[0001] Die Erfindung betrifft ein Hörhilfsgerät mit einem Mikrofon, einem Übertragungsteil
zur Signalverarbeitung und einem Ausgangsverstärker mit daran angeschlossenem Hörer.
[0002] Ausgangsverstärker für Hörhilfsgeräte sollten neben geringen Verzerrungen einen geringen
Energiebedarf, selbst bei hoher Ausgangsleistung, aufweisen.
[0003] Klasse-B-Verstärker haben einen besseren Wirkungsgrad als A-Verstärker. Verstärker
dieser Art sind bei Hörgeräten auch bisher üblich gewesen.
[0004] Ausgangsverstärker in Form von Schaltverstärkern haben einen noch besseren Wirkungsgrad,
da die Verluste in den Schaltern theoretisch Null sein können.
[0005] Bekannte Schaltverstärker verwenden die Pulsbreitenmodulation.
[0006] Beispiele solcher D-Verstärker sind z.B. in der Europäischen Patentanmeldung o 590
903 Al der Exar-Corporation und in der US-A 5,247,581 der Exar-Corporation sowie den
US-A 4,689,819 und US-A 4,592,087 der Industrial Research Products Inc. offenbart
und ausführlich beschrieben.
[0007] Solche D-Verstärker arbeiten im Prinzip wie folgt:
[0008] Die im Ultraschallbereich liegende Rechteckimpulsfolge eines Oszillators wird einem
Integrator zugeführt, dem außerdem die Ausgangsspannung eines Niederfrequenzsignals
zugeführt wird, das von einem Mikrofon über einen Verstärkerzug ankommt und als Vorspannung
dient. Das Ausgangssignal des Integrators ist dann eine Dreiecks-Impulsfolge, deren
Nulldurchgänge durch die dem Integrator zugeführte, im Hörfrequenzbereich liegende
Vorspannung variiert werden. D.h., durch diese niederfrequente Vorspannung werden
die Nulldurchgänge des Dreieckssignals von einem zur Symmetrieachse symmetrischen
Verlauf ohne Vorspannungssignal variabel zu unsymmetrischen Verhältnissen verschoben,
wobei die Unsymmetrie bezüglich Vorzeichen und Größe eine kontinuierlich sich ändernde
Funktion der Amplitude des niederfrequenten Eingangssignals ist.
[0009] Diese Nulldurchgänge werden dann zum Steuern des Zeitpunktes und der Polarität des
Ausgangssignals einer polaritätsumkehrenden, symmetrischen CMOS-Schalt-Treiberstufe
verwendet, die die Dauer der positiven und negativen Schaltimpulse entsprechend der
zeitlichen Verschiebung zwischen den Nulldurchgängen des Integrator-Ausgangssignals
variiert, und damit ein impulsmoduliertes Ausgangssignal an den Hörer mit einem Frequenzspektrum
im Niederfrequenzbereich abgibt, das ein verstärktes Abbild des Ausgangssignals des
Mikrofons darstellt.
[0010] Solche mit Impulsbreitenmodulation arbeitende D-Verstärker haben einen sehr guten
Wirkungsgrad und weisen fast keine Kreuzmodulation auf.
[0011] Ein Nachteil der D-Verstärker mit Impulsbreitenmodulation besteht darin, daß die
Impulsbreite entweder kontinuierlich oder in ganz kleinen Schritten verändert werden
sollte, wenn ein hohes Signal- zu Rausch-Verhältnis erreicht werden soll.
[0012] Die bekannten Klasse D-Ausgangsverstärker verwenden eine kontinuierliche Modulation,
d.h. eine kontinuierliche Variation der Impulsbreite und benötigen daher ein kontinuierliches
Ausgangssignal des Mikrofons als Eingangssignal. Wenn die dem Ausgangsverstärker vorangehende
Signalverarbeitung zeitdiskret und / oder amplitudendiskret erfolgt, dann muß dieses
digitale Signal zunächst, z.B. in einen Haltenetzwerk oder einem Digital/Analog-Wandler
umgewandelt werden. Dies stellt einen kaum vertreibaren zusätzlichen Aufwand dar.
[0013] Aus der EP-A 0495328 ist z.B. ein Sigma-Delta-Konverter bekannt, der sich insbesondere
als A/D-Wandler mit diskreten Bauelementen eignet. Derartige Schaltungen sind jedoch
für den Einsatz in Hörhilfsgeräten mit hochintegrierten digitalen Schaltungen weniger
geeignet.
[0014] Ferner offenbart die EP-A0597523 einen schnellen D/A-Wandler, der aus einem Sigma-Delta-Konverter
und einem nachgeschalteten asynchronen Sigma-Delta-Modulator besteht, der aus dem
Ausgangssignal des Sigma-Delta-Konverters ein ambivalentes, asynchron moduliertes
Signal erzeugt, das dann einem Tiefpaßfilter zugeleitet wird.
[0015] Auch hier ist der Aufwand für den Ausgangsverstärker eines voll digitalisierten Hörhilfsgerätes
viel zu hoch. Außerdem läßt sich damit kein hohes Signal/-Rauschverhältnis erzielen.
[0016] Aus der WO 89/04583 ist ein Hörhilfsgerät bekannt, das aus einem am Ohr zu tragenden
Teil und einem über ein Kabel verbundenen und am Körper zu tragenden Signalverarbeitungsteil
besteht, bei dem über ienen A/D-Wandler eine digitale Signalverarbeitung und einen
nachfolgenden D/A-Wandler die Anpassung der Übertragungsfunktion des Hörgerätes an
den Hörschalden des Trägers erreicht werden soll.
[0017] Der hier getriebene Aufwand, insbesondere die Verwendung von einem A/D-Wandler, einem
Signalprozessor und einem nachfolgenden D/A-Wandler ist viel zu hoch und für ein voll
digitalisiertes Hörhilfsgerät nicht brauchbar. Zudem läßt sich mit einer solchen Schaltung
ein extrem hohes Signal/Rauschverhältnis nicht erreichen.
[0018] Schließlich offenbart die EP-A 0578021 ein Hörhilfsgerät, das jedoch keinen Signa-Delta-Konverter
enthält sondern einen normalen A/D- Wandler, eine Signalverarbeitung und einen D/A-Wandler.
[0019] Auf diese Schaltungsteile folgt dann ein Modulator, der ein PWM-Signal erzeugt, das
noch einem Tiefpaßfilter zugeführt werden muß. Auch hier ist der Aufwand zu hoch,
abgesehen davon, daß bei einem voll-digitalen Hörhilfsgerät der Einsatz von normalen
Analog-Digital-Wandlern und nach Signalverarbeitung nachfolgendem Digital-Analog-Wandler
alle möglichen positiven Ergebnisse der digitalen Signalverarbeitung ziemlich illusorisch
werden.
[0020] Die Erfindung geht daher einen völlig anderen Weg, der den Einsatz von D/A-Wandlern
der üblichen Art im Ausgangsverstärker eines voll-digitalen Hörhilfsgerätes vermeidet.
[0021] Durch die Erfindung soll daher ein Hörhilfsgerät mit einem neuartigen, wesentlich
einfacheren Ausgangsverstärker vorgeschlagen werden, bei dem ein relativ hohes Signal/Rauschverhältnis
erreichbar ist, bei extrem niedrigem Leistungsbedarf und hoher Ausgangsleistung mit
geringsten Verzerrungen und jeglichem Fehlen von Kreuzmodulationen sowie einer Ansteuerung
des Ausgangsverstärkers mit einem digitalen Eingangssignal. Der Ausgangsverstärker
kann dabei vollstandig als digitale hochintegrierte CMOS-Schaltung aufgebaut werden.
[0022] Dies wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 erreicht.
[0023] Weitere Merkmale der Erfindung sind den weiteren Ansprüchen zu entnehmen.
[0024] Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0025] In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- ein Prinzipschaltbild eines Hörhilfsgerätes mit einem Ausgangsverstärker gemäß der
Erfindung ;
- Fig. 2
- einen in dem Ausgangsverstärker des Hörhilfsgerätes verwendeten Signalkonverter und
- Fig. 3
- Impulsdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise des Ausgangsverstärkers des Hörhilfsgerätes.
[0026] Fig. 1 zeigt beispielsweise ein Hörhilfsgerät mit einem neuartigen Ausgangsverstärker,
dessen Einsatz allerdings nicht auf die Verwendung in Hörhilfsgeräten beschränkt ist,
sondern allgemein bei digitalen Verstärkern anwendbar ist, wo es auf ein hohes Verhältnis
von Nutzsignal zu Störsignal ankommt.
[0027] Bei dem in Fig. 1 rein schematisch dargestellten Hörhilfsgerät wird das akustische
Signal von einem Mikrofon 1 aufgenommen und in einem Tiefpaßfilter als Antialiasingfilter
auf einen bei Hörhilfsgeräten üblichen Frequenzbereich beschränkt. Dieses niederfrequente
Signal wird nun in einem Signalprozessor 3 einer Signalverarbeitung unterzogen. Darunter
ist z.B. zu verstehen, daß das analoge Eingangssignal entweder analog in der Weise
weiterverarbeitet wird, daß die Verstärkerkennlinie des Signalprozessors an die für
den jeweiligen Hörschaden oder Hörverlust seines Trägers bezüglich aller erforderlichen
Variablen angepaßt wird.
[0028] Derartige, von der Frequenz abhängige beeinflußbare Variable sind z.B. die Verstärkung
der einzelnen Stufen, der Begrenzungspegel, die Kompressionsschwelle, die automatische
Verstärkungsregelung mit ihren Ansprech- und Abfallzeiten, eine Kombination von Kompression
und Expansion oder überhaupt ein nichtlinearer Verlauf der Verstärkung einzelner Stufen
oder insgesamt aller Stufen, sowie der Ausgangs-Schalldruckpegel.
[0029] Andererseits wird man wohl vorzugsweise eine digitale Signalverarbeitung Vorsehen.
In diesem Fall müßte der Signalprozessor eingangsseitig einen Digital-Analog-Wandler
enthalten, für den ein eigener Taktgenerator für die Taktgabe erforderlich wäre. Dies
ist allgemeiner Stand der Technik. Selbstverständlich sind dann alle oben genannten
variablen Funktionen in digitaler Technik darstellbar.
[0030] Auf den Signalprozessor 3 folgt dann ein neuartiger Ausgangsverstärker. Dieser besteht
im wesentlichen aus einem Signalkonverter 4, der im wesentlichen ein Σ-Δ-Konverter
ist. Dieser Signalkonverter enthält als erstes eine Subtrahierstufe 5 mit zwei Eingängen,
nämlich einem positiven Eingang und einem negativen Eingang, wobei der positive Eingang
am Ausgang des Signalprozessors 3 angeschlossen ist. Auf diese Subtrahierstufe 5 folgt
ein Tiefpaßfilter 6. In der einfachsten Ausführung könnte das Tiefpaßfilter 6 ein
Integrator sein. An diesem Integrator 6 ist eine Vergleichsstufe 7 mit Haltenetzwerk
angeschlossen. Der Ausgang dieser Vergleichsstufe ist über eine Rückkopplungsverbindung
mit dem negativen Eingang der Subtrahierstufe 5 verbunden. Außerdem ist ein Hochfrequenz-Taktgenerator
8 vorgesehen, der ein hochfrequentes Taktimpulssignal mit einer Frequenz im Bereich
von etwa 1 MHz an die Vergleichsstufe 7 abgibt. Der Ausgang des Signalkonverters 4
ist über eine Tiefpaßfunktion mit dem Hörer 10 verbunden.
[0031] Ein für den Signalprozessor 3 erforderlicher Taktgenerator mit wesentlich niedrigerer
Frequenz wird vorzugsweise durch den Hochfrequenz Taktgenerator 8 synchronisiert.
Dies kann beispielsweise in einfacher Weise durch Frequenzteilung mit einem Faktor
M erreicht werden. Eine typische Taktfrequenz für den Signalprozessor 3 könnte etwa
32 kHz sein.
[0032] Die Wirkungsweise des Signalkonverters 4 soll anhand der Figuren 2 und 3 erläutert
werden.
[0033] Das hochfrequente Taktsignal 11 des Taktimpulsgenerators 8 wird, wie bereits erwähnt,
der Vergleichsstufe 7 zugeleitet. Das digitale Eingangssignal 12 in Fig. 3 (eine extrem
vereinfachte Darstellung) wird der Subtrahierstufe an ihrem positiven Eingang zugeführt.
Das Ausgangssignal 14 des Signalkonverters 4 gelangt über eine Rückkopplungsverbindung
an den negativen Eingang der Subtrahierstufe und wird dort vom Eingangssignal 12 subtrahiert.
[0034] Das dabei entstehende Ausgangssignal wird dem Integrator 6 (der hier das Tiefpoßfilter
darstellt) zugeführt und dort zum Ausgangssignal 13 integriert. Dieses Signal 13 wird
in der Vergleichsstufe 7 mit Haltenetzwerk synchron mit den Flanken des hochfrequenten
Taktsignals in das Ausgangssignal 14 umgewandelt, das nur zwei mögliche Werte aufweist,
die hier der Einfahheit halber als +1 und -1 dargestellt sind.
[0035] Das Eingangssignal 12 soll zunächst den Wert -0,5 haben. Das integrierte Signal 13
steigt dann von -1,5 auf Null an, was einen ersten Ausgangsimpulsübergang von -1 auf
+1 zur Folge hat. Das integrierte Signal fällt dann wieder auf -1,5 ab, wonach das
Ausgangssignal 14 wieder den Wert -1 annimmt.
[0036] Der nachfolgende Anstieg des Eingangssignals 12 auf den Wert Null bewirkt einen steileren
Anstieg des integrierten Signals 13 auf den Wert 0,5. Für die Dauer des Eingangssignalpegels
0 erhält man dann über die Integration die entsprechenden Signalwerte des Ausgangssignals
14 zwischen -1 und +1, wobei jeweils die Werte -1 dem unterenWert des integrierten
Signals und die Werte +1 dem oberen Wert des integrierten Signals entsprechen.
[0037] In gleicher Weise werden die weiteren Werte des Eingangssignals von 0,3, 0,6 und
1,0 über die Integration in entsprechende Impulse des Ausgangssignals 14 umgewandelt.
D.h. in dem Ausgangssignal 14 ändert sich das Verhältnis von positiven Werten zu negativen
Werten je Zeiteinheit in Abhängigkeit vom Eingangssignal 12.
[0038] Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß dies eine sehr stark vereinfachte, stark gedehnte
Darstellung ist. Eine Takrfrequenz von etwa 1 MHz ließe sich zeichnerisch nicht darstellen.
Außerdem sind die Amplitudenänderungen extrem vereinfacht als grobe Stufen dargestellt.
[0039] Bei der Umwandlung eines niederfrequenten Analogsignals in ein digitales Signal durch
zeitdieskrete und/oder amplitudendiskrete Umwandlung wird das Analogsignal quantisiert.
Die in Fig. 3 gezeigten Stufen des Eingangssignals 12 stehen also stellvertretend
für entsprechende Amplitudenschritte eines quantisierten Analogsignals.
[0040] Während man normalerweise bei einer Impulsbreitenmodulation üblicher Art mit Taktimpulsfrequenzen
von z.B. 100 kHz auskommt, sind im vorliegenden Fall zur Erzielung eines großen Verhältnisses
von Nutzsignal zu Störsignal wesentlich höhere Taktimpulsfrequenzen erforderlich,
die beispielsweise im Bereich von 1 MHz liegen können.
[0041] Es ist offensichtlich, daß das Ausgangssignal 14 des Signalkonverters 4 neben dem
erwünschten verstärkten niederfrequenten Anteil einen starken hochfrequenten Signalanteil
enthält, der natürlich ein unerwünschtes Störsignal darstellt, das z.B. durch ein
passives Tiefpaßfilter entfernt werden muß.
[0042] Verwendet man diesen Ausgangsverstärker in einem Hörhilfsgerät, dann kann die Induktivität
der Schwingspule des Hörers und die Tiefpaßeigenschaften des mechanischen und akustischen
Systems des Hörhilfsgerätes und des menschlichen Ohres diese Tiefpaßfunktion vollkommen
übernehmen, so daß ein gesondertes Tiefpaßfilter entbehrlich erscheint.
[0043] Dieser neuartige, insbesondere für Hörhilfsgeräte geeignete Ausgangsverstärker hat
eine Reihe von Vorteilen. Alle Impulsflanken sind mit einer bekannten Taktimpulsfrequenz
synchronisiert, die zudem dazu verwendet werden kann, den für den vorgeschalteten
Signalprozessor erforderlichen, bei wesentlich niedrigerer Taktfrequenz arbeitenden
Taktimpulsgenerator zu synchronisieren.
[0044] Außerdem kann das Eingangssignal des Ausgangsverstärkers ein digitales Signal sein,
und der Ausgangsverstärker kann als reine Digitalschaltung konzipiert werden. D.h.
aber, daß die gesamte Schaltung als digitale Schaltung aufgebaut werden kann, wobei
lediglich am Eingang des Signalprozessors 3 ein Analog/Digital-Vandler vorzusehen
wäre. Daraus ergibt sich die weitere Möglichkeit, die gesamte Schaltung in C-MOS-Technik
als hochintegrierte Schaltung aufzubauen.
1. Hörhilfsgerät mit einem Mikrofon (1), einem Übertragungsteil (2, 3) für die Signalverarbeitung
und einem Ausgangsverstärker (4) mit daran angeschlossenem Hörer (10), welcher Verstärker
im wesentlichen aus einem als Σ-Δ Konverter aufgebauten Signalkonverter mit einem
daran angeschlossenen, ein hochfrequentes Taktsignal erzeugenden Taktimpulsgenerator
(8) und einer nachgeschalteten Tiefpaßfunktion (15) besteht, sowie mit einer Batterie
für die Spannungsversorgung, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangssignal des Signalkonverters
eine aus mehreren Bits / Bytes bestehende digitale Darstellung des Eingangssignals
des Hörhilfsgerätes ist, daß dieses Eingangssignal in dem Signalkonverter in ein Ausgangssignal
(14) umwandelbar ist, das nur zwei mögliche Signalwerte aufweist, und daß dieses Ausgangssignal
(14) nach Durchlaufen der Tiefpaßfunktion im wesentlichen als verstärktes Abbild des
niederfrequenten Eingangssignals des Hörhilfsgerätes erscheint.
2. Hörhilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingangsseitig an den
Übertragungsteil (2, 3) angeschlossene Signalkonverter (4) im wesentlichen aus einer
Subtrahierstufe (5) mit einem positiven und einem negativen Eingang, einem Tiefpaßfilter
(6) und einer durch den Taktimpulsgenerator (8) mit hochfrequenten Taktimpulsen (11)
gesteuerten Vergleichsschaltung (7) mit Haltenetzwerk besteht, wobei der positive
Eingang der Subtrahierstufe (5) mit dem Übertragungsteil (2, 3) und der negative Eingang
der Subtrahierstufe mit dem Ausgang der Vergleichsstufe (7) über eine Rückkopplungsverbindung
verbunden ist.
3. Hörhilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz der durch
den Taktimpulsgenerator (8) erzeugten Taktimpulse im Bereich von 1 MHz liegt.
4. Hörhilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von einem Taktgenerator
(9) zur Taktgabe an den Signalprozessor (3) abgegebene Taktsignal durch das hochfrequente
Taktsignal (11) des Taktimpulsgenerators (8) synchronisierbar ist.
5. Hörhilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefpaßfunktion durch
die elektrischen, akustischen und mechanischen Eigenschaften des Hörers (10) und gegebenenfalls
des menschlichen Ohres gebildet ist.
1. Hearing aid with a microphone (1), a transmission section (2, 3) for signal processing,
an output amplifier (4) with connected earphone (10), said amplifier consisting essentially
of a signal converter realized as a Σ-Δ-converter with a connected clock generator
(8) generating a high-frequency clock signal and with a downstream low-pass filter
function (15), as well as with a battery for power supply, characterized in that the
input signal of the signal converter is a digital image of the input signal of the
hearing aid consisting of several bits/bytes, in that this input signal can be converted
in the signal converter into an output signal (14) that has only two possible signal
values, and that this output signal essentially appears as an amplified image of the
low-frequency input signal after passing through the low-pass function.
2. Hearing aid in accordance with claim 1, characterized in that the signal converter
(4) being connected with its input side to the transmission section (2, 3), essentially
consists of a subtraction stage (5) with a positive and negative input, a low-pass
filter (6) and a comparator circuit (7) with holding network controlled by a clock
pulse generator (8) with high-frequency clock pulses (11), whereby the positive input
of the subtraction stage (5) is connected to the transmission section (2, 3) and the
negative input of the subtraction stage to the output of the comparator stage (7)
by way of a feedback loop.
3. Hearing aid in accordance with claim 1, characterized in that the clock frequency
of the clock pulses generated by the clock generator (8) lies in the range of 1 MHz.
4. Hearing aid in accordance with claim 1, characterized in that the clock signal output
to the signal processor (3) by a clock generator for clock generation can be synchronized
by the high-frequency clock signal (11) of the clock generator (8)
5. Hearing aid in accordance with claim 1, characterized in that the low-pass function
is realized by the electrical, acoustic and mechanical characteristics of the earphone
(10) and possibly the human ear.
1. Prothèse auditive avec un microphone (1), un transmetteur (2, 3) pour le traitement
du signal et un amplificateur de sortie (4) auquel est relié un écouteur (10), amplificateur
composé essentiellement d'un convertisseur du type Σ-Δ auquel est relié un générateur
d'impulsions d'horloge (8) produisant un signal d'horloge haute fréquence et suivi
d'une fonction passe-bas (15), ainsi qu'avec une pile pour l'alimentation électrique,
caractérisée en ce que le signal d'entrée du convertisseur est une représentation
numérique composée de plusieurs bits / octets du signal d'entrée de la prothèse auditive,
en ce que ce signal d'entrée peut être converti par le convertisseur en un signal
de sortie (14) qui ne peut prendre que deux valeurs et en ce que ce signal de sortie
(14) représente essentiellement, après être passé par la fonction passe-bas, une image
amplifiée du signal d'entrée basse fréquence de la prothèse auditive.
2. Prothèse auditive selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le convertisseur (4) relié en entrée au transmetteur (2, 3)
se compose essentiellement d'un étage soustracteur (5) possédant une entrée positive
et une entrée négative, d'un filtre passe-bas (6) et d'un circuit comparateur (7)
attaqué par des impulsions haute fréquence (11) du générateur d'impulsions d'horloge
(8) avec un réseau de maintien, l'entrée positive de l'étage soustracteur (5) étant
reliée au transmetteur (2, 3) et l'entrée négative de l'étage soustracteur à la sortie
de l'étage comparateur (7) par une ligne de contre-réaction.
3. Prothèse auditive selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la fréquence d'horloge des impulsions produites par le générateur
d'impulsions d'horloge (8) est de 1 MHz.
4. Prothèse auditive selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le signal d'horloge fourni par une horloge (9) au processeur
(3) peut être synchronisé par le signal d'horloge haute fréquence (11) du générateur
d'impulsions d'horloge (8).
5. Prothèse auditive selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la fonction passe-bas est formée par les caractéristiques électriques,
acoustiques et mécaniques de l'écouteur (10) et de l'oreille humaine.