| (19) |
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(11) |
EP 0 794 010 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05B 11/00 |
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| (54) |
Fluidspender mit magnetischen Bauteilen
Fluid dispenser comprising magnetic parts
Distributeur de fluide comportant des éléments magnétiques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IE IT LI SE |
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Priorität: |
09.03.1996 DE 19609181
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.09.1997 Patentblatt 1997/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Ing. Erich Pfeiffer GmbH |
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78315 Radolfzell (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Graf, Lothar
78239 Rielasingen-Worblingen (DE)
- Ritsche, Stefan
78315 Radolfzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner |
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Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 335 457
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US-A- 4 261 485
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung für Medien, wie gasförmige, flüssige,
cremige, gelartige, pulverförmige und/oder feste Medien o. dgl., die bevorzugt für
den Austrag in einer Druck- oder Pumpenkammer unter Überdruck gesetzt sind und unter
diesem aus dem Medienauslaß der Austragvorrichtung ausgetragen und dabei von der Austragvorrichtung
vollständig abgelöst werden. Das fließfähige Medium kann dabei als unzerstäubter Medienstrang
oder zerstäubt bzw. feinst zerstäubt ausgetragen werden und zu technischen, kosmetischen
und/oder medizinischen Anwendungen geeignet sein.
[0002] Die Austragvorrichtung weist zum Öffnen für den Medienaustrag bzw. zur Druckerzeugung
zwei Vorrichtungseinheiten auf, welche mit einer einzigen Hand des Benutzers, die
gleichzeitig die Austragvorrichtung trägt, gegeneinander bewegt werden können, wobei
sich die Form bzw. Länge der Austragvorrichtung ändert, insbesondere kleiner wird.
Die Vorrichtungseinheiten bzw. deren Grundkörper können einteilig miteinander ausgebildet
oder durch gesondert hergestellte und dann miteinander verbundene Baukörper gebildet
sein. Ist als Austragförderer eine Pumpe, wie eine Schubkolbenpumpe vorgesehen, so
enthält die erste Vorrichtungseinheit das Pumpengehäuse mit Pumpenzylinder und ggf.
ein Befestigungsglied zur Befestigung der Austragvorrichtung an einem Medienspeicher,
während die zweite Vorrichtungseinheit eine Kolbeneinheit mit einem Betätigungskopf
enthält, an dem der Medienauslaß vorgesehen sein kann. Ein in Abhängigkeit vom Betätigungshub
öffnendes und schließendes Einlaßventil ist zweckmäßig an der ersten Vorrichtungseinheit
zur Füllung des Druckraumes vorgesehen, während ein entsprechend öffnendes und schließendes
Auslaßventil an der zweiten Vorrichtungseinheit vorgesehen sein kann.
[0003] Die Austragvorrichtung weist vorteilhaft Mittel zur Beeinflussung des Mediums, beispielsweise
zur Abscheidung von Partikeln, zur Begrenzung von umschlossenen Räumen, wie Medienräumen
bzw. Strömungswegen, zur Ausübung einer Halte- bzw. Rastkraft, zur Ausübung einer
Steuer-, Stell-, Rückstell-, Auslöse-, Schließ-, Antriebsund/oder gegen den Mediendruck
wirkenden Gegenkraft, zur Querschnittsveränderung der genannten Räume bzw. Kanäle
und/oder zur Lagesicherung der gesamten Austragvorrichtung gegenüber einer Gegenhalterung
auf. Solche Mittel können haftend, federnd, dämpfend, nach Art einer Rast- bzw. Schnappverbindung
oder ähnlich wie eine Feder auch zur Verhinderung eines Bewegungsspieles dienen.
[0004] Die EP 335 457 A beschreibt eine Austragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruch
1. In ihr ist ein Verschlußkörper in einem Auslaßkanal eines Aerosolventils zwischen
zwei Stellungen bewegbar, in denen er jeweils einen Ansaugkanal für das Aerosolventil
verschließt, und zwar zum Zweck der Betätigbarkeit des Aerosolspenders sowohl in aufrechter
als in umgekehrter Lage. Um die Umschaltung vorzunehmen, wird der Körper von einer
Magnetkraft beeinflußt, die von einem Ringmagneten herrührt, der beim Kippen des Spenders
in die entsprechende Lage außen entlang des Ansaugkanals sich verschieben kann, um
somit seine Magnetkraft entsprechend einzusetzen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Austragvorrichtung für Medien zu schaffen,
bei welcher Nachteile bekannter Ausbildungen vermieden sind und die insbesondere mindestens
ein Kraftglied zur Ausübung einer Nutzkraft enthält, welches sehr einfach ausgebildet
ist.
[0006] Erfindungsgemäß enthält die Austragvorrichtung mindestens einen Bauteil mit ferromagnetischen
Eigenschaften. Dieser Bauteil kann magnetisiert oder nicht-magnetisiert sein und bestimmt
im ersten Fall ein Magnetfeld mit zwei oder mehr entgegengesetzten Magnetpolen, von
denen eine Magnetkraft ausgeht. Diese Magnetkraft kann die Wirkungen der o.g. Mittel
ausüben. Der ferromagnetische Bauteil ist insbesondere vollständig eingeschlossen
innerhalb der Austragvorrichtung angeordnet. Er kann Eisen oder eine geeignete Legierung
enthalten sowie aus verpresstem, polgerichtetem Schüttgut bestehen, dessen Partikel
mit einer ggf. aus Kunststoff bestehenden Bindemasse zu einem formsteifen oder elastischen
Körper verfestigt sind. Dieser Bauteil kann als ganzes unter der Wirkung der Magnetkraft
sowie von Gravitationskräften frei beweglich oder als Bestandteil eines weiteren Baukörpers
vorgesehen sein, mit welchem er beweglich und/oder festsitzend verbunden ist, z.B.
durch Haftung, Einbettung o. dgl.
[0007] Die Magnetkraft ist insbesondere als Schließkraft für ein Ventil, als Rückstellkraft
für ein Ventil bzw. für die Vorrichtungseinheiten, als Gegenkraft für einen Mediendruck
o. dgl. geeignet. Der ferromagnetische Bauteil kann dabei vom Medium vollständig umspült
sein oder mindestens eine periphere oder ähnliche Fläche aufweisen, die gegenüber
einem Kontakt mit dem Medium abgedichtet und insofern eine Trockenfläche ist. Ferner
kann die Magnetkraft axial und/oder drehend wirken, z.B. im Falle einer Stell- oder
Zähleinrichtung für Austraghübe, mit welcher die beiden Vorrichtungseinheiten je Austraghub
o. dgl. schrittweise fortschreitend gegeneinander verdreht werden. Die Magnetkraft
kann aber auch als Antriebskraft zur Druckerzeugung verwendet werden, z.B. um einen
Kolben oder Verdränger in der Druckkammer im Sinne einer Druckerhöhung zu bewegen.
Ferner kann die Magnetkraft zur Erleichterung der Montage der Austragvorrichtung eingesetzt
werden, beispielsweise um die beiden Vorrichtungseinheiten gegeneinander lagezusichern.
[0008] Der ferromagnetische Bauteil ist temperatur- und alterungsbeständig und kann in einfacher
Weise sterilisiert werden. Vorteilhaft wird zur Herstellung des ferromagnetischen
Bauteiles ein im Spritzgußverfahren verarbeitbarer Werkstoff verwendet, der im Herstellungswerkzeug
unter dem Einfluß eines Magnetfeldes eines Elektromagneten magnetisiert und gepolt
wird. Dieser Werkstoff kann mindestens 2 % und/oder höchstens 20 bzw. 15 oder 10%
Kunststoff enthalten, während der Rest ein Magnetpulver mit einer Korngröße im µ-Bereich
ist. Solche Plastomagnete können als ferromagnetischen Bestandteil eine Legierung,
beispielsweise Neodym-Eisen-Bor enthalten, deren Polung vor der Erkaltung bzw. Verfestigung
des Bauteiles ausgerichtet wird. Nach dieser Herstellung kann der Bauteil wieder mit
einem entgegengesetzten Magnetfeld entmagnetisiert bzw. neutralisiert werden, um bis
zur Montage nachteilige Wirkungen einer Magnetisierung, beispielsweise ein unerwünschtes
Anhaften an anderen ferromagnetischen Baukörpern zu verhindern. Unmittelbar vor und/oder
nach der Montage wird der ferromagnetische Bauteil dann wieder magnetisiert bzw. aktiviert
und so in seinen Funktions- bzw. Arbeitszustand überführt.
[0009] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen vereinfacht dargestellt
und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung in Ansicht,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Fig. 1 im Axialschnitt,
- Fig. 3
- eine Kolbeneinheit einer Austragvorrichtung im Axialschnitt,
- Fig. 4
- eine Magnet-Antriebseinrichtung für den Medienaustrag,
- Fig. 5
- eine Antriebseinrichtung gemäß Fig. 4, jedoch für eine Schrittschaltung,
- Fig. 6
- eine Einrichtung zur Drehlagensicherung,
- Fig. 7
- eine erfindungsgemäße Pumpe im Axialschnitt,
- Fig. 8
- einen Ausschnitt einer weiteren Pumpe,
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform einer Pumpe im Axialschnitt,
- Fig. 10
- eine Auslöseeinrichtung im Ausgangszustand,
- Fig. 11
- die Auslöseeinrichtung gemäß Fig. 10 im ausgelösten Endzustand,
- Fig. 12
- einen Medienverschluß im Axialschnitt,
- Fig. 13
- eine weitere Ausführungsform eines Medienverschlusses,
- Fig. 14
- einen Schieberverschluß im Axialschnitt und
- Fig. 15
- eine weitere Ausführungsform einer Stelleinrichtung, teilweise im Axialschnitt.
[0011] Die Austragvorrichtung 1 weist zwei zur manuellen Druckaufladung des Mediums gegeneinander
bewegbare Einheiten 2, 3 mit jeweils einem Grundkörper 4, 5 auf, die zur Druckerzeugung
linear ineinander zu schieben sind. Der Grundkörper 4 der Einheit 2 bildet beispielsweise
gemäß den Figuren 7 bis 9 durchgehend ein rohrförmiges Gehäuse 6 mit einem inneren
Ende 7 und einem äußeren Ende 8. Die Einheit 2, 4 wird durch den Hals eines Speichergefäßes
in dieses über den größten Teil seiner Länge eingesetzt, so daß das Ende 7 im Speicher
und das Ende 8 außerhalb des Speichers liegt, während das Gehäuse 6 unmittelbar vom
gespeicherten Medium umspült ist. Bei vertikaler Ausrichtung der Austragvorrichtung
1 mit oben liegendem Medienauslaß bzw. nach oben gerichteter Hauptströmung des Mediums
innerhalb der Austragvorrichtung 1 ist somit innen gleichbedeutend mit unten und außen
gleichbedeutend mit oben.
[0012] Im Bereich des Endes 7 kann ein verschließbarer Einlaß 9 liegen, über welchen beim
Rückhub o. dgl. Medium aus dem Speicher in das Gehäuse 6 durch Ansaugen einströmt.
Das Ende 7 kann durch die Schließflächen des Einlaßverschlusses, die zugehörige Bodenfläche
des Druckraumes oder das freie Ende eines Stutzens 11 des einteiligen Grundkörpers
4, 6 definiert sein. An den gegenüber dem Gehäuse 6 wesentlich engeren Stutzen kann
ein Einlaß- bzw. Steigrohr 12 mit einem Ende anschließen, dessen anderes Ende im Bodenbereich
des Speichers ansaugt und das als gesonderter Bauteil in den Stutzen 11 eingesetzt
oder einteilig mit dem Stutzen 11 ausgebildet ist. Im wesentlichen alle Anordnungen
und Bauelemente der Austragvorrichtung liegen in einer Achse 10, parallel zu welcher
die Anordnungen 1 bis 6 langgestreckt ausgebildet sind.
[0013] Der Einlaßverschluß ist hier durch ein Ventil 13 gebildet, das in Abhängigkeit vom
Mediendruck bzw. von den gegenseitigen Stellungen der Einheiten 2, 3 öffnet und schließt.
Der innerhalb des Gehäuses 6 bewegbare Ventilkörper 14 weist eine nach innen gerichtet
konische Schließfläche für den anderen Ventilkörper 15 auf, der einteilig mit dem
Gehäuse 6 als in Axialansicht ringförmiger Übergang des Gehäusemantels 18 in den Stutzen
11 ausgebildet ist und so den Einlaß 9 begrenzt. Durch den äußersten Mantel 18 des
Gehäuses 6 ist ein Druck- bzw. Pumpraum 16 begrenzt, welcher am inneren Ende vom Ventil
13 und am äußeren Ende von einem Kolben 19 einer Kolbeneinheit 20 bzw. von den Schließflächen
eines weiteren Ventiles 23 begrenzt ist. Der Innenumfang des Mantels 18 bildet eine
Laufbahn 17 zur abgedichteten Führung des Verdrängers bzw. Kolbens 19, welcher an
der Laufbahn 17 nur ringlinienförmig mit nur einer oder mehreren Kolbenlippen abgedichtet
geführt sein kann.
[0014] Die Kolbeneinheit 20 weist einen einteilig mit dem napfförmigen Kolben 19 ausgebildeten
und gegenüber diesem verengten Kolbenhals 21 auf, welcher von einem gegenüber dem
Innenumfang des Kolbens 19 wesentlich verengten Längskanal 22 durchsetzt ist. Das
Auslaßventil 23 weist wie das Ventil 13 zwei gegeneinander in eine Öffnungs- und eine
Schließstellung bewegbare Ventilkörper 24, 25 auf, deren zusammenwirkende Schließflächen
innerhalb des Kolbens 19 bzw. Kolbenhalses 21 liegen können und entweder in der Schließstellung
aneinander anschlagen oder gemäß Fig. 14 Bestandteil eines Schieberventiles sind.
In diesem Fall kann statt des Kolbenhalses 21 ein den Ventilkörper 25 einteilig enthaltender
Kanalschaft 26 vorgesehen sein, auf welchem der Ventilkörper 24 verschiebbar und in
seinen beiden Stellungen durch Anschlag o. dgl. festgelegt ist. In der Schließstellung
schließt der Ventilkörper einen Querkanal 27 im Ventilkörper 25 und dieser Querkanal
27 ist mit einem Längskanal 28 leitungsverbunden. Das äußere Ende des Gehäuses 6,
18 kann mit einem gesonderten, von der Kolbeneinheit 20, 21 durchsetzten Deckel 29
verschlossen sein. Dieser Verschluß kann auch einteilig mit dem Mantel 18 ausgebildet
sein.
[0015] Gemäß den Figuren 1 und 2 sind die beiden Einheiten 2, 4 und 3, 5 ständig in Rückhubrichtung
zu ihrer Ausgangsstellung durch zwei Bauteile 31, 32 mit ferromagnetischen Eigenschaften
belastet, welche einander unter Magnetkraft dadurch abstoßen, daß sie mit den gleichen
Magnetpolen einander zugekehrt bzw. voneinander abgekehrt sind. Die Bauteile 31, 32
können ringförmig um die Achse 10 an der Außenseite des Grundkörpers 4, 6 bzw. 5 angeordnet
sein sowie gleiche Innen- und/oder Außenweite haben. Sie bewirken eine bei Annäherung,
nämlich beim Arbeitshub, progressiv ansteigende Federkraft und können in der betätigten
Endstellung entweder aneinander anschlagen oder mit einem Spaltabstand voneinander
liegen. Sie sind hier im Bereich des Endes 8 bzw. eines Befestigungsgliedes vorgesehen,
welches zur Lagesicherung der Einheit 2, 4 an dem Speicherhals dient und durch den
Grundkörper 4 bzw. den Deckel 29 gebildet sein kann.
[0016] Gemäß Fig. 3 ist das Ventil 23 mit seinen Schließflächen innerhalb des Kolbenhalses
21 und gegenüber dem Kolben 19 nach außen versetzt angeordnet. Der Ventilkörper 24
ist am Innenumfang 22 des Kolbenschaftes 21 verschiebbar geführt und begrenzt mit
diesem Längskanäle, die durch Nuten im Außenumfang des Ventilkörpers 24 gebildet sein
können. Der Ventilkörper 25 liegt an der Innenseite des Ventilkörpers 24 und ist in
den einteiligen Kolbenbauteil 19, 21 eingesetzt oder einteilig mit diesem ausgebildet
sowie von einem zentralen Längskanal durchsetzt, dessen äußeres Ende seinen Ventilsitz
bildet. Auf der vom Ventilkörper 25 abgekehrten äußeren Seite des Ventilkörpers 24
liegt ein Bauteil 30 mit ferromagnetischen Eigenschaften, welcher den Ventilkörper
24 in Richtung zur Schließstellung abstößt, durch Umfangsverpressung festsitzend im
Hals 21 befestigt und durchgehend von dem Kanal 28 durchsetzt ist.
[0017] Wird durch Verschiebung des Kolbens 19 im Raum 16 ein Überdruck erzeugt, so wirkt
dieser innerhalb des Längskanales im Ventilkörper auf die konische Kolben- und Schließfläche
des unter der Magnetkraft in Schließstellung stehenden Ventilkörpers 24. Übersteigt
die Druckkraft die Magnetkraft, so wird der Ventilkörper 24 in Richtung zum Bauteil
30 nach außen vom Ventilsitz abgehoben und das Medium strömt nacheinander aus dem
Ventilkörper, entlang der konischen Stirnfläche des Ventilkörpers 24, durch dessen
Längskanäle, in den erweiterten Raum zwischen den Körpern 24, 30, in den Kanal 28
und von dort ventilfrei bis zum Medienauslaß, an welchem es vollständig von der Austragvorrichtung
1 abgelöst wird. Der Kanal 28 ist wesentlich enger als der Raum zwischen den Körpern
24, 30. Der Ventilkörper 24 ist wie der hülsenförmige Bauteil 30 durchgehend nur aus
ferromagnetischem Werkstoff hergestellt und zwischen den beiden Körpern 24, 30 befindet
sich keinerlei Abschirmung o. dgl., welche die Wirkung des Magnetfeldes schwächen
könnte. Auch in der öffnungsstellung wird der Körper 24 durch die Magnetkraft im Abstand
vom Körper 30 gehalten.
[0018] Die Ausbildung nach Fig. 4 ist insbesondere für sogenannte Einmal-Austragvorrichtungen
geeignet, bei welchen der Kolben 19 keinen Saug- bzw. Rückhub ausführt, sondern nur
in einer Richtung zu bewegen ist, da sich die gesamte gespeicherte Medienmenge von
vornherein im Raum 16 befindet. Entlang der Laufbahn 17 können beabstandete Abschnitte
bzw. Bauteile 31 mit ferromagnetischen Eigenschaften bzw. gleichen oder unterschiedlichen
Feldstärken vorgesehen sein, zwischen welchen Abschnitte etwa gleicher Länge ohne
ferromagnetische Eigenschaften vorgesehen sind. Alle Abschnitte können unmittelbar
durch den einteiligen Mantel 18 gebildet sein und bis an die Lauffläche 17 reichen.
In der Ausgangsstellung gemäß Fig. 4 wird der Kolben 19 durch einen Abschnitt 31 lagegesichert.
Wird er dann durch manuelle Betätigung in Hubrichtung nach außen geringfügig bewegt,
so wird er von diesem Abschnitt abgestoßen und vom nächsten angezogen, wodurch das
Medium aus dem Raum 16 in Richtung zum Medienauslaß ausgestoßen wird. Der Kolben 19
kann dabei in einem Zug an mehreren Abschnitten 31 vorbeilaufen oder vom jeweils nachfolgenden
Abschnitt 31 wieder in einer weiteren Ausgangslage gesichert werden, aus welcher er
dann in der beschriebenen Weise wieder für den nächsten Hubschritt ausgelöst wird.
Eine solche Anordnung ist Fig. 5 zu entnehmen.
[0019] Gemäß Fig. 6 sind zwei Einheiten bzw. Bauelemente gegeneinander verdrehbar und durch
zwei Bauteile 31, 32 mit ferromagnetischen Eigenschaften in einer oder mehrerer gegenseitigen
Drehlagen gesichert. In der gesicherten Drehlage können die beiden Bauteile 31, 32
unter der Magnetkraft vorgespannt aneinander anliegen, wenn sie mit entgegengesetzten
Polen einander zugekehrt sind. Die Bauteile 31, 32 sind ringsegmentförmig und je einer
der Magnete ist an einem der Grundkörper 4, 5 o. dgl. festsitzend angeordnet. Die
beiden Körper 4, 5 können manuell entgegen der magnetischen Haltekraft der Bauteile
31, 32 gegeneinander verdreht und dann z.B. erst axial gegeneinander zur Durchführung
des Austraghubes bewegt werden, weil eine solche Bewegung in der magnetgesicherten
Stellung durch Anschlagflächen formschlüssig verhindert ist.
[0020] Gemäß Fig. 7 liegt das Ventil 23 mit seinen Schließflächen außerhalb des Kolbenhalses
21 in dem demgegenüber erweiterten und an das innere Ende einteilig anschließenden
Kolbenmantel. Der Ventilkörper 24 ist plattenförmig mit durchgehend konstanter Dicke,
so daß eine oder beide Schließflächen durchgehend eben sein können. Während gemäß
Fig. 3 der Ventilkörper 25 nicht aus ferromagnetischem Werkstoff, sondern aus einem
anderen Kunststoff besteht, hat der Ventilkörper 25 gemäß Fig. 7 ferromagnetische
Eigenschaften und seine Pole sind so ausgerichtet, daß er den Ventilkörper 24 zur
Schließstellung belastet. Der durch Verpressung festsitzend in den Kolbenmantel eingesetzte
Körper 25 kann über das innere Ende des Kolbens 19 in den Mantel 18 vorstehen und
an den Raum 16 mit seinem demgegenüber verengten Längskanal unmittelbar anschließen,
ohne daß er abgedichtet an der Laufbahn 17 geführt ist. Zwischen dem nutfreien Außenumfang
des Ventilkörpers 24 und dem Innenumfang des Kolbenmantels ist ein ringförmiger Durchlaßkanal
für das Medium frei. In der Öffnungsstellung kann der Ventilkörper 24 an Gegenanschlägen
des Kolbenbauteiles 20 so anschlagen, daß der Leitungsweg in den Kanal 22 freibleibt.
Sobald der Druck im Raum 16 sinkt, schließt der Ventilkörper 24 unter der Magnetkraft
das Ventil 23 sofort wieder. Der Ventilkörper 24 ist nicht von Durchlässen durchsetzt.
[0021] Das Einlaßventil 13 gemäß Fig. 7 ist ähnlich dem anhand Fig. 3 beschriebenen Ventil
ausgebildet. Der ringscheibenförmige Bauteil 33 mit ferromagnetischen Eigenschaften
ist durch Verpressung o. dgl. festsitzend und axial anschlagbegrenzt in den Innenumfang
des Mantels 18 eingesetzt. Dieser Bauteil 33 belastet den Ventilkörper 14 nach innen
zur Schließstellung, da er gegenüber dem Körper 14 nach außen versetzt ist und die
Körper 14, 33 mit gleichen Polen einander zugekehrt sind. Beim Rückhub der Kolbeneinheit
20 wird der Raum 16 vergrößert, dadurch im Raum 16 ein Unterdruck erzeugt und der
Körper 14 in Richtung zur öffnungsstellung bzw. zum Bauteil 33 belastet, bis er vom
Ventilkörper 15 abhebt. Dadurch fließt Medium aus dem Speicher durch das Ende 7 und
den Einlaß 9 entlang des Außenumfanges des Körpers 14 in den Raum zwischen den Körpern
14, 33 durch die zentrale Ringöffnung des Körpers 33, so daß der Raum 16 mit Medium
vollständig gefüllt wird. Mit Ende des Rückhubes schließt das Ventil 13 unter der
Magnetkraft von selbst wieder. Beim nächsten darauffolgenden Arbeitshub wird das Medium
in der beschriebenen Weise unter Öffnungen des Ventiles 23 aus dem Raum 16 zum Medienauslaß
verdrängt.
[0022] Gemäß Fig. 3 kann zur Rückstellung der Einheiten 2, 3 in die Ausgangsstellung eine
mechanische Feder, beispielsweise eine Schrauben- oder Druckfeder, vorgesehen sein,
welche mit ihrem inneren Ende gegenüber dem Gehäuse 6, beispielsweise am Bauteil 33,
und mit ihrem äußeren Ende gegenüber dem Grundkörper 5, beispielsweise am Ventilkörper
25 bzw. innerhalb des Kolbenbauteiles 19, 21 unter Vorspannung abgestützt ist. Statt
durch Federkraft kann die Rückstellbewegung aber auch gemäß Fig. 7 durch Magnetkraft
angetrieben sein. Hierzu sind zwei mit gleichen Magnetpolen einander zugekehrte Magnete
bzw. Bauteile aus ferromagnetischem Werkstoff vorgesehen, welche unmittelbar durch
die Körper 25, 33 gebildet sein können. In der betätigten Endstellung können die Körper
25, 33 aneinander anschlagen oder im Abstand voneinander stehen bleiben.
[0023] Gemäß Fig. 8 ist der Körper 25 vollständig innerhalb des weitesten Mantels des Kolbens
19 angeordnet.
[0024] Fig. 9 zeigt wie die Figuren 3, 7 und 8 Differenzdruck-Ventile 13, 23, von denen
das Einlaßventil 13 ähnlich demjenigen nach Fig. 7 ausgebildet ist. Der Ventilkörper
24 führt hier seine Öffnungsbewegung entgegengesetzt zu Fig. 3 nach innen gerichtet
aus und der Bauteil 34 mit ferromagnetischen Eigenschaften bzw. dessen wirksamer Pol
liegt gegenüber dem Ventilkörper 24 axial nach innen versetzt, so daß er in den Raum
16 frei hineinragt. Die beiden Körper 24, 34 bilden eine in sich geschlossene Kolben-Zylindereinheit
mit einem stets geschlossenen und vom Medium freien, volumenveränderbaren Trocken-
bzw. Druckraum, welcher von den gleichen Polseiten der beiden Magnet-Bauteile 24,
34 begrenzt ist. Der Ventilkörper 24 weist einen erweiterten Kolbenbund auf, welcher
abgedichtet in einer napfförmigen Vertiefung in der äußeren Stirnseite des Bauteiles
34 gegen den Gasdruck im Trockenraum verschiebbar geführt ist. Der Bauteil 34 greift
durch Verpressung o. dgl. festsitzend in den Innenumfang der Kolbenmanschette 19 ein
und begrenzt mit dieser Längskanäle, welche den Raum 16 mit dem Ringraum in der Kolbenmanschette
19 ständig verbinden.
[0025] Steigt in diesem Ringraum wie im Raum 16 der Mediendruck, so wirkt dieser auf die
zugehörige Stirnfläche des Kolbens des Ventilkörpers 24, so daß dieser gegen den genannten
Gasdruck bzw. gegen die abstoßende Magnetkraft gegenüber den Bauelementen 19, 34 nach
innen verschoben und das Ventil 23 geöffnet wird. Der Ventilkörper 25 ist einteilig
mit dem Kolbenbauteil 19, 21 ausgebildet und seine Schließfläche durch die ringförmige
Begrenzung des inneren Endes des Kanales 22 gebildet. Im Laufe des Arbeits- bzw. Austraghubes
taucht das innere Ende des Bauteiles 34 in den Bauteil 33 bzw. einen an diesen anschließenden,
hülsenförmigen Bauteil mit ferromagnetischen Eigenschaften ein, welcher gesondert
vom Bauteil 33 oder einteilig mit diesem ausgebildet sein kann und gegenüber diesem
eine größere, an den Außenumfang des Bauteiles 34 eng angepaßte Innenweite aufweist.
Dadurch kann die anhand Fig. 7 beschriebene Rückstellkraft für die Einheiten 2, 3
wesentlich erhöht werden.
[0026] Die erfindungsgemäße Magnetanordnung kann gemäß den Figuren 10 und 11 auch so vorgesehen
sein, daß zwei Bauteile 14, 33 mit ferromagnetischen Eigenschaften in einer Ausgangsstellung
durch Magnetkraft formschlüssig bzw. anschlagbegrenzt lagegesichert sind. Wird einer
dieser Bauteile gegenüber dem anderen durch einen mechanischen Mitnehmer o. dgl. ein
Stück weit aus der Ausgangslage herausbewegt, so ist die Magnetverriegelung der Ausgangsstellung
gelöst und dieser Bauteil wird vollens in seine zweite Endstellung überführt, in welcher
er ebenfalls durch Anschlag festgelegt sein kann. Der bewegbare Bauteil kann z.B.
ein Ventilkörper 14 eines beliebigen Ventiles sein, der in einer Endstellung, beispielsweise
der Ausgangsstellung, unmittelbar am anderen Bauteil 33 und in der anderen Endstellung
an dem gegenüber diesem Bauteil 33 feststehenden Ventilkörper 15 anschlägt und dadurch
das zugehörige Ventil 13 schließt. Der Mitnehmer kann innerhalb des Gehäuses 6 liegen
und beispielsweise auf die vom Anschlag 15 abgekehrte Stirnfläche des Bauteiles 14
wirken. Der, ferromagnetische Eigenschaften aufweisende, Bauteil 33 ist hier als dünnwandige
Hülse ausgebildet, welche in den Innenumfang des Mantels 18 festsitzend eingesetzt
werden kann und zweckmäßig einen über ihren Innenumfang vorstehenden Ringbund aufweist,
an welchem der Bauteil 14 in der Ausgangslage anschlägt. Der Bauteil 14 liegt in Ausgangsstellung
vollständig innerhalb des Bauteiles 33 und steht in der anderen Endstellung über das
zugehörige Ende dieses Bauteiles 33 mit einem Teil seiner Länge vor.
[0027] Gemäß Fig. 12 ist der Verschluß 23 im Abstand von der Kolbeneinheit unmittelbar beim
Medienauslaß 40 vorgesehen, welcher durch das äußere Ende eines eine Wand, wie eine
Stirnwand, durchsetzenden Düsenkanales gebildet ist. Das innere Ende dieses Düsenkanales
wird durch den Verschlußkörper 24 verschlossen und die Wand bildet den Ventilkörper
25. Ähnlich, wie anhand Fig. 9 beschrieben ist der Bauteil 34 napfförmig ausgebildet,
so daß der Ventilkörper 24 mit einem Kolbenabschnitt unter Bildung eines Trockenraumes
in ihn eingreifen kann und durch den Mediendruck in Öffnungsstellung überführt wird.
Der Kolbenbund des Ventilkörpers 24 liegt stets vollständig innerhalb der Napföffnung
und seine Schließrichtung ist gleich wie die Strömungsrichtung im Düsenkanal.
[0028] Gemäß Fig. 1 ist der Austragkopf 38 im wesentlichen durch einen in der Achse 10 liegenden,
zu seinem freien Ende stetig verjüngten Stutzen gebildet, in dessen Endfläche die
Austragdüse 40 liegt und der z.B. zur Einführung in eine Körperöffnung, wie eine Nasenöffnung,
geeignet ist. Der zum Grundkörper 5 gehörende Stutzen kann auch gemäß Fig. 12 durchgehend
gleiche Weite haben und nimmt in seinem freien Ende hier die Ventilanordnung 24, 34
auf. Gemäß Fig. 13 ist der Austragkopf 38 durch eine Kappe gebildet, aus welcher der
Medienauslaß 40 quer zur Achse 10 gerichtet am Außenumfang austritt. Der Medienauslaß
ist hier durch ein nicht näher dargestelltes, hülsenförmiges Bauelement gebildet,
welches die quer zur Achse 10 ausgerichteten Bauteile 24, 25 in seinem Inneren aufnimmt
und beispielsweise wie der anhand Fig. 12 beschriebene Stutzen ausgebildet sein kann.
Die Schließrichtung des Ventilkörpers 24 liegt hier ähnlich wie in Fig. 3 entgegen
der Strömungsrichtung durch das Ventil 23. Für die Aufnahme des stabförmigen Ventilkörpers
24 weist hier jedoch der Ventilkörper 25 eine Napföffnung auf, so daß die Schließflächen
innerhalb des Ventilkörpers 25 mit Abstand von dessen beiden Enden liegen. Beide Ventilkörper
24, 25 sind durch Bauteile mit ferromagnetischen Eigenschaften gebildet und durch
ihre Magnetkraft zur Schließstellung belastet.
[0029] Der Kopf 38 kann einen äußersten Mantel 39 aufweisen, welcher in jeder Stellung das
Ende 8 der Einheit 2, 4 nach innen überragt bzw. am Außenumfang übergreift. Die äußere
Endfläche der an den Mantel 39 anschließenden Stirnwand bildet die Handhabe 41 des
Kopfes 38, welcher den Grundkörper 5 bildet. Im Falle der Figuren 1 und 2 ist die
Handhabe 41 gegenüber dem äußersten Ende des Kopfes 38 bzw. Stutzens 39 nach innen
versetzt und sie steht beiderseits über den Stutzen 39 vor.
[0030] In jedem Fall weist der Kopf 38 im inneren einen berührungsfrei vorstehenden, hülsenförmigen
Schaft 42 als Anschlußglied auf, mit welchem das äußere Ende des Kolbenschaftes der
Kolbeneinheit 20, beispielsweise des Kolbenhalses 21 oder des Schaftes 26 gemäß Fig.
14, festsitzend zu verbinden ist. Gemäß Fig. 13 ist der Schaft 42 von einem Längskanal
durchsetzt, von dem innerhalb der Stirnwand des Kopfes 38 ein Querkanal abzweigt,
welcher geradlinig bis zu den Schließflächen des Ventiles 23 reicht und koaxial zum
Medienauslaß liegen kann.
[0031] Gemäß Fig. 14 ist das Ventil 23 als Schieberventil ausgebildet, dessen Ventilkörper
24 gleichzeitig wenigstens einen Teil des Kolbens 19 bilden kann. Der Ventilkörper
25 ist durch das innere Ende des nur auf einen Teil seiner Länge vom Kanal 28 durchsetzten
Kanalschaftes gebildet, dessen Mantel am inneren Ende des Kanales 28 vom Querkanal
27 durchsetzt ist. Das äußere Ende bzw. die im Außenumfang des Ventilkörpers 25 liegende
Öffnung des Kanales 27 ist in Schließstellung vom Innenumfang des Bauteiles 19, 24
abgedichtet überdeckt. Wird der Bauteil 19, 24 demgegenüber nach außen verschoben,
so ist diese Öffnung frei und der Kanal 28 mit dem Raum 16 leitungsverbunden. In der
Schließstellung schlägt der Bauteil 19, 24 mit seiner inneren Stirnfläche an einem
Anschlag 37 an, welcher durch einen erweiterten Bund am inneren Ende des Schaftes
gebildet sein kann. Zu dieser Stellung ist der Bauteil 19, 24 magnetisch durch den
Bauteil 34 belastet, welcher festsitzend am Bauelement 25, 26, 37 angeordnet ist.
Der ringscheibenförmige Bauteil 34 ist durch Verpreßung o. dgl. festsitzend auf dem
bis zum Anschlag 37 durchgehend konstant weiten Außenumfang des Schaftes 26 angeordnet
und kann in der Ausgangsstellung der Einheiten 2, 3 mit seiner von dem Bauteil 19,
24 abgekehrten Seite am Grundkörper 4 bzw. Deckel 29 anschlagen. Erhöht sich der Druck
im Raum 16 durch Verschieben der Kolbeneinheit 20, so wirkt er auf die innere Kolbenstirnfläche
und entgegen der abstoßenden Kraft zwischen den Bauteilen 24, 34 bis diese überwunden,
der Bauteil 19, 24 gegen den Bauteil 34 verschoben und das Ventil 23 geöffnet wird.
Sobald dieser Druck entsprechend absinkt schließt das Ventil 23 unter Magnetkraft
wieder.
[0032] Gemäß Fig. 15 ist eine Erfassungs- bzw. Zähleinrichtung vorgesehen, welche zwei gegeneinander
schrittweise weiterschaltbare Stellglieder und ggf. eine Anzeige enthält, welche ein
der jeweiligen gegenseitigen Schaltstellung entsprechendes Symbol sichtbar macht.
Z.B. kann eine Stellvorrichtung die Stellglieder bei jedem Arbeits- bzw. Rückhub gegeneinander
um einen Schaltschritt weiterdrehen, so daß die Anzahl der durchgeführten Austraghübe
erfaßt wird. Jeweils ein Stellglied ist an jedem der Grundkörper 4, 5 vorgesehen und
entweder festsitzend bzw. einteilig mit diesem verbunden oder gegenüber diesem zur
Durchführung der Schaltbewegung bewegbar. Die Schaltbewegung ist zweckmäßig eine Drehbewegung
um die Achse 10. In Fig. 15 ist eine betätigte Endstellung der Erfassungseinrichtung
44 dargestellt, in welcher der Betätigungsnocken 36 des einen Schalt- bzw. Stellgliedes
seitlich benachbart zu Betätigungsnocken 35 des anderen Stellgliedes liegt. Wird der
Nocken 36 beim Rückhub nach außen bzw. oben bewegt und verdreht, so gelangt er beim
nächsten Arbeitshub in die Lücke zwischen zwei benachbarten Schaltnocken 35. Die Nocken
35, 36 sind Bauteile mit ferromagnetischen Eigenschaften, so daß z.B. in der betätigten
Hubendstellung der Austragvorrichtung der Bauteil 36 an einem Bauteil 35 haftet und
so diese Stellung sichert, ohne daß hierfür eine federnde Rastmechanik erforderlich
wäre. Aus dieser Stellung kann die Erfassungseinrichtung 44 bzw. können die Einheiten
2, 3 dann durch Aufbringen einer entsprechend großen manuellen Kraft wieder in ihre
andere Endstellung überführt werden. Die Bauteile 35, 36 können aber auch in jeder
Schaltstellung dafür sorgen, daß durch Magnetkraft ein Drehspiel zwischen den Stellgliedern
vermieden ist. Ferner kann die Magnetkraft den Nocken 36 mit zugehörigem Stellglied
in jeder Schaltstellung zur nächsten hin belasten und dadurch auch ohne gegenseitige
mechanische Antriebsverbindung zwischen den Stellgliedern die schrittweise Weiterschaltung
bewirken, so daß ein mechanisches Schrittschaltwerk nicht erforderlich ist.
[0033] Gemäß den Figuren 7 bis 9 und 14 kann die Austragvorrichtung 1 auch in Nähe des Endes
8 und außerhalb sowie gesondert vom Druckraum 16 ein Ventil 45 aufweisen, das insbesondere
zur Belüftung des Speichergefäßes dient, damit in diesem wegen der zunehmenden Entleerung
kein Unterdruck entsteht. Das Belüftungsventil weist einen mit der Kolbeneinheit 20
bewegbaren Ventilkörper 46 und einen gegenüber dem Grundkörper 4 festsitzenden Ventilkörper
47 auf, der durch das Ende eines Kragens des Deckels 8 gebildet sein kann, welcher
vom Ende 8 in den Mantel 18 hineinragt und den Schaft 21 bzw. 26 mit Radialspiel führt,
so daß der Führungsspalt für Außenluft durchlässig ist. Der Ventilkörper 46 kann durch
den Kolbenbauteil 19, 21 bzw. den konisch abgestuften Übergang zwischen dem Kolbenmantel
19 und dem Hals 21 gebildet sein, dessen Außenumfang die Schließfläche des Ventiles
45 bildet, die wie die andere Schließfläche auf der vom Raum 16 abgekehrten Seite
des Kolbens 19 in einem Trockenraum liegt. Im Bereich dieses Trockenraumes ist der
Mantel 18 quer von einer Öffnung durchsetzt, welche den Speicherinnenraum mit dem
Trockenraum stets leitungsverbindet. In der Ausgangsstellung ist das Ventil 45 geschlossen
und mit Beginn des Arbeitshubes öffnet es, weil der Ventilkörper 46 vom Ventilkörper
47 abhebt. Dadurch ist dann der Speicherraum mit der Außenatmosphäre über den genannten
Führungsspalt leitungsverbunden. Gemäß Fig. 14 kann der Ventilkörper 46 durch den
Bauteil 34 gebildet bzw. an dessen äußeren, vom Raum 16 abgekehrten Seite vorgesehen
sein.
[0034] Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 werden die Handhaben 41 zur Auslösung des Kolbens
19 bzw. deren am Kolben 19 angreifende Auslöseglieder quer zur Achse 10 bewegt, z.B.
durch Öffnungen im Mantel 18 hindurch.
[0035] Alle Merkmale jeder der beschriebenen Ausführungsformen können sinngemäß bei einer
einzigen Austragvorrichtung vorgesehen sein, weshalb alle Beschreibungsteile sinngemäß
für alle Ausführungsformen gelten. Jeder der Bauteile mit ferromagnetischen Eigenschaften
ist zweckmäßig als Permanentmagnet ausgebildet, wobei der zugehörige Bauteil durchgehend
homogene Gefügestruktur aufweist bzw. einteilig ausgebildet ist. Alle Eigenschaften
und Wirkungen können genau wie beschrieben oder nur etwa bzw. im wesentlichen wie
beschrieben bzw. auch stark davon abweichend vorgesehen sein, je nachdem, welche Anforderungen
an die Austragvorrichtung gestellt werden. Auch die Ventile 13, 23, 45 wie die Kolbeneinheiten
20 und alle ferromagnetischen Bauteile können beliebig sinngemäß gegeneinander ausgetauscht
werden. Ferner kann jedes der beschriebenen Merkmale auch weggelassen werden.
1. Austragvorrichtung für Medien mit zwei gegeneinander bewegbaren Vorrichtungseinheiten
(2, 3), die mindestens einen Grundkörper (4, 5), wenigstens einen Medienraum (16)
mit Medienbegrenzungen (17) und mindestens einen Medienauslaß (40) enthalten, wobei
ein Energiespeicher sowie ein Medienspeicher vorgesehen sind und wobei die Austragvorrichtung
(1) mindestens einen Bauteil (30 bis 36) aus ferromagnetischem Werkstoff enthält,
der als magnetischer Energiespeicher mit einem Magnetfeld und zwei Magnetpolen vorgesehen
ist, welche eine Magnetkraft bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragvorrichtung eine ventilgesteuerte Schubkolbenpumpe mit einem Pumpenzylinder
und einer darin verschiebbaren Kolbeneinheit (20) enthält und dass der Bauteil ein
vom Mediendruck gesteuerter Steuerkolben (14, 19, 24) eines Ventils (13, 23) ist.
2. Austragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragvorrichtung eine ventilgesteuerte Schubkolbenpumpe mit einem Pumpenzylinder
und einer darin verschiebbaren Kolbeneinheit (20) enthält und der Bauteil ein Förderkolben
(19) für das Medium ist.
3. Austragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei gegeneinander unter der Magnetkraft bewegbare ferromagnetische Bauteile
vorgesehen sind, dass einer der Bauteile (32, 31) permanent festsitzend an einem Grundkörper
(4, 5) angeordnet ist und dass vorzugsweise der bewegbare Bauteil (24) zwischen zwei
Anschlägen bewegbar ist, von denen mindestens einer als ferromagnetischer Bauteil
ausgebildet ist.
4. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bauteile (14, 19, 24, 25, 30, 33 bis 36) eine der Medienbegrenzungen
bildet, dass insbesondere die Medienbegrenzung an einen Strömungskanal für das Medium
angrenzt und dass vorzugsweise die Medienbegrenzung durch eine Außen- und/oder eine
Innenfläche des Bauteiles gebildet ist.
5. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil unmittelbar eine Schließfläche des Ventils bildet und das vorzugsweise
das Ventil ein Anschlag- und/oder ein Schieberventil ist.
6. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil einen vom Medium permanent freien Trockenraum begrenzt, dass insbesondere
der Trockenraum volumenveränderbar ist und daß vorzugsweise der Trockenraum ausschließlich
von den Bauteilen (24, 34) begrenzt ist, die ineinander bewegbar und gegeneinander
abgedichtet geführt sind.
7. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Bauteil (24, 25, 34) an der Kolbeneinheit (20) vorgesehen ist, daß
insbesondere der Bauteil in eine Kolbenmanschette (19) der Kolbeneinheit (20) eingreift
und daß vorzugsweise der Bauteil (24) mit sowie gegenüber der Kolbeneinheit (20) bewegbar
angeordnet ist.
8. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bauteile (14, 24, 25) gegenüber einem dritten Bauteil (33) bewegbar angeordnet
sind, daß insbesondere die beiden Bauteile (14, 24, 25) an voneinander abgekehrten
Polseiten des dritten Bauteiles (33) liegen und daß vorzugsweise jeweils einer der
Bauteile (25, 33) festsitzend an einer der beiden Vorrichtungseinheiten (2, 3) angeordnet
ist.
9. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bauteil (19, 33 bzw. 24, 25, 34) mit einer innersten und/oder einer äußersten
Umfangsfläche in Eingriff mit der zugehörigen Vorrichtungseinheit (2 bzw. 3) steht,
daß insbesondere wenigstens eine der Umfangsflächen und/oder der Stirnflächen des
Bauteiles eine Medienbegrenzung bildet und daß vorzugsweise eine der Umfangsflächen
mit wenigstens einem vertieften Strömungskanal versehen ist.
10. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bauteil (25, 33, 34) im wesentlichen durch Haftung an der zugehörigen Vorrichtungseinheit
(3, 2) befestigt ist, daß insbesondere der Bauteil und die zugehörige Einheit mit
Vorspannung ineinander greifen und daß vorzugsweise der Bauteil an der zugehörigen
Einheit mit Preßsitz befestigt ist.
11. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bauteil zur gegenseitigen Lagensteuerung der Vorrichtungseinheiten (2, 3) vorgesehen
ist, daß insbesondere der Bauteil (31, 32 bzw. 35, 36) zur Drehlagen-Sicherung der
Vorrichtungseinheiten (2, 3) vorgesehen ist und daß vorzugsweise der Bauteil (35,
36) zur Lagesicherung in mehreren unterschiedlichen Relativstellungen vorgesehen ist.
12. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine eine Stellkraft definierende Stellanordnung vorgesehen und die Stellkraft von
der Magnetkraft bestimmt ist, daß insbesondere die Stellanordnung eine Rückstellanordnung
ist und daß vorzugsweise zwei Bauteile (25, 33 bzw. 14, 33) mit gleichen Magnetpolen
einander zugekehrt sind.
13. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Bauteil als Guß-Formkörper mit ferromagnetischen Eigenschaften ausgebildet
ist, daß insbesondere der Bauteil aus einem Bindemittel mit dicht darin verteiltem
Magnetpulver besteht und daß vorzugsweise der Volumenanteil des Magnetpulvers mindestens
drei- bis fünffach größer als der Volumenanteil des als Bindemittel vorgesehenen Kunststoffes
ist.
1. A discharge device for media including two mutually movable device units (2,3) comprising
at least one base body (4,5), at least one medium space (16) with medium definitions
(17) and at least one medium orifice (40), an energy store as well as a medium reservoir
being provided and said discharge device (1) comprising at least one component (30
to 36) of a ferromagnetic material provided as a magnetic energy store having a magnetic
field and two magnetic poles producing a magnetic force, characterized in that said discharge device comprises a valve-controlled plunger pump including a pump
cylinder and a piston unit (20) shiftably located therein and that said component
is a piston (14, 19, 24) of a valve (13, 23) controlled by the pressure of the medium.
2. The discharge device as set forth in the preamble of claim 1, characterized in that said discharge device comprises a valve-controlled plunger pump including a pump
cylinder and a piston unit (20) shiftably located therein and that said component
is a delivery piston (19) for said medium.
3. The discharge device as set forth in claim 1 or 2, characterized in that at least two ferromagnetic components mutually movable due to magnetic force are
provided, one of said components (32, 31) being arranged permanently firmly seated
on a base body (4, 5) and preferably the movable component (24) being movable between
two stops, of which at least one is configured as a ferromagnetic component.
4. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that at least one of the said components (14, 19, 24, 25, 30, 33, 36) forms one of said
medium definitions, more particularly said medium definition adjoining a flow passage
for said medium and preferably said medium definition being formed by an outer and/or
inner surface area of said component.
5. The discharge device as set forth in claim 1, characterized in that said component directly forms a closing surface area of said valve and preferably
said valve is a stop and/or plunger valve.
6. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that said component defines a dry space permanently free of medium, more particularly
said dry space being variable in volume and preferably said dry space being defined
exclusively by said components (24, 34) being guided mutually sealed and movable the
one in the other.
7. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that at least one said component (24, 25, 34) is provided in said piston unit (20), more
particularly said component engaging a piston cuff (19) of said piston unit (20) and
preferably said component (24) being arranged movable together with and with respect
to said piston unit (20).
8. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that two said components (14, 24, 25) are arranged movable with respect to a third said
component (33), more particularly said two components (14, 24, 25) being located at
pole sides facing away from each other of said third component (33) and preferably
one each of said components ( 25, 33) being arranged firmly seated at one of said
two device units (2, 3).
9. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that one said component (19, 33 or 24, 25, 34) engages by an innermost and/or outermost
circumferential surface area of said corresponding device unit (2, 3), more particularly
at least one of said circumferential surface areas and/or front surface areas of said
component forming a medium definition and preferably one of said circumferential surface
areas being provided with at least one depressed flow passage.
10. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that one said component (25, 33, 34) is secured substantially by sticking to the corresponding
device unit (3, 2), more particularly said component and the corresponding unit interengaging
pretensioned and preferably said component being secured to the corresponding unit
by a press fit.
11. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that one component is provided for mutually controlling the position of said device units
(2, 3), more particularly said component (31, 32, 35, 36) being provided for assuring
the rotary position of said device units (2, 3) and preferably said component (35,
36) being provided for assuring the position in several differing relative positions.
12. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that a positioning means defining a positioning force is provided and said positioning
force is defined by said magnetic force, more particularly said positioning means
being a reset means and preferably two said components (25, 33 or 14, 33)facing each
other with identical magnetic poles.
13. The discharge device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that at least one said component is configured as a molding having ferromagnetic properties,
more particularly said component comprising a binding agent with magnetic powder densely
distributed therein and preferably the volume proportion of said magnetic powder being
at least three to five times greater than the volume proportion of the plastics material
provided as said binding agent.
1. Dispositif de distribution pour matières avec deux unités de dispositif (2, 3) mobiles
l'une par rapport à l'autre, qui comprennent au moins un corps de base (4, 5), au
moins un espace à matières (16) avec des délimitations de matières (17) et au moins
un moyen d'échappement pour matières (40), un accumulateur d'énergie ainsi qu'un réservoir
à matières étant prévus et le dispositif de distribution (1) comprenant au moins un
élément constructif (de 30 à 36) en matière ferromagnétique, prévu en tant qu'accumulateur
d'énergie magnétique avec un champ magnétique et deux pôles magnétiques, qui produisent
une force magnétique, caractérisé en ce que le dispositif de distribution comprend une pompe à piston-poussoir commandée par
soupape, avec un cylindre de pompe et une unité de piston (20) pouvant être déplacée
à l'intérieur de celui-ci, et en ce que l'élément constructif est un piston de commande (14, 19, 24) d'une soupape (13, 23),
commandé par la pression de matière.
2. Dispositif de distribution d'après le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de distribution comprend une pompe à piston-poussoir commandée par
soupape, avec un cylindre de pompe et une unité de piston (20) pouvant être déplacée
à l'intérieur de celui-ci, et que l'élément constructif est un piston de transport
(19) pour la matière.
3. Dispositif de distribution d'après la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on prévoit au moins deux éléments constructifs ferromagnétiques mobiles l'un par
rapport à l'autre sous une force magnétique, en ce qu'un des éléments constructifs (32, 31) est disposé sur un corps de base (4, 5) de manière
permanentement indesserrable et en ce que de préférence l'élément constructif (24) mobile peut être déplacé entre deux arrêts,
dont au moins un est réalisé en tant qu'élément constructif ferromagnétique.
4. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un des éléments constructifs (14, 19, 24, 25, 30, de 33 à 36) forme une des
délimitations de matières, en ce que notamment la délimitation de matières est limitrophe à un conduit d'écoulement pour
la matière et en ce que de préférence la délimitation de matières est constituée par une surface extérieure
et/ou une surface intérieure de l'élément constructif.
5. Dispositif de distribution d'après la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément constructif forme directement une surface de fermeture de la soupape et
en ce que de préférence la soupape est une soupape à arrêt et/ou une soupape à coulisse.
6. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément constructif délimite un espace sec toujours sans matière, en ce que notamment l'espace sec peut être modifié dans son volume et en ce que de préférence l'espace sec est uniquement délimité par les éléments constructifs
(24, 34), conduits l'un dans l'autre de manière mobile et étanche l'un par rapport
à l'autre.
7. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément constructif (24, 25, 34) est prévu sur l'unité de piston (20),
en ce que notamment l'élément constructif s'engage dans une manchette de piston (19) de l'unité
de piston (20) et en ce que de préférence l'élément constructif (24) est disposé de manière mobile avec ainsi
que par rapport à l'unité de piston (20).
8. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux éléments constructifs (14, 24, 25) sont disposés de manière mobile par rapport
à un troisième élément constructif (33), en ce que notamment les deux éléments constructifs (14, 24, 25) se trouvent sur des côtés de
pôle opposés l'un à l'autre du troisième élément constructif (33) et en ce que de préférence respectivement un des éléments constructifs (25, 33) est disposé de
manière indesserrable sur une des deux unités de dispositif (2, 3).
9. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément constructif (19, 33 ou encore 24, 25, 34) se trouve en prise avec l'unité
de dispositif (2 ou encore 3) correspondante par une surface de circonférence la plus
intérieure et/ou la plus extérieure, en ce que notamment au moins une des surfaces de circonférence et/ou des surfaces frontales
de l'élément constructif forme une délimitation de matières et en ce que de préférence une des surfaces de circonférence est munie d'au moins un conduit d'écoulement
approfondi.
10. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément constructif (25, 33, 34) est fixé essentiellement par adhérence sur l'unité
de dispositif (3, 2) correspondante, en ce que notamment l'élément constructif et l'unité correspondante s'engagent l'un dans l'autre
avec une précontrainte et en ce que de préférence l'élément constructif est fixé sur l'unité correspondante par ajustement
avec serrage.
11. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément constructif est prévu pour le réglage de position réciproque des unités
de dispositif (2, 3), en ce que notamment l'élément constructif (31, 32 ou encore 35, 36) est prévu pour l'assurage
de position angulaire des unités de dispositif (2, 3) et en ce que de préférence l'élément constructif (35, 36) est prévu pour l'assurage de position
dans plusieurs positions relatives différentes.
12. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit une configuration de réglage définissant une force de réglage et que
la force de réglage est définie par la force magnétique, en ce que notamment la configuration de réglage est une configuration de rappel et en ce que de préférence deux éléments constructifs (25, 33 ou encore 14, 33) se trouvent en
face l'un à l'autre avec les mêmes pôles magnétiques.
13. Dispositif de distribution d'après une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément constructif est réalisé en tant que corps coulée par moulage de
forme présentant des propriétés ferromagnétiques, en ce que notamment l'élément constructif est constitué d'un liant avec une poudre magnétique
distribué de manière dense dans celui-ci et en ce que de préférence la fraction en volume de la poudre magnétique est au moins trois jusqu'à
cinq fois plus grande que la fraction en volume de la matière plastique prévue en
tant que liant.