Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwachung eines Kraftstoffzumeßsystems
gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
[0002] Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung zur Überwachung eines Kraftstoffzumeßsystems
sind aus der US 52 41 933 bekannt. Dort werden ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Überwachung eines Hochdruckkreises bei einem Common-Rail-System beschrieben. Bei
der dort beschriebenen Vorrichtung wird der Druck im Rail geregelt. Liegt die Stellgröße
des Druckregelkreises außerhalb eines vorgebbaren Bereichs, erkennt die Vorrichtung
auf Fehler.
[0003] Die US 4 512 307 beschreibt ein Verfahren, bei dem überwacht wird, ob die Brennraumtemperatur
einen bestimmten kritischen Höchstwert übersteigt. Dieser Höchstwert ist so gewählt,
daß eine Zerstörung oder eine Beschädigung der Brennkraftmaschine verhindert werden
soll. Dabei überwacht die Einrichtung, ob die Temperatur einen fest vorgegebenen Wert
überschreitet. Eine Leckage oder ein sonstiger Fehler im Bereich der Kraftstoffzumessung
läßt sich mit einer solchen Einrichtung nicht oder nur sehr spät erkennen. Diese Einrichtung
erkennt lediglich schwerwiegende Fehler, die zu einer Zerstörung der Brennkraftmaschine
führen können.
[0004] Die US 4 466 408 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei dem der Zylinderdruck
ausgewertet wird. Der Verlauf des Zylinderdruckes während einer Verbrennung wird mit
vorgegebenen Kurven verglichen. Weichen die abgespeicherten Kurven wesentlich von
dem tatsächlichen Verlauf des Brennraumdrucks ab, wird eine fehlerhafte Verbrennung
erkannt.
[0005] Nachteilig bei diesen Anordnungen ist, daß ein Fehler erst bei einem starken Druckabfall
erkannt wird.
Aufgabe der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung und einem Verfahren
zur Überwachung eines Kraftstoffzumeßsystems der eingangs genannten Art möglichst
sicher und einfach Fehler erkennen zu können. Diese Aufgabe wird durch die in den
unabhängigen Ansprüchen gekennzeichneten Merkmalen gelöst.
Vorteile der Erfindung
[0007] Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung können
Fehler im Zumeßsystem sicher und einfach erkannt werden. Insbesondere können defekte
Injektoren bei Common-Rail-Systemen sicher nachgewiesen werden.
[0008] Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Des weiteren ist aus der DE-OS 44 40 700 ein Verfahren bekannt, bei dem bei einem
Unfall, der mittels eines Airbagsensors erkannt wird, ein elektromagnetischer Hochdruckregler
auf der stromabwärtigen Seite der Hochdruckleitung vollständig öffnet. Dies führt
zu einem Druckabfall im Hochdruckteil der Kraftstoffzumeßeinrichtung.
Zeichnung
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
erläutert. Es zeigen Figur 1 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
die Figuren 2, 3 und 4 jeweils ein Flußdiagramm einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
[0011] Im folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung am Beispiel einer selbstzündenden
Brennkraftmaschine dargestellt, bei der die Kraftstoffzumessung mittels eines Magnetventils
gesteuert wird. Die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform betrifft ein sogenanntes
Common-Rail-System. Die erfindungsgemäße Vorgehensweise ist aber nicht auf diese Systeme
beschränkt. Sie kann bei allen Systemen eingesetzt werden, bei denen eine entsprechende
Kraftstoffzumessung erfolgt.
[0012] Mit 100 ist eine Brennkraftmaschine bezeichnet, die über einen Ansaugleitung 105
Frischluft zugeführt bekommt und über eine Abgasleitung 110 Abgase abgibt.
[0013] Bei der dargestellten Brennkraftmaschine handelt es sich um eine Vierzylinderbrennkraftmaschine.
Jedem Zylinder der Brennkraftmaschine ist ein Injektor 120, 121, 122 und 123 zugeordnet.
Den Injektoren wird über Magnetventile 130, 131, 132 und 133 Kraftstoff zugemessen.
Der Kraftstoff gelangt von einem sogenannten Rail 135 über die Injektoren 120, 121,
122 und 123 in die Zylinder der Brennkraftmaschine 100.
[0014] Der Kraftstoff in dem Rail 135 wird von einer Hochdruckpumpe 145 auf einen einstellbaren
Druck gebracht. Die Hochdruckpumpe 145 ist über ein Magnetventil 150 mit einer Kraftstofförderpumpe
155 verbunden. Die Kraftstofförderpumpe steht mit einem Kraftstoffvorratsbehälter
160 in Verbindung.
[0015] Das Ventil 150 umfaßt eine Spule 152. Die Magnetventile 130, 131, 132 und 133 enthalten
Spulen 140, 141, 142 und 143, die jeweils mittels einer Endstufe 175 mit Strom beaufschlagt
werden können. Die Endstufe 175 ist vorzugsweise in einem Steuergerät 170 angeordnet,
das auch die Spule 152 ansteuert.
[0016] Desweiteren ist ein Sensor 177 vorgesehen, der den Druck im Rail 135 erfaßt und ein
entsprechendes Signal an das Steuergerät 170 leitet.
[0017] Mit 181 bis 184 sind Sensoren bezeichnet, die die Temperatur in den Brennräumen der
einzelnen Zylinder erfassen. Diese Sensoren stehen mit einer Steuereinheit 180 in
Verbindung, die die Steuerung 170 mit einem Signal beaufschlagt. Die Steuereinheit
kann als selbständige Steuergerät ausgebildet sein. Sie kann aber auch in die Steuerung
170 integriert sein.
[0018] Zwischen der Hochdruckpumpe 145 und dem Rail 135 ist ein Druckregelventil bzw. ein
Druckbegrenzungsventil 190 angeordnet. Das Druckbegrenzungsventil 190 ist zwischen
der Verbindungsleitung zwischen der Hochdruckpumpe 145 und dem Rail 135 und einer
Rücklaufleitung 195 angeordnet. Über die Rücklaufleitung 195 gelangt Kraftstoff zurück
in den Vorratsbehälter 160. Das Druckregelventil kann von der Steuerung 170 angesteuert
werden und gibt bei Vorliegen eines entsprechenden Ansteuersignals die Verbindung
zwischen dem Rail 135 und der Rücklaufleitung 195 und damit dem Vorratsbehälter 160
frei.
[0019] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Sensoren 181 bis 184 als
Drucksensoren ausgebildet. Diese Sensoren erfassen den Brennraumdruck in den Brennräumen
der einzelnen Zylinder.
[0020] Dies Einrichtung arbeitet nun wie folgt. Die Kraftstofförderpumpe 155 fördert den
Kraftstoff aus dem Vorratsbehälter über das Ventil 150 zur Hochdruckpumpe 145. Die
Hochdruckpumpe 145 baut in dem Rail 135 einen vorgebbaren Druck auf. Üblicherweise
werden Druckwerte größer als 800 bar im Rail 135 erzielt.
[0021] Durch Bestromen der Spulen 140 bis 143 werden die entsprechenden Magnetventile 130
bis 133 angesteuert. Die Ansteuersignale für die Spulen legen dabei den Einspritzbeginn
und das Einspritzende des Kraftstoffs durch die Injektoren 120 bis 123 fest. Die Ansteuersignale
werden von dem Steuergerät abhängig von verschiedenen Betriebsbedingungen, wie beispielsweise
dem Fahrerwunsch, der Drehzahl und weiteren Größen festgelegt.
[0022] Bei einem Common-Rail-System kann eine Dauereinspritzung eines Injektors bei ausgeglichener
Massenbilanz im Rail nicht ohne weiteres sicher erkannt werden. Diese kann zum Beispiel
auftreten, wenn das Magnetventil dauerhaft bestromt wird oder der Injektor klemmt
bzw. eine Undichtigkeit aufweist. Dies kann zu einer ungewollten Druckerhöhung in
einem Zylinder führen und bis zur Motorzerstörung reichen, wenn die Zylinderspitzendrücke
bzw. die zulässigen Temperaturen überschritten werden.
[0023] Mittels der Sensoren 181 bis 184 wird die Temperatur im Brennraum jedes Motorzylinders
gemessen. Übersteigt die Temperatur eines der Zylinder einen vorgegebenen Schwellwert,
wird die Kraftstoffzufuhr gedrosselt bzw. abgestellt oder sonstige Notfahrmaßnahmen
eingeleitet.
[0024] Bei Dieselbrennkraftmaschinen ist der Sensor in die Glühstiftkerze integriert. Dies
hat den Vorteil, daß keine zusätzliche Bohrung im Motor erforderlich ist. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn der elektrische Widerstand der Glühstifkerzen als Temperatursignal
verwendet wird. Dieser Widerstand ändert sich um ca. den Faktor 2 bis 4 im Temperarturbereich
O bis 1100°C. Alternativ kann auch der Thermoeffekt der Glühstiftkerzen zur Bereitstellung
eines Temperatursignals ausgewertet werden.
[0025] Zur Fehlererkennung wird die Soll-Temperatur im Brennraum abhängig von der Soll-Kraftstoffmenge
und der Motordrehzahl N gespeichert. Diese Soll-Temperatur wird mit der im Brennraum
gemessenen Temperatur verglichen. Falls die Ist-Temperatur im Brennraum länger als
eine Zeit ts um mehr als eine Temperaturdifferenz Δ überschreitet, wird auf Fehler
erkannt und die Kraftstoffmenge stark vermindert oder abgestellt.
[0026] Falls das vorgenannte Temperaturkennfeld gespeichert ist, kann die Kraftstoffmenge
vor einem Motorschaden beeinflußt werden oder die Kraftstoffmenge kann reduziert werden,
bevor das Fahrzeug unbeabsichtigt beschleunigt. Falls nur ein Motorschaden verhindert
werden soll, genügt es, bei einer vereinfachten Ausführungsform die Soll-Temperatur
als Funktion der Drehzahl abzulegen.
[0027] Eine mögliche Realisierung dieses Verfahrens ist in Figur 2 als Flußdiagramm dargestellt.
In Schritt 200 wird ein Zähler t auf Null gesetzt. Anschließend in Schritt 210 werden
die aktuelle Brennraumtemperatur TI, die Kraftstoffmenge QKS und Drehzahl N erfaßt.
Als Kraftstoffmenge QKS können alle in der Steuerung 170 vorliegenden Kraftstoffmengensignale,
wie beispielsweise die Soll- oder die Ist-Kraftstoffmenge verwendet werden.
[0028] Im Schritt 220 wird aus einem Kennfeld die Soll-Temperatur IS als Funktion F der
Kraftstoffmenge QKS und der Drehzahl N ausgelesen.
[0029] Die Abfrage 230 überprüft, ob der Betrag der Differenz zwischen der Ist-Temperatur
TI und der Soll-Temperatur Ts kleiner als Δ ist. Ist dies der Fall, so folgt erneut
Schritt 210. Ist dies nicht der Fall, d. h. die Ist-Temperatur weicht wesentlich von
der Soll-Temperatur ab, so wird in Schritt 240 der Zeitzähler t um 1 erhöht. Die Abfrage
250 überprüft, ob der Zeitzähler t größer oder gleich einem Schwellwert ts ist. Ist
dies nicht der Fall, so folgt erneut Schritt 210. Ist dies der Fall, so wird in Schritt
260 auf Fehler erkannt und es werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
[0030] Weicht der Temperaturwert eines Zylinders von einem erwarteten Wert ab, so wird auf
Fehler des entsprechenden Injektors bzw. des entsprechenden Magnetventils geschlossen.
[0031] Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Abweichung der Temperatur eines Zylinders
von einem Mittelwert über mehrere Zylinder ausgewertet wird. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel
ist in Figur 3 dargestellt.
[0032] In Schritt 300 wird das Temperatursignal des ersten Zylinders Z1 erfaßt. Entsprechend
wird im Schritt 300 das Temperatursignal des zweiten Zylinders Z2 erfaßt. In Schritt
302 und 303 wird das Temperatursignal der Zylinder Z3 und Z4 erfaßt. Im Schritt 310
werden die Amplituden der vier Signale aufsummiert und durch 4 dividiert. Somit ergibt
sich der Mittelwert M der vier Temperatursignale.
[0033] Im Schritt 320 wird ein Zähler i auf 0 gesetzt und im anschließenden Schritt 330
um 1 erhöht. Die Abfrage 340 überprüft, ob die Differenz zwischen den Werten Zi des
i-ten Zylinders und dem Mittelwert M größer als ein Schwellwert S ist. Ist dies nicht
der Fall, so überprüft die Abfrage 350 ob i größer oder gleich 4 ist. Ist dies nicht
der Fall, so erfolgt erneut Schritt 330 bzw. wenn i größer oder gleich 4 ist folgt
Schritt 300.
[0034] Erkennt die Abfrage 340, daß der Betrag der Differenz zwischen den Werten des i-ten
Zylinders Zi und dem Mittelwert M größer als der Schwellwert S ist, so wird in Schritt
360 auf Fehler erkannt und eine entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
[0035] Das dargestellte Verfahren wurde am Beispiel einer Vierzylinder Brennkraftmaschine
beschrieben. Durch entsprechende Wahl der Parameter insbesondere von i kann das Verfahren
auch auf Brennkraftmaschinen mit anderer Zylinderzahl angewandt werden.
[0036] Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß überprüft wird, ob die Temperatur innerhalb
eines vorgebbaren Zeitraums um mehr als ein Toleranzwert ansteigt. Ein entsprechendes
Ausführungsbeispiel ist als Flußdiagramm in Figur 4 dargestellt.
[0037] In einem ersten Schritt 400 wird ein Zeitzähler t auf Null gesetzt. Im anschließenden
Schritt 410 erfaßt einer der Temperatursensoren 181 bis 184 einen Temperaturwert Z(k)
der Brennraumtemperatur. Anschließend wird der Zeitzähler in Schritt 420 um eins erhöht.
Die sich anschließende Abfrage 430 überprüft, ob eine Wartezeit tw abgelaufen ist.
Ist dies nicht der Fall, so folgt erneut Schritt 420.
[0038] Nach Ablauf der Wartezeit tw wird in Schritt 440 ein neuer Wert Z(k+1) der Temperatur
erfaßt. Der Schritt 450 bildet anschließend die Differenz ZA zwischen dem alten Wert
Z(k) und dem neuen Wert Z(k+1). Diese Differenz ZA ist ein Maß für den Temperaturanstieg
während der Wartezeit tw.
[0039] Die sich anschließende Abfrage 460 überprüft, ob die Differenz ZA größer als ein
Schwellwert SA ist. Ist dies nicht der Fall wird in Schritt 470 der alte Wert Z(k)
mit dem neuen Wert Z(k+1) überschrieben. Anschließend folgt Schritt 420. Erkennt die
Abfrage 460, daß der Temperaturanstieg größer ist, als ein zulässiger Wert, so erkennt
der Schritt 480 auf Fehler.
[0040] Besonders vorteilhaft bei den beschriebenen Ausführungsformen ist es, daß die Einrichtung
sowohl eine erhöhte als auch eine verringerte Einspritzmenge erkennt.
[0041] Als Notfahrmaßnahme kann vorgesehen sein, daß mittels eines Druckbegrenzungsventils
der Druck im Rail vermindert wird. Ferner kann durch Absperren des Ventils 150 die
Kraftstoffzufuhr zur Hochdruckpumpe 145 unterbunden werden.
[0042] Wird der Druck im Rail 135 unter den Öffnungsdruck der Injektoren 120 bis 123 abgesenkt,
fließt an korrekt arbeitenden Injektoren kein Kraftstoff mehr. Kraftstoff fließt nur
noch aus einem Injektor mit einer undichten Injektor.
[0043] Um einen Notfahrbetrieb des Motors aufrecht halten zu können, kann der Druck im Rail
auf einen Wert knapp über dem Öffnungsdruck der Düsen eingestellt werden. Bei dieser
Maßnahme kann ein empfindlicher Motor trotzdem Schaden nehmen, weil aus einer undichten
Düse zuviel Kraftstoff strömen kann.
[0044] Ein sicheres Notfahren ist erreichbar, wenn die Motorzylinder zwei Gruppen zugeordnet
werden und für jede Gruppe eine separate Hochdruckpumpe, ein separates Rail und ein
separates Druckbegrenzungsventil verwendet wird. Bei dieser Ausgestaltung kann nur
die Zylindergruppe abgeschaltet werden, in welcher ein Brennraum mit zu hoher Temperatur
diagnostiziert wurde. Mit der zweiten Zylindergruppe kann ein Notfahrbetrieb aufrechterhalten
werden.
[0045] Eine besonders vorteilhafte Alternative ergibt sich, wenn an Stelle bzw. zusätzlich
zu den Temperatursensoren 181 bis 184 wenigstens ein Drucksensor eingesetzt wird,
der ein Signal liefert, das dem Druck im jeweiligen Brennraum entspricht. Die Fehlererkennung
erfolgt, unter Benutzung von Mittelwerten über alle Zylinder, entsprechend, wie bei
der Temperaturmesssung. An Stelle der Temperatursignale werden Drucksignale verarbeitet.
1. Verfahren zur Überwachung eines Kraftstoffzumeßsystems einer Dieselbrennkraftmaschine,
insbesondere eines Common-Rail-Systems, dadurch gekennzeichnet, daß ein defektes Zumeßsystem erkannt wird, wenn ein Signal eines Sensors, der die Temperatur
und/oder den Druck in wenigstens einem Brennraum der Brennkraftmaschine erfaßt, von
einem Mittelwert über alle Zylinder abweicht, oder daß ein defektes Zumeßsystem erkannt wird, wenn ein Signal eines Sensors, der die Temperatur
in wenigstens einem Brennraum der Brennkraftmaschine erfaßt, innerhalb eines vorgebbaren
Zeitraums um mehr als eine zulässige Änderung ansteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Signal liefert, das der Temperatur im Brennraum entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Signal liefert, das dem Druck im Brennraum entspricht.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperatursensor in eine Glühstiftkerze integriert ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand der Glühstiftkerze als Maß für die Temperatur ausgewertet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei erkanntem Fehler der Druck im Rail abgesenkt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder in zwei Gruppen aufgeteilt werden und bei erkanntem Defekt in einer
Gruppe, die als Defekt erkannte Gruppe abgeschaltet wird.
8. Vorrichtung zur Überwachung eines Kraftstoffzumeßsystems einer Dieselbrennkraftmaschine,
insbesondere eines Common-Rail-Systems, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die ein defektes Zumeßsystem erkennen, wenn ein Signal eines
Sensors, der die Temperatur und/oder den Druck in wenigstens einem Brennraum der Brennkraftmaschine
erfaßt, von einem Mittelwert über alle Zylinder abweicht, oder daß Mittel vorgesehen sind, die ein defektes Zumeßsystem erkennen, wenn ein Signal eines
Sensors, der die Temperatur in wenigstens einem Brennraum der Brennkraftmaschine erfaßt,
innerhalb eines vorgebbaren Zeitraums um mehr als eine zulässige Änderung ansteigt.
1. Method for monitoring a fuel metering system of a diesel internal combustion engine,
in particular a common rail system, characterized in that a defective metering system is detected when a signal of a sensor which senses the
temperature and/or the pressure in at least one combustion chamber of the internal
combustion engine deviates from a mean value over all the cylinders, or in that a defective metering system is detected when a signal of a sensor which senses the
temperature in at least one combustion chamber of the internal combustion engine rises
by more than a permissible change within a prescribable time interval.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the sensor supplies a signal which corresponds to the temperature in the combustion
chamber.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the sensor supplies a signal which corresponds to the pressure in the combustion
chamber.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the temperature sensor is integrated into a sheathed-element glow plug.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the resistance of the sheathed-element glow plug is evaluated as a measure of the
temperature.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pressure in the rail is lowered upon detection of a fault.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the cylinders are divided into two groups and, upon detection of a defect in a group,
the group detected as defective is switched off.
8. Device for monitoring a fuel metering system of a diesel internal combustion engine,
in particular a common rail system, characterized in that means are provided which detect a defective metering system when a signal of a sensor
which senses the temperature and/or the pressure in at least one combustion chamber
of the internal combustion engine deviates from a mean value over all the cylinders,
or in that means are provided which detect a defective metering system when a signal of a sensor
which senses the temperature in at least one combustion chamber of the internal combustion
engine rises by more than a permissible change within a prescribable time interval.
1. Procédé de surveillance d'un système de dosage de carburant d'un moteur Diesel notamment
à rampe commune,
caractérisé en ce qu'
• on détecte un système de dosage défectueux si un signal d'un capteur saisissant
la température et/ou la pression dans au moins une chambre de combustion du moteur,
diffère d'une valeur moyenne correspondant à tous les cylindres, ou
• si un signal d'un capteur qui saisit la température dans au moins une chambre de
combustion du moteur, augmente de plus d'une variation autorisée à l'intérieur d'une
période prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur fournit un signal qui correspond à la température dans la chambre de combustion.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur fournit un signal qui correspond à la pression dans la chambre de combustion.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur de température est intégré dans une bougie de préchauffage.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la résistance de la bougie de préchauffage est exploitée comme constituant une mesure
de la température.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsqu'un défaut est reconnu, on diminue la pression dans la rampe.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on répartit les cylindres en deux groupes et, lorsqu'un défaut est reconnu dans un
groupe, on coupe ce groupe reconnu comme défectueux.
8. Dispositif de surveillance d'un système de dosage de carburant d'un moteur Diesel
notamment d'un système à rampe commune,
caractérisé par
• des moyens reconnaissant un système de dosage défectueux lorsqu'un signal d'un capteur
saisissant la température et/ou la pression dans au moins une chambre de combustion
du moteur, diffère d'une valeur moyenne concernant tous les cylindres, ou
• des moyens qui reconnaissent un système de dosage défectueux si un signal d'un capteur
qui saisit la température dans au moins une chambre de combustion du moteur, augmente
de plus d'une variation autorisée à l'intérieur d'une période prédéterminée.