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EP 0 800 848 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
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Anmeldetag: 10.02.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A63G 1/20 |
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Karussellartiges Spiel-und Sportgerät für Kleinkinder
Game or sport device for infants in the form of a roundabout
Dispositif de jeu ou de sport pour des petits enfants en forme de manège
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FI FR GB IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
14.03.1996 DE 9609978 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
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Patentinhaber: Weiher, Waldemar |
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63927 Bürgstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Weiher, Waldemar
63927 Bürgstadt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 415 831 US-A- 2 651 880 US-A- 4 045 020
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US-A- 1 627 570 US-A- 3 203 695
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Spiel- und Sportgerät, bestehend aus einem Schaukelkörper
mit Sitzfläche,Fußrasten und Handgriffen.
[0002] Es sind Spielgeräte bekannt, die durch bogenförmige Kufen, z.B. Schaukelpferd, oder
durch fest im Boden verankerte Federelemente Schwingungsbewegungen des Betreibers
ermöglichen. Es sind ferner Sportgeräte bekannt,die durch die Muskelkraft der Arme
oder Beine Fortbewegungen erwirken lassen,z.B.sog. HOLLÄNDER, Tretroller oder Fahrräder.
[0003] Ferner ist durch die US 40 45 020 ein Karussell bekannt geworden, das durch Schaukelbewegungen
der Benutzer angetrieben wird.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, auch Kleinkindern ein ungefährliches Spielvergnügen
mit optimalem Erfolgserlebnis zu ermöglichen, wobei das Spiel- und Sportgerät gegenüber
dem bekannten Stand der Technik einfacher aufgebaut sein soll.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Zeichnung verdeutlicht
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0006] Ein auch als Tierkörper gestalteter Schaukelkörper (1) besitzt unter der Schwerpunktsenkrechten
(S) des auf dem Schaukelkörper (1) Sitzenden ein Laufrad (5). Eine drehelastische
Stabachse (6) ist mit dem Schaukelkörper (1) fest verbunden. Ein fester Lagerzapfen
(8) ist nahezu rechtwinklig zur Längsachse der Stabachse (6) durch dieselbe geführt,
nimmt die vom Schaukelkörper (1) eingeleiteten Drehmomente auf und erzwingt eine Kreislaufbewegung
des Gerätes.
[0007] Das achslinear mit der Stabachse (6) gelagerte Laufrad (5) wird durch einen im Schaukelkörper
(1) gelagerten Mitnehmer (10), der nur bei der Vorwärtsschwingung kraftübertragend
in die Rastrillen (11) oder Nocken (12) des Laufrades (5) greift, zur Drehbewegung
gezwungen.
[0008] Der mit einer Sitzfläche (2), Handgriffen (4
1, 4
2) und Fußrasten (3) ausgestaltete Schaukelkörper (1), wobei die Fußrasten (3
1,3
2) aus der Stabachse (6) gebildet sein können und die Stabachse (6) gleichzeitig Laufachse
des Laufrades (5) sein kann, gewährleistet einen sicheren Halt des Betreibers und
gestattet durch den Einsatz seiner Muskelkräfte eine Beschleunigung und Vergrößerung
der auch vorwärts treibenden Schwingbewegung.
[0009] Der im Schaukelkörper (1) gelagerte, durch leichte Vorspannung oder Eigengewicht
auf die Lauffläche des Laufrades (5) gedrückte Mitnehmer (10) kann aus geschichteten
Elementen bestehen, die beim Gleiten über die Lauffläche und beim Einfallen in die
Rastrillen (11) oder Basis der Nocken (12) der jeweiligen Tiergestalt des Schaukelkörper
(1) nachempfundene Tiergeräusche erzeugen, deren naturgetreuer Rhythmus durch entsprechende
Abstände der Rastrillen (11) oder Nocken (12) erreicht werden kann.
[0010] Der Durchmesser des Laufkreises des Gerätes wird durch die Länge der Stabachse (6)
bestimmt. Der den Mittelpunkt des Laufkreises bildende Lagerzapfen (8) kann in natürlich
gewachsenem oder bewachsenem Erdboden oder Steinboden oder beschichtetem Fußboden
verankert sein.
[0011] Bei einem leicht transportablen, in Räumen oder an beliebigen Plätzen aufstellbarem
Komplettgerät wird die benötigte Lauffläche (9) aus einer Platte gebildet, mit der
der Lagerzapfen (8) fest verbunden ist.
[0012] Längenveränderungen der drehelastischen Stabachse (6) oder Veränderungen der Vorspannung
des dazugehörigen Drehelementes können auch bei unterschiedlichen Körpergewichten
des Spielenden die gewünschten Schwingungsamplituden erreichen lassen.
[0013] Verschiedene Tiergestalten, um einen gemeinsamen Lagerzapfen (8) kreisend, vermögen
besonders in einem Kindergarten Anreize zu einem wettbewerbsähnlichen, die Körperkräfte
formenden und Freude bereitenden Vergnügen bilden..
1. Karussellartiges Spiel- und Sportgerät für Kleinkinder, bestehend aus einem Schaukelkörper
(1) mit Sitzfläche (2), Fußrasten (31,32) und Handgriffen (41,42), wobei der Schaukelkörper (1) fest mit einer horizontalen Stabachse (6) verbunden
ist, welche an ihrem Ende (7) um einen Lagerzapfen (8) in einer horizontalen Ebene
drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaukelkörper (1) mit einem Laufrad (5) ausgestattet ist, und daß die mit
dem Schaukelkörper (1) fest verbundene Stabachse (6) aus drehelastischem Material
oder drehelastischen Elementen Beugungen des Schaukelkörpers (1) aufnimmt und dabei
gleichzeitig durch einen im Schaukelkörper (1) gelagerten Mitnehmer (10) die Kraft
aus einer Bewegungsrichtung auf das Laufrad (5) überträgt.
2. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabachse (6)
in der Mitte der Kreislauffläche (9) nahezu rechtwinklig zu ihrer Längsachse durch
Lagerelemente (8) bekannter Bauart horizontal schwenkbar verbunden ist.
3. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß das Laufrad
(5) mit Rastrillen (11) oder Nocken (12) ausgestaltet ist.
4. Spiel- und Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (10) im Schaukelkörper (1) federnd gelagert oder gestaltet ist und
durch geräuscherzeugende Elemente,z.B. Metall- oder Holzplättchen, gebildet ist.
5. Spiel- und Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Schaukelkörper (1) mit ihren Stabachsen (6) mit einem gemeinsamen Lagerzapfen
(8) verbunden sind.
6. Spiel- und Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die drehelastische Stabachse (6) auch Laufradachse des Laufrades (5) und Fußrasten
(31,32) bildet.
1. Carousel-type toy and sports device for small children consisting of a rocker body
(1) with a seat (2), foot rests (31, 32) and handles (41, 42), in which the rocker body (1) is securely fastened to a horizontal spindle rod (6),
which at its end (7) is fitted as a rotary bearing around a bearing bush (8) in a
horizontal plane, characterized in
that the rocker body (1) is fitted with a wheel (5) and that the spindle rod (6) securely
fastened to the rocker body (1) is made of torsionally elastic material or torsionally
elastic elements and absorbs movements of the rocker body (1) and at the same time
transmits the force from one direction of movement to the wheel (5) by means of a carrier (10) in a bearing in the rocker
body (1).
2. Toy and sports device according to Claim 1 characterized in that the spindle rod (6)
is connected in a horizontal swivel mounting in the middle of the circular bearing
surface (9) almost at right angles to its longitudinal axis by bearing elements (8)
of a known type.
3. Toy and sports device according to Claim 1 or 2 characterized in that the wheel (5)
is provided with grooving (11) or cams (12).
4. Toy and sports device according to one of the previous claims characterized in that
the carrier (10) in the rocker body (1) is provided with a spring-loaded bearing or
structure and constructed of noise-generating elements, e.g. metal or wooden plates.
5. Toy and sports device according to one of the previous claims characterized in that
several rocker bodies (1) are connected with their spindle rods (6) to a common bearing
journal (8).
6. Toy and sports device according to one of the previous claims characterized in that
the torsionally elastic spindle rod (6) also constitutes the wheel axle of the wheel
(5) and foot rests (31, 32).
1. Appareil de jeu et de sport du type carrousel pour enfants en bas âge composé d'un
corps de balançoire (1) avec siège (2), repose-pieds (31, 32) et poignées (41, 42),
le corps de balançoire (1) étant relié fermement à un axe à barre horizontale (6)
qui pivote par son extrémité (7) autour d'un tourillon (8) dans un plan horizontal,
et caractérisé par le fait que
le corps de balançoire (1) est équipé d'une roue (5) et que l'axe à barre (6) relié
fermement au corps de balançoire (1) fait en un matériau à élasticité torsionnelle
ou en éléments à élasticité torsionnelle absorbe les mouvements du corps de balançoire
(1) et transmet en même temps à la roue (5) la force d'un seul sens de mouvement au
moyen d'un entraîneur (10) solidaire du corps de balançoire (1).
2. Appareil de jeu et de sport selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au
centre du cercle de roulement (9) l'axe à barre (6) est relié de façon pivotante dans
le plan horizontal presque à angle droit par rapport à son axe longitudinal au moyen
d'éléments de palier (8) de type de construction connu.
3. Appareil de jeu et de sport selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait
que la roue (5) est dotée de rainures d'encliquetage (11) ou de cames (12).
4. Appareil de jeu et de sport selon l'une des revendications précitées, caractérisé
par le fait que l'entraîneur (10) est fixé au corps de balançoire (1) ou conçu de
façon élastique et qu'il est constitué à partir d'éléments produisant des bruits,
par ex. des lamelles métalliques ou en bois.
5. Appareil de jeu et de sport selon l'une des revendications précitées, caractérisé
par le fait que plusieurs corps de balançoire (1) sont reliés par leur axe à barre
(6) à un tourillon commun (8).
6. Appareil de jeu et de sport selon l'une des revendications précitées, caractérisé
par le fait que l'axe à barre à élasticité torsionnelle (6) forme également l'axe
de la roue (5) et les repose-pieds (31, 32).
