[0001] Die Erfindung betrifft eine Station einer Verpackungslinie zum Umfalten einer Fahne
eines Beutels, z.B. Schlauchbeutels, entlang einer Umformlinie und zum Zusammendrücken
der umgefalteten Fahne, mit einem gegen die Fahne und gegen einen Widerstand beweglichen
Umlegeelement, und mit einer Zuführeinrichtung zum Zuführen des Beutels an das Umlegeelement.
[0002] Um einen befüllten, aufrecht stehenden Beutel aus thermoplastischer Kunststoffolie
zu verschließen, kann der Beutel mittels Schweißbacken kopfseitig verschweißt werden.
Die nach oben weisende Fahne des Beutels kann nach unten umgefaltet werden. Durch
eine Umfaltung wird die Höhe der Fahne z.B. halbiert. Die umgefaltete Fahne kann mittels
Leim, Klebstreifen oder Klebeetikett in ihrer umgefalteten Lage fixiert werden. Eine
Umfaltung kann auch bei offener, unverschweißter Fahne erfolgen.
[0003] Es ist bekannt, eine Fahne mittels eines Umlegeelementes bei Erzeugung einer Umformlinie
derart umzulegen, daß die Fahne gegenüber einem Widerstand übersteht, und der überstehende,
obere Teil umgelegt wird. Mittels eines Andrückelementes wird sodann der umgelegte
Teil der Fahne gegen den unteren Teil der Fahne gedrückt.
[0004] Aus der EP 0 476 273 A1 ist eine Station gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Bei dieser Station umfasst der Antriebsmechnismus zwei senkrecht zueinander bewegliche
Schlitten zum Bewegen eines Umlegeelementes.
[0005] Der bekannte Stand der Technik hat den Nachteil, daß der Bewegungsablauf des Umlegeelementes
nicht in mechanisch einfacher Weise geändert werden kann. Der Erfindung liegt die
Aufgabe zu Grunde, diesen Nachteil zu beseitigen.
[0006] Gelöst ist die Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1. Danach wird
das Umlegeelement über einen Anriebsmechanismus in zwei senkrecht zueinander stehende
Richtungen angetrieben, und es ist ein gegen die Umformlinie der Fahne bewegliches,
eine geradlinige Umformkante aufweisendes Halteelement vorgesehen.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Station wird in zuverlässiger Weise eine gerade Umformlinie
erzeugt, da die Fahne zunächst zwischen dem Widerstand und dem Halteelement eingeklemmt
wird, wodurch sie genau fixiert ist, danach wird der obere Teil der Fahne vom Umlegeelement
an der geraden Umformkante umgelegt, wodurch die Umformlinie gerade wird, und schließlich
wird das Halteelement von der Fahne entfernt, und das Umlegeelement drückt infolge
seiner in einer Ebene ausübbaren Bewegung den oberhalb der Umformlinie gelegenen Teil
der Fahne gegen den unteren Teil der Fahne und gegen den Widerstand. Die beiden senkrecht
zueinander stehenden Richtungen des Antriebsmechanismus beschreiben die Bewegungsebene
des Umlegeelementes. In dieser Ebene kann das Umlegeelement während des Umlegevorganges
vom Widerstand weg und anschließend wieder auf den Widerstand zu bewegt werden, um
zuerst die Umformlinie zu erzeugen und dann die Fahnenteile gegeneinander zu drücken.
Das Einklemmen und Halten des unteren Teils der Fahne und die Umlegung des oberen
Teils der Fahne gegen die geradlinige Umformkante des Halteelementes dient der exakten
Erzeugung der Umformlinie. Das Entfernen des Halteelementes von der Fahne und die
Bewegung des Umlegeelementes gegen den unteren Teil der Fahne und gegen den Widerstand
dient dazu, die gefaltete Fahne zu stabilisieren. Die stabilisierte, gefaltete Fahne
könnte anschließend mittels eines Klebeetiketts fixiert werden.
[0008] Der Antriebsmechanismus des Umlegeelementes enthält eine Kurvenscheibe. So kann ein
Bewegungszyklus des Umlegeelementes für das Umfalten einer Fahne durch eine Umdrehung
der Kurvenscheibe realisiert werden. Für eine Änderung eines Bewegungsablaufes muß
lediglich die Kurvenscheibe ausgetauscht werden.
[0009] Als besonders günstig für eine schnelle und genaue Fahnenumfaltung hat sich ein besonderer
Antriebsmechanismus herausgestellt. Danach beschreibt der Antriebsmechanismus eine
Bewegungsbahn für das Umlegeelement, die der Zahl Neun entspricht. Hierbei ist die
Bewegungsstrecke minimiert, und der Umfaltvorgang wird sicher durchgeführt.
[0010] Da sich die Bewegungsbahn aus einer Vielzahl gerader Bahnabschnitte zusammensetzt,
kann die Bewegungsbahn in vereinfachter konstruktiver Weise oder Programmierung vorgegeben
werden. Dabei ist auch die Wirkrichtung des Umlegeelementes gegen die Fahne stets
für ein Zeitintervall konstant.
[0011] Eine neunförmige Bewegungsbahn wird optimal zur Fahnenumfaltung genutzt, da das freie
Ende der Bewegungsbahn den Vorgang des Zusammendrückens der umgefalteten Fahne gegen
den Widerstand beschreibt. Nach Beendigung des Drückvorganges wird das Umlegeelement
wieder entlang des freien Endes der Bewegungsbahn vom Widerstand entfernt, um mit
dem geschlossenen Teil der neunförmigen Bewegungsstation in eine Startposition für
eine neue Fahnenumlegung zu gelangen.
[0012] Der Materialeinsatz ist minimiert, da das Umlegeelement starr mit einem Schlitten
verbunden ist, eine Kurvenrolle drehbar am Schlitten befestigt ist, und die Kurvenrolle
entlang der Kurve der Kurvenscheibe rollt. Die Bewegung des Schlittens entspricht
der Bewegung des Umlegeelementes. Der Schlitten kann von einer vom Umlegeelement weiter
entfernten Kurvenrolle bewegt werden. Die Bewegungsübertragung erfolgt hierbei sehr
zuverlässig.
[0013] Da die Kurvenscheibe über eine Kurbelstange drehbar mit einer mittels orthogonaler
Linearführungen verschiebbaren Halterung verbunden ist, so kann diese Halterung stets
derart verschoben werden, dass die Kurvenscheibe in Berührungskontakt zur Kurvenrolle
bleibt.
[0014] Dem Zweck der sicheren Anlage der Kurvenrolle an der Kurvenscheibe dient eine Zugfeder
zwischen der Halterung und dem Schlitten. Die Zugfeder sorgt für einen Mindestdruck,
mit der die Kurvenrolle gegen die Kurvenscheibe wirkt. Ist die Zugfeder im Bereich
der Kurvenrolle vorgesehen, so ist die Druckerzeugung unabhängiger von evtl. vorkommenden
Kippmomenten.
[0015] Als einfacher und zuverlässiger Antrieb für die Kurvenscheibe eignet sich der Kurbelantrieb.
Es kann die Kurvenscheibe unabhängig von der Position der Halterung über den Kurbelantrieb
angetrieben werden, und die Kurvenrolle hat dabei stets Kontakt mit der Kurvenscheibe.
[0016] Ein schwenkbares Halteelement kann einfach auf die Fahne zu und von dieser wieder
entfernt werden. Wirkt das Halteelement auf halber Fahnenhöhe gegen die Fahne, dann
wird die Fahne auch auf halber Fahnenhöhe umgeknickt und die umgeknickte Fahne hat
eine minimale Höhe.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren
näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- in einer Seitenansicht eine Station einer Verpackungslinie, wobei an der Station ein
Beutel mit einer hochstehenden Fahne angelangt ist, mit einem auf halber Fahnenhöhe
gegen die Fahne und einen Widerstand drückendem Halteelement, sowie einem Umlegeelement
zum Umlegen der Fahne, welches starr mit einem Schlitten verbunden ist, der eine entlang
einer Kurvenscheibe abrollende Kurvenrolle aufweist;
- Figur 2
- in einer Seitenansicht den Gegenstand der Figur 1, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt,
mit weggeschwenktem Halteelement und vom Umlegeelement umgelegtem oberen Teil der
Fahne, und mit nach unten verschobener Halterung, auf der die Kurvenscheibe drehbar
befestigt ist;
- Figur 3
- in einer Seitenansicht den Gegenstand der Figur 2, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt,
mit umgelegter und vom Umlegeelement gegen den Widerstand gedrückter Fahne;
- Figur 4
- in einer Seitenansicht den Gegenstand der Figur 3, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt,
mit von der Fahne entferntem Umlegeelement;
- Figur 5
- in einer Seitenansicht den Gegenstand der Figur 4, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt,
mit weiter von der Fahne entferntem Umlegeelement, sowie
- Figur 6
- in einer Seitenansicht den Gegenstand der Figur 5, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt
und mit einer weiteren Positionierung des Umlegeelementes.
[0018] An einer Station 1 einer Verpackungslinie werden Fahnen 2 von Beuteln 3 umgefaltet
und zusammengedrückt (Figur 1). Dabei wird jeweils eine Fahne 2, welche zuvor mit
Heißleim einseitig besprüht wurde, bezüglich ihrer verbleibenden Höhe halbiert und
infolge der dann doppelten Fahnenlage verstärkt. Die Beutel 3 gelangen taktweise an
die Station 1.
[0019] An der Station 1 ist ein gegen die Fahne 2 und gegen einen Widerstand bewegliches
Umlegeelement 5 vorgesehen. Eine Zuführeinrichtung 6 in Form eines Becherbandes 7
führt pro Arbeitstakt jeweils einen neuen Beutel 3 derart an die Station 1, daß die
Fahne 2 des Beutels 3 am Widerstand 4 anliegt.
[0020] Das Umlegeelement 5 wird über einen Antriebsmechanismus 16 in zwei senkrecht zueinander
stehende Richtungen 8, 9 angetrieben. Gegen eine Umformlinie 10 der Fahne 2 ist ein
Halteelement 11 bewegbar. Das Halteelement 11 weist eine geradlinige Umformkante 12
auf. Das Umfalten der Fahne 2 geschieht während des Einsatzes der geradlinigen Umformkante
12. Das Halteelement 11 wird zunächst gegen die Umformlinie 10 und gegen den Widerstand
4 gepresst. Dabei wirkt die Umformkante 12 auf halber Fahnenhöhe 13 gegen die Fahne
2. Anschließend faltet das Umlegeelement 5 zunächst bei unverändert die Fahne 2 haltendem
Halteelement 11 die Umformlinie 10. Während des Verschwenkens des oberen Teils 14
der Fahne 2 gegen den unteren Teil 15 der Fahne 2 wird das Halteelement 11 von der
Fahne 2. weggeschwenkt (Figur 2), so daß das Umlegeelement 5 den oberen Teil 14 gegen
den unteren Teil 15 drücken kann. Dabei werden die Teile 14, 15 miteinander verklebt
(Figur 3).
[0021] Anschließend (Figuren 4 bis 6) wird das Umlegeelement 5 in seine Ausgangsposition
zurückgestellt, und schließlich wird ein neuer Beutel der Station 1 zugeführt.
[0022] Der Antriebsmechanismus 16 der Station 1 enthält eine Kurvenscheibe 17. Die Kurvenscheibe
17 ist derart ausgestaltet, daß sie über den gesamten, mit einem Motor 43 ausgestatteten
Antriebsmechanismus 16 zu einer neunförmigen Bewegungsbahn 18 für das Umlegeelement
5 führt. Die Bewegungsbahn 18 setzt sich aus einer Vielzahl gerader Bahnabschnitte
19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 zusammen. Ab der Position des Umlegeelements 5 der Figur
1 wird der Bahnabschnitt 25 eines Bezugspunktes 26 gestartet. Entsprechend ist in
Figur 2 der Bahnabschnitt 20 veranschaulicht, in Figur 3 das Ende des Bahnabschnitts
19, in Figur 4 das nächste Ende nach erneutem Durchlaufen des Bahnabschnitts 19 und
ein Teil des Bahnabschnitts 20. In den Figuren 4 bis 6 werden die Bahnabschnitte 21
und 22 durchlaufen.
[0023] Das Halteelement 11 beschreibt eine seiner Schwenkung entsprechende, gekrümmte Bahn
27.
[0024] Während das freie Ende 28 der neunförmigen Bewegungsbahn 18 den Vorgang des Zusammendrückens
der umgefalteten Fahne 2 gegen den Widerstand 4 beschreibt, drückt der geschlossene
Teil 29 der neunförmigen Bewegungsbahn 28 die Rückstellung des Umlegeelements 5 in
eine Startposition für einen neuen Umlegevorgang einer nachfolgenden Fahne 2 aus.
[0025] Das Umlegeelement 5 ist starr mit einem Schlitten 30 verbunden. Mit dem Schlitten
30 ist zudem eine Kurvenrolle 31 drehbar verbunden. Die Kurvenrolle 31 rollt entlang
der Kurve 32 der Kurvenscheibe 17. Die Kurvenscheibe 17 ist über ihre Drehachse 33
drehbar mit einer verschiebbaren Halterung 34 verbunden. Der Schlitten 30 ist in einer
Ebene entlang zueinander senkrecht stehender Linearführungen 35, 35 in Richtungen
8, 9 bzw. eine Kombination dieser Richtungen 8, 9 verschiebbar.
[0026] Als Antrieb 37 der Halterung 34 ist ein Kurbelantrieb 38 vorgesehen. Eine Kurbelstange
39 des Kurbelantriebs 38 ist über ein Gelenk 40 mit der verschiebbaren Halterung 34
und über ein weiteres Gelenk 41 mit der Kurvenscheibe 17 verbunden.
[0027] Zwischen der verschiebbaren Halterung 34 und dem Schlitten 30, im Bereich der Kurvenrolle
31, ist eine Zugfeder 42 vorgesehen. Die Zugfeder 42 dient einem guten Kontakt zwischen
der Kurvenrolle 31 und der Kurve 32 der Kurvenscheibe 17.
- 1
- Station
- 2
- Fahne
- 3
- Beutel
- 4
- Widerstand
- 5
- Umlegeelement
- 6
- Zuführeinrichtung
- 7
- Becherband
- 8, 9
- Richtung
- 10
- Umformlinie
- 11
- Halteelement
- 12
- Umformkante
- 13
- halbe Fahnenhöhe
- 14
- oberes Teil
- 15
- unteres Teil
- 16
- Antriebsmechanismus
- 17
- Kurvenscheibe
- 18
- Bewegungsbahn
- 19, 20, 21, 22 23, 24, 25
- gerader Bahnabschnitt
- 26
- Bezugspunkt
- 27
- gekrümmte Bahn
- 28
- freies Ende
- 29
- geschlossener Teil
- 30
- Schlitten
- 31
- Kurvenrolle
- 32
- Kurve
- 33
- Drehachse
- 34
- Halterung
- 35, 36
- Linearführung
- 37
- Antrieb
- 38
- Kurbelantrieb
- 39
- Kurbelstange
- 40, 41
- Gelenk
- 42
- Zugfeder
1. Station einer Verpackungslinie zum Umfalten einer Fahne (2) eines Beutels (3) entlang
einer Umformlinie (10) der Fahne (2) und zum Zusammendrücken der umgefalteten Fahne
(2), mit einem gegen die Fahne (2) und gegen einen Widerstand (4) beweglichen Umlegeelement
(5), und mit einer Zuführeinrichtung (6) zum Zuführen des Beutels (3) an das Umlegeelement
(5), wobei das Umlegeelement (5) über einen Antriebsmechanismus (16) in zwei senkrecht
zueinander stehende Richtungen (8, 9) angetrieben wird, und ein gegen die Umformlinie
(10) der Fahne (2) bewegliches, eine geradlinige Umformkante (12) aufweisendes Halteelement
(11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (16) eine um eine Drehachse (33) drehbare Kurvenscheibe (17)
enthält, dass das Umlegeelement starr mit einem Schlitten (30) verbunden ist, dass
eine Kurvenrolle (31) drehbar mit dem Schlitten (30) verbunden ist, dass die Kurvenrolle
(31) entlang der Kurve (32) der Kurvenscheibe (17) rollt, dass der Schlitten (30)
über eine erste Linearführung (36) mit einer Halterung (34) verschiebbar verbunden
ist, wobei die Halterung (34) in einer Ebene entlang, einer zweiten Linearführung
(35) verschiebbar ist, wobei die Linearführungen (35, 36) einen rechten Winkel zueinander
beschreiben, dass ein Kurbelantrieb (38) als Antrieb (37) der Halterung (34) vorgesehen
ist, und dass eine Kurbelstange (39) des Kurbelantriebs (38) über ein Gelenk (40)
mit der verschiebbaren Halterung (34) und über ein weiteres Gelenk (41) mit der Kurvenscheibe
(17) verbunden ist.
2. Station nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugfeder (42) zwischen der verschiebbaren Halterung (34) und dem Schlitten (30)
vorgesehen ist.
3. Station nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfeder (42) im Bereich der Kurvenrolle (31) vorgesehen ist.
1. A station of a packaging line for folding a flap (2) of a bag (3) along a fold line
(10) of the flap (2) and for pressing together the folded flap (2), with a reversing
element (5) movable against the flap (2) and against a resistance (4), and with a
feed device (6) for feeding the bag (3) to the reversing element (5), the reversing
element (5) being driven in two directions (8, 9) at right angles to each other by
way of a driving mechanism (16), and a retaining element (11) movable towards the
fold line (10) of the flap (2) and having a straight forming edge (12) is provided,
characterized in that the driving mechanism (16) comprises a cam disc (17) rotatable about an axis of rotation
(33), the reversing element is connected rigidly to a slide (30), a cam roller (31)
is connected to the slide (30) in a rotatable manner, the cam roller (31) rolls along
the curve (32) of the cam disc (17), the slide (30) is connected to a retention means
(34) in a displaceable manner by way of a first linear guide (36), wherein the retention
means (34) is displaceable in a plane along a second linear guide (35) and wherein
the linear guides (35, 36) are at right angles to each other, a crank drive (38) is
provided as drive (37) of the retention means (34), and a connecting rod (39) of the
crank drive (38) is connected to the displaceable retention means (34) by way of a
joint (40) and to the cam disc (17) by way of a further joint (41).
2. A station according to Claim 1, characterized in that a tensile spring (42) is provided between the displaceable retention means (34) and
the slide (30).
3. A station according to Claim 1, characterized in that the tensile spring (42) is provided in the region of the cam roller (31).
1. Poste d'une ligne d'emballage pour plier un talon (2) d'un sachet (3) le long d'une
ligne de pliage (10) du talon (2) et pour presser le talon (2) replié, comprenant
un élément de pliage (5) destiné à être déplacé contre le talon (2) et contre une
résistance (4), et comprenant un dispositif d'alimentation (6) destiné à acheminer
le sachet (3) vers l'élément de pliage (5), l'élément de pliage (5) étant actionné
par un mécanisme de commande (16) dans deux directions (8, 9) perpendiculaires l'une
à l'autre, et un élément de retenue (11), muni d'un bord de pliage (12) rectiligne
et destiné à être déplacé contre la ligne de pliage (10) du talon (2), étant prévu,
caractérisé en ce que le mécanisme de commande (16) comporte une came (17) pouvant tourner autour d'un
axe de rotation (33), en ce que l'élément de pliage (5) est assemblé de manière rigide avec un chariot (30), en ce qu'un galet de came (31) est assemblé de manière rotative avec le chariot (30), en ce que le galet de came (31) roule le long de la périphérie courbe (32) de la came (17),
en ce que le chariot (30) est assemblé de manière coulissante avec un support (34), par l'intermédiaire
d'un premier guidage linéaire (36), le support (34) pouvant coulisser dans un plan
le long d'un deuxième guidage linéaire (35), les guidages linéaires (35, 36) étant
disposés à angle droit l'un par rapport à l'autre, en ce qu'il est prévu un mécanisme à bielle et manivelle (38) pour former le mécanisme d'entraînement
(37) du support (34), et en ce qu'une bielle (39) du mécanisme à bielle et manivelle (38) est assemblée par l'intermédiaire
d'un joint articulé (40) avec le support (34) coulissant et par l'intermédiaire d'un
autre joint articulé (41) avec la came (17).
2. Poste selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un ressort de traction (42) entre le support (34) coulissant et le chariot
(30).
3. Poste selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort de traction (42) est prévu dans la zone du galet de came (31).