus raumseitig angeordneten Tragprofilen und wetterseitig
angeordneten Halteprofilen. Die wetterseitig angeordneten Halteprofile sind üblicherweise
als Druck- bzw. Deckprofile ausgestaltet. Üblicherweise sind die wetterseitig angeordneten
Halteprofile mittels Schraubverbindungen an den raumseitig angeordneten Tragprofilen
befestigt.
[0002] Zwischen den Tragprofilen und den Halteprofilen sind Flächenelemente fixiert. Diese
Flächenelemente können entweder in bevorzugter Ausführungsform Mehrscheibenisolierglaseinheiten
oder wärmedämmende Paneele sein. Die Isolierglaseinheiten können ferner als Fenster,
Türen oder Festfelder ausgeführt sein.
[0003] Die Fassadenprofile bestehen bei den gattungsmäßigen Fassadenprofilkonstruktionen
üblicherweise aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium. Zur Erzielung einer wirksamen
Wärmedämmung zwischen den raumseitig angeordneten Tragprofilen und den wetterseitig
angeordneten Halteprofilen sind zwischen diesen Profilen üblicherweise Wärmedämmprofile
angebracht. Die Isolierungswirkung der Wärmedämmprofile ist jedoch begrenzt, weil
die Wärmedämmprofile lediglich die Wärmeleitung zwischen den raumseitigen Tragprofilen
und den wetterseitigen Halteprofilen reduzieren. Insbesondere erfolgt bei den vorbekannten
Profilkonstruktionen keine Reduktion von Wärmeverlusten durch Wärmestrahlung und Wärmekonvektion
im Glasfalzbereich.
[0004] Ausgehend von diesen Nachteilen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Wärmedämmung
bei den gattungsmäßigen Fassadenprofilkonstruktionen zu verbessern. Diese Aufgabe
ist durch die Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Nach der Erfindung ist der Zwischenraum zwischen den Flächenelementen durch ein zusätzlich
eingebrachtes Isolierelement vollständig überdeckt. Das Isolierelement trägt zur Verbesserung
seiner Wärmedämmwirkung eine die Wärmestrahlung bzw. Konvektion hemmende Beschichtung.
Auf diese Weise ist die Wärmeabgabe vom raumseitig angeordneten Tragprofil zum wetterseitig
angeordneten Halteprofil deutlich eingedämmt. Die Wärmeübertragung durch Konvektion
ist ebenso deutlich verringert, weil die ruhenden Luftschichten erhalten bleiben.
Die im Bereich des Zwischenraums zwischen den Flächenelementen auftretenden Wärmeverluste
durch Konvektion sind durch die Erfindung deutlich reduziert, was auch einen nur geringen
Wärmeverlust durch Wärmeleitung durch das Halteprofil nach sich zieht.
[0006] Messungen an der erfindungsmäßigen Konstruktion haben ergeben, daß der die Fassadenkonstruktion
durchströmende Wärmestrom je Flächeneinheit, also die jeweilige Wärmedurchgangszahl
signifikant gesenkt ist. In unerwarteter Weise verringert sich die Wärmedurchgangszahl,
der sogenannte

k-Wert" bzw. erhöht sich der Wärmedurchgangswiderstand um etwa 20%, wenn nur eine
reflektierende Beschichtung im Zwischenraum zwischen den Flächenelementen angeordnet
ist und das Isolierelement selbst lediglich die Aufgabe hat, die die Wärmestrahlung
hemmende Beschichtung zu tragen, vom Isolierelement ansonsten also keine weitere isolierende
Wirkung ausgeht. Für den Fachmann ist es deshalb überraschend, mit einer vergleichsweise
einfachen Maßnahme derartige Quantensprünge im Emissionsverhalten der Fassadenprofilkonstruktion
zu erzielen.
[0007] Die auf den Anspruch 1 rückbezogenen Ansprüche betreffen teilweise zweckmäßige und
teilweise für sich erfinderische Weiterbildungen des im Anspruch 1 enthaltenen Erfindungsgedankens.
[0008] Nach Anspruch 2 handelt es sich bei dem Isolierelement um ein flächiges Teil. Auf
mindestens einer Seite des flächigen Teils, vorzugsweise auf der der Wetterseite zugewandten
Oberfläche ist die Beschichtung angeordnet. Es handelt sich hierbei um eine Beschichtung
mit geringer Emissivität, um die Wärmeverluste zusätzlich zu reduzieren. Anspruch
3 betrifft schließlich eine Ausführungsform des Isolierelements mit beidseitiger Beschichtung.
Nach Anspruch 4 ist es vorteilhaft, die auf einer oder beiden Flachseiten angeordnete
Beschichtung in eine entsprechende Ausnehmung in der Isolierelementflachseite einzulassen,
um die Beschichtung gegen äußere Einflüsse zu schützen. Außerdem entsteht durch das
Einlassen der Beschichtung eine ebene Flachseitenoberfläche.
[0009] Anspruch 5 betrifft schließlich eine Ausführungsform der Erfindung mit einer umlaufenden
Beschichtung, in welcher das Isolierelement gewissermaßen eingebettet einliegt.
[0010] Die Ansprüche 6,7 und 8 betreffen unterschiedliche Beschichtungsarten.
[0011] Die Ansprüche 9 bis 15 betreffen die Ausgestaltung des Isolierelements als flexibles
Dichtband, insbesondere Butylband. Das Butylband hat einerseits den Vorteil, daß es
infolge seiner Flexibilität auf der Baustelle einfach verarbeitet werden kann. Es
ist bei der Montage der Fassadenprofilkonstruktion deshalb einfach möglich, gewissermaßen
vom laufenden Meter, die jeweilis benötigte Butylbandlänge zu nehmen und zu verarbeiten.
Außerdem ist es vorteilhaft, das Butylband beidseitig mit einer Adhäsionsfläche zu
versehen. Auf diese Weise kann die reflektierende Beschichtung einfach auf das Butylband,
welches als Trägerelement wirksam ist, aufgeklebt werden. Der Vorteil dieser Ausführungsform
ist also die einfache Vormontierbarkeit des Isolierelements einerseits und die einfache
Montierbarkeit an der Fassadenprofilkonstruktion vor Ort auf der Baustelle andererseits.
Zudem ist es mit der Verwendung des Butylbandes möglich, an bekannten Fassadenprofilkonstruktionen
unverändert festzuhalten und das Butylband als zusätzliches Isolierelement einzubringen,
so daß weiterer Neukonstruktionsaufwand nicht anfällt. Nach den Ansprüche 10 und 11
ist es vorteilhaft, das Dichtband zwischen den Rändern der Flächenelemente einerseits
und den ihnen zugeordneten Rändern der Trag- bzw. Halteprofile andererseits (Anspruch
10) oder den an den Trag- und Halteprofilen angeordneten Dichtleisten (Anspruch 11)
andererseits klemmend zu haltern. Diese Art der randseitigen Halterung gewährleistet
einen sicheren und dichten Sitz des Dichtbands über die gesamte Länge des jeweiligen
Profils. Verbessert ist die Dichtwirkung durch die in Anspruch 12 vorgeschlagene Maßnahme,
die Dichtbandränder beschichtungsfrei zu halten. Die beschichtungsfreien Ränder des
Dichtbands wirken auf diese Weise vorteilhaft abdichtend mit den Dichtleisten bzw.
Rändern der Flächenelemente zusammen. Die Mehrlagigkeit des Dichtbands nach Anspruch
13 bewirkt eine Verbesserung der Dichtwirkungen des Dichtbands.
[0012] Anspruch 14 betrifft eine materialsparende Ausführungsform des Dichtbands. Es ist
möglich, die randseitigen Butylbandstreifen paarweise einander gegenüberliegend anzuordnen.
Die randseitig angebrachten Butylbandstreifen entfalten die konstruktiv erforderliche
Dichtwirkung, ohne daß im Dichtungsbereich weitere Bearbeitungsschritte erforderlich
sind.
[0013] Die Ansprüche 15 bis 20 betreffen eine Ausführungsform des Isolierelements als formstabiles
Kunststoffprofil.
[0014] Montagetechnisch vorteilhaft ist ferner die Ausgestaltung des Kunststoffprofils als
sogenanntes Schwingenprofil nach den Ansprüchen 16 und 17. Hierbei ist das Kunststoffprofil
in vorteilhafter Weise bei der Montage bereits am Schraubkanal gehalten bzw. vormontiert,
was das Aufsetzen des wetterseitigen Halteprofils erleichtert.
[0015] Die sich verjüngenden Freienden an den Kunststoffprofilen nach Anspruch 18 dienen
wiederum zur Montage der Profile zwischen den Randbereichen der Flächenelemente einerseits
und den Randbereichen der Trag- und Halteprofile bzw. deren Dichtleisten andererseits.
[0016] Die in Anspruch 19 vorgeschlagenen, die Innenflanken der Dichtleisten beaufschlagenden
Federhaken dienen schließlich zur weiteren Verbesserung der Dichtwirkungen der Fassadenkonstruktion.
[0017] Es sei ausschließlich erwähnt, daß sämtliche Ausführungsformen des Isolierelements
sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wetterseite als auch zugleich auf beiden
Seiten angeordnet sein können.
[0018] Anhand der in den Figurenzeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Erfindung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Horizontalschnitt durch eine Aluminium-Fassadenkonstruktion mit einem Butylband
als Isolierelement,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 mit einem Halteprofil, Dichtleisten und einem
Butylband mit beidseitig in die Oberflächen eingelassenen Beschichtungen und freigelassenen
Randstreifen,
- Fig. 3
- die Ausschnittsvergrößerung gemäß Fig. 2, jedoch einseitig mit durchgehend auf der
Oberfläche des Butylbandes aufgebrachter Beschichtung,
- Fig. 4
- den Ausschnitt gemäß Fig. 2 mit einem Isolierelement bestehend aus zwei mit ihren
einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen als Beschichtung
mit randseitig auf beiden Seiten der Folienstreifen angebrachten Butylbandstreifen,
- Fig. 5
- das Isolierelement gemäß Fig. 4, jedoch mit Butylbandstreifen auf nur einer Seite
und Dichtungsleisten am Halteprofil,
- Fig. 6
- ein Kunststoffprofil mit in Richtung auf die Raumseite vorstehenden Federarmen,
- Fig. 7
- das in Fig. 6 dargestellte Kunststoffprofil im Einbauzustand,
- Fig. 8
- das in Fig. 6 dargestellte Kunststoffprofil mit zusätzlichen Federhaken,
- Fig. 9
- das in Fig. 8 dargestellte Kunststoffprofil im Einbauzustand,
- Fig. 10
- eine Ausführungsform des Kunststoffprofils mit Hohlkörper,
- Fig. 11
- das in Fig. 10 dargestellte Kunststoffprofil im Einbauzustand,
- Fig. 12
- ein Kunststoffprofil mit Rastnase und sich verjüngenden Freienden,
- Fig. 13
- das in Fig. 12 dargestellte Kunststoffprofil im Einbauzustand.
[0019] Die erfindungsmäßige Fassadenprofilkonstruktion weist eine Raumseite 1 und eine Wetterseite
2 auf. Das Pfostenprofil 3 besteht im wesentlichen aus dem auf der Raumseite 1 angeordneten
Tragprofil 4 und dem auf der Wetterseite angeordneten Halteprofil 5. Das Halteprofil
5 besteht wiederum aus dem Druckprofil 6 und dem auf das Druckprofil 6 aufgerasteten
Deckprofil 7.
[0020] Das Druckprofil 6 ist mittels der in Achsrichtung 8 in den Schraubkanal 9 eingeschraubten
Befestigungsschraube 10 am Tragprofil 4 befestigt. Der sich in Achsrichtung 8 erstreckende
Schraubkanal 9 ist einstückig und mittig am Tragprofil 4 angeformt. In der zur Achsrichtung
8 rechtwinklig verlaufenden Querrichtung 11 verlaufen die im Ausführungsbeispiel als
Isolierglaseinheiten ausgebildeten Flächenelemente 12.
[0021] In Querrichtung 11 ist der Schraubkanal 9 jeweils flankiert von einer Aufnahmenut
13. In die Aufnahmenuten 13 sind die in der in den Zeichnungen nicht dargestellten,
sowohl zur Querrichtung 11 als auch zur Achsrichtung 8 senkrecht verlaufenden Vertikalrichtung
sich erstreckenden Tragprofildichtleisten 14 eingeschoben. Die Tragprofildichtleisten
14 liegen mit ihren Dichtlippen 15 im Montageendzustand an den Rändern der Flächenelemente
12 an.
[0022] Analog zu den Tragprofildichtleisten 14 sind am Druckprofil 6 Haltenuten 16 ausgebildet.
In den Haltenuten 16 sind ebenfalls in Vertikalrichtung verlaufende Halteprofildichtleisten
17 fixiert. Zwischen den Rändern der Flächenelemente 12 und den Dichtlippen 15 der
Halteprofildichtleisten 17 liegt das das Isolierelement in der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 bildende Dichtband 18 ein. In die beiden Oberflächen 19 des Dichtbands 18 ist
im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 eine Beschichtung 20 eingelassen.
[0023] Wie in der Darstellung der Fig. 2 besser zu erkennen ist, ist die Breite der Beschichtung
20 in Querrichtung 11 geringer als die Breite des Dichtbandes 18. Infolge dieser geringeren
Breite sind die Randbereiche 21 des Dichtbandes 18 unbeschichtet.
[0024] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Dichtband 18 auf der
dem Druckprofil 6 in Achsrichtung 8 abgewandten Oberfläche 19 wiederum die in die
Oberfläche 19 eingelassene Beschichtung 20 und die beschichtungsfreien Randbereiche
21 auf. Auf der dem Druckprofil 6 zugewandten Seite ist dagegen die Beschichtung 20
in Form einer Folie auf die Oberfläche 19 des Dichtbandes 18 aufgeklebt. Des weiteren
erstreckt sich die Beschichtung 20 über die gesamte Breite des Dichtbandes 18 in Querrichtung
11. Die Dichtlippen 15 der Halteprofildichtleisten 17 liegen also an der Beschichtung
20 in den Randbereichen 21 auf der dem Druckprofil 6 zugewandten Seite des Dichtbandes
18 an.
[0025] In dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Beschichtung aus zwei
mit ihren einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen 22.
Die Folienstreifen 22 tragen in den Randbereichen jeweils einen Butylbandstreifen
23. Aus der Zeichnung geht ferner hervor, daß das aus den Folienstreifen 22 und den
Butylbandstreifen 23 bestehende Isolierelement direkt an den Rändern des Druckprofils
6 anliegt.
[0026] Fig. 5 zeigt eine gegenüber Fig. 4 dahingehend abgewandelte Ausführungsform, daß
wetterseitig wiederum zwei miteinander verklebte Folienstreifen 22 vorgesehen sind.
Der wetterseitige Folienstreifen 22 liegt an den Dichtlippen 15 der Halteprofildichtleisten
17 an. Auf der den Halteprofildichtleisten 17 in Achsrichtung 8 abgewandten Seite
der Folienstreifen 22 sind wiederum Butylbandstreifen 23 angeordnet. In Achsrichtung
8 ist auf den Schraubkanal 9 das Dämmprofil 24 aufgerastet.
[0027] Das in Fig. 6 dargestellte Kunststoffprofil 26 weist eine umlaufende Beschichtung
20 auf. Aus dem eigentlichen Profilgrundkörper des Kunststoffprofils 26 stehen in
Achsrichtung 8 die Federarme 33 hinaus. Die Federarme 33 greifen hierbei in am Dämmprofil
24 ausgebildete Hinterhakteile 34 ein. Zusätzlich zu den Federarmen 33 sind bei dem
in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel an den Enden 30 des Kunststoffprofils
26 die in Achsrichtung den Federarmen 33 abgewandte Federhaken 35 ausgebildet. Im
Montageendzustand greifen die Federhaken 35 in die Innenflächen 31 der Halteprofildichtleisten
17 ein, wie der Darstellung der Fig. 9 zu entnehmen ist. Auf diese Weise ist eine
besonders gute Abdichtung bei der erfindungsmäßigen Fassadenkonstruktion erzielt.
[0028] Das in Fig. 10 gezeigte Ausführungsbeispiel des Kunststoffprofils 26 weist wiederum
eine umlaufende Beschichtung 20 und in Achsrichtung 8 vorstehende Federarme 33 auf.
Der Grundkörper des Kunststoffprofils 26 ist hierbei als Hohlkörper 36 ausgebildet.
Der Hohlkörper 36 bildet im Montageendzustand eine Art Dichtkissen. Der Hohlkörper
36 liegt im Montageendzustand sowohl an Randbereichen der Flächenelemente 12 als auch
an Bereichen der Innenflächen 31 der Halteprofildichtleisten 17 an und bewirkt somit
eine besonders gute Abdichtung der erfindungsmäßigen Fassadenkonstruktion.
[0029] Fig. 12 zeigt wiederum ein Kunststoffprofil 26 mit Federarmen 33. Bei dieser Ausführungsform
sind die Federarme 33 jedoch nicht im Bereich des Profilgrundkörpers, sondern im Bereich
ihrer in Achsrichtung 8 dem Profilgrundkörper abgewandten Enden miteinander verbunden.
Des weiteren sind die Enden 30 des Grundkörpers des mit einer umlaufenden Beschichtung
20 versehenen Kunststoffprofils 26 verjüngt ausgestaltet. Die verjüngte Ausgestaltung
der Enden 30 ermöglicht die in Fig. 13 dargestellte Montage der Enden 30 des Kunststoffprofils
26 zwischen den Halteprofildichtleisten 17 und Randbereichen der Flächenelemente 12.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Raumseite
- 2
- Wetterseite
- 3
- Pfostenprofil
- 4
- Tragprofil
- 5
- Halteprofil
- 6
- Druckprofil
- 7
- Deckprofil
- 8
- Achsrichtung
- 9
- Schraubkanal
- 10
- Befestigungsschraube
- 11
- Querrichtung
- 12
- Flächenelement
- 13
- Aufnahmenut
- 14
- Tragprofildichtleiste
- 15
- Dichtlippe
- 16
- Haltenut
- 17
- Halteprofildichtleiste
- 18
- Dichtband
- 19
- Oberfläche
- 20
- Beschichtung
- 21
- Randbereich
- 22
- Folienstreifen
- 23
- Butylbandstreifen
- 24
- Dämmprofil
- 26
- Kunststoffprofil
- 27
- U-Grund
- 28
- U-Schenkel
- 29
- Zwickel
- 30
- Ende
- 31
- Innenfläche
- 32
- Lagernut
- 33
- Federarm
- 34
- Hinterhakteil
- 35
- Federhaken
- 36
- Hohlkörper
1. Fassadenprofilkonstruktion
a) mit raumseitigen Tragprofilen (4),
b) mit wetterseitigen Halteprofilen (5),
c) mit zwischen den Trag- (4) und Halteprofilen (5) fixierten Flächenelementen (12)
und
d) mit jeweils zwischen zwei benachbarten Flächenelementen (12) gebildeten Zwischenräumen,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß die Zwischenräume von einem Isolierelement (18,26) vollständig überdeckt
sind und
f) daß das Isolierelement (18,26) mit einer die Wärmestrahlung hemmenden Beschichtung
(20) versehen ist.
2. Profilkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Isolierelement (18,26) flächig ist und
- daß die Beschichtung (20) auf einer Flachseite (19) angeordnet ist.
3. Profilkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Flachseiten (19) des Isolierelements (18,26) eine Beschichtung (20) tragen.
4. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung (20) in eine entsprechende Ausnehmung auf der Isolierelementflachseite
(19) eingelassen ist zur Erzeugung einer ebenen Flachseitenoberfläche.
5. Profilkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Isolierelement (18,26) in eine umlaufende Beschichtung (20) eingebettet einliegt.
6. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine wärmestrahlungshemmende, insbesondere verspiegelte Folie als Beschichtung (20).
7. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung (20) aus wärmestrahlungshemmendem Lack besteht.
8. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine auf das Isolierelement (18,26) aufgedampfte, wärmedämmende Beschichtung.
9. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein flexibles Dichtband (18), insbesondere ein Butylband als Isolierelement.
10. Profilkonstruktion nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Breite des Dichtbandes (18) größer ist als der Zwischenraum zwischen zwei
benachbarten Flächenelementen (12) und
- daß das Dichtband (18) im Montageendzustand zwischen den Rändern der Flächenelemente
(12) einerseits und den Rändern des jeweils zugeordneten Trag- (4) und/oder Halteprofils
(5) andererseits klemmend gehalten ist.
11. Profilkonstruktion nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Ränder der Trag- (4) und/oder Halteprofile (5) mit Aufnahmenuten (13) bzw.
Haltenuten (16) versehen sind zur Anbringung von Dichtleisten (14,17) und
- daß das Dichtband (18) im Montageendzustand dementsprechend zwischen den Rändern
der Flächenelemente (12) einerseits und den den Flächenelementen (12) zugewandten
Dichtlippen (15) der Dichtleisten (14,17) andererseits klemmfixiert ist.
12. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Beschichtung (20) der Breite des Zwischenraums entspricht derart,
daß das Dichtband (18) in dem zwischen den Rändern der Trag- (4) und/oder Halteprofile
(5) bzw. den Dichtleisten (14,17) und den Rändern der Flächenelemente (12) geklemmt
einliegenden Bereich jeweils einen beschichtungsfreien Rand (21) aufweist.
13. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein mehrlagiges, insbesondere doppellagiges Dichtband (18) als Isolierelement.
14. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein Isolierelement (18,26)
- mit zwei an ihren einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen
(22) als Beschichtung (20) und
- mit randseitig auf einer und/oder beiden Außenflächen der Folienstreifen angebrachten
Butylbandstreifen (23).
15. Profilkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch
ein formstabiles, vorzugsweise aus PVC bestehendes Kunststoffprofil als Isolierelement.
16. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
- einen am Tragprofil (4) etwa mittig angeordneten, in Richtung auf die Wetterseite
(2) vorstehenden Schraubkanal (9),
- ein am Schraubkanal (9) fixiertes Dämmprofil (24) und
- am Kunststoffprofil (26) etwa mittig angeformte, in Richtung auf die Raumseite (1)
vorstehende Federarme (33) zur formschlüssigen Fixierung am Dämmprofil (24).
17. Profilkonstruktion nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch
eine am Kunststoffprofil (26) etwa mittig fixierte Rastnase, deren Außenflanken als
Federarme (33) wirksam sind.
18. Profilkonstruktion nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
gekennzeichnet durch
sich verjüngende Freienden (30) des Kunststoffprofils (26) zur Montage zwischen den
Dichtleisten (14,17) und den Rändern der Trag- (4) und/oder Halteprofile (5).
19. Profilkonstruktion nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
gekennzeichnet durch
an den Freienden (30) der Kunststoffprofile (26) etwa senkrecht abstehende, im Montageendzustand
die Innenflächen (31) der Dichtleisten (14,17) beaufschlagende Federhaken.
20. Profilkonstruktion nach einem der Ansprüche 15 bis 19
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kunststoffprofil (26) als Hohlkörper ausgebildet ist.