[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzeichnungsbogen eines Durchschreibesatzes mit einer
auf einer seiner Seiten aufgebrachten Schicht, in der ein zur Reaktion mit farblosen
Farbstoffvorläufern dienender Farbentwickler vorliegt.
[0002] Aufzeichnungsbogen der eingangs angegebenen Art sind bekannt und werden insbesondere
in druckempfindlichen Durchschreibesätzen verwendet. In seiner einfachsten Form bildet
ein auf seiner Oberseite mit einer Farbentwicklerschicht versehener Aufzeichnungsbogen
das Schlußblatt in einem druckempfindlichen Durchschreibesatz. Ein solcher Bogen wird
nachfolgend als CF-Bogen bezeichnet. Die Farbentwicklerschicht des CF-Bogens steht
in Kontakt mit der Unterseite eines weiteren Bogens, der rückseitig eine Schicht aufweist,
in der die Farbbildner enthalten sind, die zur Reaktion mit dem Farbentwickler des
CF-Bogens vorgesehen sind. Solche Bogen werden als CB-Bogen bezeichnet. Zur Vermeidung
eines vorzeitigen Kontakts mit den Farbentwicklern hat es sich durchgesetzt, daß die
Farbstoffvorläufer in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und in Mikrokapseln eingeschlossen
sind. Bei einer Zerstörung der Mikrokapseln durch den Druck eines Schreibstiftes oder
einer Schreibmaschinentype wird der Inhalt der Mikrokapseln freigesetzt und tritt
in Kontakt mit den Farbentwicklern des CF-Bogens. Als Zwischenblätter in druckempfindlichen
Durchschreibesätzen können ein oder mehrere sogenannte CFB-Bogen verwendet werden,
die auf ihrer Oberseite jeweils eine CF-Beschichtung aufweisen und rückseitig mit
einer CB-Beschichtung versehen sind.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind auch Übertragungsbogen bekannt, bei denen die Farbstoffvorläufer
nicht in eingekapselter Form vorliegen.
[0004] Aus der DE-A-22 19 527 ist der Einsatz von unverkapselten Farbstoffvorläufern bekannt,
wobei nach jenem Vorschlag Kristallviolettlacton auf einem Neutralpigment, z. B. Calciumcarbonat,
adsorbiert ist und auf der einen Seite eines Blattes aufgetragen ist, dessen andere
Seite eine Mikrokapselbeschichtung mit einer darin enthaltenen Farbbildnerlösung aufweist.
Die gemeinsame Anordnung von Farbbildner und Farbentwickler bzw. Farbakzeptor auf
einer Seite eines Blattes ist nicht offenbart.
[0005] Die DE-A-31 02 472 offenbart ein druckempfindliches Aufzeichnungsblatt, bei dem ein
Farbvorläufer zusammen mit neutralem Ton, Calciumcarbonat oder Titandioxid in unverkapselter
Form in der Schicht des Aufzeichnungsmaterials enthalten ist. Ein Schriftbild wird
dadurch erzeugt, daß durch Druck eine auf der Unterseite eines weiteren Bogens angeordnete
Schicht, die neben Wachs einen Farbakzeptor enthält, auf das den Farbvorläufer enthaltende
Unterblatt übertragen wird.
[0006] Blattförmige Aufzeichnungsmaterialien, bei denen die Farbbildner zusammen mit neutralem
Pigment in unverkapselter Form in einer Schicht angeordnet sind, sind aus der DE-A-29
52 445 bekannt.
[0007] In der DE-A-41 03 966 ist ein fester Farbbildner beschrieben, der in einer ersten
Hülle aus wasserlöslichem, nicht ionogenem Polymeren und einer zweiten Hülle aus einem
vernetzten Polymeren eingeschlossen ist. Zur Herstellung wärme- oder druckempfindlicher
Aufzeichnungsmaterialien wird eine wäßrige Dispersion der Farbbildnerzubereitung mit
einer ebenfalls wäßrigen Entwicklerdispersion gemischt und auf ein Papier aufgetragen.
[0008] Ein unverkapselter Farbbildner, der zusammen mit einer Mischung verschiedener Esterverbindungen,
Wachse und Kunststoffe sowie Füllstoffen, wie z. B. CaCO
3, BASO
4 oder TiO
2 zur Ausbildung einer CB-Schicht vorgesehen ist, ist aus der EP-A-0 059 679 bekannt.
[0009] Aus der EP-A-0 156 618 ist ein Sicherheitsdokument z. B. zur Verwendung als Kreditkarte
oder Flugschein bekannt. In dieser Schrift wird auch das Problem beschrieben, daß
ein für ein naheliegendes Reiseziel erworbener Flugschein durch Angabe eines weiter
entfernt liegenden Reisezieles gefälscht wird. Dazu ist zumindest auf einem Teil der
Substratoberfläche der Auftrag einer Zusammensetzung vorgesehen, wie sie üblicherweise
bei der Herstellung druckempfindlicher Aufzeichnungspapiere eingesetzt wird. Die gebildete
druckempfindliche Aufzeichnungsfläche liegt dabei in derselben Ebene (coplanar) wie
die übrige Oberfläche des Substrates und ist mit einer transparenten Schutzschicht
abgedeckt. Wird die Schutzschicht mit dem Ziel der Datenfälschung entfernt, entsteht
eine leicht entdeckbare Beschädigung des Substrates und zusätzlich eine Stufe bzw.
Schulter an der Stelle, wo die ursprünglich vorhandene transparente Schutzschicht
ersetzt wird.
[0010] Die EP-A-0 237 226 offenbart ein druckempfindliches Aufzeichnungsmaterial, bei dem
auf einem Substrat ein Farbstoffvorläufer in fester Form und auf einem weiteren Substrat,
das zum Kontakt mit dem ersten Substrat vorgesehen ist, ein Farbentwickler für den
Farbstoffvorläufer und Mikrokapseln, enthaltend ein Lösungsmittel für den Farbstoffvorläufer,
angeordnet sind.
[0011] Keines der vorstehend diskutierten Schriftstücke offenbart das Vorliegen eines in
fester Form vorliegenden und nicht verkapselten Farbstoffvorläufers zusammen mit einem
reaktionsfähigen Farbentwickler in einer einzigen Schicht eines druckempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials.
[0012] Aus dem Stand der Technik sind auch Durchschreibesätze bekannt, die aus den bekannten
druckempfindlichen CB-Bogen, CF-Bogen und einem oder mehreren CFB-Bogen zusammengestellt
sind. Insbesondere, wenn solche druckempfindlichen Durchschreibesätze als Flugschein
oder Fahrschein in öffentlichen Verkehrsmitteln Verwendung finden, besteht der Nachteil
einer nicht ausreichenden Fälschungssicherheit. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die
auf der Aufzeichnungsschicht erzeugten Schriftbilder durch Behandlung mit geeigneten
Lösungsmitteln entfernbar sind und durch gefälschte Angaben ersetzt werden können.
[0013] Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, einen Aufzeichnungsbogen zur Verwendung
in einem druckempfindlichen Durchschreibesatz zur Verfügung zu stellen, bei dem es
auf einfache Art und Weise möglich ist, die unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln
vorgenommene Entfernung von Daten zu erkennen.
[0014] Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Aufzeichnungsbogen
eines Durchschreibesatzes, der eine auf einer seiner Seiten aufgebrachte Aufzeichnungsschicht
aufweist, in der ein zur Reaktion mit farblosen Farbstoffvorläufern dienender Farbentwickler
vorliegt, die Kombination der nachfolgenden Merkmale vor:
- die Aufzeichnungsschicht enthält einen oder mehrere in fester Form vorliegende öllösliche
Farbstoffvorläufer;
- der oder die Farbstoffvorläufer liegen frei zugänglich und nicht gegenüber dem Farbentwickler
isoliert vor;
- der Anteil an Farbstoffvorläufern, bezogen auf Farbentwickler, beträgt 0,1 bis 1 Gew.%.
[0015] Unter dem in Patentansprüchen und Beschreibung verwendeten Begriff Aufzeichnungsschicht
ist nicht nur ein mit einer CF-Schicht versehener Aufzeichnungsbogen, sondern auch
ein sogenannter SC- (self contained) Bogen zu verstehen, bei dem Farbentwickler und
eingekapselte Farbstoffvorläuferlösungen in einer Schicht oder in mehreren übereinanderliegenden
Schichten auf einer Seite eines Bogens vorliegen.
[0016] Der Begriff organische Farbentwickler umfaßt allgemein die bekannten sauren Harze,
wie Phenolharze vom Novolack-Typ, Salicylsäurederivate und deren Metallsalzverbindungen.
[0017] Geeignet sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung die üblichen Farbbildner, insbesondere
Fluorane, Triarylmethan-Derivate, Spiropyrane und Benzoxazine.
[0018] Unter öllöslich ist zu verstehen, daß die Farbstoffvorläufer in den unter den Begriffen
Kernlösungsmittel oder Kapselöl bekannten organischen Lösungsmitteln, aber auch in
Lösungsmitteln, wie Aceton, Ethanol und Toluol löslich sind.
[0019] Bei dem Versuch, bei einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsbogen die dort gemachten
Angaben durch Behandlung mit einem Lösungsmittel zu entfernen, kommt es zumindest
teilweise zur Auflösung des in der Aufzeichnungsschicht enthaltenen Farbstoffvorläufers
und es erfolgt im Zusammenwirken mit dem Farbentwickler je nach Art des eingesetzten
Farbstoffvorläufers eine z. B. blaue oder rote Einfärbung, die bei einer Kontrolle
deutlich auf die Entfernung der ursprünglichen Datenangaben hinweist. Durch die verhältnismäßig
geringe Menge an Farbstoffvorläufer, die im Verhältnis zu dem gleichzeitig vorliegenden
Farbentwickler, quasi im "unterkritischen Bereich", zugegeben wird, ist sichergestellt,
daß keine vorzeitige Verfärbung der Aufzeichnungsschicht stattfindet. Gleichfalls
führt auch ein beispielsweise durch einen Schreibstift verursachter Druck noch nicht
zur Erzeugung eines Schriftbildes auf der Aufzeichnungsschicht des erfindungsgemäßen
Aufzeichnungsbogens, weil zwischen dem in fester Form vorliegenden Farbstoffvorläufer
und dem Farbentwickler keine Reaktion stattfindet.
[0020] Liegt der Anteil des Farbstoffvorläufers, bezogen auf den in der Aufzeichnungsschicht
vorliegenden Farbentwickler unterhalb der erfindungsgemäß vorgesehenen Mindestmenge
von 0,1 Gew.%, führt eine Behandlung mit Lösungsmittel nicht zu einer ausreichend
tiefen Färbung, so daß die Erkennung einer Fälschung erschwert wird. Im Vergleich
zu der einzustellenden unteren Zugabemenge von 0,1 Gew.% Farbstoffvorläufer und der
erfindungsgemäß vorgesehenen Obergrenze von 1 Gew.% Farbstoffvorläufer, bezogen auf
Farbentwickler, beträgt die Einsatzmenge an Farbstoffvorläufer, bezogen auf sauren
Ton als Farbentwickler, wie sie üblicherweise zur Erzeugung eines gut sichtbaren Schriftbildes
eingesetzt wird, ca. 5 Gew.%, während im Fall von organischen Akzeptoren ca. 25 bis
30 Gew.% erforderlich sind.
[0021] Bei Einsatz von mineralischen Pigmenten, insbesondere sauren Tonen als Farbentwickler,
liegt gemäß einer weiteren vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung die Farbentwicklerschicht
in einem Flächengewicht von 4 bis 8 g/m
2 vor, wobei 45 bis 65 Gew.% Farbentwickler in der Aufzeichnungsschicht enthalten sind.
Im Fall von organischen Farbentwicklern wird eine aufgetragene Flächenmasse von 4
bis 6 g/m
2 bevorzugt.
[0022] Die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsbogen und ihr Einsatz in Durchschreibesätzen sind
nicht auf bestimmte Verwendungszwecke für die Durchschreibesätze beschränkt. Beispielsweise
können die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsbogen als Einlageblatt in druckempfindlchen
Durchschreibesätzen, die als Frachtbriefe Verwendung finden, eingesetzt werden. Ganz
besonders bevorzugt werden die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsbogen jedoch als Zwischenblatt
in Flug- oder Fahrscheinformularsätzen verwendet, insbesondere, wenn diese handschriftlich
ausgefüllt werden. Weil diese Fahrausweise oftmals erst während der Fahrt ausgestellt
werden und dabei eine sorgfältige Handhabung der Formularsätze nicht in jedem Fall
gewährleistet sein kann, werden bei solchen Formularsätzen bevorzugt je ein CB- und
ein CF-Bogen, ggf. kombiniert mit einem GFB-Bogen, eingesetzt, da es sich gezeigt
hat, daß der Einsatz von SC-Bogen bei diesem Verwendungszweck zu ungewollten vorzeitigen
Verfärbungen führen kann.
[0023] Das nachfolgende Beispiel erläutert die Erfindung:
[0024] Ein erfindungsgemäßer CF-Bogen wird hergestellt, indem auf eine Seite eines für diesen
Zweck an sich üblichen holzfreien Streichrohpapiers mit einer Flächenmasse von 50
g/m
2 eine Aufzeichnungsschicht mit einer Flächenmasse von 7 g/m
2 aufgetragen wird, bei der als Farbentwickler ein saurer Ton vorliegt und, bezogen
auf den sauren Ton, 0,8 Gew.% Kristallviolettlacton zugefügt sind. Der Anteil des
sauren Tones an der Aufzeichnungsschicht beträgt 3,9 g/m
2, als weitere Bestandteile enthält die Aufzeichnungsschicht die üblichen Streichereihilfsmittel
und ein Bindemittel aus Butadien-Styrol-Latex, das, bezogen auf den sauren Ton, in
einer Menge von 30 Gew.% vorliegt.
[0025] Nach Trocknung wird der CF-Bogen satiniert und mit einem handelsüblichen CB-Bogen
zu einem Formularsatz kombiniert, der nach entsprechender Bedruckung als Fahrausweis
eingesetzt werden kann. Wird auf dem CB-Bogen handschriftlich eine Eintragung vorgenommen
und versucht, die auf dem CF-Bogen erzeugte Durchschrift durch vorsichtige Behandlung
mittels Äthanol mit dem Ziel zu entfernen, die ursprüngliche Eintragung durch eine
andere zu ersetzen, bildet sich auf dem CF-Bogen eine deutlich erkennbare Blaufärbung
aus, die durch die mittels Äthanol hervorgerufene Lösung des Kristallviolettlactons
hervorgerufen wird. Die entstandene Blaufärbung weist auf den Versuch einer Fälschung
hin.
1. Aufzeichnungsbogen eines Durchschreibesatzes, der eine auf einer seiner Seiten aufgebrachte
Aufzeichnungsschicht aufweist,
- in der ein zur Reaktion mit farblosen Farbstoffvorläufern dienender Farbentwickler
vorliegt,
gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Merkmale:
- die Aufzeichnungsschicht enthält einen oder mehrere in fester Form vorliegende öllösliche
Farbstoffvorläufer;
- der oder die Farbstoffvorläufer liegen frei zugänglich und nicht gegenüber dem Farbentwickler
isoliert vor;
- der Anteil an Farbstoffvorläufern beträgt, bezogen auf Farbentwickler, 0,1 bis 1
Gew.%.
2. Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbentwickler
ein mineralisches Pigment ist.
3. Aufzeichnungsbogen nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Farbentwickler ein saurer Ton ist.
4. Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsschicht
einen organischen Farbentwickler enthält.
5. Aufzeichnungsbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufzeichnungsschicht in einer Flächemasse von 4 bis 8 g/m2 vorliegt.
6. Aufzeichnungsbogen nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufzeichnungsschicht mit einer Flächenmasse von 4 bis 6 g/m2 aufgetragen ist.
7. Aufzeichnungsbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungsschicht 45 bis 65 Gew.% mineralisches Pigment als Farbentwickler
enthält.
8. Aufzeichnungsbogen nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufzeichnungsschicht 10 bis 20 Gew.% saures Harz als Farbentwickler enthält.
1. Recording sheet of a duplicate form set, which has a recording layer applied to one
of its sides,
- which recording layer comprises a colour developer for the purpose of reacting with
colourless dye precursors,
characterised by the combination of the following features:
- the recording layer comprises one or more oil-soluble dye precursors in solid form;
- the dye precursor(s) is/are freely accessible and not isolated from the colour developer;
- the content of dye precursors, based on colour developer, is from 0.1 to 1 % by
weight.
2. Recording sheet according to claim 1, characterised in that the colour developer is
a mineral pigment.
3. Recording sheet according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the
colour developer is an acidic clay.
4. Recording sheet according to claim 1, characterised in that the recording layer comprises
an organic colour developer.
5. Recording sheet according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the recording
layer is present in a mass per unit area of from 4 to 8 g/m2.
6. Recording sheet according to either claim 1 or claim 4, characterised in that the
recording layer has been applied at a mass per unit area of from 4 to 6 g/m2.
7. Recording sheet according to any one of claims 1 to 3 and 5, characterised in that
the recording layer contains from 45 to 65 % by weight mineral pigment as colour developer.
8. Recording sheet according to any one of claims 1, 4 and 6, characterised in that the
recording layer contains from 10 to 20 % by weight acidic resin as colour developer.
1. Feuille d'écriture d'une liasse autocopiante, comportant, appliquée sur une face,
une couche d'écriture dans laquelle est présent un développateur de couleur destiné
à réagir avec des précurseurs de colorant, laquelle feuille d'écriture est caractérisée
par la combinaison des caractéristiques suivantes :
- la couche d'écriture contient un ou plusieurs précurseurs de colorants solides oléosolubles,
- le ou les précurseurs de colorant sont présents librement et non isolés des développateurs
de couleur,
- la fraction en précurseurs de colorant rapportée au développateur de couleur va
de 0,1 à 1 % en poids.
2. Feuille d'écriture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le développateur
de couleur est un pigment minéral.
3. Feuille d'écriture selon une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le
développateur de couleur est une argile acide.
4. Feuille d'écriture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche d'écriture
contient un développateur de couleur organique.
5. Feuille d'écriture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la
couche d'écriture a une masse surfacique comprise dans l'intervalle allant de 4 à
8 g/m2.
6. Feuille d'écriture selon l'une des revendications 1 ou 4, caractérisée en ce que la
couche d'écriture est appliquée avec une masse surfacique comprise dans l'intervalle
allant de 4 à 6 g/m2.
7. Feuille d'écriture selon l'une des revendications 1 à 3 et 5, caractérisée en ce que
la couche d'écriture contient, en tant que développateur de couleur, de 45 à 65 %
en poids d'un pigment minéral.
8. Feuille d'écriture selon l'une des revendications 1, 4 ou 6, caractérisée en ce que
la couche d'écriture contient, en tant que développateur de couleur, de 10 à 20 %
en poids de résine acide.