[0001] Die Erfindung betrifft eine Pfosten-Sprossen-Konstruktion, insbesondere für Fassaden
und Dächer, zur Aufnahme flächiger Elemente, insbesondere Glasscheiben oder Fassadenplatten,
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine Pfosten-Sprossen-Konstruktion mit Ausklinkungen an den Enden der Sprossen-Profile
ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE 34 19 538 beschrieben. Die Sprossen der
vorbekannten Konstruktion sind an ihren Enden im Bereich hinter den an den Rändern
der Frontseite verlaufenden Nuten ausgeklinkt, d.h. mit einer beispielsweise durch
Herausfräsen hergestellten Aussparung versehen. Somit liegt der ausgefräste Bereich
der Sprossenenden an der Seitenfläche der Pfosten an, während der Mittelsteg sowie
die an den Rändern der Frontseite befindlichen Nuten der Sprosse den Pfosten an dessen
Frontseite überlappen. Durch diese Überlappung kann Wasser, das sich an der Frontseite
der Sprossen gebildet hat und dort eingedrungen ist, in den Bereich vor der Frontseite
des Pfostens abfließen und dort entlang der vertikalen Pfosten nach unten abgeführt
werden. Durch die Überlappung der Sprossenenden mit den Randbereichen der Frontseiten
der Pfosten liegen die Nuten zur Aufnahme von Dichtungsleisten entlang der Sprossen
vor, die senkrecht dazu verlaufenden Nuten zur Aufnahme von Dichtungsleisten entlang
der Pfosten.
[0003] Dieser Lageunterschied muß entsprechend durch die Formgebung der Dichtungsleisten
ausgeglichen werden, da diese in der gleichen Ebene am flächigen Füllelement, d.h.
an der Glasscheibe oder Fassadenplatte, zur Anlage kommen.
[0004] Bei einer anderen Pfosten-Sprossen-Konstruktion für Fassaden, wie sie in der deutschen
Patentschrift DE 38 08 751 vorgeschlagen wird, ist das Sprossenprofil an seinen Enden
ebenfalls ausgeklinkt und zwar bis zu Rückseite des an der Frontfläche hervorragenden
Mittelstegs, so daß auch die Nuten zur Aufnahme der Dichtungsleisten der Sprosse an
der Seitenfläche des Pfostens anliegen und nur der Mittelsteg der Sprosse den Randbereich
der Frontfläche des Pfostens überlappt. Bei dieser Anordnung ist kein Distanzausgleich
für die Dichtungsleisten erforderlich, da die entsprechenden Nuten der Sprossen und
der Pfosten auf dem gleichen Niveau liegen, jedoch verbleibt eine vertikale Stoßkante
zwischen der Seitenfläche des Pfostens und der Stirnfläche der Nut der angrenzenden
Sprosse. Durch diese vertikale Stoßkante kann Wasser in den Innenbereich des Gebäudes
hinter der Fassade eindringen.
[0005] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Pfosten-Sprossen-Konstruktion
zu schaffen, die eine einfache Verbindung von Pfosten und Sprossen gestattet, wobei
die entsprechenden Nuten der Sprossen und der Pfosten zur Aufnahme von Dichtungsleisten
auf dem gleichen Niveau liegen.
[0006] Dieses technische Problem wird von einer Pfosten-Sprossen-Konstruktion mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Die als Hohlprofile ausgebildeten Pfosten besitzen jeweils an ihrer Frontseite eine
Mehrzahl von Nuten, die entlang der Längserstreckung der Pfosten verlaufen, und auch
die als Hohlfprofile ausgebildeten Sprossen besitzen jeweils an ihrer Frontseite eine
Mehrzahl von Nuten, die entlang der Längserstreckung der Pfosten verlaufen. An den
Sprossen ist im Stoßbereich zu den Pfosten in mindestens einer der Nuten jeweils ein
Sprossenverbinder in Längsrichtung der Sprosse verschiebbar geführt und lagefixierbar
an der Sprosse befestigt. Ein Teil des Sprossenverbinders ist in eine zur Querschnittsform
des Sprossenverbinders korrespondierende Öffnung im Pfosten einschiebbar, wobei zwischen
Sprossen und Pfosten im Montagezustand ein gerader Stoß ausgebildet ist.
[0008] Ein gerader Stoß ist dadurch definiert, daß sowohl die Seitenwand des Pfostens als
auch die Stirnseite der Sprosse in einer gemeinsamen Ebene aneinanderliegen. Es treten
somit keine Ausklinkungen im Stoßbereich auf.
[0009] Durch die Verwendung der Sprossenverbinder, die in Längsrichtung der Sprosse verschiebbar
geführt und an der Sprosse befestigt werden können, kann eine Verbindung zwischen
Sprossen und Pfosten hergestellt werden, wobei zwischen Sprossen und Pfosten ein gerader
Stoß besteht. Indem keine Ausklinkungen oder Überlappungen zwischen Sprossen und Pfosten
bestehen, lassen sich die entsprechenden Nuten der Sprossen und der Pfosten zur Aufnahme
der Dichtungselemente auf einem gleichen Niveau anordnen und es bedarf weder ein komplexen
Formgebung der Dichtungselemente, noch einer aufwendigen Fertigung der stirnseitigen
Endbereiche der Sprossen, um eine einfache Verbindung zwischen Sprossen und Pfosten
herzustellen. Des weiteren lassen sich durch die Ausbildung der Pfosten-Sprossen-Konstruktion
nach den Merkmalen des Patentanspruchs 1 eine ganze Reihe von Elementen bereits in
einem vormontierten Zustand zum Aufstellungsort befördern. Schließlich lassen sich
fehlerhaft abgelängte Sprossen, die nicht zwischen bereits angeordnete Pfosten eingesetzt
werden können, durch einen einfachen, geraden Sägeschnitt auf das gewünschte Maß bringen.
[0010] Vorzugsweise besitzen die als Hohlprofile ausgebildeten Pfosten und Sprossen jeweils
fünf Nuten an ihrer Frontseite, eine zentrale, dritte Nut und achssymmetrisch zur
zentralen, dritten Nut ausgebildete erste Nuten und zweite Nuten, wobei die zweiten
Nuten an der zentralen, dritten Nut angrenzen. Hierdurch sind an den Hohlprofilen
des Pfostens und der Sprosse eine ausreichende Anzahl von Nuten geschaffen, um die
vielfältigen Aufgaben dieser Bauelemente zu erfüllen. Zum einen können in zwei der
fünf ausgebildeten Nuten Dichtelemente eingesetzt und befestigt werden. Die oben genannten
Sprossenverbinder entlang der Sprossen lassen sich auf bequeme Weise in den jeweils
zweiten Nuten der Hohlprofile anordnen und befestigen, während die zentrale Nut der
Befestigung von Deckleisten dient, welche die Fassade nach außen abschließen, aber
auch Trageelemente aufnehmen können, welche die Fassadenplatten befestigen.
[0011] Vorzugsweise dienen die ersten Nuten der Befestigung von Dichtelementen. Da die ersten
Nuten jeweils längs der Seitenränder der Frontseiten des Pfostens und der Sprosse
verlaufen, empfiehlt es sich, die Dichtelemente in diesem Bereich zu befestigen, um
die gesamte Pfosten-Sprossen-Konstruktion flüssigkeits- und dampfdicht zu gestalten.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausführungsform besitzen die streifenförmigen Dichtelemente
entlang der Sprossen und die streifenförmigen Dichtelemente entlang der Pfosten jeweils
Ausreißschlitze, längs derer die Dichtelemente teilbar sind. Hierdurch kann direkt
vor Ort, d.h. auf der Baustelle, auf eine einfache Weise eine überlappende Verbindung
zwischen den Dichtelementen entlang der Sprossen und den Dichtelementen entlang der
Pfosten im Stoßbereich zwischen Pfosten und Sprosse hergestellt werden.
[0013] Vorzugsweise überlappen sich die Dichtelemente entlang der Sprosse sowie die Dichtelemente
entlang des Pfostens so, daß das Dichtelement entlang der Sprosse zur Außenseite der
Fassade oder des Daches hin angeordnet ist. Hierdurch läßt sich das hinter die Fassadenplatten
eingedrungene Wasser oder die in diesem Bereich auskondensierte Flüssigkeit gezielt
in die vertikal angeordneten Ablaufschächte längs der Pfosten überführen.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist über die zentrale, dritte Nut der Sprosse
sowie über die zentrale, dritte Nut des Pfostens jeweils eine Distanzleiste angeordnet,
die zwei in Längsrichtung verlaufende Befestigungsnuten aufweist.
[0015] Vorzugsweise weisen die Dichtelemente entlang der Sprosse wie auch die Dichtelemente
entlang des Pfostens Befestigungselemente auf, die in die Befestigungsnuten der zugeordneten
Distanzleiste eingreifen.
[0016] Durch das Anbringen einer Distanzleiste mit in Längsrichtung verlaufenden Befestigungsnuten
wie auch das in Eingriff bringen der Dichtelemente mit den Befestigungsnuten der Distanzleiste,
läßt sich eine flüssigkeits- und dampfdichte Barriere entlang der Frontseite der Sprossen
und Pfosten schaffen, wodurch die Befestigungselemente zwischen Sprosse und Pfosten
in Form der Sprossenverbinder sich von der Gebäudeaußenseite her betrachtet hinter
der wasserdichten Barriere befinden und daher nicht gesondert abgedichtet zu werden
brauchen. Des weiteren wirkt die flüssigkeits- und wasserdichte Barriere auch als
Abschirmfläche, die Wärmeverluste durch Wärmestrahlung zwischen Gebäudeaußenseite
und Gebäudeinnenseite verringern hilft.
[0017] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Dichtelemente entlang der Sprosse
wie auch die Dichtelemente entlang des Pfostens jeweils eine Drainagerinne auf, wobei
die Drainagerinne der Dichtelemente entlang des Pfostens tiefer in die zweite Nut
des Pfostens eingreifen als die Drainagerinnen der Dichtelemente entlang der Sprosse.
[0018] Durch diese Ausbildung verschieden weit in die zweiten Nuten hineinragender Drainagerinnen
läßt sich gezielt die eingedrungene oder auskondensierte Flüssigkeit ableiten, indem
die Drainagerinnen entlang der Pfosten die Drainagerinnen entlang der Sprossen hintergreifen
und somit eine "zweite Ebene" darstellen, welche die aus den Drainagerinnen der Sprossen
antransportierte Flüssigkeit aufnehmen und gezielt abführen können.
[0019] Vorzugsweise sind die Hohlprofile der Pfosten und Sprossen einstückig aus Metallblechen,
vorzugsweise Stahlblechen gewalzt.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in welchen:
- Fig. 1
- die Befestigung einer Sprosse an einem Pfosten darstellt;
- Fig. 2 und Fig. 3
- jeweils die Gestaltung eines Sprossenverbinders darstellen;
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1 darstellt;
- Fig. 5
- einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1 darstellt;
- Fig. 6
- einen vertikal verlaufenden Schnitt durch eine Pfosten-Sprossen-Konstruktion darstellt;
und
- Fig. 7
- einen horizontalen Schnitt durch eine Pfosten-Sprossen-Konstruktion zeigt.
[0021] Fig. 1 zeigt schematisch den Verbindungsbereich zwischen Pfosten 12 und Sprosse 14
einer Pfosten-Sprossen-Konstruktion, die allgemein mit Referenzziffer 10 bezeichnet
ist.
[0022] Der Pfosten 12, von dem nur ein Ausschnitt dargestellt ist, wie auch die Sprosse
14 sind jeweils, wie anhand von nachfolgend beschriebenen Figuren deutlich wird, als
Hohlprofile ausgebildet. Vorzugsweise werden die Pfosten 12 und Sprossen 14 einstückig
aus gewalztem Stahl ausgebildet, wobei diese jeweils in einem Nutengrund eine nicht
dargestellte Längsnaht aufweisen, die sich durch die Herstellung aus gewalztem Stahl
ergibt.
[0023] Die in Fig. 1 dargestellte Pfosten-Sprossen-Konstruktion 10 dient insbesondere für
Fassaden oder Dächer, wobei flächige Füllelemente, wie Glasscheiben oder Fassadenplatten,
auf dem durch die Pfosten, Sprossen sowie Dicht- und Befestigungselemente gebildeten
Unterbau aufgelegt werden. Fig. 1 zeigt die Ausbildung der Pfosten-Sprossen-Konstruktion
von der Fassadenaußenseite her gesehen.
[0024] Wie aus nachfolgenden Figuren deutlicher hervorgehen wird, besitzen sowohl der Pfosten
12 als auch die Sprosse 14 eine Reihe von Nuten, die jeweils symmetrisch zur Längsachse
des Pfostens 12 beziehungsweise der Sprosse 14 angeordnet sind. Im einzelnen sind
dies die Nuten 12a beziehungsweise 14a zur Aufnahme und Befestigung von Dichtelementen,
12b beziehungsweise 14b zur Aufnahme von Befestigungselementen sowie zur Ausbildung
von Ablaufrinnen für eingedrungenes oder auskondensiertes Wasser, sowie eine Zentralnut
12c beziehungsweise 14c zur Aufnahme von Befestigungselementen. Während der Nutengrund
der Nuten 12a, 12b, 12c sowie 14a, 14b, 14c jeweils auf gleicher Ebene liegen, sind
die zwischen den jeweiligen Nuten angeordneten Stege unterschiedlich hoch ausgebildet.
[0025] Fig. 1 zeigt die Befestigung der Sprosse 14 am Pfosten 12. Hierzu befindet sich jeweils
in den Nuten 14b der Sprosse 14 ein Sprossenverbinder 16, dessen Gestalt nachfolgend
anhand der Fig. 2 und 3 eingehender beschrieben wird. Die Sprossenverbinder 16 sind
jeweils mit einem Langloch 18 versehen und erlauben somit ein axiales Verschieben
der Sprossenverbinder in Längsrichtung der Sprosse 14. Nach einem gewünschten axialen
Verschieben der Sprossenverbinder 16 werden diese mittels eines geeigneten Befestigungselements
20, beispielsweise einer Schraube mit Innensechskant lagefixiert. Wie oben bereits
ausgeführt wurde, handelt es sich sowohl beim Pfosten 12 als auch bei der Sprosse
14 um ein geschlossenes Hohlprofil, so daß das Ende des Befestigungselements 20 im
Inneren des Profils nicht oder von den Stirnseiten her nur sehr schwierig zugänglich
ist. Die Befestigung der Sprossenverbinder 16 in den Nuten 14b wird zu einem späteren
Zeitpunkt eingehend beschrieben.
[0026] An den Sprossenverbindern 16 sind Befestigungsbolzen 22 angeordnet, die bei der Befestigung
der Sprosse 14 am Pfosten 12 in entsprechend geformte Aufnahmeöffnungen im Pfosten
12 eingreifen.
[0027] Die Sprosse 14 liegt plan an dem Pfosten 12 an, d.h. es bestehen keine Absätze oder
Ausklinkungen in der Sprosse 14 oder dem Pfosten 12. Hierdurch kann die auf die gewünschte
Länge gebrachte Sprosse 14 zwischen zwei nebeneinander angeordneten Pfosten 12 von
vorne eingesetzt und durch das Verschieben der Sprossenverbinder 16 jeweils in axialer
Richtung der Sprosse und in Richtung auf den Pfosten hin am Pfosten befestigt werden.
[0028] Die Fig. 2 und 3 zeigen jeweils verschiedene Ansichten des Sprossenverbinders 16.
Dabei entspricht die in Fig. 2 dargestellte Ansicht der in Fig. 1 gezeigten. Der Sprossenverbinder
16 ist vorzugsweise aus Stahlguß gebildet und anschließend plastifiziert. Während
die Länge des Sprossenverbinders innerhalb eines weiten Bereichs variiert werden kann,
ist dessen Breite auf die Breite der Nut 14b, beziehungsweise den Abstand zwischen
den die Nut 14b begrenzenden Stegen abgestimmt. Hierdurch gleitet der Sprossenverbinder
16 in der Nut 14b und es bedarf keiner gesonderten axialen Führung. Geringe Abweichungen
werden dadurch ausgeglichen, daß der Befestigungsbolzen 22 eine leicht konische Form
aufweist und hierdurch beim Eintreten in die korrespondierende Befestigungsbohrung
im Pfosten 12 zentrierend wirkt. Das Langloch 18 besitzt eine axiale Länge, die auch
bei der Verwendung von zwei Befestigungselementen 20 (nicht dargestellt) den zur Befestigung
der Sprosse an dem Pfosten erforderlichen Verstellweg gestattet.
[0029] Fig. 3 stellt eine weitere Ansicht des Sprossenverbinders 16 dar, wobei deutlich
wird, daß im Bereich des Langlochs 18 der Sprossenverbinder 16 schmäler ausgebildet
ist, um das Versenken eines oder mehrerer Befestigungselemente, z. B. in Form von
Befestigungsschrauben zu gestatten, ohne daß die Schraubenköpfe über den Sprossenverbinder
16 vorstehen.
[0030] Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1. Dieser Schnitt verläuft
exakt in der Trennebene zwischen Pfosten 12 und Sprosse 14, d.h. zwischen dem stirnseitigen
Ende der Sprosse 14 und der Seitenwandung des Pfostenprofils 12. Aufgrund der besseren
Verdeutlichung ist jedoch das Sprossenprofil mit durchbrochenen Linien dargestellt.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die in den Nuten 14b der Sprosse 14 angeordneten Sprossenverbinder
jeweils mit den Befestigungsbolzen 22 durch eine entsprechend geformte Bohrung 26
im Pfosten 12 hindurchtreten. Die Stirnseite der Sprosse 14 liegt, wie oben ausgeführt
wurde, an der ebenen Seitenwand des Pfostens 12 an, ohne daß am Pfosten oder an der
Sprosse Absätze oder Ausklinkungen erforderlich sind. Hierdurch können beim Erstellen
von Pfosten-Sprossen-Konstruktionen die Sprossen auf einfache Weise, z. B. durch einen
Sägevorgang auf ein gewünschtes Maß abgelängt werden. Die ebenfalls in Fig. 4 dargestellte
Distanzleiste 28 wird zu einem späteren Zeitpunkt beschrieben werden.
[0031] Fig. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1. In dem dargestellten
Vertikalschnitt ist wiederum das Sprossenprofil 14 sowie ein Steg des Pfostens 12
dargestellt. In den Nuten 14b der Sprosse 14 ist jeweils ein Sprossenverbinder 16
befestigt. Die Befestigung ist mittels eines Befestigungselements 20 ausgeführt, das
im dargestellten Fall eine Innensechskantschraube ist. Vorzugsweise wird bei dem Befestigungselement
20 eine beliebige Vorkehrung 32 dahingehend getroffen, daß dieses auch im gelockerten
Zustand unverlierbar mit der Sprosse 14 verbunden ist. Die Nuten 14b der Sprosse 14
sind mit einer Bohrung 30 versehen, durch welche die Befestigungselemente 20 in die
Sprosse 14 eingesteckt werden können. Anschließend wird eine Blindsteckmutter 24 mit
dem auf das Befestigungselement 20 abgestimmten Innengewinde von außen in das Sprossenprofil
14 eingesteckt und wird beim anschließenden Einschrauben des Befestigungselements
lagefixiert.
[0032] Aufgrund der in Fig. 5 dargestellten Ausgestaltung der Befestigung des Sprossenverbinders
16 in der Nut 14b kann dieser bereits vor dem Verbinden der Pfosten-Sprossen-Konstruktion
an der Sprosse 14 vormontiert werden, wobei die Befestigungselemente 20 noch gelockert
sind und daher ein Verschieben der Sprossenverbinder in Längsrichtung der Sprosse,
d.h. senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 5, gestatten. Dadurch kann, wie später auch
im Zusammenhang mit der Ausbildung der Dichtelemente aufgezeigt werden wird, ein Großteil
der für die Pfosten-Sprossen-Konstruktion benötigten Einzelbauteile in einem vormontierten
Zustand zur Baustelle geliefert werden.
[0033] Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt durch die gesamte Pfosten-Sprossen-Konstruktion
10 der vorliegenden Erfindung. Um Fig. 6 übersichtlich zu halten, wurden Sprossenverbinder
16, die sich in den Nuten 14b der Sprosse 14 befinden und bei der vorliegenden Ansicht
des Schnitts durch eine Sprosse 14 sichtbar wären, nicht dargestellt.
[0034] In Fig. 6 sind Fassadenplatten 34, zum Beispiel Glasplatten an der Sprosse 14 befestigt.
Hierzu ist zunächst eine bereits in den Fig. 4 und 5 angedeutete Distanzleiste 28
über die zentrale Nut 14c der Sprosse so aufgeschoben, daß zwei Schenkel 36 der aus
Kunststoff gefertigten Distanzleiste 28 an den Stegen zwischen den Nuten 14b und 14c
an der den Nuten 14b zugewandten Seiten eng anliegen. Die Distanzleiste 28 besitzt
in Längsrichtung verlaufende und in Einbaulage nach oben und nach unten hin geöffnete
Nuten 38, die dem klemmenden oder formschlüssigen Einsetzen von Dichtelementen in
Form langgezogener Dichtstreifen dienen. Die Dichtelemente 40 werden einerseits in
den Nuten 14a des Profils 14 eingesteckt und greifen andererseits in die Nuten 38
der Distanzleiste 28. Hierdurch wird einerseits eine abdichtende Verbindung entlang
der zur Gebäudeaußenseite gerichteten Seite der Sprosse 14 erzeugt, andererseits wird
die lediglich auf die Sprosse 14 aufgesteckte Distanzleiste 28 lagefixiert. Schließlich
wird die Nut 14b der Sprosse gegen von außen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet.
Hierdurch sind diejenigen Bereiche, in denen sich Bohrungen im geschlossenen Profil
der Sprosse 14 befinden, d.h. im Bereich der Sprossenverbinder 16, durch das Dichtelement
40 abgedichtet und es bedarf keiner zusätzlichen Dichtmaßnahme für die in Fig. 6 nicht
dargestellten Befestigungselemente für die Sprossenverbinder.
[0035] Das Dichtelement 40 ist auf der der Fassadenplatte 34 zugewandten Seite als Labyrinthdichtung
ausgebildet und besitzt zusätzlich Längsschlitze 42, die ein einfaches Durchtrennen
der Dichtung 40 entlang der strichpunktiert dargestellten Linie gestatten. Hierdurch
kann im Stoßbereich zwischen Sprosse 14 und Pfosten 12 eine überlappende Anordnung
der längs der Sprosse sowie der längs des Pfosten verlaufenden Dichtelemente ausgebildet
werden, wie später ausführlicher erläutert wird. Die in Fig. 6 dargestellte Fassade
wird nach außen durch eine vorzugsweise mehrteilige Abdeckleiste 44, die in Längsrichtung
der Sprosse 14 verläuft, abgeschlossen. Die in Fig. 6 dargestellte, mehrteilige Abdeckleiste
44 besteht aus einer ersten Profilleiste 46, die zum einen der Aufnahme streifenförmiger
Dichtelemente 48 dient, andererseits auch entlang ihres Verlaufs mehrere Bohrungen
besitzt, die der Aufnahme eines Befestigungselements dienen, das durch die Distanzleiste
28 hindurchtritt und in der zentralen Nut 14c befestigt wird. Um eine Abdichtung im
Bereich der nicht dargestellten Befestigungselemente zu erreichen und zudem das optische
Erscheinungsbild der Fassadenkonstruktion individuell gestalten zu können, ist eine
zweite Profilleiste 52, die gemeinsam mit der ersten Profilleiste 46 die Abdeckleiste
44 bildet, in geeigneter Weise auf der ersten Profilleiste befestigt.
[0036] Die Befestigung der Fassadenplatten 34 geschieht einerseits durch den klemmenden
Kontakt zwischen den Dichtelementen 40 und 48, andererseits durch Auflage auf ein
Trageelement 54, das an jeder Sprosse 14 eine Auflage für die sich von der betreffenden
Sprosse nach oben erstreckenden Fassadenplatte 34 vorsieht. Die auftretende Belastung
wird auf das Trageelement 54 über die dazwischen angeordnete Distanzleiste 28 sowie,
bereichsweise, das dazwischen angeordnete Dichtelement 40 auf mehrere längs der Sprosse
14 angeordnete Befestigungselemente 56 übertragen, die durch geeignete Bohrungen durch
die Distanzleiste hindurchtreten und in der zentralen Nut 14c der Sprosse 14 fixiert
werden.
[0037] Die in Fig. 6 dargestellte Sprosse 14 kann bereits weitgehend vormontiert werden,
indem bereits die Dichtelemente 40 in den Nuten 14a angeordnet sind und in die Nuten
38 der ebenfalls auf die Sprosse 14 aufgesteckten Distanzleiste 28 eingreifen. Hierdurch
wird bereits eine Fixierung der Distanzleiste 28 erzielt. Des weiteren können ebenfalls
bereits in vorgegebenen Abständen die Befestigungselemente 56 in die zentralen Nuten
14c eingesteckt werden.
[0038] Fig. 7 zeigt einen horizontal verlaufenden Schnitt durch die Pfosten-Sprossen-Konstruktion.
Alle Bauelemente, die korrespondierend zu den in Fig. 6 dargestellten geformt sind,
werden mit gleichen Referenzziffern versehen, selbst wenn die in Fig. 6 und Fig. 7
dargestellten Bauelemente nicht identisch sind, da es sich bei den Fig. 6 und 7 um
Schnittdarstellungen handelt, die einmal in Vertikalrichtung und einmal in Horizontalrichtung
durchgeführt sind.
[0039] Auf den in Fig. 7 dargestellten Pfosten 12 werden in gleicher Weise, wie oben in
Zusammenhang mit Fig. 6 erläutert wurde, eine Distanzleiste 28 sowie eine Abdeckleiste
44 bestehend aus einer ersten Profilleiste 46 sowie einer zweiten Profilleiste 52
aufgeschoben bzw. befestigt. Auch die in Fig. 7 dargestellten Dichtelemente 48 sind
baugleich zu den in Fig. 6 dargestellten, in horizontaler Richtung verlaufenden Dichtleisten
48. Die Fassadenplatten 34 sind an dem in vertikaler Richtung verlaufenden Pfosten
12 lediglich durch den klemmenden Einbau zwischen den Dichtelementen lagefixiert.
Die in die ersten Nuten 12a des Pfostens 12 eingesteckten und wiederum in einer Nut
38 der Distanzleiste 28 eingesteckten Dichtelemente unterscheiden sich von den in
Fig. 6 dargestellten. Die entlang der vertikalen Pfosten verlaufenden Dichtelemente
58 sind im Hinblick auf die gezielte Abfuhr des von der Gebäudeaußenseite her eindringenden
beziehungsweise im Fassadenbereich auskondensierenden Dampfes oder Flüssigkeit gestaltet.
[0040] Vergleicht man die Ausbildung der Dichtelemente 40 und 58 in den Fig. 6 und 7, so
wird deutlich, daß die Dichtelemente 40 und 58 eine unterschiedliche Formgebung aufweisen.
Während die entlang des Pfosten 12 verlaufenden Dichtelemente 58 eine ausgeprägte
Drainagerinne 60 besitzen, ist die korrespondierende Drainagerinne 62 der Dichtung
40 entlang der Sprosse 14 nur sehr schwach ausgeprägt. Dies bedeutet, daß die Drainagerinne
60 entlang des Pfostens tief in die zweiten Nuten 12b hineinragen, während die Dichtelemente
40 entlang der Sprossen nur eine in sehr geringem Maße ausgeprägte Drainagrinne 62
besitzen.
[0041] Im Stoßbereich zwischen Sprosse 14 und Pfosten 12 werden sowohl die Dichtelemente
40 entlang der Sprosse als auch die Dichtelemente 58 entlang des Pfostens längs des
Längsschlitzes 42 (siehe Fig. 6) geteilt, und anschließend überlappend angeordnet.
Hierbei werden die oberen Hälften der Dichtelemente entlang der Sprossen, d.h. die
der Fassadenplatte 34 und den Gebäudeäußeren zugewandten Hälften überlappend über
die unteren Hälften der Dichtungen 58 entlang des Pfostens gelegt. Durch diese Ausbildung
der Dichtungen entsteht eine flüssigkeits- wie auch dampfdichte Verbindung zwischen
Sprosse und Pfosten. Das in der im wesentlichen horizontal verlaufenden Drainagerinne
62 des Dichtelements 40 angesammelte Wasser wird im Stoßbereich zwischen Sprosse und
Pfosten in die, wie oben beschrieben wurde, wesentlich stärker ausgebuchteten, vertikal
verlaufenden Drainagerinnen 60 des Dichtelements 58 eingespeist und nach unten abgefördert.
Hierdurch entsteht eine flüssigkeits- und dampfdichte Barriere, die zusätzlich durch
die Befestigung der Dichtelemente 40 beziehungsweise 58 an den Distanzleisten 28 unterstützt
wird.
[0042] Ein weiterer Vorteil der gezeigten Ausbildung der Dichtelemente liegt darin, daß
die Befestigungselemente zwischen Sprosse 14 und Pfosten 12 (siehe Fig. 4) hinter
der flüssigkeits- und dampfdichten Barriere angeordnet sind und somit keine gesonderten
Dichtmaßnahmen im Verbindungsbereich Pfosten-Sprosse notwendig sind. Das gleiche gilt
für die in Fig. 1 dargestellten Sprossenverbinder 16 und deren Befestigung in den
zweiten Nuten 14b der Sprossen. Auch diese Befestigungselemente befinden sich hinter
der Drainagerinne 62 und sind somit nicht gesondert abzudichten.
[0043] Ein weiterer Vorteil der dargestellten Ausbildung der Dichtelemente 40 beziehungsweise
58 liegt darin, daß entlang der Frontseite der Sprossen wie auch Pfosten eine durchgehende
Abschirmung entsteht, die durch die Dichtelemente sowie die Distanzleiste gebildet
wird. Hierdurch lassen sich Wärmeverluste durch Wärmestrahlung zwischen der Abdeckleiste
44 und den Pfosten wie auch Sprossen deutlich verringern. Auch die Befestigungselemente
56 zur Auflage der Fassadenplatten lassen keine Öffnung im Hohlprofil 14 der Sprosse
entstehen, da die Befestigungselemente 56 vorzugsweise in die mittlere, dritte Nut
14c eingeschraubt werden, wobei ein selbstschneidendes Befestigungselement verwendet
wird, das nicht den Nutengrund der mittleren, dritten Nut 14c erreicht.
[0044] Die Montage der Pfosten-Sprossen-Konstruktion läuft in der folgenden Weise ab. Die
Pfosten sind bereits dahingehend vormontiert, daß die Dichtelemente 58 jeweils in
die ersten Nuten 12a eingesteckt, die Distanzleiste 28 über die die mittlere Nut 12c
begrenzenden Stege gesteckt und die Dichtelemente 58 in den Nuten 38 der Distanzleiste
28 befestigt sind. Die Sprossen sind in gleicher Weise vormontiert, der Unterschied
liegt lediglich darin, daß nahe der stirnseitigen Enden der Sprosse, an denen eine
Sprossen-Pfosten-Verbindung hergestellt werden soll, die Dichtungen noch nicht mit
der Distanzleiste 28 verbunden sind und andererseits die Dichtungen jeweils über das
stirnseitige Ende der Sprossen hinaus vorstehen. Die Sprossenverbinder sind bereits
an den Sprossen vormontiert, jedoch sind die Sprossenverbinder noch verschiebbar gestaltet.
[0045] Die Sprossen können direkt zwischen den bereits in vorgegebenem Abstand angeordneten
Pfosten von vorne eingesetzt werden und anschließend durch ein Verschieben der Sprossenverbinder
jeweils der Befestigungsbolzen 22 in die korrespondierend geformte Bohrung 26 an den
Seitenwänden des Pfosten-Hohlprofils eingeschoben werden. Anschließend werden die
Sprossenverbinder mit Hilfe der Befestigungselemente 20 fixiert, so daß die Sprossenverbinder
nicht mehr zurückrutschen können. Im Überlappungsbereich der Dichtelemente 40 und
58 werden diese in der oben beschriebenen Weise entlang der Längsschlitze 42 geteilt
und schließlich überlappend aufeinander gelegt. Nach einer eventuellen Klebefixierung
der Dichtelemente werden die Fassadenplatten 34 angeordnet, die hierfür benötigten
Trageelemente 54 und Befestigungselemente 56 angebracht und schließlich die Abdeckleisten
mit den eingesetzten Dichtelementen 48 mit den Hohlfprofilen der Sprossen 14 wie auch
Pfosten 12 verschraubt.
[0046] Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß eine sehr einfache Verbindung
zwischen Pfosten und Sprossen geschaffen wurde, die keine Ausklinkungen oder Ausfräsungen
im Pfosten wie auch in der Sprosse nötig machen. Es besteht zwischen Sprossen und
Pfosten ein gerader Stoß, d.h. sowohl die Seitenwand des Pfosten-Hohlprofils 12 wie
auch die Stirnseite der Sprosse 14 liegen jeweils aneinander und in einer gemeinsamen
Ebene.
1. Pfosten-Sprossen-Konstruktion, insbesondere für Fassaden und Dächer, zur Aufnahme
flächiger Elemente (34), insbesondere Glasscheiben oder Fassadenplatten,
umfassend:
- als Hohlprofile ausgebildete Pfosten (12), die jeweils an ihrer Frontseite eine
Mehrzahl von Nuten (12a, 12b, 12c) besitzen, die entlang der Längserstreckung der
Pfosten (12) verlaufen; und
- als Hohlprofile ausgebildete Sprossen (14), die jeweils an ihrer Frontseite eine
Mehrzahl von Nuten (14a, 14b, 14c) besitzen, die entlang der Längserstreckung der
Sprossen (14) verlaufen;
dadurch gekennzeichnet, daß
- an den Sprossen (14) im Stoßbereich zu den Pfosten (12) in mindestens einer der
Nuten (14b) jeweils ein Sprossenverbinder (16) in Längsrichtung der Sprossen (14)
verschiebbar geführt und lagefixierbar ist;
- ein Teil des Sprossenverbinders (16) in eine korrespondierende Öffnung (26) im Pfosten
(12) einschiebbar ist; und
- zwischen Sprossen (14) und Pfosten (12) nach dem Herstellen einer Verbindung zwischen
Sprosse (14) und Pfosten (12) ein gerader Stoß ausgebildet ist.
2. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die als Hohlprofile ausgebildeten Pfosten (12) und Sprossen (14) jeweils fünf Nuten
an ihrer Frontseite besitzen, eine zentrale, dritte Nut (12c; 14c) und achssynunetrisch
zur zentralen, dritten Nut (12c; 14c) ausgebildete erste Nuten (12a; 14a) und zweite
Nuten (12b; 14b), wobei die zweiten Nuten (12b; 14b) an der zentralen, dritten Nut
(12c; 14c) angrenzen.
3. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die ersten Nuten (12a; 14a) der Befestigung von Dichtelementen (40; 58) dienen.
4. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die streifenförmigen Dichtelemente (40) entlang der Sprossen (14) und die streifenförmigen
Dichtelemente (58) entlang der Pfosten (12) jeweils Ausreißschlitze besitzen, längs
derer die Dichtelemente (40, 58) teilbar sind.
5. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtelemente (40) entlang der Sprosse (14) die Dichtelemente (58) entlang des
Pfostens (12) im Stoßbereich überlappen, wobei die Dichtelemente (40) entlang der
Sprosse (14) zur Außenseite der Fassade oder des Daches hin angeordnet sind.
6. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
über die zentrale, dritte Nut (14c) der Sprosse (14) sowie über die zentrale, dritte
Nut (12c) des Pfostens (12) jeweils eine Distanzleiste (28) angeordnet ist, die zwei
in Längsrichtung verlaufende Befestigungsnuten (38) aufweist.
7. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtelemente (40) entlang der Sprosse (14) wie auch die Dichtelemente (58) entlang
des Pfostens (12) Befestigungselemente aufweisen, die in die Befestigungsnuten (38)
der zugeordneten Distanzleiste (28) eingreifen.
8. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtelemente (40) entlang der Sprossen (14) wie auch die Dichtelemente (58) entlang
der Pfosten (12) jeweils eine Drainagerinne (62, 60) aufweisen, wobei die Drainagerinne
(60) der Dichtelemente (58) entlang des Pfostens (12) tiefer in die zweite Nut (12b)
des Pfostens (12) eingreifen als die Drainagerinnen (62) der Dichtelemente (40) entlang
der Sprosse (14).
9. Pfosten-Sprossen-Konstruktion nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlprofile der Pfosten (12) und Sprossen (14) einstückig aus Metallblechen, vorzugsweise
Stahlblechen gewalzt sind.