| (19) |
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(11) |
EP 0 793 765 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.11.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9500/233 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9617/155 (06.06.1996 Gazette 1996/26) |
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| (54) |
Verfahrbare Streckenvortriebsmaschine
Travelling tunneling machine
Machine mobile de creusement de galeries
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
28.11.1994 AT 2204/94
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.09.1997 Patentblatt 1997/37 |
| (73) |
Patentinhaber: TAMROCK VOEST-ALPINE
Bergtechnik Gesellschaft m.b.H. |
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8740 Zeltweg (AT) |
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Erfinder: |
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- SCHLEGL, Franz
A-8102 Semriach (AT)
- ZITZ, Alfred
A-8740 Zeltweg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. |
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Patentanwalt
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/05339 DE-A- 3 108 877 US-A- 3 995 905
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DE-A- 2 208 710 GB-A- 2 232 429 US-A- 4 865 390
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine verfahrbaren Streckenvortriebsmaschine mit relativ
zu dieser beweglich verbundener Ankerbohr- und -setzeinrichtung, welche außerhalb
des Umrisses der Draufsicht auf die Vortriebsmaschine positionierbar und zwischen
Firste und Sohle verspannbar ist, wobei die Streckenvortriebsmaschine mit Abfördermitteln
mit einer Übergabestelle hinter dem Fahrwerk der Streckenvortriebsmaschine ausgestattet
ist.
[0002] Beim Auffahren von Strecken ist zur Wahrung der Gebirgssicherung ein bestimmtes Ankermuster
einzuhalten. Zu diesem Zweck ist es bekannt außerhalb des Umrisses der Draufsicht
einer Streckenvortriebsmaschine bzw. Schrämmaschine Ankerbohr- und -setzeinrichtungen
zu positionieren, wobei insbesondere dann, wenn brüchiges Hangendes zu befürchten
ist diese Ankerungen möglichst nahe der Ortsbrust vorgenommen werden sollen, um den
unausgebauten bzw. ungesicherten Bereich möglichst kurz zu halten. Derartige Ankerbohr-
und -setzeinrichtungen können mit der Schrämmaschine bzw. der Streckenvortriebsmaschine
verbunden sein, um auf diese Weise die gewünschte Position nahe der Ortsbrust in vorgegebenen
Abständen zur Ortsbrust sicherzustellen. Derartige Einrichtungen sind beispielsweise
in der AT-PS 392 119 beschrieben, bei welcher die Ankerbohr- und -setzeinrichtungen
gelenkig mit der Schrämmaschine verbunden sind und zwischen Firste und Sohle der Strecke
hydraulisch verspannbar sind. Eine weitere Form der gelenkigen Verbindung von Ankerbohr-
und -setzeinrichtungen mit einer Streckenvortriebsmaschine ist beispielsweise der
DE-A1 33 34 975 zu entnehmen. Bei dieser bekannten Ausbildung sind die Ankerbohr-
und -setzeinrichtungen über Gelenkarme seitlich mit einer Streckenvortriebsmaschine
verbunden und können zwischen Firste und Sohle verspannt werden. Mit einer derartigen
Einrichtung ist ein weitgehend paralleles Arbeiten möglich, da es hier genügt den
jeweiligen Positionierantrieb für die Einstellung der korrekten Position der Ankerbohr-
und -setzeinrichtungen außer Eingriff zu bringen, um eine freie Beweglichkeit des
Gelenkarmes relativ zur Schrämmaschine sicherzustellen, wobei die Ankerbohr- und -setzeinrichtungen
nach dem Verspannen zwischen Firste und Sohle gesichert in ihrer gewählten Position
verbleiben, sodaß entsprechend exakte Ankerbohrungen erzielt werden können.
[0003] Die GB-A 2 232 429, die als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird, beschreibt
eine Streckenvortriebsmaschine die mit einer Ankerbohr- und -setzeinrichtung ausgestattet
ist. Das hinter der Streckenvortriebsmaschine zugeordnete Abfördermittel verhindert,
Mittenanker in einer einfachen Weise unmittelbar hinter die Ortsbrust zu setzen.
[0004] Mit all den vorbekannten Einrichtungen, welche im wesentlichen ein paralleles Arbeiten
ermöglichen sollen, ist es aber bisher immer nur möglich gewesen außerhalb des Umrisses
der Draufsicht auf die Vortriebsmaschine und insbesondere seitlich außerhalb dieses
Umrisses Ankerbohrungen zu setzen, wenn diese nahe der Ortsbrust vorgenommen werden
sollen. Insbesondere bei Streckenvortriebsmaschinen bzw. Schrämmaschinen mit relativ
breiten Schrämwalzen ist aber nun der Abstand zwischen derartigen seitlichen Ankerbohrungen
relativ groß und zur Wahrung der Gebirgssicherung sind zusätzliche Bohrungen mittig
anzuordnen um einen sogenannten Mittenanker zu setzen. Derartige Mittenanker können
bei den bisher bekannten Einrichtungen nur mit gesonderten Ankerbohr- und -setzeinrichtungen
in großem Abstand hinter der Streckenvortriebsmaschine angeordnet werden und ein paralleler
bzw. weitestgehend automatisierter Betrieb, welcher unmittelbar dem Streckenfortschritt
folgt, kann mit den bekannten Einrichtungen nicht erzielt werden.
[0005] Die Erfindung zielt nun darauf ab eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit welcher zusätzlich das Setzen eines Mittenankers in möglichst kurzem
Abstand von der Ortsbrust in exakt bestimmten Abständen möglich ist. Insbesondere
zielt die Erfindung darauf ab eine derartige Positionierung nahe der Ortsbrust auch
dann zu ermöglich, wenn die Maschine über einen mittigen zentralen Abförderer verfügt.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Ankerbohr- und -setzeinrichtung
der eingangs genannten Art im wesentlichen darin, daß das Abfördermittel nahe dem
Hinterende der Vortriebsmaschine um eine quer zur Maschinenlängsachse verlaufende
erste Schwenkachse und in Abstand hinter dieser ersten Schwenkachse um eine zweite
Schwenkachse schwenkbar ausgebildet ist und daß wenigstens eine Ankerbohr- und -setzeinrichtung
über einen Schwenkarm im hinteren Bereich der Vortriebsmaschine mit derselben verbunden
ist und in eine Lage in der verlängerten Längsmittelachse der Vortriebsmaschine verschwenkbar
ist. Dadurch, daß der unmittelbare Mittenbereich hinter der Vortriebsmaschine, welcher
bei konventionellen Einrichtungen von der Abfördereinrichtung durchsetzt ist, durch
Verschwenken der Abfördereinrichtung um eine erste Schwenkachse frei gemacht werden
kann, wird es möglich eine mit der Schrämmaschine bzw. der Streckenvortriebsmaschine
mit vorgebrachte Ankerbohr- und setzeinrichtung in diesem nunmehr freigewordenen Bereich
exakt zu positionieren. Dadurch, daß das Abfördermittel eine zweite Schwenkachse aufweist,
wird eine Gelenkigkeit sichergestellt, welche konventionelle weiterführende Abfördermittel
ohne Umbauten unmittelbar verwendbar macht, da nach neuerlicher Abwinkelung wiederum
im wesentlichen die ursprüngliche Position für die Übergabestelle erreicht werden
kann und durch die doppelte Abwickelbarkeit des Abfördermittels lediglich der erforderliche
Raum für die Positionierung einer zusätzlichen Ankerbohr- und -setzeinrichtung in
der verlängerten Vortriebsmaschinenlängsachse ermöglicht werden soll. Auf diese Weise
kann ein Mittenanker unmittelbar hinter der Vortriebsmaschine gesetzt werden und es
kann aufgrund der vorgegebenen Geometrie zu den beispielsweise an das Abstützsystem
der Vortriebsmaschine angekoppelten Ankerbohr- und -setzeinrichtungen eine exakte
geometrische Abstimmung der Bohrabstände sichergestellt werden. Die im hinteren Bereich
der Vortriebsmaschine angeordnete zusätzliche Ankerbohrund -setzeinrichtung ergänzt
die in der Maschinenabstützung integrierten Ankerbohr- und -setzeinrichtungen die
außerhalb der Streckenvortriebsmaschinenmittelachse die entsprechenden Anker unmittelbar
hinter der Ladeeinrichtung setzen können. Mit Vorteil ist die Ausbildung erfindungsgemäß
hiebei so getroffen, daß der Schwenkarm der hinteren Ankerbohr- und -setzeinrichtung
als Gelenkarm mit zwei um zueinander parallele Achsen schwenkbaren Armen ausgebildet
ist, wobei eine derartige zweigelenkige Ausbildung eine exakte Positionierung ermöglicht
und gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet diese nachgeschaltete Ankerbohr- und
-setzeinrichtung für den Mittenanker von Erschütterungen und Bewegungen der Maschine
zu entkoppeln. Der erforderliche Freiraum für die Handhabung der Ankerbohr- und -setzeinrichtung
im Streckenmittenbereich wird durch die entsprechende gelenkige Ausbildung des Abfördermittels
der Strekkenvortriebsmaschine sichergestellt.
[0006] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Ausbildung so getroffen, daß der
Gelenkarm für die hintere Ankerbohr- und -setzeinrichtung so bemessen ist, daß der
Längenabstand der Ankerbohrungen in Maschinenlängsrichtung zur nahe der Ortsbrust
arbeitenden Ankerbohr- und -setzeinrichtung einem geradzahligen Vielfachen des Längenabstandes
benachbarter Bohrungen außerhalb der Maschinenlängsachse entspricht. Eine derartige
Ausbildung erlaubt es den Mittenanker jeweils fluchtend in der Verbindungslinie zwischen
zwei auf gleicher Höhe befindlichen seitlichen Ankerbohrungen anzuordnen, sodaß Verzugelemente
bzw. Firstkappen in einfacher Weise befestigt werden können.
[0007] Um sicherzustellen, daß das Abfördermittel in der gewünschten Weise mit konventionellen
nachfolgenden Fördermitteln in der Strecke zusammenwirken kann, ist mit Vorteil die
Ausbildung so getroffen, daß die erste und die zweite Schwenkachse des Abförderers
im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Ein Anheben des Abförderers im hinteren
Maschinenbereich führt bei dieser Ausbildung auch bei einer abgewinkelten Position
der einzelnen Abschnitte im hinteren Endbereich des Abförderers zur gewünschten Abwurfhöhe
an der Übergabestelle, wobei mit Vorteil die Ausbildung so getroffen ist, daß der
die erste Schwenkachse tragende Endteil des Abförderers an der Vortriebsmaschine höhenverstellbar
und um eine im wesentlichen sohlparallele Achse schwenkbar abgestützt ist, um diese
Abwurfhöhe exakt einzustellen.
[0008] Die Abwinkelbarkeit bzw. Gelenkigkeit des Abfördermittels, welches mit der Schräm-
bzw. Streckenvortriebsmaschine verbunden ist, hat neben dem Vorteil, daß der entsprechende
Freiraum für das Setzen eines Mittenankers geschaffen wird auch den Vorteil, daß die
Übergabeposition auf nachfolgende Streckenfördermittel exakt eingestellt werden kann.
Mit Vorteil ist hiefür die Ausbildung so getroffen, daß der an die zweite Schwenkachse
zur Übergabestelle weisende Teil des Förderers ein Stützrad trägt, welches in Richtung
der Verschwenkbarkeit verfahrbar ist, wobei vorzugsweise der Übergabeabschnitt des
Förderers über einen Fahrantrieb des Stützrades schwenkbar angetrieben ist.
[0009] Da bei einer Streckenauffahrung in aller Regel nur entweder Links- oder Rechtsabzweigungen
vorgesehen sind, kann der geteilte schwenkbare mit der Maschine unmittelbar verbundene
Abförderer entsprechend voreingestellt sein, wofür mit Vorteil die Ausbildung so getroffen
ist, daß der Schwenkwinkel des zwischen den beiden Schwenkachsen liegenden Bereiches
des Förderers zur Maschinenlängsachse im Betrieb starr festgelegt ist. Je nach vorgewählter
Schwenkposition des ersten Abschnittes des Strekkenvortriebsmaschinen eigenen Förderers
kann der Ausleger bzw. Gelenkarm für die hintere Ankerbohr- und -setzeinrichtung entweder
an der linken und/oder rechten hinteren Maschinenseite angelenkt sein. Im Falle von
zwei Auslegern kann ein Ankermuster mit zwei Ankerungen nahe dem geradlinig geführten
Abförderer ausgebildet werden.
[0010] Die Verwendung von Stützrädern erlaubt es in besonders einfacher Weise das letzte
Teilstück der Abfördereinrichtung höhenverstellbar auszubilden, wofür es genügt das
Fahrwerk höhenverstellbar mit diesem letzten Abschnitt der Abfördereinrichtung der
Streckenvortriebsmaschine zu verbinden.
[0011] Um den Einsatzbereich der Ankerbohr- und -setzeinrichtung in hohem Maße zu vergrößern,
sind der oder die schwenkbaren Arm(e) des Gelenkarmes vorteilhaft als Teleskoparm(e)
ausgebildet. Durch die verlängerbaren Gelenkarme werden auch von der Vortriebsmaschine
weiter entfernte Bereiche des Tunnels erreicht, wodurch sich insgesamt eine größere
Stabilität gerade bei der Verwendung weniger Ankerbohr- und -setzeinrichtungen erzielen
läßt.
[0012] Die Einsatzflexibilität der Ankerbohr- und -setzeinrichtung kann vorteilhaft dadurch
erhöht werden, daß die Ankerbohr- und -setzeinrichtung über einen Rollover in eine
horizontale Lage verschwenkbar mit dem Schwenkarm in Verbindung steht. Im Gegensatz
zu Ankerbohr- und -setzeinrichtungen, welche in ihrer vertikalen Lage unveränderbar
sind, wird durch die vertikale Verschwenkbarkeit in eine horizontale Lage je nach
Bedarf ohne Umbauaufwand die Möglichkeit geschaffen, die zum Tunnelende hin laufende
Abfördereinrichtung durch horizontales Verschwenken zu passieren. Nach Beendigung
des horizontalen Schwenkvorganges kann dann die Ankerbohr- und -setzeinrichtung wieder
in die vertikale Position für den weiteren Arbeitseinsatz gebracht werden. Durch die
Möglichkeit die Ankerbohr- und -setzeinrichtung in die Horizontale zu kippen und unterhalb
des Abförderers durchzuschwenken, läßt sich neben der optimalen Wahl der Arbeitsposition
zur Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität auch die Beweglichkeit der Tunnelvortriebsmaschine
insgesamt erhöhen. Dadurch wird ein einziger mittig am Hinterende der Vortriebsmaschine
schwenkbar abgestützter Arm für beliebige Positionen einsetzbar.
[0013] Um einen besonders großen Schwenkwinkelbereich abzudecken, wird die Kuppelstelle
zwischen Schwenkarm und hinterem Bereich der Vortriebsmaschine vorteilhaft so ausgestaltet,
daß ein an einer Schwenkarmseite angelenktes Drehgelenkgetriebe mit einem am hinteren
Bereich der Vortriebsmaschine angelenkten Zylinderkolbenaggregat zusammenwirkt und
daß der Schwenkwinkelbereich des Schwenkarmes hinter der Vortriebsmaschine ungefähr
180° beträgt. Durch Einschaltung eines Drehgelenkgetriebes an der Schwenkarmseite
wird im Zusammenwirken mit dem Zylinderkolbenaggregat ein Getriebe geschaffen, durch
welches sich ein großer Schwenkbereich erzielen läßt. Eine derartige Drehgelenkgetriebekonstruktion
ermöglicht es dabei, eine sehr klein bauende Kuppelstelle in kompakter Form auszuführen,
sodaß bereits eine geringe Verstellung des Zylinderkolbenaggregates einen großen Schwenkwinkel
der Ankerbohr- und -setzeinrichtung bewirkt.
[0014] Die Kompaktheit der Ankerbohr- und -setzeinrichtung in der horizontalen Park- und
Verschwenklage erfolgt gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform dergestalt,
daß die Ankerbohr- und -setzeinrichtung um eine am Rollover vorgesehene vertikale
Achse am hinteren Ende des Schwenkarmes schwenkbar ist. Mit Hilfe einer horizontal
schwenkbar gelagerten Ankerbohr- und setzeinrichtung wird diese vor dem Verschwenken
in die horizontale Ebene und in eine Position geringerer Entfernung zur Vortriebsmaschine
gebracht. Dadurch, daß in einem ersten Schritt ein Umklappen der Ankerbohr- und -setzeinrichtung
in Richtung der Vortriebsmaschine geschieht, lassen sich zum einen durch diese Gewichtsverlagerung
bessere Hebelverhältnisse für den darauffolgenden Schritt, d.h. die vertikale Verschwenkung
in die horizontale Schwenkanlage im hinteren Bereich der Vortriebsmaschine erzielen.
Zum anderen wird so in der horizontalen Verschwenkposition die Gesamtlänge der Vortriebsmaschine
insgesamt gesehen verringert, wodurch die Einheit aus Schwenkarm und gekippter Ankerbohr-
und -setzeinrichtung kompakter und kürzer wird.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung nimmt die Ankerbohrund -setzeinrichtung
mit dem Rollover gegenüber dem Schwenkarm eine Position ein, sodaß der Rollover in
der Ausgangsposition für vertikales Verschwenken auf einen am Schwenkarm vorgesehenen
Lager abgestützt ist. Dadurch, daß der Rollover auf einem wie immer gearteten Lager
abgestützt ist, wird die Verbindung zur Ankerbohr- und -setzeinrichtung entlastet.
Ein derartiger Sitz gewährleistet wiederum eine bessere Aufnahme der Hebelkräfte,
welche gerade beim Verschwenkvorgang durch die dynamischen Anteile noch verstärkt
werden.
[0016] Um die Manövrierbarkeit der Vortriebsmaschine weiter zu erhöhen, ist der Schwenkarm
so ausgebildet, daß wenigstens einer der schwenkbaren Arme des Schwenkarmes über ein
hydraulisches Zylinderkolbenaggregat vertikal verschwenkbar ist. Mit Hilfe einer vertikalen
Verschwenkbarkeit der schwenkbaren Arme wird ein weitgehend unterbrechungsfreies Verfahren
der Vortriebsmaschine auch dann sichergestellt, wenn Unebenheiten des Bodens, wie
z.B. Mulden, passiert werden müssen. In der Folge kann durch Manipulation der vertikalen
Schwenkarmneigung stets auf die Bodenbeschaffenheit abgestellt werden.
[0017] In einer besonders einfachen Ausführung ist die Ankerbohr- und -setzeinrichtung über
den Schwenkarm so an der Vortriebsmaschine angelenkt, daß der Schwenkarm seitlich
außerhalb der Längsmittelebene an der Vortriebsmaschine angelenkt ist. Auf diese Weise
seitlich angebrachte Ankerbohr- und -setzeinrichtungen sind entweder im hinteren Bereich
eingesetzt oder als zusätzliche Einrichtungen zum Setzen weiterer Anker, beispielsweise
im Bereich der Ulme, verwendbar. Die seitliche Anbringung der Schwenkarme gestattet
hierbei seitlich sehr weitab liegende Positionen zu erreichen.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf
eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 2 eine abgewandelte
Ausbildung einer Einrichtung nach Fig. 1 in einer anderen Position der Schrämwalze
relativ zum Maschinenrahmen und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Strecke mit einem Ankermuster,
wie es durch die erfindungsgemäße Einrichtung erzielbar ist, Fig. 4 eine Queransicht
des Abschnittes vom Hinterende der Vortriebsmaschine bis zur Ankerbohr- und -setzeinrichtung
in der Arbeitsposition, Fig. 5 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 4, Fig. 6
die Lage, welche die Ankerbohr- und -setzeinrichtung zum vertikalen Verschwenken einnimmt
gemäß der Perspektive in Fig. 4 und Fig. 7 eine Draufsicht von Fig. 6 gemäß der Perspektive
von Fig. 5 für die Situation in Fig. 6.
[0019] In Fig. 1 ist eine Streckenvortriebsmaschine 1 dargestellt. Der Maschinenrahmen 2
weist ein Raupenfahrwerk 3 auf. Mit dem Maschinenrahmen 2 sind seitliche Maschinenabstützungen
4 mit Ankerbohr- und -setzeinrichtungen 5 verbunden. Mittig am Maschinenrahmen 2 ist
ein zentraler Abförderer in Maschinenlängsrichtung verschiebbar abgestützt. Die Schrämmaschinenlängsrichtung
ist hiebei mit 7 bezeichnet und auch der Schrämarm 8, welcher eine Schrämwalze 9 trägt
ist in Schrämmaschinenlängsrichtung, d.h. in Richtung der Mittelachse 7 verschieblich
gelagert. Mit 10 sind schematisch die Fördersterne der Ladeeinrichtung angedeutet.
Im hinteren Bereich des Maschinenrahmens 2 ist um eine Achse 11 schwenkbar ein Gelenkarm
12 angelenkt, an dessen freiem Ende eine weitere Ankerbohr- und -setzeinrichtung 13
vorgesehen ist. Der Gelenkarm 12 ist um eine zur ersten Schwenkachse 11 parallele
Schwenkachse 14 schwenkbar und es ist ein Schwenkantrieb 15 vorgesehen, sodaß die
Ankerbohr- und setzeinrichtung 13 in die verlängerte Streckenmaschinenlängsachse 7
hinein bewegt werden kann. Um den erforderlichen Raum hiefür freizumachen ist der
Abförderer 6 abwinkelbar ausgebildet, und es ist eine erste Schwenkachse 15 sowie
eine zweite im wesentlichen zur ersten Schwenkachse 15 parallele Schwenkachse 16 vorgesehen,
wodurch das Abwurfende 17 des Förderers wiederum in die geeignete Position für die
Übergabe an nachfolgende Streckenfördermittel verschwenkt werden kann. Die Verschwenkbarkeit
um die beiden Achsen 15 und 16 schafft hiebei den erforderlichen Freiraum für das
Setzen eines Mittenbolzens.
[0020] Bei der Ausbildung nach Fig. 2 ist zusätzlich ein Schwenkantriebszylinder 18 vorgesehen,
über welchem der schwenkbare Abschnitt 19 des Förderes 6 seitlich ausgeschwenkt werden
kann, um den erforderlichen Raum für die Ankerbohr- und -setzeinrichtung 13 freizugeben.
Zusätzlich ist ein hydraulisches Zylinderkolbenaggregat 20 für den Schwenkantrieb
der Gelenkarme des Auslegers 12 ersichtlich.
[0021] Um die Positionierung der Übergabestelle 17 auf nachfolgende Streckenfördermittel
exakt zu ermöglichen kann ein schematisch angedeutetes Stützrad 21 Verwendung finden,
welches mit einem Antrieb 22 verbunden sein kann. Die Verschwenkung des hinteren Abschnittes
23 des Förderers 6 zur Erzielung einer geeigneten Übergabestellung kann aber auch
alternativ über ein hydraulisches Zylinderkolbenaggregat 24 vorgenommen werden.
[0022] Bei der Darstellung nach Fig. 2 ist der Förderer 6 relativ zum Maschinenrahmen 2
nach hinten in Maschinenlängsrichtung, d.h. in Richtung der Schrämmaschinenlängsachse
7 verschoben, wobei für den Schrämbetrieb bei entsprechender Verankerung der Ankerbohrund
-setzeinrichtungen 5 und stationärer Position des Raupenfahrwerkes 3 bzw. des Maschinenrahmens
2 der Schrämarm in Schrämmaschinenlängsrichtung gemeinsam mit der Walze ausgefahren
werden kann. Der Abstand zwischen den von den Ankerbohr- und -setzeinrichtungen 5
gesetzten Ankern um den hinter der Schrämmaschine gesetzten Mittenanker, wie er von
der Ankerbohr- und -setzeinrichtung 13 gesetzt werden kann, ist hiebei schematisch
mit a angedeutet und entspricht einem ganzzahligen Vielfachem des Ankerreihenabstandes,
wobei durch stationäre Positionierung des Schrämmaschinengrundrahmens 2 hier ein exaktes
Arbeiten über einen größeren Zeitraum ermöglicht wird, ohne daß die Vortriebsarbeit
beeinträchtigt wird. Auch bei einer Längenverschiebung des Förderers 6 ist die Ausbildung
geometrisch so ausgelegt, daß der Gelenkarm 12 für die Ankerbohr- und -setzeinrichtung
13 nicht behindert wird.
[0023] In Fig. 3 ist ein schematisches Muster für das Setzen von Ankern ersichtlich. Die
jeweilige Position der Ankerbohr- und -setzeinrichtungen 5 bzw. 13 ermöglicht es,
daß zwischen außenliegenden Ankern 26 auf der Verbindungslinie zwischen diesen beiden
Ankern jeweils ein mittiger Anker 27 gesetzt werden kann, wie dies schematisch in
Fig. 3 ersichtlich ist.
[0024] In Fig. 4 und 5 befindet sich die Ankerbohr- und -setzeinrichtung 13 in ihrer Arbeitsposition
am Ende des Gelenk- bzw. Schwenkarmes 12, welcher als Teleskoparm in seiner Länge
durch ein nicht dargestelltes Zylinderkolbenaggregat veränderlich ist. Mit Hilfe eines
weiteren Zylinderkolbenaggregates 28 kann der Schwenkarm 12 vertikal um das Drehgelenk
29 des Lagerteiles 30 für vertikales Verschwenken des Schwenkarmes angehoben werden.
Über dieses Lagerteil 30 ist der Schwenkarm 12 um die Achse 11 horizontal verschwenkbar
am hinteren Ende des Maschinenrahmens 2 der Vortriebsmaschine angelenkt. Um die Schwenklage
der Ankerbohr- und -setzeinrichtung über einen weiten Bereich zu verstellen, ist am
Lagerteil 30 um die Achse 31 ein einfaches horizontal wirkendes Drehgelenkgetriebe
in Form einer Lasche 32 drehbar gelagert, welches an seinem anderen Ende über das
Drehgelenk 33 mit dem Zylinderkolbenaggregat 34 in Verbindung steht. Das Zylinderkolbenaggregat
34 ist seinerseits am Maschinenrahmen der Vortriebsmaschine an der Achse 35 angelenkt,
durch dessen Verstellung sich durch das Zusammenwirken mit der Lasche 32 und dem Lagerteil
30 der gewünschte Schwenkwinkel des Schwenkarmes einstellen läßt. Aus der Draufsicht
auf die Ankerbohr- und -setzeinrichtung in Fig. 5 ergeben sich die zur Funktionsbeschreibung
weiteren Einzelheiten, wobei die Bezugszeichen einheitlich beibehalten wurden. In
der Draufsicht ist hierbei ersichtlich, wie die Verstellung des Zylinderkolbenaggregates
34 über die Lasche 32 und das Lagerteil 30 die Schwenkwinkeleinstellung des Schwenkarmes
12 in Richtung des Pfeiles 36 bewirkt wird. Durch die seitliche Befestigung der Lasche
32 am Lagerteil 30 umgreift in der Folge die gekrümmt ausgebildete Lasche 32 die Achse
11 bei maximalem Kolbenweg und größtem Schwenkwinkel, wobei das Zylinderkolbenaggregat
34 mit dem Schwenkarm 12, die Schwenkachse 11 über die Lasche 32 umgreifend, einen
spitzen Winkel bildet. Durch diese Anordnung wird so bei minimaler Kolbenverstellung
ein großer Schwenkwinkelbereich entgegen der Richtung des Pfeiles erreicht, wobei
in dieser Stellung die Lasche 32 mit der verlängerten Längsachse des Zylinderkolbenaggregates
34 fluchtend ausgerichtet ist. Zur Stabilisierung der Verstellwege ist weiters ein
Stützarm 37 ersichtlich, dessen eines Ende um die Achse 33 mit dem Zylinderkolbenaggregat
in Verbindung steht und dessen anderes Ende am hinteren Teil des Maschinenrahmens
um die Achse 38 schwenkbar ist. Desweiteren ist Fig. 5 die Ankerbohr- und -setzeinrichtung
13 in der Arbeitsposition zu entnehmen, wobei der Schwenkarm 12 mittig an der Vortriebsmaschine
2 angelenkt ist und die Ankerbohr- und -setzeinrichtung 13 um die Rolloverachse 39
verdrehsicher aufrecht steht. Mit Hilfe des Zylinderkolbenaggregates 40 wird die Lagerung
43 des Rollovers und die mit ihm in Verbindung stehende Ankerbohr- und -setzeinrichtung
aus der Arbeitsposition in Richtung des Pfeiles 41 um die Achse 42 in eine Verschwenkposition
gemäß Fig. 6 bzw. Fig. 7 gebracht.
[0025] Aus Fig. 7 ist ersichtlich, wie die Rolloverachse 39 auf einem nicht näher dargestellten
Lager quer zur Längsachse des Schwenkarmes ausgerichtet und jetzt zum vertikalen Verschwenken
der Ankerbohr- und -setzeinrichtung in Richtung des Pfeiles 42 gemäß Fig. 6 bereit
in der Mitte des Schwenkarmes 12 mit diesem in Verbindung steht.
1. Verfahrbare Streckenvortriebsmaschine (1) mit relativ zu dieser beweglich verbundener
Ankerbohr- und -setzeinrichtung (5,13), welche außerhalb des Umrisses der Draufsicht
auf die Vortriebsmaschine positionierbar und zwischen Firste und Sohle verspannbar
ist, wobei die Streckenvortriebsmaschine mit Abfördermitteln (6) mit einer Übergabestelle
hinter dem Fahrwerk der Streckenvortriebsmaschine (1) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abfördermittel (6) nahe dem Hinterende der Vortriebsmaschine (1) um eine quer
zur Maschinenlängsachse (7) verlaufende erste Schwenkachse (15) und in Abstand hinter
dieser ersten Schwenkachse (15) um eine zweite Schwenkachse (16) schwenkbar ausgebildet
ist und daß wenigstens eine Ankerbohrund -setzeinrichtung (13) über einen Schwenkarm
(12) im hinteren Bereich der Vortriebsmaschine (1) mit derselben verbunden ist und
in eine Lage in der verlängerten Längsmittelachse (7) der Vortriebsmaschine (1) verschwenkbar
ist.
2. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm
der hinteren Ankerbohr- und -setzeinrichtung (13) als Gelenkarm (12) mit zwei um zueinander
parallele Achsen (11,14) schwenkbaren Armen ausgebildet ist.
3. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gelenkarm (12) für die hintere Ankerbohrund -setzeinrichtung (13) so bemessen ist,
daß der Längenabstand (a) der Ankerbohrungen in Maschinenlängsrichtung (7) zur nahe
der Ortsbrust arbeitenden Ankerbohr- und -setzeinrichtung (5) einem geradzahligen
Vielfachen des Längenabstandes benachbarter Bohrungen (26) außerhalb der Maschinenlängsachse
(7) entspricht.
4. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste (15) und die zweite (16) Schwenkachse des Abförderers (6) im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen.
5. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der die erste Schwenkachse (15) tragende Endteil (19) des Abförderers (6) an der
Vortriebsmaschine (1) höhenverstellbar und um eine im wesentlichen sohlparallele Achse
schwenkbar abgestützt ist.
6. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der an die zweite Schwenkachse (16) zur Übergabestelle (17) weisende Teil (23)
des Förderers (6) ein Stützrad (21) trägt, welches in Richtung der Verschwenkbarkeit
verfahrbar ist.
7. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Übergabeabschnitt (23) des Förderers (6) über einen Fahrantrieb (22) des Stützrades
(21) schwenkbar angetrieben ist.
8. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkwinkel des zwischen den beiden Schwenkachsen (15,16) liegenden Bereiches
des Förderers (6) zur Maschinenlängsachse (7) im Betrieb starr festgelegt ist.
9. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die schwenkbaren Arm(e) des Gelenkarmes (12) als Teleskoparm(e) ausgebildet
ist (sind).
10. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerbohr- und -setzeinrichtung (13) über einen Rollover in eine horizontale
Lage verschwenkbar mit dem Schwenkarm (12) in Verbindung steht.
11. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß ein an einer Schwenkarmseite angelenktes Drehgelenkgetriebe (30,31,32,33) mit
einem am hinteren Bereich der Vortriebsmaschine (1) angelenkten Zylinderkolbenaggregat
(34) zusammenwirkt und daß der Schwenkwinkelbereich des Schwenkarmes (12) hinter der
Vortriebsmaschine ungefähr 180° beträgt.
12. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerbohr- und -setzeinrichtung (13) um eine am Rollover vorgesehene vertikale
Achse (39) am hinteren Ende des Schwenkarmes (12) schwenkbar ist.
13. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rollover in der Ausgangsposition für vertikales Verschwenken auf einem am
Schwenkarm vorgesehenen Lager (43) abgestützt ist.
14. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer der schwenkbaren Arme des Schwenkarmes (12) über ein hydraulisches
Zylinderkolbenaggregat (28) vertikal verschwenkbar ist.
15. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkarm (12) seitlich außerhalb der Längsmittelebene (7) an der Vortriebsmaschine
(1) angelenkt ist.
1. A travelling mining machine (1) having a roof bolt drilling and setting device (5,
13) connected so as to be movable relative to the same, which roof bolt drilling and
setting device is positionable outside the contour of the top view on the mining machine
and braceable between roof and floor, wherein said mining machine is equipped with
conveyor means (6) having a delivery site behind the travelling mechanism of the mining
machine (1), characterized in that the conveyor means (6) near the rear end of the
mining machine (1) is designed to be pivotable about a first pivot axis (15) extending
transverse to the longitudinal axis (7) of the machine and about a second pivot axis
(16) at a distance behind said first pivot axis (15) and that at least one roof bolt
drilling and setting device (13) is connected with the mining machine (1) in the rear
region of the same via a pivot arm (12) and pivotable into a position in the extended
longitudinal central axis (7) of the mining machine (1).
2. A mining machine according to claim 1, characterized in that the pivot arm of the
rear roof bolt drilling and setting device (13) is designed as an articulated arm
(12) comprising two arms pivotable about parallel axes (11, 14).
3. A mining machine according to claim 1 or 2, characterized in that the articulated
arm (12) for the rear roof bolt drilling and setting device (13) is dimensioned such
that the longitudinal distance (a) of the bolt holes relative to the roof bolt drilling
and setting device (5) operating near the mine face in the longitudinal direction
(7) of the machine corresponds to an even-numbered multiple of the longitudinal distance
of neighbouring bores (26) outside the longitudinal axis (7) of the machine.
4. A mining machine according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the first (15)
and second (16) pivot axes of the conveyor means (6) extend substantially parallel
with each other.
5. A mining machine according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the
conveyor means (6) end part (19) carrying the first pivot axis (15) is supported on
the mining machine (1) so as to be adjustable in height and pivotable about an axis
extending substantially parallel to the floor.
6. A mining machine according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the
conveyor means (6) part (23) on the second pivot axis (16), which is oriented toward
the delivery site (17), carries a support wheel (21) displaceable in the direction
of pivotability.
7. A mining machine according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the
delivery portion (23) of the conveyor means (6) is pivotably driven by means of a
travelling mechanism (22) of the support wheel (21).
8. A mining machine according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the
pivot angle of the conveyor (6) region located between the two pivot axes (15, 16)
relative to the longitudinal axis (7) of the machine is rigidly fixed during operation.
9. A mining machine according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the
pivotable arm(s) of the articulated arm (12) is (are) designed as telescope arm(s).
10. A mining machine according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the
roof bolt drilling and setting device (13) is connected with the pivot arm (13) in
a manner so as to be pivotable into a horizontal position by means of a rollover.
11. A mining machine according to any one of claims 1 to 10, characterized in that a revolute
joint transmission means (30, 31, 32, 33) hinged to one side of the pivot arm cooperates
with a cylinder piston aggregate (34) hinged to the rear region of the mining machine
(1) and that the pivot angle range of the pivot arm (12) behind the mining machine
is about 180°.
12. A mining machine according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the
roof bolt drilling and setting device (13) is pivotable about a vertical axis (39)
provided on the rollover on the rear end of the pivot arm (12).
13. A mining machine according to any one of claims 1 to 12, characterized in that the
rollover is supported on a bearing (43) provided on a pivot arm, in the starting position
for vertical pivoting.
14. A mining machine according to any one of claims 1 to 13, characterized in that at
least one of the pivotable arms of the pivot arm (12) is vertically pivotable by means
of a hydraulic cylinder piston aggregate (28).
15. A mining machine according to any one of claims 1 to 14, characterized in that the
pivot arm (12) is hinged to the mining machine (1) laterally outside the longitudinal
central plane (7).
1. Machine mobile de creusement de galeries (1) équipée d'un dispositif de forage et
de placement en liaison mobile par rapport à celle-ci (5, 13), laquelle peut être
positionnée à l'extérieur du contour de la vue de dessus sur la machine de creusement
et entretoisée entre sol et plafond, la machine de creusement de galeries dotée de
moyens de transport (6) étant équipée d'un point de déversement à l'arrière du mécanisme
de déplacement de la machine de creusement de galeries (1), caractérisée en ce que
les moyens de transport (6) sont conçus de manière à pouvoir pivoter à proximité de
l'extrémité arrière de la machine de creusement (1) autour d'un premier axe (15) de
pivotement transversal par rapport à l'axe longitudinal de la machine (7) et à une
certaine distance derrière ce premier axe de pivotement (15) autour d'un deuxième
axe de pivotement (16) et en ce qu'au moins un dispositif de forage et de placement
(13) est relié par l'intermédiaire d'un bras de pivotement (12) dans la zone arrière
de la machine de creusement (1) avec celle-ci et peut pivoter dans une position dans
l'axe central longitudinal de la machine de creusement (1).
2. Machine de creusement de galeries selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le bras de pivotement du dispositif arrière de forage et de placement (13) a la forme
d'un bras articulé (12) doté de deux bras pouvant pivoter autour d'axes (11, 14) parallèles
l'un par rapport à l'autre.
3. Machine de creusement de galeries selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce
que le bras articulé (12) pour le dispositif arrière de forage et de placement (13)
est dimensionné de manière à ce que la distance longitudinale (a) des ouvertures dans
la direction longitudinale de la machine (7) par rapport au dispositif de forage et
de placement (5) fonctionnant à proximité du front d'attaque corresponde à un multiple
pair de la distance longitudinale des forures voisines (26) à l'extérieur de l'axe
longitudinal de la machine (7).
4. Machine de creusement de galeries selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en
ce que le premier (15) et le deuxième (16) axes de pivotement du dispositif de transport
(6) sont essentiellement parallèles l'un par rapport à l'autre.
5. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que l'élément d'extrémité (19) supportant le premier axe de pivotement
(15) du dispositif de transport (6) peut être réglé en hauteur sur la machine de creusement
(1) et est soutenu de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe essentiellement parallèle
au sol.
6. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que l'élément (23) du dispositif de transport (6) indiquant le
deuxième axe de pivotement (16) par rapport au point de déversement (17) supporte
une roue support (21), laquelle peut se déplacer dans le sens du pivotement.
7. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que la partie de déversement (23) du dispositif de transport (6)
est entraînée en pivotement par l'intermédiaire d'un mécanisme de translation (22)
de la roue support (21).
8. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que l'angle de pivotement de la zone du dispositif de transport
(6) située entre les deux axes de pivotement (15, 16) par rapport à l'axe longitudinal
de la machine (7) est déterminé de manière fixe en fonctionnement.
9. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que le ou les bras orientable(s) du bras articulé (12) a (ont)
la forme d'un (de) bras télescopique(s).
10. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que le dispositif de forage et de placement (13) est relié au bras
de pivotement (12) par l'intermédiaire d'un système de retournement de manière à pouvoir
pivoter dans une position horizontale.
11. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce qu'un mécanisme articulé (30, 31, 32, 33) sur un côté du bras de
pivotement coopère avec un ensemble cylindre-piston (34) articulé sur la zone arrière
de la machine de creusement de galeries (1) et en ce que la zone angulaire de pivotement
du bras de pivotement (12) atteint environ 180° derrière la machine de creusement.
12. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce que le dispositif de forage et de placement (13) peut pivoter autour
d'un axe vertical (39) prévu sur le système de retournement au niveau de l'extrémité
arrière du bras de pivotement (12).
13. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que le système de retournement est soutenu dans la position de
sortie pour le pivotement vertical sur un palier (43) prévu sur le bras de pivotement.
14. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisée en ce qu'au moins un des bras orientables du bras de pivotement (12)
peut pivoter verticalement par l'intermédiaire d'un ensemble cylindre-piston hydraulique
(28).
15. Machine de creusement de galeries selon l'une quelconque des revendications 1 à 14,
caractérisée en ce que le bras de pivotement (12) est articulé sur la machine de creusement
(1) de manière latérale à l'extérieur du plan central longitudinal (7).