| (19) |
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(11) |
EP 0 795 629 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2004 Patentblatt 2004/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C23G 3/02 |
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Vorrichtung zum Oberflächenbehandeln von Bändern mit Flüssigkeiten
Apparatus for strip surface treatment with liquids
Appareil de traitement de surfaces de bandes à l'aide de liquides
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
14.03.1996 AT 47896
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.1997 Patentblatt 1997/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Andritz AG |
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8045 Graz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Gravert, Peter, Dr. Ing.
Spiegelgasse Nr. 21/14 (AT)
- Hiden, Günther, Dipl. Ing.
Kaisersberg Nr. 45 (AT)
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| (74) |
Vertreter: Schweinzer, Friedrich |
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Stattegger Strasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 058 216 DE-A- 4 108 516
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EP-A- 0 655 519 FR-A- 2 721 235
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- DATABASE WPI Section Ch, Week 8615 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class M12,
AN 86-097185 XP002030888 & JP 61 041 783 A (HITACHI LTD) , 28.Februar 1986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beizen von Metallbändern in einem rinnenförmigen
Behälter, wobei oberhalb des Bandes eine in das Beizmedium, eingetauchte Platte angeordnet
ist und die freie Oberfläche des Beizmediums sich über die ganze Oberfläche des Behälters
erstreckt.
[0002] Nach dem Stand der Technik sind solche Bandbehandlungsanlagen, wie z.B. Beizen, mit
Flüssigkeitsbädern mit ca. 100 mm bis 200 mm Badtiefe und üblicherweise 10 m bis ca.
40 m Länge je Einzelbad ausgeführt. Da die Reaktionsgeschwindigkeit des Behandlungsmediums
an der Bandoberfläche des zu behandelnden bandförmigen Guts durch eine Verringerung
der Flüssigkeitsgrenzschicht auf der Bandoberfläche positiv beeinflußt wird, besteht
die Tendenz zu immer geringeren Badtiefen, wodurch aufgrund der höheren Reynoldszahl
eine höhere Badturbulenz und aufgrund höherer Scherwirkung eine Verringerung der Flüssigkeitsgrenzschicht
eintritt.
[0003] Die mittlere Badtiefe kann jedoch bei freier Oberfläche des Behandlungsbades nur
bis zu einer unteren, durch die maximale Bandgeschwindigkeit bestimmte Grenze, abgesenkt
werden. Aufgrund der Schleppwirkung des bewegten Bandes wird das Behandlungsmedium
im Behandlungsbad in Richtung der Bandbewegung mitgerissen. Es entsteht ein geneigter
Flüssigkeitsspiegel mit entsprechend überhöhter Badtiefe am Austritt des Bandes aus
dem Behandlungsbad und entsprechend abgesenkter Badtiefe am Eintritt des Bandes in
das Behandlungsbad. Bei höheren Geschwindigkeiten (z.B. bei 200 mm mittlerer Badtiefe
und 20 m Badlänge oberhalb ca. 200 m/min Bandgeschwindigkeit) tritt ein Leerpumpen
im Bereich des Eintritts des Bandes in das Behandlungsbad ein, so daß die Eintauchlänge
des Bandes im Behandlungsmedium entsprechend verkürzt und somit die Länge des Behandlungsbades
nicht mehr voll ausgenutzt wird. Der mittlere Badspiegel muß daher zur Vermeidung
des Leerpumpens angehoben werden. Die Leistungsgrenze eines Behandlungsbades mit freier
Oberfläche ist daher durch das Optimum zwischen Beizbadverkürzung durch Schleppwirkung
und verringerter Beizwirkung durch größere mittlere Badtiefe gegeben.
[0004] Eine bekannte Maßnahme zur Erzielung einer geringen mittleren Badtiefe bei hohen
Geschwindigkeiten ist die Ausbildung eines geschlossenen Behandlungskanals. Die Badtiefe
ist dadurch auf die Höhe des Behandlungkanals fixiert. Um ein Leerpumpen des Behandlungskanals
zu verhindern, muß der Austritt des Bandes aus dem Behandlungskanal mit Verfahren,
wie z.B. in EP 0 655 519 A1 beschrieben, gegen den Staudruck der Schleppwirkung hydrodynamisch
abgedichtet werden. Die hydrodynamische Abdichtung erfordert einen erheblichen Energieaufwand,
der im Vergleich zu Behandlungsbädern mit freier Oberfläche zusätzlich aufgebracht
werden muß. Zusätzlich ist aufgrund des hohen Staudrucks durch die Abdichtung des
Behandlungskanals am Bandaustritt die erforderliche Zufuhr frischen Behandlungsmediums
erschwert und mit hohem Energieaufwand verbunden.
[0005] Die Ausbildung eines geschlossenen Kanals verringert die Verdampfung des Behandlungsmediums
und bewirkt daher eine Verringerung des Energiebedarfs zur Aufrechterhaltung der Behandlungstemperatur.
Dieses ist jedoch insbesondere bei Beizanlagen, die in Zusatzeinrichtungen die Säure
durch Wärmezersetzung wieder rückgewinnen, nicht von Vorteil, da die nicht im Behandlungsbehälter
verdampfte Flüssigkeitsmenge den Energiebedarf der Rückgewinnung entsprechend erhöht.
[0006] Die DE 41 08 516 beschreibt z.B. ein Hochgeschwindigkeits- Beizverfahren und eine
entsprechende Vorrichtung. Hier ist für die Bandführung im Beizbereich ein Kanal vorgesehen,
d.h. das Band ist allseitig umschlossen. Weiters beschreibt die FR 2 721 235 eine
Beizanlage, bei der durch Umlenkung des Bandes das Band in mehreren Lagen übereinander
durch das Beizbad geführt wird, wobei jeweils oberhalb einer Bandlänge eine Platte
angeordnet ist und diese Platten mit den Seitenwänden Kanäle bilden, durch die das
Band geführt wird. Auch hier kann von praktisch geschlossenen Kanälen gesprochen werden,
wobei die Beizsäure an beiden Enden der Trennplatten in die Kanäle eingedüst wird.
[0007] Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Leistungsgrenze eines Behandlungsbades
mit freier Oberfläche zu verbessern, so daß die Nachteile eines geschlossenen Behandlungskanals
vermieden werden.
[0008] Der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platte lediglich oberhalb des Bandes
angeordnet und ungefähr parallel zum Band ausgerichtet ist, von einer Behälterseitenwand
zur anderen Behälterseitenwand reicht und das Beizbad in einen Behandlungsbereich
unterhalb der Platte, der vom Behälterboden abgeschlossen wird, und einen Rückflußbereich
für das Beizmedium, oberhalb der Platte, mit freier Oberfläche des Beizmediums, teilt.
Dies bewirkt im Behandlungsbehälter einen verbesserten Rückfluß des aufgestauten Beizmediums
vom Bereich des Bandauslaufes zum Bandeinlauf hin, so daß die Stauhöhe im Bereich
des Bandauslaufes verringert wird und daher die mittlere Badtiefe verringert werden
kann. Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Einrichtung ist, daß durch die erfindungsgemäße
Platte ein Behandlungskanal mit geringer Badtiefe gebildet wird, wobei gleichzeitig
die freie Oberfläche des Behandlungsmediums erhalten bleibt und die Schleppwirkung
des Bandes für eine gezielte Umwälzung und Durchmischung des Beizmediums im Beizbehälter
genutzt wird.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte aus mehreren nacheinander angeordneten Einzelplatten besteht. Dies ist insbesondere
bei längeren Beizbehältern von Vorteil.
[0010] Eine Weiterbildung der Erfindung ist gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Platten
Durchlaßspalte belassen werden, durch die das Beizmedium vom unteren Behandlungsbereich
in den oberen Rückflußbereich und umgekehrt fließen kann. Hierdurch wird zum einen
eine Umwälzung des Beizmediums in Teilbereichen des Beizbehälters erreicht, zum anderen
fließt das Beizmedium beim Entleeren des Beizbehälters besser ab. Der gleiche Effekt
kann dadurch erreicht werden, daß die Platte Öffnungen enthält, durch die das Beizmedium
zwischen dem unteren Behandlungsbereich und dem oberen Rückflußbereich zirkulieren
kann.
[0011] Eine besonders günstige Wirkung wird erreicht, wenn die Platte sich nahezu über die
gesamte Länge des Beizbehälters erstreckt, und nur am Anfang und Ende des Behälters
Durchlässe zwischen der Platte und der Behälterwand oder in der Platte vorhanden sind,
durch die das Beizmedium vom unteren Behandlungsbereich in den oberen Rückflußbereich
und umgekehrt fließen kann. So wird das Beizmedium vollständig vom Bereich des Bandauslaufes
hin zum Bereich des Bandeinlaufes geleitet.
[0012] Eine besonders günstige Wirkung wird erreicht, wenn die Platte im Querschnitt V -
förmig ausgebildet ist, wodurch flächige Berührung mit ebenen Bändern vermieden werden
kann und das Abfließen des Beizmediums beim Entleeren verbessert wird.
[0013] Eine besonders günstige Wirkung wird erreicht, wenn die Platte an der dem Band zugewandten
Seite mit Querrippen versehen ist, die zum einen die Strömung durch Schleppwirkung
abbremsen und zum anderen erhöhte Turbulenz im Behandlungsraum bewirken.
[0014] Die Trennung in einen Behandlungsbereich und einen Rückflußbereich kann vorteilhaft
für eine gezielte Zuführung frischen Beizmediums genutzt werden, in dem das Beizmedium
an den Seiten des Behälters durch Einlässe zugeführt und durch Düsenwirkung in den
Behandlungsraum unterhalb der Platte eingebracht wird bzw. daß das Beizmedium unterhalb
des Bandes durch den Boden des Behälters zugeführt wird. Die Eindüsung erfolgt vorzugsweise
im Bereich des Bandeinlaufes, so daß das frisch zugeführte Beizmedium zunächst am
Band entlang geführt wird, bevor es über den durch die Platte gebildeten Rückflußbereich
im Beizbehälter rückzirkuliert.
[0015] Eine besonders günstige Gestaltung der Eindüsung ergibt sich, wenn diese im Winkel
gegen die Bewegungsrichtung des Bandes gerichtet ist. Dies verursacht eine Verringerung
der Schleppwirkung des Bandes und bewirkt daher eine weitere Verringerung der Aufstauhöhe
im Bereich des Bandauslaufes.
[0016] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich, wenn
die Platte am Deckel des Beizbehälters befestigt ist und beim Öffnen des Deckels von
diesem mit angehoben wird, wobei die Platte vorzugsweise in der Befestigung in gewissen
Grenzen nach oben ausweichen kann, um bei Kollisionen mit dem Band ausweichen zu können.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhaft beschrieben,
wobei Fig. 1 eine Beizsektion gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt durch die
in Fig. 1 dargestellte Beizsektion, Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Beizsektion, Fig. 4 eine Variante der Draufsicht, Fig. 5 eine Variante des Querschnittes
der in Fig. 1 dargestellten Beizsektion und Fig. 6 eine Variante der Platte mit Querrippen
darstellt. In den Zeichnungsfiguren ist die Anlage jeweils stark vereinfacht dargestellt,
um das Prinzip erläutern zu können.
[0018] Fig. 1 zeigt das beispielhafte Schema einer Beizsektion mit den dazugehörigen Rohrleitungen,
Pumpen, Wärmetauscher und dem Kreislauftank. Das zu behandelnde Band 1 wird über Abquetschwalzen
2 in die Beizsektion geführt, taucht in das Flüssigkeitsbad 3 ein und wird am anderen
Ende der Beizsektion durch die Abquetschwalzen 4 wieder aus der Beizsektion herausgeführt.
Die Behandlungsflüssigkeit 5 wird aus dem Kreislaufbehälter 6 über die Rohrleitungen
7, die Pumpe 8 und den Wärmetauscher 9 durch die Einlässe 10 im Boden und Einlässe
11 in der Seitenwand in das Flüssigkeitsbad 3 zugeführt und über die Überlaufsteine
12a am Einlauf und 12b am Auslauf der Beizsektion in Auffanggefäße 13a, 13b abgeleitet
und von dort aus über die Rohrleitungen 14a, 14b in den Kreislaufbehälter 6 zurückgeführt.
Die Einlässe 10 im Boden sind schräg gegen die Bandlaufrichtung 15 gerichtet, um der
Strömung aufgrund der Schleppwirkung des Bandes 1 entgegenzuwirken. Im Flüssigkeitsbad
3 ist die erfindungsgemäße Platte 16 in der Ausführungsvariante einer durchgehenden
Platte angeordnet. Die Pfeile 17 deuten die durch die Schleppwirkung des Bandes 1
verursachte Strömung um die Platte 16 an.
[0019] Fig. 2 zeigt einen Schnitt A-A durch die in Fig. 1 dargestellte Beizsektion. Das
Flüssigkeitsniveau ist mit 18 gekennzeichnet. Die Einlässe 11 in der Seitenwand sind
so angeordnet, daß die Behandlungsflüssigkeit 5 in den Raum zwischen der Platte 16
und dem Band 1 einströmt. Die Platte 16 ist mit den Halterungen 19 am Deckel 20 befestigt
und liegt seitlich auf Unterstützungssteinen 21 auf.
[0020] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Beizsektion, wobei der
Deckel der Beizsektion und das Band im Bereich des Flüssigkeitsbades 3 nicht dargestellt
sind. Die Platte 22 ist in dieser Figur in der Ausführungsvariante einer gelochten
Platte dargestellt. Die Einlässe 11 in der Seitenwand sind schräg gegen die Bandlaufrichtung
15 gerichtet, um der Strömung aufgrund der Schleppwirkung des Bandes 1 entgegenzuwirken.
[0021] Fig. 4 zeigt wie Fig. 3 die Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Beizsektion,
jedoch mit der Ausführungsvariante einer unterbrochen Platte 23.
[0022] Fig. 5 zeigt wie Fig. 2 den Schnitt A-A durch die in Fig. 1 dargestellte Beizsektion,
jedoch mit der Ausführungsvariante einer V - förmigen Platte 24. Fig. 6 zeigt einen
Ausschnitt der Beizsektion mit dem Band 1, den Abquetschwalzen 4 sowie der Platte
16. Die Platte 16 weist hier Querrippen 25 auf, an denen die Strömung abgebremst wird,
wodurch sich eine erhöhte Turbulenz und somit verbesserte Beizwirkung, ergibt.
1. Vorrichtung zum Beizen von Metallbändern in einem rinnenförmigen Behälter, wobei oberhalb
des Bandes (1) eine in das Beizmedium, eingetauchte Platte (16, 23, 24) angeordnet
ist und die freie Oberfläche (18) des Beizmediums sich über die ganze Oberfläche des
Behälters erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) lediglich oberhalb des Bandes (1) angeordnet und ungefähr
parallel zum Band (1) ausgerichtet ist, von einer Behälterseitenwand zur anderen Behälterseitenwand
reicht und das Beizbad in einen Behandlungsbereich unterhalb der Platte (16, 23, 24),
der vom Behälterboden abgeschlossen wird, und einen Rückflußbereich für das Beizmedium,
oberhalb der Platte (16, 23, 24), mit freier Oberfläche (18) des Beizmediums, teilt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus mehreren nacheinander angeordneten Einzelplatten (23, 24) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Platten (23, 24) Durchlaßspalte belassen werden, durch die das Beizmedium,
vom unteren Behandlungsbereich in den oberen Rückflußbereich und umgekehrt fließen
kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) Öffnungen enthält, durch die das Beizmedium zwischen dem
unteren Behandlungsbereich und dem oberen Rückflußbereich zirkulieren kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) sich nahezu über die gesamte Länge des Beizbehälters erstreckt, und
nur am Anfang und Ende des Behälters Durchlässe zwischen der Platte (16) und der Behälterwand
oder in der Platte (16) vorhanden sind, durch die das Beizmedium, vom unteren Behandlungsbereich
in den oberen Rückflußbereich und umgekehrt fließen kann.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (24) im Querschnitt V-förmig ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) an der dem Band (1) zugewandten Seite mit Verrippungen (25)
versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Beizmedium, an den Seiten des Behälters durch Einlässe (11) zugeführt und durch
Düsenwirkung in den Behandlungsraum unterhalb der Platte (16, 23, 24) eingebracht
wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Beizmedium, unterhalb des Bandes (16, 23, 24) durch den Boden des Behälters zugeführt
wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindüsung im Winkel gegen die Bewegungsrichtung (15) des Bandes gerichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Beizbehälter durch einen Deckel (20) abgeschlossenen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) am Deckel (20) des Behälters befestigt ist und beim Öffnen
des Deckels (20) von diesem mit angehoben wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) in gewissen Grenzen nach oben ausweichen kann, um bei Kollisionen
mit dem Band (1) ausweichen zu können.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16, 23, 24) in ihrer Befestigung (19) ausweichen kann.
1. Device for pickling metal strip in a trough-shaped tank, where a panel (16, 23, 24)
submerged in the pickle is arranged above the strip (1) and the free surface (18)
of the pickle extends over the entire tank surface, characterized by a panel (16, 23, 24) being mounted only above the strip (1) and by being aligned
approximately in parallel with the strip (1), by extending from one side wall of the
tank to the other side wall of the tank and by dividing the pickling bath into a treatment
area underneath the panel (16, 23, 24), which is terminated by the tank bottom, and
a return flow area for the pickle above the panel (16, 23, 24) with free surface (18)
of the pickle.
2. Device according to Claim 1, characterized by the panel being made up of a number of single panels (23, 24) arranged one after
the other.
3. Device according to Claim 2, characterized by gaps being left open between the panels (23, 24) through which the pickle can flow
from the lower treatment area to the upper return flow area and vice versa.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized by the panel (16, 23, 24) being perforated such that the pickle can circulate between
the lower treatment area and the upper return flow area.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized by the panel (16) covering almost the entire length of the pickling tank and by the
said gaps between the panel (16) and the wall of the tank through which the pickle
can flow from the lower treatment area to the upper return flow area and vice versa,
being located at the beginning and the end of the tank only.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized by the panel (24) having a V-shaped cross-section.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized by the side of the panel (16, 23, 24) facing the strip (1) being fitted with bars (25).
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized by the pickle being fed in through inlets (11) at the sides of the tank and conveyed
to the treatment area beneath the panel (16, 23, 24) by the effect of nozzles.
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized by the pickle being fed in underneath the strip (1) through the base of the tank.
10. Device according to one of Claims 8 or 9, characterized by the nozzles being oriented at an angle against the direction (15) in which the strip
is moving.
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterized by the pickling tank being closed with a cover (20).
12. Device according to Claim 11, characterized by the panel (16, 23, 24) being secured to the cover (20) of the tank and raised together
with the cover (20) when opened.
13. Device according to Claim 12, characterized by the panel (16, 23, 24) being able to yield upwards within certain limits so that
it can evade the strip (1) if the two collide.
14. Device according to Claim 13, characterized by the panel (16, 23, 24) being able to yield in its mounting (19).
1. Dispositif pour le décapage de bandes métalliques dans un bac en forme de rigole,
dans lequel une plaque (16, 23, 24) immergée dans le milieu de décapage est disposée
au-dessus de la bande (1) et la surface libre (18) du milieu de décapage s'étend à
travers la surface entière du bac, caractérisé en ce qu'une plaque (16, 23, 24) est montée seulement au-dessus de la bande (1) et alignée
de façon à-peu-près parallèle à la bande (1), que la dite plaque s'étend d'une paroi
latérale du bac à l'autre et partage le bain de décapage en une aire de traitement
au-dessous de la plaque (16, 23, 24), terminée par le fond du bac, et une aire de
retour de flux du milieu de décapage au-dessus de la plaque (16, 23, 24) avec une
surface libre (18) du milieu de décapage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque est composée de plusieurs plaques individuelles (23, 24) disposées l'une
après l'autre.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que des fentes de passage restent ouvertes entre les plaques (23, 24), par lesquelles
le milieu de décapage puisse couler de l'aire de traitement inférieure à l'aire supérieure
de retour de flux et vice versa.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la plaque (16, 23, 24) est perforée de façon à permettre la circulation entre l'aire
de traitement inférieure et l'aire supérieure de retour de flux.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque (16) s'étend presque sur la longueur entière du bac de décapage et les
dites fentes entre la plaque (16) et la paroi du bac ou les perforations dans la plaque
(16, par lesquelles le milieu de décapage peut couler de l'aire de traitement inférieure
à l'aire supérieure de retour de flux et vice versa, se situent seulement au début
du bac et à sa fin.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plaque (24) a une section transversale en V.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le côté de la plaque (16, 23, 24) orienté vers la bande (1) comporte des nervures
(25).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le milieu de décapage est alimenté en passant par des orifices d'entrée (11) aux
côtés du bac et introduit dans l'aire de traitement au-dessous de la plaque (16, 23,
24) par l'effet de buses.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le milieu de décapage est alimenté au-dessous de la bande (1) à travers le fond du
bac.
10. Dispositif selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que les buses sont orientées à un angle contre la direction (15) de mouvement de la bande.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le bac de décapage est fermé par un couvercle (20).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la plaque (16, 23, 24) est fixée au couvercle (20) du bac et est donc levée ensemble
avec le dit couvercle (20) à son ouverture.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la plaque (16, 23, 24) est capable de céder vers le haut dans certaines limites afin
d'éviter la bande (1) en cas de collision.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que la plaque (16, 23, 24) est capable de céder dans sa fixation (19).