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EP 0 798 694 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
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Anmeldetag: 20.03.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G10K 11/172 |
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Reinigbarer Schalldämpfer für tiefe Frequenzen
Cleanable low frequency sound attenuator
Atténuateur nettoyable de bruit aux fréquences basses
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
29.03.1996 DE 19612572
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.10.1997 Patentblatt 1997/40 |
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Patentinhaber: FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DER
ANGEWANDTEN FORSCHUNG E.V. |
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80636 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Fuchs, Helmut, Dr. Prof.
71093 Weil (DE)
- Brandstätt,Peter, Dipl.-Ing.
73650 Winterbach (DE)
- Heizmann, Markus, Dipl.-Ing.
79194 Freiburg (DE)
- Eckoldt, Dietmar, Dr.
71134 Aidlingen (DE)
- Rambausek, Norbert
71263 Weil der Stadt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 476 629 DE-B- 2 821 069
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DE-A- 3 807 680 FR-A- 873 027
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen reinigbaren Schalldämpfer für tiefe Frequenzen.
Stand der Technik
[0002] Kammer-Schalldämpfer (SD), z.B. DE 23 21 549 C2, sind vom Wirkprinzip her bekannt.
Damit eine breitbandige Wirkung der Lambda-Viertel- oder der Helmholtz-Resonatoren-SD
erzielt wird, werden in diese poröse Absorber eingebaut. Dem Stand der Technik entsprechend
sind das Glas- oder Mineralwollen, allgemein ausgedrückt silikatische faserige poröse
Absorber, oder Metallwollen, meist Edelstahlwolle. Diese porösen Absorber verlieren
bei Medien, die Schmutz enthalten, ihre akustischen Eigenschaften, weil der Schmutz
die Schutzschichten vor dem porösen Absorber (Lochbleche, Vliese, Glasseidengewebe)
und/oder den porösen Absorber selbst zusetzt. Wenn die akustisch wirksamen Hohlräume
durch Schmutz verschlossen werden, verliert der SD einen Teil seiner Wirkung und muß
gereinigt werden bzw. erneuert werden. Die Reinigung ist deshalb problematisch, weil
entweder faserförmige Absorber dabei ausgetragen werden oder die Reinigung nicht über
die gesamte Absorberdicke erfolgreich verläuft. Erfahrungsgemäß läßt die akustische
Wirksamkeit solcher dem Stand der Technik entsprechender SD mit der Betriebsstunden-Zahl
(Verschmutzung) und der Zahl der durchgeführten Reinigungen nach. Außerdem gibt es
andere (technologische) Nachteile je nach Art der Verschmutzung (z.B. Brand- und Explosionsgefahr).
[0003] In Kanälen mit rundem oder eckigem Querschnitt werden Medien (Gase) gefördert, die
neben Lärm auch Verschmutzungen transportieren. Diese Verschmutzungen reichern sich
mit der Zeit an herkömmlichen SD-Einbauten an deren akustisch aktiver Oberfläche und
im (porösen) akustisch wirksamen Material (Absorber) so stark an, daß die akustische
Wirksamkeit verlorengeht.
[0004] DE-A-2 821 069 offenbart einen Schalldämpfer für Abluft in Industrieanlagen bei dem
eine Waschvorrichtung für die Oberflächen von Schalldämpferkulissen angeordnet ist.
[0005] Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen
leicht reinigbaren Schalldämpfer gemäß Oberbegriff zu schaffen.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch einen Schalldämpfer nach Anspruch 1. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die Erfindung ist ein von Haus aus gegen Verschmutzung unempfindlicher SD, der keinerlei
akustisch wirksames poröses Absorptionsmaterial enthält. Er kann zusätzlich mit einer
mit Gas und/oder Flüssigkeit betriebenen Reinigungsanlage versehen werden, ohne daß
sich seine akustischen Eigenschaften dadurch verschlechtern. Dabei ist es möglich,
a) die einzelnen Teil des SD getrennt zu reinigen,
b) die Teile des SD gleichzeitig zu reinigen,
c) die Reinigung periodisch durchzuführen oder
e) auf eine Reinigung während des Betriebes der Anlage oder während Abstellzeiten
im Einbauzustand des SD ganz zu verzichten und diesen bei Bedarf auszubauen, zu reinigen
und dabei wieder einzubauen.
[0008] Anhand von Bild 1 soll die Wirksamkeit des SD erläutert werden:
In dem (runden oder eckigen) Kanal 1 wird über eine Länge L der SD mit gleichem Querschnitt
eingebaut oder der SD wird an ein Kanalende angebaut. Der Querschnitt ist über die
gesamte Länge des SD im allgemeinen konstant, damit der Druckverlust des SD gegenüber
dem strömenden Gas möglichst gering bleibt. Der innere die Strömung führende Kanal
2 des SD wird durch in Lochblech ausgeführte Kanalstücke 3 unterbrochen. Die Geometrie
dieser Lochbleche ist ein akustisch und aerodynamisch relevanter Parameter des SD.
Er ist durch die Größe des Lochbleches, den Lochflächenanteil, die Lochdurchmesser
und die Materialstärke des Lochbleches veränderbar. Durch die gelochte Wandung des
inneren Kanals werden außen angebrachte Hohlkammern 4 akustisch an den inneren Kanal
2 angekoppelt, aber gleichzeitig strömungstechnisch von diesem getrennt. Die akustischen
Parameter dieser Hohlkammern 4 sind ihre Länge (in Achsrichtung) und ihre Dicke (senkrecht
zur Achsrichtung). Weil die Kammern auf Grund ihrer Geometrie nicht breitbandig absorbieren,
müssen mehrere von ihnen so in Achsrichtung hintereinander angeordnet werden, daß
eine den akustischen Erfordernissen angepaßte Dämpfung erreicht wird, die auch breitbandig
sein kann.
[0009] Bild 2 zeigt beispielshaft die nach Norm bestimmte Einführungsdämpfung eines 4 m
langen Rohr-SD mit 400 mm Durchmesser des Innenrohres.
[0010] Weil diese Hohlkammern-SD kein Absorptionsmaterial wie der Stand der Technik enthalten,
ist eine Reinigung der Kammern 4 und der Lochbleche 3 möglich. Außerdem wird im erfindungsgemäßen
reinigbaren SD die Kammer nicht über eine
dünne Wand mit
mehreren Öffnungen akustisch an den das Medium leitenden Kanal angekoppelt, sondern über nur
eine Öffnung. Die Wand kann auch
dick sein. Die Dicke ist akustischer Auslegungs-Parameter. Große Wandstärken können z.B.
in SD für Tunnel-Abluft- und Zuluftanlagen auftreten, in denen die Kanäle gemauert
oder aus Beton hergestellt sein können. In Stahlblech wurde bisher die größte Wand-Dicke
mit 5 mm ausgeführt. Weiterhin müssen nach dem Stand der Erfindung die Öffnungen zueinander
einen Abstand von einem Viertel der Wellenlänge der zu bedämpfenden Frequenzen haben.
Auch hier unterscheidet sich der erfindungsgemäße reinigbare Schalldämpfer wesentlich
vom Stand der Technik, weil die Abstände der Öffnungen frei wählbar sind.
[0011] Für die Reinigung werden die Reinigungsmedien 8 /Luft, Gas, Dampf, Wasser, Reinigungsmittel)
den Kammern über außen (wie im Bild 1 dargestellt) oder in den Kammern oder im inneren
Kanal liegende Rohrleitungen zugeführt. In den Kammern können radial oder tangential
oder in beliebigem Winkel ausströmende, z.B. düsenförmige Öffnungen 9 das Reinigungs-Medium
8 gleichmäßig oder gezielt in die Kammern eindringen lassen. Es können auch siebähnliche
Auslässe statt Düsen als Leitungsenden, die in den Kammern 4 münden, vorgesehen sein.
An den Leitungsenden können auch bewegliche Düsen angeordnet sein, z.B. nach dem Rasensprengerprinzip
oder auch nach dem Prinzip für Sprinkler. Bei gasförmigen Reinigungsmitteln (z.B.
Druckluft) und staubförmigen, sich nicht verfestigenden Ablagerungen in den Kammern,
kann auf eine Entsorgungsleitung 6 verzichtet werden. Der aufgewirbelte Staub tritt
dann durch die Lochbleche in den inneren Kanal ein und wird dort mit dem Gasstrom
aus dem Bereich des SD hinausbefördert. Das gleiche gilt, wenn der SD ständig mit
einem Spülgas über die Reinigungsleitung 5 mit einem geringen Überdruck in den Kammern
gegenüber dem Innen-Kanal 2 versehen wird, so daß in den Löchern der Lochbleche stets
eine geringe Strömung von außen nach innen herrscht, so daß Schmutzpartikel nicht
in die Löcher oder über diese in die Kammern 4 eindringen können. Werden kondensierender
Dampf und/oder Reinigungs-Flüssigkeiten über die Reinigungsleitungen 5 den Kammern
4 zugeführt, kann auf die Entsorgungsleitung 6 nur in den Fällen verzichtet werden,
in denen die SD senkrecht angeordnet sind und die Lochbleche 3 sich an den unteren
Enden der Kammern 4 befinden, so daß die verschmutzte Reinigungsflüssigkeit durch
die Löcher nach unten in den Kanal 1 laufen und dort entsorgt werden kann. Die Reinigung
der Kammern wird entweder für jede einzeln über die Ventile 7 oder gruppenweise oder
gleichzeitig über alle Kammern vorgenommen.
[0012] Vorteile des erfindungsgemäßen reinigbaren Kanal-SD sind
- breitbandige, berechenbare Wirksamkeit, auch bei tiefen Frequenzen, siehe Bild 2,
- einfacher und kostengünstiger Aufbau. Der SD kann auch nur aus einem Material gefertigt sein, so daß er nach Gebrauch ohne Probleme rückgeführt werden
kann.
- Materialwahl nach den Anforderungen aus dem Medium, z.B. Stahl, Leichtmetall, Edelstahl,
Kunststoff, Glas, sowohl für die SD als auch für die Reinigungsanlage.
- Druckverlust gegenüber der gleich langen Rohrleitung ohne SD ist vernachlässigbar.
Im Rohr-SD-Prüfstand des Fraunhofer-Instituts für Bauphyik konnte der Druckverlust
des in Bild 2 gezeigten SD wegen Geringfügigkeit nicht bestimmt werden.
- Anregung der Kammern 4 durch Wirbel-Ablösung zu tonalen Komponenten (Orgelpfeifen-Effekt)
wird durch die Lochblech-Abdeckung 3 der Öffnungen zwischen innerem Kanal 2 und den
außen angeordneten Kammern 4 vermieden.
- Die SD können in Kanäle aller Druckstufen eingebaut werden, wenn sie entsprechend
dicht gefertigt und als Druckgefäße ausgelegt werden.
- Die SD können, ähnlich wie Kulissen-SD, nach allen Richtungen zu größeren Einheiten
zusammengefügt werden, um entsprechend hohe Gas-Durchsätze zu gewährleisten, oder
auch einzeln parallel zueinander betrieben werden.
- Durch optimierte Düsenanordnung (auch Mehrfachdüsen) läßt sich ein hoher Reinigungsgrad
erzielen.
- Der konstruktiven Vielfalt der Kammer-Anordnungen sind kaum Grenzen gesetzt.
Bild 3 zeigt, wie bei geringer zur Verfügung stehender SD-Länge die Kammern so angeordnet
werden können, daß der SD kurz und dafür dick wird.
Literatur:
[0013]
1) Brandstätt, P.; Eckoldt, D.; Heizmann, M.; Rambausek, N.: Rohrschalldämpfer für
tiefe Frequenzen. IBP-Mitteilungen (Entwurf)
2) Leistner, Ph.; Krüger, J.; Leistner, M.: Hybride Schalldämpfer - Hohe Dämpfung
bei tiefen Frequenzen. Zur Veröffentlichung vorgesehen in: Heizung Lüftung/Klima Haustechnik.
3) Heizmann, Markus: Mineralwollefreier Rohr-Schalldämpfer für tiefe Frequenzen. Diplomarbeit
an der Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik, 1995.
1. Reinigbarer Schalldämpfer für tiefe Frequenzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß
- in einem Kanal (1) gelochte Kanalstücke (3) vorgesehen sind und die Kanalstücke
(3) verschieden lang ausgeführt sind,
- die Kanalstücke (3) mit Kammern (4), die außen an dem Kanal (1) angeordnet sind,
in Verbindung stehen und die Kammern als Schalldämpfer ausgebildet sind,
- feste oder bewegliche Düsen (9) zur Reinigung der Kammern (4) in den Kammern vorgesehen
sind,
- und die Kammern (4) über steuerbare Ventile oder andere Stellglieder, z.B. Drehschieber
(7), mit Reinigungsmittelleitungen (8) in Verbindung stehen.
2. Reinigbarer Schalldämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Kanalstücke (3) einzeln reinigbar ausgeführt sind.
3. Reinigbarer Schalldämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigung kontinuierlich oder periodisch durchführbar ist.
4. Reinigbarer Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanäle (1) und/oder Kanalstücke (3) aus Blech, Kunststoff oder anderen festen
Materialien wie Beton oder Mauerwerk bestehen.
5. Reinigbarer Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke der Kammern (4) in Abhängigkeit der akustischen Parameter ausgelegt
ist.
6. Reinigbarer Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längen der Kammern (4) nach dem Lambda-Viertel-Prinzip oder Helmholtz-Prinzip
ausgebildet sind.
7. Reinigbarer Schalldämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungsanlagen (5 - 9) fest installiert oder verfahrbar ausgebildet sind.
8. Reinigbarer Schalldämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammern (4) über die Reinigungsleitungen (5 und 6) miteinander akustisch verbunden
sind.
9. Reinigbarer Schalldämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungsleitungen (5 und 6) durch die Stellglieder (7) akustisch verschlossen
werden.
10. Reinigbarer Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 - 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnitte in ihrer Form beliebig sind (rund, rechteckig, vieleckig) und kombinierbar
sind, z.B. Kanal (1) und innerer Kanal (2) quadratisch, Kammern (4) außen rund.
1. Cleanable sound attenuator for low frequencies,
characterised in that
· perforated duct sections (3) are provided in a duct (1) and the duct sections (3)
are configured with different lengths,
· the duct sections (3) connect with chambers (4) disposed externally on the duct
(1) and the chambers are configured as sound attenuators,
· fixed or movable nozzles (9) are provided in the chambers for cleaning the chambers
(4),
· and the chambers (4) connected to cleaning agent pipes (8) via controllable valves
or other final control elements, e.g. rotary slide valves (7).
2. Cleanable sound attenuator according to Claim 1, characterised in that the duct sections (3) are also configured to be individually cleanable.
3. Cleanable sound attenuator according to Claim 1, characterised in that cleaning may be conducted continuously or periodically.
4. Cleanable sound attenuator according to one of Claims 1 - 3, characterised in that the ducts (1) and/or duct sections (3) are made of sheet metal, plastic or other
solid materials such as concrete or masonry.
5. Cleanable sound attenuator according to one of Claims 1 - 4, characterised in that the wall thickness of the chambers (4) is defined as a function of the acoustic parameters.
6. Cleanable sound attenuator according to one of Claims 1 - 5, characterised in that the lengths of the chambers (4) are configured according to the quarter-wave principle
or Helmholtz principle.
7. Cleanable sound attenuator according to Claim 1, characterised in that the cleaning installations (5 - 9) are fixedly installed or configured to be transportable.
8. Cleanable sound attenuator according to Claim 1, characterised in that the chambers (4) are acoustically connected to one another via the cleaning pipes
(5 and 6).
9. Cleanable sound attenuator according to Claim 1, characterised in that the cleaning pipes (5 and 6) are acoustically sealed by the final control elements
(7).
10. Cleanable sound attenuator according to Claims 1 - 9, characterised in that the cross-sections are of any desired shape (round, rectangular, polygonal) and may
be combined as desired, e.g. duct (1) and inner duct (2) square, chambers (4) round
on the outside.
1. Atténuateur de bruit nettoyable pour basses fréquences,
caractérisé en ce que
- dans une canalisation (1) des tronçons de canalisation (3) sont prévus et
- les tronçons de canalisation (3) sont exécutés avec différentes longueurs,
- les tronçons de canalisation (3) sont en liaison avec des chambres (4), qui sont
disposées en dehors sur la canalisation (1) et les chambres sont sous la forme d'atténuateurs
de bruit,
- des tuyères fixes ou mobiles (9) sont prévues dans les chambres pour le nettoyage
des chambres (4),
- et les chambres (4) sont en liaison, par des vannes contrôlables ou d'autres organes
de commande, par exemple des vannes à commande tournante (7), avec des conduites d'agents
de nettoyage (8).
2. Atténuateur de bruit nettoyable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les tronçons de canalisation (3) sont exécutés de façon à être nettoyables individuellement.
3. Atténuateur de bruit nettoyable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le nettoyage peut être effectué de façon continue ou périodiquement.
4. Atténuateur de bruit nettoyable selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les canalisations (1) et/ou les tronçons de canalisation (3) se composent de tôle,
de plastique ou d'autres matières solides comme le béton ou la maçonnerie.
5. Atténuateur de bruit nettoyable selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'épaisseur des parois des chambres (4) est conçue en fonction des paramètres acoustiques.
6. Atténuateur de bruit nettoyable selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les longueurs des chambres (4) sont formées d'après le principe de lambda/4 ou le
principe de Helmholtz.
7. Atténuateur de bruit nettoyable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les installations de nettoyage (5 à 9) sont installées à demeure ou sont mobiles.
8. Atténuateur de bruit nettoyable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les chambres (4) sont reliées ensemble acoustiquement par les conduites de nettoyage
(5 et 8).
9. Atténuateur de bruit nettoyable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les conduites de nettoyage (5 et 6) sont fermées acoustiquement par les organes de
commande (7).
10. Atténuateur de bruit nettoyable selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
les sections sont de forme quelconque (ronde, rectangulaire, polygonale) et sont combinables,
par exemple la canalisation (1) et la canalisation intérieure (2) carrées, les chambres
(4) extérieurement rondes.