| (19) |
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(11) |
EP 0 800 621 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.06.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02M 25/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9601/120 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9716/640 (09.05.1997 Gazette 1997/20) |
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| (54) |
VENTIL ZUM DOSIERTEN EINLEITEN VON AUS EINEM BRENNSTOFFTANK EINER BRENNKRAFTMASCHINE
VERFLÜCHTIGTEM BRENNSTOFFDAMPF
VALVE FOR DOSED FEEDING OF VAPORISED FUEL FROM A FUEL TANK OF AN INTERNAL COMBUSTION
ENGINE
SOUPAPE POUR DOSER L'INJECTION D'UNE VAPEUR DE CARBURANT PROVENANT DU RESERVOIR DE
CARBURANT D'UN MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
27.10.1995 DE 19540021
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHULZ, Wolfgang
D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- MALLEBREIN, Georg
D-78224 Singen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 528 849 DE-A- 4 244 113 DE-U- 8 612 504 US-A- 4 395 991
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EP-A- 0 699 859 DE-C- 3 639 817 GB-A- 2 066 360 US-A- 5 462 253
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Ventil zum dosierten Einleiten von aus einem Brennstofftank
einer Brennkraftmaschine verflüchtigtem Brennstoffdampf in ein Ansaugrohr der Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Anspruchs 1. Es ist schon ein derartiges Ventil bekannt (EP-PS
0 528 849), dem Brennstoffdampf über einen Zuströmstutzen zugeführt wird, um diesen
in dosierter Weise über einen am Ventil vorgesehenen Abströmstutzen in das Ansaugrohr
abzugeben. Der Zuströmstutzen des Ventils ist zum Beispiel über eine Schlauchleitung
mit einem Adsorptionsfilter verbunden, der den aus dem Brennstofftank verflüchtigten
Brennstoffdampf zwischenspeichert. Das Ventil ist elektromagnetisch betätigbar ausgebildet
und hat hierzu einen magnetischen Anker, der von den magnetischen Kräften eines Elektromagneten
gegen die Kraft einer Ventilfeder axial verschiebbar ist. Im stromlosen Zustand des
Elektromagneten wird ein als Ventilschließglied ausgebildeter Endbereich des Ankers
mittels der Ventilfeder an einen Ventilsitz gepreßt, um eine Strömungsverbindung vom
Zuströmstutzen zum Abströmstutzen zu unterbrechen. Im bestromten Zustand bewegt sich
der Anker gegen die Kraft der Ventilfeder und hebt mit seinem als Ventilschließglied
ausgebildeten Endbereich vom Ventilsitz ab, wobei eine Zumeßöffnung am Abströmstutzen
geöffnet wird, so daß ein bestimmtes Brennstoffdampfvolumen vom Zuströmstutzen über
den Abströmstutzen in das Ansaugrohr strömen kann.
[0002] Die Ansteuerung des Elektromagneten des Ventils erfolgt mittels eines sogenannten
puls-breiten modulierten Signals, das sich aus einer Impulsfolge eines elektrischen
Stroms zusammensetzt, der mit konstanter Frequenz die Erregerspule des Elektromagneten
durchströmt. Zu Ansteuerungszwecken wird die Impulsdauer der einzelnen Stromimpulse
mittels einer Steuerelektronik vergrößert oder verkleinert, um damit eine kontinuierlich
veränderbare Anziehungskraft des Elektromagneten auf den Anker zu erhalten. Dabei
stellt sich abhängig von der Impulsdauer der einzelnen Impulse eine bestimmte axiale
Lage des Ankers ein, in welcher er verharrt, um durch eine von der axialen Lage des
Ventilschließgliedes des Ankers abhängige Drosselung der Strömung an der Zumeßöffnung
ein bestimmtes Brennstoffdampfvolumen über die Zumeßöffnung in den Abströmstutzen
abzugeben. Die magnetische Kraft des Elektromagneten hängt dabei von der Impulsdauer
der einzelnen Stromimpulse ab und wird durch das sogenannte Tastverhältnis bestimmt.
Das Tastverhältnis gibt den Quotienten der Impulsdauer zum Impulsabstand (Periodendauer)
der einzelnen Impulse an. Aufgrund von Reibungseffekten und Federkräften erfolgt erst
ab einem bestimmten Tastverhältnis, das auch als Öffnungstastverhältnis bezeichnet
wird, ein Abheben des Ankers von seinem Ventilsitz. Hysterese-Effekte haben dabei
zur Folge, daß das Öffnungstastverhältnis sich bei jeder erneuten Ansteuerung verändern
kann, so daß eine genaue Zumessung kleinster Brennstoffdampfvolumen mit einem derartigen
Ventil bisher nicht möglich ist. Des weiteren ist der Wicklungswiderstand der Erregerspule
des Elektromagneten temperaturabhängig, so daß auch das Öffnungstastverhältnis von
der Temperatur abhängt. Daher ist es erforderlich, den Elektromagneten mittels einer
stromgeregelten Endstufe anzusteuern, die ein puls-breiten moduliertes Stromsignal
bereitstellt. Eine derartige stromgeregelte Endstufe ist jedoch bei einem mit einer
Gleichspannungsquelle üblicherweise ausgestatteten Fahrzeug bekanntermaßen relativ
aufwendig zu realisieren.
[0003] Das beschriebene, stetig arbeitende Ventil gibt mit wachsendem Tastverhältnis einen
im wesentlichen linear zunehmenden Brennstoffdampfstrom ab. Der lineare Charakter
des beschriebenen Ventils erschwert jedoch die Zumessung kleinster Brennstoffdampfvolumen
bei relativ kleinem Tastverhältnis. Im angegebenen Stand der Technik wird daher versucht,
diesen Nachteil mittels eines zweiten, unterdruckbetätigten Ventils auszugleichen.
Das zweite unterdruckbetätigte Ventil ist parallel zum ersten elektromagnetisch betätigbaren
Ventil angeordnet, das beim Erreichen eines bestimmten Unterdrucks im Ansaugrohr öffnet,
um vermehrt Brennstoffdampf in das Ansaugrohr einzuleiten. Ein derartiges System bestehend
aus zwei Ventilen ist jedoch aufwendig. Darüber hinaus benötigt die angegebene Ventilkombination
eine lange Abschaltzeit, um die Brennstoffzufuhr zu unterbrechen, so daß eine feinfühlige
Anpassung des Volumens des je Zeiteinheit in das Ansaugrohr eingespeisten Brennstoffdampfes
in verschiedenen Betriebszuständen der Brennkraftmaschine kaum möglich ist.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Ventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat
demgegenüber den Vorteil, einer hervorragenden Kleinmengendosierbarkeit sowie eines
einfachen Aufbaus.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des im Anspruch 1 angegebenen Ventils möglich. Von besonderem Vorteil ist eine im
Ventil ausgebildete Druckausgleichsverbindung, die es ermöglicht, den vom Ventil abgegebenen
Brennstoffdampfstrom unabhängig von im Ansaugrohr herrschenden Unterdruck zuzumessen.
Von Vorteil ist weiterhin eine vorgesehene Kompensation der Temperaturabhängigkeit
der Erregerspule des Elektromagneten, die es ermöglicht, auf eine aufwendige stromgeregelte
Endstufe zu verzichten und diese durch eine Ansteuerung zu ersetzen, bei welcher Spannungsimpulse
mit vorzugsweise relativ hoher Frequenz der Erregerspule zugeführt werden, um eine
besonders feinfühlige Zumessung des Brennstoffdampfvolumens zu ermöglichen. Von besonderem
Vorteil ist außerdem die besondere Gestaltung der Zumeßöffnung im Ventil, welche dem
Ventil eine exponentielle Öffnungscharakteristik verleiht, um den absoluten Fehler
im Kleinmengenbereich zu minimieren. Die exponentielle Öffnungscharakteristik wirkt
außerdem Fehlern aufgrund von Hysterese-Effekten entgegen, so daß eine weitere Verbesserung
der Kleinmengendosierbarkeit des Ventils möglich ist.
Zeichnung
[0006] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ventils, Figur 2 einen ersten Schnitt entlang
einer Linie II-II in Figur 1 gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel,
Figur 3 einen zweiten Schnitt entlang einer Linie III-III in Figur 1 gemäß einem zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, Figur 4 ein Diagramm, das die Öffnungscharakteristik
des erfindungsgemäß ausgebildeten Ventils (Verlauf B) im Vergleich zu bekannten Ventilen
(Verlauf A) zeigt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0007] Das in Figur 1 im Längsschnitt dargestellte Ventil 1 dient zum dosierten Einleiten
von aus einem Brennstofftank 3 einer nicht näher dargestellten, insbesondere gemischverdichtenden,
fremdgezündeten Brennkraftmaschine verflüchtigtem Brennstoffdampf in ein Ansaugrohr
4 der Brennkraftmaschine. Das Ventil 1 ist Teil eines Brennstoffverdunstungs-Rückhaltesystems
der Brennkraftmaschine, dessen Funktionsweise beispielsweise der Druckschrift Bosch
Technische Unterrichtung, Motormanagement Motronic, zweite Ausgabe, August 1993, auf
Seiten 48 und 49 entnehmbar ist.
[0008] Das Ventil 1 hat ein zum Beispiel aus drei Teilen bestehendes Ventilgehäuse, das
sich aus einem zylindrischen Grundgehäuse 6, einem auf das Grundgehäuse 6 aufsetzbaren
Gehäusedeckel 7 und einem unteren Gehäuseteil 8 zusammensetzt. Das zylindrische Grundgehäuse
6, der Gehäusedeckel 7 und das untere Gehäuseteil 8 sind vorzugsweise aus Kunststoff,
zum Beispiel in Kunststoffspritzgußtechnik, hergestellt. Das untere Gehäuseteil 8
weist einen Zuströmstutzen 10 und einen Abströmstutzen 11 auf. Der Zuströmstutzen
10 dient zum Anschließen des Ventils 1, zum Beispiel über eine erste Schlauchleitung
14, an den Brennstofftank 3 oder, wie in Figur 1 dargestellt ist, an einen mit dem
Brennstofftank 3 verbundenen Adsorptionsfilter 15. Der Adsorptionsfilter 15 ist mit
einem Speichermedium für Brennstoffdampf, insbesondere mit Aktivkohle, gefüllt und
dient zur Zwischenspeicherung von aus dem Brennstofftank 3 verflüchtigtem Brennstoffdampf.
Der Abströmstutzen 11 erstreckt sich zum Beispiel in axialer Richtung vom unteren
Gehäuseteil 8 entlang einer Längsachse 17 des Ventils 1 und ist zum Anschluß einer
zweiten Schlauchleitung 18 vorgesehen. Die zweite Schlauchleitung 18 mündet beispielsweise
stromabwärts einer drehbar in das Ansaugrohr 4 untergebrachten Drosselklappe 19 in
das Ansaugrohr 4. Der Zuströmstutzen 10 erstreckt sich zum Beispiel quer zur Längsachse
17 des Ventils 1 und steht radial vom unteren Gehäuseteil 8 ab.
[0009] Im Inneren des Grundgehäuses 6 ist in einem Magnetgehäuse 26 ein Elektromagnet 22
untergebracht, der eine zylindrische Erregerspule 23 und einem Magnetkern 37 besitzt.
Das Magnetgehäuse 26 ist hülsenförmig ausgebildet und trägt in seinem Inneren die
Erregerspule 23, die auf einem zum Beispiel aus Kunststoff bestehenden Spulenträger
27 aufgewickelt ist. Die Erregerspule 23 umgibt einen von magnetischen Kräften anziehbaren,
vorzugsweise metallenen Anker 25 des Ventils 1, um diesen im bestromten Zustand der
Erregerspule 23 gegen die Kraft einer Ventilfeder 50 zu bewegen. Der Anker 25 ist
hierzu in einer im Grundgehäuse 6 untergebrachten Führungshülse 24 axial verschiebbar
gelagert. Der Spulenträger 27 ist mit radialem Abstand zu einer Außenfläche 39 der
durchmesserkleineren Führungshülse 24 im Inneren des Grundgehäuses 6 untergebracht
und erstreckt sich radial bis zu einer Innenwandung 29 des Magnetgehäuses 26. Der
radiale Abstand des Spulenträgers 27 zur Außenfläche 39 der Führungshülse 24 verhindert
dabei ein Verklemmen des Ankers 25 aufgrund von Wärmeausdehnungen, zum Beispiel der
Erregerspule 23. Der Spulenträger 27 liegt axial an einem ringförmigen Ansatz 28 der
Führungshülse 24 an. Der Ansatz 28 der Führungshülse 24 erstreckt sich radial ebenfalls
bis zur Innenwandung 29 des Magnetgehäuses 26. Zwischen dem Ansatz 28 der Führungshülse
24 und einem radial umlaufenden Steg 30 des Grundgehäuses 6 ist zum Beispiel noch
eine Anlagescheibe 31 untergebracht, die mit radialem Abstand zu einer Außenfläche
33 des Ankers 25 angeordnet ist.
[0010] Zur Begrenzung der maximalen Auslenkung des Ankers 25 hat dieser an seinem dem Gehäusedeckel
7 zugewandten Ende 32 eine Ausnehmung 36, die zum Beispiel zylindrisch ausgebildet
ist und den hülsenförmig ausgebildeten Magnetkern 37 zumindest teilweise umgibt. Bei
maximaler Auslenkung des Ankers 25 schlägt dieser in der Ausnehmung 36 mit seiner
ringförmigen Bodenfläche 48 an einer Ringfläche 49 des Magnetkerns 37 an. Um eine
Einstellung des maximalen Hubs des Ankers 25 zu ermöglichen, kann der Magnetkern 37
axial verschiebbar ausgebildet sein. Der Magnetkern 37 hat hierzu beispielsweise einen
Außengewindeabschnitt 38, der in ein Innengewinde 40 eingreift, das in einem das hülsenförmige
Magnetgehäuse 26 abdeckenden Magnetboden 35 vorgesehen ist, um durch Drehen des Magnetkerns
37 den Magnetkern 37 entsprechend axial zu verschieben, so daß ein einstellbarer Ankeranschlag
für den Anker 25 vorhanden ist.
[0011] Der Anker 25 ist hohlzylindrisch ausgebildet und hat eine Durchgangsöffnung 42, die
sich in axialer Richtung von der Ausnehmung 36 am in Figur 1 oben dargestellten Ende
32 des Ankers 25 bis zu seinem im unteren Gehäuseteil 8 gelegenen Ende 34 erstreckt.
In der Durchgangsöffnung 42 ist ein die Durchgangsöffnung 42 radial vergrößernder,
umlaufender Absatz 45 ausgebildet, um zwischen dem Absatz 45 und einer im hülsenförmigen
Magnetkern 37 vorgesehenen Ausnehmung 46 die Ventilfeder 50 aufzunehmen. Die Ventilfeder
50 stützt sich dabei einerseits in der Ausnehmung 46 am Magnetkern 37 und andererseits
an dem Absatz 45 in der Durchgangsöffnung 42 am Anker 25 ab. Mittels der Ventilfeder
50 wird der Anker 25 im stromlosen Zustand der Erregerspule 23 mit seinem Ende 34
an einen von einem ringförmigen Dichtring 53 bedeckten ringförmigen Ventilsitz 54
dicht angedrückt, so daß eine Strömungsverbindung 74 zwischen Zuströmstutzen 10 und
Abströmstutzen 11 geschlossen wird. Der Ventilsitz 54 ist an einem im Inneren des
unteren Gehäuseteils 8 gelegenen Ende 55 des Abströmstutzens 11 vorgesehen und, wie
in der links der Längsachse 17 liegenden Hälfte des Ventils 1 dargestellt ist, von
dem Anker 25 dicht verschließbar. Der Dichtring 53 besteht hierzu aus einem elastischen
Material, beispielsweise Gummi.
[0012] Im bestromten Zustand der Erregerspule 23 wird der magnetische Anker 25 von den magnetischen
Kräften des Elektromagneten 22 unterschiedlich zum Magnetkern 37 hin angezogen und
nimmt jede axiale Zwischenstellung ein und als Endstellung, wie in der rechts der
Längsachse 17 liegenden Hälfte des Ventils 1 dargestellt ist, seine maximale Offenstellung
ein, bei der die ringförmige Bodenfläche 48 der Ausnehmung 36 des Ankers 25 an der
Ringfläche 49 des Magnetkerns 37 anliegt. Bei der Aufwärtsbewegung des Ankers 25 zum
Magnetkern 37 hin öffnet dieser mit seiner Außenfläche 33 am Umfang eine Zumeßöffnung
56, die parallel zur Längsachse 17 verlaufend an einem im Grundgehäuse 6 liegenden
Ende 51 des Zuströmstutzens 10 vorgesehen ist, so daß, wie durch einen in Figur 1
eingezeichneten Pfeil 57 gekennzeichnet ist, Brennstoffdampf vom Zuströmstutzen 10
durch die Zumeßöffnung 56 hindurch in einen zwischen dem Ventilsitz 54 und einer Stirnfläche
73 des Ankers 25 begrenzten Raum 79 gelangt, um anschließend über den Ventilsitz 54
in den Abströmstutzen 11 weiterzuströmen.
[0013] Wie durch einen in Figur 1 eingezeichneten Pfeil 58 gekennzeichnet ist, gelangt dabei
ein kleinerer Teil des Brennstoffdampfes in die Durchgangsöffnung 42 des Ankers 25,
um von dieser in die Ausnehmung 46 des Magnetkerns 37 und von der Ausnehmung 46 über
eine im Magnetkern 37 weiterführende Öffnung 60 in einen Raum 62 zu gelangen, der
von einer Innenwand 64 des Gehäusedeckels 7, dem Magnetkern 37 und dem Magnetboden
35 des Magnetgehäuses 26 dicht von der Umgebung abgeschlossen ist. Über eine im Gehäusedeckel
7 vorgesehene Öffnung 66 gelangt der Brennstoffdampf dann weiter vom Raum 62 in eine
Druckausgleichsverbindung 70, die im Grundgehäuse 6 und im unteren Gehäuseteil 8 zum
Beispiel in Form einer Bohrung vorgesehen ist und die stromabwärts des Ventilsitzes
54 in den Abströmstutzen 11 mündet. Der in Figur 1 durch die Pfeile 58, 59 und 61
gekennzeichnete Teilstrom des Brennstoffdampfes strömt dabei um den Ventilsitz 54
herum. Der in Richtung des Pfeils 57 vom Zuströmstutzen 10 zum Abströmstutzen 11 strömende
Hauptstrom des Brennstoffdampfes vermischt sich mit dem in Richtung der Pfeile 58,
59 und 61 strömenden Teilstrom stromabwärts des Ventilsitzes 54, um danach vom Abströmstutzen
11 zum Beispiel über die zweite Schlauchleitung 18 in das Ansaugrohr 4 zu gelangen.
[0014] Je nach Hub des Ankers 25 beziehungsweise dessen Abstand seiner Stirnfläche 73 vom
Ventilsitz 54 wird die Zumeßöffnung 56 von seiner Außenfläche 33 mehr oder weniger
freigegeben, so daß der vom Zuströmstutzen 10 in den Abströmstutzen 11 übertretende
Brennstoffdampfstrom entsprechend zugemessen wird. Der Hub des gegen die Ventilfeder
50 arbeitenden Ankers 25 wird dabei durch die Stärke des magnetischen Feldes des Elektromagneten
22 bestimmt. Zur Ansteuerung des Elektromagneten 22 ist ein elektronisches Steuergerät
80 vorgesehen, das über eine elektrische Leitung 81 und über einen am Gehäusedeckel
7 einstückig angeformten Steckeranschluß 82 mit dem Elektromagneten 22 elektrisch
verbunden ist.
[0015] Das elektronische Steuergerät 80 übermittelt dem Elektromagneten 22 eine Ansteuerimpulsfolge
einer elektrischen Spannung mit einer relativ hohen Frequenz von zum Beispiel 100
Hertz. Die Ansteuerimpulsfolge wird dabei vom elektronischen Steuergerät 80 mit einem
vom Steuergerät 80 veränderbaren Tastverhältnis abgegeben. Das Tastverhältnis gibt
beispielsweise prozentual den Quotienten der Impulsdauer zum Impulsabstand (Periodendauer)
der nacheinander folgenden Impulse an. Eine derartige Ansteuerung ist dem Fachmann
als sogenannte Puls-Breiten-Modulation bekannt. Die Erregerspule 23 hat vorzugsweise
eine Erregerwicklung, die einen nahezu gleichbleibenden Widerstandswert unabhängig
von Temperatureinflüssen des Ventils 1 aufweist. Eine derartige, temperaturkompensierte
Erregerwicklung kann zum Beispiel aus zwei Wicklungen aufgebaut sein, die aus unterschiedlichem
Material bestehen, deren Widerstandswerte so gewählt sind, daß ein Ausgleich der Temperaturabhängigkeit
des Widerstandswertes beider Wicklungen erfolgt. Hierzu kann beispielsweise eine Wicklung
der Erregerspule 23 aus einem Material bestehen, welches einen positiven Temperaturkoeffizienten
(PTC-Kaltleiter) aufweist und die andere Wicklung aus einem Material bestehen, welches
einen negativen Temperaturkoeffizienten (NTC-Heißleiter) aufweist. Mit der temperaturkompensierten
Erregerspule 23 ist es dann möglich, auf eine sogenannte stromgeregelte Endstufe zu
verzichten. Anstelle der stromgeregelten Endstufe kann daher eine Endstufe verwendet
werden, die dem Elektromagneten 22 eine Spannungsimpulsfolge vorzugsweise mit relativ
hoher Frequenz zuführt. Eine derartige Spannungsimpulsfolge läßt sich technisch in
besonders einfacher Weise realisieren, beispielsweise in Form einer Transistorschaltung,
welche die Gleichspannungsquelle eines Kraftfahrzeugs, zum Beispiel die einer Starterbatterie,
ausnutzt, um zwischen zwei vorgegebenen Werten, beispielsweise 12 Volt und 0 Volt,
entsprechend hin und her zu schalten. Eine derartige Spannungsimpulsfolge bewirkt
in der Erregerspule 23 einen mittleren Strom, der ein Magnetfeld bestimmter Stärke
induziert, um den Anker 25 gegen die Kraft der Ventilfeder 50 vom Ventilsitz 54 wegzubewegen
und in eine bestimmte axiale Lage zu bringen. Die axiale Endlage des Ankers 25 hängt
dabei von dem angelegten Tastverhältnis der Spannungsimpulsfolge ab. Ist keine Spannung
an der Erregerspule 23 angelegt, beziehungsweise fließt kein Strom in der Erregerspule
23, so wird der Anker 25 von der Ventilfeder 50 gegen den Ventilsitz 54 gedrückt.
Dabei liegt der Anker 25 mit seiner Außenfläche 33 an dem Dichtring 53 an und deckt
dabei die Zumeßöffnung 56 des Zuströmstutzens 10 ab, so daß eine Strömungsverbindung
vom Zuströmstutzen 10 zum Abströmstutzen 11 unterbrochen wird.
[0016] Erfindungsgemäß ist die Zumeßöffnung 56 in Form einer Blende ausgebildet, deren Öffnungsquerschnitt
so gestaltet ist, daß dem Ventil 1 eine exponentielle Öffnungscharakteristik verliehen
wird. Wie in Figur 2, einer Schnittdarstellung entlang einer Linie II-II in Figur
1, eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels, dargestellt ist, besitzt die
Zumeßöffnung 56 hierzu eine V-Form mit einer Querschnittsfläche, die von zwei kurvenförmig
in Richtung zum Ventilsitz 54 hin aufeinanderzulaufenden Querschnittsberandungen 75,
76 und einem kreisförmigen Bogenabschnitt 77 begrenzt wird. Wie ebenfalls in Figur
2 dargestellt ist, kann zwischen den Querschnittsberandungen 75, 76 im Bereich ihres
geringsten Abstandes zueinander auch ein kleiner Spalt verbleiben. Durch die trichterförmige
Gestaltung der Querschnittsberandungen 75, 76 der Zumeßöffnung 56 ergibt sich, daß
mit zunehmendem Kolbenhub H des Ankers 25 eine zunehmend größer werdende, von den
Querschnittsberandungen 75, 76 und der Stirnfläche 73 des Ankers 25 begrenzte Querschnittsfläche
der Zumeßöffnung 56 freigeben wird, so daß das Volumen des durch die Zumeßöffnung
56 hindurchströmenden Brennstoffdampfes entsprechend zunehmen kann.
[0017] Wie der Verlauf B der Öffnungscharakteristik des erfindungsgemäßen Ventils 1 in Figur
4 zeigt, läßt sich durch die Gestaltung der Querschnittsberandungen 75, 76 ein Ventil
1 erhalten, das mit wachsendem Tastverhältnis T einen zum Beispiel exponentiell ansteigenden
Volumenstrom abgibt. Da der Hub H des Ankers 25 von dem Tastverhältnis T der Ansteuerimpulsfolge
linear abhängt, ergibt sich, daß zur Verringerung eines relativ hohen Volumenstroms
nur relativ wenig Hubweg des Ankers 25 erforderlich ist. Insbesondere ergeben sich
damit äußerst kurze Abschaltzeiten von beispielsweise wenigen Millisekunden, um den
Volumenstrom des Ventils 1 zum Beispiel auf Null abzusenken. Im Bereich kleiner Tastverhältnisse
(zum Beispiel T kleiner 50%) bewirkt eine geringe Änderung des Tastverhältnisses T
nur eine kleine Änderung des Volumenstroms, die jedoch erwünscht ist, um gegenüber
einem eine lineare Öffnungscharakteristik aufweisenden Ventil (Verlauf A in Figur
4) eine hervorragende Kleinmengendosierbarkeit zu erhalten. Im Bereich größerer Tastverhältnisse
(zum Beispiel T größer 50%) bewirkt eine geringe Änderung des Tastverhältnisses T
gegenüber einem eine lineare Öffnungscharakteristik aufweisenden Ventil (Verlauf A)
eine relativ große Änderung des Volumenstroms, so daß eine schnelle Regelung hoher
Volumenströme möglich ist.
[0018] Wie in Figur 3, einer Schnittdarstellung entlang einer Linie III-III in Figur 1,
eines zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels, dargestellt ist, kann die Zumeßöffnung
56 auch dergestalt sein, daß die Querschnittsberandungen 75, 76 einen Kurvenverlauf
aufweisen, welcher, bezogen auf die in Figur 3 eingezeichneten Koordinatenachsen x,
y eines kartesischen Koordinatensystems mit einer zur Längsachse 17 parallelen x-Achse,
von einer Exponentialfunktion, insbesondere einer natürlichen Exponentialfunktion,
beschreibbaren Natur ist. Dabei haben die Querschnittsberandungen 75, 76 dem Ventilsitz
54 zugewandt ihren geringsten Abstand beziehungsweise sogar ihren Berührungspunkt,
während mit größer werdendem Abstand vom Ventilsitz 54 auch der Abstand der Querschnittsberandungen
75, 76 zueinander zunimmt. Durch den exponentiellen Verlauf der Querschnittsberandungen
75, 76 ist eine weitere Verbesserung der Kleinmengendosierbarkeit des Ventils 1 möglich.
Der maximale Hub H des Ankers 25 kann dabei derart eingestellt sein, daß der Anker
25 mit seiner Stirnfläche 73 bei maximalem Hub höchstens Endpunkte 85, 86 der Querschnittsberandungen
75 beziehungsweise 76 erreicht, so daß der Anker 25 nur eine Querschnittsfläche der
Zumeßöffnung 56 mit exponentiellen Querschnittsberandungen 75, 76 freigibt.
[0019] Die im Ventilgehäuse 6, 7, 8 vorgesehene Druckausgleichsverbindung 70 ermöglicht
außerdem, daß im angehobenen Zustand des Ankers 25 der Unterdruck des Ansaugrohres
4 sowohl an der Stirnfläche 73 des Ankers 25 wie auch an der gegenüberliegenden Bodenfläche
48 der Ausnehmung 36 am Anker 25 herrscht. Vorzugsweise besitzen die Stirnfläche 73
und die Bodenfläche 48 des Ankers 25 etwa eine gleich große Angriffsfläche, wodurch
ein Druckausgleich beziehungsweise Kräfteausgleich am Anker 25 bei unterschiedlichen
Ansaugrohrunterdrücken bewirkt wird, so daß die Zumessung des Brennstoffdampfvolumens
unabhängig von dem im Ansaugrohr 4 herrschenden Unterdruck ist. Hierzu ist es allerdings
erforderlich, die Strömungswege 10, 11, 42, 62, 66, 70 des Brennstoffdampfes im Ventil
1 von der Umgebung, insbesondere gegenüber einem mit Atmosphärendruck beaufschlagten
Innenraum 89 des Elektromagneten 22, abzudichten. Wie in Figur 1 dargestellt ist,
kann die Abdichtung zum Beispiel mittels einer Dichtung 88 erfolgen, die in Form einer
Dichtmanschette ausgebildet ist, welche zum Beispiel im unteren Gehäuseteil 8 innen
an der Außenfläche 33 des Ankers 25 dicht anliegt und radial außen zwischen dem Grundgehäuse
6 und dem unteren Gehäuseteil 8 eingespannt ist.
1. Ventil (1) zum dosierten Einleiten von aus einem Brennstofftank (3) einer Brennkraftmaschine
verflüchtigtem Brennstoffdampf in ein Ansaugrohr (4) der Brennkraftmaschine, mit einem
Ventilgehäuse (6, 7, 8), das einen Zuströmstutzen (10) zum Anschließen an einen Entlüftungsstutzen
des Brennstofftanks (3) oder einem diesem nachgeschalteten Adsorptionsfilter (15)
für verflüchtigten Brennstoffdampf und einen Abströmstutzen (11) zum Anschließen an
das Ansaugrohr (4) hat, mit einem im Inneren des Ventilgehäuses (6) vorgesehenen,
von einem Elektromagneten (22) bewegbaren Anker (25), der im stromlosen Zustand des
Elektromagneten (22) von einer Ventilfeder (50) an einen Ventilsitz (54) angedrückt
eine Strömungsverbindung (74) vom Zuströmstutzen (10) zum Abströmstutzen (11) schließt
und diese im bestromten Zustand des Elektromagneten (22) öffnet, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Zuströmstutzen (10) und dem Ventilsitz (54) eine durch den Anker
(25) steuerbare Zumeßöffnung (56) vorgesehen ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßöffnung (56) eine V-förmige
Querschnittsfläche aufweist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßöffnung (56) Querschnittsberandungen
(75, 76) hat, die dergestalt sind, daß mit wachsendem Abstand des Ankers (25) vom
Ventilsitz (54) eine zunehmend größer werdende Querschnittsfläche der Zumeßöffnung
(56) vom Anker (25) freigeben wird.
4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsberandungen (75,
76) trichterförmig zum Ventilsitz (54) aufeinanderzulaufend ausgebildet sind.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsberandungen (75,
76) im Bereich des Ventilsitzes (54) einen geringen Abstand voneinander aufweisen.
6. Ventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (25) einen maximalen
Hub (H) aufweist, der derart bemessen ist, daß bei maximalem Hub (H) höchstens Endpunkte
(85, 86) der Querschnittsberandungen (75, 76) erreicht werden.
7. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsberandungen (75,
76) einen Kurvenverlauf aufweisen, der von einer Exponentialfunktion, insbesondere
einer natürlichen Exponentialfunktion, beschreibbaren Natur ist.
8. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (25) hohlzylindrisch
ausgebildet ist.
9. Ventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (6, 7, 8) eine
Druckausgleichsverbindung (70) aufweist, die einen Teilstrom des Brennstoffdampfes
um den Ventilsitz (54) im Ventil (1) herumführt, so daß im abgehobenen Zustand des
Ankers (25) an seinen beiden Enden (32, 34) ein im wesentlichen gleich großer Druck
wie im Abströmstutzen (11) herrscht.
10. Ventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Endflächen (48, 73) der Enden
(32, 34) des Ankers (25) in etwa die gleiche Größe aufweisen.
11. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Ankers (25) eine
Führungshülse (24) im Ventilgehäuse (6) untergebracht ist, deren Außenfläche (39)
mit radialem Abstand zu einem Spulenträger (27) einer Erregerspule (23) des Elektromagneten
(22) angeordnet ist.
12. Ventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Anker (25) eine Dichtung (88)
vorgesehen ist, welche zwei Gehäuseteile (6, 8) des Ventils (1) voneinander abdichtet.
13. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (22) einen Magnetkern
(37) besitzt, der axial verschiebbar ausgebildet ist und der als Anschlag für den
Anker (25) dient.
14. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (22) eine Erregerspule
(23) aufweist, deren Widerstandswert nahezu unabhängig von der Temperatur ist.
1. Valve (1) for the metered introduction of fuel vapour evaporated from a fuel tank
(3) of an internal combustion engine into an intake pipe (4) of the internal combustion
engine, with a valve housing (6, 7, 8) which has an inflow nipple (10) for connection
to a vent nipple of the fuel tank (3) or to an adsorption filter (15) for evaporated
fuel vapour, the said filter being located downstream of the fuel tank, and an outflow
nipple (11) for connection to the intake pipe (4), with an armature (25) which is
provided inside the valve housing (6) and is movable by an electromagnet (22) and
which, pressed onto a valve seat (54) by a valve spring (50), when the electromagnet
(22) is in the currentless state, closes a flow connection (74) from the inflow nipple
(10) to the outflow nipple (11) and, when the electromagnet (22) is in the live state,
opens the said flow connection, characterized in that a metering orifice (56) controllable
by the armature (25) is provided between the inflow nipple (10) and the valve seat
(54).
2. Valve according to Claim 1, characterized in that the metering orifice (56) has a
V-shaped cross-sectional surface.
3. Valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the metering orifice (56) has
cross-sectional edges (75, 76) which are such that, at an increasing distance of the
armature (25) from the valve seat (54), an increasingly larger cross-sectional surface
of the metering orifice (56) is exposed by the armature (25).
4. Valve according to Claim 3, characterized in that the cross-sectional edges (75, 76)
are designed to converge in a funnel-shaped manner towards the valve seat (54).
5. Valve according to Claim 4, characterized in that the cross-sectional edges (75, 76)
are at a short distance from one another in the region of the valve seat (54).
6. Valve according to Claim 3 or 4, characterized in that the armature (25) has a maximum
stroke (H) which is dimensioned in such a way that, in the case of the maximum stroke
(H), at most end points (85, 86) of the cross-sectional edges (75, 76) are reached.
7. Valve according to Claim 3, characterized in that the cross-sectional edges (75, 76)
have a curve profile which is of the nature capable of being described by an exponential
function, in particular a natural exponential function.
8. Valve according to Claim 1, characterized in that the armature (25) is of hollow-cylindrical
design.
9. Valve according to Claim 8, characterized in that the valve housing (6, 7, 8) has
a pressure-compensating connection (70) which leads a part stream of the fuel vapour
around the valve seat (54) in the valve (1), so that, when the armature (25) is in
the lifted-off state, a pressure essentially equal to that in the outflow nipple (11)
prevails at its two ends (32, 34).
10. Valve according to Claim 9, characterized in that end faces (48, 73) of the ends (32,
34) of the armature (25) are approximately the same size.
11. Valve according to Claim 1, characterized in that a guide sleeve (24) is accommodated
in the valve housing (6) for mounting the armature (25), the outer face (39) of the
said guide sleeve being arranged at a radial distance from a coil carrier (27) of
an exciting coil (23) of the electromagnet (22).
12. Valve according to Claim 9, characterized in that a gasket (88) is provided on the
armature (25), the said gasket sealing off two housing parts (6, 8) of the valve (1)
from one another.
13. Valve according to Claim 1, characterized in that the electromagnet (22) possesses
a magnet core (37) which is designed to be axially displaceable and which serves as
a stop for the armature (25).
14. Valve according to Claim 1, characterized in that the electromagnet (22) has an exciting
coil (23), the resistance value of which is virtually independent of the temperature.
1. Soupape (1) pour introduire de manière dosée des vapeurs de carburant évaporées d'un
réservoir de carburant (3) d'un moteur à combustion interne dans la tubulure d'aspiration
(4) du moteur, comprenant un corps de soupape (6, 7, 8) muni d'un ajutage d'alimentation
(10) pour être branché à un ajutage de ventilation du réservoir de carburant (3) ou
à un filtre par adsorption (15) en aval recevant les vapeurs de carburant volatilisées
et un ajutage de sortie (11) pour être branché à la tubulure d'aspiration (4), comprenant
un induit (25) prévu à l'intérieur du corps de soupape (6), et déplacé par un électro-aimant
(22), cet induit étant poussé par un ressort de soupape (50) contre le siège de soupape
(54) lorsque l'électro-aimant (22) n'est pas alimenté, pour fermer la communication
(74) entre l'ajutage d'alimentation (10) et l'ajutage de sortie (11), et qui à l'état
alimenté, ouvre l'électro-aimant (22),
caractérisée en ce qu'
entre l'ajutage d'alimentation (10) et le siège de soupape (54), il est prévu une
ouverture de dosage (56) commandée par l'induit (25).
2. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'ouverture de dosage (56) a une surface de section en forme de V.
3. Soupape selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
l'ouverture de dosage (56) comporte des bords de section (75, 76) tels que si la distance
de l'induit (25) augmente par rapport au siège de soupape (54), on a une surface de
section croissante de l'ouverture de dosage (56) libérée par l'induit (25).
4. Soupape selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
les bords de section (75, 76) se rejoignent au niveau du siège de soupape (54) suivant
une forme d'entonnoir.
5. Soupape selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
les bords de section (75, 76) présentent une faible distance dans la zone du siège
de soupape (54).
6. Soupape selon l'une des revendications 3 ou 4,
caractérisée en ce que
l'induit (25) présente une course maximale (H) dimensionnée pour qu'à la course maximale
(H), on atteigne au maximum les points d'extrémité (85, 86) des bords de section (75,
76).
7. Soupape selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
les bords de section (75, 76) ont une forme de courbe qui est décrite par une fonction
exponentielle notamment une fonction exponentielle naturelle.
8. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'induit (25) est un cylindre creux.
9. Soupape selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
le corps de soupape (6, 7, 8) comporte une liaison d'équilibrage de pression (70)
qui fait passer une fraction du courant de vapeur de carburant pour contourner le
siège de soupape (54) dans la soupape (1), pour que lorsque l'induit (25) est soulevé,
à ses deux extrémités (32, 34) règne une pression considérablement plus élevée que
dans l'ajutage de sortie (11).
10. Soupape selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
les surfaces d'extrémité (48, 73) des extrémités (32, 34) de l'induit (25) ont sensiblement
les mêmes dimensions.
11. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
pour loger l'induit (25), il est prévu un manchon de guidage (24) dans le corps de
soupape (6) et dont la surface extérieure (39) se trouve à distance radiale de la
bobine (27) d'un enroulement d'excitation (23) de l'électro-aimant (22).
12. Soupape selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
l'induit (25) comporte un joint (88) qui sépare de manière étanche deux parties de
parties (6, 8) de la soupape (1).
13. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'électro-aimant (22) possède un noyau magnétique (37) coulissant axialement et servant
de butée à l'induit (25).
14. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'électro-aimant (22) comporte une bobine d'excitation (23) dont la résistance est
pratiquement indépendante de la température.

