[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fassadenprofilkonstruktion mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Aus DE-A-44 07 284 und EP-A-0 162 227 bekannte Fassadenprofilkonstruktionen
bestehen üblicherweise aus in vertikaler Richtung verlaufenden Pfostenprofilen und
daran befestigten, in horizontaler Richtung verlaufenden Riegelprofilen. Diese Profile
sind im wesentlichen zweiteilig und bestehen aus raumseitig angeordneten Tragprofilen
und wetterseitig angeordneten Halteprofilen. Die wetterseitig angeordneten Halteprofile
sind üblicherweise als Druck- bzw. Deckprofile ausgestaltet. Üblicherweise sind die
wetterseitig angeordneten Halteprofile mittels Schraubverbindungen an den raumseitig
angeordneten Tragprofilen befestigt.
[0002] Zwischen den Tragprofilen und den Halteprofilen sind Flächenelemente fixiert. Diese
Flächenelemente können entweder in bevorzugter Ausführungsform Mehrscheibenisolierglaseinheiten
oder wärmedämmende Paneele sein. Die Isolierglaseinheiten können ferner als Fenster,
Türen oder Festfelder ausgeführt sein.
[0003] Die Fassadenprofile bestehen bei den bekannten Fassadenprofilkonstruktionen üblicherweise
aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium. Zur Erzielung einer wirksamen Wärmedämmung
zwischen den raumseitig angeordneten Tragprofilen und den wetterseitig angeordneten
Halteprofilen sind zwischen diesen Profilen üblicherweise Wärmedämmprofile angebracht.
Die Isolierungswirkung der Wärmedämmprofile ist jedoch begrenzt, weil die Wärmedämmprofile
lediglich die Wärmeleitung zwischen den raumseitigen Tragprofilen und den wetterseitigen
Halteprofilen reduzieren. Insbesondere erfolgt bei den vorbekannten Profilkonstruktionen
keine Reduktion von Wärmeverlusten durch Wärmestrahlung und Wärmekonvektion im Glasfalzbereich.
Aus dem Katalog "Schüco Aluminium-Systeme für Fassaden und Lichtdächer", 1990, ist
die Verwendung von Zwischenräume von benachbarten Flächenelementen überdeckenden Butylbändern
zum Abhalten von Sichkerwasser bekannt.
[0004] Ausgehend von diesen Nachteilen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Wärmedämmung
und die Abdichtung zwischen dem Dichtband und den Dichtleisten bzw. den Rändern der
Flächenelemente bei den gattungsmäßigen Fassadenprofilkonstruktionen zu verbessern.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Nach der Erfindung ist der Zwischenraum zwischen den Flächenelementen durch ein zusätzlich
eingebrachtes Isolierelement vollständig überdeckt. Das Isolierelement trägt zur Verbesserung
seiner Wärmedämmwirkung eine die Wärmestrahlung bzw. Konvektion hemmende Beschichtung.
Auf diese Weise ist die Wärmeabgabe vom raumseitig angeordneten Tragprofil zum wetterseitig
angeordneten Halteprofil deutlich eingedämmt. Die Wärmeübertragung durch Konvektion
ist ebenso deutlich verringert, weil die ruhenden Luftschichten erhalten bleiben.
Die im Bereich des Zwischenraums zwischen den Flächenelementen auftretenden Wärmeverluste
durch Konvektion sind durch die Erfindung deutlich reduziert, was auch einen nur geringen
Wärmeverlust durch Wärmeleitung durch das Halteprofil nach sich zieht.
[0006] Messungen an der erfindungsmäßigen Konstruktion haben ergeben, daß der die Fassadenkonstruktion
durchströmende Wärmestrom je Flächeneinheit, also die jeweilige Wärmedurchgangszahl
signifikant gesenkt ist. In unerwarteter Weise verringert sich die Wärmedurchgangszahl,
der sogenannte "k-Wert" bzw. erhöht sich der Wärmedurchgangswiderstand um etwa 20%,
wenn nur eine reflektierende Beschichtung im Zwischenraum zwischen den Flächenelementen
angeordnet ist und das Isolierelement selbst lediglich die Aufgabe hat, die die Wärmestrahlung
hemmende Beschichtung zu tragen, vom Isolierelement ansonsten also keine weitere isolierende
Wirkung ausgeht. Für den Fachmann ist es deshalb überraschend, mit einer vergleichsweise
einfachen Maßnahme derartige Quantensprünge im Emissionsverhalten der Fassadenprofilkonstruktion
zu erzielen.
[0007] Erfindungsgemäß handelt es sich hierbei um eine Beschichtung mit geriner Emissivität,
um die Wärmeverluste zusätzlich zu reduzieren.
[0008] Verbessert ist die Dichtwirkung durch die Maßnahme, die Dichtbandränder beschichtungsfrei
zu halten. Die beschichtungsfreien Ränder des Dichtbands wirken auf diese Weise vorteilhaft
abdichtend mit den Dichtleisten bzw. Rändern der Flächenelemente zusammen.
[0009] Nach Anspruch 2 handelt es sich bei dem Isolierelement um ein flächiges Teil. Auf
mindestens einer Seite des flächigen Teils, vorzugsweise auf der der Wetterseite zugewandten
Oberfläche ist die Beschichtung angeordnet. Anspruch 3 betrifft schließlich eine Ausführungsform
des Isolierelements mit beidseitiger Beschichtung. Nach Anspruch 4 ist es vorteilhaft,
die auf einer oder beiden Flachseiten angeordnete Beschichtung in eine entsprechende
Ausnehmung in der Isolierelementflachseite einzulassen, um die Beschichtung gegen
äußere Einflüsse zu schützen. Außerdem entsteht durch das Einlassen der Beschichtung
eine ebene Flachseitenoberfläche.
[0010] Die Ansprüche 5, 6 und 7 betreffen unterschiedliche Beschichtungsarten.
[0011] Die Ansprüche 8 bis 10 betreffen die Ausgestaltung des Isolierelements als flexibles
Dichtband, insbesondere Butylband. Das Butylband hat einerseits den Vorteil, daß es
infolge seiner Flexibilität auf der Baustelle einfach verarbeitet werden kann. Es
ist bei der Montage der Fassadenprofilkonstruktion deshalb einfach möglich, gewissermaßen
vom laufenden Meter, die jeweilis benötigte Butylbandlänge zu nehmen und zu verarbeiten.
Außerdem ist es vorteilhaft, das Butylband beidseitig mit einer Adhäsionsfläche zu
versehen. Auf diese Weise kann die reflektierende Beschichtung einfach auf das Butylband,
welches als Trägerelement wirksam ist, aufgeklebt werden. Der Vorteil dieser Ausführungsform
ist also die einfache Vormontierbarkeit des Isolierelements einerseits und die einfache
Montierbarkeit an der Fassadenprofilkonstruktion vor Ort auf der Baustelle andererseits.
Zudem ist es mit der Verwendung des Butylbandes möglich, an bekannten Fassadenprofilkonstruktionen
unverändert festzuhalten und das Butylband als zusätzliches Isolierelement einzubringen,
so daß weiterer Neukonstruktionsaufwand nicht anfällt. Nach den Ansprüchen 8 und 9
ist es vorteilhaft, das Dichtband zwischen den Rändern der Flächenelemente einerseits
und den ihnen zugeordneten Rändern der Trag- bzw. Halteprofile andererseits (Anspruch
8) oder den an den Trag- und Halteprofilen angeordneten Dichtleisten (Anspruch 9)
andererseits klemmend zu haltern. Diese Art der randseitigen Halterung gewährleistet
einen sicheren und dichten Sitz des Dichtbands über die gesamte Länge des jeweiligen
Profils. Die Mehrlagigkeit des Dichtbands nach Anspruch 10 bewirkt eine Verbesserung
der Dichtwirkungen des Dichtbands.
[0012] Anspruch 11 betrifft eine Fassadenprofilkonstruktion mit einer materialsparenden
Ausführungsform des Dichtbands. Es ist möglich, die randseitigen Butylbandstreifen
paarweise einander gegenüberliegend anzuordnen. Die randseitig angebrachten Butylbandstreifen
entfalten die konstruktiv erforderliche Dichtwirkung, ohne daß im Dichtungsbereich
weitere Bearbeitungsschritte erforderlich sind.
[0013] Anhand der in den Figurenzeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Erfindung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Horizontalschnitt durch eine Aluminium-Fassadenkonstruktion mit einem Butylband
als Isolierelement,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 mit einem Halteprofil, Dichtleisten und einem
Butylband mit beidseitig in die Oberflächen eingelassenen Beschichtungen und freigelassenen
Randstreifen,
- Fig. 3
- den Ausschnitt gemäß Fig. 2 mit einem Isolierelement bestehend aus zwei mit ihren
einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen als Beschichtung
mit randseitig auf beiden Seiten der Folienstreifen angebrachten Butylbandstreifen.
[0014] Die erfindungsmäßige Fassadenprofilkonstruktion weist eine Raumseite 1 und eine Wetterseite
2 auf. Das Pfostenprofil 3 besteht im wesentlichen aus dem auf der Raumseite 1 angeordneten
Tragprofil 4 und dem auf der Wetterseite angeordneten Halteprofil 5. Das Halteprofil
5 besteht wiederum aus dem Druckprofil 6 und dem auf das Druckprofil 6 aufgerasteten
Deckprofil 7.
[0015] Das Druckprofil 6 ist mittels der in Achsrichtung 8 in den Schraubkanal 9 eingeschraubten
Befestigungsschraube 10 am Tragprofil 4 befestigt. Der sich in Achsrichtung 8 erstreckende
Schraubkanal 9 ist einstückig und mittig am Tragprofil 4 angeformt. In der zur Achsrichtung
8 rechtwinklig verlaufenden Querrichtung 11 verlaufen die im Ausführungsbeispiel als
Isolierglaseinheiten ausgebildeten Flächenelemente 12.
[0016] In Querrichtung 11 ist der Schraubkanal 9 jeweils flankiert von einer Aufnahmenut
13. In die Aufnahmenuten 13 sind die in der in den Zeichnungen nicht dargestellten,
sowohl zur Querrichtung 11 als auch zur Achsrichtung 8 senkrecht verlaufenden Vertikalrichtung
sich erstreckenden Tragprofildichtleisten 14 eingeschoben. Die Tragprofildichtleisten
14 liegen mit ihren Dichtlippen 15 im Montageendzustand an den Rändern der Flächenelemente
12 an.
[0017] Analog zu den Tragprofildichtleisten 14 sind am Druckprofil 6 Haltenuten 16 ausgebildet.
In den Haltenuten 16 sind ebenfalls in Vertikalrichtung verlaufende Halteprofildichtleisten
17 fixiert. Zwischen den Rändern der Flächenelemente 12 und den Dichtlippen 15 der
Halteprofildichtleisten 17 liegt das das Isolierelement in der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 bildende Dichtband 18 ein. In die beiden Oberflächen 19 des Dichtbands 18 ist
im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 eine Beschichtung 20 eingelassen.
[0018] Wie in der Darstellung der Fig. 2 besser zu erkennen ist, ist die Breite der Beschichtung
20 in Querrichtung 11 geringer als die Breite des Dichtbandes 18. Infolge dieser geringeren
Breite sind die Randbereiche 21 des Dichtbandes 18 unbeschichtet.
[0019] In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Beschichtung aus zwei
mit ihren einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen 22.
Die Folienstreifen 22 tragen in den Randbereichen jeweils einen Butylbandstreifen
23. Aus der Zeichnung geht ferner hervor, daß das aus den Folienstreifen 22 und den
Butylbandstreifen 23 bestehende Isolierelement direkt an den Rändern des Druckprofils
6 anliegt.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Raumseite
- 2
- Wetterseite
- 3
- Pfostenprofil
- 4
- Tragprofil
- 5
- Halteprofil
- 6
- Druckprofil
- 7
- Deckprofil
- 8
- Achsrichtung
- 9
- Schraubkanal
- 10
- Befestigungsschraube
- 11
- Querrichtung
- 12
- Flächenelement
- 13
- Aufnahmenut
- 14
- Tragprofildichtleiste
- 15
- Dichtlippe
- 16
- Haltenut
- 17
- Halteprofildichtleiste
- 18
- Dichtband
- 19
- Oberfläche
- 20
- Beschichtung
- 21
- Randbereich
- 22
- Folienstreifen
- 23
- Butylbandstreifen
- 24
- Dämmprofil
1. Fassadenprofilkonstruktion
a) mit raumseitigen Tragprofilen (4),
b) mit wetterseitigen Halteprofilen (5),
c) mit zwischen den Trag- (4) und Halteprofilen (5) fixierten Flächenelementen (12)
und
d) mit jeweils zwischen zwei benachbarten Flächenelementen (12) gebildeten Zwischenräumen,
e) wobei die Zwischenräume von einem Isolierelement (18) vollständig überdeckt sind,
f) wobei das Isolierelement (18) mit einer mittels einer geringen Emissivität die
Wärmestrahlung hemmenden reflektierenden Beschichtung (20) versehen ist und auf der
Wetterseite der Flächenelemente (12) angeordnet ist und
g) wobei das lsolierelement (18) ein flexibles Dichtband, insbesondere ein Butylband,
ist,
dadurch gekennzeichnet,
h) daß das Isolierelement unbeschichtete Randbereiche (21) auf beiden Oberflächen
(19) aufweist und
i) daß die Breite der Beschichtung (20) der Breite des Zwischenraums entspricht derart,
daß das Dichtband (18) in dem zwischen den Rändern der Trag- (4) und/oder Halteprofile
(5) und den Rändern der Flächenelemente (12) geklemmt einliegenden Bereich jeweils
einen beschichtungsfreien Rand (21) aufweist.
2. Profilkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Isolierelement (18) flächig ist und
- daß die Beschichtung (20) auf einer Flachseite (19) angeordnet ist.
3. Profilkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Flachseiten (19) des Isolierelements (18) eine Beschichtung (20) tragen.
4. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung (20) in eine entsprechende Ausnehmung auf der Isolierelementflachseite
(19) eingelassen ist zur Erzeugung einer ebenen Flachseitenoberfläche.
5. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine wärmestrahlungshemmende, insbesondere verspiegelte Folie als Beschichtung (20).
6. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung (20) aus wärmestrahlungshemmendem Lack besteht.
7. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine auf das Isolierelement (18) aufgedampfte, wärmedämmende Beschichtung.
8. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Breite des Dichtbandes (18) größer ist als der Zwischenraum zwischen zwei benachbarten
Flächenelementen (12) und
- daß das Dichtband (18) im Montageendzustand zwischen den Rändern der Flächenelemente
(12) einerseits und den Rändern des jeweils zugeordneten Trag- (4) und/oder Halteprofils
(5) andererseits klemmend gehalten ist.
9. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Ränder der Trag- (4) und/oder Halteprofile (5) mit Aufnahmenuten (13) bzw. Haltenuten
(16) versehen sind zur Anbringung von Dichtleisten (14,17) und
- daß das Dichtband (18) im Montageendzustand dementsprechend zwischen den Rändern der
Flächenelemente (12) einerseits und den den Flächenelementen (12) zugewandten Dichtlippen
(15) der Dichtleisten (14,17) andererseits klemmfixiert ist.
10. Profilkonstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein mehrlagiges, insbesondere doppellagiges Dichtband (18) als Isolierelement.
11. Fassadenprofilkonstruktion
a) mit raumseitigen Tragprofilen (4),
b) mit wetterseitigen Halteprofilen (5),
c) mit zwischen den Trag- (4) und Halteprofilen (5) fixierten Flächenelementen (12)
und
d) mit jeweils zwischen zwei benachbarten Flächenelementen (12) gebildeten Zwischenräumen,
e) wobei die Zwischenräume von einem Isolierelement (18) vollständig überdeckt sind,
f) wobei das Isolierelement (18) mit einer mittels einer geringen Emissivität die
Wärmestrahlung hemmenden reflektierenden Beschichtung (20) versehen ist und auf der
Wetterseite der Flächenelemente (12) angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
g) daß das Isolierelement (18) besteht aus
a) zwei an ihren einander zugewandten Oberflächen miteinander verklebten Folienstreifen
(22) als Beschichtung (20) und
b) aus randseitig auf den beiden Oberflächen der Folienstreifen angebrachten Butylbandstreifen
(23) als Rand (21).
1. Façade profile construction
a) having supporting profiles (4) on the room side,
b) having retaining profiles (5) on the weather side,
c) having surface elements (12) fixed between the supporting (4) and retaining (5)
profiles and
d) having interspaces respectively formed between two adjacent surface elements (12),
e) the interspaces being covered completely by an insulating element (18),
f) the insulating element (18) being provided with a reflective coating (20) inhibiting
the thermal radiation by means of a low emissivity, and being arranged on the weather
side of the surface elements (12), and
g) the insulating element (18) being a flexible sealing tape, in particular a butyl
tape,
characterized in that the insulating element has uncoated edge regions (21) on both surfaces (19) and
h) in that the width of the coating (20) corresponds to the width of the interspace in such
a way that the sealing tape (18) in each case has a coating-free edge (21) in the
region clamped in between the edges of the supporting (4) and/or retaining profiles
(5) and the edges of the surface elements (12).
2. Profile construction according to Claim 1,
characterized
- in that the insulating element (18) is flat and
- in that the coating (20) is arranged on one flat side (19).
3. Profile construction according to Claim 1, characterized in that both flat sides (19) of the insulating element (18) bear a coating (20).
4. Profile construction according to one or more of the preceding claims, characterized in that the coating (20) is let into a corresponding recess on the insulating element flat
side (19) in order to produce a level flat side surface.
5. Profile construction according to one or more of the preceding claims, characterized by a film which inhibits thermal radiation, in particular a reflective film, as the
coating (20).
6. Profile construction according to one or more of the preceding claims, characterized in that the coating (20) consists of varnish which inhibits thermal radiation.
7. Profile construction according to one or more of the preceding claims, characterized by a thermally insulating coating vapour-deposited onto the insulating element (18).
8. Profile construction according to one or more of the preceding claims,
characterized
- in that the width of the sealing tape (18) is greater than the interspace between two adjacent
surface elements (12) and
- in that, in the finally installed state, the sealing tape (18) is held in a clamping manner
between the edges of the surface elements (12), on the one hand, and the edges of
the respectively associated supporting (4) and/or retaining profile (5), on the other
hand.
9. Profile construction according to one or more of the preceding claims,
characterized
- in that the edges of the supporting (4) and/or retaining profiles (5) are provided with accommodating
grooves (13) and retaining grooves (16), respectively, in order to fit sealing strips
(14, 17), and
- in that, in the finally installed state, the sealing tape (18) is accordingly fixed by clamping
between the edges of the surface elements (12), on the one hand, and the sealing lips
(15) of the sealing strips (14, 17) facing the surface elements (12), on the other
hand.
10. Profile construction according to one or more of the preceding claims, characterized in that the width of the coating (20) corresponds to the width of the interspace in such
a way that the sealing tape (18) in each case has a coating-free edge (21) in the
region clamped in between the sealing strips (14, 17) and the edges of the surface
elements (12).
11. Façade profile construction
a) having supporting profiles (4) on the room side,
b) having retaining profiles (5) on the weather side,
c) having surface elements (12) fixed between the supporting (4) and retaining (5)
profiles and
d) having interspaces respectively formed between two adjacent surface elements (12),
e) the interspaces being covered completely by an insulating element (18),
f) the insulating element (18) being provided with a reflective coating (20) inhibiting
the thermal radiation by means of a low emissivity, and being arranged on the weather
side of the surface elements (12),
characterized
g) in that the insulating element (18) comprises
a) two film strips (22) adhesively bonded to each other on their mutually facing surfaces
as a coating (20), and
b) butyl tape strips (23) fitted to the edges of the two surfaces of the film strips
as an edge (21).
1. Construction de profilé pour façade :
a) comprenant des profilés porteurs intérieurs (4),
b) comprenant des profilés de maintien extérieurs (5),
c) comprenant des éléments plans (12) fixés entre les profilés porteurs (4) et les
profilés de maintien (5), et
d) comprenant des volumes intermédiaires formés entre deux éléments plans voisins
(12),
e) dans laquelle les volumes intermédiaires sont totalement recouverts par un élément
isolant (18),
f) dans laquelle l'élément isolant (18) est pourvu d'un revêtement réflecteur (20)
de faible émissivité qui freine le rayonnement thermique et est agencé sur le côté
extérieur des éléments plans (12), et
g) dans laquelle l'élément isolant est une bande d'étanchement flexible (18), en particulier
une bande de butyle,
caractérisée en ce que
h) l'élément isolant comporte des zones de bordure (21) non revêtues sur les deux
surfaces (19), et
i) la largeur du revêtement (20) correspond à la largeur de l'espace intermédiaire,
de telle manière que la bande d'étanchement (18) comporte une bordure respective (21)
dépourvue de revêtement dans la région logée de manière serrée entre les bordures
des profilés porteurs (4) et/ou des profilés de maintien (5) et les bordures des éléments
plans (12).
2. Construction de profilé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
- l'élément isolant (18) présente une certaine surface, et
- le revêtement (20) est agencé sur un côté plat (19).
3. Construction de profilé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les deux côtés plats (19) de l'élément isolant (18) portent un revêtement (20).
4. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le revêtement (20) est intégré dans un évidement correspondant sur le côté plat (19)
de l'élément isolant pour engendrer une surface plane sur le côté plat.
5. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par un film qui freine le rayonnement thermique, en particulier un film spéculaire, à
titre de revêtement (20).
6. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le revêtement (20) est constitué par une peinture qui freine le rayonnement thermique.
7. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par un revêtement thermiquement isolant, appliqué par vaporisation sur l'élément isolant
(18).
8. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
- la largeur de la bande d'étanchement (18) est supérieure à l'espace intermédiaire
entre deux éléments plans voisins (12), et
- la bande d'étanchement (18) est maintenue de façon serrée, dans la situation de
montage finale, entre les bordures des éléments plans (12) d'une part et les bordures
du profilé porteur (4) et/ou du profilé de maintien (5) respectivement associé.
9. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que :
- les bordures des profilés porteurs (4) et/ou des profilés de maintien (5) sont pourvues
de rainures de réception (13) ou respectivement de rainures de maintien (16) pour
le montage de barrettes d'étanchement (14, 17), et
- la bande d'étanchement (18) est fixée de façon serrée, dans la situation de montage
final, de manière correspondante, entre les bordures des éléments plans (12) d'une
part, et les lèvres d'étanchement (15), des barrettes d'étanchement (14, 17), tournées
vers les éléments plans (12) d'autre part.
10. Construction de profilé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par une bande d'étanchement (18) à plusieurs couches, en particulier à deux couches,
à titre d'élément isolant.
11. Construction de profilé pour façade :
a) comprenant des profilés porteurs intérieurs (4),
b) comprenant des profilés de maintien extérieurs (5),
c) comprenant des éléments plans (12) fixés entre les profilés porteurs (4) et les
profilés de maintien (5), et
d) comprenant des volumes intermédiaires formés entre deux éléments plans voisins
(12),
e) dans laquelle les volumes intermédiaires sont totalement recouverts par un élément
isolant (18),
f) dans laquelle l'élément isolant (18) est pourvu d'un revêtement réflecteur (20)
de faible émissivité qui freine le rayonnement thermique et est agencé sur le côté
extérieur des éléments plans (12),
caractérisée en ce que
g) l'élément isolant (18) est composé de :
a) deux bandes de film (22) collées l'une à l'autre au niveau de leurs surfaces tournées
l'une vers l'autre, à titre de revêtement (20), et
b) des bandes de nappe de butyle (23) appliquées sur le côté de la bordure sur les
deux surfaces des bandes de film, à titre de bordure (21).