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EP 0 795 310 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.2002 Patentblatt 2002/22 |
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Anmeldetag: 14.03.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A61H 39/04 |
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Vorrichtung zur Auto-Akupunktur und -Massage
Device for auto-acupuncture and auto-massage
Dispositif pour auto-acupuncture et d'auto-massage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
15.03.1996 DE 19610165
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.1997 Patentblatt 1997/38 |
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Patentinhaber: Lohnes, Oleg |
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55218 Ingelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Lohnes, Oleg
55218 Ingelheim (DE)
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Vertreter: Beckensträter, Margarethe |
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Rechtsanwältin,
Falkensteiner Strasse 23 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 321 471 DE-U- 9 301 940 US-A- 5 250 067
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DE-C- 846 767 US-A- 4 411 258
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Selbstakupunktur und -massage.
[0002] Bekannt sind Methoden der klassischen Nadelakupunktur, bei denen eine Heilung oder
Prophylaxe mit Hilfe der sogenannten Multipunktur angestrebt wird. Dazu wird auf einen
punktuellen Stimulationsort mit Hilfe einer Vielzahl von Nadeln eingewirkt und dadurch
eine Beeinflussung des Organismus erreicht.
[0003] Ein der Akupunktur verwandtes Heilverfahren ist die Akupressur. Bei diesem Verfahren
wird durch die Massage von Akupunkturpunkten der Haut eine Reizwirkung mit Organ-
und/oder Schmerzbeeinflussung erzielt.
[0004] Es sind bereits Geräte zur Selbstakupunktur und Selbstakupressur bekannt. Diese bestehen
im wesentlichen aus flächigen Körpern, auf denen Noppen oder andere Erhebungen aufgebracht
sind. Die Reizwirkungen werden entweder durch die äußere Form der Erhebungen, ihre
bestimmte Anordnung oder durch die verwendeten Materialien, z.B. magnetische Werkstoffe,
erreicht.
[0005] Eine solche Akupressurmatte ist beispielsweise in der DE OS 34 04 528 beschrieben.
Die heilenden oder prophylaktischen Wirkungen sollen dabei durch auf einer Kunststoffgrundplatte
angeformte Noppen unterschiedlicher Höhe, die abgerundete Köpfe aufweisen, erzielt
werden.
[0006] Ähnliche Vorschläge, auf der Grundlage abgerundeter Noppen, sind in den DE OS 38
19 859 und 42 40 952 enthalten.
[0007] Durch die abgerundete Form der Noppen sind diese Geräte nur für eine oberflächliche
Behandlung der Haut geeignet. Die Erzielung einer Tiefenwirkung ist aufgrund der geringen
Reizwirkung bei diesen Geräten nicht gegeben.
[0008] Es wurden auch bereits Anordnungen für die Akupressurtherapie vorgeschlagen, bei
denen pyramidenförmige Akupressurelemente mit sechseckiger oder runder Grundfläche
eingesetzt werden. Solche pyramidenförmigen Reizelemente mit zwei unterschiedlichen
Reizstärken sind in der US 5 250 067 beansprucht. Oder sie sind, wie in der DE OS
43 21 471 und in dem DE G
M 93 01 940 beschrieben, in einer bestimmten Ordnung auf Matten aufgebracht.
[0009] Durch diese Form der Reizelemente wird zwar allgemein eine höhere Reizwirkung erreicht,
eine zielgerichtete Durchblutung bestimmter zu behandelnder Körperpartien ist aber
mit diesen Geräten ebenfalls nicht möglich.
[0010] Allen diesen bekannten Multipunktur- und Akupressurtechniken ist zu eigen, daß bei
ihnen entweder nur eine oberflächliche oder eine undifferenzierte, nicht gerichtete
Erhöhung der Hautdurchblutung erreicht wird.
[0011] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, durch eine gezielte Richtung des Blutflusses
eine Steigerung der Durchblutung und zugleich eine in die Tiefe wirkende Hautdurchblutung
mit einer streuenden und dynamisierenden Wirkung zu erreichen und damit die Stoffwechselaktivierung
zu erhöhen.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch Reizelemente mit drei unterschiedlichen
Reizstärken gelöst, die auf einer rechteckigen Basiseinheit verteilt sind. Dazu sind
die einzelnen Reizelemente auf der Basiseinheit so angeordnet, daß die Reizelemente
mit der größten Reizstärke sich in den Ecken des Rechtecks, die mit mittlerer Reizstärke
im sich daran anschließenden Rand- und/oder Zwischenbereich, der C-Zone, und die Reizelemente
mit der geringsten Reizstärke sich im Mittelpunkt des Rechtecks, der B-Zone, befinden.
Jeweils vier Basiseinheiten sind mit Abstand um einen gemeinsamen Mittelpunkt, der
A-Zone, zu einer Funktionsgruppe verbunden.
[0013] Die Reizelemente sind in einer bevorzugten Ausführungsvariante pyramidenförmig. Die
Reizelemente mit der geringsten Reizstärke haben die Form einer regelmäßigen Pyramide
mit einer quadratischen Grundfläche. Die Reizelemente mittlerer Reizstärke weisen,
ebenso wie die Reizelemente der größten Reizstärke, die Form eines schiefen Tetraeders
auf. Die Grundfläche eines Reizelements mittlerer Reizstärke entspricht der Hälfte
der Grundfläche eines Reizelements geringster Reizstärke, während die Grundfläche
eines Reizelements größter Reizstärke einem Viertel der Grundfläche eines Reizelements
geringster Reizstärke entspricht.
[0014] In einer anderen Ausführungsvariante sind die Reizelemente in Form eines Konus ausgebildet.
Die Grundflächen der einzelnen Reizelemente mit unterschiedlicher Reizstärke weisen
dann die Form eines Viertelkreises, eines Halbkreises oder eines Vollkreises auf.
[0015] Die Basiseinheiten können aus einem metallischen oder einem nichtmetallischen Werkstoff
gefertigt sein. Vorzugsweise bestehen sie, zur Vermeidung störender elektromagnetischer
Feldeinflüsse, aus einem Kunststoff.
[0016] Das Auto-Akupunktur-Massagegerät besteht aus mehreren Basiseinheiten, von denen jeweils
vier zu einer Funktionsgruppe zusammengefaßt sind. Vorzugsweise werden 100 bis 120
Basiseinheiten, die 25 bis 30 Funktionsgruppen bilden, zu einer Vorrichtung zusammengefaßt.
Dazu werden die einzelnen Basiseinheiten auf ein Flächengebilde von entsprechender
Größe, das aus einem unstarren Material oder einem starren Material gebildet sein
kann, aufgebracht, beispielsweise aufgeklebt. Möglich sind aber auch einzelne Basiseinheiten
zu Funktionsgruppen zusammengefaßt, in eine Kunststoffolienschicht einzubringen und
diese auf dem starren oder unstarren Trägermaterial in geeigneter Weise zu befestigen.
[0017] Zweckmäßigerweise sind die Basiseinheiten und das Trägermaterial aus hygienisch pflegeleichtem
Material hergestellt.
[0018] Die Anwendung der erfindungsgemäßen Auto-Akupunkturund -Massage-Vorrichtung erfolgt
dadurch, daß man sich mit der zu behandelnden Körperstelle auf diese legt oder diese
selbst auf die zu behandelnde Körperstelle auflegt und mit der Hand oder durch eine
elastische Binde andrückt.
[0019] Im Grundprinzip besteht die Wirkung der Auto-Akupunktur- und -Massage-Vorrichtung
darin, daß es aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Gruppen von Reizelementen
mit unterschiedlicher Reizungsstärke zu einer differenzierten Durchblutung an der
behandelten Körperstelle kommt. Dabei führt nicht nur die Kombination der einzelnen
Basiseinheiten zur angestrebten Wirkung, sondern auch jede einzelne Basiseinheit bewirkt
aktiv und selbständig, daß Blut von A über B nach C und wieder zu A zirkuliert.
[0020] Die spezielle Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
[0021] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Reizelemente wird das an der Berührungsstelle
der Reizelemente mit der größten Reizstärke im Körper vorhandene Blut am stärksten
angeregt. Aufgrund dieser unterschiedlichen Reizung erhöht sich zunächst der Blutdruck
in dieser Zone der stärksten Reizung, so daß die Durchblutung in dieser Zone, insbesondere
durch Blut aus tieferliegenden Körperzonen, besonders intensiv ist. Das wiederum führt
zu einem Blutdruckgefälle zwischen den Zonen der unterschiedlichen Reizung, so daß
es zu einem Abfließen von Blut aus der stärkeren Reizungszone zu den Zonen geringerer
Reizung kommt. D.h. über das Reizstärkengefälle über die Bereiche A, B wird das Blut
zu den Reizelementen mit der geringsten Reizstärke, der C-Zone geleitet. Darüber hinaus
erhält jede C-Zone zusätzlich eine Blutzufuhr aus den vier A-Zonen der dieser Funktionseinheit
benachbarten Funktionsgruppen, da aufgrund der besonderen Anordnung der Reizelemente
mit der größten Reizstärke in diesem freien Raum die Durchblutung am stärksten angeregt
wird. Hierdurch entsteht in der C-Zone ein zweifach größerer Blutandrang als in der
A-Zone. Als Folge davon erhöht sich der Blutdruck in der C-Zone gegenüber der A-Zone.
Dies führt wiederum zu einem Abfließen von Blut aus der C-Zone in die A-Zone. In der
A-Zone trifft das zurückströmende Blut auf das aus der Tiefe kommende Blut und führt
zu einer Beschleunigung des gesamten Aktivierungsvorganges. Gleichzeitig beginnt hier
in der A-Zone der Prozeß von vorne, so daß eine starke, tiefe, multizentrische Blutzirkulation
entsteht, die sowohl streuend als auch dynamisierend wirkt.
[0022] Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zur Auto-Akupunktur und -Massage für
andere Wirkungsschwerpunkte besteht aus Basiseinheiten, bei denen neun konische Reizelemente
auf gleicher Grundfläche wie in der ersten Ausführungsform beschrieben, angeordnet
sind.
[0023] Bei einer dritten Ausführungsform besteht die Basiseinheit bei gleicher Grundfläche
wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, aus mehreren Vierergruppen von Reizelementen,
die in der Form den Reizelementen mit der größten Reizstärke im ersten Ausführungsbeispiel
entsprechen.
[0024] Schließlich können auf einer Basiseinheit Gruppen von Reizelementen jeweils gleicher
Reizstärke gebildet sein, wobei über die Gruppen mit den Reizelementen der größten
Reizstärke über die Gruppen von Reizelementen mittlerer Reizstärke zu den Gruppen
der geringsten Reizstärke und zurück in einem intensivierten Reizstärkengefälle eine
gezielte Steigerung der Blutzirkulation bewirkt wird wie zuvor bei den einzelnen Reizelementen
beschrieben.
[0025] Eine besonders vorteilhafte Variante der erfindungsgemäßen Auto-Akupunktur- und -Massagevorrichtung
besteht ferner in der Ausgestaltung einer Basiseinheit mit Gruppen unterschiedlicher
Reizstärke, die jeweils aus mehr als einem Reizelement einer Reizstärke mit einem
Reizelement größerer und/oder geringerer Reizstärke kombiniert sind, von welchen wiederum
vier eine Funktionseinheit bilden.
[0026] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Basiseinheit,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Basiseinheit,
- Fig. 3
- eine aus vier Basiseinheiten bestehende Funktionsgruppe der Erfindung,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Funktionsgruppe auf dem Trägermaterial.
[0027] In den Figuren 1 und 2 ist die Basiseinheit 1 mit den darauf befindlichen pyramidenförmigen
Reizelementen dargestellt. Bei diesem speziellen Beispiel sind die Reizelemente 2
mit der größten Reizstärke an den vier Ecken einer quadratischen Basiseinheit 1 angeordnet.
An den Kanten der Basiseinheit 1 befinden sich die Reizelemente 3 mit der mittleren
Reizstärke und mittig sind die Reizelemente 4 mit geringster Reizstärke um die C-Zone
angeordnet.
[0028] In Figur 3 ist die aus vier Basiseinheiten 1 bestehende Funktionsgruppe 5 sowie der
Fluß der Blutzirkulation von A über B nach C und zurück dargestellt. Zur besseren
Übersichtlichkeit sind die Reizelemente 2, 3 und 4 auf den Basiseinheiten 1 nur punktförmig
angedeutet.
[0029] Bei Anwendung der Vorrichtung zur Auto-Akupunktur und -Massage, des erfindungsgemäßen
Applikators, kommt es, durch die spezielle Anordnung der Reizelemente 2 mit der größten
Reizstärke, im freien Raum zwischen den Basiseinheiten 1, der A-Zone, zu einer stärkeren
Reizung dieser Körperpartie. Dadurch erhöht sich zunächst der Blutdruck in dieser
Zone der stärksten Reizung, so daß die Durchblutung in dieser Zone, insbesondere durch
Blut aus tieferliegenden Körperzonen, besonders intensiv ist. Das an dieser Stelle
vermehrt vorhandene Blut wird durch das Reizstärkengefälle zwischen den Reizelementen
2, 3, die B-Zone, sowie 4 in den Bereich zwischen den Reizelementen 4, die C-Zone,
geleitet. Jede dieser C-Zonen bekommt Blutzufuhr aus den vier A-Zonen der benachbarten
Funktionsgruppen 5. Hierdurch entsteht in der C-Zone ein zweifach größerer Blutandrang
als in der A-Zone. Das führt wiederum zu einem Abfluß des Blutes aus der C-Zone in
die benachbarten A-Zonen. In den A-Zonen trifft das zurückströmende Blut auf das aus
der Tiefe des Körpers strömende Blut und führt zu einer Beschleunigung des gesamten
Aktivierungsvorganges. Durch den damit verbundenen erhöhten Blutzufluß in die A-Zone
beginnt der Zyklus des Blutflusses von vorn, so daß eine ständige starke, tiefe und
multizentrische Blutzirkulation, die streuend und zugleich dynamisierend wirkt, erfolgt.
[0030] Figur 4 zeigt in einem Vertikalschnitt, wie die zu Funktionsgruppen 5 zusammengefaßten
Basiseinheiten 1 auf das Trägermaterial 6 aufgebracht sind.
1. Vorrichtung zur Auto-Akupunktur und -Massage bestehend aus einem flächigen Körper
mit darauf angeordneten pyramiden- oder konusförmigen Reizelementen, dadurch gekennzeichnet, daß Reizelemente (2, 3, 4) mit drei unterschiedlichen Reizstärken auf einer rechteckigen
Basiseinheit (1) so verteilt sind, daß die Reizelemente mit der größten Reizstärke
sich am Randbereich des Rechtecks, die mit mittlerer Reizstärke im sich daran anschließenden
Bereich und die Reizelemente mit der geringsten Reizstärke sich im Mittelpunkt des
Rechtecks befinden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils vier Basiseinheiten (1) zu einer Funktionsgruppe (5) so zusammengefaßt sind,
daß jeweils eine Ecke der Basiseinheiten (1) um einen Mittelpunkt gruppiert angeordnet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reizelemente (4) mit der geringsten Reizstärke die Form einer regelmäßigen Pyramide
mit einer quadratischen Grundfläche, die der mittleren Reizstärke (3) und die der
größten Reizstärke (2) die Form eines schiefen Tetraeders mit einer Grundfläche, die
der Hälfte bzw. einem Viertel des Inhalts der quadratischen Grundfläche der Reizelemente
mit der geringsten Reizstärke entspricht, aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundflächen der konusförmigen Reizelemente mit der größten Reizstärke (2) die
Form eines Viertelkreises, die mit mittlerer Reizstärke (3) die Form eines Halbkreises
und die mit geringster Reizstärke (4) die Form eines Vollkreises aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehr als einer Funktionsgruppe (5) beteht, die auf ein unstarres Trägermaterial
(6) aufgebracht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehr als einer Funktionsgruppe (5) besteht, die auf ein starres Trägermaterial
(6) aufgebracht ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehr als einer Funktionsgruppe (5) besteht, die in eine Kunststoffolienschicht
eingebracht sind, die auf dem starren oder unstarren Trägermaterial (6) befestigt
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Vielzahl Basiseinheiten (1) die zu Funktionsgruppen (5) zusammengefaßt
sind, besteht, die auf einem Trägermaterial (6) aufgebracht sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 100 Basiseinheiten (1), die zu 25 Funktionsgruppen (5) zusammengefaßt sind,
besteht, die auf einem Trägermaterial (6) aufgebracht sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 120 Basiseinheiten (1), die zu 30 Funktionsgruppen (5) zusammengefaßt sind,
besteht, die auf einem Trägermaterial (6) aufgebracht sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Basiseinheit (1) wenigstens zwei Reizelemente (2; 3; 4) einer Reizstärke
eine Gruppe bilden, die in Gruppen unterschiedlicher Reizstärke angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe aus mehreren Reizelementen (2, 3; 2, 4; 3, 4; 2, 3, 4) unterschiedlicher
Reizstärke gebildet ist.
1. A device for auto-acupuncture and auto-massage comprising a flat body with pyramidal
or conical stimulus elements arranged thereon, characterised in that stimulus elements (2, 3, 4) with three different stimulus strengths are so distributed
on a rectangular base unit (1) that the stimulus elements with the greatest stimulus
strength are disposed at the edge region of the rectangle, those with the medium stimulus
strength are disposed in the adjoining region and the stimulus elements with the lowest
stimulus strength are disposed in the centre point of the rectangle.
2. A device according to claim 1 characterised in that four base units (1) are so assembled to form a respective functional group (5) that
a respective corner of the base units (1) is arranged grouped around a centre point.
3. A device according to claim 1 and claim 2 characterised in that the stimulus elements (4) with the lowest stimulus strength are in the form of a
regular pyramid with a square base surface, those of the medium stimulus strength
(3) and those of the greatest stimulus strength (2) are in the form of an oblique
tetrahedron with a base surface which corresponds to half or a quarter of the content
of the square base surface of the stimulus elements with the lowest stimulus strength.
4. A device according to claims 1 to 3 characterised in that the base surfaces of the conical stimulus elements with the greatest stimulus strength
(2) are in the form of a quarter of a circle, those with the medium stimulus strength
(3) are in the form of a semicircle and those with the lowest stimulus strength (4)
are in the form of a full circle.
5. A device according to claims 1 to 4 characterised in that it comprises more than one functional group (5) which is disposed on a non-rigid
carrier material (6).
6. A device according to claims 1 to 4 characterised in that it comprises more than one functional group (5) which is disposed on a rigid carrier
material (6).
7. A device according to claims 1 to 6 characterised in that it comprises more than one functional group (5) which are introduced into a plastics
foil layer which is fixed on the rigid or non-rigid carrier material (6).
8. A device according to claims 5 to 7 characterised in that it comprises a plurality of base units (1) which are assembled to form functional
groups (5) which are disposed on a carrier material (6).
9. A device according to claims 5 to 7 characterised in that it comprises 100 base units (1) which are assembled to form 25 functional groups
(5) which are disposed on a carrier material (6).
10. A device according to claims 5 to 7 characterised in that it comprises 120 base units (1) which are assembled to form 30 functional groups
(5) which are disposed on a carrier material (6).
11. A device according to claims 1 to 10 characterised in that on a base unit (1) at least two stimulus elements (2; 3; 4) of a stimulus strength
form a group which are arranged in groups of different stimulus strength.
12. A device according to claims 1 to 11 characterised in that a group is formed from a plurality of stimulus elements (2, 3; 2, 4; 3, 4; 2, 3,
4) of different stimulus strength.
1. Dispositif d'auto-acupuncture et d'auto-massage, formé d'un corps plat sur lequel
sont disposés des éléments stimulants pyramidaux ou coniques, caractérisé en ce que des éléments stimulants (2, 3, 4) qui présentent trois intensités de stimulation
différentes sont répartis sur une unité de base rectangulaire (1) de telle sorte que
les éléments stimulants présentant l'intensité de stimulation la plus forte se trouvent
dans la zone du bord du rectangle tandis que ceux qui présentent une intensité de
stimulation moyenne se trouvent dans la zone qui fait suite à ladite zone du bord,
et que ceux qui présentent l'intensité de stimulation la plus faible se trouvent au
centre du rectangle.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que quatre unités de base (1) sont réunies en un groupe fonctionnel (5) de telle sorte
que quatre coins des unités de base (1) respectives soient groupés autour d'un centre.
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les éléments stimulants (4) présentant l'intensité de stimulation la plus faible
ont la forme d'une pyramide régulière à base carrée, tandis que ceux qui présentent
l'intensité de stimulation moyenne (3) et ceux qui présentent l'intensité de stimulation
la plus forte (2) ont la forme d'un tétraèdre oblique avec une base correspondant
à la moitié ou au quart du contenu de la base carrée des éléments stimulants présentant
l'intensité la plus faible.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bases des éléments stimulants coniques présentant l'intensité de stimulation
la plus forte (2) ont la forme d'un quart de cercle tandis que ceux qui présentent
l'intensité de stimulation moyenne (3) ont la forme d'un demi-cercle et que ceux qui
présentent l'intensité de stimulation la plus faible (4) ont la forme d'un cercle
entier.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il se compose de plus d'un groupe fonctionnel (5) appliqué sur un matériau de support
(6) non rigide.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il se compose de plus d'un groupe fonctionnel (5) appliqué sur un matériau de support
(6) rigide.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il se compose de plus d'un groupe fonctionnel (5) placé dans une couche de feuilles
de matière plastique qui est fixée sur le matériau de support (6) rigide ou non rigide.
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'il se compose d'une multiplicité d'unités de base (1) qui sont réunies en groupes
fonctionnels (5) appliqués sur un matériau support (6).
9. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'il se compose de 100 unités de base (1) qui sont réunies pour former 25 groupes fonctionnels
(5) appliqués sur un matériau de support (6).
10. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'il se compose de 120 unités de base (1) qui sont réunies pour former 30 groupes fonctionnels
(5) appliqués sur un matériau de support (6).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur une unité de base (1), au moins deux éléments stimulants (2 ; 3
; 4) de même intensité de stimulation qui forment un groupe et qui sont disposés en
groupes d'intensités de stimulation différentes.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un groupe est formé de plusieurs éléments stimulants (2, 3 ; 2, 4 ; 3, 4 ; 2, 3, 4)
d'intensités de stimulation différentes.

