| (19) |
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(11) |
EP 0 799 437 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.1998 Patentblatt 1998/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.12.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9501/818 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9620/428 (04.07.1996 Gazette 1996/30) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR ENTWICKLUNG EINES ZAHNRÖNTGENFILMS
DEVICE FOR DEVELOPING A DENTAL X-RAY FILM
DISPOSITIF POUR DEVELOPPER UN FILM DE PHOTOGRAPHIE DENTAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
23.12.1994 DE 4446247
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.10.1997 Patentblatt 1997/41 |
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Patentinhaber: Welp, Ulrich |
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61231 Bad Nauheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Welp, Ulrich
61231 Bad Nauheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schlagwein, Udo, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Frankfurter Strasse 34 61231 Bad Nauheim 61231 Bad Nauheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 092 DE-B- 1 226 881
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CH-A- 351 495 FR-A- 2 604 265
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entwicklung eines Zahnröntgenfilms, welcher
in einer zwei Abdeckflächen aufweisenden Lichtschutzhülle verpackt ist, bei der an
den Abdeckflächen an einer der Verpackung gemeinsamen Kante jeweils eine Aufreißlasche
angeformt ist und die Abdeckflächen an ihren beiden parallel zu der Kante mit der
jeweiligen Aufreißlasche verlaufenden Kanten leicht auseinandereißbar miteinander
verbunden sind, wobei die Vorrichtung einen Entwicklungsbehälter mit einem Entwicklungsrahmen
unterhalb eines Eingabeschlitzes aufweist, in welchem der Zahnröntgenfilm einzusetzen
ist.
[0002] Die gebräuchlichen Zahnröntgenfilme sind bislang gemeinsam mit einer Bleifolie, einem
Trennkarton und einem umgebenden Schwarzpapier in einer taschenartigen Verpackung
aus Kunststoff licht- und mundspeicheldicht untergebracht. Der Trennkarton ist zwischen
der Bleifolie und dem Zahnröntgenfilm angeordnet, um den Zahnröntgenfilm vor Berührung
mit der Bleifolie zu schützen. Anderenfalls würde diese Flecken auf dem Zahnröntgenfilm
erzeugen. Das Schwarzpapier schützt vor Lichteinfall.
[0003] Wenn der belichtete Zahnröntgenfilm entwickelt werden soll, muss man ihn zunächst
in einem abgedunkelten Raum der Verpackung entnehmen. Das Entnehmen der für Erwachsene
nur 30 x 40 mm und für Kinder sogar nur 22 x 30 mm großen Zahnröntgenfilme im Dunklen
aus der Verpackung bereitet Schwierigkeiten; denn die Verpackungen sind aufwendig
und unterschiedlich gestaltet und nicht leicht zu öffnen, weil sie den Film vor Lichteinfall
und vor Mundfeuchtigkeit schützen müssen. Weiterhin muss beim Auspacken darauf geachtet
werden, dass man zum Entwickeln den Zahnröntgenfilm von der lose in der Verpackung
sitzenden Bleifolie, dem Trennkarton und Schwarzpapier befreit. Ein automatisches
Auspacken der Zahnröntgenfilme ist bei den bekannten Verpackungen wegen ihrer aufwendigen
und komplizierten unterschiedlichen Gestaltung nicht möglich.
[0004] Die bekannten Verpackungen haben jedoch nicht nur den Nachteil, dass man sie nur
umständlich handhaben kann. Sie sind auch aus Gründen des Umweltschutzes und der Schonung
von Ressourcen nicht optimal. Weil in jeder Verpackung eine Bleifolie vorhanden ist,
fällt mit jedem Auspacken eines Zahnröntgenfilms eine solche Bleifolie als Abfall
an. Aus Kostengründen bildet man deshalb die Bleifolie relativ dünnwandig aus, was
jedoch den Nachteil hat, dass sie nur 20 - 40% der Röntgenstrahlen absorbiert und
deshalb nur einen unvollkommenen Schutz vor Röntgenstrahlung bietet. Die äußere Verpackung
besteht üblicherweise aus Polyethylen und darf deshalb genau wie die Bleifolie nicht
zusammen mit Trennkarton und Schwarzpapier entsorgt werden. Meist wird jedoch aus
Bequemlichkeit die gesamte Verpackung mit der Bleifolie und dem Polyethylenteil in
den Papierkorb geworfen.
[0005] Nach dem Auspacken des Zahnröntgenfilmes bereitet sein Einsetzen in den Entwicklungsrahmen
der Entwicklungsvorrichtung zusätzliche Schwierigkeiten, weil diese Arbeit ebenfalls
im Dunklen erfolgen muss. Meist wird der Zahnröntgenfilm an einer Ecke am Entwicklungsrahmen
festgeklammert. Dabei kommt es leicht vor, dass in den Bildbereich hineingeklammert
wird, so dass ein Teil des Bildinhaltes verlorengeht. Das anschließende Entwickeln
und Fixieren des Zahnröntgenfilms erfolgt mit den bekannten Vorrichtungen häufig hinsichtlich
Bewegung und Temperatur der Bäder nicht optimal. Dadurch entstehen oftmals Röntgenbilder
von ungenügender Qualität.
[0006] Während die Entwicklung von Zahnröntgenfilmen in vielen zahnärztlichen Praxen in
kleinen, verdunkelten und zuweilen schlecht belüfteten Räumen mit umständlich zu handhabenden
Entwicklungsgeräten erfolgt, sind in der Mikrofilmtechnik einfach zu handhabende,
kleinvolumige Entwicklungsvorrichtungen bekannt, welche mit Fixierentwickler arbeiten
können. Als Beispiel für den Stand der Technik sei auf die DE-B-11 46 353 verwiesen.
Diese Schrift zeigt eine Entwicklungsbox, auf welche lichtdicht eine Kassette mit
dem zu entwickelnden Film gesetzt wird. Dieser Film rutscht nach dem Öffnen der Kassette
in einen Filmrahmen und gelangt dann in den Behälter. Eine solche Entwicklungsvorrichtung
ist jedoch für Zahnröntgenfilme nicht geeignet, weil diese beim Röntgen in einer möglichst
flachen und natürlich kostengünstigen Verpackung untergebracht sein müssen, während
die Filme bei der vorgenannten Entwicklungsvorrichtung aus einer Kamera jeweils in
die Kassette laufen. Die Kassette ist also keine Verpackung, sondern ein immer wieder
zu verwendendes Bauteil.
[0007] Die CH-A-351 495 beschreibt eine Verpackung für einen Zahnröntgenfilm, welcher in
einer Lichtschutzhülle untergebracht ist, die ihrerseits in einer leicht zu öffnenden
Außenhülle angeordnet ist.
[0008] Aufreißlaschen sind bei Klarsichthüllen für Zahnröntgenfilme in der EP-A-0 363 092
beschrieben.
[0009] Eine Vorrichtung zum Entwickeln von Blattfilmen für die Strahlenschutzmessung ist
in der DE-B-12 26 881 beschrieben. Bei der in dieser Schrift erläuterten Vorrichtung
hat ein Entwicklungsbehälter ein satteldachförmiges Oberteil, auf dessen First der
Eingabeschlitz verläuft.
[0010] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zur Entwicklung eines
zunächst in der eingangs genannten Verpackung enthaltenen Zahnröntgenfilms zu schaffen.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Entwicklungsvorrichtung
oberhalb des in den Entwicklungsbehälter hineinführenden Eingabeschlitzes und fluchtend
mit diesem in einem Schleusenkörper einen Einführschacht für die Verpackung mit dem
Zahnröntgenfilm hat, welcher zu einer Einführseite hin offen ist, die quer zur Ebene
der Einführrichtung des Zahnröntgenfilms in den Entwicklungsbehälter und rechtwinklig
zur Oberseite des Entwicklungsbehälters liegt, und in welchen von entgegengesetzten
Seiten her jeweils ein Schlitz zum Aufnehmen jeweils einer Aufreißlasche der Verpackung
mündet, wobei diese beiden Schlitze zugleich zu der Einführseite hin offen sind.
[0012] Bei einer solchen Vorrichtung kann man die Lichtschutzhülle bei Tageslicht von der
Einführseite her so in den Einführschacht einschieben, dass die Aufreißlaschen in
entgegengesetzte Richtungen aus den Schlitzen ragen. Dann braucht man nur noch an
den beiden Aufreißlaschen zu ziehen, wodurch die Lichtschutzhülle aufgerissen wird
und der Zahnröntgenfilm durch den Eingabeschlitz in den Entwicklungsrahmen fällt.
[0013] Durch diese erfindungsgemäße Vorrichtung wird das Einrichten einer Dunkelkammer oder
eines verdunkelten Raumes unnötig. Auch entfällt der Zeitverlust, der bisher durch
den Transport des verpackten Zahnröntgenfilms zur Dunkelkammer und durch das dortige
umständliche Auspacken des Zahnfilms, seine komplizierte Handhabung beim Entwickeln
sowie durch den Transport des entwickelten Zahnfilms auftrat.
[0014] Der Schleusenkörper ist beim Aufreißen der Lichtschutzhülle zuverlässig lichtdicht,
ohne dass es hierzu einer aufwendigen Gestaltung des Schleusenkörpers bedarf, wenn
gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung der Schleusenkörper an der Einführseite
eine im geschlossenen Zustand den Einführschacht und die beiden Schlitze lichtdicht
abdeckende Klappe aufweist.
[0015] Die Lichtschutzhülle kann beim Aufreißen nach oben hin aus dem Einführschacht herausragen.
Dann benötigt man für den Schleusenkörper eine geringere Höhe als es der Länge des
Zahnröntgenfilms entspricht. Eine besonders sichere Lichtdichtigkeit ergibt sich jedoch,
wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung der Einführschacht an der der
Oberseite des Schleusenkörpers der dem Entwicklungsbehälter abgewandten Seite geschlossen
ist.
[0016] Eine alternative Ausführungsform der Vorrichtung zur Entwicklung eines zunächst in
der vorgenannten Verpackung verpackten Zahnröntgenfilms, welche einen Entwicklungsbehälter
mit einem Entwicklungsrahmen unterhalb eines Einführschlitzes aufweist, in welchem
der Zahnröntgenfilm einzusetzen ist, besteht darin, dass die Entwicklungsvorrichtung
zu beiden Seiten des Eingabeschlitzes zwei parallel zueinander angeordnete, antreibbare
Walzen hat, welche zum Verbinden mit den Aufreißlaschen der Verpackung ausgebildet
sind.
[0017] Auch eine solche Vorrichtung macht es nicht mehr erforderlich, den Zahnröntgenfilm
im Dunklen auszupacken und in den Entwicklungsbehälter zu geben, vielmehr kann die
Vorrichtung genau wie die zuerst genannte bei Licht in den üblichen Praxisräumen benutzt
werden.
[0018] Besonders einfach ist die Vorrichtung gestaltet, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung
der Erfindung eine der Walzen durch ein Handrad antreibbar ist und beide Walzen jeweils
ein Zahnrad oder Reibrad aufweisen, welche miteinander in Eingriff stehen.
[0019] Der Röntgenfilm kann zusammen mit dem Entwicklungsrahmen nach seiner Entwicklung
in ein Wasserbad und eine Warmluftkammer gestellt werden, so dass er besonders bequem
zu handhaben ist, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung der Entwicklungsrahmen
mittels einer Rastverbindung leicht lösbar unterhalb des Eingabeschlitzes angeordnet
ist.
[0020] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind eine Verpackung und zwei Entwicklungsvorrichtungen nach der
Erfindung in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. In ihr
zeigen die
- Fig. 1
- einen senkrechten Schnitt durch eine vollständige Verpackung,
- Fig.2
- eine Ansicht einer Lichtschutzhülle der Verpackung,
- Fig.3
- eine Seitenansicht der Hülle während ihres Aufreißens,
- Fig.4
- eine perspektivische Ansicht eines Deckels eines Entwicklungsbehälters nach der Erfindung,
- Fig.5
- eine Seitenansicht des Deckels mit einem Entwicklungsrahmen,
- Fig.6
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Deckels des Entwicklungsbehälters.
[0021] Die in Figur 1 gezeigte Verpackung hat eine äußere Röntgenschutzhülle 1, die vorzugsweise
aus Polypropylen besteht und wasserfest sein muss. Fest mit einer inneren Wandfläche
der Röntgenschutzhülle 1 verbunden ist eine Bleifolie 2, welche dick genug sein soll,
um beim Röntgen für den Patienten einen wirksamen Strahlenschutz zu bilden. Im Inneren
der Röntgenschutzhülle 1 befindet sich ein Zahnröntgenfilm 3, der von einer Lichtschutzhülle
4 umgeben ist. Die Röntgenschutzhülle 1 ist beispielsweise an einer Seite so ausgebildet,
dass man sie ohne Zerstörung öffnen und wieder verschließen kann, um ihr den Zahnröntgenfilm
3 mit der Lichtschutzhülle 4 entnehmen zu können.
[0022] Die Figur 2 zeigt die Lichtschutzhülle 4 von ihrer Breitseite. Deshalb sieht man
eine Abdeckfläche 5, hinter der der Zahnröntgenfilm 3 angeordnet ist. In Figur 2 gesehen
hinter dem Zahnröntgenfilm 3 befindet sich eine weitere Abdeckfläche 6, die in Figur
3 zu sehen ist. An der Abdeckfläche 5 ist eine Aufreißlasche 7 angeformt. Wie Figur
3 erkennen lässt, weist die Abdeckfläche 6 eine entsprechende Aufreißlasche 8 auf.
Zieht man die Aufreißlaschen 7, 8, wie das in Figur 3 zu sehen ist, auseinander, dann
reißt man die Abdeckflächen 5, 6 auseinander, so dass der Zahnröntgenfilm 3 von der
Lichtschutzhülle 4 freikommt und nach unten hin aus ihr herausfällt.
[0023] Die Figur 4 zeigt perspektivisch einen Deckel 9 einer Entwicklungsvorrichtung, welcher
auf einen teilweise dargestellten Entwicklungsbehälter 10 von oben her aufgesetzt
ist und auf dem ein Schleusenkörper 11 angeordnet ist. Dieser Schleusenkörper 11 hat
einen Einführschacht 12, welcher mit einem Eingabeschlitz 13 im Deckel 9 fluchtet.
Der Einführschacht 12 ist nach oben hin, aber auch zu einer Einführseite 14 des Schleusenkörpers
11 hin offen. Diese Einführseite 14 ist rechtwinklig zur Ebene des Deckels 9 ausgerichtet
und befindet sich an einer Schmalseite des Eingabeschlitzes 13.
[0024] In den Einführschacht 12 führt von entgegengesetzten Seiten jeweils ein Schlitz 15,
16. Beide Schlitze 15, 16 sind zugleich zur Einführseite 14 hin offen. Eine in Figur
4 offen dargestellte Klappe 17 vermag um eine Scharnierachse 18 verschwenkt zu werden,
so dass sie im geschlossenen Zustand gegen die Einführseite 14 lichtdicht anliegt.
[0025] Zum Entwickeln eines Zahnröntgenfilms 3 schiebt man bei Licht die Lichtschutzhülle
4 mit dem Zahnröntgenfilm 3 von der Einführseite 14 her so in den Einführschacht 12,
dass seine beiden Aufreißlaschen 7, 8 in die Schlitze 15, 16 zu liegen kommen und
aus ihnen in Figur 2 gesehen nach rechts und links herausragen. Dann schließt man
die Klappe 17. Anschließend zieht man an den beiden Aufreißlaschen 7, 8, wodurch die
Lichtschutzhülle 4 aufgerissen wird und der Zahnröntgenfilm 3 nach unten durch den
Eingabeschlitz 13 in den Entwicklungsbehälter 10 zu fallen vermag.
[0026] Die Figur 5 zeigt, dass an der Unterseite des Deckels 9 ein Entwicklungsrahmen 19
durch eine zwei Federelemente 20, 21 aufweisende Rastverbindung gehalten ist. Dieser
Entwicklungsrahmen 19 ist so bemessen, dass ein über den Schleusenkörper 11 eingebrachter
Zahnröntgenfilm 3 bis gegen das untere Ende des Entwicklungsrahmens 19 rutscht.
[0027] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 6 befindet sich der Eingabeschlitz 13 im Deckel
9 zwischen zwei jeweils in einer Deckelmulde 22, 23 angeordneten Walzen 24, 25. Die
Walze 24 kann mittels eines Handrades 26 gedreht werden. Zahnräder 27, 28 übertragen
diese Drehbewegung auf die andere Walze 25.
[0028] Wenn man in dem Entwicklungsbehälter 10 einen Zahnröntgenfilm 3 entwickeln will,
dann setzt man die Lichtschutzhülle 4 mit dem Zahnröntgenfilm 3 auf den Eingabeschlitz
13 und befestigt die Aufreißlaschen 7, 8 an den Walzen 24, 25. Dann dreht man am Handrad
26, wodurch die Aufreißlaschen 7, 8 zunehmend auf den Walzen 24, 25 aufgewickelt werden
und die Lichtschutzhülle 4 aufgerissen wird, so dass der Zahnröntgenfilm 3 in das
Innere des Entwicklungsbehälters 10 fällt. Dabei wird er in vertikale Nuten eines
Entwicklungsrahmens aufgenommen, der dem Entwicklungsrahmen 19 nach Figur 5 entspricht.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Röntgenschutzhülle
- 2
- Bleifolie
- 3
- Zahnröntgenfilm
- 4
- Lichtschutzhülle
- 5
- Abdeckfläche
- 6
- Abdeckfläche
- 7
- Aufreißlasche
- 8
- Aufreißlasche
- 9
- Deckel
- 10
- Entwicklungsbehälter
- 11
- Schleusenkörper
- 12
- Einführschacht
- 13
- Eingabeschlitz
- 14
- Einführseite
- 15
- Schlitz
- 16
- Schlitz
- 17
- Klappe
- 18
- Scharnierachse
- 19
- Entwicklungsrahmen
- 20
- Federelement
- 21
- Federelement
- 22
- Deckelmulde
- 23
- Deckelmulde
- 24
- Walze
- 25
- Walze
- 26
- Handrad
- 27
- Zahnrad
- 28
- Zahnrad
1. Vorrichtung zur Entwicklung eines Zahnröntgenfilms (3), welcher in einer zwei Abdeckflächen
(5, 6) aufweisenden Lichtschutzhülle (4) verpackt ist, bei der an den Abdeckflächen
(5, 6) an einer der Verpackung gemeinsamen Kante jeweils eine Aufreißlasche (7, 8)
angeformt ist und die Abdeckflächen (5, 6) an ihren beiden parallel zu der Kante mit
der jeweiligen Aufreißlasche (7, 8) verlaufenden Kanten leicht auseinandereißbar miteinander
verbunden sind, wobei die Vorrichtung einen Entwicklungsbehälter (10) mit einem Entwicklungsrahmen
(19) unterhalb eines Eingabeschlitzes (13) aufweist, in welchem der Zahnröntgenfilm
(3) einzusetzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungsvorrichtung oberhalb des in den Entwicklungsbehälter (10) hineinführenden
Eingabeschlitzes (13) und fluchtend mit diesem in einem Schleusenkörper (11) einen
Einführschacht (12) für die Verpackung mit dem Zahnröntgenfilm (3) hat, welcher zu
einer Einführseite (14) hin offen ist, die quer zur Ebene der Einführrichtung des
Zahnröntgenfilms (3) in den Entwicklungsbehälter (10) und rechtwinklig zur Oberseite
des Entwicklungsbehälters (10) liegt, und in welchen von entgegengesetzten Seiten
her jeweils ein Schlitz (15, 16) zum Aufnehmen jeweils einer Aufreißlasche (7, 8)
der Verpackung mündet, wobei diese beiden Schlitze (15, 16) zugleich zu der Einführseite
(14) hin offen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleusenkörper (11) an der Einführseite (14) eine im geschlossenen Zustand
den Einführschacht (12) und die beiden Schlitze (15, 16) lichtdicht abdeckende Klappe
(17) aufweist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführschacht (12) an der der Oberseite des Entwicklungsbehälters (10)
abgewandten Seite des Schleusenkörpers (11) geschlossen ist.
4. Vorrichtung zur Entwicklung eines Zahnröntgenfilms (3), welcher in einer zwei Abdeckflächen
(5, 6) aufweisenden Lichtschutzhülle (4) verpackt ist, bei der an den Abdeckflächen
(5, 6) an einer der Verpackung gemeinsamen Kante jeweils eine Aufreißlasche (7, 8)
angeformt ist und die Abdeckflächen (5, 6) an ihren beiden parallel zu der Kante mit
der jeweiligen Aufreißlasche (5, 6) verlaufenden Kanten leicht auseinandereißbar miteinander
verbunden sind, wobei die Vorrichtung einen Entwicklungsbehälter (10) mit einem Entwicklungsrahmen
(19) unterhalb eines Eingabeschlitzes (13) aufweist, in welchem der Zahnröntgenfilm
(3) einzusetzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu beiden Seiten des Eingabeschlitzes (13) zwei parallel zueinander angeordnete,
antreibbare Walzen (24, 25) hat, welche zum Verbinden mit den Aufreißlaschen (7, 8)
der Verpackung ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Walzen (24) durch ein Handrad (26) antreibbar ist und beide Walzen
(24, 25) jeweils ein Zahnrad (27, 28) oder Reibrad aufweisen, welche miteinander in
Eingriff stehen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Entwicklungsrahmen (19) mittels einer Rastverbindung (Federelemente 20,
21) leicht lösbar unterhalb des Eingabeschlitzes (13) angeordnet ist.
1. Device for developing a dental X-ray film (3) packaged in a light-protection wrapper
(4) which comprises two covering faces (5, 6), in which a respective tear-open tab
(7, 8) is formed on the covering faces (5, 6) on an edge common to the packaging and
the covering faces (5, 6) are connected to one another at their two edges extending
parallel to the edge with the respective tear-open tab (7, 8) so that they can easily
be torn apart, wherein the device comprises a development container (10) with a development
frame (19) beneath an input slot (13) in which the dental X-ray film (3) is to be
inserted, characterized in that the development device has, above the inlet slot (13)
leading into the development container (10) and aligned therewith in a sluice member
(11), an entry duct (12) for the packaging with the dental X-ray film (3) which is
open toward an entry side (14), is located transversely to the plane of the entry
direction of the dental X-ray film (3) into the development container (10) and at
right angles to the upper side of the development container (10) and into which there
opens from opposite sides a respective slot (15, 16) for receiving a respective tear-open
tab (7, 8) of the packaging, these two slots (15, 16) at the same time being open
to the entry side (14).
2. Device according to claim 1, characterized in that, on the entry side (14), the sluice
member (11) has a flap (17) which covers the entry duct (12) and the two slots (15,
16) in a light-proof manner in the closed state.
3. Device according to claims 1 or 2, characterized in that the entry duct (12) is closed
on the side of the sluice member (11) remote from the upper side of the development
container (10).
4. Device for developing a dental X-ray film (3) packaged in a light-protection wrapper
(4) which comprises two covering faces (5, 6), in which a respective tear-open tab
(7, 8) is formed on the covering faces (5, 6) on an edge common to the packaging and
the covering faces (5, 6) are connected to one another at their two edges extending
parallel to the edge with the respective tear-open tab (7, 8) so that they can easily
be torn apart, wherein the device comprises a development container (10) with a development
frame (19) beneath an input slot (13) in which the dental X-ray film (3) is to be
inserted, characterized in that it has, on both sides of the inlet slot (13), two
drivable rollers (24, 25) which are arranged parallel to one another and are designed
for connection to the tear-open tabs (7, 8) of the packaging.
5. Device according to claim 4, characterized in that one of the rollers (24) can be
driven by a hand wheel (26) and the two rollers (24, 25) each comprise a gear-wheel
(27, 28) or friction wheel which engage with one another.
6. Device according to claims 4 or 5, characterized in that the development frame (19)
is arranged readily releasably beneath the inlet slot (13) by means of a catch connection
(spring elements 20, 21).
1. Disposition pour le développement d'un film radiographique dentaire (3) emballé dans
une gaine (4), étanche à la lumière et présentant deux faces de recouvrement (5,6),
qui comportent chacune, formée sur une arrête commune avec l'emballage, une languette
de déchirement (7, 8) tandis que lesdites faces de recouvrement (5,6) sont reliées
mutuellement de manière facilement séparable par déchirement sur leurs arrêtes s'étendant
parallèlement à celle munie de la languette (7,8) respectivement, le dispositif étant
pourvu d'un récipient (10) comportant un cadre de développement (19) placé sous une
fente d'introduction (13) dans lequel devra être inséré le film radiographique dentaire,
caractérisé en ce que le dispositif de développement possède un puits d'introduction
(12) pour l'emballage contenant le film (3) qui est situé au-dessus de la fente (13)
conduisant dans le récipient (10) et aligné sur celle-ci à l'intérieur d'un sas (11),
ledit puits (12) étant ouvert en direction d'une face d'introduction (14) qui se situe
transversalement au plan de la direction d'introduction du film (3) dans le récipient
(10) est perpendiculairement supérieure à la face dudit réservoir (10), et dans lequel
puits (12) débouchent, venant de côtés opposés respectivement, des fentes (15, 16)
chacune destinée à recevoir respectivement une languette de déchirement (7,8) de l'emballage,
ces deux fentes (15,16) étant en même temps ouvertes en direction de la face (14)
d'introduction.
2. Dispositif selon la revendication 1 caractérisée en ce que le sas (11) présente sur
la face (14) d'introduction un clapet (17) qui à l'état fermé recouvre de manière
opaque à la lumière le puits (12) et les deux fentes (15,16).
3. Dispositif selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que le puits d'introduction
(12) est fermé sur le côté du sas (11) opposé à la face supérieure du récipient de
développement (10).
4. Dispositif pour le développement d'un film radiographique dentaire (3) conforme au
préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que ce dispositif présente des
deux côtés de la fente d'introduction (13) deux rouleaux (24,25) entraînables, disposés
parallèlement l'un à l'autre, la conformation de ces rouleaux étant prévue pour assurer
la liaison avec la languette de déchirement (7,8) de l'emballage.
5. Dispositif selon la revendication 4 caractérisé en ce que l'un des rouleaux (24) est
entraînable par un volant (26) et que les deux rouleaux (24,25) présentent chacun
une roue dentée (27,28) ou une roue à friction, ces roues étant mutuellement en prise.
6. Dispositif selon les revendications 4 ou 5 caractérisé en ce que le cadre de développement
(19) est disposé sous la fente d'introduction (13), de manière facilement amovible
au moyen d'une liaison à en cliquetage (éléments à ressort (20,21)).