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EP 0 800 879 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Anmeldetag: 05.12.1996 |
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Wassergekühlte Kokille zum Herstellen von Blöcken oder Strängen, Verfahren zum Stranggiessen
sowie Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen
Water cooled mould for manufacturing ingots, process for continuous casting and process
for electro-slag refining
Lingotière refroidie pour la fabrication de lingots, procédé de coulée continue ainsi
que procédé pour la refonte sous laitier électroconducteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
11.04.1996 DE 19614182
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
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Patentinhaber: Inteco Internationale Technische
Beratung Gesellschaft mbH |
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A-8600 Bruck a.d. Mur (AT) |
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Erfinder: |
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- Holzgruber, Harald, Dipl.-Ing.
8600 Bruck a.d. Mur (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hiebsch, Gerhard F., Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte,
Dipl.-Ing. G.F. Hiebsch, Dipl.-Ing. K. Peege,
Dipl.-Ing. N. Behrmann,
Heinrich-Weber-Platz 1 78224 Singen 78224 Singen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 786 531 DE-A- 2 620 823 US-A- 3 768 543
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DE-A- 1 483 646 GB-A- 1 413 508
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine kurze, wassergekühlte, unten offene Kokille zum Herstellen
von Blöcken oder Strängen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Zudem erfaßt
die Erfindung eine Vorrichtung mit einer solchen Kokille zum Stranggießen von Metallen
sowie ein Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen.
[0002] Sowohl für das Stranggießen als auch für das Elektroschlacke-Umschmelzen von Metallen
-- und insbesondere von Stählen -- werden wassergekühlte kurze, unten offene Kokillen
verwendet, deren Einsätze meist aus Kupfer oder Kupferlegierungen hergestellt sind.
Diese Einsätze können entweder rohrförmig ausgebildet sein -- und in einem Wasserkasten
vom Kühlwasser umströmt werden -- oder sie sind, wie dies insbesondere bei großen
Flachformaten (Brammen) der Fall ist, aus mehreren dickwandigen Kupferplatten zusammengesetzt,
die dann in einer Stützkonstruktion gehalten werden. Bei diesen Plattenkokillen wird
das Kühlwasser über einen Verteilerring einzelnen, in den Platten angebrachten Kühlbohrungen,
zugeleitet und am anderen Kokillenende wieder aus den Kühlbohrungen zu einem Sammler
und weiter in den Rücklauf geführt. Es sind auch Monoblock-Kokillen aus dickwandigen,
meist geschmiedeten Ringen bekannt, bei welchen das Kühlwasser ebenfalls -- wie bei
den Plattenkokillen -- über einzelne Kühlbohrungen geführt wird.
[0003] Die beim Elektroschlacke-Umschmelzen für spezielle Verfahrensvarianten verwendeten
sog. Standkokillen, die einen ganzen Umschmelzblock aufnehmen können, sollen hier
nicht betrachtet werden.
[0004] Hier interessierende Kokillen ermöglichen vielmehr das Herstellen von Strängen oder
Blöcken, die erheblich länger sind als die wassergekühlten Kokillen, wobei beim konventionellen
Stranggießen der in der Kokille gebildete Strang entweder vertikal oder bogenförmig
nach unten abgezogen wird. Beim Elektroschlacke-Umschmelzen kann der in der Kokille
gebildete Block entweder durch Absenken einer Bodenplatte nach unten abgezogen werden,
oder es kann die Kokille in der Weise angehoben werden, in der auf einer festehenden
Bodenplatte ein Umschmelzblock aufgebaut wird.
[0005] Bei allen Gießverfahren kommt der Vermeidung einer Reoxidation des zu vergießenden
Metalls durch die umgebende Atmosphäre große Bedeutung zu. Diese Frage erscheint beim
Elektroschlacke-Umschmelzen weitgehend gelöst, da hier der flüssige Metallsumpf durch
ein Schlackenbad abgedeckt ist und so vor einem direkten Luftzutritt geschützt ist.
Das Abschmelzen der Elektrodenspitze erfolgt ebenfalls innerhalb des Schlackenbads,
so daß ein direkter Kontakt des flüssigen Metalls mit der umgebenden Atmosphäre vermieden
wird.
[0006] Das Stranggießen erfolgte anfänglich an Luft, wobei versucht wurde, durch Zusatz
von Öl im Bereich des Gießspiegels die Oxidation des Metalls in Grenzen zu halten.
Die Einführung von Gießpulvern zur Abdeckung des Gießspiegels und die Verwendung von
Tauchrohren für die Zufuhr des flüssigen Metalls in die Kokille hat hier zu weiteren
Verbesserungen geführt.
[0007] Die meisten Gießpulver weisen jedoch eine saure Zusammensetzung auf, d.h. Bestandteile
wie SiO
2 und Al
2O
3 überwiegen im Vergleich zu CaO und MgO. Außerdem müssen häufig hohe Zusätze an Kohlenstoff
beigegeben werden, um die für das Stranggießen erforderlichen Eigenschaften sicherzustellen.
[0008] Für Stähle mit höchstem Reinheitsgrad besteht heute die Forderung nach einem Gießen
unter basischen Schlacken bei gleichzeitig vollständiger Abdeckung des Gießspiegels
und insbesondere des sich im Kontakt mit der Kokillenwand ausgebildeten Meniskus.
Diese Forderung kann heute nicht oder nicht ausreichend erfüllt werden, da basische
Schlacken höhere Schmelzpunkte aufweisen und durch die vom flüssigen Metall abgegebene
Wärme allein nicht flüssig gehalten werden können - um so mehr, als sie üblicherweise
mehr Energie durch Abstrahlung an die Umgebung abgeben als saure Schlakken oder Pulvermischungen.
[0009] Auch bei den Elektroschlackeprozessen, bei welchen die auf dem Metallspiegel befindliche,
meist basische Schlacke aufgrund des Stromdurchgangs von der Elektrode zum Block beheizt
und damit flüssig gehalten wird, sind die Bedingungen am Meniskus nicht immer ideal.
Insbesondere bei der Herstellung von Blöcken großen Durchmessers kommt es immer wieder
vor, daß die Leistungszufuhr abgesenkt werden muß, um die Abschmelze ausreichend niedrig
zu halten und somit eine gute Blockstruktur sicherzustellen. Hier kann es vorkommen,
daß das Wärmeangebot am Meniskus des Metallsumpfes nicht mehr ausreicht, um eine gute
Blockoberfläche frei von Tränen und Rillen zu erzielen.
[0010] Aber auch bei einem abgewandelten Elektroschlacke-Verfahren zum Strangschmelzen von
kleinen strangähnlichen Querschnitten in entweder stranggußähnlichen geraden Kokillen
oder in -- zum Stand der Technik gehörenden -- nach oben T-förmig erweiterten Kokillen
kann es vorkommen, daß die für die gewünschte Abschmelzrate erforderliche Leistung
bzw. Stromstärke über den Gießquerschnitt allein nicht abgeleitet werden kann, da
es sonst zu einer Überhitzung des Metallsumpfes und weiterhin wieder zur Ausbildung
einer ungünstigen Erstarrungsstruktur kommt.
[0011] Um diesem Nachteil entgegenzuwirken wurde in Japan versucht, einen Teil des Stroms
aus dem Schlackenbad über die Kokillenwand abzuleiten. Dabei kann es allerdings zum
Auftreten von Mikrolichtbögen zwischen dem Meniskus des Schlackenbads und der Kokillenwand
kommen. Dies führt zu einer Erosion des Kupfers der Kokille in der Höhe des Schlackenbades
und damit zu einer erheblichen Verringerung der Kokillenstandzeit.
[0012] Um die oben geschilderten Probleme umgehen zu können, wäre es wünschenswert, die
Energieeinbringung in ein auf dem Meniskus des Schmelzsumpfes befindliches flüssiges,
elektrisch leitendes Schlackenbad unabhängig steuern zu können, ohne daß dadurch die
Schmelzrate oder die Sumpftemperatur direkt beeinflußt werden. Dies könnte nun grundsätzlich
durch den Einsatz einer oder mehrere in das Schlackenbad eintauchenden nichtverzehrbaren
Elektroden geschehen, wie dies an anderer Stelle bereits vorgeschlagen wurde.
[0013] Beim Herstellen kleiner Querschnitte scheidet diese Möglichkeit aus Platzgründen
im allgemeinen aus. Beim Erzeugen großer Querschnitte -- und langen Umschmelzzeiten
-- werden derartige nichtverzehrbare Elektroden stark erhitzt, womit Graphit, aber
auch Wolfram oder Molybdän als Werkstoffe ausscheiden, da diese durch den Luftsauerstoff
sehr rasch oxidiert würden.
[0014] In der DE-A-1 483 646 wird ein Verfahren zum Herstellen von Gußblöcken mit gerichteter
Erstarrung beschrieben, bei welchem die Oberfläche des Schmelzsumpfes durch eine darüberliegende
Schlackenschicht warmgehalten wird; letzteres wird in einem vorgegebenen Bereich der
Kokille erzeugt, die an eine Stromquelle angeschlossen ist. Das Schlackenbad wird
durch den Stromübergang zwischen zwei Polen beheizt, von denen einer durch die Grenzschicht
Schlackenbad/Schmelzsumpf sowie der andere von einer in das Schlackenbad eintauchenden
-- und ebenfalls an jene Stromquelle angeschlossene -- Stromzuführungselektrode gebildet
wird. Jene Elektrode ist im übrigen nicht identisch mit dem den Gußblock aufbauenden
Metall; sie wird entweder als gesondertes Zuleitungselement auf die Schlackenschicht
gesetzt oder an den oberen Rand der Kokillenwand angebaut; darin ist zwingend ein
isolierendes Zwischenstück aus Keramik zwischen der Elektrode und der Kokille erforderlich,
um einen sonst entstehenden Kurzschluß zu verhindern. Alternativ kann der zweite Pol
auch von einem auf das Schlackenbad gerichteten Ladungsträgerstrahl aus einer nicht
in das Schlackenbad eintauchenden Quelle gebildet werden. Das in der Kokille zur Erstarrung
kommende Metall kann dem Schlackenbad als flüssiges Metall aus einer Gießpfanne, als
Granulat aus einem Behälter oder in Form einer selbstverzehrenden Elektrode zugeführt
werden.
[0015] Die GB-A-1 413 508 offenbart eine Kokille, in deren Kokillenwand ein nichtverzehrbares
stromleitendes Element eingebaut sowie über einen Gleichrichter so mit der Stromversorgung
verbunden ist, dass sowohl die Elektrode als auch der Gießquerschnitt -- in Bezug
auf das nichtverzehrbare Element -- ständig elektrisch negativ gepolt sind.
[0016] Nach der US-A-3 768 543 wird zum Herstellen von Metallblöcken aus kleinstückigen
Metallteilchen in einer aus mehreren Teilen bestehenden wassergekühlten Kokille zwischen
zwei wassergekühlten Elementen eine schmelzbare Metallelektrode so eingebaut, dass
sie teilweise durch die Kühlwirkung dieser Elemente geschützt und mit einem Pol einer
Stromquelle verbunden ist. Ein unterhalb der schmelzbaren Elektrode angeordnetes Kokillenelement
springt nach innen vor. Zudem ist ein Kokillenunterteil vorhanden, in welchem der
mit dem zweiten Pol der Stromquelle verbundene Block geformt wird; dieser wird gegen
das unter der schmelzbaren Elektrode angeordnete Kokillenelement durch eine isolierende
Packung elektrisch isoliert. Der Strom fließt hier zwingend zwischen der teilweise
aufschmelzenden Elektrode in der Kokillenwand und dem Block.
[0017] Eine Anlage und ein Verfahren nach DE 2 620 823 sollen insbesondere für die Herstellung
von schmalen Brammen d.h. rechteckigen Blockformate, dienlich sein, wobei u.a. Abschmelzelektroden
verwendet werden, deren Querschnittsfläche das 1,05 bis 20-fache der Querschnittsfläche
der erzeugten Blöcke beträgt. Für die Verfahrensdurchführung wird in der Kokille ein
Schlackenbad gebildet, in welches sowohl verzehrbare als auch nichtverzehrbare Elektroden
eintauchen. Bei Verwendung von Elektroden, deren Querschnittsfläche größer als die
Querschnittsfläche der hergestellten Blöcke ist, werden nach oben trichterförmig erweiterte
Kokillen verwendet.
[0018] Die hier erörterten Hilfselektroden weisen den Nachteil auf, dass sie nicht integrierter
Teil der Kokillenwand sind und nur teilweise in das Schlackenbad eintauchen. Oberhalb
der heißen Schlacke werden Hilfselektroden auf nahezu Schlackentemperatur aufgeheizt
und im Kontakt mit der Umgebungsluft sehr rasch oxidiert, so dass nur eine unzureichende
Haltbarkeit erzielt wird.
[0019] Vor diesem Hintergrund hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, die vorstehend erörterten
Schwierigkeiten und Probleme zu beseitigen.
[0020] Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Lehren der unabhängigen Patentansprüche; die
Unteransprüche geben günstige Ausgestaltungen an.
[0021] Erfindungsgemäß wird in die aus wassergekühlten Kupferelementen gebildete Kokillenwand
mindestens ein nicht direkt wassergekühltes stromleitendes Element so eingebaut, daß
dieses in einem die Lage des Schlackenbades (20) bestimmenden Bereich liegt also,
mit dem Schlackenbad in Berührung kommt, und auch vollständig unterhalb der Oberfläche
des Schlackenbades angeordnet ist, jedoch nicht bis zum Spiegel des flüssigen Metalls
reicht; über dieses Element ist ein Kontakt zu einer Stromquelle herstellbar, die
gemäß Patentanspruch 1 anderseits an eine verzehrbare Elektrode oder den entstehenden
Block bzw. die diesen tragende Bodenplatte angeschlossen wird.
[0022] Als Werkstoff für diese stromleitenden Elemente wird bevorzugt in an sich bekannter
Weise Graphit verwendet, aber auch hochschmelzende Metalle, wie beispielsweise Wolfram,
Molybdän od.dgl. sind geeignet.
[0023] In einer besonderen Ausführungsform kann der obere Teil der Kokille, der das Schlackenbad
aufnimmt und in den das/die stromleitende/n Element/e eingebaut ist/sind, trichterförmig
erweitert sein. Dies mag insbesondere bei der Herstellung von Strängen kleinen Querschnitts
mit einem Durchmesser oder einer Seitenlänge von unter 300 mm von Interesse sein.
[0024] Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kokille sieht vor, daß das/die
eingebaute/n stromleitende/n Element/e durch Einbau von nichtleitenden Elementen gegenüber
dem Kupferteil der Kokille elektrisch isoliert ist/sind. Als Werkstoff für die nichtleitenden
Elemente kommen feuerfeste keramische Werkstoffe wie beispielsweise Schamotte, Al
2O
3, MgO etc. in Betracht.
[0025] Bei Einbau von mindestens zwei stromleitenden Elementen können diese auch gegeneinander
durch zusätzlichen Einbau nichtleitender Elemente zwischen den einzelnen stromleitenden
Elementen isoliert sein.
[0026] Je nach Ausführungsform ermöglicht die erfindunsgemäße Kokille eine Reihe von unterschiedlichen
Anordnungen und Verfahrensvarianten beim Elektroschlacke-Umschmelzen bzw. beim Stranggießen,
von denen die wesentlichsten nachfolgend beschrieben werden.
[0027] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
jeweils schematisch in
- Fig. 1:
- einen Längsschnitt durch eine rohrförmige Kokille bei Verwendung für das Elektroschlacke-Umschmelzen;
- Fig. 2:
- den Längsschnitt durch die rohrförmige Kokille zum Einsatz beim Stranggießen;
- Fig. 3:
- den schematischen Aufbau einer ESU-Anlage im Längsschnitt mit Gleitkokille unter Verwendung
der rohrförmigen Kokille nach Fig. 1;
- Fig. 4:
- den Längsschnitt durch eine andere Ausgestaltung der Kokille;
- Fig. 5:
- den Querschnitt durch Fig. 4 nach deren Linie V-V.
[0028] Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau einer rohrförmig ausgebildeten Kokille 10 für
das sog. Elektroschlacke-Umschmelzen (ESU). In deren wassergekühltem unteren Kokillenteil
12 wird ein Umschmelzblock 16 geformt und so aus der Kokille 10 abgezogen, daß sich
der Meniskus eines flüssigen Sumpfes 18 in jenem unteren wassergekühlten Kokillenteil
12 befindet. Darüber ist ein flüssiges Schlackenbad 20 zu erkennen, in das eine verzehrbare
Elektrode 22 eintaucht.
[0029] Im Bereich des Schlackenbades 30 liegt ein entweder insgesamt ringförmiges oder ein
aus mehreren Teilen oder Abschnitten bestehendes -- nicht direkt wassergekühltes --
stromleitendes Element 24, welches -- wie hier dargestellt -- von ebenfalls nicht
wassergekühlten sowie nicht stromleitenden äußeren Elementen 26 gegenüber dem unteren
Kokillenteil 12 sowie einem gegebenenfalls vorhandenen oberen wassergekühlten Kokillenteil
14 elektrisch isoliert sein kann.
[0030] Die Zuflüsse der Kokillenteile 12, 14 für das Kühlwasser sind der besseren Übersicht
halber mit 28 bezeichnet, die Abflüsse mit 30.
[0031] In einer vereinfachten Ausführungsform ist/sind für eine Reihe von möglichen Anwendungsfällen
der obere wassergekühlte Kokillenteil 14 und/oder die nicht wassergekühlten, nicht
stromleitenden Elemente 26 entbehrlich.
[0032] Grundsätzlich ist die vorstehend beschriebene Kokille 10 auch für das Stranggießen
geeignet, wie dies Fig. 2 verdeutlicht. Auch hier wird der Meniskus des flüssigen
Sumpfes 18 des aus der Kokille 10 abgezogenen Stranges 32 durch das flüssige Schlackenbad
20 abgedeckt, welches im Bereich des nicht direkt gekühlten stromleitenden Elementes
24 und der -- ebenfalls nicht direkt gekühlten -- nicht stromleitenden Elemente 26
gehalten wird. Das in einem sich aufwärts erweiternden Zwischengefäß 34 befindliche
flüssige Metall 36 gelangt in Fließrichtung x über ein Tauchrohr 38 als Gießstrahl
40 direkt in den flüssigen Sumpf 18.
[0033] Für das Beheizen des Schlackenbades 20 besteht nun eine Reihe von Möglichkeiten,
von welchen die wesentlichen den Fig. 3, 4 zu entnehmen sind.
[0034] Fig. 3 bietet den schematischen Aufbau einer ESU-Anlage mit Gleitkokille unter Verwendung
der in Fig. 1 gezeigten Kokille 10 an. Der Einbau eines stromleitenden Elementes 24
im Bereich des Schlackenbads 20 ermöglicht eine Reihe von Varianten für den Anschluß
der Anlage an eine Stromquelle 42 für Wechsel- oder Gleichstrom, die durch entsprechende
Schaltung von Schaltern 44, 46, 48, 50 erreicht werden können.
[0035] Ein Stromfluß, wie er beim konventionellen Elektroschlacke-Umschmelzen üblich ist,
entsteht, wenn die Schalter 44 -- in Leitung 45 zwischen Stromquelle 42 und Elektrode
22 -- und Schalter 48 -- in Leitung 49 zwischen Stromquelle 42 und einer Bodenplatte
52 -- geschlossen sind bei geöffnetem Schalter 46; letzterer ist dem stromleitenden
Element 24 zugeordnet.
[0036] Wird hingegen bei geschlossenen Schaltern 44 und 48 auch Schalter 46 in Leitung 47
geschlossen sowie der ebenfalls in Leitung 47 integrierte Schalter 50 auf einen Schaltpunkt
54 gelegt, so wird der gesamte Schmelzestrom über die Elektrode 22 in das Schlackenbad
20 geleitet. Für die Rückleitung stehen das stromleitende Element 24 in der Kokille
10 und die Bodenplatte 52 zur Verfügung, auf welcher der Block 16 aufsitzt. Die jeweiligen
Teilströme stellen sich entsprechend den Widerständen ein. Bei dieser Betriebsart
kann auf den Einbau der äußeren nicht stromleitenden Elemente 26 in die Kokille 10
verzichtet werden.
[0037] Wird nun der Schalter 48 geöffnet, so wird der gesamte Strom über das in die Kokille
10 eingebaute stromleitende Element 24 sowie die Schalter 46 und 50 über Schaltpunkt
54 zur Stromquelle 38 zurückgeleitet. Schaltpunkt 48 ist mit Leitung 49 verbunden.
[0038] Eine andere Möglichkeit ist es, bei geschlossenen Schaltern 44, 46 und 48 den Schalter
50 auf einen Schaltpunkt 56 zu legen, der mit Leitung 45 verbunden ist. In diesem
Fall erfolgt die Stromzufuhr zum Schlackenbad 20 sowohl über die Elektrode 22 als
auch über das in die Kokille 10 eingebaute stromleitende Element 24 entsprechend der
jeweiligen Widerstände, während die Rückleitung des gesamten Schmelzstroms zur Stromquelle
42 über den Block 16 und die Bodenplatte 52 geschieht. Diese Betriebsart verlangt
zwingend den Einbau der nicht wassergekühlten, nicht stromleitenden Elemente 26.
[0039] Wird nun der Schalter 44 geöffnet, so wird die in das Schlackenbad 20 eintauchende
Elektrode 22 stromfrei und die gesamte Stromzufuhr erfolgt über das in die Kokille
10 integrierte stromleitende Element 24.
[0040] Während beim Elektroschlacke-Umschmelzen eine Reihe von Schaltmöglichkeiten bestehen,
gibt es beim Stranggießen nach Fig. 2 bei Einbau eines stromleitenden Elementes 24,
welches gegen den unteren wassergekühlten Kokillenteil 12 durch nicht stromleitende,
nicht wassergekühlte Elemente 26 elektrisch isoliert ist, nur eine Schaltmöglichkeit,
der Strang 32 ist durch den Gießstrahl 40 mit dem Metallbad 36 im Verteiler oder Zwischengefäß
34 ständig leitend verbunden. Für eine Beheizung des Schlackenbads 20 erfolgt hier
die Zuleitung des Schmelzstroms von einer nicht dargestellten Stromquelle über das
stromleitende Element und die Rückleitung entweder über den Strang 32 oder das Metallbad
36 im Verteiler oder Zwischengefäß 34.
[0041] In Fig. 4 wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kokille 10 gezeigt, bei
welcher zwei stromleitende Elemente 24
a und 24
b gegenüber dem unteren wassergekühlten Kokillenteil 12 und dem oberen wassergekühlten
Kokillenteil 14 durch nicht stromleitende Elemente 26 und horizontal gegeneinander
durch ebenfalls nicht stromleitende Zwischenelemente 58 isoliert sind. In diesem Fall
wird möglich, den einen stromleitenden Teilring 24
a an einen Pol einer hier nicht gezeigten Stromquelle anzuschließen und den zweiten
stromleitenden Teilring 25
b an den anderen. Damit erfolgt der Stromfluß durch das Schlackenbad 20 zwischen den
beiden stromleitenden Teilen 24
a, 24
b.
[0042] Es entsteht natürlich auch die Möglichkeit, drei gegeneinander isolierte stromleitende
Elemente anzuordnen und jedes an einen Pol einer Drehstromquelle anzuschließen, womit
eine Drehbewegung im Schlackenbad 20 und ein guter Temperaturausgleich erzielt wird.
Bei höheren Strömen kann damit auch eine Drehbewegung des flüssigen Sumpfes 18 bewirkt
werden.
1. Kurze, wassergekühlte, unten offene Kokille (10) zum Herstellen von Blöcken oder Strängen
(16), in welcher ein einen flüssigen Sumpf (18) begrenzender Gießspiegel durch eine
elektrisch leitende Schlacke eines Schlackenbades (20) abgedeckt ist, das in einem
die Lage des Schlackenbades (20) bestimmenden und von der Schlackenoberfläche begrenzten
Bereich angeordnet ist, der Block oder Strang (16) im unteren Teil der Kokille (10)
geformt und daraus entweder durch Heben der Kokille (10) oder durch Absenken des Blockes
oder Stranges (16) mibbels einer Bodenplatte abgezogen wird, wobei wenigstens ein
stromleitendes Element (24) vorgesehen und dieses mit einer Stromquelle (42) verbindbar
ausgebildet ist, das einerseits mit dem Schlackenbad (20) in Berührung kommt sowie
andererseits nicht bis zum Spiegel des flüssigen Metalls reicht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das strom leitende Element (24) nicht direkt wessergekühlt ist und in die aus wassergekühlten
und nicht stromführenden Elementen (12, 14) gebildete Kokillenwand (12) in dem die
Lage des Schlackenbades (20) bestimmenden Bereich eingebaut ist sowie in Falle des
Betriebes vollständig unterhalb der Schlackenbadoberfläche liegt, wobei die Stromquelle
(42) an eine verzehrbare Elektrode (22) und/oder den entstehenden Block (16) und/oder
eine ihn unterfangende Bodenplatte (52) anschließbar ausgebildet ist.
2. Kokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das/die stromleitende/n, nicht wassergekühlte/n Element/e (24) aus dem Metall W,
Mo oder Nb besteht/bestehen.
3. Kokille nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schlackenbad (20) aufnehmende und das stromleitende, nicht wassergekühlte
Element (24) enthaltende obere Teil der Kokille (10) trichterförmig erweitert ist.
4. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das/die in die Kokillenwand (12) eingebaute/n, stromleitende/n, nicht wassergekühlte/n
Element/e (24) gegen die wassergekühlten Teile der Kokille durch den elektrischen
Strom nicht leitende Elemente (26, 58) elektrisch vollständig isoliert ist/sind.
5. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die aus wassergekühlten Elementen bestehende Kokillenwand (12) zumindest zwei
nicht direkt wassergekühlte stromleitende Elemente (24) eingebaut sind, die gegeneinander
durch den Strom nicht leitende, nicht direkt wassergekühlte Elemente (26, 58) vollständig
isoliert sowie mit je einem Pol der Stromquelle (42) verbunden sind.
6. Kokille nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den elektrischen Strom nicht leitenden Elemente (26) horizontal gegeneinander
durch nicht stromleitende Zwischenelemente (58) isoliert sind (Fig. 5).
7. Vorrichtung zum Stranggießen von Metallen unter Einsatz einer Kokille (10) nach einem
der voraufgehenden Ansprüche, insbesondere der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch ein das flüssige Metall aus einem Verteiler (34) bis in den in der Kokille (10) durch die flüssige, elektrisch leitende Schlacke des Schlackebades (20) abgedeckten Metallsumpf
(18) führendes Tauchrohr (38), wobei zur Beheizung der Schlacke elektrischer Strom
zwischen in die Kokillenwand (12) im Bereich des Schlackenbads (20) eingebauten, nicht
wassergekühlten, stromleitenden Elementen (24) und dem Strang (16) geführt ist.
8. Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Metallen mit verzehrbarer Elektrode
unter Einsatz einer Kokille nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der über die verzehrbare Elektrode dem Schlackenbad zugeleitete Schmelzestrom über
das/die in die Kokillenwand eingebaute/n, nicht wassergekühlte/n, stromleitende/n
Element/e abgeleitet wird.
9. Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Metallen zu einem Block unter Einsatz
einer Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzestrom über das/die in die Kokillenwand eingebaute/n, nicht wassergekühlte/n,
stromleitende/n Element/e zugeleitet und über den Block und eine ihn unterfangende
Bodenplatte abgeleitet wird.
10. Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Metallen unter Einsatz einer kurzen,
wassergekühlten, unten offenen Kokille zum Herstellen von Blöcken oder Strängen, in
welcher ein einen flüssigen Sumpf begrenzender Gießspiegel durch eine elektrisch leitende
Schlacke eines Schlackenbades abgedeckt ist, das in einem die Lage des Schlackenbades
bestimmenden und von der Schlackenoberfläche begrenzten Bereich angeordnet ist, der
Block oder Strang im unteren Teil der Kokille geformt und daraus entweder durch Heben
der Kokille oder durch Absenken des Blockes oder Stranges abgezogen wird, wobei stromleitende
Elemente vorgesehen und diese mit einer Stromquelle verbindbar ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Zuleiten als auch das Rückleiten des Schmelzestroms über in die Kokillenwand
eingebaute, nicht wassergekühlte, stromleitende Elemente durchgeführt wird.
1. Short, water-cooled, open-bottomed chill mould (10) for the manufacture of bars or
billets (16), in which a casting level defining a liquid pool (18) is covered by an
electroconductive slag of a slag bath (20) which is arranged in a region that determines
the position of the slag bath (20) and that is defined by the slag surface, and the
bar or billet (16) is shaped in the lower portion of the chill mould (10) and removed
therefrom either by lifting the chill mould (10) or by lowering the bar or billet
(16) by means of a bottom plate, wherein at least one electroconductive element (24)
is provided and the latter is designed so that it can be connected to a current source
(42) which on the one hand comes into contact with the slag bath (20) and on the other
hand does not extend as far as the level of the liquid metal, characterised in that the electroconductive element (24) is not directly water-cooled and is installed
in the chill mould wall (12) composed of water-cooled and non-current-carrying elements
(12, 14) in the region that determines the position of the slag bath (20), and in
case of operation lies completely below the slag bath surface, wherein the current
source (42) is designed so that it can be connected to a consumable electrode (22)
and/or the resulting bar (16) and/or a bottom plate (52) supporting it underneath.
2. Chill mould according to claim 1, characterised in that the electroconductive, non-water-cooled element(s) (24) is/are made of the metal
W, Mo or Nb.
3. Chill mould according to claim 1 or 2, characterised in that the upper portion of the chill mould (10) which holds the slag bath (20) and contains
the electroconductive, non-water-cooled element (24) widens in a funnel shape.
4. Chill mould according to any of claims 1 to 3, characterised in that the electroconductive, non-water-cooled element(s) (24) installed in the chill mould
wall (12) is/are electrically completely insulated from the water-cooled portions
of the chill mould by elements (26, 58) which do not conduct the electrical current.
5. Chill mould according to any of claims 1 to 4, characterised in that in the chill mould wall (12) consisting of water-cooled elements are installed at
least two not directly water-cooled, electroconductive elements (24) which are completely
insulated from each other by elements (26, 58) that do not conduct the current and
are not directly water-cooled, and each connected to a terminal of the current source
(42).
6. Chill mould according to claim 4 or 5, characterised in that the elements (26) that do not conduct the electrical current are insulated horizontally
from each other by non-electroconductive intermediate elements (58) (Fig. 5).
7. Apparatus for the continuous casting of metals using a chill mould (10) according
to any of the preceding claims, in particular claims 4 to 6, characterised by an immersion tube (38) which conducts the liquid metal out of a distributor (34)
into the metal pool (18) covered in the chill mould (10) by the liquid, electroconductive
slag of the slag bath (20), wherein for heating the slag electrical current is conducted
between the billet (16) and non-water-cooled, electroconductive elements (24) installed
in the chill mould wall (12) in the region of the slag bath (20).
8. Method for the electroslag remelting of metals with consumable electrode using a chill
mould according to one or more of claims 1 to 6, characterised in that the melt stream supplied to the slag bath over the consumable electrode is conducted
away over the non-water-cooled, electroconductive element(s) installed in the chill
mould wall.
9. Method for the electroslag remelting of metals into a bar using a chill mould according
to any of claims 1 to 6, characterised in that the melt stream is supplied over the non-water-cooled, electroconductive element(s)
installed in the chill mould wall and conducted away over the bar and a bottom plate
supporting it underneath.
10. Method for the electroslag remelting of metals using a short, water-cooled, open-bottomed
chill mould for the manufacture of bars or billets, in which a casting level defining
a liquid pool is covered by an electroconductive slag of a slag bath which is arranged
in a region that determines the position of the slag bath and that is defined by the
slag surface, and the bar or billet is shaped in the lower portion of the chill mould
and removed therefrom either by lifting the chill mould or by lowering the bar or
billet, wherein electroconductive elements are provided and the latter are designed
so that they can be connected to a current source, characterised in that both supply and return of the melt stream are carried out over non-water-cooled,
electroconductive elements that are installed in the chill mould wall.
1. Coquille (10) ouverte vers le bas, refroidie à l'eau, courte, pour la fabrication
de blocs ou de tronçons (16), dans laquelle un niveau de coulée, délimité par un fond
(18) liquide, est couvert par une scorie, conductrice de l'électricité, d'un bain
de scories (20), qui est disposé dans une zone déterminant la position du bain de
scories (20) et délimitée par la surface des scories, le bloc ou le tronçon (11) se
trouvant dans la partie inférieure de la coquille (10) étant moulé et en étant extrait,
soit par levage de la coquille soit par abaissement du bloc ou du tronçon (16), à
l'aide d'une plaque de fond,
au moins un élément (24) conducteur de l'électricité étant prévu et celui-ci étant
réalisé de façon à pouvoir être relié à une source électrique (42) qui, de son côté,
vient en contact avec le bain de scories (20) et, d'autre part, n'arrive pas jusqu'au
niveau du métal liquide,
caractérisée en ce que l'élément (24) conducteur de l'électricité n'est pas directement refroidi à l'eau
et est intégré dans la paroi de coquille (12), formée à partir d'éléments (12, 14)
refroidis à l'eau et non conducteurs de l'électricité, en étant situé dans la zone
déterminant la position du bain de scories (20), ainsi que se trouvant complètement
au-dessous de la surface du bain de scories, lors du fonctionnement, la source de
courant (42) étant réalisée de façon à pouvoir être raccordée à une électrode (22)
consommable et/ou au bloc (16) en formation et/ou à une plaque de fond (52) qui l'entoure
par le dessous.
2. Coquille selon la revendication 1, caractérisée en ce que le(s) élément(s) (24) non refroidi(s) à l'eau conducteur(s) de l'électricité est/sont
constitué(s) du métal qu'est le tungstène W, molybdène Mo ou Niobium Nb.
3. Coquille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie supérieure, contenant le bain de scories (20) et contenant l'élément (24)
non refroidi à l'eau conducteur de l'électricité, de la coquille (10) est élargie
en forme d'entonnoir.
4. Coquille selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le(s) élément(s) (24) non refroidi(s) à l'eau conducteur(s) de l'électricité, intégré(s)
dans la paroi de coquille (12) est/sont isolé(s) complètement électriquement vis-à-vis
des parties refroidies à l'eau de la coquille, par des éléments (26, 58) non conducteurs
du courant électrique.
5. Coquille selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que, dans la paroi de coquille (12), constituée d'éléments refroidis à l'eau, sont intégrés
au moins deux éléments (24) conducteurs de l'électricité, non directement refroidis
à l'eau, qui l'un par rapport à l'autre sont complètement isolés par des éléments
(26, 58) non conducteurs de l'électricité, non directement refroidis à l'eau, ainsi
que chaque fois par un pôle de la source électrique (42).
6. Coquille selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que les éléments (26) non conducteurs du courant électrique sont isolés horizontalement
l'un par rapport à l'autre à l'aide d'éléments intermédiaires (58) non conducteurs
de l'électricité (figure 5).
7. Dispositif pour la coulée continue de métaux avec utilisation d'une coquille (10)
selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon les revendications
4 à 6, caractérisé par un tube immergé (38), guidant le métal liquide, venant d'un distributeur (34), jusque
dans le fond métallique (18) couvert dans la coquille (10) par la scorie liquide,
conductrice de l'électricité, du bain de scories (20), où, pour chauffer les scories,
du courant électrique est passé entre des éléments (24) conducteurs de l'électricité,
non refroidis à l'eau, intégrés dans la paroi de coquille (12) dans la zone du bain
de coquille (20) et le tronçon (16).
8. Procédé de remise en fusion des scories électriques de métaux avec une électrode consommable
en utilisant une coquille selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le courant de fusion, passé au bain de scories par l'électrode consommable, est dérivé
par le(s) élément(s) conducteur(s) de l'électricité, non refroidi(s) à l'eau, intégré(s)
dans la paroi de coquille.
9. Procédé de refusion du laitier électrique de métaux, pour former un bloc en utilisant
une coquille, selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le courant de fusion est amené par le(s) élément(s) intégré(s) dans la paroi de coquille,
non refroidi(s) à l'eau, conducteur(s) de l'électricité et évacué(s) par le bloc et
par une plaque de fond, l'entourant.
10. Procédé de refusion de laitier électrique de métaux, avec utilisation d'une coquille
ouverte vers le bas refroidie à l'eau, courte, pour la fabrication de blocs ou de
barres, dans laquelle un niveau de coulée, délimitant un fond liquide, est couvert
par une scorie, conductrice de l'électricité, d'un bain de scories, qui est disposée
dans une zone déterminant la position du bain de scories et délimitée par la surface
des scories, le bloc ou le tronçon étant formé dans la partie inférieure de la coquille
et en étant prélevé chaque fois par levage de la coquille ou par abaissement du bloc,
sachant que des éléments conducteurs de l'électricité sont prévus et ceux-ci étant
réalisés de façon à pouvoir être reliés à une source électrique, caractérisé en ce que tant l'amenée, qu'également le retour du flux de fusion, est effectué par des éléments
conducteurs de l'électricité, non refroidis à l'eau, intégrés dans la paroi de coquille.