[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren mit einer Vorrichtung zum Zerschneiden eines
Körpers aus festen Explosivstoffen.
[0002] Feste Explosivstoffe werden in relativ großen Mengen bzw. Stückzahlen in Feststoffraketen
und Triebwerken aller Art, wie z.B. Boden-Luft-, Boden-Boden- und Luft-Luft-Raketen
eingesetzt. In großen Stückzahlen befinden sich derartige Raketen und Triebwerke in
Lagern zur Aufbewahrung und sind einer Delaborierung bzw. einem Recycling bzw. einer
Vernichtung zuzuführen. Dazu sind gefahrlose, ökologisch saubere und effiziente Technologien
erforderlich. Die für Feststoffraketen eingesetzten Composite-Treibstoffe besitzen
einen hoben Ansteil von 60 bis 80% eines Sauerstoffträgers sowie von Aluminium in
Pulverform in einem Bereich von 5 bis 10%. Als Sauerstoffträger werden in der Regel
Ammoniumperchlorat, Kaliumperchlorat oder Ammoniumnitrat verwendet. Dabei ist zu beachten,
daß z.B. Ammoniumperchlorat (NH
4ClO
4) bei 240°C Chlor als starkes Atemgift und Sauerstoff zur Unterstützung einer Verbrennung
freisetzt. Darüber hinaus besteht bei festen Treibstoffen das Problem, daß sie die
Fähigkeit aufweisen, sich bei ihrer Bearbeitung statisch aufzuladen. Die statischen
Aufladungen können zu Spannungen von bis zu 1000 V führen Die dabei zwangsläufig auftretenden
elektrischen Entladungen können zwar wegen ihrer kurzen Lebensdauer den festen Treibstoff
nicht entzünden, können jedoch den bei einer z.B. trockenen Bearbeitung, wie Sägen,
Schleifen usw., entstehenden Pulverstaub entzünden, welcher seinerseits wiederum zu
einer Entzündung des festen Treibstoffes führen kann. Des weiteren weisen feste Raketentreibstoffe
eine hohe Schlag- und Reibempfindlichkeit auf.
[0003] Für die Entsorgung von Munition und festen Treibstoffen von Raketen kleiner Reichweite
sind bisher eine zeitliche begrenzte "open air"-Verbrennung kleiner Treibstoffmengen
im Rahmen von erteilten Ausnahmegenehmigungen zuständiger Behörden eingesetzt worden.
Wegen der relativ großen Stückzahlen an Feststoffraketen und Triebwerken sowie wegen
der großen Masse von monolithisch gegossenen Festbrennstoffkörpern scheidet deshalb,
auch aus ökologischen Gesichtspunkten, eine "open air"-Verbrennung aus. Es muß deshalb
eine Bearbeitung der festen Treibstoffe gewährleistet werden. bei welcher Reaktionen
ausgeschlossen werden können, die eine Gefährdung für Mensch und Umwelt darstellen.
[0004] In WO-A-94 00275 sind ein Wasserstrahl-Schneidverfahren sowie die Zusammensetzung
eines Wasserstrahls dafür unter Verwendung von abrasiven Teilchen beschrieben. Bei
diesem Schneidverfahren werden auch reaktive Materialien, wie z.B. Explosivstoffe,
Treibstoffe, entflammbare Stoffe, verbrennbare Stoff und ähnliches angewendet. Das
Verfahren ist so ausgebildet, daß der bei dem Schneidverfahren verwendete Wasserstrahl
eine auf der Oberfläche eines zu schneidenden Substrats vorhandene Lösung durchdringen
muß. Bei dem beschriebenen Wasserstrahl-Schneidverfahren wird dem Wasserstrahl ein
abrasives Fluid sowie gegebenenfalls eine oberflächenaktive Substanz beigefügt. Dieser
derart zusammengesetzte Strahl wird auf das zu zertrennende Substrat gerichtet.
[0005] Eine Verbrennung der festen Raketentreibstoffe ohne vorherige Portionierung ist vor
allem bei Raketentriebwerken von Raketen großer Reichweite wegen des hohen Anteils
an Brennstoffmasse an der Gesamtmasse der Rakete nicht realisierbar.
[0006] Gegenwärtig sind keine Technologien zur Delaborierung bzw. Portionierung von Composite-Raketentreibstoffen
bekannt. Das kann unter anderem damit begründet werden, daß die Delaborierung/Vernichtung
von Raketen bzw. von deren Triebwerken in der jüngeren Vergangenheit nicht notwendig
war.
[0007] Es ist deshalb das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Zerschneiden von festen
Explosivstoffen zu schaffen, mit welchem größere monolithische Körper aus festen Explosivstoffen,
insbesondere aus Composite-Raketentreibstoffen, in kleinere Teile delaboriert bzw.
portioniert werden können.
[0008] Dieses Ziel wird mit einem Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch 1 erreicht.
Die abhangigen Patentansprüche 2-5 betreffen Weiterbildungen der Erfindung.
[0009] Danach wird bei einem Verfahren zum Zerschneiden eines Körpers aus festen Explosivstoffen,
insbesondere Composite-Raketentreibstoffen. ein aus einer Düse austretender Hochdruckwasserstrahl
auf den Körper aus festem Exlosivstoff gerichtet, wobei gleichzeitig die Düse und
der Körper aus festem Explosivstoff während des Zerschneidens eine Relativbewegung
zueinander ausführen. Die Verwendung eines Hochdruckwasser strahls als Schneidwerkzeug
vermeidet in effektiver Weise die bei anderen mechanischen Trennverfahren auftretenden
gefährlichen thermischen Effekte, indem z.B. die beim Zerschneiden erzeugte Wärmeenergie
mit dem als Kühlmittel wirkenden Wasser abgeführt wird. Ein weiterer wesentlicher
Vorteil besteht darin, daß das Verfahren unter Umgebungsdruckbedingungen ausgeführt
werden und gleichzeitig eine unbeabsichtigte Entzündung des festen Treibstoffes unterbunden
werden kann.
[0010] Bei einem bevorzugten Ansführungsbeispiel wird das Verfahren zum Zerschneiden aus
festen Explosivstoffen bestehenden Körpers auf einen Körper aus Composite-Raketentreibstoff
angewendet. Zur Erhöhung der Geschwindigkeit beim Zerschneiden des aus festen Composite-Raketentreibstoff
bestehenden Körpers werden dem Hochdruckwasserstrahl Schleifpartikel zugegeben.
[0011] Die Schneidvorschubbewegung kann entweder durch Fixieren der Lage der Düse und Bewegen
des Körpers aus Composite-Raketentreibstoff, durch Bewegen der Düse und Fixieren des
Körpers oder durch Bewegen von sowohl dem Körper als auch der Düse realisiert werden.
[0012] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt eine Schneidvorschubbewegung
um mindestens zwei Achsen, um gekrümmte oder geneigte Schneidflächen erzielen zu können.
Je nach Beschaffenheit des Composite-Raketentreibstoffes tritt der Hochdruckwasserstrahl
mit einem Druck im Bereich von 30 bis 120 MPa aus der Düse aus.
[0013] Wenn der Composite-Raketentreibstoff sich in einer Ummantelung befindet, so kann
bei einem weiteren Ausführungsbeispiel diese durch Hochdruckwasserstrahlschneiden
im Inneren der Ummantelung zwischen der inneren Oberfläche der Ummantelung und der
äußeren Oberfläche des Composite-Raketentreibstoffes erfolgen, um den Körper aus Composite-Raketentreibstoff
aus der Ummantelung herauszuschälen. Das Herausschalen ist ohne Zertrennen des Treibstoffkörpers
und der Ummantelung möglich, weil sich zwischen Körper und Ummantelung ein Bindermittel
befindet.
[0014] Da das Portionieren von Composite-Raketentreibstoffen zu den Technologien mit potentiellen
Gefährdungen gehören, können bei noch einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Schneidvorschubbewegungen von Düse und/oder Körper aus Composite-Raketentreibstoff
sowie ausgewählte Parameter des Hochdruckwasserstrahls, wie z.B. Austrittsdruck, Strahldurchmesser,
Strahlfokussierung, Anteil an Schleifpartikeln im Hochdruckwasserstrahl usw. ferngesteuert
werden.
[0015] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nun anhand zweier Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1a)
- eine Seitenansicht mit auf dem Schneidtisch aufgespanntem zu zerschneidendem Körper
mit einem an einem Rahmen verschiebbar angeordneten Düsenhalter;
- Fig. 1b)
- eine Draufsicht der Anordnung von Fig. 1a);
- Fig. 2a)
- eine Stirnseitenansicht eines auf Antriebsrollen gelagerten Körpers aus Composite-Raketentreibstoff
bei feststehend angeordneter Düse;
- Fig. 2b)
- eine Seitenlängsansicht der Anordnung von Fig. 2a).
[0017] In Fig. 1a) ist eine Seitenansicht eines Schneidtisches 5 mit mittels Spannbändern
3 aufgespanntem Körper 1 aus Composite-Raketentreibstoff gezeigt, wobei es sich um
einen Körper 1 relativ kleiner Treibstoffmasse handelt. An dem Schneidtisch 5 ist
an jeder Längsseite jeweils ein Führungsrahmen 13 angeordnet, der durch einen Träger
15, an welchem der Düsenhalter 6 mit der Düse 7 für den Hochdruckwasserstrahl 2 verschiebbar
angeordnet ist, überspannt wird, wobei der Träger 15 in Längsrichtung des Körpers
1 aus Composite-Raketentreibstoff verschiebbar ist. Der Träger 15 zur Befestigung
des verschiebbaren Düsenhalters 6 für die Düse 7 ist in Fig. 1b) dargestellt. Dadurch,
daß der Düsenhalter 6 durch eine erste Antriebsvorrichtung, die z.B. ein über eine
zugeordnete Steuereinrichtung gesteuerter Schrittmotor ist, sowohl auf dem Träger
in Querrichtung zu dem Führungsrahmen 13 als auch mit dem Träger in Längsrichtung
auf dem Führungsrahmen 13 durch eine zweite Antriebsvorrichtung verschiebbar angeordnet
ist, können sowohl Schnitte in Querrichtung des Körpers 1 aus Composite-Raketentreibstoff
als auch in dessen Längsrichtung parallel zur Längsachse oder durch gleichzeitige
Bewegung des Düsenhalters 6 auf dem Träger 15 und auf dem Führungsrahmen 13 in schrägen
Flächen erzeugt werden. Dadurch kann eine Portionierung des monolithischen Körpers
1 aus Composite-Raketentreibstoff in beliebige Größeneinheiten realisiert werden.
[0018] Bei einem vereinfachten Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich, auf separate
Antriebe für den Träger in Längsrichtung des Körpers 1 aus Composite-Raketentreibstoff
zu verzichten und lediglich Schnitte rechtwinklig zur Längsachse des Treibstoffes
mit dem Hochdruckwasserstrahl 2 auszuführen.
[0019] Wenn es sich um relativ lange zylindrische Körper 1 aus Composite-Raketentreibstoff
handelt, ist es notwendig, mehrere Spannbänder 3 beabstandet voneinander in Längsrichtung
des Körpers 1 vorzusehen und mit dem Schneidtisch 5 zu verspannen.
[0020] In Fig. 2a) ist eine Seitenstirnansicht eines Körpers 8 aus einem Composite-Raketentreibstoff
größerer Masse gezeigt, welcher auf zwei in Längsrichtung sich erstreckenden, durch
eine zweite Antriebsvorrichtung 9 angetriebene Rollen an dessen unteren Bereich gelagert
ist, wobei der Körper 8 sich in einer Umhüllung befindet, die vorzugsweise aus Metall
ist und sich über die Längsausdehnung des Körpers 8 erstreckt. Durch die zweite Antriebsvorrichtung
9 wird der Körper 8 mit der metallischen Umhüllung 10 in eine Rotation um seine Längsachse
gebracht. An einem an dem Schneidtisch 5 befestigten Rahmen 14 ist der Düsenhalter
6 mit der Düse 7 für den Hochdruckwasserstrahl 2 derart angeordnet, daß der Wasserstrahl
in einem Bereich der Stirnseite 11 des Körpers 8 gemäß Fig. 2b) auftrifft, der ringförmig
sich zwischen der Innenseite der metallischen Umhüllung 10 und der Außenseite des
Körpers 8 aus Composite-Raketentreibstoff befindet. Durch die Fixierung der feststehenden
Düse 6 an dem Rahmen 14 des Schneidtisches 5 kann mit dem Hochdruckwasserstrahl der
Körper 8 aus der metallischen Umhüllung 10 herausgeschält werden und somit einer späteren
Portionierung in geeigneter Weise zugeführt werden. Im Bereich zwischen der äußeren
zylindrischen Oberfläche des Körpers 8 und der inneren Oberfläche der metallischen
Umhüllung 10 ist ein Bindemittel vorgesehen, so daß bei Richten des Hochdruckwasserstrahls
2 in den durch das Bindemittel gebildeten Zwischenbereich 12 weder die Metallummantelung
10 noch der Composite-Raketentreibstoff 1 zerschnitten werden.
[0021] Um, falls notwendig, eine Vermischung des Composite-Raketentreibstoffes mit Metallpartikeln
der metallischen Umhüllung 10 beim Zerschneiden zu verhindern, ist durch einen tangential
geführten Längsschnitt die Auftrennung der Umhüllung 10 möglich, ohne den Composite-Raketentreibstoff
1 zu schneiden.
[0022] Mit einem derartigen Verfahren bzw. einer derartigen Vorrichtung gemäß der Erfindung
ist es möglich, unterschiedliche Größen von Körpern 1 aus Composite-Raketentreibstoff
mit oder ohne Metallumhüllung 10 zu delaborieren bzw. zu portionieren und einer weiteren
Entsorgung, z.B. durch portionsweises Verbrennen, zuzuführen, wobei die mit dem Hochdruckwasserstrahl
2 eingebrachte Trennenergie abgeführt wird, so daß eine Gefährdung durch unbeabsichtigtes
Entzünden des Raketentreibstoffes eliminiert bzw. stark reduziert werden kann. Des
weiteren kann die Vorrichtung zur Ansführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ferngesteuert
und das Verfahren selbst bei normalen Umgebungsdruckbedingungen zur Erzeugung beliebig
großer Portionierungsstücke des Composite-Raketentreibstoffes angewendet werden.
1. Verfahren zum Portionieren eines Körpers (8), welcher Composite-Raketentreibstoff
aufweist, bei welchem ein aus einer Düse (7) austretender Hochdruckwasserstrahl (2)
auf den Körper gerichtet wird und die Düse und der Körper während des Portionierens
eine Relativbewegung zueinander ausführen,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Körper (8) bei Anordnung in einer Umhüllung (10) um eine Längsachse rotiert wird
und gleichzeitig der Hochdruckwasserstrahl (2) ringförmig zwischen der Innenseite
der Umhüllung und der Außenseite des Körpers aus Composite-Raketentreibstoff zum Herausschälen
des Körpers aus der Umhüllung gerichtet wird; und
der Körper unter Umgebungsdruckbedingungen ohne Entzündungsgefahr zerteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckwasserstrahl abrasive
Schleifpartikel enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse oder der Körper
eine Schneidvorschubbewegung um mindestens zwei Achsen ausführen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckwasserstrahl
mit einem Druck im Bereich von 30 bis 120 MPa aus der Düse austritt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorschubbewegungen
der Düse und/oder des Körpers sowie die Parameter des Hochdruckwasserstrahls ferngesteuert
werden.
1. A process for cutting into portions a body (8) containing composite rocket fuel, in
which a high-pressure water jet (2) emerging from a nozzle (7) is directed at the
body and the nozzle and the body perform a movement relative to each other during
cutting,
characterized in that the body (8), when arranged in a casing (10), is rotated about
a longitudinal axis and at the same time the high-pressure water jet (2) is directed
in annular form between the inside of the casing and the outside of the body of composite
rocket fuel in order to cause the body to emerge from the casing; and
the body is divided up under ambient pressure conditions without the risk of ignition.
2. A process according to Claim 1, characterised in that the high-pressure water jet
contains abrasive particles.
3. A process according to Claim 1 or 2, characterised in that the nozzle or the body
performs a cutting advance movement about at least two axes.
4. A process according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the high-pressure
water jet emerges from the nozzle at a pressure in the range from 30 to 120 MPa.
5. A process according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the cutting advance
movements of the nozzle and/or of the body and the parameters of the high-pressure
water jet are remote-controlled.
1. Procédé pour découper un corps (8) comportant un carburant composite pour fusée, dans
lequel on dirige sur le corps un jet d'eau à haute pression (2) sortant d'une buse
(7) et dans lequel on donne à la buse et au corps un mouvement relatif l'un par rapport
à l'autre pendant le découpage,
caractérisé en ce que
on fait tourner le corps (8) agencé dans une enveloppe (10) autour d'un axe longitudinal
et, en même temps, on dirige le jet d'eau à haute pression (2) en un anneau entre
le côté intérieur de l'enveloppe et le côté extérieur du corps en carburant composite
pour fusée afin de sortir le corps de l'enveloppe ; et
on divise le corps dans des conditions de pression ambiante sans risque d'inflammation.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le jet d'eau à haute pression
contient des particules abrasives.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la buse ou le corps effectuent
un mouvement d'avance de découpage selon au moins deux axes.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le jet d'eau à
haute pression sort de la buse avec une pression comprise entre 30 et 120 MPa.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on commande à distance
les mouvements d'avance de découpage de la buse et/ou du corps ainsi que les paramètres
du jet d'eau à haute pression.