| (19) |
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(11) |
EP 0 797 726 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.05.1998 Patentblatt 1998/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9501/783 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9618/807 (20.06.1996 Gazette 1996/28) |
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| (54) |
VENTILTRIEB EINER BRENNKRAFTMASCHINE
VALVE GEAR MECHANISM FOR AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
MECANISME DE DISTRIBUTION POUR MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
13.12.1994 DE 4444289 09.08.1995 DE 19529346
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.10.1997 Patentblatt 1997/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Korostenski, Erwin |
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74172 Neckarsulm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KOROSTENSKI, Erwin
D-74172 Neckarsulm (DE)
- BERTSCH, Armin
D-74196 Neuenstadt (DE)
- WALTER, Reiner
D-74172 Neckarsulm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Staudt, Hans-Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Harderstrasse 39 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-88/08919
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FR-A- 2 305 589
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 486 (M-1473), 3.September 1993 & JP,A,05 118208
(SHIGERU KAWAKAMI), 14.Mai 1993,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine und insbesondere
einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, bei der ein Drehkörper, vorzugsweise ein
Nocken, auf einer Welle, vorzugsweise der Nockenwelle, während der Drehung der Welle
zyklisch verdrehbar ist, um hierdurch eine variable Ventilsteuerung bereitzustellen.
[0002] Ein derartiger Ventiltrieb ist beispielsweise in der WO-A-96/23963 beschrieben. Ein
in dieser Patentanmeldung offenbarter Verstellmechanismus ist in Fig. 23 dargestellt
und umfaßt eine Nockenwelle 100 mit einer Drehachse 500, auf der ein Nocken 200 gelagert
ist. Ebenfalls auf der Nockenwelle 100 gelagert ist ein Innenexzenter 300, auf dessen
zur Drehachse 500 exzentrischer Außenfläche 320 ein Außenexzenter 400 gelagert ist.
Der Innenexzenter 300 und der Außenexzenter 400 sind über einen Innenexzenterzahnkranz
340 beziehungsweise einen Außenexzenterzahnkranz 440 drehbar, wodurch ein auf einer
exzentrischen Außenfläche des Außenexzenters 400 gelagertes Zwischenglied 490 in einer
Ebene senkrecht zur Drehachse 500 gegenüber der Nockenwelle 100 verschiebbar ist.
Das Zwischenglied 490 ist mit dem Nocken 200 und der Nockenwelle 100 antriebsmäßig
gekoppelt. Hierzu greift ein als erstes Übertragungselement 800 drehbar in der Nockenwelle
100 gelagerter Axialstift 800 mit einer mit dem Axialstift 800 materialeinheitlich
ausgebildeten Gleitsteinfahne 810 in eine als Gleitführung ausgebildete erste Nut
600 ein, die in dem Zwischenglied 490 ausgebildet ist. Eine der ersten Nut 600 diametral
gegenüberliegende zweite Nut 700 des Zwischenglieds 490 befindet sich in Eingriff
mit einer Gleitsteinfahne 910, die materialeinheitlich mit einem zweiten Axialstift
900 ausgebildet ist, der drehbar in einer Bohrung 110 des Nockens 200 gelagert ist.
[0003] Die Drehung der Nockenwelle 1 wird über den ersten Axialstift 100 durch dessen Fahne
110 und die erste Nut 600 auf das Zwischenglied 490 übertragen und von dort über die
zweite Nut 700 und die Fahne 910 des zweiten Axialstifts 900 auf Nocken 200. Befindet
sich das Zwischenglied 490 in einer konzentrischen Stellung zur Nockenwelle 100, so
dreht sich der Nocken 200 synchron mit der Nockenwelle 100. Wird demgegenüber das
Zwischenglied 490 in einer Ebene senkrecht zur Drehachse 500 verschoben, so findet
bei jeder Umdrehung der Nockenwelle 100 eine zyklische Überhöhung und anschließende
Absenkung der Drehgeschwindigkeit des Nockens 200 gegenüber der Nockenwelle 100 statt,
die dazu genutzt wird, die effektive Öffnungsdauer eines nicht dargestellten Gaseinlaßventils
einer Brennkraftmaschine zu beeinflussen, das über einen Tassenstößel 205 betätigt
wird.
[0004] Bei der zuvor beschriebenen Bewegung wird neben den Drehkräften ein Kippmoment auf
das Zwischenglied 490 ausgeübt, das sich über die Lagerung des Zwischenglieds 490
auf dem Außenexzenter 400 abstützt. Hierdurch treten in diesem Bereich relativ hohe
Kräfte auf, die in diesem Bereich besonders kritisch sind, da es sich um eine schnellaufende
Lagerstelle handelt, die der Relativgeschwindigkeit des praktisch stillstehenden Außenexzenters
400 und des sich praktisch mit Nockenwellendrehzahl drehenden Zwischenglieds 490 ausgesetzt
ist. Unter ungünstigen Bedingungen kann das Zwischenglied 490 zum Verkanten neigen.
[0005] Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung ergibt sich dadurch, daß durch das Kippmoment
des Zwischenglieds 490 dessen Parallelität zum Nocken 200 nicht gewährleistet ist.
Dies kann zur Folge haben, daß zwischen den Gleitsteinfahnen 810 und 910 der Axialstifte
800 beziehungsweise 900 und den Nuten 600 beziehungsweise 700 des Zwischenglieds 490
nicht immer eine Flächenberührung, sondern unter Umständen eine Kantenberührung vorliegt.
Dies erhöht den Verschleiß in diesem Bereich erheblich.
[0006] Ein gattungsgemäßer Ventiltrieb ist weiterhin aus der FR-A-2305589 oder aus der JP-A-05
118208 bekannt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, den zuvor beschriebenen Stand der Technik derart weiterzuentwickeln,
daß bei minimalem Bauvolumen die Reibung zwischen den sich zueinander bewegenden Bauteilen
und somit der Verschleiß dieser Bauteile reduziert wird.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben.
[0009] Erfindungsgemäß weist ein Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine einen Verstellmechanismus
auf mit einer eine Drehachse aufweisenden Welle, über die die Drehbewegung für den
Ventiltrieb in diesen eingeleitet wird, mit einem gegenüber der Welle verdrehbar gelagerten
Drehkörper und mit einem die Welle umgebenden Zwischenglied, das in axialer Richtung
neben dem verdrehbaren Drehkörper angeordnet und gegenüber der Welle verdrehbar ist
und mit der Welle über eine erste Gleitführung und ein erstes Übertragungselement
und mit dem Drehkörper über eine zweite Gleitführung und ein zweites Übertragungselement
antriebsmäßig verbunden ist. Mindestens eines der Übertragungselemente umfaßt hierbei
einen Radialstift, der im wesentlichen senkrecht zur Drehachse der Welle angeordnet
ist.
[0010] Die Verwendung eines Radialstifts als Übertragungselement weist den Vorteil auf,
daß bei der Krafteinleitung das Kippmoment reduziert werden kann, wodurch das insgesamt
auftretende Kippmoment reduziert wird. Vorzugsweise ist das erste Übertragungselement
ein Radialstift.
[0011] Damit das Zwischenglied die zyklische Verdrehung des Drehkörpers gegenüber der Welle
bewirken kann, muß eine Relativverschiebung zwischen der Welle und dem Zwischenglied
in Längsrichtung des Radialstifts und eine Schwenkbewegung des Radialstifts gegenüber
dem Zwischenglied möglich sein. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß
der Radialstift an dem Ende, mit dem er sich in Eingriff mit dem Zwischenglied befindet,
über eine Art Kugelkopf verfügt, der in dem Zwischenglied gelagert ist. Hierdurch
wird die notwendige Schwenkbewegung ermöglicht. Die Radialverschiebung muß in diesem
Fall dadurch erfolgen, daß sich der Radialstift in seiner Längsrichtung bezüglich
der Welle verschieben kann.
[0012] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist der Radialstift in einer Aussparung
eines Gleitsteins verschiebbar aufgenommen, der in einem Lagersitz des Zwischenglieds
verschwenkbar gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform findet die Schwenkbewegung
zwischen dem Gleitstein und dem Lagersitz des Zwischenglieds statt, während die Längsverschiebung
zwischen dem Radialstift und dem Gleitstein stattfindet. Hierdurch kann der Radialstift
fest in der Welle fixiert werden.
[0013] Bei dieser Ausführungsform kann der Radialstift einen zylindrischen Abschnitt und
einen im wesentlichen rechteckigen Abschnitt aufweisen, wobei der zylindrische Abschnitt
in eine Radialbohrung der Welle eingefügt ist und der im wesentlichen rechteckige
Abschnitt in gleitendem Eingriff mit der Aussparung des Gleitsteins steht. Zwischen
dem zylindrischen Abschnitt und dem im wesentlichen rechteckigen Abschnitt des Radialstifts
kann ein Absatz vorgesehen sein, der mit einem auf die Welle aufzuschiebenden Element
eine formschlüssige Sicherung gegen ein Auswandern des Radialstifts aus der Radialbohrung
bildet.
[0014] Der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts ist vorzugsweise kleiner als die größere
der beiden Querschnittskanten des im wesentlichen rechteckigen Abschnitts.
[0015] Der Gleitstein weist vorzugsweise die Außenkontur eines auf zwei Seiten abgeflachten
Zylindersegments auf, wobei die beiden abgerundeten Seitenflächen Mantel segmente
eines Zylinders sind, die durch eine Stirnfläche miteinander verbunden sind. Die Aussparung
ist vorzugsweise zu der der Stirnfläche gegenüberliegenden Seite des Gleitsteins hin
offen. Der Gleitstein weist zwei Gleitflächen zur Gleitberührung mit zwei einander
gegenüberliegenden Flächen des rechteckigen Abschnitts des Radialstifts und zwei Schultern
zur Anlage an eine dritte Fläche des rechteckigen Abschnitts des Radialstifts auf.
Zwischen den Schultern kann eine Vertiefung ausgebildet sein, um die Montage des Radialstifts
zu erleichtern. Wenn nämlich der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Radialstifts
kleiner ist als zumindest der größere der beiden Querschnittskanten des im wesentlichen
rechteckigen Abschnitts, kann der zylindrische Abschnitt des Radialstifts durch die
Aussparung hindurch in die Radialbohrung der Welle eingeführt werden.
[0016] Der Lagersitz ist vorzugsweise auf der dem Drehkörper zugewandten Seite des Zwischenglieds
offen und weist zwei konkave Seitenwände, deren Krümmungsradius demjenigen der Seitenflächen
des Gleitsteins entsprechen, sowie eine Stirnfläche zur Anlage an die Stirnfläche
des Radialstifts auf. Hierdurch kann der Gleitstein seitlich in den Lagersitz eingesetzt
werden.
[0017] Die axiale Fixierung des Drehkörpers und des Zwischenglieds auf der Welle kann über
den Radialstift erfolgen.
[0018] Das zweite Übertragungselement kann einen parallel zur Drehachse in einer Bohrung
des Drehkörpers gelagerten Axialstift umfassen. Um eine besonders kompakte Anordnung
zu verwirklichen, kann die Zwischenscheibe eine Unterbrechung aufweisen, die einen
Freigang zu dem Axialstift hin gewährleistet, wobei die Zwischenscheibe auf der der
Unterbrechung gegenüberliegenden Seite eine Abflachung aufweist, die an dem Gleitstein
anliegt und als Verdrehsicherung der Zwischenscheibe wirkt.
[0019] Die Seitenflächen der Gleitsteinfahne können sich zu einer oder beiden Seiten des
Axialstifts über den Umfang seines zylindrischen Schafts hinaus erstrecken, so daß
der Axialstift zusammen mit der Gleitsteinfahne eine L-Form oder T-Form aufweist.
Hierdurch wird eine vergrößerte Auflagefläche der Gleitsteinfahne und somit eine Verringerung
der Flächenpressung zu der Nut des Zwischenglieds hin und im Falle einer T-Form eine
symmetrische Krafteinleitung erreicht.
[0020] Die Bohrung des Drehkörpers, in der der Axialstift gelagert ist, kann auf der Seite,
die von dem Zwischenglied abgewandt ist, verschlossen sein und die Welle kann eine
Längsbohrung sowie eine oder mehrere von der Längsbohrung zur äußeren Oberfläche der
Welle verlaufende Wellen-Ölbohrungen aufweisen. In dem Drehkörper kann eine Drehkörper-Ölbohrung
so angeordnet sein, daß Öl von der Längsbohrung der Welle über die Wellen-Ölbohrung
und die Drehkörper-Ölbohrung in die Bohrung zur Lagerung des Axialstifts zwischen
diesen und das geschlossenene Ende dieser Bohrung gelangt, wodurch der Axialstift
durch den Öldruck in feste Anlage an die Stirnwand in der Nut des Zwischenglieds gedrückt
wird.
[0021] Hierdurch wird das Gleitverhalten der Gleitsteinfahne in der Nut verbessert.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist eine dritte Gleitführung zwischen
dem Drehkörper und dem Zwischenglied vorgesehen, die eine Abstützung zwischen dem
Drehkörper und dem Zwischenglied darstellt und gleichzeitig eine Relativbewegung zwischen
dem Drehkörper und dem Zwischenglied in einer Richtung senkrecht zur Drehachse ermöglicht.
[0023] Diese dritte Gleitführung dient dazu, das durch die Übertragung der Drehbewegung
erzeugte Kippmoment auf das Zwischenglied aufzunehmen. Durch die hierdurch bereitgestellte
Abstützung wird die schnellaufende Lagerstelle zwischen dem Zwischenglied und dem
Außenexzenter entlastet. Stattdessen findet die Abstützung gegen dieses Kippmoment
zwischen dem Drehkörper und dem Zwischenglied statt, die nur eine geringe Relativgeschwindigkeit
zueinander aufweisen. Das freie Kippmoment wird bei dem erfindungsgemäßen Ventiltrieb
über die großflächige Lagerstelle zwischen dem Drehkörper und der Welle abgestützt,
an der ebenfalls nur geringe Relativgeschwindigkeiten auftreten und die daher nur
gering belastet ist. Hierdurch werden die Gesamtreibungsverluste des Systems erheblich
reduziert. Zudem wird das Haltemoment des Außenexzenters deutlich verringert.
[0024] Die dritte Gleitführung kann so ausgeführt sein, daß in dem Drehkörper eine Nut vorgesehen
ist, in die ein an dem Zwischenglied ausgebildeter Steg eingreift. In einer speziellen
vorteilhaften Ausgestaltung verläuft die Nut in Umfangsrichtung des Drehkörpers, wobei
sie durch eine Öffnung unterbrochen ist, durch die hindurch das Zwischenglied mit
dem Steg in radialer Richtung einführbar ist.
[0025] Um die Anlagefläche für das Zwischenglied zu vergrößern, kann neben dem Steg eine
Zwischenscheibe in der Nut aufgenommen sein. Hierdurch findet eine Anlage des Zwischenglieds
auch in dem Bereich statt, in dem die Nut unterbrochen ist.
[0026] Da bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform das freie Kippmoment an der Lagerstelle
zwischen Drehkörper und Welle abgestützt wird, ist es vorteilhaft, diese Lagerstelle
besonders breit auszuführen. Aus diesem Grunde kann der Drehkörper im Bereich der
Lagerfläche in Richtung der Drehachse verbreitert sein und Abmessungen aufweisen,
die breiter sind als zumindest ein Teilabschnitt der Außenkontur des Drehkörpers.
[0027] Vorzugsweise ist die Welle eine Nockenwelle und der Drehkörper ein Nocken zur Betätigung
eines Gaswechselventils. Hierdurch wird eine extrem kompakte Vorrichtung zur variablen
Ventilsteuerung bereitgestellt. Das Zwischenglied kann hierbei so ausgeführt sein,
daß seine Außenkontur in keiner Betriebsstellung über die Außenkontur des Nockens
hinausragt. Dies ermöglicht die Verwendung dieser Ausführungsform bei Tassenstößel-Motoren.
[0028] Weiter Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung
vorteilhafter Ausführungsbeispiele unter Bezug auf die beigefügte Zeichnung verdeutlicht,
in der
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung
zeigt,
- Fig. 1A
- eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung wesentlicher Bauteile der Anordnung
nach Fig. 1 unter Weglassung der Nockenwelle,
- Fig. 1B
- eine Fig. 1A entsprechende auseinandergezogene perspektivische Darstellung unter einem
anderen Blickwinkel,
- Fig. 2
- ein Radialschnitt längs der Linie E-E in Fig. 1 ist,
- Fig. 3
- eine Frontalansicht eines als Nocken ausgebildeten Drehkörpers ist,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Nockens gemäß Fig. 3 ist,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Nockens längs der Linie C-C in Fig. 3 ist,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung des Nockens nach Fig. 3 ist,
- Fig. 7
- eine Frontalansicht einer Ausführungsform eines Zwischenglieds ist,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht des Zwischenglieds nach Fig. 7 ist,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht des Zwischenglieds längs der Linie H-H in Fig. 7 ist,
- Fig. 10
- eine Schnittansicht des Zwischenglieds längs der Linie I-I in Fig. 8 ist,
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung des Zwischenglieds gemäß Fig. 7 ist,
- Fig. 12
- eine erste Seitenansicht einer Ausführungsform eines Radialstifts ist,
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung des Radialstifts nach Fig. 12 ist,
- Fig. 14
- eine Ansicht des Radialstifts nach Fig. 12 von oben ist,
- Fig. 15
- eine erste Seitenansicht einer Ausführungsform eines Gleitsteins ist,
- Fig. 16
- eine perspektivische Darstellung des Gleitsteins nach Fig. 15 ist,
- Fig 17
- eine Draufsicht des Gleitsteins nach Fig. 15 in Richtung des Pfeils X in Fig. 15 ist,
- Fig. 18
- ein Axialschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung
ist,
- Fig. 19
- ein Radialschnitt längs der Linie G-G in Fig. 18 ist,
- Fig. 20
- eine Darstellung einer Zwischenscheibe ist,
- Fig. 21
- ein Radialschnitt durch eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung
ist,
- Fig. 22
- einen Radialschnitt längs der Linie L-L in Fig. 21 ist und
- Fig. 23
- einen Axialschnitt durch einen Verstellmechanismus gemäß einem nicht vorveröffentlichten
Stand der Technik zeigt.
[0029] Unter Bezug auf die Figuren 1-17 wird nachfolgend eine erste Ausführungsform eines
Ventiltriebs mit einem Verstellmechanismus zur Bereitstellung einer variablen Ventilsteuerung
für Brennkraftmaschinen erläutert. Ein als Nocken ausgebildeter Drehkörper 10 ist
drehbar auf einer als Nockenwelle ausgebildeten Welle 1 gelagert, die beim Betrieb
der Brennkraftmaschine, vorzugsweise durch die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
(nicht gezeigt), mit halber Kurbelwellendrehzahl gedreht wird. In axialer Richtung
neben dem Nocken 10 ist ein Innenexzenter 91 vorgesehen, der durch einen Lagerbock
92 drehbar an einen lediglich andeutungsweise dargestellten Zylinderkopf 93 fixiert
ist. Auf einer zur Drehachse D exzentrischen Außenfläche des Innenexzenters 91 ist
ein Außenexzenter 90 drehbar gelagert. Der Innenexzenter 91 ist über einen Innenexzenterzahnkranz
91A drehbar, während der Außenexzenter 90 durch einen zur Drehachse D koaxial zu dem
Innenexzenter gelagerten Außenexzenterzahnkranz 90A drehbar ist, der mit einer Nase
90B in eine Nut 90C des Außenexzenters eingreift.
[0030] Zwischen dem Nocken 10 und der Exzenteranordnung befindet sich ein Zwischenglied
20, das auf einer exzentrischen Außenfläche des Außenexzenters 90 drehbar gelagert
ist. Je nach Stellung des Außenexzenters 90 und des Innenexzenters 91 nimmt das Zwischenglied
20 eine zur Drehachse D koaxiale Stellung oder eine Stellung ein, in der seine Drehachse
gegenüber der Drehachse D der Nockenwelle 1 versetzt ist.
[0031] Das Zwischenglied 20 ist mit der Nockenwelle 1 und dem Nocken 10 antriebsmäßig verbunden,
so daß eine Drehung der Nockenwelle 1 über das Zwischenglied 20 auf den Nocken 10
übertragen wird. Wenn abhängig von der Stellung des Außenexzenters 90 und des Innenexzenters
91 die Drehung des Zwischenglieds 20 konzentrisch zur Drehung der Nockenwelle 1 verläuft,
dreht sich der Nocken 10 synchron mit der Nockenwelle 1. Wird durch entsprechende
Verschiebung des Außenexzenters 90 und/oder des Innenexzenters 91 das Zwischenglied
20 aus seiner konzentrischen Stellung heraus radial zur Nockenwelle 1 verschoben,
so findet bei jeder Umdrehung eine zyklische Geschwindigkeitsüberhöhung beziehungsweise
Geschwindigkeitsabsenkung der Drehgeschwindigkeit des Nockens 10 gegenüber derjenigen
der Nockenwelle 1 statt.
[0032] Die antriebsmäßige Verbindung der Nockenwelle 1 zum Zwischenglied 20 erfolgt über
einen Radialstift 40, der in eine entsprechende Radialbohrung 4 der Nockenwelle 1
eingeführt ist. Die Nockenwelle 1 verfügt über eine Längsbohrung 2 und die Radialbohrung
4 weist eine Tiefe auf, die größer ist als die Summe des Nockenwellenradius und des
Radius der Längsbohrung 2.
[0033] Der Radialstift 40 weist einen zylindrischen Abschnitt 42 auf, der vollständig in
die Nockenwelle 1 eingeführt ist, sowie einen im wesentlichen rechteckigen Abschnitt
43, der aus der Nockenwelle 1 hervorsteht. Zwischen dem zylindrischen Abschnitt 42
und dem rechteckigen Abschnitt 43 ist eine Schulter 41 ausgebildet. Durch Auswahl
geeigneter Passungsmaße zwischen dem zylindrischen Teil 42 des Radialstifts 40 und
der Radialbohrung 4 sowie einen entsprechenden Anschlag am geschlossenen Ende der
Radialbohrung 4 ist der Radialstift 40 fest in der Nockenwelle 1 fixiert. Als zusätzliche
formschlüssige Sicherung überdeckt der Innenexzenter 91 teilweise die Radialbohrung
4, wodurch aufgrund der Schulter 41 eine zusätzliche Sicherung gegen ein Herauswandern
des Radialstifts 40 aus der Bohrung 4 erreicht wird.
[0034] Um vorteilhaftere Reibverhältnisse zwischen dem die Bohrung 4 teilweise überdeckenden
Abschnitt des Innenexzenters 91 und der Schulter 41 zwischen dem zylindrischen Abschnitt
42 und dem rechteckigen Abschnitt 43 des Radialstifts 40 zu erhalten, ist die Schulter
41 mit einem Radius entsprechend der Krümmung der Oberfläche der Nockenwelle 1 ausgeführt
(siehe Fig. 12). Hierdurch wird eine Flächenberührung sichergestellt und die Ausbildung
eines Schmierfilms ermöglicht.
[0035] Der rechteckige Abschnitt 43 wird von einer Aussparung 51 eines Gleitsteins 50 gleitend
umfaßt. Der Gleitstein 50 weist die Form eines an zwei Seiten abgeflachten Zylindersegments
auf, wobei die beiden abgerundeten Seitenflächen 52, 53 Mantelsegmente eines Zylinders
sind, die durch eine Stirnfläche 54 miteinander verbunden sind. Die Aussparung 51
ist zu der der Stirnfläche 54 gegenüberliegenden Seite hin offen und weist zwei Gleitflächen
55, 56 zur Gleitberührung mit zwei einander gegenüberliegenden Flächen des rechteckigen
Abschnitts 43 des Radialstifts 40 und zwei Schultern 57, 58 zur Anlage an eine dritte
Fläche des rechteckigen Abschnitts 43 des Radialstifts 40 auf.
[0036] Zwischen den Schultern 57, 58 ist eine Vertiefung 59 ausgebildet, um die Montage
des Radialstifts 40 zu erleichtern. Wenn nämlich der Durchmesser des zylindrischen
Abschnitts 42 des Radialstifts 40 kleiner ist als zumindest die größere der beiden
Querschnittskanten 44, 45 seines im wesentlichen rechteckigen Abschnitts 43, kann
der Radialstift 40 aufgrund der Vertiefung 59 durch die in Überdeckung mit der Radialbohrung
4 liegende Aussparung 51 in die Welle 1 eingeschoben werden.
[0037] Der rechteckige Abschnitt 43 des Radialstifts 40 und die Aussparung 51 des Gleitsteins
50 sind hinsichtlich ihrer Abmessungen so aufeinander abgestimmt, daß der Gleitstein
50 über den rechteckigen Abschnitt 43 gleiten kann.
[0038] Das Zwischenglied 20 weist einen Lagersitz 22 auf, der auf der dem Nocken 10 zugewandten
Seite offen ist. Die an die offene Seite angrenzenden konkaven Seitenwände 25, 26
des Lagersitzes 22 sind dem Radius der Seitenflächen 52, 53 des Gleitsteins 50 entsprechend
ausgebildet, so daß der durch die offene Seite des Lagersitzes 22 in den Lagersitz
22 einschiebbare Gleitstein 50 gegenüber dem Zwischenglied 20 verschwenkt werden kann.
Eine Stirnfläche 27 des Lagersitzes 22 dient zur Anlage des Gleitsteins 50. Eine in
der Stirnfläche 27 vorgesehene Vertiefung 27A ermöglicht das Einführen des Radialstifts
40 bei der Montage.
[0039] Auf der dem Lagersitz 22 gegenüberliegenden Seite des Zwischenglieds 20 ist eine
Nut 23 ausgebildet, in die eine Gleitsteinfahne 71 eingreift, die materialeinheitlich
mit einem Axialstift 70 ausgebildet ist. Der Axialstift 70 ist drehbar in einer an
einem Ende verschlossenen und parallel zur Drehachse D verlaufenden Bohrung 13 im
Nocken 10 gelagert. Eine in dem Nocken 10 vorgesehene Drehkörper-Ölbohrung 19 ist
zumindest zeitweilig in Überdeckung mit einer Wellen-Ölbohrung 3 der Nockenwelle 1
und mündet mit ihrem gegenüberliegenden Ende in der Bohrung 13 in einem Bereich zwischen
dem von der Gleitsteinfahne 71 abgewandten Ende des Axialstifts 70 und dem verschlossenen
Ende der Bohrung 13. Durch eine entsprechende Nut (nicht dargestellt) des Nockens
10 im Bereich der Lagerfläche zur Nockenwelle 1 kann sichergestellt sein, daß sich
die Drehkörper-Ölbohrung 19 über den gesamten Drehbereich des Nockens 10 gegenüber
der Nockenwelle 1 in Verbindung mit der Wellen-Ölbohrung 3 befindet. Auf diese Weise
wird gewährleistet, daß ein in der Längsbohrung 2 der Nockenwelle 1 vorherrschender
Öldruck auf die Stirnseite des Axialstifts 70 aufgebracht wird und die Gleitsteinfahne
71 gegen die Stirnwand 24 der Nut 23 des Zwischenglieds 20 drückt, um das Spiel zwischen
der Gleitsteinfahne 71 und der Nut 23 beim Anlagewechsel zu dämpfen. Der Durchmesser
des Zapfens des Axialstifts 70 ist vorzugsweise kleiner als die Breite der Gleitsteinfahne
21 beziehungsweise der Nut 23. Die Länge des Zapfens des Axialstifts 70 ist vorzugsweise
größer als die halbe Breite des Nockens 1.
[0040] Das Zwischenglied 20 verfügt an derjenigen Stirnseite, die die offene Seite der Nut
23 und die offene Seite des Lagersitzes 22 aufweist, über einen Steg 21, der im wesentlichen
in Umfangsrichtung verläuft und durch die Nut 23 und die offene Seite des Lagersitzes
22 unterbrochen wird. Der Steg 21 kann durch radiales Einschieben in eine Nut 11 eingeführt
werden, die auf der dem Zwischenglied 20 zugewandten Seite des Nockens 10 ausgebildet
ist. Die Nut 11 verläuft im wesentlichen in Umfangsrichtung und wird durch eine Öffnung
12 unterbrochen, die das radiale Einschieben des Stegs 21 ermöglicht. Die Tiefe der
Nut 11 und die Stärke des Stegs 21 sind so aufeinander abgestimmt, daß ein Kippmoment
des Zwischenglieds 20 aufgefangen werden kann und gleichzeitig über einen gewissen
Umfang eine radiale Verschiebung und eine Verdrehung des Zwischenglieds 20 gegenüber
dem Nocken 10 möglich ist.
[0041] Die Nut 11 des Nockens 10 wird auf ihrer dem Zwischenglied 20 zugewandten Seite durch
einen im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufenden Steg 17 begrenzt, der ebenfalls
von der Öffnung 12 unterbrochen wird. Um die Anlagefläche zum Auffangen des Kippmoments
zu vergrößern, weicht dieser Steg 17 in einem Mittelbereich 18 im Bereich der Linie
D-D in Fig. 3 von der Umfangsrichtung ab. In diesem Bereich ist der Steg 17 bezüglich
des Bodens der Nut 11 erhöht, beispielweise dadurch, daß in dem Mittelbereich 18 die
Oberkanten des Stegs 17 auf beiden Seiten der Bohrung für die Nockenwelle 1 parallel
zueinander verlaufen.
[0042] Entsprechend ist der Boden der an dem Zwischenglied 20 durch den Steg 21 gebildeten
Nut 28 in einem entsprechenden Mittelbereich 29 gegenüber der Oberkante des Stegs
21 abgesenkt, beispielweise dadurch, daß in diesem Mittelbereich 29 die Bodenabschnitte
der Nut 28 einen geänderten Krümmungsradius aufweisen.
[0043] Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß bei vielzylindrigen Motoren mehrere Verstellmechanismen
der zuvor beschriebenen Art auf einer durchgehenden Nockenwelle 1 montiert sind, gestaltet
sich der Montagevorgang dieser Mechanismen wie folgt.
[0044] Der Axialstift 70 wird mit seinem zylindrischen Schaft in die Bohrung 13 des Nockens
10 eingeführt. Der Gleitstein 50 wird von der offenen Seite des Lagersitzes 22 her
in diesen eingelegt. Das Zwischenglied 20 wird von der der Bohrung 13 und somit der
Nockenspitze entgegengesetzten Seite des Nockens 10 her mit seinem Steg 21 in die
Nut 11 eingeführt. Hierbei tritt die Gleitsteinfahne 71 in die Nut 23 ein. In dieser
Stellung sind das Zwischenglied 20 und der Nocken 10 axial zueinander fixiert. Die
somit hergestellte Einheit aus Zwischenglied und Nocken wird auf die Nockenwelle aufgeschoben
und die Aussparung des Gleitsteins 50 mit der Radialbohrung 4 in der Nockenwelle 1
in Überdeckung gebracht. Der Radialstift 40 wird durch die Aussparung 51 in die Radialbohrung
4 eingeschoben. Die vormontierte Exzentereinheit mit dem Außenexzenter 90, dem Innenexzenter
91 und den Exzenterzahnkränzen 90A, 91A wird auf die Nockenwelle aufgeschoben und
der Außenexzenter 90 in den Lagersitz des Zwischenglieds 20 eingeführt. In dieser
Endposition überdeckt der Innenexzenter 91 einen Teil der Radialbohrung 4 und sichert
so den Radialstift 40 gegen Herauswandern.
[0045] Unter Bezug auf die Figuren 18-20 wird im folgenden eine zweite Ausführungsform erläutert,
die sich von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform lediglich dadurch
unterscheidet, daß die Nut 11 des Nockens 10 neben dem Steg 21 des Zwischenglieds
20 eine Zwischenscheibe 60 aufnimmt, die dazu dient, die Anlagefläche für das Zwischenglied
20 insbesondere im Bereich der Öffnung 12 am Nocken 10 zu vergrößern. Die Zwischenscheibe
60 ist im wesentlichen ringförmig und weist zur Nockenspitze hin eine Abflachung 62
auf, die einen Freigang für den Axialstift 70 bereitstellt und als Verdrehsicherung
wirkt. An der der Unterbrechung 61 gegenüberliegenden Seite der Zwischenscheibe 60
ist eine Unterbrechung 61 vorgesehen, die einen Freigang für den Gleitstein 50 bereitstellt.
[0046] Fig. 21 zeigt eine dritte Ausführungsform, bei der für zwei Nocken 10A, 10B ein gemeinsamer
Innenexzenter 91 vorgesehen ist. Hierbei ist auf beiden Seiten des Nockenwellenlagers
eine Verstelleinheit vorgesehen, so daß ein nachträgliches Einschieben des Exzenters
nicht möglich ist. Aus diesem Grunde sind an den Exzentern örtliche Aussparungen (nicht
gezeigt) vorgesehen, um den Radialstift bei kompletierter Vormontageeinheit aus Nocken
10A, 10B, den beiden Zwischengliedern 20 und den Exzentern durch die Aussparungen
51 in den jeweiligen Gleitsteinen 50 in die entsprechenden Radialbohrungen 4 der Nockenwelle
1 einführen zu können.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Welle, Nockenwelle
- 2
- Längsbohrung
- 3
- Wellen-Ölbohrung
- 4
- Radialbohrung
- 10, 10A, 10B
- Drehkörper, Nocken
- 11
- Nut
- 12
- Öffnung
- 13
- Bohrung
- 14
- Lagerfläche
- 15
- erste Gleitführung
- 16
- zweite Gleitführung
- 17
- Steg
- 18
- Mittelbereich
- 19
- Drehkörper-Ölbohrung
- 20
- Zwischenglied
- 21
- Steg
- 22
- Lagersitz
- 23
- Nut
- 24
- Stirnwand
- 25
- konkave Seitenwand
- 26
- konkave Seitenwand
- 27
- Stirnfläche
- 28
- Nut
- 29
- Mittelbereich
- 30
- dritte Gleitführung
- 40
- erstes Übertragungselement, Radialstift
- 41
- Absatz
- 42
- zylindrischer Abschnitt
- 43
- rechteckiger Abschnitt
- 44
- Querschnittskante
- 45
- Querschnittskante
- 50
- Gleitstein
- 51
- Aussparung
- 52
- Seitenfläche
- 53
- Seitenfläche
- 54
- Stirnfläche
- 55
- Gleitfläche
- 56
- Gleitfläche
- 57
- Schulter
- 58
- Schulter
- 59
- Vertiefung
- 60
- Zwischenscheibe
- 61
- Unterbrechung
- 62
- Abflachung
- 70
- zweites Übertragungselement, Axialstift
- 71
- Gleitsteinfahne
- 90
- Außenexzenter
- 90A
- Außenexzenterzahnkranz
- 90B
- Nase
- 90C
- Nut
- 91
- Innenexzenter
- 91A
- Innenexzenterzahnkranz
- 92
- Lagerbock
- 93
- Zylinderkopf
1. Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine
- mit einer eine Drehachse (D) aufweisenden Welle (1), über die die Drehbewegung für
den Ventiltrieb in diesen eingeleitet wird,
- mit einem gegenüber der Welle (1) verdrehbar gelagerten Drehkörper (10) und
- mit einem die Welle (1) umgebenden Zwischenglied (20), das in axialer Richtung neben
dem verdrehbaren Drehkörper (10) angeordnet und gegenüber der Welle (1) verdrehbar
ist und mit der Welle (1) über eine erste Gleitführung (15) und ein erstes Übertragungselement
(40, 50) und mit dem Drehkörper (10) über eine zweite Gleitführung (16) und ein zweites
Übertragungselement (70) antriebsmäßig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Übertragungselement (40, 50) einen Radialstift (40) umfaßt, der im
wesentlichen senkrecht zur Drehachse (D) der Welle (1) angeordnet ist.
2. Ventiltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Übertragungselement
(40) als Radialstift (40) in einer Aussparung (51) eines Gleitsteins (50) verschiebbar
aufgenommen ist, der in einem Lagersitz (22) des Zwischenglieds (20) verschwenkbar
gelagert ist.
3. Ventiltrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radialstift (40) einen
zylindrischen Abschnitt (42) und einen im wesentlichen rechteckigen Abschnitt (43)
aufweist, wobei der zylindrische Abschnitt (42) in eine Radialbohrung (4) der Welle
(1) eingefügt ist und der im wesentlichen rechteckige Abschnitt (43) in gleitendem
Eingriff mit der Aussparung (51) des Gleitsteins (50) steht.
4. Ventiltrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zylindrischen
Abschnitt (42) und dem im wesentlichen rechteckigen Abschnitt (43) des Radialstifts
(40) ein Absatz (41) vorgesehen ist, der mit einem auf die Welle (1) aufzuschiebenden
Element (91) eine formschlüssige Sicherung gegen ein Auswandern des Radialstifts (40)
aus der Radialbohrung (4) bildet.
5. Ventiltrieb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des
zylindrischen Abschnitts (42) kleiner ist als die größere der beiden Querschnittskanten
(44, 45) des im wesentlichen rechteckigen Abschnitts (43).
6. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleitstein (50) die Außenkontur eines auf zwei Seiten abgeflachten Zylindersegments
hat, wobei die beiden abgerundete Seitenflächen (52, 53) Mantelsegmente eines Zylinders
sind, die durch eine Stirnfläche (54) miteinander verbunden sind.
7. Ventiltrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (51) zu der
der Stirnfläche (54) gegenüberliegenden Seite des Gleitsteins (50) hin offen ist.
8. Ventiltrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitstein (50) zwei
Gleitflächen (55, 56) zur Gleitberührung mit zwei einander gegenüberliegenden Flächen
des rechteckigen Abschnitts (43) des Radialstifts (40) und zwei Schultern (57, 58)
zur Anlage an eine dritte Fläche des rechteckigen Abschnitts (43) des Radialstifts
(40) aufweist.
9. Ventiltrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schultern (57,
58) eine Vertiefung (59) ausgebildet ist, um die Montage des Radialstifts (40) zu
erleichtern.
10. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lagersitz (22) auf der dem Drehkörper (10) zugewandten Seite des Zwischenglieds (20)
offen ist und zwei konkave Seitenwände (25, 26), deren Krümmungsradien demjenigen
der Seitenflächen (52, 53) des Gleitsteins (50) entsprechen, sowie eine Stirnfläche
(27) zur Anlage an die Stirnfläche (54) des Radialstifts (50) aufweist.
11. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
axiale Fixierung des Drehkörpers (10) und des Zwischenglieds (20) auf der Welle (1)
über den Radialstift (40) erfolgt.
12. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Übertragungselement (70) einen parallel zur Drehachse (D) in einer Bohrung
(13) des Drehkörpers (10) gelagerter Axialstift (70) umfaßt.
13. Ventiltrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Axialstifts
(70) mit einer zwei parallele Seitenflächen aufweisenden Gleitsteinfahne (71) versehen
ist, die in eine Nut (23) des Zwischenglieds (20) eingreift, wobei sich die Seitenflächen
in Richtung der Nut (23) zu einer oder beiden Seiten des Axialstifts (70) über dessen
Umfang hinaus erstrecken, so daß der Axialstift (70) zusammen mit der Gleitsteinfahne
(71) eine L-Form oder eine T-Form aufweist.
14. Ventiltrieb nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (13)
in dem Drehkörper (10) auf der dem Zwischenglied (20) abgewandten Seite verschlossen
ist, daß die Welle (1) eine Längsbohrung (2) und mindestens eine von der Längsbohrung
(2) zur äußeren Oberfläche der Welle (1) verlaufende Wellen-Ölbohrung (3) aufweist
und daß der Drehkörper (10) eine Drehkörper-Ölbohrung (19) aufweist, durch die Öl
von der Längsbohrung (2) über die Wellen-Ölbohrung (3) in die Bohrung (13) zwischen
deren geschlossenem Ende und dem Axialstift (70) gelangen kann, wodurch der Axialstift
(70) in feste Anlage an die Stirnwand (24) der Nut (23) gedrückt wird.
15. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zwischenglied (20) drehbar auf einem Außenexzenter (90) gelagert ist, der drehbar
auf einer exzentrischen Umfangsfläche eines auf der Welle (1) drehbaren Innenexzenters
(91) gelagert ist.
16. Ventiltrieb nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei benachbarte Drehkörper
(10A, 10B) ein gemeinsamer Innenexzenter (91) vorgesehen ist.
17. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnec, daß zwischen
dem Drehkörper (10) und dem Zwischenglied (20) eine dritte Gleitführung (30) vorgesehen
ist, die eine Abstützung zwischen dem Drehkörper (10) und dem Zwischenglied (20) darstellt
und gleichzeitig eine Relativbewegung zwischen dem Drehkörper (10) und dem Zwischenglied
(20) in einer Richtung senkrecht zur Drehachse (D) ermöglicht.
18. Ventiltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Welle (1) eine Nockenwelle und der Drehkörper (10) ein Nocken zur Betätigung eines
Gaswechselventils ist.
1. A valve gear mechanism for an internal combustion engine comprising
- a shaft having an axis of rotation (D) and serving to transmit the necessary rotary
motion to the valve gear mechanism;
- a rotating body (10) mounted in such a way that it can turn about said shaft (1);
and
- an intermediate member (20) surrounding said shaft (1) and being located adjacent
to the rotatable rotating body (10) in an axial direction and having a drive connection
to said shaft (1) via a first sliding guide (15) and a first transmission element
(40, 50) and to said rotating body (10) via a second sliding guide (16) and a second
transmission element (70),
characterized in that at least one transmission element (40, 50) comprises a radial
pin (40) disposed substantially vertically with respect to the axis of rotation (D)
of said shaft (1).
2. The valve gear mechanism as claimed in claim 1, characterized in that said first transmission
element (14) is a radial pin (40) and is slidably received in a recess (51) of said
sliding block (50) being pivotably supported in a bearing seat (22) of said intermediate
member (20).
3. The valve gear mechanism as claimed in claim 2, characterized in that said radial
pin (40) has a cylindrical portion (42) and a substantially rectangular portion (43),
said cylindrical portion (42) being inserted in a radial bore (4) of said shaft (1)
and said substantially rectangular portion (43) being in sliding engagement with said
recess (51) of said sliding block (50).
4. The valve gear mechanism as claimed in claim 3, characterized in that a step (41)
is provided between said cylindrical portion (42) and said substantially rectangular
portion (43) of said radial pin (40), said step forming together with an element (91)
to be shifted onto said shaft (1) a positive locking means against said radial pin
(40) creeping out of said radial bore (4).
5. The valve gear mechanism as claimed in claim 3 or 4, characterized in that the diameter
of said cylindrical portion (42) is smaller than the larger of both sides (44, 45)
of the cross sectional area of said substantially rectangular portion (43).
6. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that said sliding block (50) has the outer conture of a cylinder segment flattened
on two sides, wherein both curved side surfaces (52, 53) are outer segments of a cylinder
which are connected by a front surface (54).
7. The valve gear mechanism as claimed in claim 6, characterized in that said recess
(51) is open at the side of the sliding block (50) opposite to said front surface
(54).
8. The valve gear mechanism as claimed in claim 7, characterized in that said sliding
block (50) has two sliding surfaces (55, 56) for sliding contact with two opposing
surfaces of said rectangular portion (43) of said radial pin (40) and two shoulders
(57, 58) for contacting a third surface of said rectangular portion (43) of said radial
pin (40).
9. The valve gear mechanism as claimed in claim 8, characterized in that a dimple (59)
is formed between said shoulders (57, 58) in order to facilitate mounting of said
radial pin (40).
10. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that said bearing seat (22) is open at that side of said intermediate member (20)
facing said rotating body (10) and includes two concave side walls (25, 26) having
radii of curvature corresponding to those of said side surfaces (52, 53) of said sliding
block (50) and an end surface (27) for contacting said front surface (54) of said
radial pin (40).
11. The valve gear mechanism according to any of the proceeding claims, characterized
in that the axial fixing of said rotating body (10) and said intermediate member (20)
on said shaft (1) is effected by said radial pin (40).
12. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that said second transmission element (70) comprises an axial pin (70) parallel
to said axis of rotation (D) and rotatably supported in a bore (13) of said rotating
body (10).
13. The valve gear mechanism as claimed in claim 12, characterized in that one end of
said axial pin (70) is provided with a sliding block lug (71) having two parallel
side surfaces which engages a groove (23) of said intermediate member (20), said side
surfaces extending in the direction of said groove (23) on one or both sides of said
axial pin (70) beyond the circumference thereof so that said axial pin (70) together
with said sliding block lug (71) has an L-form or a T-form.
14. The valve gear mechanism as claimed in claims 12 or 13, characterized in that said
bore (13) in said rotating body (10) is closed at the end thereof opposite to said
intermediate member (20), said shaft (1) has a longitudinal bore (2) and at least
one shaft oil bore (3) extending from said longitudinal bore (2) to the outer surface
of said shaft (1) and said rotating body (10) has a rotating body oil bore (19) through
which oil from said longitudinal bore (2) via said shaft oil bore (3) can reach said
bore (13) in a region between the closed end thereof and said axial pin (70), whereby
said axial pin (70) is forced into close contact to the end wall (24) of said groove
(23).
15. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that said intermediate member (20) is rotatably supported on an outer excenter
(90) which is rotatably supported on an excentric circumferential surface of an inner
excenter (91) rotatably supported on said shaft (1).
16. The valve gear mechanism as claimed in claim 15, characterized in that two adjacent
rotating bodies (10A, 10B) are provided on a common inner excenter (91).
17. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that between said rotating body (10) and said intermediate member (20) there is
provided a third sliding guide (30) constituting a support between said rotating body
(10) and said intermediate member (20) and, at the same time, allowing a relative
movement between said rotating body (10) and said intermediate member (20) in a direction
perpendicular to said axis of rotation (D).
18. The valve gear mechanism as claimed in any of the proceeding claims, characterized
in that said shaft (1) is a cam shaft and said rotating body (10) is a cam for operating
a gas exchange valve.
1. Mécanisme d'entraînement pour soupapes d'un moteur à combustion interne
- avec un arbre (1) comprenant un axe de rotation (D), la rotation pour le mécanisme
d'entraînement pour soupapes étant introduite dans le même à travers le susdit arbre,
- avec un corps de rotation (10) logé de façon rotative par rapport à l'arbre (1)
et
- avec un élément intermédiaire (20) entourant l'arbre (1) cet élément étant arrangé
en direction axiale a côté du corps de rotation rotatif (10), rotatif par rapport
à l'arbre (1) et lié de façon entraînante avec l'arbre (1) par un premier guidage
à glissement (15) et un premier élément de transmission (40,50) et avec le corps de
rotation (10) par un deuxième guidage à glissement (16) et un deuxième élément de
transmission (70), caractérisé en ce qu'au moins un élément de transmission (40,50)
comprend une tige radiale (40) disposée de façon essentiellement verticale par rapport
à l'axe de rotation (D) de l'arbre (1).
2. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 1, caractérisé en ce
que le premier élément de transmission (40) est contenu de façon glissante sous forme
de tige radiale (40) dans un évidement (51) d'une tête coulissante (50) étant logée
de façon pivotable dans un logement (22) de l'élément intermédiaire (20).
3. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la tige radiale (40) comporte une portion cylindrique (42) et une portion essentiellement
rectangulaire (43), la portion cylindrique (42) étant insérée dans un alésage radial
(4) de l'arbre (1) et la portion essentiellement rectangulaire (43) s'engageant de
façon glissante dans l'évidement (51) de la tête coulissante (50).
4. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 3, caractérisé en ce
qu'entre la portion cylindrique (42) et la portion essentiellement rectangulaire (43)
de la tige radiale (40) est prévu un gradin (41) qui forme avec un élément (91) à
faire glisser sur l'arbre (1) une sécurité de blocage contre une excursion de la tige
radiale (40) hors de l'alésage radial (4).
5. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 3 ou 4, caractérisé
en ce que le diamètre de la portion cylindrique (42) est inférieur au plus long des
deux côtés de la coupe transversale (44,45) de la portion essentiellement rectangulaire
(43).
6. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la tête coulissante (50) a le contour extérieur d'un segment de cylindre
aplati sur deux côtés, les deux parois arrondies (52,53) étant les segments d'enveloppe
d'un cylindre reliés entre eux par une face (54).
7. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 6, caractérisé en ce
que l'évidement (51) est ouvert vers le côté de la tête coulissante (50) qui se trouve
vis-à-vis de la face (54).
8. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 7, caractérisé en ce
que la tête coulissante (50) comporte deux surfaces de glissement (55,56) destinées
au contact glissant avec deux surfaces opposées l'une à l'autre de la portion rectangulaire
(43) de la tige radiale (40) et deux épaules (57,58) destinées au contact avec une
troisième surface de la portion rectangulaire (43) de la tige radiale (40).
9. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 8, caractérisé en ce
qu'entre les épaules (57,58) est formé un creux (59) pour faciliter le montage de
la tige radiale (40).
10. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le logement (22) est ouvert du côté orienté vers le corps de rotation (10)
de l'élément intermédiaire (20) et qu'il comporte deux parois concaves (25,26), dont
les rayons de courbure correspondent à celui des parois (52,53) de la tête coulissante
(50), et une face (27) destinée à entrer en contact avec la face (54) de la tige radiale
(40).
11. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le fixage axial du corps de rotation (10) et de l'élément intermédiaire
(20) sur l'arbre (1) se fait par la tige radiale (40).
12. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le deuxième élément de transmission (70) comprend une tige axiale (70) logée
parallèlement à l'axe de rotation (D) dans un alésage (13) du corps de rotation (10).
13. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 12, caractérisé en ce
que l'une des extrémités de la tige axiale (70) est pourvue d'une queue (71) de la
tête coulissante présentant deux parois parallèles et qui s'engage dans une rainure
(23) de l'élément intermédiaire (20), les parois s'étendant en direction de la rainure
(23) vers un ou l'autre des deux côtés de la tige axiale (70) outre sa circonférence,
de manière que la tige axiale (70) présente avec la queue (71) de la tête coulissante
une forme d'L ou T.
14. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 12 ou 13, caractérisé
en ce que l'alésage (13) dans le corps de rotation (10) est fermé du côté qui n'est
pas orienté vers l'élément intermédiaire (20), que l'arbre (1) comporte un alésage
longitudinal (2) et au moins un alésage de passage d'huile pour l'arbre (3) s'étendant
de l'alésage longitudinal (2) à la surface extérieure de l'arbre (1) et que le corps
de rotation (10) comporte un alésage de passage d'huile pour le corps de rotation
(19), à travers lequel de l'huile provenant de l'alésage longitudinal (2) passant
à travers l'alésage de passage d'huile pour l'arbre (3) peut arriver dans l'alésage
(13) entre son extrémité fermée et la tige axiale (70), de sorte que la tige axiale
(70) est pressée en fort contact avec la face (24) de la rainure (23).
15. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'élément intermédiaire (20) est logé de façon rotative sur un excentrique
périphérique (90) qui est logé de façon rotative sur une surface excentrique périphérique
d'un excentrique intérieur (91) rotatif sur l'arbre (1).
16. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon la revendication 15, caractérisé en ce
que pour deux corps de rotation adjacents (10A, 10B) est prévu un excentrique intérieur
commun (91).
17. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'entre le corps de rotation (10) et l'élément intermédiaire (20) est prévu
un troisième guidage à glissement (30) formant un appui entre le corps de rotation
(10) et l'élément intermédiaire (20) qui rend en même temps possible un mouvement
relatif entre le corps de rotation (10) et l'élément intermédiaire (20) dans une direction
perpendiculaire à l'axe de rotation (D).
18. Mécanisme d'entraînement pour soupapes selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'arbre (1) est un arbre à cames et le corps de rotation (10) une came pour
actionner une soupape d'échange du gaz.