[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein vorgestanztes Metallrahmenband, ein Verfahren
zum Herstellen von elektronischen Bauelementen mit Halbleiterkristallen und ein elektronisches
Bauelement mit Halbleiterkristall gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche. 1,6
bzw 8.
[0002] Gegenwärtig gibt es im wesentlichen drei technische Verfahren zum Herstellen von
elektronischen Bauelementen der genannten Art, deren Charakteristiken im folgenden
beschrieben werden.
[0003] Das erste technische Herstellungsverfahren verwendet ein vorgestanztes Metallrahmenband
(oder in der englischen Sprache "frame"), das zwei seitlich durchgehende Aufbaustreifen
und Zungen umfaßt, die zwischen den genannten Streifen verlaufen und paarweise angeordnet
sind, wobei jedes Teil jedes Paares ausgehend von einem seitlichen Aufbaustreifen
in die Richtung des gegenüberliegenden Aufbaustreifens verläuft und die Zungen jedes
Paares einander gegenüberliegen.
[0004] Das besagte vorgestanzte Band wird längs so positioniert, daß jedes Zungenpaar auf
die Höhe seiner Herstellungsstation gebracht wird.
[0005] Am Ende einer der Zungen L1 wird der Halbleiterkristall C befestigt, und es wird
ein separates Verbindungsteil P aufgesetzt und mit einem Bindemittel befestigt, um
die elektrische Verbindung zwischen dem Kristall C und der anderen Zunge L2 zu bewirken
(Fig. 1).
[0006] Das Schutzgehäuse B wird anschließend angeformt, und die Zungen werden abgeschnitten,
und die Anschlußfahnen werden durch Formen gebildet.
[0007] Dieses Herstellungsverfahren resultiert in drei internen Verbindungsstellen, was
die Zuverlässigkeit des Bauelements stark beeinträchtigt und komplizierte Montageeinrichtungen
und langsame Arbeitstakte erforderlich macht und die Investitionen und die Wartungskosten
in die Höhe treibt.
[0008] Darüber hinaus ist die Selbsthaltung der Anordnung aus den Zungen, dem Kristall und
dem Verbindungsteil vor der Verfestigung des Bindemittels ein für die Endqualität
des Bauelements wesentlicher Arbeitsvorgang, der allerdings immer kritisch und schwierig
in zuverlässiger Weise steuerbar ist.
[0009] Im übrigen begrenzt oder verbietet die geringe Genauigkeit der Montage sogar die
Anwendung dieses technischen Verfahrens zur Verwirklichung von Bauelementen vom planaren
Typ oder von einem Typ, der einen Kristall umfaßt, der mit einem Ansatz versehen ist,
der eine vorhergehende mechanische Ausrichtung erlaubt.
[0010] Das zweite bekannte technische Herstellungsverfahren besteht darin, daß von einem
vorgestanzten Rahmenband ausgegangen wird, das mit demjenigen identisch ist, das bei
dem ersten genannten Verfahren verwandt wird, an einem Ende einer Zunge L1 eines Zungenpaares
L1, L2 ein Halbleiterkristall C befestigt wird, danach eine Verbindung über einen
Edelmetalldraht F zwischen dem besagten Kristall C und der anderen Zunge L2 hergestellt
wird, dann der Verbindungsdraht F durch Aufbringen eines polymerisierbaren Pulvers
M abgeschirmt wird, und schließlich das Schutzgehäuse B angeformt wird, die Zungen
L1, L2 abgeschnitten werden und die Anschlußfahnen geformt werden (Fig. 2).
[0011] Dieses zweite technische Herstellungsverfahren macht indessen außerordentlich kostenspielige
Materialien erforderlich, resultiert gleichfalls in drei Verbindungspunkten und erlaubt
es aufgrund der Begrenzng des zulässigen Querschnittes der Verbindungsdrähte, nur
Bauteile mit relativ geringer Leistung zu erzeugen.
[0012] Dieses technische Verfahren benötigt weiterhin kostenträchtige Anlagen, nur mittlere
Arbeitstaktfolgen und ausgeklügelte Techniken, die ein Wartungspersonal mit hoher
Qualifikation erforderlich machen.
[0013] Im übrigen ist die Anordnung der Schutzschicht aus einem polymerisierbaren Pulver
M ein schwieriger und kritische Arbeitsvorgang, von dem direkt die Qualität des fertigen
Bauelements abhängt, und der mit der Gefahr verbunden ist, daß durch ein Aufbringen
des Pulvers über den zu schützenden Bereich hinaus die Form beschädigt wird, die zum
Formen des Gehäuses B benutzt wird.
[0014] Das dritte technische Herstellungsverfahren besteht darin, daß die Verbindungsstellen
der Bauelemente dadurch realisiert werden, daß mit dazwischen angeordneten Halbleiterkristallen
C die Enden c.er Zungen L1 und L2 miteinander verbunden werden, die in zwei Teilen
unabhängiger Bänder ausgestanzt sind, die so angeordnet werden, daß diese Enden der
Zungen L1 und L2 einander paarweise übergreifen, danach das Gehäuse B angegossen wird
und die Verbindungsfahnen geformt werden (Fig. 3).
[0015] Dieses dritte technische Verfahren hat gleichfalls eine Anzahl von Mängeln. Es erlaubt
nämlich keine kontinuierliche Herstellung, da die ausgestanzten Teile der Bänder mit
verschiedenen Geometrien notwendigerweise eine geringe Länge haben und nicht in Wickeln
aufgerollt werden konnen.
[0016] Die Montage mit Bauteilen begrenzter Länge macht einerseits Bevorratungs- und Lagereinrichtungen
sowie spezielle Werkzeuge erforderlich, was keine Anpassungsfähigkeit erlaubt, und
begrenzt andererseits die Anzahl an Bauelementen, die gleichzeitig montiert werden,
was zu nicht sehr großen Arbeitstaktfolgen führt.
[0017] Im übrigen setzt die Montage von vielen unabhängigen Bauteilen aus nicht festen Segmenten
die Montagegenauigkeit herab, sie neigt dazu, den Arbeitsvorgang des Anformens des
Gehäuses unsicher zu machen.
[0018] In Hinblick darauf, die genannten Mängel zu beheben, ist beispielsweise in der Druckschrift
JP-A-62035549 (die zur Bildung der Oberbegriffe der Patentansprüche 1,6 und 8 herangezogen
worden ist) bereits ein Verfahren zum Herstellen von elektronischen Bauelementen mit
Halbleiterkristallen vorgeschlagen worden, bei dem die beiden Metallzungen, die für
jedes Bauelement einerseits die Selbsthalteteile und die interne Verbindung des Kristalls
und andererseits die äußeren Anschlußzungen des Bauelements bilden, im selben Metallband
ausgestanzt werden.
[0019] Das Ausstanzen erfolgt derart, daß die Zungen in Paaren angeordnet sind, in denen
jedes Bauteil ausgehend von einem durchgehenden seitlichen Aufbaustreifen in die Richtung
auf den gegenüberliegenden Aufbaustreifen verläuft, der die andere Zunge trägt, wobei
für die Bauteile jedes Paares dafür gesorgt wird, daß die Teile einander gegenüberliegen,
und durch eine Längsversetzung zwischen letzteren jedes Paar von Zungen mit verschiedenen
Längen vom benachbarten Paar durch Querzungen getrennt ist, die die beiden durchgehenden
seitlichen Aufbaustreifen verbinden.
[0020] Das Herstellungsverfahren, das in dieser Druckschrift beschrieben wird, besteht darin,
daß nach dem Anordnen und Festlegen des Halbleiterkristalls auf der Höhe des feien
Endes der Zunge mit geringster Länge diagonal der Endabschnitt der Zunge mit größter
Länge unter einem derartigen Winkel zurückgelegt wird, daß ihr freies Ende in Kontakt
mit dem Kristall kommt, woraufhin der Verbindungsbereich in eine Masse aus einem isolierenden
Kunststoffmaterial eingebettet wird.
[0021] Dieses bekannte Herstellungsverfahren führt indessen zu Bauelementen, deren äußere
Anschlußfahnen nicht zueinander ausgerichtet sind, und deren Gehäuse für eine gegebene
Leistung eine erhebliche Größe haben, da in jedem Bauteil zwei Metallzungen Seite
an Seite angeordnet sind, was zu einer Zunahme des Platzbedarfes jedes Bauelementes
und einer nicht standardisierten Anordnung der Fahnen führt, was eine Nichtbenutzbarkeit
bei Standardschaltungen oder in Herstellungsmaschinen derartiger Schaltungen führen
kann.
[0022] Es ist darüber hinaus schwierig, in einer reproduzierbaren Weise mit hoher Arbeitstaktfolge
eine große Genauigkeit bei dem diagonalen Umlegen und optimale Kontaktbedingungen
zwischen dem umgelegten Ende und dem Halbleiterkristall zu erzielen, was einen erheblichen
Ausschuß im Verlauf der Konformitätsprüfungen zur Folge hat.
[0023] Um die genannten Mängel zu beseitigen, ist insbesondere in der Druckschrift EP-A-0
351 749 vorgeschlagen worden, ein vorgestanztes Metallrahmenband zu verwenden, in
dem die Zungen ebenfalls in Paaren gruppiert sind, in denen jedes Bauteil ausgehend
von einem seitlichen kontinuierlichen Aufbaustreifen in die Richtung des gegenüberliegenden
Aufbaustreifens verläuft, der die andere Zunge trägt, wobei abgewinkelte Teile jedem
Zungenpaar gegenüber und eine Längsversetzung zwischen letzteren konstruktiv vorgesehen
sind.
[0024] Die beiden seitlichen Streifen werden durch schrägverlaufende Querzungen verbunden,
die die verschiedenen Paare untereinander trennen und die genannten seitlichen Streifen
mittels schmalerer Teile verbinden.
[0025] Das Herstellungsverfahren besteht insbesondere darin, daß nach der Anordnung und
Festlegung eines Halbleiterkristalls an dem freien nach unten umgelegten Ende einer
der beiden Zungen gleichzeitig zwei Relativversetzungen der beiden seitlichen Streifen
untereinander bewirkt werden, von denen eine (in eine Richtung senkrecht zur Ebene
des ausgestanzten Bandes) die die Halbleiterkristalle tragenden Zungen in eine bestimmte
parallele Ebene bringt, die unter der Ebene liegt, in der die Zungen sich befinden,
die nicht mit Kristallen versehen sind und nach oben umgelegte Enden haben, und von
denen die andere (in der Längsrichtung des ausgestanzten Bandes) eine Ausrichtung
der beiden Zungen jedes Paares bewirkt.
[0026] Die erste Versetzung wird dann umgekehrt, und die beiden Zungen jedes Paares kehren
wieder in dieselbe Ebene zurück, wobei der Kristall zwischen den umgelegten einander
übergreifenden Enden dieser Zungen eingeklemmt ist.
[0027] Anschließend wird das Gehäuse angeformt und werden die üblichen Konformitätsprüfungen
durchgeführt.
[0028] Dieses Herstellungsverfahren hat dennoch gleichfalls eine gewisse Anzahl von Mängeln.
[0029] Die seitlichen Aufbaustreifen müssen jeweils Perforationen für eine schrittweise
Mitnahme und somit eine Strecke aus einem dicken Material haben, damit die mechanischen
Eigenschaften ausreichen, um die beiden genannten Relativversetzungen zu bewirken,
was zu einer Zunahme des nicht benutzten Materials auf der Höhe des anfänglich ausgestanzten
Rahmens zur Folge hat.
[0030] Bei einer kontinuierlichen Herstellung mittels Bändern großer Länge ergeben sich
notwendigerweise Grenzspannungen an dem Teil des ausgestanzten Bandes, der den Relativversetzungen
unterworfen wird, was zu Torsionen auf der Höhe des ursprünglichen Bandes, zu Fehlausrichtungen
bei der Montage der Zungen jedes Paares und Vorspannungen, beispielsweise in Form
von Zugspannungen, an den Verbindungen zwischen den Zungen und dem Kristall am Ende
des Bereiches der Relativversetzungen führen kann.
[0031] Schließlich können die Verbindungen zwischen den Zungen und dem Kristall eventuell
elastischen Federspannungen oder remanenten Verformungskräften ausgesetzt sein, die
eine Folge der beiden Relativversetzungen der seitlichen Aufbaustreifen sind, und
an diesen Verbindungen brechen, was zumindest bis zum Anformen des Schutzgehäuses
auftreten kann.
[0032] Ein vorgestanztes Metallrahmenband, das dem aus der oben genannten Druckschrift JP-A-62035549
bekannten Metallrahmenband gleich, ist auch aus US 5 343 072 A bekannt. Bei diesem
bekannten Metallrahmenband sind zwei Aufbaustreifen durch Quersegmente verbunden,
zwischen denen koplanare Zungenpaare liegen, von denen jede in einem Stück mit einem
seitlichen Aufbaustreifen ausgeblidet ist. Die erste Zunge ist mit dem zweiten Aufbaustreifen
verbunden. Die zweite Zunge besteht aus einem vorgestanzten Metallstreifen und zwei
Metallteilen und ist über zwei Quersegmente mit dem ersten Aufbaustreifen verbunden.
Die beiden Zungen eines jeden Paares sind im wesentlichen aufeinander ausgerichtet.
Der freie Endabschnitt der ersten Zunge bildet eine Halteaufnahme für den Halbleiterkristall.
Der vorgestanzte Metallstreifen am freien Ende der zweiten Zunge kann so umgelegt
werden, daß er in Kontakt mit dem Halbleiterkristall kommt.
[0033] Schließlich ist aus der Druckschrift EP 0 001 892 A, die sich auf das Fachgebiet
der Herstellung von Verbindungen mit elektronischen Bauelementen bezieht, ein Anschlußmetallrahmenband
und ein dazu passendes Bauelementgehäuse bekannt. Das Anschlußmetallrahmenband hat
zwei Zungen, deren auf einen Halbleiterkristall gerichtete Enden jeweils vorgestanzte
Metallstreifen aufweisen, die als umlegbare Verbindungsteile dienen.
[0034] Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Ziel, die genannten Mängel zu beseitigen,
genauer gesagt, die Abmessungen des Metallrahmenbandes und den Materialverschnitt
beim Ausstanzen dieses Bandes zu verringern und andererseits die Zahl der nach Anformen
eines Schutzgehäuses um den Kristall abzutrennenden Metallstreifen zu verringern und
darüber hinaus den elektrischen Kontakt mit dem halbleiterkristall sicherer auszubilden.
[0035] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, solange wie möglich die feste Anordnung
und starre und zuverlässige Selbsthaltung der Bauteile zu sichern, die an dem ausgestanzten
Band erhalten werden, insbesondere nach der Unterteilung und Bildung der Zungenteile,
die dazu bestimmt sind, die Anschlußfahnen des Bauelementes zu bilden, derart, daß
eine Wiederaufwicklung des Haltebandes, das die fertigen und geprüften Bauelemente
hält, in Form eines Wickels möglich ist.
[0036] Ein zusätzliches Ziel der Erfindung besteht darin, eine genaue Reproduzierbarkeit
bei höherer Arbeitstaktfolge der Montagearbeitsvorgänge der leitenden Teile des Bauelementes
sicherzustellen, die Verbindungen zwischen den Anschlußzungen und dem Halbleiterkristall
zuverlässiger zu machen und ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zu liefern,
das nur begrenzte Investitionen in den Anlagen und Maschinen notwendig macht und einen
verringerten Wartungsaufwand mit sich bringt.
[0037] Die oben genannten Ziele werden erfindungsgemäß erreicht durch ein Metallrahmenband,
ein Verfahren zum Herstellen von elektronischen Bauelementen und ein elektronisches
Bauelement der jeweils eingangs genannten Art in Verbindung mit den Kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs1, den kennzeichnenden Schritten des Anspruchs 6 bzw. den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 8.
[0038] Die Erfindung wird dank der folgenden Beschreibung weiter verständlich, die sich
auf besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele bezieht und anhand von nicht beschränkenden
Beispielen und unter Bezug auf die zugehörigen schematischen Zeichnungen gegeben wird,
in denen
- Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil eines vorgestanzten Metallrahmenbandes gemäß
eines ersten Ausführungs- beispiels der Erfindung zeigt,
- Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines elektronischen Bauelements
zeigt, das ausgehend von dem in Fig. 4 dargestellten Band erhalten wird,
- Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Teil eines vorgestanzten Metallrahmenbandes gemäß
eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt,
- Fig. 7 eine Ansicht im einzelnen in einem anderen Maßstab eines Teils der Zunge und
ihrer seitlichen Verlängerung zeigt, die einen Teil des in Fig. 6 dargestellten Teils
des Bandes bildet,
- Fig. 8 eine Seitenansicht und eine Schnittansicht längs A-A der in Fig. 7 dargestellten
Verlängerung zeigt,
- Fig. 9 eine Draufsicht im anderen Maßstab"des in Fig. 6 dargestellten Teils des vorgestanzten
Metallrahmenbandes nach dem Aufbringen eines Bindemittels zum Befestigen eines Halbleiterkristalls
zeigt,
- Fig. 10 eine Fig. 9 analoge Ansicht nach der Anordnung des Halbleiterkristalls zeigt,
- Fig. 11 eine Fig. 10 analoge Ansicht nach einem ersten Umlegen der seitlichen Verlängerung
in Form eines L unter 90° zeigt, wobei Fig. 11A eine Ansicht in einem anderen Maßstab
und eine Vorderansicht der Einzelheit Z in Fig. 11 zeigt,
- Fig. 12 eine zu Fig. 11 analoge Ansicht nach dem vollständigen Umlegen der seitlichen
Verlängerung in L-Form zeigt, wobei Fig. 12A eine Ansicht in einem anderen Maßstab
und in Perspektive der Einzelheit Y von Fig. 12 zeigt, Fig. 12B eine Seitenansicht
der Einzelheit von Fig. 12A zeigt und Fig. 12C eine Draufsicht auf die Einzelheit
von Fig. 12A zeigt,
- Fig. 13 eine zu Fig. 12 analoge Ansicht nach dem Aufbringen des leitenden schmelzbaren
Kontaktbindemittels in einer Perforation zeigt, die durch den distalen Kontaktteil
der Verlängerung geht, der die Anschlußfahne bildet, wobei Fig. 13A eine Ansicht in
einem anderen Maßstab von vorne und teilweise geschnitten längs B-B der Einzelheit
X in Fig. 13 zeigt,
- Fig. 14 eine zu Fig. 13 analoge Ansicht nach dem Anformen der Schutzgehäuse und von
Einschubzapfen zeigt, wobei Fig. 14A eine Vorderansicht des in Fig. 14 dargestellten
Teils des vorgestanzten Metallrahmenbandes zeigt,
- Fig. 15 eine zu Fig. 14 analoge Ansicht nach dem beispielsweise durch Herausstoßen
erfolgenden Entfernen der. Einschubzapfen zeigt,
- Fig. 16 eine zu Fig. 15 analoge Ansicht nach dem Abtrennen der Zungen und Abschneiden
der internen Verbindungsfahnen zeigt,
- Fig. 17 eine zu Fig. 16 analoge Ansicht nach einer ersten Konformitätskontrolle oder
einem ersten Konformitätstest und dem Aussondern von fehlerhaften Bauelementen zeigt,
- Fig. 18 eine zu Fig. 17 analoge Ansicht nach der Bildung der externen Verbindungsfahnen
ist, wobei die Fig. 18A und 18B verschiedene Arten der Bildung dieser Fahnen zeigen,
- Fig. 19 eine zu Fig. 18 analoge Ansicht nach der Beschriftung der Schutzgehäuse der
Bauelemente, insbesondere mit einem Laserstrahl, durch Tampographie oder durch Serigraphie
ist,
- Fig. 20 eine zu Fig. 19 analoge Ansicht nach einer zweiten Konformitätskontrolle oder
einem zweiten Konformitätstest, insbesondere unter Wärme und nach dem Aussondern der
fehlerhaften Bauelemente ist,
- Fig. 21 eine perspektivische Ansicht eines elektronischen Bauelements zeigt, das nach
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung erhalten wird, wobei die inneren Elemente,
die im Schutzgehäuse angeordnet sind, transparent dargestellt sind, und
- die Fig. 22A und 22B Seitenansichten in einem anderen Maßstab und im Schnitt jeweils
längs einer Mittellängsebene und einer Querebene, die in Fig. 22A mit C-C angegeben
ist, des in Fig. 21 dargestellten elektronischen Bauelements zeigen.
[0039] Wie es in den Fig. 4 bis 12 der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, besteht
das vorgestanzte metallische Rahmenband 1 zur Herstellung von elektronischen Bauelementen
2 mit Halbleiterkristallen 2' im Grunde aus wenigstens zwei seitlichen in Richtung
Seiner Längsachse verlaufenden Aufbaustreifen 3 und 3', die miteinander in regelmäßigen
Intervallen über Quersegmente 4 verbunden sind, zwischen denen koplanare Zungenpaare
5, 5' ausgebildet sind, von denen jede Zunge in einem Stück mit einem der seitlichen
Aufbaustreifen 3 oder 3' ausgebildet ist, und sich in Richtung ihrer längsachse zu
dem anderen seitlichen Aufbaustreifen 3' oder 3 erstreckt, ohne die andere Zunge des
besagten Paares zu berühren.
[0040] Gemäß der Erfindung sind die Zungen 5 und 5' jedes Paares genau zueinander ausgerichtet,
weist eine der Zungen 5 jedes Paares einen freien Endabschnitt 6 auf, der eine Halteaufnahme
für den Halbleiterkristall 2' bildet, und weist die andere Zunge 5' jedes Paares auf
der Höhe ihres freien Endes 7 einen Verbindungsteil 8 in Form eines vorgestanzten
Metallstreifens auf, der so umgelegt werden kann, daß er mit dem Halbleiterkristall
2' in Berührung kommt, so daß er sich im wesentlichen in dem Volumen befindet, das
von zwei zur Ebene des Metallrahmen bandes rechtwinkeligen Ebenen bestimmt wird, die
durch die parallel zudenlängsachsen der Zungen verlaufenden Längsränder der Zungen
(5,5') gehen.
[0041] In dieser Weise sind alle elektrischen Anschlußelemente des fertigen elektronischen
Bauelements 2 in einem einzigen vorgestanzten Metallrahmenband 1 integriert, was aus
diesem Grunde eine genaue Montage begünstigt und eine fortlaufende Produktion ermöglicht,
wobei nur zwei elektrische Verbindungspunkte in dem besagten Bauelement 2 vorgesehen
sind.
[0042] Die Zungen 5, 5' sind weiterhin zueinander ausgerichtet, und es ist kein seitlich
vorstehender Teil nach dem Umlegen des Verbindungsteils 8 in Form eines Metallstreifens
vorhanden, so daß das Schutzgehäuse 19 einen geringeren Platzbedarf, insbesondere
was die Breite anbetrifft, hat.
[0043] Bei einem ersten speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig. 4
und 5 der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, ist der Verbindungsteil 8 in Form
eines Metallstreifens, der eine langgesteckte geradlinige Form hat, im freien Endabschnitt
7 der entsprechenden Zunge 5' ausgestanzt, wobei er mit letzterer an seinem zur anderen
Zunge 5 gerichteten Ende fest verbunden ist, und die Länge des besagten Teils 8 in
Form eines Metallstreifens so gewählt ist, daß nach zwei Umbiegungen um 90° des letzteren,
und zwar einer auf der Höhe des Endes, das fest mit der Zunge 5' verbunden ist, der
distale freie Teil 9 des Endsegmentes 10 in Kontakt mit dem Halbleiterkristall 2'
kommt, der am freien Endabschnitt 6 der anderen Zunge 5 befestigt ist.
[0044] Vorzugsweise sind die beiden Bereiche 21 und 21', an denen der Verbindungsteil 3
in Form eines Metallstreifens um 90° gebogen wird, um eine Strecke beabstandet, die
der Höhe des Halbleiterkristalls 2' gegebenenfalls zuzüglich der Höhe eines vorstehenden
gewölbten Teils 9'' ist, der an der Fläche 9' des freien distalen Teils 9 ausgebildet
ist und mit dem Kristall 2'' in Kontakt kommt.
[0045] Aufgrund dieser Anordnung wird der Kristall 2' mechanisch durch den freien distalen
Teil 9, insbesondere während der Phase der Verfestigung des Bindemittels 2'', gehalten,
das den Kristall 2' an der Halteaufnhame 6 der entsprechenden Zunge 5 festlegt.
[0046] Bei einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig.
6 bis 13 der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, besteht der Verbindungsteil
in Form eines Metallstreifens aus einer vorgeformten seitlichen Verlängerung, die
im wesentlichen L-förmig ist und aus einem äußeren Segment im wesentlichen parallel
zu den Längsachsen der betreffenden Zungen 5, 5' und einem mittleren Verbindungssegment
11 gebildet ist, das im wesentlichen senkrecht zu diesen Längsachsen der betreffenden
Zungen 5, 5' verläuft, und vorzugsweise mit einer Biegeschwächungszone 12 versehen
ist, wobei die Verlängerung 8 eine Anschlußfahne zum Halbleiterkristall 2' bildet,
der am freien Endabschnitt 6 der anderen Zunge 5 angeordnet ist, nachdem sie auf der
Höhe dieser Schwächungszone 12 umgelegt worden ist.
[0047] Diese Schwächungszone 12 kann durch Stanzen von zwei seitlichen Einschnitten oder
durch eine kreisförmige oder langgestreckte Öffnung im mittleren Verbindungssegment
11 vorzugsweise in der Nähe des freien Endabschnittes 6 der entsprechenden Zunge 5'
erhalten werden.
[0048] Es sei darauf hingewiesen, daß die beiden oben beschriebenen Ausführungsvarianten
des Verbindungsteils 8 in Form eines Metallstreifens es erlauben, ein vorgestanztes
Metallrahmenband 1 gemäß der Erfindung zur Bildung von elektronischen Bauelementen
nach bekannten, im vorhergehenden erwähnten technischen Verfahren, nämlich dem Verfahren
mit einem Edelmetallverbindungsdraht und dem Verfahren mit einem eingesetzten Metallteil
zu verwenden, indem entweder der Verbindungsteil 8 in Form eines Metallstreifens beim
ersten Ausführungsbeispiel nicht umgelegt wird oder die die seitliche Verlängerung
8 beim zweiten Ausführungsbeispiel vorzugsweise auf der Höhe der Schwächungszone 12
abgeschnitten wird.
[0049] Gemäß eines Merkmals der Erfindung, das insbesondere in den Fig. 7, 8, 12A, 12B und
12C der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, zeigt das Endsegment 10 der Verlängerung
8 zwei Knicke oder Falten 13 und 13' im Abstand voneinander und mit entgegengesetzten
Ausrichtungen, die so ausgebildet sind, daß der freie distale Abschnitt 9 des Endsegmentes
10, der dazu bestimmt ist, mit dem Halbleiterkristall 2', gegebenenfalls über einen
gewölbten vorstehenden Teil 9'', der durchbohrt ist oder nicht, und an der Fläche
9' des Teils 9 auf den Kristall 2' zugerichtet ausgebildet ist, in Kontakt zu kommen,
in einer Ebene angeordnet ist, die parallel bezüglich der Ebene versetzt ist, in der
der Teil 10' des Endsegmentes 10 liegt, der nahe am Verbindungszwischensegment 11'
und den beiden Falten 13 und 13' gegenüberliegt.
[0050] Die Ausbildung eines gewölbten vorstehenden Teils 9'' oder einer anderen vorstehenden
Struktur, die durch Verformung des entsprechenden Bereiches des freien distalen Abschnittes
9 angebracht oder ausgebildet ist, "erlaubt es, genau den Kontaktbereich oder Kontaktpunkt
mit der Oberfläche des Kristalls 2' zu bestimmen, was im wesentlichen Fehlkontakte,
insbesondere bei Kristallen 2' mit planarer Struktur ausschließt, bei denen der Kontaktbereich
verringert ist.
[0051] Der gewölbte vorstehende Teil 9'' kann mit einem oder mehreren Bohrungen zum Durchgang
des schmelzbaren leitenden Kontaktbindemittels 20 versehen sein.
[0052] Bei einer bevorzugten Ausbildungsvariante der Erfindung ist der freie distale Teil
9 des Endsegmentes 10 mit einer Perforation 14 versehen, die bezüglich des Kontaktbereiches
15 des Teils 9 quer zu dessen Ebeneverläuft und zu dem Halbleiterkristall 2' nach
dem Umlegen des Verbindungsteils 8 in Form eines Metallstreifens zentriert ist.
[0053] In vorteilhafter Weise mündet diese querverlaufende Perforation 14 an der Fläche
9' des freien distalen Teils 9, die zum Halbleiterkristall 2' nach dem Umlegen gerichtet
ist, und zwar auf der Höhe einer vorstehenden Struktur 16 in Form eines Kraters, dessen
Ringwand 16' als ander zungeangeformte versfärkung 17, die die Offnung der besagten
Perforation 14 begrenzt, bezüglich der Oberfläche der besagten Fläche 9' des distalen
Teils 9 vorsteht, die nach dem Umlegen zum Halbleiterkristall 2' gerichtet ist.
[0054] Um das Aufbringen des schmelzbaren leitenden Bindemittels 20 zu erleichtern und eine
unerwünschte Ablagerung des schmelzbaren leitenden Bindemittels 20 jenseits des Kontaktbereiches
15 zu vermeiden, kann die Perforation 14 auf der Höhe der Fläche des freien distalen
Teils 9, die der Fläche 9' gegenüberliegt, die dazu bestimmt ist, zum Halbleiterkristall
2' gewandt zu werden, auf dem Boden einer Verstärkung 17, beispielsweise einer kreisförmigen
Schale, münden.
[0055] Die genannten Ausbildungen erlauben es somit, das Aufbringen des Bindemittels 20
zu erleichtern, einen gegebenenfalls vorhandenen Überschuß an Bindemittel 20 über
die Kapillarität zu absorbieren und in der Verstärkung 17 zurückzuhalten und eine
Kontaktzone 15 zu garantieren, die genau, klar begrenzt und mit Genauigkeit identisch
reproduzierbar ist.
[0056] Die vorstehende Struktur 16 in Form eines Kraters und die Verstärkung 17 werden durch
Verformen des Ringbereiches gebildet, der die Perforation 14 außen umschließt.
[0057] Um ein leichtes Umlegen (beispielsweise durch einfache mechanische Arbeitsvorgänge)
und eine genaue Ausrichtung des Endsegmentes 10 der Verlängerung 8 nach dem Umlegen
zu garantieren, bildet die Schwächungszone 12 zum Umlegen, die vorzugsweise im mittleren
Verbindungssegment 11 ausgebildet ist, eine Faltlinie 12', vorzugsweise parallel zu
den Achsen der entsprechenden Zonen 5, 5', und erlaubt es diese Schwächungszone, die
Verlängerung 8 um 180° bis zu einem Flächenkontakt zwischen dem umlegbaren Teil 11'
des mittleren Verbindungssegmentes 11 und dem freien Ende 7 der entsprechenden Zunge
5' umzulegen.
[0058] Gemäß eines Merkmals der Erfindung, das in den Fig. 6 bis 8 und 12B der zugehörigen
Zeichnung dargestelt ist, ist der Abstand d zwischen dem oberen Rand 16'' der Ringwand
16' der vorstehenden Struktur 16 in Form eines Kraters und der Fläche des umlegbaren
Teils 11' des mittleren Verbindungssegmentes 11, der mit dem freien Ende 7 der entsprechenden
Zunge 5' in Kontakt kommt, nach dem vollständigen Umlegen der seitlichen Verlängerung
8 im wesentlichen mit der Höhe des Halbleiterkristalls 2' identisch.
[0059] Die Bestimmung des genannten Abstandes d durch Vorformen der Verlängerung 8 und die
genaue Begrenzung des Umlegens der besagten Verlängerung 8 durch oberflächenförmigen
Anschlag erlaubt es in reproduzierbarer, leichter und genauer Weise, ein Halten des
Kristalls 2' durch Einklemmen zwischen dem freien distalen Teil der Zunge 5' oder
ihrem vorstehenden Teil oder ihrer vorstehenden Struktur 9'' oder 16 und der Halteaufnahme
6 der Zunge 5 zu erreichen, was eine mechanische Unbeweglichkeit des Kristalls, insbesondere
vor der Verfestigung des leitenden Bindemittels der Befestigung und des Kontaktes
20 und vor dem Anformen des Schutzgehäuses 19 garantiert.
[0060] Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung, wie es insbesondere in den Fig. 6 und
14 bis 20 der zugehörigen Zeichnung dargestellt ist, haben die querverlaufenden Segmente
4 Verlängerungen 18 in Form von Fahnen, deren freie Endabschnitte 18' in das Volumen
vorstehen, das die Verbindung zwischen den Zungen 5, 5' und dem Kristall 2' umgibt
und schließlich von der Masse des Schutzgehäuses 19 eingenommen wird, das durch Anformen
ausgebildet wird, was es somit erlaubt, die elektronischen Bauelemente 2 am Metallrahmenband
1 nach dem Abschneiden der Zungen 5 und 5' zu halten und festzulegen.
[0061] Vorzugsweise weist jedes querverlaufende Segment 4 zwei Verlängerungen 18 in Form
von beabstandeten Fahnen an jeder seiner Seiten auf.
[0062] Um das Material, das das vorgestanzte Metallrahmenband 1 bildet, am besten auszunutzen
und zu einer höheren Dichte der Zungen 5, 5' und somit der Bauelemente 2 pro Längeneinheit
zu gelangen, haben die querverlaufenden Segmente 4 jeweils einen Abschnitt 4' geringerer
Breite den freien Enden der Zungen 5, 5' gegenüber, so daß der in dieser Weise freigelegte
Bereich des Metallrahmenbandes wenigstens teilweise dazu benutzt wird, die umlegbare
seitliche Verlängerung 8 zur Bildung der Anschlußfahne abzuschneiden.
[0063] Die vorliegende Erfindung hat gleichfalls ein Verfahren zum Herstellen von elektronischen
Bauelementen mit Halbleiterkristallen ausgehend von einem vorgestanzten Metallrahmenband
zum Ziel, das wenigstens aus zwei seitlichen längsverlaufenden Aufbaustreifen 3 und
3' besteht, die miteinander in regelmäßigen Intervallen durch querverlaufende Segmente
4 verbunden sind, zwischen denen koplanare Paare von Zungen 5 und 5' vorgesehen sind,
die jeweils in einem Stück mit einem der seitlichen Aufbaustreifen ausgebildet sind
und in eine Richtung zum anderen besagten seitlichen Aufbaustreifen verlaufen, ohne
die andere Zunge des betreffenden Paares zu berühren.
[0064] Wie es in den Fig. 4, 5, 6 und 9 bis 20 der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist,
besteht dieses Verfahren im wesentlichen darin, daß ein vorgestanztes Metallrahmenband
1 mit einer ein Aufwickeln in Rollen ermöglichenden Länge, wie es oben beschrieben
wurde, zugeführt wird und dafür gesorgt wird, daß es in Längsrichtung schrittweise
verschoben wird, währenddessen die folgenden Arbeitsvorgänge nacheinander auf der
Höhe jedes Zungenpaars 5, 5' ausgeführt werden:
- Anordnen eines Halbleiterkristalls 2' an einer Halteaufnahme 6, die so ausgebildet
ist, daß sie sich auf der Höhe des freien Endabschnittes der ersten Zunge 5 befindet,
- Umlegen eines Verbindungsteils 8 in Form eines vorgestanzten Metallstreifens, der
fest mit dem freien Ende 7 der zweiten Zunge 5' verbunden ist, und Verbindung mit
dem Halbleiterkristall 2',
- Anformen eines Schutzgehäuses 19 um den Verbindungsbereich zwischen den Zungen 5,
5' und dem Kristall 2',
- Abtrennen der beiden Zungen 5 und 5' und Abschneiden und Formen von äußeren Anschlußfahnen,
- Messen und Prüfender Bauelemente 2 und Aussondern von fehlerhaften Bauelemente 2.
[0065] Gemäß einer ersten Ausbildungsvariante der Erfindung, die in den Fig. 6 und 9 bis
12 der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, besteht der Teil 8 in Form eines Metallstreifens
der zweiten Zunge 5' vor dem Umlegen aus einer seitlichen Verlängerung in L-Form,
die über das Endsegment 11, das die Basis des L bildet, mit der besagten zweiten Zunge
5' verbunden ist, und deren Segment 10, das den anderen Schenkel des L bildet, parallel
zu den besagten Zungen 5, 5' verläuft, wobei ein freier distaler Teil 9 der Halteaufnahme
6 der ersten Zunge 5 zugewandt, jedoch in einer Ebene angeordnet ist, die parallel
bezüglich der Ebene versetzt ist, in denen die Zungen 5 und 5' liegen, erfolgt das
Umlegen der genannten Verlängerung 8 einerseits auf der Höhe einer Schwächungszone
12 des Segmentes 11, das die Basis des L bildet, und längs einer Fallinie 12' parallel
zu den Längsachsen der Zungen 5, 5', bis der umlegbare Teil 11' des besagten Segmentes,
das die Basis des L bildet, mit dem freien Ende 7 der zweiten Zunge 5' in Kontakt
kommt.
[0066] Das Umlegen der Verlängerung 8 in L-Form erfolgt über eine erste Faltbewegung um
90° auf der Höhe der Schwächungszone 12, auf die eine zweite Faltbewegung um 90° auf
der Höhe dieser Zone folgt, wodurch der umlegbare Teil 11' des Segmentes 11, der die
Basis des L bildet, vollständig gegen die Oberfläche des freien Endes 7 der zweiten
Zunge 5' umgelegt wird, wobei die zweite Faltbewegung gegebenenfalls in wenigstens
zwei Teilfaltbewegungen aufgeteilt sein kann (Fig. 11 und 12).
[0067] Gemäß einer zweiten Ausbildungsvariante der Erfindung, die in den Fig. 4 und 5 der
zugehörigen Zeichnung dargestellt ist, wird der Verbindungsteil 8 in Form eines Metallstreifens,
der in den freien Endabschnitt 7 der zweiten Zunge 5' gestanzt ist und eine geradlinige
langgestreckte Form hat, einmal um 90° auf der Höhe seines Endes umgelegt, das mit
der zweiten Zunge 5' fest verbunden ist, und ein zweites mal um 90° in Richtung der
ersten Zunge 5 umgelegt, wobei die beiden Faltbereiche um eine Strecke beabstandet.
sind, die der Höhe des Halbleiterkristalls 2' entspricht, und die Länge des besagten
Teils 8 in Form eines Metallstreifens derart ist, daß der freie distale Teil 9 nach
dem Umlegen in einen Kontakt mit dem Halbleiterkristall 2' kommt.
[0068] Wie es in den Fig. 5, 13, 22A und 22B der zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist,
wird die Verbindung des Halbleiterkristalls 2' mit der zweiten Zunge 5' nach dem Umlegen
des Teiles 8 in Form eines Metallstreifens über einen mechanischen Kontakt mit vorstehenden
Teil 9'' oder 16 am freien distalen Teil 9 und durch Anordnen eines leitenden schmelzbaren
Bindemittels zwischen letzterem und dem Kristall 2' oder durch Injizieren eines leitenden
schmelzbaren Bindemittels 20 in eine querverlaufende Perforation 14 verwirklicht,
die im freien distalen Teil 9 vorgesehen ist und an der Fläche 9' des letzteren, die
zu dem besagten Kristall 2' gerichtet ist, auf einer Höhe einer gewölbten Struktur
oder eines gewölbten vorstehenden Teils 9'' oder eines Teils in Form eines Kraters
16 mündet, was zu einem mechanischen Kontakt mit dem besagten Kristall 2' nach dem
Umlegen des Verbindungsteils 8 in Form eines Metallstreifens führt.
[0069] Gemäß eines Merkmals der Erfindung wird die Masse, die das Schutzgehäuse 19 bildet,
gleichfalls um die freien Enden 18' der Verlängerungen 18 in Form von Fahnen gegossen,
die von den querverlaufenden Segmenten 4 der zungen 5,5' ausgehen und damit fest verbunden
sind, wobei fehlerhafte Bauelemente 2 dadurch ausgesondert werden, daß auf letzteren
ein ausreichender Druck zum Brechen der Verbindung zwischen dem Gehäuse 19 und den
Verlängerungen 18 in Form von Fahnen ausgeubt wird.
[0070] Dank dieser Ausbildung kann das vorgestanzte Metallrahmenband 1 von einem Wickel
abgewickelt werden und kann nach der Bildung und Beschriftung der elektronischen Bauelemente
2 und nach einer Kontrolle und der Aussonderung der fehlerhaften Bauelemente 2 das
Metallrahmenband 1, das die fertigen Bauelemente 2 sicher durch die Verlängerungen
8 gehalten trägt, wieder in Form eines Wickels aufgewickelt werden.
[0071] Im übrigen können die Kontrollen oder Prüfungen der elektrischen Eigenschaften an
den total isolierten Bauelementen 2 (Anschlußfahnen in Luft) ausgeführt werden, und
können die beiden äußeren Anschlußfahnen gebildet werden, während die Bauelemente
2 noch am vorgestanzten Metallrahmenband 1 gehalten sind, was sicherstellt, daß sie
regelmäßig, fortlaufend und in einer großen Zahl befördert werden und daß sie ihre
Ausrichtung im Verlauf aller Herstellungsarbeitsvorgänge der besagten Bauelemente
2 beibehalten.
[0072] Da darüber hinaus das vorgestanzte Metallrahmenband 1 als Halterung während aller
Herstellungsarbeitsvorgänge dient, sind die Beförderungen an den Ausrüstungsteilen
stark vereinfacht, ja sogar beseitigt.
[0073] Das Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung kann insbesondere aus den folgenden
Schritten bestehen:
- Abrollen und Befördern durch schrittweises Mitnehmen eines vorgestanzten Metallrahmenbandes
1, wie es im vorhergehenden beschrieben wurde, das insbesondere Zungenpaare 5 und
5' umfaßt, deren Zungen 5' mit seitlichen Verlängerungen 8 versehen sind, die vorgeformt
und mit Schwächungszonen 12 des bevorzugten Umlegens versehen sind (Fig. 6),
- Aufbringen einer bestimmten Menge eines leitenden Bindemittels 2' auf einen freien
Endabschnitt 6 der Zungen 5 (Fig. 9),
- Aufsetzen eines vororientierten Halbleiterkristalls 2' (der beispielsweise mit einer
Sperre oder einer gewölbten Fläche auf der Höhe einer seiner Funktionsflächen versehen
ist) auf dem leitenden Bindemittel 2' (Fig. 10),
- Umlegen um 90° der seitlichen Verlängerung 8 auf der Höhe der Schwächungszone 12 (Fig.
11),
- Umlegen um 180° der seitlichen Verlängerung 8, was dadurch begrenzt ist, daß der umlegbare
Teil 11' des Zwischenverbindungssegmentes 11 mit dem freien Ende 7 der Zunge 5' in
Oberflächenanlage kommt (Fig. 12),
- Anordnen des schmelzbaren leitenden Bindemittels 20 auf der Höhe des Kontaktbereiches
zwischen der Verlängerung 8 und dem Kristall 2' beispielsweise durch Einbringen in
eine querverlaufende Perforation 14, die auf der Höhe einer vorstehenden Struktur
oder eines vorstehenden Teils 9'' oder 16 des freien distalen Teils 9 der Verlängerung
8 mündet (Fig. 13 und 13A),
- Verfestigen des Bindemittels 20,
- Anformen eines Schutzgehäuses 19 um den Halbleiteranschluß und die Enden 18' der Verlängerungen
18, die von den querverlaufenden Segmenten 4 ausgehen, und Anformen der Einschubzapfen
22 (Fig. 14 und 14A),
- Verzinnen der Teile der Zungen 5 und 5', die nicht im Schutzgehäuse 19 eingeschlossen
sind,
- Beseitigen durch Herausstoßen der Einschubzapfen 22 (Fig. 15),
- Abschneiden der Anschlußfahnen anschließend an ein Abtrennen der Zungen 5 und 5' (Fig.
16),
- elektrische Meßprüfungen und Aussondern von außerhalb der Normen liegenden Bauelemente,
- Formen der Anschlußfahnen (Fig. 18),
- Beschriften der verbleibenden Bauelemente 2, was die Kennzeichnung des Bauelementes
und seine Polarität anbetrifft (Fig. 19),
- Wärmebeständigkeitsprüfungen und Aussondern von Bauelementen 2 außerhalb der Normen
(Fig. 20) und
- Verpackung des Rahmenbandes 1 mit den festsitzenden Bauelementen nach dem Aufrollen
und anschließendes Aufbewahren oder Verschicken.
[0074] Unter den Vorteilen des beschriebenen Verfahrens, die im Grunde aus den Besonderheiten
des vorgestanzten Metallrahmenbandes resultieren, das oben beschrieben wurde, kann
man insbesondere die Möglichkeit hervorheben, daß ein derartiges vorgestanztes Metallrahmenband
1 für die Herstellung von Bauelementen nach traditionellen technischen Verfahren verwandt
werden kann (indem die seitliche Verlängerung 8 auf der Höhe ihrer Faltlinie abgeschnitten
wird), daß lose Kristalle 2' oder Kristalle 2' aus einer dünnen Schicht verwandt werden
können, daß die Notwendigkeit fehlt, vor dem Anformen des Gehäuses die Anschlüsse
vorab zu schützen, daß das Produkt (die Bauelemente) in einem fortlaufenden Band und
mit großer Flexibilität gefertigt werden kann, daß die Bauelemente und das Anfangsband
in Form eines Wickels leicht gelagert und gehandhabt werden können, daß es möglich
ist, wirtschaftlich Montage-, Transport- und Sortieranlagen mit hoher Arbeitstaktfrequenz
zu verwenden, indem man auf traditionelle Techniken zurückgreift, deren Handhabung
über klassische Produktionstechniker sichergestellt werden kann.
[0075] Die vorliegende Erfindung hat gleichfalls eine elektronisches Bauelement mit Halbleiterkristall
zum Ziel, das mittels eines Herstellungsverfahrens erhalten wird, wie es oben beschrieben
wurde, und insbesondere von einem vorgestanzten Metallrahmenband dergenannten Art
ausgeht, welches Bauelement im wesentlichen aus einem Schutzgehäuse 19 besteht, das
den Halbleiterverbindungsbereich und zwei Metallzungen 5, 5' umgibt, die die äußeren
Verbindungszungen bilden, von denen eine den Halbleiterkristall 2' auf der Höhe seines
Endes trägt, das sich im Gehäuse 19 befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Zunge 5' auf der Höhe ihres Endes, das sich im Schutzgehäuse 19 befindet, eine vorgeformte
Verlängerung 8 aufweist, die in einem Stück mit dieser Zunge 5' ausgebildet ist und
durch seitliches Umlegen so umgelegt ist, daß sie in Kontakt mit dem Halbleiterkristall
2' gekommen ist.
[0076] In vorteilhafter Weise hat die vorgeformte Verlängerung 8 eine L-Form mit einem mittleren
Verbindungssegment 11, das auf sich selbst umgelegt wird, und einem zweifach umgelegten
äußeren Segment, dessen äußerer distaler Teil 9 in Kontakt mit der oberen Außenfläche
des Halbleiterkristalls 2' gegebenenfalls in Form einer Wölbung über einen dazwischen
angeordneten vorstehenden Teil oder eine Wölbung 9'' oder eine vorstehende Struktur
16 in Form eines Kraters steht, der die Öffnung einer querverlaufenden Perforation
14 bildet, die ein leitendes Kontaktbindemittel 20 enthalt, wodurch der elektrische
Anschluß und wenigstens teilweise die mechanische Halterung des besagten distalen
Endabschnittes am Halbleiterkristall 2' sichergestellt ist.
[0077] Schließlich hat die Erfindung unter anderem auch ein elektronisches Bauelement 1
mit einem Halbleiterkristall zum Ziel, das mittels des Herstellungsverfahrens, das
oben als Variante beschrieben wurde, erhalten wird und insbesondere von einem vorgestanzten
Metallrahmenband 1, wie es im vorhergehenden beschrieben wurde, ausgeht, welches ein
Schutzgehäuse 19 umfaßt, das den Verbindungsbereich und die beiden Metallzungen 5
und 5', die die äußeren Anschlußfahnen bilden, umgeben, von denen eine den Halbleiterkristall
2' auf der Höhe ihres im Gehäuse 19 befindlichen Endes trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Zunge 5' auf der Höhe ihres Endes im Gehäuse 19 einen Teil 8 in Form
eines Metallstreifens aufweist, der langgestreckt geformt und in der Zunge 5' ausgestanzt
ist und durch zwei getrennte Faltungen um 90° zu einer Anschlußfahne in Kontakt mit
dem Halbleiterkristall 2' auf der Höhe seines distalen Endabschnittes 9 gebildet ist
(Fig. 4 und 5).
[0078] Wie es in Fig. 5 dargestellt ist, ist der Abstand d zwischen den beiden Faltbereichen
um 90° 21 und 21' im wesentlichen gleich der Höhe des Halbleiterkristalls 2', so daß
der distale Endabschnitt 9 in Kontakt mit der oberen Außenfläche des Halbleiterkristalls
2' über einen gewölbten vorstehenden Teil einer vorstehenden Struktur 16 in Form eines
Kraters steht, der die Öffnung einer querverlaufenden Perforation 14 bildet, die ein
leitendes Kontaktbindemittel 20 aufnimmt, das die elektrische Verbindung und wenigstens
teilweise die mechanische Halterung des besagten distalen Endabschnittes 9 am Halbleiterkristall
2' sicherstellt.
[0079] Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und in den zugehörigen
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Es bleiben Abwandlungen
möglich, insbesondere in Hinblick auf den Aufbau der verschiedenen Bauteile oder bezüglich
des Ersatzes durch äquivalente Techniken, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu
verlassen.
1. Vorgestanztes Metallrahmenband zur Herstellung von elektronischen Bauelementen mit
Halbleiterkristallen, welches aus wenigstens zwei seitlichen, in Richtung seiner Längsachse
verlaufenden Aufbaustreifen besteht, die miteinander in regelmäßigen Intervallen über
querverlaufende Segmente verbunden sind, zwischen denen koplanare Zungenpaare vorgesehen
sind, von denen jede Zunge in einem Stück mit einem der seitlichen Aufbaustreifen
ausgebildet ist und sich in Richtung ihrer Längsachse zu dem anderen seitlichen Aufbaustreifen
erstreckt, ohne die andere Zunge des betreffenden Paares zu berühren, wobei die Zungen
jedes Paares im wesentlichen zueinander ausgerichtet sind, einerseits eine der Zungen
jedes Paares einen freien Endabschnitt aufweist, der eine Halteaufnahme für den Halbleiterkristall
bildet, und andererseits die andere Zunge jedes Paares einen auf der Höhe ihres freien
Endes vorgestanzten Verbindungsteil in Form eines Metallstreifens aufweist, der so
umgelegt werden kann, daß er in Kontakt mit dem Halbleiterkristall kommt, wobei er
sich dann im wesentlichen in einem Volumen befindet, das von zwei zur Ebene des Metallrahmenbandes
rechtwinkligen Ebenen bestimmt wird, die durch die parallel zu den Längsachsen der
Zungen verlaufenden Längsränder der Zungen gehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der beiden Zungen (5, 5') eines jeden Paares im wesentlichen koinzident
sind, daß der umlegbare Verbindungsteil (8) an dem Endabschnitt der Zunge vorgestanzt
ist, der auf den Halbleiterkristall gerichtet ist, daß dieser Endabschnitt freiliegend
ist, daß das dem Halbleiterkristall abgewandte Ende der Zunge mit dem Aufbaustreifen
verbunden ist, daß der freie distale Teil (9) eines äußeren Segments (10) in einem
Kontaktbereich (15) desselben mit einer quer zu dessen Ebene verlaufenden Perforation
(14) versehen ist und daß die Perforation (14) an der Fläche (9') des frelen distalen
Teils (9), die nach dem Umlegen zu dem Halbleiterkristall (2) gerichtet ist, in einem
Krater mündet, der eine Ringwand (16') hat, die die Perforation (14) umgibt und über
die Fläche (9') des distalen Teils (9), die nach dem Umlegen zu dem Halbleiterkristall
(2) gerichtet ist, vorsteht.
2. Rahmenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation (14) auf der Höhe der Fläche des freien distalen Teils (9), die der
Fläche (9') gegenüberliegt, welche dazu bestimmt ist, zu dem Halbleiterkristall (2')
gewendet zu werden, in einer Verstärkung (17) in Form einer kreisförmigen Schale mündet.
3. Rahmenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwand (16') als an der Zunge angeformte Verstärkung (17) die Perforation (14)
außen umschließt.
4. Rahmenband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufenden Segmente (4) Verlängerungen (18) in Form von Fahnen aufweisen,
deren freie Endabschnitte (18') in ein Volumen vorstehen, das die Verbindung zwischen
den Zungen (5, 5') und dem Halbleiterkristall (2') umgibt und schließlich durch die
Masse des Schutzgehäuses (19) eingenommen wird, das durch Anformen vorgesehen wird.
5. Rahmenband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes querverlaufende Segment (4) zwei Verlängerungen (18) in Form einer Fahne aufweist,
die im Abstand auf jeder seiner Seiten vorgesehen sind.
6. Verfahren zum Herstellen von elektronischen Bauelementen mit Halbleiterkristallen,
ausgehend von einem vorgestanzten Metallrahmenband, das aus wenigstens zwei seitlichen,
in Richtung seiner Längsachse verlaufenden Aufbaustreifen besteht, die miteinander
in regelmäßigen Intervallen über querverlaufende Segmente verbunden sind, zwischen
denen koplanare Zungenpaare vorgesehen sind, die jeweils in einem Stück mit einem
der seitlichen Aufbaustreifen ausgebildet sind und sich in Richtung ihrer Längsachsen
zu dem jeweils anderen seitlichen Aufbaustreifen erstrecken, ohne die andere Zunge
des betreffenden Paares zu berühren,
dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgestanztes Metallrahmenband mit einer ein Aufwickeln in Rollen ermöglichenden
Länge nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zugeführt wird und dafür gesorgt wird, daß
es schrittweise in Längsrichtung vorgeschoben wird, währenddessen wenigstens die folgenden
Arbeitsvorgänge nacheinander an jedem Zungenpaar (5, 5') ausgeführt werden:
- Anordnen des Halbleiterkristalls (2') auf einer Halteaufnahme (6), die so ausgebildet
ist, daß sie sich auf der Höhe des freien Endabschnittes der ersten Zunge (5) befindet,
- Umlegen eines vorgestanzten Verbindungsteils (8) in Form eines Metallstreifens,
der fest mit dem freien Ende (7) der zweiten Zunge (5') verbunden ist, und Verbinden
mit dem Halbleiterkristall (2'),
- Herstellen der Verbindung des Halbleiterkristalls (2') mit der zweiten Zunge (5')
nach dem Umlegen des Verbindungsteils (8) über einen mechanischen Kontakt mit einem
vorstehenden Teil (9"; 16) des freien distalen Teils (9) und durch Anordnen eines
leitenden schmelzbaren Bindemittels zwischen letzterem und dem Kristall (2') oder
durch Einleiten eines leitenden schmelzbaren Bindemittels (20) in die Perforation
(14),
- Anformen eines Schutzgehäuses (19) um den Bereich der Verbindung zwischen den Zungen
(5, 5') und dem Kristall (2'),
- Abtrennen der beiden Zungen (5, 5') und Abschneiden und Formen von äußeren Anschlußfahnen
und
- Messen und Prüfen der Bauelemente (2) und Aussondern von fehlerhaften Bauelementen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse, die das Schutzgehäuse (19) bildet, auch um die freien Enden (18') von
Verlängerungen (18) in Form von Fahnen gegossen wird, die von querverlaufenden Segmenten
(4) der Zungen (5, 5') ausgehen und damit fest verbunden sind, so daß das Aussondern
von fehlerhaften Bauelementen (2) dadurch erfolgt, daß auf diese ein ausreichender
Druck ausgeübt wird, um die Verbindung zwischen dem Gehäuse (19) und den Verlängerungen
(18) in Form von Fahnen durchzubrechen.
8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgestanzte Verbindungsteil (8) eine vorgeformte Verlängerung (8) der Zunge
ist, im wesentlichen eine L-Form hat und mit einem Zwischenverbindungssegment (11)
versehen ist, das auf sich selbst umgelegt ist, und mit einem zweifach umgelegten
äußeren Segment (10), dessen distaler Endabschnitt (9) in Kontakt mit der oberen Außenfläche
des Halbleiterkristalls (2') über einen vorstehenden Krater steht, der die Öffnung
einer quer zur Ebene des äußeren Segments verlaufenden Perforation (14) bildet, die
ein leitendes Kontaktbindemittel (20) enthält, das die elektrische Verbindung sicherstellt
und wenigstens teilweise mechanisch den distalen Endabschnitt (9) mit dem Halbleiterkristall
(2') zusammenhält.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstand (d) zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Abschnitten des zweifach
umgelegten äußeren Segments im wesentlichen der Höhe des Halbleiterkristalls (2')
äquivalent ist.
1. Pre-stamped metal lead frame for producing electronic components with semiconductor
crystals, which consists of at least two lateral support strips extending in the direction
of its longitudinal axis, which are interconnected at regular intervals by transversely
extending segments between which coplanar tongue pairs are provided, each tongue being formed in one piece with one of the lateral support strips and extending
in the direction of its longitudinal axis toward the other lateral support strip,
without contacting the other tongue of the respective pair, the tongues of each pair
being oriented substantially toward each other, one of the tongues of each pair having
a free end segment which forms a receptacle for the semiconductor crystal, the other
tongue of each pair having a pre-stamped connecting member at the level of its free
end in the form of a metal strip which can be folded over so that it comes into contact
with a semiconductor crystal, whereupon it becomes located substantially within a
volume which is determined by two surfaces perpendicular to the plane of the metal
lead frame which extend through the edges of the tongues which are parallel to the
longitudinal axes of the tongues, characterized in that the longitudinal axes of both tongues (5, 5') of each pair are substantially coincident,
that the foldable connecting portion (8) at the end segment ofthe tongue which is
oriented toward the semiconductor crystal is pre-stamped, that this end segment is
free, that the end of the tongue facing away from the semiconductor crystal is connected
to the support strip, that the free distal portion (9), of an outer segment (10) is
provided in a contact region (15) thereof with a perforation (14) transverse to its
plane and that the perforation (14) in plane (9') of the free distal portion (9) which
is oriented toward the semiconductor crystal after folding over, leads into a crater
which has an annular wall (16') which surrounds the perforation (14) and extends above
the surface (9') of the distal portion (9) which is oriented toward the semiconductor
crystal (2) after folding over.
2. Lead frame according to claim 1 characterized in that the perforation (14) at the level of the surface of the free distal portion (9) which
faces the surface (9') which is intended to be oriented toward the semiconductor crystal
(2') extends into a reinforcement (17) in the shape of a circular dish.
3. Lead frame according to claim 1 characterized in that the annular wall (16') ourwardly surrounds the perforation (14) by means of the reinforcement
(17) which is formed on the tongue.
4. Lead frame according to one of claims 1 to 3, characterized in that the transversely extending segments (4) have extensions (18) in the form of tabs,
whose free end portions (18') extend into a space which surrounds the connection between
the tongues (5, 5') and the semiconductor crystal (2') and are further contained in
the body of the protective housing (19) which is molded-on.
5. Lead frame according to claim 4, characterized in that each transversely extending segment (4) has two extensions (18) in the form of a
tab, which is provided spaced-apart on each of its sides.
6. Method for producing electronic components with semiconductor crystals starting from
a pre-stamped lead frame which consists of at least two lateral support strips extending
in the direction of its longitudinal axis, which are connected at regular intervals
by transversely extending segments between which coplanar tongue pairs are provided,
which are formed respectively in one piece with one of the lateral support strips
and which extend respectively in their longitudinal directions toward the other lateral
support strip, without touching the other tongue of the respective pair,
characterized in that there is provided a pre-stamped lead frame according to any one of claims 1 to 5
and having a length which enables it to be rolled up, taking care that it is advanced
step by step in the longitudinal direction while at least the following manufacturing
steps are carried out consecutively at each tongue pair (5, 5'):
-- placing the semiconductor crystal (2') on a holder (6) which is so constructed
that it is located at the level of the free end segment of the first tongue (5).
-- folding over one pre-stamped connecting portion (8) in the form of a metal strip
which is firmly connected to the free end (7) of the second tongue (5'), and connecting
to the semiconductor crystal (2'),
-- creating the connection of the semiconductor crystal (2') to the second tongue
(5'), after folding over of the connecting portion (8), by means of a mechanical contact
with an extending portion (9"), of the free distal portion (9) and by introducing
a conductive fusible connecting means between the latter and the crystal (2'), or
by introducing a conductive fusible connecting means (20) into the perforation (14),
-- molding-on a protective housing (19) around the region of the connection between
the tongues (5, 5') and the crystal (2'),
-- separating the two tongues (5, 5') and severing and forming the outer connecting
tabs and
-- measuring and testing the structural elements (2) and separating defective components.
7. Method according to claim 6, characterized in that the mass which forms the protective housing (19) is also molded around the free ends
(18') of extensions (18) having the form of tabs, which extend out from transversely
extending segments (4) of the tongues (5, 5') and are firmly connected thereto, so
that the separation of defective components (2) takes place by applying sufficient
pressure to them to break the connection between the housing (19) and the extensions
(18) which are in the form of tabs.
8. Method according to claim 6 or 7, characterized in that the pre-stamped connecting portion is a preformed extension (8) of the tongue, has
essentially an L-shape and is provided with an intermediate connecting segment (11)
which is folded over on itself and has a doubly folded-over outer segment (10) whose
distal end segment (9) is in contact with the upper outer surface of semiconductor
crystal (2') via a protruding crater which forms the opening of a perforation (14)
which extends transversely to the plane of the outer segments, which contains a conductive
contact maintaining means (20) which assures the electrical connection and holds together
the distal end segment with the semiconductor crystal (2') at least partly mechanically.
9. Method according to claim 8, characterized in that a distance (d) between the two opposing segments of the doubly folded-over outer
segment is substantially equal to the height of the semiconductor crystal (2').
1. Structure métallique prédécoupée destinée à la réalisation de composants électroniques
intégrant des cristaux semi-conducteurs, et constituée d'au moins deux bandes latérales
courant dans le sens longitudinal reliées entre elles à intervalles réguliers par
des segments transversaux entre lesquels sont disposées des paires de languettes coplanaires,
chaque languette faisant corps avec l'une des bandes latérales en s'étendant dans
l'axe longitudinal pour rejoindre la bande latérale opposée mais sans jamais entrer
en contact avec la languette homologue de la paire, les deux languettes de chaque
paire étant ainsi orientées l'une vers l'autre, l'une des deux languettes présentant
une extrémité libre formant réceptacle pour le cristal semi-conducteur, la seconde
languette présentant à hauteur de son extrémité libre un élément de liaison prédécoupé
sous la forme d'une lamelle métallique pouvant être déplacée pour entrer en contact
avec le cristal semi-conducteur et se trouvant alors dans un volume constitué par
deux plans perpendiculaires au plan de la structure métallique, passant par les bords
longitudinaux des languettes parallèlement à l'axe longitudinal des languettes, caractérisée en ce que les axes longitudinaux des deux languettes (5, 5') de chaque paire coïncident, l'élément
de liaison mobile (8) est prédécoupé à l'extrémité de la languette orientée vers le
cristal semi-conducteur, cette extrémité est dégagée, l'extrémité de la languette
tournée vers le cristal semi-conducteur est reliée à la structure de support, l'extrémité
libre distale (9) d'un segment extérieur (10) est pourvue d'une perforation (14) courant
en travers du plan de ce segment, dans une zone de contact (15) dudit segment et en ce que la perforation (14) ménagée sur la surface (9') de l'extrémité libre distale (9),
orientée vers le cristal semi-conducteur (2) après déplacement, débouche sur un cratère
muni d'une paroi annulaire (16') entourant la perforation (14) et faisant saillie
au-dessus de la surface (9') de l'extrémité distale (9) orientée vers le cristal semi-conducteur
(2) après déplacement.
2. Structure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la perforation (14), à hauteur de la surface de l'extrémité libre distale (9) opposée
à la surface (9') destinée à être tournée vers le cristal semi-conducteur (2'), débouche
sur un renfort (17) sous la forme d'une coupelle circulaire.
3. Structure suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi annulaire (16') entoure la perforation (14) de l'extérieur sous la forme
d'un renfort (17) formé au niveau de la languette.
4. Structure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les segments transversaux (4) présentent des prolongements (18) en drapeau dont les
extrémités libres (18') se trouvent dans un volume entourant la liaison entre les
languettes (5, 5') et le cristal semi-conducteur (2'), et finalement inclus dans la
masse du boîtier de protection (19) moulé.
5. Structure suivant la revendication 4, prévoyant que chaque segment transversal (4)
présente deux prolongements (18) en drapeau à une certaine distance de chaque côté.
6. Procédé de fabrication de composants électroniques intégrant des cristaux semiconducteurs
à partir d'une structure métallique prédécoupée constituée d'au moins deux bandes
latérales courant dans le sens longitudinal reliées entre elles à intervalles réguliers
par des segments transversaux entre lesquels sont disposées des paires de languettes
coplanaires, chaque languette faisant corps avec l'une des bandes latérales en s'étendant
dans l'axe longitudinal pour rejoindre la bande latérale opposée mais sans jamais
entrer en contact avec la languette homologue de la paire, et faisant intervenir la
séquence d'opérations listées ci-dessous sur chaque paire de languettes (5, 5') de
la structure métallique prédécoupée selon les dispositions envisagées aux revendications
1 à 5, montée sur un enrouleur à partir duquel elle est dévidée pas à pas en longueur
:
- Disposition du cristal semi-conducteur (2') sur un réceptacle (6) ménagé à la hauteur
de l'extrémité de la première languette (5),
- Déplacement d'un élément de liaison (8) prédécoupé se présentant sous la forme d'une
lamelle métallique fixée de manière permanente à l'extrémité libre (7) de la deuxième
languette (5') en vue d'entrer en contact avec le cristal semi-conducteur (2'),
- Réalisation de la liaison entre le cristal semi-conducteur (2') et la seconde languette
(5') après déplacement de l'élément de liaison (8) par un contact mécanique vers la
section en saillie (9', 16) de l'extrémité libre distale (9) par application d'un
produit adhésif conducteur fusible entre l'extrémité libre distale et le cristal semi-conducteur
(2') ou par insertion d'un produit adhésif conducteur fusible (20) dans la perforation
(14),.
- Formage d'un boîtier de protection (19) autour de la zone de la liaison entre les
languettes (5, 5') et le cristal semi-conducteur (2'),
- Séparation des deux languettes (5, 5'), découpe et formage des prolongements en
drapeau extérieurs
- Mesure et contrôle des composants (2) et mise à l'écart des éléments défectueux.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la masse constituée par le boîtier de protection (19) est coulée autour des extrémités
libres (18') des prolongements (18) en drapeau issus des segments transversaux (4)
des languettes (5, 5') pour en assurer la cohésion et de manière à permettre la séparation
des éléments éventuellement défectueux (2) par l'application d'une pression suffisante
pour casser la liaison rendant le boîtier (19) solidaire des prolongements (18) en
drapeau.
8. Procédé suivant l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que l'élément de liaison (8) prédécoupé est constitué par un prolongement (18) préformé
de la languette, en forme de L, doté d'un segment de jonction intermédiaire (11) replié
sur lui-même et disposé au-dessus d'un cratère avec un segment extérieur (10) plié
en U dont l'extrémité libre distale (9) est en contact avec la surface externe supérieure
du cristal semi-conducteur (2'), ledit cratère constituant l'ouverture d'une perforation
(14) transversale par rapport au plan du segment extérieur, et contenant un produit
adhésif conducteur (20) assurant la connexion électrique et, en partie, la cohésion
mécanique entre l'extrémité distale (9) et le cristal semi-conducteur (2').
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'écartement (d) entre les deux branches du segment extérieur plié en U est plus
ou moins équivalent à la hauteur du cristal semi-conducteur (2').