[0001] Bekannte Abziehbilder nach dem Stand der Technik benötigen zum Aufbringen auf Oberflächen
Lösungsmittel oder eine Befeuchtung mit Wasser.
[0002] Diese Nachteile werden durch die Transferbilder der Erfindung vermieden.
[0003] Die Transferbilder der Erfindung haben dagegen den Vorteil, dass solche Hilfsmittel
nicht benötigt werden.
[0004] Bei der Verwendung solcher Hilfsmittel kann eine teilweise Beschädigung der Bildmotive
eintreten durch eine nur teilweise Ablösung.
[0005] Es können chemische Lösungsmittel nicht hautverträglich sein und dadurch deren Verwendung
beschränken.
[0006] Die zu stark dosierte Befeuchtung kann durch Aufweichen zu einer verzerrten Aufbringung
beim Abziehen führen.
[0007] Dazu kommt der weitere Nachteil, dass Lösungsmittel oder Wasser bis zur Trocknung
des transferierten Bildmotives mit Zeitaufwand verdunsten muss.
[0008] Dagegen bietet das Transferbild der Erfindung den Vorteil der sicheren Handhabung
beim Abziehen zur Transferierung auf Oberflächen, da dieses im ursprünglichen Zustand
erhalten bleibt.
[0009] Nach dem Stand der Technik sind als Hautfärbebilder sogenannte Tattoobilder bekannt.
Diese werden mit wasserlöslichen Farben auf Papier gedruckt. Dazu muss das Bild oder
die Oberfläche, wie die Haut, befeuchtet werden. Es wird durch die Feuchtigkeit die
gedruckte Farbe wieder augelöst und teilweise übertragen.
[0010] Solche Übertragungen weisen Farbschwäche auf und diese sind von unscharfer Darstellung.
[0011] Nach dem Stand der Technik sind auch Abziehbilder als sogenannte Schiebebilder bekannt.
Bei diesen wird eine dünne, bedruckte Folie von Silikonpapier durch Wasser abgelöst
und auf eine andere Oberfläche geschoben.
[0012] Solche Übertragungen der Motive erfordern eine Transfermethode, die nur sehr diffizil
durchzuführen ist.
[0013] Nach dem Stand der Technik werden unter dem Begriff Sticker Haftetiketten verstanden.
Bei diesem wird das Motiv auf ein rückseitig mit Klebemittel beschichtetes Papier,
das mit Silikonpapier abgedeckt ist, aufgedruckt wird.
[0014] Solche Produkte haben den Nachteil einer zu grossen Steifigkeit.
[0015] Diese Nachteile nach den Stand der Technik werden durch das Transferbild der Erfindung
vermieden.
Anlage zur Eingabe vom 14.08.98.
Beschreibungseinschub :
Vor Seite 1 oder Seite 3, Zeile 8 , eingereichte
Fassung datiert : 07.12.96.
[0016] Die US-PS 4,522,864 beschreibt einen Film mit wasserlöslicher Schicht und einem Kleber,
dessen Herstellung mit Zugabe von 20% Nasser erfolgt.
[0017] Die EP- Anmeldung 0 043 578 beschreibt Anreibebilder aus Trägerlack, Farbe und Kleber,
der durch Nasser in Form von wassergetränktem Papier quellbar gemacht werden soll.
[0018] Die PCT- WO 91/ 03381 beschreibt ein Anreibebild aus Trägerpapier und klebriger Farbe.
Es wird ein wässriger Kleber beschrieben.
[0019] Die US-PS 4,421,816 beschreibt ein empfindliches Abziehbild auf Basis von Polyethylen.
Der Kleber macht die Lufttrocknung in 24 Stunden notwendig.
[0020] Die PCT-WO 93/ 11734 beschreibt ein Laminat für Fuss- und Fingernägel. Der verwendete
Kleber benötigt die 4- fach Mange an Spezialbenzin als Lösungsmittel, dessen Rückgewinnung
erforderlich ist.
[0021] Gegenstand der Erfindung sind Tronsferbilder mit unterschiedlichen Motiven.
[0022] Es ist die Aufgabe der Transferbilder der Erfindung solche zu entwickeln, die Farbstärke
aufweisen und die exakte Abbildung durch Transferierung auf glatte oder gebogene Oberflächen
gestatten.
[0023] Die Transferbilder der Erfindung sind im Patensanspruch 1 definiert.
[0024] Die Unteransprüche beanspruchen die alternative und bevorzugte Ausgestaltung.
[0025] Es bestehen beispielsweise die Stoffe des Verbundes dar Komponenten des Transferbildes
der Erfindung aus den folgenden Handelsprodukten.
[0026] Das flexible Papier das Transferbildes der Erfindung besteht insbesondere aus satiniertem
Twistpapier mit zusätzlicher PE-Kunststoffbeschichtung der Fa.Röthel,Neumünster.
[0027] Das Twistpapier hat vorzugsweise das Gewicht von 30-45 g/m
2 mit einer Beschichtung von 20 g/ m
2.
[0028] Es besteht der flexible Kunststoff aus Polyester (PE) ,insbesondere der Typ PETROPET
der Fa. Petroplast, Erkrath.
[0029] Es besteht das transparente Abdeckpapier aus siliconisiertem Papier mit 40 g/ m
2, vorzugsweise der Typ B 400 der Fa.Laufenberg, Krefeld.
[0030] Es besteht die Druckfarbe auf Cellulose-(NC)-Basis, vorzugsweise aus dem Typ PZ der
Fa. Milchsack ,Frankfurth/Main.
[0031] Es besteht der Haftschmelzklebstoff aus dem Handelsprodukt ,Typ LUNAMELT, PS 4151
der H.B. Fuller GmbH, 21335 Lüneburg.
[0032] Von erheblicher Bedeutung ist die Bestätigung der Hautverträglichkeit der Transferbilder
der Erfindung. Es wäre sonst die Übertragung auf die Haut nicht möglich.Es wäre dadurch
die Verwendung eingeschränkt.
[0033] An einer Studie des Institutes der CREACHEM GmbH 37591 Holzminden, nahmen 50 Probanden
teil, davon 21 Allergiker. Die Prüfung auf Hautverträglichkeit erfolgte auf dem Oberarm.
[0034] Das Transferbild der Erfindung wurde durch leichten Druck von dem Abdeckpapier auf
die Haut transferiert.
[0035] Die Entfernung der Testbilder erfolgte nach 40,72,90 h nach der Applikation.
[0036] Es wurden neben dem Prüfungsbild auch ein Leerpflaster und 2 bekannte, hautverträgliche
Standardprodukte als Negativstandard appli - ziert. Die Standardprodukte waren Öl-in-Wasser-
und Wasser- in- Öl- Emulsionen als Handelsprodukte.
[0037] Es ergaben alle Muster nach bis 90 h keine Reizreaktionen auf der Haut der 50 Probanden.
[0038] Die Bewertungsnote war 0 bei einer Bewertung von 0 - 5 : 0 = keine Irritation; 1
= schwaches Erythem; 2 = deutliches Erythem ( auch urtikariell );3 = starkes Erythem
/ Papelbildung; 4 = dichtstehende Papeln / Vesikeln; 5 = Blasenbildung/ Nekrosen.
[0039] Es wird von diesem Forschungsinstitut für Kosmetik und Pharmacie eine sehr gute Hautverträglichkeit
der Transferbilder der Erfindung bestätigt. Diese haben sich auch in der Praxis der
Anwendung bewährt.
[0040] Das Transferbild der Erfindung bietet den Vorteil des geringen Bedarfesan Materialien.
[0041] Das Transferbild der Erfindung bietet den Vorteil, der Ernidriegung der Investierungskosten
gegenüber dem Stand der Technik.
[0042] Das Transferbild der Erfindung verringert auch den Entsorgungsaufwand.
1. Transferbilder aus Rollenware oder Formatware aus flexiblem Papier oder flexiblem
Kunststoff, die mit einer Trennschicht versehen sind und mit Transferlack bedruckt
sind und mit flüssiger Druckfarbe mit verschiedenen, bildhaften Motiven bedruckt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass diese mittels Haftschmelzklebestoff und mit einem Klebstoff-
abweisenden, Sikikon-beschichteten, transparenten Abdeckpapier aus Kunststoff verbunden
sind.
2. Transferbilder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Papier,
vorzugsweise von 30- 45 g/m2 ,aus satiniertem Twistpapier mit einer Kunststoff- Beschichtung, wie aus Polyethylen
(PE),besteht.
3. Transferbilder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Kunststoff
aus Polyester besteht.
4. Transferbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserlösliche Druckfarbe
auf Cellulose-(NC)- Basis ausgebildet ist.
5. Tranferbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Abdeckpapier
aus silikonisiertem Papier, vorzugsweise von 30-45 g/m2, oder aus solchen Folien aus Kunststoffen besteht.
6. Verfahren zur Herstellung der Transferbilder nach den Ansprüchen 1 - 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in der 1. Stufe in einer Druckmaschine das flexible Papier oder solcher Kunststoff
mit einer Trennschicht, wie aus Polyethylen, versehen ist und mit Transferlack bedruckt
wird, danach mit einer flüssigen Druckfarbe zur Abbildung der Bildmotive bedruckt
wird, und danach in der 2. Stufe in einer Kaschieranlage das Klebemittel als geschmolzenes
Haftschmelzklebemittel und danach das Abdeckpapier oder die Folie aus Kunststoff zum
Verbund der Komponenten aufgebracht wird.
1. Transfer images or pictures constituted from rolls of material or sized materials
of flexible paper or flexible plastics which are provided with a separating layer
and printed with a transfer paint and printed with liquid printing ink with various,
graphic motifs, wherein they are connected by means of adherent-melt adhesive and
a silicone coated, transparent cover paper made of plastic material which is adhesive
rejecting.
2. Transfer images or pictures according to Claim 1, wherein the flexible paper is preferably
constituted of 30 - 45 g/m2 of a satinized twist paper with a plastic coating, such as polyethylene (PE).
3. Transfer images or pictures according to Claim 1, wherein the flexible plastic material
is constituted of polyester.
4. Transfer images or pictures according to Claim 1, wherein the water soluble printing
ink is formed on the basis of cellulose-(NC).
5. Transfer images according to Claim 1, wherein the transparent cover paper constituted
of siliconized paper, preferably of 30 - 45 g/m2 or of such foils of plastic material.
6. A method for the production of transfer images or pictures according to any of Claims
1 through 5, wherein in the first step the flexible paper or such plastic is provided
in a printing machine with a separating layer such as polyethylene, and imprinted
with transfer paint, thereafter is applied in the second step in a paper-lining installation
the adhesive as molten adherent-melt adhesive and thereafter the cover paper or the
foil of plastic material for forming the connection of the components.
1. Images de transfère en rouleaux ou matériel calibré constitué de papier flexible ou
de plastique flexible muni d'une couche de séparation et imprimé avec laque de transfère
et imprimé avec encre d'imprimerie liquide avec des motives graphiques différentes
caractérisé par le fait qu'ils soient reliés à l'aide de colle adhésive fondante et
de papier couvrant transparent avec couche de silicone qui repousse la colle.
2. Images de transfère selon revendication 1, caractérisée par le fait que le papier
flexible, de préférence de 30 - 45 g/m2, se compose de papier twist satiné couvert d'une couche de plastique, comme polyéthylène
(PE).
3. Images de transfère selon revendication 1, caractérisée par le fait que le plastique
flexible est composé de polyester.
4. Images de transfère selon revendication 1, caractérisée par le fait que l'encre d'imprimerie
soluble dans l'eau est formé sur la base de cellulose (NC).
5. Images de transfère selon revendication 1, caractérisée par le fait que le papier
couvrant transparent est composé de papier silicone, de préférence de 30 - 45 g/m2 , ou de feuilles de plastiques de cette sorte.
6. Méthode de production des images de transfère selon revendications 1 à 5, caractérisées
par le fait que dans un premier temps le papier flexible ou le plastique de cette
sorte soient muni d'une couche de séparation, comme polyéthylène, et imprimés avec
une laque de transfère, ensuite imprimés avec une encre d'imprimerie liquide pour
représenter les motives graphiques, et ensuite dans un second temps la colle est appliqué
comme colle adhésive fondue en masse fondue dans une unité à laminer et par la suite
le papier couvrant ou la feuille de plastique sont appliqués pour relier les composants.