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EP 0 795 083 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.09.1998 Patentblatt 1998/38 |
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Anmeldetag: 29.03.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9600/612 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9708/454 (06.03.1997 Gazette 1997/11) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFEINSPRITZPUMPE
FUEL INJECTION PUMP
POMPE D'INJECTION DE CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
30.08.1995 DE 19531811
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.1997 Patentblatt 1997/38 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- FEHLMANN, Wolfgang
D-70563 Stuttgart (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 280 923 DE-A- 3 928 612 US-A- 4 649 884
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EP-A- 0 633 398 FR-A- 2 127 777
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzpumpe, insbesondere Verteilereinspritzpumpe,
für Brennkraftmaschinen, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzpumpe ist aus der EP 0 633 398 A1 bekannt. Die den
Speicherraum von dem Triebswerksraum trennende bewegliche Wand, die als Membran oder
als Verschiebekolben ausgebildet werden kann, dient dazu, die stoßartige Belastung
des Speicherraums durch den zum Ende des einspritzwirksamen Förderhubs in den Speicherraum
abgegebenen, zuvor auf Einspritzdruck gebrachten Kraftstoff zu verringern, indem die
bewegliche Wand dem Druckstoß gegen den unter niedrigeren Druck stehenden Triebswerksraum
nachgibt und die Abströmmenge auffängt. Zugleich wird beim Saughub des Pumpenkolbens
durch gleichzeitige Volumenänderung im Saug- und Triebswerksraum der Füllvorgang des
Pumpenarbeitsraums positiv unterstützt. Der Druckunterschied im Speicher- und Triebwerksraum,
der beim Saughub des Pumpenkolbens auf diesen wirkt, treibt den Pumpenkolben in Saughubrichtung
an und läßt eine gesonderte Feder zur Rückführung des Pumpenkolbens nach dem Druck-
oder Füllhub aus seiner oberen Totpunktlage in seine untere Totpunktlage überflüssig
werden.
[0003] Aufgrund der großen Druckdifferenz zwischen dem Druck im Speicherraum (Speicherdruck)
und dem Druck im Triebwerksraum (Schmierdruck) ist die bewegliche Wand nur für Druckschwankungen
im Speicherraum optimal ausgelegt, kann aber Druckschwankungen im Triebwerksraum nicht
kompensieren, sondern trägt vielmehr zur Ausbildung von Druckschwingungen im Triebwerksraum
bei. Die Folge sind Kavitationen in der schmierfähigen Flüssigkeit, die zu unvollständiger
Schmierung des Triebwerks führt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat
demgegenüber den Vorteil, daß durch die erfindungsgemäße, von einer Membran begrenzte
Vakuumkammer Druckschwingungen im Triebwerksraum infolge Kompression oder Ausdehnung
der Vakuumkammer ausgeglichen werden, wodurch Kavitation im Triebwerksraum vermieden
und dessen Füllung mit schmierfähiger Flüssigkeit verbessert wird. Die Vakuumkammer
ist in der Kraftstoffeinspritzpumpe integriert und erfordert keinen zusätzlichen Bauraum.
[0005] Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Kraftstoffeinspritzpumpe möglich.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schließt die Membran zusammen
mit der beweglichen Wand die Vakuumkammer ein, wobei die Membran bevorzugt an der
beweglichen Wand befestig wird, was bei einer beweglichen Wand aus Metall durch Löten
erfolgt. Dies hat den Vorteil, daß durch den Lötvorgang zum Verbinden von Metallmembran
und beweglicher Metallwand sich ein Vakuum zwischen den beiden miteinander verbundenen
Teilen beim Abkühlen automatisch einstellt. Das Härten der Membran kann aus dem Lötvorgang
heraus durchgeführt werden. Eine konstruktive Änderung des Aufbaus der Kraftstoffeinspritzpumpe
ist nicht erforderlich, da gegenüber den Serienpumpen lediglich die bewegliche Wand
mit einer Membran versehen werden muß.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Vakuumkammer von
zwei randseitig aufeinanderliegenden, fest miteinander verbundenen Schalen eingeschlossen,
die zusammen eine Membrandose mit zwei wirksamen Membranflächen bilden. Bei dieser
Ausführung der Vakuumkammer sind durch die doppelseitigen Membranflächen die wirksamen
Arbeitsflächen zum Ausgleich der Druckschwingungen bedeutend größer.
Zeichnung
[0008] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt einer Kraftstoffeinspritzpumpe, schematisch dargestellt,
- Fig. 2 und 3
- jeweils eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Kraftstoffeinspritzpumpe
in Fig. 1 im Bereich von Saug- und Triebwerksraum.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0009] Die in Fig. 1 im Längsschnitt schematisch dargestellte Kraftstoffeinspritzpumpe in
der Bauart einer Radialkolbenverteiler-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen weist
ein Gehäuse 10 mit darin eingesetzter Zylinderbüchse 11 auf, in welcher ein Verteiler
12 rotiert, der durch eine Antriebswelle 13 in Pfeilrichtung 14 angetrieben ist. In
radial in den Verteiler 12 eingebrachten Pumpenzylindern 15 sind Pumpenkolben 16 axial
verschieblich geführt, zwischen denen ein Pumpenarbeitsraum 17 eingeschlossen ist.
Die Anzahl der Pumpenzylinder 15 und Pumpenkolben 16 richtet sich nach der Zahl der
von der Kraftstoffeinspritzpumpe zu versorgenden Zylinder oder Brennräume der Brennkraftmaschine.
Der Pumpenarbeitsraum 17 ist über einen Axialkanal 18 im Verteiler 12 und über eine
von diesem abzweigende Radialbohrung 19, deren Austritt aus dem Verteiler 12 als Verteileröffnung
dient, im Laufe der Rotation des Verteilers 12 nacheinander während der Hubbewegungen
der Pumpenkolben 16 mit einer von mehreren Einspritzleitungen 20 verbindbar, die im
Gehäuse 10 der Kraftstoffeinspritzpumpe vorgesehen sind und zu den einzelnen Zylindern
bzw. Brennräumen und dort angeordneten Einspritzstellen der Brennkraftmaschine führen.
[0010] Die Pumpenkolben 16 werden von einem Nockentriebwerk 21, das in einem Triebwerksraum
22 im Gehäuse 10 angeordnet ist, zu ihrer Hubbewegung angetrieben. Das Triebwerk 21
weist einen Nockenring 23 mit einer radial einwärts gerichteten Nockenbahn 231 auf,
auf welcher während der Drehung des Verteilers 12 Rollen 24 ablaufen, die ihre radiale
Bewegung über Rollenstößel 25 auf die Pumpenkolben 16 übertragen. Der Nockenring 23
ist im wesentlichen feststehend und kann zur Spritzbeginnverstellung über einen Zapfen
26, an dem ein Spritzverstellkolben angreift, in bekannter Weise verstellt werden.
[0011] Der Axialkanal 18 mündet stirnseitig des Verteilers 12 in einem Kraftstoffraum 27,
der über einen Kanal 28 im Gehäuse 10 mit einem im Gehäuse 10 ausgebildeten Kraftstoff-Speicherraum
29 verbunden ist. Die Einmündung des Axialkanals 18 in den Kraftstoffraum 27 wird
durch ein Magnetventil 30 gesteuert, derart, daß der Pumpenarbeitsraum 17 bei geöffnetem
Magnetventil 30 während des Saughubs der Pumpenkolben 16 aus dem Speicherraum 29 mit
Kraftstoff versorgt werden kann. Zu Beginn des Förderhubs der Pumpenkolben 16 wird
das Magnetventil 30 geschlossen und bestimmt somit den Einspritzbeginn und auch die
Dauer, über die während des Förderhubs der Pumpenkolben 16 Kraftstoff unter Hochdruck
aus dem Pumpenarbeitsraum 17 in die Einspritzleitung 20 gefördert wird. Einspritzbeginn
und Einspritzmenge werden damit durch das Magnetventil 30 festgelegt.
[0012] Zur Versorgung des Speicherraums 29 mit Kraftstoff saugt eine Vorförderpumpe 31 über
eine Leitung 32 Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 33 an und fördert diesen
über eine Leitung 34 in den Speicherraum 29. Von der Leitung 34 zweigt eine Leitung
35 ab, über die Kraftstoff in den Triebwerksraum 22 gelangt. Der Triebwerksraum 22
wird über ein Druckhalteventil 36, das den Druck im Triebwerksraum 22 bestimmt, zum
Kraftstoffvorratsbehälter 33 hin entlastet. In der Leitung 35 ist eine Abkoppeldrossel
43 eingesetzt, um zu gewährleisten, daß im Triebwerksraum 22 ein Druck eingestellt
werden kann, der wesentlich kleiner ist als der Kraftstoffdruck im Speicherraum 29.
Der Kraftstoff im Triebwerksraum 22 wird als Schmierflüssigkeit für das Nockentriebwerk
21 verwendet. Anstelle von Kraftstoff kann auch eine andere schmierfähige Flüssigkeit
entlastet werden.
[0013] Der Speicherraum 29 ist vom Triebwerksraum 22 durch eine bewegliche Wand 37 getrennt,
die einerseits dicht an der zylindrischen Innenwand 101 des Gehäuses 10 anliegt und
andererseits dicht mit der dazu koaxialen Zylinderbüchse 11 verbunden ist. Durch den
großen Druckunterschied des Kraftstoffs im Speicherraum 29 (Speicherdruck) und des
Kraftstoffs im Triebwerksraum 22 (Schmierdruck) kann darauf verzichtet werden, daß
die Pumpenkolben 16 während ihres Saughubs durch Federn über die Rollenstößel 25 und
die Rollen 24 an die Nockenbahn 231 angedrückt werden; denn beim Saughub der Pumpenkolben
16 ist das Magnetventil 30 geöffnet und der Speicherdruck wirkt auf die den Pumpenarbeitsraum
17 begrenzende Kolbenfläche der Pumpenkolben 16, während auf die in den Triebwerksraum
22 ragende Stirnseite der Pumpenkolben 16 mit gleicher Fläche der Schmierdruck wirkt.
Durch diesen Druckunterschied werden die Pumpenkolben 16 an die Rollenstößel 25 angedrückt
und folgen beim Saughub der radial nach außen gerichteten Hubbewegung der Rollen 24.
[0014] Beim anschließenden Förderhub der Pumpenkolben 16, bei welchem diese jeweils über
die Rollen 24 und die Rollenstößel 25 radial nach innen verschoben werden, wird durch
Öffnen des Magnetventils 30 bei Förderende ein Teil des von dem Pumpenkolben 16 geförderten
Kraftstoffs statt unter Hochdruck in die Einspritzleitungen 20 über den Kanal 28 in
den Speicherraum 29 zurückgefördert. Die bewegliche Wand 37 weicht aufgrund der im
Speicherraum 29 dadurch auftretenden Druckspitzen elastisch zum Triebwerksraum 22
hin aus, wodurch einerseits der schnelle Druckabbau im Pumpenarbeitsraum 17 erleichtert
wird und andererseits im Speicherraum 29 auftretende Druckschwingungen gedämpft werden.
Allerdings ist die bewegliche Wand 37 nur für Druckschwingungen im Speicherraum 29
optimal ausgelegt und erzeugt durch ihr Ausweichen hin zum Triebwerksraum 22 ihrerseits
wiederum Druckschwingungen im Triebwerksraum 22.
[0015] Die Folge sind Kavitationen im Kraftstoff innerhalb des Triebwerksraums 22 und eine
schlechte Füllung des Triebwerksraums 22 durch Kraftstoff, was in extremen Fällen
zu einer nicht ausreichenden Schmierung des Triebwerks 21 führt. Im dies zu vermeiden,
ist, wie in der vergrößerten Ausschnittdarstellung der Fig. 2 dargestellt ist, in
dem Triebwerksraum 22 eine Vakuumkammer 38 angeordnet, die von einer vom Schmierdruck
beaufschlagten Membran 39 begrenzt ist. Die Steifigkeit der Membran 39 ist so ausgelegt,
daß sie erst bei einer Druckbelastung, die wenig oberhalb des stationären Schmierdrucks
im Triebwerksraum 22 liegt, in Richtung Verkleinerung der Vakuumkammer 38 bewegt werden
kann. Diese Auslegung der Membran 39 ist erforderlich, damit die Vakuumkammer 38 durch
den stationären Druck in der Triebwerksraum 22 nicht zusammenbricht.
[0016] Im Beispiel der Fig. 2 wird die Vakuumkammer 38 einerseits von der beweglichen Wand
37 und andererseits von der Membran 39 begrenzt. Bevorzugt werden dabei die bewegliche
Wand 37 und die Membran 39 aus Metall hergestellt, und die Membran 39 wird an der
beweglichen Wand 37 angelötet. Beim Lötvorgang kann die Steifigkeit der Membran 39
eingestellt werden, und das Vakuum in der Vakuumkammer 38 stellt sich nach Abkühlen
automatisch ein. Druckschwingungen im Kraftstoff innerhalb des Triebwerksraums 22
werden nun durch mehr oder weniger starkes Eindrücken der Membran 39 in die Vakuumkammer
38 oder durch Ausbeulen der Membran 39 unter Volumenvergrößerung der Vakuumkammer
38 kompensiert. Damit werden die gefürchteten Kavitationen vermieden, und der Füllgrad
des Triebwerksraums 22 wird verbessert, wodurch insgesamt eine sehr gute Schmierung
des Triebwerks 21 sichergestellt wird.
[0017] In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Vakuumkammer 38 von zwei
Schalen 40,41 eingeschlossen, die randseitig aufeinanderliegen und fest miteinander
verbunden sind. Die beiden Schalen 40,41 bilden eine Membrandose 42 mit zwei wirksamen
Membranflächen. Die Membrandose 42 ist mit ihrem Rand an der beweglichen Wand 37 befestigt,
wobei darauf geachtet ist, daß die zur beweglichen Wand 37 weisende Membranfläche
nicht an die bewegliche Wand 37 anstößt. Die Membrandose 42 kann aber auch an anderen
Bauteilen innerhalb des Triebwerksraums 22 befestigt werden. Auch ist es möglich,
die Befestigung der Membrandose 42 innerhalb des Triebwerksraums 22 durch randseitiges
Einspannen zwischen zwei Bauteilen vorzunehmen.
[0018] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann
es sinnvoll sein, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Rückschlagventil 44 in die Leitung
34 zwischen der Vorförderpumpe 31 und dem Saugraum 29 zu integrieren, das zweckmäßigerweise
in dem Leitungsabschnitt nach dem Abzweig der Leitung 35 angeordnet ist. Durch dieses
Rückschlagventil 44 wird erreicht, daß der Druck im Speicherraum 29 bei Aufsteuern
des Axialkanals 18 durch das Magnetventil 30 über den eingestellten Förderdruck der
Vorförderpumpe 31 ansteigen kann und dadurch zu Beginn des sich daran anschließenden
Füllvorgangs des Pumpenarbeitsraums 17 ein größerer Druckunteschied zur Verfügung
steht, der die Füllung des Pumpenarbeitsraums 17 verbessert.
1. Kraftstoffeinspritzpumpe, insbesondere Verteilereinspritzpumpe, für Brennkraftmaschinen,
mit mindestens einem in einem Pumpenzylinder (15) axial verschieblich geführten, stirnseitig
einen Pumpenarbeitsraum (17) begrenzenden Pumpenkolben (16), mit einem an dem vom
Pumpenarbeitsraum (17) abgekehrten Stirnende des Pumpenkolbens (16) angreifenden Triebwerk
(21), das den Pumpenkolben (16) zur Ausführung von Druck- oder Förderhüben in dessen
Axialrichtung antreibt, mit einem das Triebwerk (21) aufnehmenden, mit schmierfähiger
Flüssigkeit gefüllten Triebwerksraum (22), mit einem vom Triebwerksraum (22) durch
eine bewegliche Wand (37) getrennten, kraftstoffgefüllten Speicherraum (29), aus dem
beim Ausführen von Saughüben des Pumpenkolbens (16) der Pumpenarbeitsraum (17) mit
Kraftstoff gefüllt wird und in den am Ende des Förderhubs des Pumpenkolbens (16) eine
Teilmenge des unter Einspritzdruck stehenden, beim Förderhub geförderten Kraftstoffs
abgegeben wird, wobei der Kraftstoffdruck im Speicherraum (29) wesentlich größer ist
als der Flüssigkeitsdruck im Triebwerksraum (22), dadurch gekennzeichnet, daß im Triebwerksraum
(22) eine Vakuumkammer (38) angeordnet ist, die mindestens teilweise von einer vom
Flüssigkeitsdruck im Triebswerkraum (22) beaufschlagten Membran (39;40,41) begrenzt
ist und daß die Steifigkeit der Membran (39;40,41) so ausgelegt ist, daß sie erst
bei einer wenig oberhalb des stationären Flüssigkeitsdrucks im Triebwerksraum (22)
liegenden Druckbelastung zur Vakuumkammer (38) hin ausweicht.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (39) zusammen mit der
beweglichen Wand (37) die Vakuumkammer (38) einschließt und daß die Membran (39) an
der beweglichen Wand (37) befestigt ist.
3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand (37) und die
Membran (39) aus Metall bestehen und daß die Membran (39) an der beweglichen Wand
(37) angelötet ist.
4. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumkammer (38) von zwei
randseitig aufeinanderliegenden, fest miteinander verbundenen Schalen (40,41) eingeschlossen
ist, die zusammen eine zwei wirksame Membranflächen aufweisende Membrandose (42) bilden.
5. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandose (42) randseitig
an einem Bauteil der Kraftstoffeinspritzpumpe befestigt ist.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil die bewegliche Wand
(37) zwischen Speicherund Triebwerksraum (29,22) ist.
7. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandose (42) randseitig
zwischen zwei Bauteilen der Kraftstoffeinspritzpumpe eingespannt ist.
1. Fuel injection pump, especially distributor injection pump, for internal combustion
engines, with at least one pump piston (16) guided axially displaceably in a pump
cylinder (15) and delimiting a pump working space (17) on the end face, with a drive
unit (21) which engages on that end face of the pump piston (16) facing away from
the pump working space (17) and which drives the pump piston (16) in the axial direction
of the latter for the execution of delivery or feed strokes, with a drive-unit space
(22) receiving the drive unit (21) and filled with lubricating fluid, and with a fuel-filled
storage space (29) which is separated from the drive-unit space (22) by a movable
wall (37) and out of which the pump working space (17) is filled with fuel during
the execution of suction strokes of the pump piston (16) and into which a part quantity
of the fuel under injection pressure, fed during the feed stroke of the pump piston
(16), is discharged at the end of the feed stroke, the fuel pressure in the storage
space (29) being substantially higher than the fluid pressure in the drive-unit space
(22), characterized in that the drive-unit space (22) has arranged in it a vacuum
chamber (38) which is delimited at least partially by a diaphragm (39; 40, 41), on
which the fluid pressure in the drive-unit space (22) acts, and in that the rigidity
of the diaphragm (39; 40, 41) is designed in such a way that it shifts in relation
to the vacuum chamber (38) only under a pressure load which is a little above the
stationary fluid pressure in the drive-unit space (22).
2. Pump according to Claim 1, characterized in that the diaphragm (39), together with
the movable wall (37), encloses the vacuum chamber (38), and in that the diaphragm
(39) is fastened to the movable wall (37).
3. Pump according to Claim 2, characterized in that the movable wall (37) and the diaphragm
(39) consist of metal, and in that the diaphragm (39) is soldered to the movable wall
(37).
4. Pump according to Claim 1, characterized in that the vacuum chamber (38) is enclosed
by two shells (40, 41) which rest one on the other at the edge and are fixedly connected
to one another and which together form a diaphragm cell (42) having two effective
diaphragm surfaces.
5. Pump according to Claim 4, characterized in that the diaphragm cell (42) is fastened
at the edge to a component of the fuel injection pump.
6. Pump according to Claim 5, characterized in that the component is the movable wall
(37) between the storage space (29) and drive-unit space (22).
7. Pump according to Claim 4, characterized in that the diaphragm cell (42) is clamped
at the edge between two components of the fuel injection pump.
1. Pompe d'injection de carburant notamment pompe distributrice pour moteurs à combustion
interne comprenant :
- au moins un piston de pompe (16) guidé en coulissement axial dans un cylindre de
pompe (15), et délimitant frontalement une chambre active de pompe (17),
- un mécanisme d'entraînement (21) agissant sur la face frontale du piston de pompe
(16) opposée à celle de la chambre de pompe (17), qui entraîne le piston de pompe
(16) pour effectuer des courses de pression et de transfert dans la direction axiale,
- une chambre à mécanisme (22) recevant le mécanisme (21) et remplie d'un liquide
lubrifiant,
- une chambre de réserve (29) remplie de carburant, séparée de la chambre du mécanisme
(22) par une paroi mobile (37), et à partir de laquelle, lors des courses d'aspiration
du piston de pompe (16), on remplit de carburant la chambre active (17) et à la fin
de la course de transfert du piston de pompe (16), une fraction de la pression d'injection
est fournie par le carburant transféré au cours de la course de transfert,
- la pression du carburant dans la chambre de réserve (29) étant beaucoup plus grande
que la pression du liquide dans la chambre du mécanisme (22),
caractérisée en ce qu'
- une chambre à vide (38) est prévue dans la chambre à mécanisme (22), cette chambre
à vide étant délimitée au moins partiellement par une pression partielle de liquide
dans le mécanisme à vide (22), sollicitant la membrane (99, 40, 41),
- et la rigidité de la membrane (39, 40, 41) est telle que pour une contrainte de
pression seulement légèrement au-dessus de la pression stationnaire du liquide dans
la chambre du mécanisme (22), elle passe dans la chambre à vide (38).
2. Pompe selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la membrane (39) délimite la chambre à vide (38) avec la cloison mobile (37) et la
membrane (39) est fixée à la cloison mobile (37).
3. Pompe selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la cloison mobile (37) et la membrane (39) sont en métal et la membrane (39) est soudée
sur la paroi mobile (37).
4. Pompe selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la chambre à vide (38) est délimitée par trois coquilles (40, 41) reliées solidairement,
adjacentes par leur côté du bord, ces coquilles formant avec deux surfaces enveloppe
actives, une boîte à membrane (42) correspondante.
5. Pompe selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la boîte à membrane (42) est fixée du côté du bord contre une pièce de la pompe d'injection
de carburant.
6. Pompe selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
la pièce est la cloison mobile (37) entre la chambre de réserve (29) et la chambre
à mécanisme (22).
7. Pompe selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la boîte à membrane (42) est fixée du côté du bord entre deux pièces de la pompe d'injection
de carburant.

