[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufspulmaschine zum Aufspulen eines kontinuierlich anlaufenden
Fadens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Aufspulen eines
kontinuierlich anlaufenden Fadens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 17.
[0002] Eine derartige Aufspulmaschine ist aus der Offenlegungsschrift DE 43 21 111 bekannt.
[0003] Bei der bekannten Aufspulmaschine sind die Spulspindeln an Lagerschwingen drehbar
gelagert, wobei die Lagerschwingen mittels Drehgelenken an einem Spulrevolver befestigt
sind. Die Spulspindeln werden durch Drehung des Spulrevolvers abwechselnd von einem
Aufspulbereich in einen Wechselbereich gefahren. Dabei werden die Spulspindeln zum
Aufspulen in einer inneren Position auf dem Spulrevolver an einen Anschlag gehalten
und zum Spulenwechsel radial nach außen in eine äußere Position gefahren. Hierbei
ist die Zeit zum Wechseln der Vollspulen aus einer feststehenden Position abhängig
von der Aufspulgeschwindigkeit und der Ausweichbewegung der Andrückwalze. Bei den
üblichen hohen Aufspulgeschwindigkeiten von > 6.000 m/Min. und einer feststehenden
Andrückwalze ergeben sich somit sehr kurze Wechselzeiten.
[0004] Aus der US-PS 4,298,171 ist eine Aufspulmaschine bekannt, bei der die Spulspindeln
ebenfalls an Lagerschwingen drehbar gelagert sind und wobei die Lagerschwingen ihrerseits
mittels Drehgelenken an dem Spulrevolver befestigt sind. Hierbei wird die Spulspindel
im Aufspulbereich mittels der Lagerschwinge in eine Position am Spulrevolver gebracht,
die gewährleistet, daß die Spulspindel mitteils einer angetriebenen Friktionswalze
zum Aufwickeln des Fadens angetrieben wird. Der Spulrevolver wird sodann mit wachsendem
Spulendurchmesser der gebildeten Spule gegen ein auf ihn einwirkendes Drehmoment verschwenkt.
Aufgrund der feststehenden Friktionswalze kommt es sehr schnell zu einer Kollision
zwischen der Vollspule im Wechselbereich und der zu bildenden Spule im Aufspulbereich.
[0005] Bei den bekannten Aufspulmaschinen wird beim Aufspulen der Achsabstand zwischen der
Andrückwalze bzw. Friktionswalze und der Spulspindel durch Drehung des Spulrevolvers
vergrößert. Dabei wird die Spulspindel auf einer definierten kreisförmigen Spindelführungsbahn
geführt. Mit zunehmendem Achsabstand bzw. wachsender Spule tritt eine Änderung der
radialen Anpreßkraft zwischen der Andrückwalze und der zu bildenden Spule ein.
Diese Änderungen resultieren einerseits aus der geometrischen Veränderung zwischen
der Andrückwalze und Spulspindel und andererseits aus dem zunehmenden Gewicht der
Spule.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Aufspulmaschine mit einem Spulrevolver derart
zu erweitern, daß der Spulenwechsel in einem Zeitbereich durchgeführt werden kann,
der unabhängig von der Ausweichbewegung der Andrückwalze ist.
Desweiteren ist Ziel der Erfindung, eine Aufspulmaschine zu schaffen, bei die radiale
Anpreßkraft der Andrückwalze auf der Spule im Verlauf der Spulreise weitgehend konstant
bleibt.
[0007] Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus dem Merkmal des Anspruchs 1 sowie des Anspruchs
17.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine sind die Spulspindeln derart an dem Spulrevolver
geführt, daß sich die Spulspindeln zu Beginn des Aufspulens im Aufspulbereich in der
äußeren Position befinden und die Ausweichbewegung der Spulspindel zur Bildung der
Spule durch die Lagerführungseinrichtung der Spulspindel und/oder den Spulrevolver
ausführbar ist. Hieraus ergibt sich der besondere Vorteil, daß die Ausweichbewegung
zu Beginn des Aufspulens durch die Lagerführungseinrichtung der Spulspindel gewährleistet
wird. Der Spulrevolver verharrt währenddessen in seiner Position, so daß die Spulspindel
mit der zum Wechseln bereit gehaltenen Vollspule in einer feststehenden Wechselposition
stehen bleibt. Da die Spulspindel im Wechselbereich ebenfalls in die äußere Position
gefahren ist, wird vermieden, daß die gewickelte Spule und die Vollspule im Wechselbereich
sich behindern.
[0009] Nachdem die Vollspule im Wechselbereich von der dort befindlichen Spulspindel durch
eine Leerhülse ersetzt wurde, kann die Ausweichbewegung der im Aufspulbereich befindlichen
Spulspindel zur Bildung der Spule zusätzlich durch die Drehung des Spulrevolvers erfolgen.
Die Spulreise kann hierbei durch Drehung des Spulrevolvers bei feststehender Lagerführungseinrichtung,
durch Drehung des Spulrevolvers und Bewegung der Lagerführungseinrichtung oder durch
die Bewegung der Lagerführungseinrichtung bei stillstehendem Spulrevolver durchgeführt
werden. Die Variationsmöglichkeit der überlagerten Bewegungen ist besonders von Vorteil,
um die geometrischen Gegebenheiten zwischen der Andrückwalze und der Spule bzw. der
Spulspindel derart zu verändern, daß eine bestimmte Anpreßkraft oder auch ein bestimmtes
Anpreßkraftprofil während der Spulreise eingehalten wird.
[0010] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine nach
Anspruch 2 könnte die Lagerführungseinrichtung beispielsweise als einseitig am Spulrevolver
gelagerte Schwinge ausgeführt sein.
[0011] Hierbei ist besonders von Vorteil, daß bei Beginn der Aufspulung die Ausweichbewegung
sowohl der Lagerführungseinrichtung als auch des Spulrevolvers gleichgerichtet sind.
Somit kann die Spulreise auch durch Drehung des Spulrevolvers beginnen.
[0012] Die Ausgestaltung der Aufspulmaschine nach Anspruch 3 bestitzt zudem den Vorteil,
daß die Spulspindel beim Übergang vom Aufspulbereich zum Wechselbereich zunächst in
die innere Position verfahren wird. Damit wird erreicht, daß die Spulspindel mit der
Vollspule so weit aus dem Randbereich des Spulrevolvers verfahren ist, daß der Spulendurchmesser
der Vollspule innerhalb des Revolverdurchmessers liegt. Die Aufspulmaschine weist
somit eine sehr enge Bauweise auf. Die zweite Spulspindel kann währenddessen eine
für die Fadenübernahme günstige Position einnehmen.
[0013] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Lagerungen der Spulspindeln auf
den Lagerführungsbahnen vor und zurück bewegbar. Insbesondere beim Fangen des Fadens
auf der leeren Hülse ergeben sich damit die Möglichkeiten, die Spulspindel mit der
Leerhülse aus der äußeren Position oder aus der inneren Postition in den Fadenlauf
einzuschwänken. Desweiteren sind die Bewegungsabläufe der Spulspindellagerung beim
Aufspulen, beim Spulenwechsel und beim Fadenanlegen möglich, ohne daß eine Drehdurchführung
vorgesehen ist.
[0014] Die erfindungsgemäße Aufspulmaschine nach Anspruch 7 bietet eine vorteilhafte Antriebsvorrichtung
für die Lagerführungseinrichtung der Spulspindeln. Hierzu sind an dem Spulrevolver
jeweils um 180° versetzt zueinander exzentrische Spindelrevolver drehbar gelagert.
In jedem Spindelrevolver ist eine Spulspindel exzentrisch drehbar gelagert. Die Lagerung
der Spulspindeln werden mittels der Spindelrevolver jeweils auf einer kreisförmigen
Lagerführungsbahn geführt. Der Drehsinn der Spulspindeln ist dabei unabhängig vom
Drehsinn der Spindelrevolver.
[0015] Die Antriebe der Spindelrevolver sowie der Antrieb des Spulrevolvers werden vorteilhaft
so gesteuert, daß eine Überlagerung der Drehbewegung möglich ist. Damit lassen sich
die geometrischen Verhältnisse beim Aufspulen zwischen der Andrückwalze und der Spulspindel
auf verschiedene Weise verändern.
[0016] In dem Fall daß der Spulrevolver und die im Aufspulbereich befindliche Spulspindel
synchron bewegt werden, kann eine aus der Lagerführungsbann und der Spindelführungsbahn
resultierende Führungsbahn realisiert werden. Diese Ausführung ist insbesondere geeignet,
um eine im wesentlichen konstante Anpreßkraft zwischen der Andrückwalze und der zu
bildenden Spule während der gesamten Spulreise zu erhalten. Hierbei können durch Veränderungen
der Drehgeschwindigkeit der Drehung des Spulrevolvers und der Drehung des Spindelrevolvers
verschiedene Formen von Führungsbahnen gebildet werden. Als weiterer Parameter ist
der Drehsinn des Spinndelrevolvers und der Drehsinn des Spulrevolvers veränderbar.
[0017] Die Betriebsweise der Spulrevolver und Spindelrevolver im gleichen oder im gegengesetzten
Drehsinn besitzt den Vorteil, daß mit der Aufspulmaschine sowohl das Verfahren des
Gleichlauffangens als auch das Verfahren des Gegenlauffangens durchführbar ist. Beim
Gleichlauffangen weisen die Spulspindel und der Faden die gleiche Bewegungsrichtung
auf. Dagegen ist beim Gegenlauffangen die Spulspindel entgegen der Fadenlaufrichtung
angetrieben.
[0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Aufspulmaschine sind die Antriebe
der Spindelrevolver und der Antrieb des Spulrevolvers miteinander gekoppelt. Hierbei
könnte eine mechanische Kopplung zwischen der Drehbewegung des Spulrevolvers und den
Drehbewegungen der Spindelrevolver durch beispielsweise ein Zahnradgetriebe erfolgen.
Der Spulrevolver wird dabei mittels eines Elektromotors angetrieben. Die Drehbewegung
des Spulrevolvers wird sodann durch schaltbare Getriebemittel wahlweise auf die Spindelrevolver
übertragen.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante sind die Spindelrevolver und der Spulrevolver
jeweils durch umrichtergesteuerte Einzelmotoren angetrieben. Die Kopplung erfolgt
dabei durch eine programmierbare Steuerung. Damit kann jede beliebige Kombination
der Drehbewegungen der Spindelrevolver und des Spulrevolvers der Aufspulmaschine aufgegeben
werden. Im Aufspulbereich kann damit ein vorgegebenes Profil der Anpreßkraft zwischen
der Andrückwalze und der Spule durchfahren werden. Desweiteren läßt sich die Position
der im Wechselbereich befindlichen Spulspindel derart einstellen, daß eine für ein
Abräumgerät erforderliche Höhe zur Aufnahme der Vollspulen eingehalten wird.
[0020] Die erfindungsgemäße Aufspulmaschine ist insbesondere für die Varianten geeignet,
bei denen die Andrückwalze gegenüber der Spule feststehen. Hierbei könnte die Steuerung
der Antriebsmotoren der Spulrevolver und Spindelrevolver mittels eines Sensors, der
die Andruckkraft zwischen der Spulenoberfläche und der Andrückwalze erfaßt, erfolgen.
[0021] Die aus der EP 03 74 536 bekannt gewordenen Steuerung des Spulrevolvers laßt sich
aber ohne Schwierigkeiten auch auf die Spindelrevolver erweitern. Hierbei wird die
Bewegung der Andrückwalze, die an einer Schwinge gelagert ist, erfaßt und zur Steuerung
der Antriebe verwendet.
[0022] Die Beweglichkeit der Andrückwalze kann jedoch auch vorteilhaft zur Erhöhung der
Parkzeit genutzt werden. Hierzu werden zu Beginn der Spulreise sowohl der Spulrevolver
als auch der Spindelrevolver im Aufspulbereich nicht angetrieben. Somit wird zur Bildung
der Spule die Andrückwalze vom wachsenden Durchmesser der Spule aus ihrer Position
gedrängt. Nachdem die Hubbegrenzung der Andrückwalze erreicht ist, wird der Spindelrevolver
oder der Spulrevolver aktiviert, so daß die Andrückwalze ihre ursprüngliche Position
einnimmt.
[0023] Durch Kombination aller Bewegungen ist es jedoch auch möglich, bei extrem hohen Wickelgeschwindigkeiten
den schnell anwachsenden Durchmesser der Spule aufzufangen.
[0024] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Aufspulmaschine im Aufspulbetrieb;
- Fig. 2
- einen schematischen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Aufspulmaschine;.
- Fig. 3
- schematisch eine Ansicht einer Aufspulmaschine im Aufspulbetrieb;
- Fig. 4
- schematisch eine Ansicht einer Aufspulmaschine beim Übergang vom Aufspulbereich zum
Wechselbereich;
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht einer Aufspulmaschine beim Gleichlauffangen;
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht einer Aufspulmaschine beim Gegenlauffangen;
- Fig. 7
- schematisch eine mechanische Kopplung der Antriebe einer Aufspulmaschine;
- Fig. 8
- schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufspulmaschine.
[0026] In Fig. 1 ist schematisch die Ansicht einer Aufspulmaschine dargestellt. Die Aufspulmaschine
weist einen Spulrevolver 11 auf, der mittels dem Lager 20 in einem Maschinengestell
9 drehbar gelagert ist. Der Spulrevolver 11 wird dabei von einem elektrischen Antriebsmotor
40 angetrieben. In dem Spulrevolver 11 sind die Spindelrevolver 12 und 13 exzentrisch
mit den Lagern 21 und 22 drehbar gelagert. Die Spindelrevolver 12 und 13 sind dabei
um 180° versetzt im Spulrevolver 11 angeordnet. Die beiden Spindelrevolver 12 und
13 werden jeweils mit einem elektrischen Antriebsmotor 41 und 42 angetrieben. An dem
Spindelrevolver 12 ist die Spulspindel 14 auskragend außermittig gelagert. Am Spindelrevolver
13 ist die Spulspindel 15 ebenfalls außermittig auskragend drehbar gelagert. In Fig.
1 ist dargestellt, daß sich die Spulspindel 14 im Aufspulbereich und die Spulspindel
15 im Wechselbereich der Aufspulmaschine befindet. In der gezeigten Position läuft
ein Faden 1 über den Kopffadenführer 2 zu einer Changiereinrichtung. Die Changiereinrichtung
besteht hierbei aus einem Changierantrieb 6 und den Flügeln 3. Die Flügel 3 führen
den Faden 1 abwechselnd entlang eines Leitlineals 4 in den Grenzen eines Changierhubes
hin und her. Der Faden läuft dabei auf die Andrückwaize 5 auf. Die Andrückwalze 5
wird vom Faden 1 teilweise umschlungen und direkt auf die Spule 17 abgelegt. Die Spule
17 wird auf der Spulhülse 16 gebildet und dreht sich mit der Spulspindel 14 im Drehsinn
23. Die Andrückwalze 5 ist an einer Schwinge 8 gelagert. Die Schwinge 8 ist in dem
Drehgelenk 25 mit dem Maschinengestell 9 verbunden. Unterhalb der Schwinge 8 ist ein
Sensor 19 angeordnet, der mit einer Steuereinrichtung 10 verbunden ist. Die Steuereinrichtung
10 ist jeweils mit den Antriebsmotoren der Spindelrevolver und dem Antriebsmotor des
Spulrevolvers verbunden.
[0027] Das Prinzip zur Steuerung des Aufspulvorganges ist bereits aus der EP 03 74 536 bekannt,
und es wird insoweit auf diese Druckschrift in dieser Beschreibung Bezug genommen.
[0028] Bei der in Fig. 1 gezeigten Aufspulmaschine wird bei anwachsender Spule 17 die Andrückwalze
5 aus ihrer Sollposition gehoben, was direkt von dem Sensor 19 durch Positionsveränderung
erfaßt und zu einem Signal umgewandelt wird. Dieses Signal wird der Steuerinrichtung
10 zugeführt. Die Steuereinrichtung ist derart programmiert, daß sie zunächst den
Antrieb des Spindelrevolvers 12 aktiviert. Der Spindelrevolver 12 wird im Drehsinn
24 die Spulspindel 14 verfahren, so daß sich der Achsabstand zwischen der Andrückwalze
5 und der Spulspindel 14 vergrößert. In dieser Situation sind die Antriebe des Spulrevolvers
11 und des Spindelrevolvers 13 nicht aktiviert. Die Spulspindel 15 befindet sich im
Wechselbereich in einer äußeren Position auf dem Spulrevolver. Der Spulenwechsel wurde
hierbei bereits durchgeführt und die Spulspindel 15 ist mit der leeren Spulhülse 18
versehen.
[0029] Die Steuereinrichtung ist beliebig programmierbar, so daß ebenfalls die Spulreise
durch Drehung des Spulrevolvers 11 bei feststehendem Spindelrevolver 12 begonnen werden
kann. Hierbei ist es besonders von Vorteil, wenn während der Spulreise eine Kombination
beider Drehbewegungen erfolgt, so daß die Spulspindel eine resultierende Führungsbahn
durchläuft, die beispielsweise eine Schwankung der Anpreßkraft zwischen der Andrückwalze
und der Spule verhindert.
[0030] Um die Parkzeit der Vollspule im Wechselbereich noch zu erhöhen, besteht auch die
Möglichkeit, die Andrückwalze 5 an der Schwinge 8 radial zur Spule 17 wegzuführen.
In diesem Fall ist ein zweiter Sensor an der Schwinge 8 angeordnet, der zu Beginn
der Spulreise die Aktivierung der Antriebe von dem Spindelrevolver 12 und Spulrevolver
11 unterbricht, bis die Andrückwalze 5 ihren maximalen Hub erreicht hat.
[0031] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Aufspulmaschine bleibt der
Spulrevolver während der gesamten Spulreise, d.h. bis die Vollspule auf der Hülse
16 gebildet ist, in seiner Position stehen. Die Spulspindel 14 wird dann ausschließlich
auf einer kreisförmigen Lagerführungsbahn geführt, wobei sie sich zunehmend von einer
idealen Spindelführungsbahn entfernt. Damit wird eine maximale Zeit zum Wechseln der
im Wechselbereich befindlichen Spulspindel 15 erreicht. Die Spulspindel 15 kann dabei
eine durch die Steuerung 10 vorgegebene Position am Spulrevolver 11 annehmen, die
durch den Spindelrevolver 13 eingestellt wird und sich ausschließlich nach den Erfordernissen
eines Abräumgerätes richtet.
[0032] In Fig. 2 ist schematisch eine Schnittdarstellung der Aufspulmaschine aus Fig. 1
dargestellt. Die Spulspindel 14 befindet sich hierbei im Aufspulbereich und die Spulspindel
15 im Wechselbereich. Dabei ist die Spulspindel 14 mittels dem Lager 30 im Spindelrevolver
12 gelagert. Die Spulspindel 14 wird mittels dem Spindelantrieb 27 angetrieben. Damit
die Umfangsgeschwindigkeit an der Spulenoberfläche während der Spulenreise konstant
gehalten werden kann, wird die Drehzahl der Andrückwalze 5 mittels dem Sensor 35 erfaßt
und einer Steuereinrichtung 34 zugeführt. Die Steuereinrichtung 34 wandelt die Signale
in Steuerimpulse um, die dem Spindelantrieb 27 zugeführt werden und somit den Antrieb
der Spulspindel 14 steuert. Die Spulspindel 15 ist mit der Lagerung 29 im Spindelrevolver
13 gelagert und wird mittels dem Spindelantrieb 28 angetrieben. Die Antriebsmotoren
der Spindelrevolver 12 und 13 sind bevorzugt im Spulrevolver angeordnet (hier nicht
gezeigt). Dabei werden die Spindelrevolver vorzugsweise mittels einem Kettenantrieb
angetrieben. Der Antrieb des Spulrevolvers 11 ist am Maschinengestell 9 angeordnet
(nicht gezeigt).
[0033] In den Fig. 3 bis 6 sind einzelne Aufspulsituationen dargestellt, die vorteilhafte
Betriebsarten der erfindungsgemäßen Aufspulmaschine zeigen. Grundsätzlich können die
Spulspindeln nach verschiedenen Methoden bewegt werden.
Die erste bereits bekannte Möglichkeit besteht darin, daß die Spindelrevolver still
stehen und der Spulrevolver angetrieben wird. In diesem Fall bewegt sich die Spulspindel
auf einer idealen kreisförmigen Spindelführungsbahn.
Die zweite Möglichkeit ist dadurch gegeben, daß die Spindelrevolver angetrieben werden
und der Spulrevolver still steht. Hierbei werden die Spulspindeln auf einer kreisförmigen
Lagerführungsbahn bewegt. Diese Bewegung der Spulspindeln ermöglicht jedoch nur einen
örtlichen Stellungswechsel am Spulrevolver. Um den Übergang der Spulspindel vom Aufspulbereich
in den Wechselbereich vornehmen zu können, muß der Antrieb des Spulrevolvers ebenfalls
aktiviert werden. Dadurch wird die Spulspindel abwechselnd auf der Lagerführungsbahn
und der Spindelführungsbahn geführt.
Ein weiterer Bewegungsablauf der Spulspindeln ist durch die Kombination der Drehung
des Spindelrevolvers und der Drehung des Spulrevolvers gegeben. Hierbei wird die Spulspindel
auf einer resultierenden Führungsbahn zwischen Lagerführungsbahn und Spindelführungsbahn
bewegt. Die Kombination der Antriebe erzeugt insbesondere elliptische Führungsbahnen.
Im Gegensatz zu der Spindelführungsbahn und der Lagerführungsbahn, die exakt durch
die Anordnung geometrisch bestimmt sind, ist die Formgebung der resultierenden Führungsbahn
variabel. Da sie aufgrund der Kombination von Drehbewegungen entsteht, ist sie allein
durch Veränderung der Drehgeschwindigkeiten zu beeinflussen.
[0034] In Fig. 3 ist schematisch eine Aufspulmaschine dargestellt, die bei feststehender
Andrückwalze 5 einen Faden 1 auf der Spule 17 aufspult. Hierzu befindet sich die Spulspindel
14 im Aufspulbereich und wird im Drehsinn 23 angetrieben. Die Ausweichbewegung zum
Aufspulen des Fadens wird hierbei wiederum über die Drehbewegung des Spindelrevolvers
12 im Drehsinn 24 vollzogen. Hierbei wird die Spulspindel 14 auf der kreisförmigen
Lagerführungsbahn 32 bewegt. Der zweite Spindelrevolver hat die an ihm gelagerte Spulspindel
15 in die äußere Position an den Rand des Spulrevolvers 11 verfahren. Die Spulspindel
15 hat eine auf der Spulhülse 18 gewickelte Vollspule 31. Die Vollspule 31 ist zum
Wechsel bereit. Der Antrieb des Spulrevolvers 11 und des Spindelrevolvers 13 sind
nicht aktiviert. Die Steuerung des Antriebsmotors von dem Spindelrevolver 12 könnte
hierbei über eine Anpreßkraftregelung oder eine spulendurchmesser-gesteuerten Regelung
erfolgen.
[0035] Die Aufspulmaschine in Fig. 4 zeigt den Übergang der Spulspindel 14 vom Aufspulbereich
in den Wechselbereich. Hierbei wird der Spulrevolver 11 im Drehsinn 33 angetrieben.
In einer horizontalen Stellung der Spulspindel 14 und 15 zueinander hat dabei der
Spindelrevolver 12 die Spulspindel 14 in eine innere Position am Spulrevolver verfahren.
Der Spindelrevolver 13 hat dagegen die Spulspindel 15 mit der Leerhülse 18 in die
äußere Position gebracht. Damit wird erreicht, daß die Vollspule 17 mit ihrem Durchmesser
nicht über das Maschinengestell bzw. über den Durchmesser des Spulrevolvers 11 hinausragt.
Somit kann eine enge Maschinenteilung auch bei großvolumigen Vollspulen erreicht werden.
[0036] In Fig. 5 ist ein Ausführunsbeispiel gezeigt, bei dem zunächst die Vollspule 17 auf
der Spulhülse 16 gebildet wird, die mittels der Spulspindel 14 angetrieben wird. Beim
Aufspulen der Vollspule 17 wurde sowohl der Spindelrevolver 12 als auch der Spulrevolver
11 gleichzeitig verdreht. Dabei ist der Drehsinn 38 des Spindelrevolvers 12 entgegengesetzt
gerichtet dem Drehsinn 33 des Spulrevolvers. Durch diese überlagerte Bewegung hat
die Spulspindel 14 eine elliptische Führungsbahn 37 durchlaufen, die aus Überlagerung
der Drehbewegung des Spindelrevolvers 12 und der Drehbewegung des Spulrevolvers 11
entstanden ist. Währenddessen wurde der Antrieb des Spindelrevolvers 13 nicht aktiviert,
so daß die Spulspindel 15 mit der Leerhülse 18 eine kreisförmige Spindelführungsbahn
36 durchlaufen hat. Die Spulspindel 15 wird nun an dem stillstehenden Spindelrevolver
13 mittels der Drehung des Spulrevolvers 11 in den Fadenlauf 1 geschwenkt. Zur Unterstützung
kann dabei der Spindelrevolver 13 ebenfalls gedreht werden. Der Drehsinn des Spindelrevolvers
kann variiert werden. Zum Ablauf beim Fadenwechsel wird auf die EP 03 74 536 Bezug
genommen. Sobald die Leerhülse 18 den Faden ergriffen hat, reißt dieser auf der Seite
der Vollspule. Die Aufspulung des Fadens wird dann mit der Spulspindel 15 fortgesetzt.
Sobald der Faden zwischen der Vollspule 17 und der Leerhülse 18 gerissen ist, wird
die Spulspindel 14 abgebremst und in die Wechselposition verfahren.
[0037] In Fig. 6 ist der Beginn eines Aufspulens analog zu Fig. 5 gezeigt. Hierbei ist der
Drehsinn 39 des Spulrevolvers jedoch entgegengesetzt. Damit wird der Faden 1 auf der
leeren Spulhülse 18, die von der Spulspindel 15 in Drehsinn 23 angetrieben wird, im
Gegenlauf gefangen. Der Ablauf ist dabei analog zu dem bereits in Fig. 5 beschriebenen
Übergang.
[0038] Grundsätzlich kann der Faden im Gleichlauffangen und im Gegenlauffangen an die Leerhülse
angelegt werden, ohne daß der Spulrevolver gedreht wird. Hierzu wird der Spulrevolver
in eine Position verschwenkt, so daß der zwischen der Vollspule und der Andrückwalze
gespannte Faden die Lagerführungsbahn des Spindelrevolvers mit der leeren Spulspindel
tangiert oder durchläuft. Dann wird die Spulspindel mit der Leerhülse mittels des
Spindelrevolvers in den Fadenlauf geschwenkt, und der Faden wird von der sich drehenden
Leerhülse gefangen. Hierbei kann der Spindelrevolver im Uhrzeigersinn oder gegen den
Uhrzeigersinn bewegt werden.
[0039] In Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel einer Aufspulmaschine gezeigt, welche eine
mechanische Kopplung zwischen dem Antrieb des Spulrevolvers 11 und den Antrieben der
Spindelrevolver 12 und 13 aufweist. Der Spulrevolver 11 wird mittels dem über die
Steuereinrichtung 10 angesteuerten elektrischen Antrieb 40 zur Drehbewegung angetrieben.
Der an dem Spulrevolver 11 drehbar gelagerte Spindelrevolver 12 mit der Spulspindel
14 ist mit einem Zahnkranz 44 fest verbunden. In den Zahnkranz 44 greift ein Ritzel
45 ein, daß drehbar am Spulrevolver 11 gelagert ist. Der Spindelrevolver 13 ist ebenfalls
mit einem Zahnkranz 46 fest verbunden. In den Zahnkranz 46 greift das Ritzel 47 ein,
das drehbar am Spulrevolver 11 gelagert ist. In einer parallelen Ebene zum Spulrevolver
11 ist ein Zahnsegment 43 ortsfest angeordnet. Das Zahnsegment 43 erstreckt sich fast
um den halben Umfang des Spulrevolvers 11. Die Zahnkränze 44 und 46 sowie die Ritzel
45 und 47 liegen in einer Ebene zum Zahnsegment 43. Dadurch wird bei Drehung des Spulrevolvers
11 das Ritzel 45 - wie in Fig. 7 gezeigt - in das Zahnsegment 43 eingreifen, so daß
das Ritzel 45 bei fortschreitender Drehbewegung des Spulrevolvers 11 im Zahnsegment
43 abwälzt. Die Drehbewegung des Ritzels 45 überträgt sich nun auf den Spindelrevolver
12, der mittels des Zahnkranzes 44 angetrieben wird. Die Drehbewegung des Spindelrevolvers
12 bleibt nun so lange erhalten, bis das Ritzel 45 aus dem Eingriff des Zahnsegmentes
43 geführt wird. Die Drehbewegung des Spindelrevolvers 12 erfolgt während der Drehung
des Spulrevolvers 11 derart, daß bei Erreichen der Position, in der beide Spindelrevolver
12 und 13 sich in der Horizontalen am Spulrevolver 11 gegenüberstehen, die Spulspindel
14 ihre innere Position am Spulrevolver 11 einnimmt.
[0040] In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufspulmaschine
gezeigt. Hierbei wird die Lagerführungseinrichtung der Spulspindel 14 durch eine Linearführung
51 und einen Lagerblock 49 gebildet. Der Lagerblock 49 ist mittels eines Linearantriebes
48 an dem Spulrevolver 11 radial verschiebbar. Mittels dem Linearantrieb 48 kann somit
die Spulspindel 14 aus einer äußeren Position in eine innere Position bewegt werden.
Die Spulspindel 15 ist in einem Lagerblock 50 gelagert. Der Lagerblock 50 ist in einer
Linearführung 52 am Spulrevolver 11 geführt. Der Lagerblock 50 wird dabei mittels
des Linearantriebes 54 am Spulrevolver bewegt. In der in Fig. 8 gezeigten Stellung
befindet sich die Spulspindel 15 an ihrer äußeren Position mit der vollen Spule 33.
Die Ansteuerung der Linearantriebe 48 und 54 erfolgt hierbei über eine Steuereinheit
53. Die Steuereinheit 53 ist mit der Steuereinrichtung 10 verbunden. Die Steuereinrichtung
10 übernimmt hierbei - wie bereits zu Fig. 1 beschrieben - die Steuerung des Antriebes
des Spulrevolvers sowie die Steuerung der Linearantriebe.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Faden
- 2
- Kopffadenführer
- 3
- Flügel
- 4
- Leitlineal
- 5
- Andrückwalze
- 6
- Changierantrieb
- 7
- Träger
- 8
- Schwinge
- 9
- Maschinengestell
- 10
- Steuereinrichtung
- 11
- Spulrevolver
- 12
- Spindelrevolver
- 13
- Spindelrevolver
- 14
- Spulspindel
- 15
- Spulspindel
- 16
- Spulhülse
- 17
- Spule
- 18
- Spulhülse
- 19
- Sensor
- 20
- Lager
- 21
- Lager
- 22
- Lager
- 23
- Drehsinn
- 24
- Drehsinn
- 25
- Drehgelenk
- 26
- Achse
- 27
- Spulspindelantrieb
- 28
- Spulspindelantrieb
- 29
- Spindellagerung
- 30
- Spindellagerung
- 31
- Spule
- 32
- Lagerführungsbahn
- 33
- Drehsinn
- 34
- Steuereinrichtung
- 35
- Sensor
- 36
- Spindelführungsbahn
- 37
- Führungsbahn
- 38
- Drehsinn
- 39
- Drehsinn
- 40
- Antriebsmotor
- 41
- Antriebsmotor
- 42
- Antriebsmotor
- 43
- Zahnsegment
- 44
- Zahnkranz
- 45
- Ritzel
- 46
- Zahnkranz
- 47
- Ritzel
- 48
- Linearantrieb
- 49
- Lagerblock
- 50
- Lagerblock
- 51
- Linearführung
- 52
- Linearführung
- 53
- Steuereinheit
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- Linearantrieb
1. Aufspulmaschine zum Aufspulen eines kontinuierlich anlaufenden Fadens (1) zu einer
Spule (17) mit einer Changiereinrichtung, mit einer Andrückwalze (5) und mit einem
drehbaren Spulrevolver (11), an welchem zwei Spulspindeln (14, 15) drehbar gelagert
sind,
wobei die Spulspindeln (14, 15) mittels Drehung des Spulrevolvers (11) abwechselnd
in einen Aufspulbereich und in einen Wechselbereich geschwenkt werden können
und wobei die Lagerungen der Spulspindeln (14, 15) relativ zum Spulrevolver (11) jeweils
mittels einer Lagerführungseinrichtung (12,13) zwischen einer inneren Position und
einer äußeren Position am Spulrevolver (11) bewegbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerführungseinrichtungen (12,13) derart an dem Spulrevolver (11) angebracht
sind, daß sich jeweils eine der Spulspindeln (14, 15) zu Beginn des Aufspulens im
Aufspulbereich in der äußeren Position am Spulrevolver (11) befindet und daß die Ausweichbewegung
der Spulspindel zur Bildung der Spule (17) durch die Lagerführungseinrichtung und/oder
den Spulrevolver (11) ausführbar ist.
2. Aufspulmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spulspindeln ( 14,15) mittels der Lagerführungseinrichtungen (12,13) jeweils auf
einer teilkreisförmigen Lagerführungsbahn (32) geführt werden,
die Lagerführungsbahn (32) in der aüßeren Position der Spulspindel (14,15) eine durch
die Drehung des Spulrevolvers (11) bei in aüßerer Position feststehender Lagerung
der Spulspindel (14,15) erzeugte Spindelführungsbahn (36) tangiert.
3. Aufspulmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerführungseinrichtungen (12,13) der Spulspindeln (14, 15) unabhängig voneinander
und unabhängig von der Bewegung des Spulrevolvers (11) bewegbar sind.
4. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Lagerführungsbahnen (32) zwischen der inneren Position und der äußeren Position
einen Winkel von 180° aufspannt.
5. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerungen der Spulspindeln (14, 15) mittels der Lagerführungseinrichtungen (12,13)
auf den Lagerführungsbahnen (32) vor und zurück bewegbar sind.
6. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerungen der Spulspindeln (14, 15) mittels der Lagerführungseinrichtungen (12,13)
umlaufend auf den Lagerführungsbahnen (32) bewegbar sind.
7. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerführungseinrichtungen durch zwei Spindelrevolver (12,13) gebildet sind,
daß jeweils eine der Spulspindeln (14, 15) an einem der Spindelrevolver (12, 13) exzentrisch
gelagert ist und
daß die Spindelrevolver (12, 13) ihrerseits exzentrisch drehbar um 180°versetzt an
dem Spulrevolver (11) gelagert sind.
8. Aufspulmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Spindelrevolver (12, 13) und der Spulrevolver (11) synchron bewegbar sind.
9. Aufspulmaschine nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Spindelrevolver (12, 13) und/oder der Spulrevolver (11) schrittweise bewegbar
sind.
10. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spulrevolver (11) und jeder der Spindelrevolver (12, 13) mit gleichem Drehsinn
bewegbar sind.
11. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spulrevolver (11) und jeder der Spindelrevolver (12, 13) mit entgegengesetztem
Drehsinn bewegbar sind.
12. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Spindelrevolver (12, 13) und der Spulrevolver (11) beim Übergang vom Aufspulbereich
in den Wechselbereich und zurück derart bewegbar sind, daß die Spulspindel (14, 15)
eine stetige elliptische oder kreisförmige Führungsbahn durchläuft.
13. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Spindelrevolver (12, 13) und der Spulrevolver (11) beim Übergang vom Aufspulbereich
in den Wechselbereich derart bewegbar sind, daß die Spulspindel (14, 15) eine unstetige
kreisförmige oder elliptische Führungsbahn durchläuft.
14. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebe der Spindelrevolver (12,13) und der Antrieb des Spulrevolvers (11) mechanisch
oder elektrisch gekoppelt sind.
15. Aufspulmaschine nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spindelrevolver (12,13) und der Spulrevolver (11) jeweils durch umrichtergesteuerte
Einzelmotoren angetrieben sind und
daß die Einzelmotoren mittels einer programmierbaren Steuerung (10) ansteuerbar sind.
16. Aufspulmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Andrückwalze (5) an einer schwenkbaren Schwinge (8) gelagert ist, so daß die Andrückwalze
(5) in radialer Richtung zur Spule (17) beweglich ist.
17. Verfahren zum Aufspulen eines kontinuierlich anlaufenden Fadens, insbesondere mit
einer Aufspulmaschine nach Anspruch 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spulspindeln durch Überlagerung der Drehbewegungen einer Lagerführungseinrichtung
und eines Spulrevolvers bewegt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehsinn der Drehbewegungen gleich ist.
19. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehsinn der Drehbewegungen nicht gleich ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehgeschwindigkeiten der Drehbewegungen gleich ist.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehgeschwindigkeiten der Drehbewegungen ungleich ist.