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(11) |
EP 0 797 736 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1998 Patentblatt 1998/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.12.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9504/781 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9618/821 (20.06.1996 Gazette 1996/28) |
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| (54) |
PUMPENGEHÄUSE
PUMP CASE
CARTER DE POMPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
16.12.1994 DE 4444966
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.10.1997 Patentblatt 1997/40 |
| (73) |
Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- BECKER, Karl, Heinz
D-67549 Worms (DE)
- RENNEISEN, Armin
D-64331 Weiterstadt (DE)
- RIEL, Axel
D-67227 Frankenthal (DE)
- SCHWAAB, Frank
D-67246 Dirmstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Furkert, Diethelm |
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KSB Aktiengesellschaft,
Abteilung TS 67225 Frankenthal 67225 Frankenthal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 013 606 DE-U- 9 111 157 US-A- 3 273 509
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DE-C- 1 083 655 FR-A- 2 290 133 US-A- 4 676 717
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Pumpengehäuse gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bei Pumpen sind unterschiedliche Lösungen zur Positionierung eines Laufrades innerhalb
eines Pumpengehäuses bekannt. Gewöhnlich ist das Laufrad auf einer Welle befestigt,
deren Lagerung mit dem Pumpengehäuse genau ausgerichtet ist. Dies erfordert eine sehr
genaue Fertigung unter Einhaltung geringer Toleranzen, damit während der Montage keine
Probleme auftreten. Gewöhnlich ragt ein Laufrad mit seinem Saugmund in eine Spaltdichtung
hinein, wie dies in der DE-OS 35 17 828 gezeigt ist, um Verluste zwischen Saug- und
Druckseite zu minimieren. Ist das Laufrad im Gehäuse nicht genau positioniert, dann
ist der Dichtspalt zu kurz oder die Teile berühren sich und verklemmen. Bekannt ist
auch, das Laufrad innerhalb des Gehäuses durch Verschieben zu positionieren. Damit
ist aber ein zusätzlicher konstruktiver Aufwand verbunden. Es sind auch einstellbare
Gehäusewandflächen bekannt, die mit Hilfe von über den Umfang verteilt angeordneten
Druckschrauben zum Laufrad hin eingestellt werden. Diese Lösung findet sich häufig
bei Schmutzwasserpumpen, deren Fördermedium eine verschleißende Wirkung auf die Gehäuseteile
ausübt. Mit Hilfe der Einstellbarkeit der Wandelemente wird dann die Einsatzdauer
des Gehäuses verlängert. Die Verstellung erfolgt gewöhnlich durch mehrere über den
Umfang verteilt angeordnete und das Pumpengehäuse durchdringende Einstellschrauben.
Dies ist zum einen sehr aufwendig in der Herstellung, sehr umständlich beim eigentlichen
Einstellvorgang und erfordert zusätzliche Dichtmittel für die Einstellelemente.
[0003] Durch die US-A-3 273 509 ist eine Kreiselpumpe bekannt, deren metallisches Außengehäuse
ein aus Kunststoff bestehendes Innengehäuse umhüllt. Das Innengehäuse ist zur Montage
eines Laufrades zweiteilig ausgebildet. Dabei besteht ein saugseitiger Deckelteil
aus einem scheibenförmigen Teil, in das ein den Saugstutzen bildendes rohrförmiges
Teil eingeschraubt und die Teile durch eine Schweißnaht dichtend verbunden sind. Das
rohrförmige Auskleidungsteil dient gleichzeitig als Aufnahme für eine darin einzuschraubende
saugseitig angeordnete Rohrleitung.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Pumpengehäuse so auszubilden, daß es
für verschiedene Laufradformen mit gutem Wirkungsgrad verwendbar ist. Die Lösung dieses
Problems erfolgt mit den Merkmalen des Anspruches 1. Durch die Verwendung eines als
auswechselbares Bauteil ausgebildeten Einsatzes innerhalb der Saugöffnung des ausgekleideten
Pumpengehäuses und dessen dichtende Anlage kann ein Pumpengehäuse für verschiedene
Laufradgrößen Verwendung finden. Der Unterschied im Eintrittsbereich des Saugmundes
vom Laufrad wird in einfacher Weise durch die entsprechende Größe des Einsatzes ausgeglichen.
Die Saugöffnung des Gehäuses, die auch unter dem Begriff Saugstutzen bekannt ist,
erlaubt somit eine sehr wirtschaftliche Herstellung eines Pumpengehäuses. Der Einsatz
kann als ein massives Bauteil ausgebildet sein, dessen Wandstärke dem jeweiligen Verwendungszweck
anpaßbar ist. Wobei hierfür jedes für das jeweilige Fördermedium geeignete Material
Verwendung finden kann. Genausogut kann der Einsatz auch unter Zuhilfenahme von Abstandsrippen
innerhalb der Saugöffnung befestigt werden. Desgleichen ist es möglich, innerhalb
des Einsatzes Rippen als strömungsführende Elemente vorzusehen. Die Abdichtung gegenüber
dem Pumpengehäuse kann im Bereich der äußeren Stirnfläche der Ansaugöffnung erfolgen.
Bei Verwendung von sogenannten Flanschdichtungen kann der Einsatz mit einer Bundfläche
dichtend an der Flanschfläche anliegen und gleichzeitig die Dichtung für eine daran
anzuflanschende Rohrleitung bilden. In gleicher Weise ist dies auch bei anderen bekannten
Flanschverbindungen möglich.
[0005] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Einsatz als in der Saugöffnung
angeordnetes Auskleidungselement ausgebildet ist. Der auswechselbare Einsatz ist an
seinem innerhalb des Pumpengehäuses befindlichen Ende so ausgebildet, daß er zusammen
mit dem Saugmund eines Laufrades eine Spaltdichtung bildet, um die Druckverluste innerhalb
des Gehäuses gering zu halten. Im Prinzip ist diese Art der Spaltdichtung durch die
DE-A- 35 17 828 bekannt.
[0006] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß auf dem innerhalb des Pumpengehäuses
befindlichen Ende des Einsatzes ein in seiner axialen Position veränderbares Wandelement
befestigt ist. Damit wird es möglich, innerhalb des Pumpengehäuses auch ein sogenanntes
offenes Laufrad Verwendung finden zu lassen, wobei je nach Fördermedium und Verwendungszweck
der Abstand zwischen dem Wandelement und dem offenen Laufrad ausgewählt werden kann.
Das Wandelement kann dabei auf dem Einsatz so befestigt sein, daß es in seiner Position
nicht veränderbar ist.
[0007] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß zwischen dem Einsatz und
einem damit verbundenen Wandelement Übertragungsmittel angeordnet sind, bzw. daß das
Wandelement mittels der Übertragungsmittel axial verschiebbar ist. Damit ist es möglich,
den Einsatz gleichzeitig als ein Verstellmittel dienen zu lassen. Der Einsatz wäre
dann als eine Art Buchse gestaltet und innerhalb der Saugöffnung in strömungsgünstiger
Weise angeordnet. Mit dem Wandelement, daß gewöhnlich scheibenförmig gestaltet ist,
würde der Einsatz in Stellverbindung stehen. Somit könnte beispielsweise bei montierter
Pumpe von außen durch Verdrehung des Einsatzes das Wandelement mit dem gewünschten
Abstand zu einem Laufrad eingestellt werden. Gleiches wäre auch möglich, wenn aufgrund
verschleißender Medien eine Nachstellung des Wandelementes notwendig sein sollte.
Der Einsatz kann dann durch bekannte Mittel nach erfolgter Einstellung gegen Verdrehung
gesichert werden. Auf dem rohrförmig in das Pumpengehäuse hineinragenden Ende des
Einsatzes sind Übertragungsmittel vorgesehen, mit deren Hilfe eine Axialverschiebung
des Wandelementes stattfindet. Hierbei kann es sich um verschiedene konstruktive Elemente
handeln, um bayonettartige Elemente, Schrägflächen, oder auch um eine Gewindeverbindung
handeln. Beispielsweise würden Bayonette oder Schrägflächen gegenüber der Umfangsrichtung
eine Steigung aufweisen, und bei einer Verdrehung des Einsatzes an den entsprechenden
Gegenflächen des Wandelementes eine Axialverschiebung auslösen. Dies ermöglicht es,
bei einem sogenannten offenen Laufrad das Wandelement so nahe gegenüber den Schaufeln
des Laufrades zu positionieren, daß dadurch die Strömungsverluste minimiert werden.
Für den Fall jedoch, daß ein sogenanntes geschlossenes Laufrad Verwendung findet,
kann der hervorstehende rohrförmige Abschnitt des Einsatzes in den Saugmund des Laufrades
eintauchen. Damit wird eine den Wirkungsgrad der Pumpe verbessernde Spaltringdichtung
erzeugt. Sollte auf dem in den Saugmund des Laufrades eintauchenden Abschnitt des
Einsatzes ein Außengewinde zur Verstellung eines Wandelementes angeordnet sein, dann
würden die Gewindespitzen die Dichtwirkung innerhalb der Spaltdichtung verbessern.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht Dichtmittel und/oder Verdrehsicherungselemente
vor, die zwischen Wandelement und Pumpengehäuse angeordnet sind. Die Verdrehsicherungselemente
verhindern ein Mitdrehen des Wandelementes bei einer Einstellung und ebenso eine Positionsveränderung
während des Betriebes. Die Dichtelemente verhindern auch eine Verformung des Wandflächenelementes
aufgrund unterschiedlicher Druckverhältnisse innerhalb des Pumpengehäuses. Die Dichtelemente
werden dabei so angeordnet, daß sich zwischen Wandelement und Pumpengehäuse kein Druck
aufbaut, der das Wandelement gegen das rotierende Laufrad pressen kann.
[0009] Die Auskleidung, die aus Gummi, Elastomer oder entsprechendem Material bestehen kann,
welche im folgenden als Kunststoff bezeichnet werden, erweitert den Einsatzbereich
des Pumpengehäuses zur Förderung gefährlicher Medien hin. Dies ist beispielsweise
im Bereich der chemischen Industrie von besonderer Bedeutung. Für einen derartigen
Einsatzfall der Pumpe kann das Wandelement die zusätzliche Funktion aufweisen, daß
es entsprechend seiner konstruktiven Gestaltung gegen die Gehäuseauskleidung anpreßbar
ist. Somit wird beim Auftreten von Unterdrücken innerhalb des Gehäuses ein Abheben
der Gehäuseauskleidung von dem umgebenden Außengehäuse in wirkungsvollster Weise verhindert.
In einem solchen Fall kann innerhalb des Pumpengehäuses sowohl ein offenes, als auch
ein geschlossenes Laufrad Verwendung finden. Zur Erzeugung einer Spaltdichtung würde
dann der Saugmund eines geschlossenen Laufrades in einen entsprechenden Abschnitt
des Wandelementes eintauchen.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Hierbei zeigen die
Fig. 1 ein Pumpengehäuse im Schnitt mit offenen Laufrad und die
Fig. 2 ein Pumpengehäuse im Schnitt mit geschlossenen Laufrad.
[0011] In der Fig. 1 ist ein Pumpengehäuse 1 gezeigt, welches aus zwei Teilen 1 a und 1
b besteht. Aufgrund der Teilung, die entlang der Teilebene A-A erfolgt, kann das Gehäuse
1 mit einer Auskleidung 11 versehen sein. Die Auskleidung, die als gespritztes Bauteil
herstellbar ist, wird zwischen die Gehäuseteile 1 a, 1 b eingelegt und verhindert
somit eine Flüssigkeitsberührung zwischen dem Fördermedium und den kräfteaufnehmden
Gehäuseteilen 1 a und 1 b. Innerhalb des Gehäuses 1 bzw. der Auskleidung 11 befindet
sich ein offenes Laufrad 2, dem auf der Saugseite ein Wandelement 3 gegenüberliegt.
Das Wandelement 3 verfügt über eine Öffnung 4, in der Übertragungsmittel 5 angeordnet
sind. Diese Übertragungsmittel 5 wirken mit einem Einsatz 6 zusammen, der in diesem
Beispiel als Auskleidungselement gestaltet ist.
[0012] Der Einsatz 6 ist bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel von der Außenseite des
Pumpengehäuses her durch die einem Zustrom eines Fördermediums dienende Öffnung 7
in das Pumpengehäuse 1 eingeschoben. Ein Bund 8 des Einsatzes 6 liegt hierbei an einem
äußeren Flansch der Öffnung 7 bzw. eines Saugstutzens dichtend an und wird durch eine
daran zu befestigende - hier nicht dargestellte - Rohrleitung in seiner Position gehalten.
Die Querschnitte der Öffnung 7 sind hierbei so bemessen, daß durch den Einsatz 6 bzw.
die Auskleidung 11 der Zustrom zum Laufrad in keiner Weise behindert wird. Zusätzlich
anbringbare Dichtelemente verhindern in wirkungsvoller Weise einen Austritt eines
Fördermediums aus dem Pumpengehäuse.
[0013] Die Auskleidung 11 kann mit Verdrehsicherungselementen 10 versehen sein, die eine
Verdrehung des Wandelementes 3 verhindern. Durch Verdrehen des Einsatzes 6 ist die
axiale Position des Wandelementes 3 veränderbar. Je nach Art der Verwendung findenden
Verdrehsicherungselemente 10 ist es auch möglich, den Einsatz 6 innerhalb der Öffnung
7 nicht drehend auszubilden und das Wandelement 3 relativ zum Einsatz 6 zu verdrehen.
Dies ist abhängig von dem jeweiligen Konstruktionsprinzip der Pumpe.
[0014] Ein zwischen dem Wandelement 3 und der Auskleidung 11 angeordnetes Dichtelement 12
verhindert einen Druckaufbau im dazwischen befindlichen Raum 13. Damit wird ein eventuelles
Anpressen des Wandelementes 3 an die Schaufeln 14 des offenen Laufrades 2 verhindert.
Ursächlich für eine mögliche Anpressung wären der Druckunterschied zwischen der Öffnung
7 und dem einem Laufrad nachgeordneten Druckraum 15.
[0015] Bei der Montage der hier gezeigten Pumpe kann durch Verdrehung des Einsatzes 7 die
axiale Position des Wandelementes 3 verändert werden. Je nach Art des Anwendung findenden
Gehäuses bzw. des Laufrades kann ein bestimmungsgemäß gewünschter Abstand zwischen
einem Laufrad 2 und dem Wandelement 3 in einfachster Weise von außen eingestellt werden.
Aufgrund der radialen Dimensionierung des Einsatzes 6 kann dieser auch Verwendung
finden für Laufräder mit einem kleineren als dem hier gezeigten Eintrittsdurchmesser.
Somit besteht die Möglichkeit, innerhalb eines Gehäuses Laufräder mit verschiedenen
Durchmessern im Eintrittsbereich anzuordnen und durch unterschiedliche Einsätze 6
eine Optimierung der Zulaufverhältnisse herbeizuführen.
[0016] Von den verschiedenen Möglichkeiten der Übertragungsmittel 5 zwischen dem Wandelement
3 und dem Einsatz 6 hat sich als ein sehr einfaches Übertragungsmittel ein zwischen
diesen Teilen angeordnetes Gewinde herausgestellt. Das Wandelement 3 ist hier als
ein scheibenförmiges, ein offen ausgebildetes Laufrad 2 abdeckendes Element ausgebildet.
Die hier innerhalb des Gehäuses 1 angeordnete Auskleidung 11 schützt die metallischen
Gehäuseteile 1 a, 1 b vor einem Kontakt mit einem aggressiven Fördermedium. Der Einsatz
6 kann aber selbstverständlich auch bei einem nicht ausgekleideten Gehäuse Verwendung
finden. Als Material für die Auskleidung 11 können die üblichen Materialien Anwendung
finden. Bei der hier gezeigten Darstellung hat das Wandelement sowohl eine die Auskleidung
11 innerhalb des Gehäuses 1 sichernde Funktion als auch eine deckscheibende Funktion
gegenüber dem Laufrad 2.
[0017] Die Fig. 2 unterscheidet sich gegenüber der Fig. 1 durch die Verwendung eines geschlossenen
Laufrades 2 und der fehlenden Darstellung eines Wandelementes 3. Der auswechselbare
Einsatz 6 ragt mit seinem innerhalb des Gehäuses frei herausragenden Ende 16 in den
Saugmund 17 eines geschlossenen Laufrades 2 hinein. Das Ende 16 des Einsatzes 6 verfügt
in der Darstellung über ein Übertragungsmittel 5. Sollte dabei ein Außengewinde als
Übertragungsmittel dienen, so würden dessen Gewindespitzen die Dichtwirkung innerhalb
des Saugmundes verbessern. Mittels der hier gezeigten Lösung entfällt eine separate
Gehäusebearbeitung zur Aufnahme einer Spaltringdichtung. Die Herstellung eines separaten
Spaltringes kann ebenfalls entfallen, da dessen Funktion durch den Einsatz 6 übernommen
wird. Sollte nach einer gewissen Betriebszeit ein Verschleiß im Bereich des als Spaltdichtung
wirkenden Endes 16 des Einsatzes 6 feststellbar sein, dann kann durch einfachen Austausch
des Einsatzes 6 dieser Mißstand behoben werden. Auch bietet sich für einen Betreiber
einer derartigen Pumpe die Möglichkeit, durch Variation des Einsatzes ein Pumpengehäuse
für andere Anwendungsfälle Verwendung finden zu lassen. Dafür benötigt er dann nur
noch ein anderes Laufrad und einen dazu passenden Einsatz 6.
1. Pumpengehäuse in mehrteiliger Ausführung und mit darin angeordnetem Laufrad, bestehend
aus äußeren kräfteaufnehmenden Gehäuseteilen (1 a, 1 b) und einer inneren Auskleidung
(11), die Auskleidung (11) eine Flüssigkeitsberührung zwischen einem Fördermedium
und den kräfteaufnehmenden Gehäuseteilen ( 1 a, 1 b) verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Saugöffnung (7) in der Auskleidung (11) ein als auswechselbares
Bauteil ausgebildeter und dichtend am Pumpengehäuse anliegender Einsatz (6) angeordnet
ist, daß ein innerhalb des Pumpengehäuses befindliches Ende des Einsatzes (6) einem
Saugmund des Laufrades gegenüberliegt, und daß der Einsatz (6) als in der Saugöffnung
(7) angeordnetes Verstellmittel ausgebildet ist.
2. Pumpengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (6) als Auskleidungselement
ausgebildet ist.
3. Pumpengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem innerhalb
des Pumpengehäuses befindlichen Ende des Einsatzes (6) ein in seiner axialen Position
veränderbares Wandelement befestigt ist.
4. Pumpengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Einsatz (6) und einem damit verbundenen Wandelement (3) Übertragungsmittel (5)
angeordnet sind.
5. Pumpengehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandelement (3) mittels
der Übertragungsmittel (5) axial verschiebbar ist.
6. Pumpengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtmittel
(12) und/oder Verdrehsicherungselemente (10) zwischen Wandelement (3) und Pumpengehäuse
(1, 11) angeordnet sind.
7. Pumpengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem
Einsatz (6) ein Wandelement (3) an die Auskleidung (11) anpreßbar ist.
1. Pump casing of multipartite design and having an impeller arranged therein, comprising
external pulse-absorbing housing parts (1 a, 1 b) and an internal lining (11), the
lining (11) preventing liquid contact between a pumping medium and the pulse-absorbing
housing parts (1 a, 1 b), characterized in that an insert (6) constructed as an exchangeable
component and bearing sealingly against the pump casing is arranged in the lining
(11) in the region of the suction opening (7), in that an end of the insert (6) located
inside the pump casing is situated opposite a suction mouth of the impeller, and in
that the insert (6) is constructed as an adjusting means arranged in the suction opening
(7).
2. Pump casing according to Claim 1, characterized in that the insert (6) is constructed
as a lining element.
3. Pump casing according to Claim 1 or 2, characterized in that a wall element of variable
axial position is fastened to the end of the insert (6) located inside the pump casing.
4. Pump casing according to one of Claims 1 to 3, characterized in that transmitting
means (5) are arranged between the insert (6) and a wall element (3) connected thereto.
5. Pump casing according to Claim 4, characterized in that the wall element (3) can be
displaced axially by means of the transmitting means (5).
6. Pump casing according to one of Claims 1 to 5, characterized in that sealing means
(12) and/or elements (10) protecting against rotation are arranged between the wall
element (3) and pump casing (1, 11).
7. Pump casing according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a wall element
(3) can be pressed against the lining (11) by means of the insert (6).
1. Corps de pompe réalisé en plusieurs parties et avec une roue mobile disposée à l'intérieur,
se composant de parties de corps extérieures (1a, 1b) reprenant les efforts et d'un
garnissage intérieur (11), dans lequel le garnissage (11) empêche un contact liquide
entre un fluide de transport et les parties de corps (1a, 1b) reprenant les efforts,
caractérisé en ce qu'une garniture (6), constituant un composant interchangeable et
appliquée de façon étanche sur le corps de pompe, est disposée dans la région de l'ouverture
d'aspiration (7) dans le garnissage (11), en ce qu'une extrémité de la garniture (6)
se trouvant à l'intérieur du corps de pompe fait face à une embouchure d'aspiration
de la roue mobile, et en ce que la garniture (6) constitue un moyen de réglage disposé
dans l'ouverture d'aspiration (7).
2. Corps de pompe suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la garniture (6)
constitue un élément du garnissage.
3. Corps de pompe suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément de
paroi variable en position axiale est fixé sur l'extrémité de la garniture (6) se
trouvant à l'intérieur du corps de pompe.
4. Corps de pompe suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que des moyens de transmission (5) sont disposés entre la garniture (6) et un élément
de paroi (3) relié à celle-ci.
5. Corps de pompe suivant la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de paroi
(3) peut être déplacé axialement au moyen des moyens de transmission (5).
6. Corps de pompe suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que des moyens d'étanchéité (12) et/ou des éléments de calage contre la rotation (10)
sont disposés entre l'élément de paroi (3) et le corps de pompe (1, 11).
7. Corps de pompe suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
qu'un élément de paroi (3) peut être pressé contre le garnissage (11) avec la garniture
(6).

