| (19) |
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(11) |
EP 0 792 821 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 83/16 |
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| (54) |
Schaumkopf
Actuator for dispensing foam
Tête distributrice de mousse
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
29.02.1996 DE 19607691
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.1997 Patentblatt 1997/36 |
| (73) |
Patentinhaber: COSTER TECNOLOGIE SPECIALI S.P.A. |
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I-38050 Calceranica al Lago, Trento (IT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Geier, Adalberto
38050 Villazzano,
Trento (IT)
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| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al |
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MEISSNER, BOLTE & PARTNER
Widenmayerstrasse 48 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 452 208 WO-A-94/27890
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EP-A- 0 581 158 FR-A- 2 588 490
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schaumkopf für einen handbetätigten Druckbehälter mit
einem Abgabeventil, auf dessen röhrchenförmigen Ventilschaft der Schaumkopf mit einem
röhrchenförmigen Auslaßstutzen zur Betätigung des Abgabeventils aufsteckbar ist, wobei
ein Auslaßkanal sich durch den Auslaßstutzen hindurcherstreckt und mit wenigstens
einer Auslaßöffnung des Schaumkopfes in Verbindung steht, die bei geöffnetem Abgabeventil
mit dem Innenraum des Druckbehälters verbunden ist.
[0002] Ein derartiger Schaumkopf ist aus der EP 0 581 158 A2 bekannt. Dokument WO-A-94/27890
offenbart ebenfalls einen Schaumkopf gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der bekannte
Schaumkopf hat den Nachteil, daß die Austrittsöffnung konzentrisch zur Längsmittenachse
des Schaumkopfes bzw. des Auslaßstutzens ausgebildet ist, wobei die durch die Austrittsöffnung
definierte Austrittsebene sich senkrecht zur erwähnten Längsmittenachse erstreckt,
die mit der Längsmittenachse des Druckbehälters übereinstimmt. Dadurch wird beim Betätigen
des Abgabeventils die Austrittsebene in eine Lage schräg zur Längsmittenachse des
Druckbehälters verlagert mit der Folge, daß dieser so gekippt werden muß, daß die
Austrittsebene sich wieder etwa parallel zu der Fläche erstreckt, auf die das Behältermedium
aufgetragen wird. Nur dann ist die Ausbildung eines formschönen Schaumhaufens möglich.
Auch wird nur dann sicher vermieden, daß zum Beispiel bei Ausbildung eines Schaumhaufens
auf der Handfläche des Benutzers Schaum seitlich über die Handfläche hinaus gelangt
und auf dem Boden oder dergleichen verspritzt wird.
[0003] Des weiteren gilt es, die Austrittsöffnung so zu gestalten, daß ein besonders voluminöser
Schaumhaufen gebildet werden kann. Zu diesem Zweck ist beim Stand der Technik gemäß
der EP 0 581 158 A2 vorgeschlagen, die Austrittsöffnung in Form von gleichmäßig über
den Umfang verteilt angeordneten Austrittsschlitzen auszubilden, die bei einer besonderen
Ausführungsform konzentrisch innerhalb einer topfartigen Ausnehmung des Schaumkopfes
angeordnet und jeweils radial nach außen gerichtet sind. Diese Konstruktion ist herstellungstechnisch
sehr aufwendig.
[0004] In der EP 0 452 208 A1 ist vorgeschlagen, die Austrittsöffnung durch eine Siebplatte
zu definieren, um einen voluminösen Schaumhaufen zu erhalten. Die bekannte Konstruktion
ist relativ aufwendig, da mehrteilig ausgebildet. Außerdem besteht die Gefahr, daß
die relativ kleinen Sieböffnungen durch Austrocknung von Restschaum verstopfen. Nach
längerem Nicht-Gebrauch wird dadurch der weitere Gebrauch des mit dem bekannten Schaumkopf
versehenen Behälters erheblich behindert.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Schaumkopf dahingehend
zu verbessern, daß bei Verwendung dieses Schaumkopfes die Handhabung der Gesamtanordnung
einschließlich Druckbehälter verbraucherfreundlicher wird, und daß darüberhinaus mit
vergleichsweise einfacheren Mitteln ein besonders voluminöser und formschöner Schaumhaufen
herstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Maßnahmen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Dadurch, daß die Auslaßöffnung des Schaumkopfes in einen etwa ringartig umlaufenden
Austrittsspalt mündet und dieser Spalt eine Austrittsebene definiert, die sich schräg
zur Längsmittenachse des Schaumkopfes bzw. des zugeordneten Druckbehälters erstreckt,
ist es möglich, einen besonders voluminösen und formschönen Schaumhaufen herzustellen,
ohne daß es erforderlich ist, den Druckbehälter in eine Lage zu kippen, in der sich
beim Austritt des Schaums die Austrittsebene etwa parallel zur Fläche erstreckt, auf
die der Schaumhaufen ausgebildet werden soll. Durch die erfindungsgemäße Schräglage
der Austrittsebene wird diese beim Kippen des Schaumkopfes zur Betätigung des Abgabeventils
ohne entsprechende Kippung des Druckbehälters in eine Lage gebracht, die sich etwa
parallel zur Fläche erstreckt, auf die der Schaumhaufen ausgebildet werden soll. Dadurch
wird mit Hilfe des erfindungsgemäßen Schaumkopfes die Handhabung der Gesamtanordnung
erheblich erleichtert bzw. anwenderfreundlicher.
[0008] Eine besonders vorteilhafte konstruktive Ausführung, um den vorgenannten Effekt zu
erzielen, ist in Anspruch 2 beschrieben, wonach der dem Schaumkopf zugeordnete Auslaßstutzen
von einem konischen Oberteil mit einer auf einen Umfangsrand des Druckbehälters aufsteckbaren
Ringschulter und einer gegenüberliegend ausgebildeten Kopfwand umfaßt, in der der
Austrittsspalt ausgebildet ist, wobei dieser Austrittsspalt relativ zur Längsmittenachse
des Schaumkopfes an einer Seite desselben liegt, während an der gegenüberliegnden
Seite eine Fingerdelle im konischen Oberteil ausgebildet ist. Die den Austrittsspalt
umfassende Seite des konischen Oberteils ist durch ein Filmscharnier mit der Ringschulter
verbunden, während die gegenüberliegende, die Fingerdelle aufweisende Seite, durch
mindestens einen Sollbruchsteg mit der Ringschulter verbunden ist. Dadurch wird dem
Verbraucher nahegelegt, auf die Fingerdelle nach unten in Richtung zum Druckbehälter
hin bzw. in Richtung etwa parallel zur Längsmittenachse des Schaumkopfes zu drücken,
wodurch der Austrittsspalt in eine Lage gebracht wird, in der sich die durch den Austrittsspalt
definierte Austrittsebene etwa konzentrisch zur ursprünglichen Lage der Längsmittenachse
des Schaumkopfes bzw. etwa konzentrisch zur Längsmittenachse des Druckbehälters sowie
etwa senkrecht dazu befindet. Damit ist sichergestellt, daß beim Betätigen des Abgabeventils
durch entsprechende Beaufschlagung des Schaumkopfes der Druckbehälter in der Hand
des Benutzers nicht gekippt werden muß, um zu erreichen, daß die Austrittsebene der
Austrittsöffnung sich etwa parallel zur Fläche erstreckt, auf der ein Schaumhaufen
ausgebildet werden soll.
[0009] Vorzugsweise schließt die durch den Austrittsspalt definierte Austrittsebene mit
der Längsmittenachse des Schaumkopfes einen Winkel von etwa 40 bis 75 Grad, insbesondere
etwa 70 Grad, ein.
[0010] Vorzugsweise ist der Austrittsspalt mit über den Umfang veränderlicher Tiefe ausgebildet,
wobei im Bereich oder nahe der maximalen Spalttiefe die wenigstens eine Austrittsöffnung
mündet, und zwar im oder nahe des Spaltbodens. Durch diese Maßnahme kann eine etwa
gleichmäßige Ausfüllung des Ringspalts bei nur punktueller Befüllung desselben durch
eine oder mehr in den Spalt mündende Austrittsöffnungen erreicht werden mit der Folge,
daß aus dem Ringspalt über den Umfang desselben ein gleichförmiger Schaumaustrag erfolgt.
Dadurch ist es möglich, einen gleichförmigen und besonders voluminösen und damit formschönen
Schaumhaufen zu bilden.
[0011] Bei einer speziellen Ausführungsform erstreckt sich der Boden des Austrittsspaltes
etwa senkrecht zur Längsmittenachse des Schaumkopfes. Des weiteren ist der Austrittsspalt
etwa ovalförmig umlaufend ausgebildet, wobei die kleine Achse in einer sich durch
die Längsmittenachse des Schaumkopfes hindurcherstreckenden Ebene liegt, während die
große Achse in einer sich im Abstand von der Längsmittenachse des Schaumkopfes und
parallel dazu erstreckenden Ebene liegt und sich etwa senkrecht zur Längsmittenachse
des Schaumkopfes erstreckt. Die kleine Achse schließt mit der Längsmittenachse des
Schaumkopfes einen Winkel von etwa 40 bis 75 Grad, insbesondere etwa 70 Grad, ein.
Dieser Winkel entspricht der Neigung der Spalt-Austrittsebene gegenüber der Längsmittenachse
des Schaumkopfes bzw. in Schließstellung des Abgabeventils gegenüber der Längsmittenachse
des Druckbehälters, die in der Regel in Schließstellung des Abgabeventils mit der
Längsmittenachse des Schaumkopfes fluchtet.
[0012] Vorzugsweise münden in den Austrittsspalt zwei Austrittsöffnungen, insbesondere im
Bereich der maximalen Spalttiefe diametral voneinander weg, derart, daß zunächst die
Bereiche mit geringerer bis minimaler Spalttiefe ausgefüllt werden, bevor das Behältermedium
im Bereich maximaler Spalttiefe ansteigt, so daß über den Umfang des Austrittsspaltes
ein etwa gleichförmiger Austritt des Behältermediums erfolgt. Die Abmessungen der
Austrittsöffnungen und die Anordnung derselben im oder nahe dem Boden des Austrittsspalts
sind so, daß die Anstiegsgeschwindigkeit des in den Austrittsspalt eingefüllten Mediums
so ist, daß das Medium die Spalt-Austrittsebene an jeder Stelle derselben zur etwa
gleichen Zeit erreicht. Dies bedeutet, daß an jeder Stelle des Austrittsspalts etwa
die gleiche Menge Schaum pro Zeiteinheit austritt.
[0013] Die Annehmlichkeit der erfindungsgemäßen Konstruktion läßt sich zusätzlich fördern
dadurch, daß die den Austrittsspalt umfassende Kopfwand des konischen Oberteils des
Schaumkopfes außenseitig ballig ausgebildet ist.
[0014] Nachstehend werden zwei Ausführungsformen eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schaumkopfes
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schaumkopfes in perspektivischer
Ansicht unter Darstellung einer im Schaumkopf ausgebildeten Fingerdelle;
- Fig. 2
- Der Schaumkopf gemäß Fig. 1 in perspektivischer Ansicht von der der Fingerdelle gegenüberliegenden
Seite aus gesehen;
- Fig. 3
- Den Schaumkopf gemäß den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt;
- Fig. 4
- Den Schaumkopf gemäß Fig. 3 in Draufsicht;
- Fig. 5 - 8
- Eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schaumkopfes in Darstellungen
entsprechend den in den Fig. 1 - 4.
[0015] In den Figuren 1 - 4 und 5 - 8 ist jeweils ein Schaumkopf 10 gezeigt, der einteilig
im Spritzgießverfahren aus Kunsstoff hergestellt ist für einen an sich bekannten und
daher nicht dargestellten, handbetätigten Druckbehälter mit einem Abgabeventil, auf
dessen röhrchenförmigen Ventilschaft der Schaumkopf 10 mit einem röhrchenförmigen
Auslaßstutzen 12 zur Betätigung des Abgabeventils aufsteckbar ist. Ein Auslaßkanal
14 erstreckt sich durch den Auslaßstutzen 12 hindurch und steht mit 2 Auslaßöffnungen
11 und 13 des Schaumkopfes in Verbindung, die bei geöffnetem Abgabeventil mit dem
Innenraum des Druckbehälters verbunden sind. Die Auslaßöffnungen 11 und 13 münden
in einen oval umlaufenden Austrittsspalt 15, und zwar diametral voneinader weggerichtet
in Richtung der Pfeile 16 und 17 in den Fig. 4 und 8. Der Austrittsspalt 15 definiert
eine Austrittsebene 18, die sich schräg zur Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10,
die sich in der Regel mit der Längsmittenachse des zugeordneten Druckbehälters deckt,
erstreckt. Der Auslaßstutzen 12 ist bei den beiden Ausführungsformen gemäß den Fig.
1 - 4 bzw. 5 - 8 von einem konischen Oberteil 20 mit einer auf einen Umfangsrand des
nicht dargestellten Druckbehälters aufsteckbaren Ringschulter 21 und einer gegenüberliegend
ausgebildeten Kopfwand 22 umfaßt, in der der Austrittsspalt 15 ausgebildet ist, wobei
dieser relativ zur Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10 an einer Seite desselben
liegt (siehe Fig. 4 und 8). An der gegenüberliegenden Seite ist diametral zum Austrittsspalt
15 im konischen Oberteil 20 des Schaumkopfes 10 eine Fingerdelle 23 ausgebildet. Die
den Austrittsspalt 15 umfassende Seite des konischen Oberteils 20 ist durch ein Filmscharnier
24 mit der Ringschulter 21 verbunden, während die gegenüberliegende, die Fingerdelle
23 aufweisende Seite durch einen Sollbruchsteg 25 mit der Ringschulter 21 in Verbindung
steht. Wird die Fingerdelle 23 durch einen Finger des Benutzers nach unten gedrückt,
d. h. in Richtung parallel zur Längsmittenachse 19 in Richtung zur Ringschulter 21,
bricht bei erster Benutzung des Schaumkopfes 10 der erwähnte Sollbruchsteg 25. Gleichzeitig
wird der Schaumkopf 10 bzw. das konische Oberteil 20 desselben samt Auslaßstutzen
12 in eine Lage gekippt, in der sich die schräg zur Längsmittenachse 19 erstreckende
Austrittsebene 18 des Austrittsspalts 15 nahezu senkrecht zur Längsmittenachse 19
in deren ursprünglichen Ausgangslage erstreckt. Zumindest gelangt die Austrittsebene
18 in eine Lage, in der der Winkel α, den die Austrittsebene 18 mit der Längsmittenachse
19 in deren ursprünglicher Ausgangslage einschließt, größer und im Extremfall 90 Grad
ist. Dies bedeutet, daß beim bestimmungsgemäßen Kippen des Schaumkopfes 10 die Austrittsebene
18 des Austrittsspaltes 15 in eine anwenderfreundliche Spenderstellung gelangt.
[0016] Wie die Fig. 3 und 7 erkennen lassen, ist der Austrittsspalt 15 bei beiden Ausführungsformen
mit über den Umfang veränderlicher Tiefe ausgebildet, wobei im Bereich oder nahe der
maximalen Spalttiefe die beiden Austrittsöffnungen 11 und 13 in den Austrittsspalt
15 münden, und zwar im Spaltboden 26. Dieser Spaltboden 26 erstreckt sich ferner etwa
senkrecht zur Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10. Die Spalt-Austrittsebene 18
schließt mit der Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10 einen Winkel α von etwa 40
bis 75 Grad, insbesondere etwa 70 Grad, ein. Dies bedeutet, daß bei einem Verkippen
des Schaumkopfes 10 durch Ausübung eines entsprechenden Drucks auf die Fingerdelle
23 um etwa 20 Grad die Spalt-Austrittsebene 18 sich etwa senkrecht zur ursprünglichen
Lage der Längsmittenachse 19 erstreckt.
[0017] Wie bereits oben erwähnt, ist der Austrittsspalt 15 in Draufsicht ovalförmig umlaufend
ausgebildet, wobei die kleine Achse 27 in einer sich durch die Längsmittenachse 19
des Schaumkopfes hindurcherstreckenden Ebene liegt, während die große Achse 28 in
einer sich im Abstand von der Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes (siehe Fig. 4)
oder bei asymmetrischer Ausbildung des Austrittsspalts entsprechend Fig. 8 durch die
Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10 hindurch und parallel dazu erstreckenden Ebene
liegt und sich etwa senkrecht zur Längsmittenachse 19 des Schaumkopfes 10 erstreckt.
[0018] Die Austrittsöffnungen 11 und 13 münden im Bereich der maximalen Spalttiefe diametral
voneinander weg derart, daß zunächst die Bereiche mit geringerer bis minimaler Spalttiefe
mit dem Behältermedium, insbesondere Schaummedium ausgefüllt werden, bevor dieses
Medium im Bereich maximaler Spalttiefe ansteigt. Damit ist sichergestellt, daß über
den Umfang des Austrittsspaltes 15 bzw. der zugeordneten Austrittsebene 18 ein etwa
gleichförmiger Austritt des Behältermediums erfolgt.
[0019] Zum besseren Abstreichen des Schaums vom Austrittsspalt des Schaumkopfes ist die
den Austrittsspalt 15 umfassende Kopfwand 22 des konischen Oberteils 20 außenseitig
ballig ausgebildet, so wie dies in den Figuren 3 bzw. 7 sehr gut erkennbar ist.
[0020] Es versteht sich von selbst, daß durch das Kippen des Schaumkopfes 10 in Richtung
des Pfeiles 29 in den Fig. 3 und 7 der röhrchenförmige Ventilschaft des Abgabeventils
entsprechend gekippt wird, und zwar durch Einwirkung des Auslaßstutzens 12, der auf
den röhrchenförmigen Ventilschaft des Abgabeventils aufgesteckt ist. Damit wird eine
Öffnung des Abgabeventils und ein Austritt des Behältermediums unter Druck durch das
Abgabeventil und den Auslaßstutzen 12 hindurch bewirkt. Über die oben erwähnten Auslaßöffnungen
11 und 13 gelangt das Behältermedium in den Austrittsspalt 15.
[0021] Wird der Druckbehälter samt Schaumkopf nicht benutzt, ist es zweckmäßig, über den
Schaumkopf 10 einen haubenförmigen Deckel 30 zu stülpen, so wie dies in den Fig. 3
und 7 dargestellt ist. Der Deckel 30 wird mit seinem Umfangsrand auf die Ringschulter
21 des Schaumkopfes 10 aufgerastet. Diesbezüglich handelt es sich um eine an sich
bekannte Konstruktion.
[0022] Die Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 einerseits und 5 bis 8 andererseits unterscheiden
sich technisch nur geringfügig. Vornehmlich unterscheiden sich diese beiden Ausführungsformen
nur in der Ästhetik. Dies gilt insbesondere für die Fingerdelle 23 und den Austrittsspalt
15, der in Draufsicht nahezu nierenförmig ausgebildet ist. Die Fingerdelle 23 bei
der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 8 ist stärker hervorgehoben als bei der Ausführungsform
nach den Fig. 1 bis 4. Außerdem umfaßt die Druckfläche der Fingerdelle 23 bei der
Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 8 kreisbogenförmige Rillen 31. Die stärkere Hervorhebung
der Fingerdelle 23 ergibt sich bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 8 vornehmlich
dadurch, daß sie seitlich gegenüber der Außenwandung des Oberteils 20, das den Auslaßstutzen
12 umgibt, etwas betonter abgesetzt ist. Die Umfangswand der Fingerdelle 23 geht nicht
wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 integral in die Außenwand des konischen
Oberteils 20 über. Funktionell ergeben sich dadurch für die beiden Ausführungsformen
jedoch keine Unterschiede.
[0023] Es sei noch erwähnt, daß der Fingerdelle 23 eine entsprechende Ausnehmung 32 im konischen
Oberteil 20 zugeordnet ist, so daß die Fingerdelle 23 von oben her gut zugänglich
ist.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Schaumkopf
- 11
- Auslaßöffnung
- 12
- Auslaßstutzen
- 13
- Auslaßöffnung
- 14
- Auslaßkanal
- 15
- Austrittsspalt
- 16
- Pfeil
- 17
- Pfeil
- 18
- Austrittsebene
- 19
- Längsmittenachse
- 20
- konisches Oberteil
- 21
- Ringschulter
- 22
- Kopfwand
- 23
- Fingerdelle
- 24
- Filmscharnier
- 25
- Sollbruchsteg
- 26
- Spaltboden
- 27
- kleine Achse
- 28
- große Achse
- 29
- Pfeil
- 30
- Deckel
- 31
- Rillen
- 32
- Ausnehmung
1. Schaumkopf (10) für einen handbetätigten Druckbehälter mit einem Abgabeventil, auf
dessen röhrchenförmigen Ventilschaft der Schaumkopf mit einem röhrchenförmigen Auslaßstutzen
(12) zur Betätigung des Abgabeventils aufsteckbar ist, wobei ein Auslaßkanal (14)
sich durch den Auslaßstutzen (12) hindurcherstreckt und mit wenigstens einer Auslaßöffnung
(11; 13) des Schaumkopfes (10) in Verbindung steht, die bei geöffnetem Abgabeventil
mit dem Innenraum des Druckbehälters verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Auslaßöffnung (11; 13) des Schaumkopfes (10) in einen etwa ringartig
umlaufenden, abgabeseitig offenen Austrittsspalt (15) mündet, wobei dieser Spalt eine
Austrittsebene (18) definiert, die sich schräg zur Längsmittenachse (19) des Schaumkopfes
(10) erstreckt.
2. Schaumkopf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaßstutzen (12) von einem konischen Oberteil (20) mit einer auf einen Umfangsrand
des Druckbehälters aufsteckbaren Ringschulter (21) und einer gegenüberliegend ausgebildeten
Kopfwand (22) umfaßt ist, in der der Austrittsspalt (15) ausgebildet ist, wobei dieser
relativ zur Längsmittenachse (19) des Schaumkopfes (10) an einer Seite desselben liegt,
während an der gegenüberliegenden Seite eine Fingerdelle (23) im konischen Oberteil
(20) ausgebildet ist, und daß die den Austrittsspalt (15) umfassende Seite des konischen
Oberteils (20) durch ein Filmscharnier (24) sowie die gegenüberliegende, die Fingerdelle
(23) aufweisende Seite durch mindestens einen Sollbruchsteg (25) mit der Ringschulter
(21) verbunden ist.
3. Schaumkopf nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Austrittsspalt (15) mit über den Umfang veränderlicher Tiefe ausgebildet ist,
wobei im Bereich oder nahe der maximalen Spalttiefe die wenigstens eine Austrittsöffnung
(11; 13) in den Austrittsspalt (15) mündet, und zwar im oder nahe des Spaltbodens
(26).
4. Schaumkopf nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Boden (26) des Austrittsspalts (15) sich etwa senkrecht zur Längsmittenachse (19)
des Schaumkopfs (10) erstreckt, und daß die Spalt-Austrittsebene (18) mit der Längsmittenachse
(19) des Schaumkopfes einen Winkel (α) von etwa 40 bis 75 Grad, insbesondere etwa
70 Grad, einschließt.
5. Schaumkopf nach einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Austrittsspalt (15) ovalförmig umlaufend ausgebildet ist, wobei die kleine Achse
(27) in einer sich durch die Längsmittenachse (19) des Schaumkopfes (10) hindurcherstreckenden
Ebene liegt, während die große Achse (28) in einer sich im Abstand von der Längsmittenachse
(19) des Schaumkopfes und parallel dazu erstreckenden Ebene liegt und sich etwa senkrecht
zur Längsmittenachse (19) des Schaumkopfes (10) erstreckt.
6. Schaumkopf nach einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Austrittsspalt (15) etwa herz- oder nierenförmig umlaufend ausgebildet ist, wobei
die kleine Achse (27) und die große Achse (28) in sich durch die Längsmittenachse
(19) des Schaumkopfes hindurcherstreckenden Ebenen liegen, und wobei die große Achse
(28) sich etwa senkrecht zur Längsmittenachse (19) des Schaumkopfes (10) erstreckt.
7. Schaumkopf nach einem der Ansprüche 3 - 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
in den Austrittsspalt (15) zwei Austrittsöffnungen (11, 13) münden, insbesondere im
Bereich der maximalen Spalttiefe diametral voneinander weg derart, daß zunächst die
Bereiche mit geringerer bis minimaler Spalttiefe ausgefüllt werden, bevor das Behältermedium
im Bereich maximaler Spalttiefe ansteigt, so daß über den Umfang des Austrittsspalts
(15) bzw. der zugeordneten Austrittsebene (18) ein etwa gleichförmiger Austritt des
Behältermediums erfolgt.
8. Schaumkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die den Austrittsspalt (15) umfassende Kopfwand (22) des konischen Oberteils (20)
des Schaumkopfes (10) außenseitig ballig ausgebildet ist.
1. Foamhead (10) for a hand operated pressure container having a dispensing valve onto
the tubular valve shaft of which is pushed the foamhead with a tubular outlet socket
(12) for actuating the dispensing valve, and an outlet channel (14) extends through
the outlet socket (12) and is connected to at least one outlet aperture (11; 13) of
the foamhead (10) which is connected to the interior of the pressure container when
the dispensing valve is open, characterised in that the at least one outlet aperture (11; 13) of the foamhead (10) merges in an approximately
peripherally extending outlet gap (15) which is open at the dispensing side, and this
gap defines an outlet plane (18) which extends transversely to the longitudinal centre
axis (19) of the foamhead (10).
2. Foamhead according to Claim 1, characterised in that the outlet socket (12) is encapsulated by a conical top part (20) with an annular
shoulder (21) which is pushed onto a peripheral edge of the pressure container and
an oppositely arranged head wall (22) in which the outlet gap (15) is arranged, and
this lies relative to the longitudinal centre axis (19) of the foamhead (10) on one
side of it, whilst on the opposite side a finger dent (23) is arranged in the conical
top part (20), and the side of the conical top part (20) which encapsulates the outlet
gap (15) is connected to the annular shoulder (21) by a film hinge (24), and the opposite
side which is fitted with the finger dent (23) is connected by at least one nominal
breaking web (25).
3. Foamhead according to Claim 1 or 2, characterised in that the outlet gap (15) is designed with a peripherally changing depth, and in the area
or in the vicinity of the maximum gap depth the at least one outlet aperture (11;
13) merges into the outlet gap (15), i.e. in or near the gap bottom (26).
4. Foamhead according to Claim 3, characterised in that the bottom (26) of the outlet gap (15) extends approximately vertically to the longitudinal
centre axis (19) of the foamhead (10), and the gap outlet plane (18) includes with
longitudinal centre axis (19) of the foamhead an angle (α) of approximately between
40 and 75 degrees, in particular approximately 70 degrees.
5. Foamhead according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the outlet gap (15) is peripherally ovalshaped, and the small axis (27) lies in a
plane which extends through the longitudinal centre axis (19) of the foamhead (10),
whilst the large axis (28) lies in a plane which extends at a distance from the longitudinal
centre axis (19) of the foamhead and parallel thereto whilst extending approximately
vertically to the longitudinal centre axis (19) of the foamhead (10).
6. Foamhead according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the outlet gap (15) is designed to be peripherally approximately heart- or kidneyshaped,
and the small axis (27) and the large axis (28) lie in planes which extend through
the longitudinal centre axis (19) of the foamhead, and the large axis (28) extends
approximately vertically to the longitudinal centre axis (19) of the foamhead (10).
7. Foamhead according to one of Claims 3 to 6, characterised in that two outlet apertures (11, 13) merge into the outlet gap (15), in particular in the
area of maximum gap depth diametrally away from in each in such a manner that initially
the areas of lesser to minimum gap depth are filled in before the container medium
rises in the area of maximum gap depth, so that an approximately uniform exit of the
container medium takes place over the periphery of the outlet gap (15) or the associated
outlet plane (18).
8. Foamhead according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the head wall (22) of the conical top part (20) of the foamhead (10), which encases
the outlet gap (15), is externally bulging.
1. Tête d'aspersion de mousse (10) pour un récipient sous pression actionné manuellement,
avec une soupape de décharge sur la tige tubulaire de laquelle la tête d'aspersion,
avec une tubulure d'échappement tubulaire (12), peut être emmanchée pour actionner
la soupape de décharge, un canal d'échappement (14) s'étendant au travers de la tubulure
de décharge (12) et étant relié à un orifice d'échappement (11 ; 13), au moins, de
la tête (10), qui est relié, en position d'ouverture de la soupape de décharge, à
l'espace interne du récipient sous pression, caractérisée en ce que l'orifice d'échappement
(11 ; 13), au moins, de la tête d'aspersion de mousse (10), débouche dans une fente
de sortie périphérique (15) à peu près annulaire, ouverte côté décharge, cette fente
définissant un plan de sortie (18) qui s'étend en oblique par rapport à l'axe médian
longitudinal (19) de la tête d'aspersion.
2. Tête d'aspersion de mousse suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la tubulure
d'échappement (12) est enveloppée par une partie supérieure conique (20), munie d'un
épaulement annulaire (21) qui peut être emmanché sur un rebord périphérique du récipient
sous pression, et d'une paroi de tête (22) en vis-à-vis, dans laquelle est réalisée
la fente de sortie (15), cette dernière se situant, par rapport à l'axe médian longitudinal
(19) de la tête d'aspersion (10), sur un côté de cette dernière, tandis qu'un poussoir
(23) est réalisé dans la partie supérieure conique (20) sur le côté opposé, et en
ce que le côté de la partie supérieure conique (20), qui enveloppe la fente de sortie
(15), est relié par une charnière pelliculaire (24) à l'épaulement annulaire (21),
le côté opposé, présentant le poussoir (23), étant relié par une traverse de rupture
(25), au moins, à l'épaulement (21).
3. Tête d'aspersion de mousse suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en
ce que la fente de sortie (15) est réalisée avec une profondeur variable sur son pourtour,
l'orifice de sortie (11 ; 13), au moins, débouchant dans la fente de sortie (15) dans
la zone ou près de la profondeur de fente maximale, à savoir dans ou près du fond
de fente (26).
4. Tête d'aspersion de mousse suivant la revendication 3, caractérisée en ce que le fond
(26) de la fente de sortie (15) s'étend à peu près à la perpendiculaire de l'axe médian
longitudinal (19) de la tête d'aspersion (10), et en ce que le plan de sortie (18)
de la fente forme avec l'axe médian longitudinal (19) de la tête d'aspersion un angle
(α) de 40 à 75° environ, de 70° environ en particulier.
5. Tête d'aspersion de mousse suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que la fente de sortie (15) a une réalisation périphérique ovale, le petit axe
(27) se situant dans un plan qui s'étend au travers de l'axe médian longitudinal (19)
de la tête d'aspersion (10), tandis que le grand axe (28) se situe dans un plan s'étendant
à distance de l'axe médian longitudinal (19) de la tête et en parallèle de ce dernier,
et s'étend à peu près à la perpendiculaire de l'axe médian longitudinal (19) de la
tête d'aspersion de mousse (10).
6. Tête d'aspersion de mousse suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que la fente de sortie (15) a une réalisation périphérique à peu près en forme
de coeur ou de rein, le petit axe (27) et le grand axe (28) se situant dans des plans
qui s'étendent au travers de l'axe médian longitudinal (19) de la tête d'aspersion,
et le grand axe (28) s'étendant à peu près à la perpendiculaire de l'axe médian longitudinal
(19) de la tête d'aspersion (10).
7. Tête d'aspersion de mousse suivant l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en
ce que deux orifices de sortie (11, 13) débouchent dans la fente de sortie (15), diamétralement
à l'écart l'un de l'autre dans la zone de la profondeur de fente maximale notamment,
de sorte que les zones d'une profondeur de fente réduite à minimale sont d'abord remplies,
avant que l'agent du récipient ne s'élève dans la zone de la profondeur de fente maximale,
si bien qu'un échappement à peu près régulier de l'agent du récipient est assuré sur
le pourtour de la fente de sortie (15) et/ou du plan de sortie associé (18).
8. Tête d'aspersion de mousse suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en
ce que la paroi de tête (22) de la partie supérieure conique (20) de la tête d'aspersion
(10), qui enveloppe la fente de sortie (15), a une réalisation bombée côté externe.

