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EP 0 792 606 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2002 Patentblatt 2002/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.1996 |
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Regal
Storage rack
Etagère
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
27.02.1996 DE 29603568 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.1997 Patentblatt 1997/36 |
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Patentinhaber: Gustav Stabernack GmbH |
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D-36341 Lauterbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmitt, Paul
36341 Lauterbach,
Hessen (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 484 986 DE-A- 4 341 617 US-A- 3 018 898
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WO-A-92/12026 DE-U- 8 616 603
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Regal mit mindestens einer Tragsäule, mindestens
einer quer an dieser angeordneten Tragstange und mindestens einem an der Tragstange
angeordneten Regalboden.
[0002] Derartige Regale sind z.B. aus der EP-A- 0 484 986 bekannt. Diese bestehen üblicherweise
aus gefalteten Pappenzuschnitten und umfassen mehrere Seitenwände als Tragsäulen durch
die sich Regalstangen erstrecken, auf denen kastenförmig ausgeformte Regalböden angeordnet
sind. Durch das im Stand der Technik verwendete Material lassen sich diese Regale
individuell gestalten und vorteilhafterweise zu Verkaufszwekken verwenden. Bisher
mußten jedoch für die verschiedenen Verkaufsstellen, bei denen jeweils unterschiedliche
Absatzmengen zu erwarten waren, verschiedene Größen von solchen Regalen hergestellt
werden. Dies hatte zum Nachteil, daß eine Vielzahl von Zuschnitten erforderlich war,
was die Kosten für Lagerung und Herstellung der Regale bzw. Pappenzuschnitte sehr
schnell ansteigen ließ.
[0003] Die US-A-3018898 zeigt eine teleskopierbare Stützstange, deren unteres Ende einen
Stützfuß aufweist und dessen oberes Ende gegen eine Decke mittels eines federvorgespannten
Andrückelementes andrückbar ist. Die beiden gegeneinander teleskopierbaren Stangenbereiche
sind ineinander gesteckt und werden mittels seitlich angeordneter Halteelemente arretiert.
Hierzu weisen die Halteelemente Einsteckabschnitte auf, die in zueinander fluchtende
Löcher der teleskopierbaren Stangenbereiche einführbar sind. Am vorderen Ende sind
diese Halteelemente mit einem geschlitzten Haltering versehen, in den Aufnahmegefäße
einsteckbar sind.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Regal der eingangs genannten Art
bereitzustellen, das individuell an die entsprechenden Darbietungsbedingungen angepaßt
werden kann.
[0005] Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Tragsäule aus mindestens zwei
zueinander teleskopierbaren und in ihren Stellungen zueinander festlegbaren Bauelementen
aus Pappenzuschnitten besteht, die mittels der, durch diese sich zumindest teilweise
hindurcherstreckenden Tragstange in den verschiedenen Stellungen arretierbar sind.
[0006] Die Tragstange übernimmt somit eine Doppelfunktion. Zum einen wird durch diese der
Regalboden gehalten und zum anderen gleichzeitig die Bauelemente zueinander arretiert.
Die Teleskopierbarkeit der Tragsäule macht es nunmehr möglich, daß eine unterschiedliche
Anzahl an Regalstangen und Regalböden an der Tragsäule entsprechend den jeweiligen
Bedingungen angeordnet werden kann. Sind z.B. lediglich wenige Regalböden erforderlich,
so können die Bauelemente in ihrer eingefahrenen Stellung zueinander arretiert werden.
Der Telekopierbarkeit sind nach oben nahezu keine Grenzen gesetzt, so daß abhängig
von der aufzubringenden Stabilität eine beliebige Höhe mit beliebig vielen Regalböden
des Regals erstellt werden kann.
[0007] Als besonders stabil und somit tragfähig haben sich gemäß einer Ausführungsform Bauelemente
herausgestellt, die im Querschnitt rohrförmig ausgebildet und ineinandergesteckt sind
und weiterhin miteinander in Fluchtung bringbare Öffnungen zum Einstecken der Tragstange
oder Tragstangen in den verschiedenen Stellungen aufweisen. Durch die Rohrform kann
durch relativ geringen Materialaufwand eine ausreichende, zum Teil auch nur einseitige
Befestigung der Tragstangen erzielt werden.
[0008] Günstigerweise können die Bauelemente im Querschnitt ein rechteckiges Kastenhohlprofil
bilden, was abhängig vom Herstellungsverfahren besonders einfach bereitzustellen ist.
[0009] Wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform mindestens zwei und im wesentlichen parallelen
Abstand zueinander angeordnete Tragsäulen mit jeweils mindestens einer Tragstange
vorgesehen sind, wobei der mindestens ein Regalboden sich von einer Tragstange der
vorderen Tragsäule zu einer zugeordneten Tragstange der hinteren Tragsäule erstreckt,
kann eine gewünschte Winkellage der Regalböden durch die Anordnung der Tragstange
auf unterschiedlichen Höhen an der jeweiligen Tragsäule eingestellt werden. Dies hat
weiterhin den Vorteil, daß sich die Last eines Regalbodens auf mindestens zwei Tragstangen
und zwei Tragsäulen verteilt. Insbesondere die schräge Anordnung von zwei Tragstangen
gehaltenen Regalböden hat sich für die Verkaufszwecke bestimmter Warengruppen sehr
gut bewährt. Des weiteren sei angemerkt, daß durch die Hintereinanderanordnung der
Tragsäulen auf äußere Tragsäulen verzichtet werden kann, weshalb die Regalböden auch
von der Seite her sehr gut zugänglich sind.
[0010] Um eine gewisse Anschlagwirkung und eine erhöhte Festigkeit der Tragstangen zu erzielen,
können diese im Querschnitt L-förmig oder V-förmig ausgebildet sein, wobei die Öffnungen
in den Bauelementen der Tragsäulen daran angepaßt sind. Hierdurch ist gleichzeitig
eine Verdrehsicherung der Tragstangen in den Tragsäulen gegeben. Auch die Schräglage
der Regalböden stellt bei dieser Ausführungsform keinen nennenswerten Aufwand dar,
da diese automatisch in gewünschter Weise an den Tragstangen anschlagen.
[0011] Eine Ausrichtung der Regalböden im wesentlichen unabhängig von der Aufstellrichtung
der Tragsäulen kann dadurch erreicht werden, daß jede Tragsäule mehrere Reihen von
Öffnungen mit zum Teil unterschiedlichen Ausrichtungen zum wahlweise Positionieren
der Tragstangen aufweist. Hierbei ist es insbesondere wichtig, daß es zur Vereinfachung
der Montage unerheblich sein soll, wenn die Tragsäule versehentlich um ihre Längsachse
verdreht positioniert worden ist.
[0012] Vorteilhafterweise stehen bei einer Variante die Tragstangen auf mindestens zwei
Seiten der Tragsäulen zum Anordnen von Regalböden hervor, so daß mittels einer Tragsäule
eine größere Anzahl von Regalböden verwendet werden können.
[0013] Zum besseren Positionieren der Regalware und insbesondere Verhindern deren Abrutschens
bei Schrägstellung der Regalböden, können die Regalböden kastenförmig ausgebildet
sein, um die Regalware besser zu sichern.
[0014] Des weiteren können die Regalböden eine Rückwand aufweisen, um ein versehentliches
Abkippen der Regalware in die falsche Richtung zu verhindern und um eine optische
Aufbereitung zu erwirken.
[0015] Besonders kostengünstig und mit geringem Aufwand dekorativ zu gestalten ist ein Regal,
das insgesamt aus Pappenzuschnitten hergestellt ist. Hierbei zeigt sich, daß die Form
der Tragsäulen sich aus den Pappenzuschnitten sehr leicht in geeigneter Stabilität
herstellen läßt.
[0016] Um eine möglichst vollständige Entsorgung des Regals nach der Verwendung sicherzustellen,
können auch die Tragstangen aus einem Stab aus gepreßter Pappe hergestellt sein. Regalstangen
aus gepreßter Pappe werden von der Anmelderin schon verwendet und haben sich bestens
bewährt.
[0017] Darüber hinaus können an der Tragstange Verankerungsmittel zum Arretieren an der
Tragsäule angeordnet sein, um auch die Montage durch Bereitstellung eines Anschlages
zu erleichtern.
[0018] Im folgenden wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Regals gemäß der vorliegenden
Erfindung,
- Fig. 2
- eine Längsschnitt durch eine Tragsäule in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 3
- einen Pappenzuschnitt des oberen Bauelementes der Tragsäule,
- Fig. 4
- einen Zuschnitt des unteren Bauelementes der Tragsäule und
- Fig. 5
- ein Zuschnittsteil eines Bodenelementes des Regals.
[0019] Das in Figur 1 gezeigte Regal besteht im wesentlichen aus einem quaderförmigen Grundelement
1, zwei an diesem angeordneten Tragsäulen 2, seitlich an den Tragsäulen 2 hervorstehenden
Tragstangen 3 und auf den Tragstangen 3 angeordneten Regalböden 4.
[0020] Das Grundelement 1 umfaßt Arretiermittel 5, die im wesentlichen paßgenau in ein palettenförmiges
Basiselement 6 eingreifen. Somit kann das Regal mit gängigen Gabeltransportmitteln
in seine Position gefahren werden.
[0021] Jede Tragsäule besteht aus einem rohrförmigen unteren Bauelement 7 und einem oberen,
auf das untere aufgesteckte Bauelement 8. Das untere Bauelement 7 erstreckt sich in
eine entsprechende Öffnung 9 im Grundelement 1 und sitzt mit der unteren Stirnseite
auf dem Basiselement 6 auf. Sowohl das obere als auch das untere Bauelement 7, 8 sind
im Querschnitt als quadratisches Hohlrohr ausgebildet. Dabei ist der Innenquerschnitt
des oberen Bauelementes 8 geringfügig größer als der des unteren Bauelementes 7, damit
dieses aufsteckbar ist.
[0022] Jedes Bauelement 7, 8 weist an zwei gegenüberliegenden Seiten 12 zwei Reihen Winkelöffnungen
10, 11 zum Einstecken der Tragstangen 3 auf. Die Winkelöffnung 10, 11 des oberen und
unteren Bauelementes 7, 8 können jeweils miteinander in Fluchtung gebracht werden,
so daß sich eine Tragstange 3 von der einen Seite 12 zur anderen Seite 12 hindurchschieben
läßt. Die Winkelöffnungen 10 und 11 weisen entsprechend eine andere Ausrichtung auf,
damit auch die Anordnung der Tragstangen 3 in verschiedenen Stellungen erfolgen kann.
[0023] Die Tragstangen 3 sind bevorzugt aus gepreßter Pappe hergestellt und als sogenannte
"Öko -Leisten" erhältlich.
[0024] Jeweils ein einander zugeordnetes Paar der Tragstangen 3, von denen jeweils eine
an der vorderen Tragsäule 2 und einer an der hinteren Tragsäule 2 angeordnet ist,
halten einen Regalboden 4. Durch die Winkelform der Tragstangen 3 ist der Regalboden
4 sicher zwischen diesen beiden gehalten. Der Regalboden 4 kann kastenförmig mit Seitenwänden
13 und einer Rückwand 14 ausgebildet sein.
[0025] Wie anhand der Figuren 3 und 4 zu sehen ist, sind die Bauelemente 7, 8 für die Tragsäule
2 aus einem Pappenzuschnitt hergestellt, der entsprechend den Faltlinien 15, 16, eine
Klebeleiste 17 sowie Deckelelemente 19, 20 umfaßt. Dadurch kann das obere und untere
Bauelement 7, 8 jeweils in gewünschter Weise an einem Ende verschlossen ausgebildet
sein. Im gezeigten Falle weist das obere Bauelement 8 an seinem oberen Ende einen
Deckel 18 auf. Die Bauelemente 7, 8 werden durch entsprechendes Falten entlang der
Faltlinien 15, 16, Einklappen der Deckelelemente 19, 20 und Verkleben mittels der
Klebeleiste 17 in die entsprechende Form überführt. Das untere Bauelement 7 ist bei
dieser Ausführungsform länger ausgebildet, da sich dieses zum Teil in das Grundelement
1 erstreckt.
[0026] Anhand der Figur 5 ist zu erkennen, daß das Grundelement ebenfalls aus einem Pappenzuschnitt
hergestellt wird. Dabei werden zwei der in Figur 5 dargestellten Pappenzuschnitte
verwendet und mittels der Klebeleiste 17 miteinander verbunden. Hier dienen die Zuschnittselemente
21, 22 zum Formen der Oberseite 23 des Grundelementes 1. Die Nasen 24 am Zuschnittselement
21 greifen beim Zusammenfügen in die Schlitze 25 ein. Gleichsam verhält es sich mit
den Nasen 24 an den Elementen 20 und den Schlitzen 25 an den Elementen 19 des oberen
Bauelementes 8. Die Arretiermittel 5 sind ebenfalls aus dem Zuschnitt herausgestanzt
und somit auf einfachste Weise erzeugt. Im Zuschnittselement 21 sind diagonale Einschnitte
26 mit einer mittigen Öffnung 27 sowie Faltlinien 28 eingeformt. Hierdurch sind federartige
Lappen 29 gebildet, die nach innen zurückfedern, wenn das untere Bauelement 7 in diesem
Bereich eingesteckt wird. Durch Zurückfedern der Lappen 29 entsteht dann die von den
Faltlinien 28 umgrenzte Öffnung 9. Die Federlappen 29 stabilisieren dann das untere
Bauelement 7 und halten dieses sicher in seiner aufrechten Stellung. Die Unterseite
des Bauelementes 7 stützt sich dann am Boden des Grundelementes 1 auf dem Basiselement
6 ab.
[0027] Sowohl die Größe als auch die Form der Öffnungen 10 und 11 sowie deren Winkellage
können beliebig zum Anordnen der Regalböden 4 ausgebildet sein. Selbstverständlicher
Weise können dadurch auch unterschiedliche Tragstangen 3 verwendet werden und eine
schräge Anordnung der Regalböden 4 erfolgen.
[0028] Im folgenden wird die Wirkungs- und Funktionsweise des obigen Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0029] Insbesondere im Querschnitt von Figur 2 ist zu erkennen, daß das untere Bauelement
7 und obere Bauelement 8 teleskopartig ineinandergreifen und nach Entfernen der Tragstangen
3 gegeneinander in Achsrichtung verschiebbar sind. Sobald die Öffnungen 10 oder 11
in den Seiten 12 des unteren und oberen Bauelementes 7, 8 miteinander in Fluchtung
gebracht sind, können durch Einführen der Tragstangen 3 die beiden Bauelemente 7,
8 gegeneinander arretiert werden. Dadurch ist eine stufenweise teleskopartige Verlängerung
der Tragsäule 2 möglich, so daß diese die unterschiedlichsten Höhen einnehmen kann.
Dies hat zum Vorteil, daß ein und dieselbe Regalkonstruktion zur Bereitstellung unterschiedlichster
Anzahlen von Regalböden 4 Verwendung finden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß die Öffnungen 10, 11 an der vorderen Tragsäule 2 und der hinteren Tragsäule 2
auf unterschiedlichem Niveau angeordnet sein können, so daß sich eine automatische
Schrägschlage der Regalböden 4 ergibt, was für zahlreiche Anwendungsfälle gewünscht
ist. Eine solche Schräglage läßt sich auch durch unterschiedlich starkes Teleskopieren
der beiden Tragsäulen 2 relativ zueinander verursachen. Die unterschiedliche Ausrichtung
der Winkelöffnung 10 und 11 macht es möglich die Regalböden 4 sowohl zugänglich von
der einen als auch von der anderen Seite anzuordnen, abhängig von der Positionierung
des Basiselementes 6. Ein solches Regal ist auch gut von der Seite zugänglich, da
die Abstützung der Regalböden 4 durch zwei zentral angeordnete Tragsäulen und daran
seitlich hervorstehenden Tragstangen 3 ausgeführt wird.
[0030] Da das beschriebene Regal üblicherweise komplett aus Pappenzuschnitten hergestellt
wird, ergibt sich eine sowohl preiswerte als auch sehr einfach mit entsprechenden
Dekorelementen versehbare Ausführungsform eines Regals. Diese eignet sich insbesondere
zur Stellung von Regalsystemen für Verkaufszwecke, die nur eine begrenzte Lebensdauer
haben. Durch die variable Gestaltung der Tragsäulenhöhe und der dadurch variablen
Anzahl an Regalböden 4 läßt sich ein und dieselbe Regalvariante vielseitiger Einsetzen,
gleichgültig, ob große oder kleine Mengen an Waren verkauft werden sollen.
1. Regal mit mindestens einer Tragsäule (2), mindestens einer quer an dieser angeordneten
Tragstange (3) und mindestens einem an der Tragstange (3) angeordneten Regalboden
(4),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragsäule (2) aus mindestens zwei zueinander teleskopierbaren und in ihren Stellungen
zueinander festlegbaren Bauelementen (7, 8) aus Pappenzuschnitten besteht, die mittels
der durch diese sich zumindest teilweise hindurcherstreckende Tragstange (3) in den
verschiedenen Stellungen arretierbar sind.
2. Regal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bauelemente (7, 8) für die Tragsäule (2) im Querschnitt rohrförmig ausgebildet
und ineinandergesteckt sind und miteinander in Fluchtung bringbare Öffnungen (10,
11) zum Einstecken der Tragstange (3) oder Tragstangen (3) in den verschiedenen Stellungen
aufweisen.
3. Regal nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bauelemente (7, 8) im Querschnitt ein rechteckiges Kastenhohlprofil bilden.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei in im wesentlichen parallelen Abstand zueinander angeordnete Tragsäulen
(2) mit jeweils mindestens einer Tragstange (3) vorgesehen sind, wobei der mindestens
eine Regalboden (4) sich von einer Tragstange (3) der vorderen Tragsäule (2) zu einer
zugeordneten Tragstange (3) der hinteren Tragsäule (2) erstreckt.
5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstangen (3) im Querschnitt L-förmig oder V-förmig ausgebildet sind und die
Öffnungen (10, 11) in den Bauelementen (7, 8) der Tragsäulen (2) daran angepaßt sind.
6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Tragsäule (2) mehrere Reihen von Öffnungen (10, 11) mit zum Teil unterschiedlichen
Ausrichtungen zum wahlweise Positionieren der Tragstangen (3) aufweist.
7. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstangen (3) auf mindestens zwei Seiten der Tragsäulen (2) zum Anordnen von
Regalböden (4) hervorstehen.
8. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regalböden (4) kastenförmig ausgebildet sind.
9. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regalböden (4) eine Rückwand (14) aufweisen.
10. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gesamte Regal aus Pappenzuschnitten hergestellt ist.
11. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstange (3) aus einem Stab aus gepreßter Pappe hergestellt ist.
12. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstange (3) Verankerungsmittel zum Arretieren an der Tragsäule (2) aufweist.
1. Rack having at least one supporting column (2), at least one supporting bar (3) disposed
transversely to said supporting column, and at least one rack tray (4) disposed on
said supporting bar (3),
characterised in that
the supporting column (2) consists of at least two structural elements (7, 8) made
of cardboard blanks which can be telescoped in relation to one another and secured
in their positions in relation to one another and which can be locked in the various
positions by means of the supporting bar (3) which passes, at least partially, through
said structural elements.
2. Rack according to claim 1,
characterised in that
the structural elements (7, 8) for the supporting column (2) are of tubular construction
in cross-section and are slipped into one another and have apertures (10, 11) which
can be brought into alignment with one another for slipping-in the supporting bar
(3) or bars (3) in the various positions.
3. Rack according to claim 1 or 2,
characterised in that
the structural elements (7, 8) form a rectangular box-type hollow profile in cross-section.
4. rack according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
at least two supporting columns (2) are provided, which are disposed at an essentially
parallel distance from one another and have at least one supporting bar (3) in each
case, the at least one rack tray (4) extending from a supporting bar (3) belonging
to the front supporting column (2) to an associated supporting bar (3) belonging to
the rear supporting column (2).
5. Rack according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the supporting bars (3) are of L-shaped or V-shaped construction in cross-section
and the apertures (10, 11) in the structural elements (7, 8) of the supporting columns
(2) are adapted thereto.
6. Rack according to one of claims 1 to 5,
characterised in that
each supporting column (2) has a number of rows of apertures (10, 11) having orientations
which differ in some cases for the selective positioning of the supporting bars (3).
7. Rack according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the supporting bars (3) protrude on at least two sides of the supporting columns (2)
for the disposition of the rack trays (4).
8. Rack according to one of claims 1 to 7,
characterised in that
the rack trays (4) are of box-shaped construction.
9. Rack according to one of claims 1 to 8,
characterised in that
the rack trays (4) have a rear wall (14).
10. Rack according to one of claims 1 to 9,
characterised in that
the entire rack is manufactured from cardboard blanks.
11. Rack according to one of claims 1 to 10,
characterised in that
the supporting bar (3) is manufactured from a rod made of pressed cardboard.
12. Rack according to one of claims 1 to 11,
characterised in that
the supporting bar (3) has anchoring means for locking it on the supporting column
(2).
1. Etagère comportant au moins une colonne porteuse (2), au moins une barre de support
(3) disposée transversalement sur celle-ci et au moins une tablette de rayonnage (4)
disposée sur la barre de support (3),
caractérisée en ce
que la colonne porteuse (2) est constituée d'au moins deux éléments de construction (7,
8) télescopiques formés de pièces découpées en carton et pouvant être fixés dans leur
position l'un par rapport à l'autre, lesquels éléments de construction pouvant être
bloqués dans les différentes positions au moyen de la barre de support (3) les traversant
au moins en partie.
2. Etagère selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que les éléments de construction (7, 8) pour la colonne porteuse (2) ont une section
transversale tubulaire et sont enfichés l'un dans l'autre et comportent des ouvertures
(10, 11) pouvant être amenées en alignement pour introduire la barre de support (3)
ou les barres de support (3) dans les différentes positions.
3. Etagère selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce
que les éléments de construction (7, 8) forment en coupe transversale un profilé creux
en forme de caisson.
4. Etagère selon une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce
qu'il est prévu au moins deux colonnes porteuses (2) disposées à un écàrtement mutuel
sensiblement parallèle avec chaque fois au moins une barre de support (3), la tablette
de rayonnage (4), au nombre d'au moins une, s'étendant d'une barre de support (3)
de la colonne porteuse (2) avant à une barre de support (3) associée de la colonne
porteuse (2) arrière.
5. Etagère selon une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce
que les barres de support (3) ont une section en L ou en V et les ouvertures (10, 11)
dans les éléments de construction (7, 8) des colonnes porteuses (2) sont adaptées
à cette section.
6. Etagère selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce
que chaque colonne porteuse (2) comporte plusieurs séries d'ouvertures (10, 11) avec
des orientations en partie différentes pour positionner à volonté les barres de support
(3).
7. Etagère selon une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce
que les barres de support (3) font saillie sur au moins deux côtés des colonnes porteuses
(2) pour disposer des tablettes de rayonnage (4).
8. Etagère selon une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce
que les tablettes de rayonnage (4) sont en forme de caisson.
9. Etagère selon une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce
que les tablettes de rayonnage (4) comportent une paroi arrière (14).
10. Etagère selon une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce
que l'ensemble de l'étagère est fabriqué à partir de pièces découpées en carton.
11. Etagère selon une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce
la barre de support (3) est fabriquée à partir d'une baguette en carton comprimé.
12. Etagère selon une des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce
que la barre de support (3) comporte des moyens d'ancrage pour le blocage sur la colonne
porteuse (2).