[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine durch Vorbenutzung bekannte, gattungsgemäße Pumpe (DRP 4000 E, Hersteller U.T.S.
Umwelt-Technik-Süd GmbH) umfaßt ein torusförmiges Pumpengehäuse und ein schneckenförmiges,
etwa koaxial zum Pumpengehäuse liegendes Pumpenlaufrad. Das Pumpenlaufrad ragt mit
einem inneren Laufradteil in das Pumpengehäuse hinein und steht mit einem äußeren
Laufradteil aus dem Pumpengehäuse heraus. Bei einer Laufraddrehung werden somit von
der Schneckenform des äußeren Laufradteils erfaßbare Materialien in die Laufradöffnung
des Pumpengehäuses als Pumpeneingang befördert. Das Pumpenlaufrad ist mit einer koaxialen
angetriebenen Pumpenwelle verbunden.
[0003] Das innere laufradteil im Pumpengehäuse weist flügelartige Fortsätze auf, die zu
pumpende Materialien im Pumpengehäuse weiterbewegen und aus einem etwa tangential
verlaufenden Pumpenausgang aus dem torusförmigen Pumpengehäuse ausschieben. Je nach
den Gegebenheiten ist die Torusform nicht kreisrund, sondern mit etwas größer werdendem
Radius zum Pumpenausgang hin erweitert.
[0004] Im Bereich der Schneckenumfangskante des äußeren Laufradteils ist zudem eine Schlagleiste
mit einer Schlagleistenkante angebracht. Die Schneckenumfangskante läuft hier in einem
geringen Abstand an der Schlagleistenkante vorbei, wobei die Schlagleistenkante in
einer Ebene mit der Laufradachse liegt. Bei der bekannten Pumpe verjüngt sich die
Schneckenform des Laufrads zumindest im Bereich des äußeren Laufradteils konisch vom
Pumpengehäuse weg, so daß die Schlagleistenkante entsprechend der Konusneigung ebenfalls
geneigt angeordnet ist.
[0005] Im Abstand zum Pumpengehäuse liegt ein Wellenlager der Pumpenwelle. Das Pumpengehäuse
und das Wellenlager sind über zwei, gegenüberliegende und seitlich zur Achsrichtung
versetzte bügelförmige Arme miteinander verbunden, wobei zwischen diesen Verbindungsarmen
das äußere Laufradteil freistehend im zu pumpenden Medium dreht. Zum Laufrad hin gerichtet
sind an den Armen jeweils Schlagleisten angebracht. Die Anordnung dieser zwei Verbindungsarme
bestimmt im wesentlichen die Größe und Gestalt zweier Laufradöffnungen als Pumpenöffnungen.
[0006] Die Schlagleistenkanten und die daran vorbeilaufende Schneckenumfangskante sind mit
einer Hartmetallaufschweißung in der Art einer Hartmetallraupe mit rauher Oberfläche
versehen. Abgesehen von der relativ geringen Rauhigkeit der Aufschweißung gehen die
Schlagleistenkanten und entsprechend die Schneckenumfangskante ohne weitere Struktur
linienförmig gerade durch.
[0007] Diese Pumpe wird für die Förderung industrieller und landwirtschaftlicher Abwässer
eingesetzt, die feststoffbelastet sind, insbesondere mit verzopfenden Materialien,
wie sie beispielsweise in Kläranlagen auftreten. Durch die Verwendung der Schlagleisten
im Bereich des äußeren Laufradteils tritt ein zusätzlicher Zerkleinerungseffekt für
Feststoffverunreinigungen auf, so daß die Pumpe in einem Gerät die Funktionen Fördern,
Zerkleinern und Durchmischen von Feststoffverunreinigungen beinhaltet.
[0008] Eine verarbeitende Zerkleinerung von biologischen Reststoffen, wie sie beispielsweise
von Haushalten in Biotonnen anfallen, ist mit der bekannten Pumpe auch bei einer flüssigen
Aufschwemmung dieser Reststoffe nur bedingt möglich. Größere, stabilere Feststoffteile
werden oft nicht richtig erfaßt und nicht ausreichend zerrissen und zerstückelt. Zudem
neigt die Anordnung zu Verstopfungen und zur Blockierung, dem nur durch hohe Motorleistungen
entgegengewirkt werden kann. Weiter ist wegen der unzureichenden Zerkleinerung die
Pumpwirkung reduziert und unbefriedigend. Beim Einsatz der bekannten Pumpe zur Verarbeitung
von Materialien mit höherer Feststoffbelastung, wie beispielsweise zur Verarbeitung
von biologischen Reststoffen auch bei Zugabe von Flüssigkeit wird daher kein ausreichend
gutes Ergebnis erhalten.
[0009] Die ZerKleinerung biologischer Reststoffe wird derzeit üblicherweise trocken, d.
h. ohne Zugabe von Flüssigkeit mittels Häckslern und/oder Schreddern durchgeführt.
Solche Anlage sind groß, sehr teuer und haben einen hohen Energiebedarf.
[0010] Erst nach dieser trockenen Zerkleinerung wird gegebenenfalls je nach der Weiterverarbeitung
Flüssigkeit für Rühr- und Pumpvorgänge zugegeben. Es sind somit mehrere Maschinen
als Zerkleinerungsmaschinen und nachgeschaltete Rühr- und Pumpmaschinen erforderlich.
Solche umfangreichen, teuren Einrichtungen sind wirtschaftlich nur in Großanlagen
sinnvoll. Insbesondere sind solche Einrichtungen für eine dezentrale Verwertung biologischer
Reststoffe durch landwirtschaftliche Betriebe zu teuer.
[0011] Eine solche bekannte Verwertungsart besteht im Betrieb von Biogasanlagen, in denen
biologische Reststoffe in Fermentern vergast werden. Die erzeugten Gase werden meist
für nachgeschaltete Brennkraftmaschinen als Treibstoff verwendet. Eine Zerkleinerung
biologischer Reststoffe ist vor der Beschickung einer Biogasanlage sehr vorteilhaft,
da dann größere Oberflächen für den Kontakt mit Mikroorganismen zur Verfügung stehen
und die Gaserzeugung dadurch beschleunigt wird.
[0012] Solche dezentralen kleineren Biogasanlagen im landwirtschaftlichen Bereich sind aus
Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes erstrebenswert: Für den Transport
biologischer Reststoffe aus Haushalten sind nur kurze, verkehrsverringernde Transportwege
erforderlich. Bisherige große, geruchsintensive Deponien und Kompostierungswerke werden
entbehrlich. Landwirtschaftliche, biologische Reststoffe können direkt vor Ort verwertet
und als Energie genutzt werden. Derzeit laufen Förderungsprogramme, um diese dezentrale
Biogastechnik in größerem Umfang einzuführen.
[0013] Weiter sind einfache Kreiselpumpen bekannt (DE-AS 28 55 385 und CH-PS 400 726) mit
einer axial jeweils gegenüberliegenden Pumpeneingangs- und Pumpenausgangsöffnung eines
kegelförmigen Gehäuses, in dem ein schneckenförmiges, entsprechend kegelförmiges angepaßtes
Pumpenlaufrad dreht. Diese Pumpen sind reine Förderpumpen für feststoffbelastete Flüssigkeiten,
bei denen keine betriebsmäßige Zerkleinerung sondern lediglich in geringem Umfang
eine Zerkleinerung von abgelagerten oder eingefangenen Feststoffen im Pumpengehäuse
zur Verhinderung einer Pumpenverstopfung vorgenommen werden soll. Zu diesem Zweck
weist eine Pumpenausführung wenigstens ein Teil der vom Laufrad bestrichenen, feststehenden
Innenwand des Pumpengehäuses eine in Laufraddrehrichtung sich um die Laufradachse
nach dem Auslaß hin windende Ableitfläche auf, die sowohl als Nut als auch als Rippe
ausgebildet sein kann. Bei solchen Kreiselpumpen liegen die Pumpeneintritts- und Pumpenaustrittsöffnung
koaxial frei geenüber. Dadurch besteht die Möglichkeit, daß langfasrige Feststoffe,
wie z. B. Seile, Nylonstrümpfe und dergleichen beim Pumpendurchtritt vom Pumpeneintritt
nochmals unter Bildung einer Schlinge erfaßt werden. Solche Schlingen führen zu einer
Leistungsminderung und ggf. zur Verstopfung der Pumpe. Um solche Schlingen aufzuschneiden,
ist bei einer anderen Pumpenausführung eine spezielle Ausbildung der Schaufelendkanten
des Pumpenrades vorgeschlagen. Bei keiner dieser Pumpen sind jedoch äußere Laufradteile
mit zugeordneten Schlagleisten vorgesehen.
[0014] Weiter ist eine Schneidvorrichtung vor der Saugöffnung einer Güllepumpe mit einem
in der Saugöffnung befindlichen Lager für die Welle einer Rührvorrichtung bekannt
(DE-OS 1 403 263). Diese Schneidvorrichtung besteht aus Messern, die über die Saugöffnung
streichend an dem in der Saugöffnung angeordneten als Gegenmesser wirkenden Rippen
langfasriges Gut zerschneiden. Die Messer sind somit hier als pumpenzentral angetriebene
Drehmesser ausgebildet, die in einer Ebene quer zur Saugrichtung drehen. Die Messeranordnung
bzw. Schneidenanordnung entspricht einer üblichen Scherenanordnung, bei der die Schneidenflächen
in einer Ebene übereinander bewegt werden und für eine Schneidwirkung ein anfänglich
größerer Scherenwinkel verkleinert wird. Durch eine solche Winkelverkleinerung wird
das Schneidgut aus dem Scherenbereich unter Bellenbildung herausgedrängt. Dadurch
hat das Messer am Rand der Saugöffnung, d. h. außen, den größten Widerstand zu überwinden,
da dort die meisten Teile zu zerschneiden sind, während am inneren Teil wenig geschnitten
wird, wobei nachteilig die Länge der Schneidkante nicht gleichmäßig ausgenutzt wird.
Um diesen ungünstigen Effekt zu verringern, sind unter anderem Vorsprünge und Vertiefungen
längs der Schneidkante der Gegenmesser und der Schneidkante des Messers vorgesehen.
Dies entspricht einer Wellenschliffanordnung, wie sie beispielsweise auch bei Haushaltsscheren
zu diesem Zweck allgemein bekannt ist. Die Herausdrängbewegung des Schneidguts wird
dabei an den auf den Drehpunkt zugerichteten Wellenflanken des Wellenschliffs zumindest
teilweise abgestützt, da sich die Schneiden unter Verkleinerung des Scherenwinkels
in einer Ebene übereinander bewegen und somit Schneidgut durch die Wellenschliffanordnung
am jeweiligen Schneidenort festgehalten wird. Bei der eingangs beschriebenen, gattungsgemäßen
Pumpe werden dagegen für eine Zerkleinerung Schlagleisten und eine Schneckenumfangskante
verwendet, die in einem vorbestimmten, praktisch gleichbleibenden Winkel, der durch
die Schneckensteigung bestimmt ist, aneinander vorbeigeführt, so daß der mit einer
Wellenschliffanordnung verringerte Nachteil von Drehmessern hier nicht auftritt. Bei
der gattungsgemäßen Pumpe wird das Schneidgut parallel zur Drehachse in der Förderrichtung
bewegt, in dem der jeweilige Schnittpunkt zwischen der festen Schneidkante und der
Schneckenschneidkante in Förderrichtung wandert. Diese Weiterbewegung unterstützt
die Förderwirkung.
[0015] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Pumpe so weiterzubilden, daß sie
zum Zerkleinern, Rühren und Fördern stark feststoffbelasteter Flüssigkeiten und Schlämme,
insbesondere zur Zerkleinerung mit Flüssigkeit versetzter, biologischer Reststoffe
als Aufbereitung und zur Beschickung für Biogasanlagen geeignet ist.
[0016] Diese Aufgabe wird insbesondere hinsichtlich einer Verbesserung der Zerkleinerungsfunktion
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0017] Gemäß Anspruch 1 weist die Schlagleistenkante und/oder Schneckenumfangskante einer
gattungsgemäßen Pumpe Vertiefungen und/oder Erhebungen als Hindernis für die Zerkleinerung
durch das äußere Laufrad vorbeibewegter Feststoffe auf.
[0018] Damit ist die erfindungsgemäße Pumpe allgemein zum Rühren und Fördern von Abwässern
mit hoher Feststoffbelastung geeignet. Eine solche erfindungsgemäße Pumpe hat sich
als besonders vorteilhaft für die Verarbeitung biologischer Reststoffe erwiesen. Dabei
wird in einem einzigen Gerät die Funktion eines Häckslers oder Schredders sowie einer
Fördereinrichtung verwirklicht. Ein bevorzugter Einsatzfall liegt in der dezentralen
Verarbeitung und Verwertung biologischer Reststoffe mit kleineren Biogasanlagen insbesondere
im landwirtschaftlichen Bereich.
[0019] Bei bisherigen üblichen Verfahren wurden die biologischen Reststoffe so wie sie angeliefert
wurden oder anfielen dem Fermenter einer Biogasanlage direkt zugeführt oder in einem
ersten Verfahrensschritt trocken zerkleinert und ggf. vor einer Beschickung des Fermenters
zwischengelagert. Im Fermenter ist es jedoch erforderlich, die biologischen Reststoffe
mit Flüssigkeit zu versetzen. Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Pumpe mit integrierter
Häcksler- und Zerkleinerungseinrichtung ist es erforderlich, die biologischen Reststoffe
schon bei der Zuführung zur Pumpe mit Flüssigkeit zu versetzen. Da dies ohnehin für
einen Vergasungsvorgang erforderlich ist, stellt dies keinen Nachteil gegenüber den
bisherigen Verfahren dar. Vielmehr werden in einem einzigen Arbeitsgang die biologischen
Reststoffe mit Flüssigkeit versetzt, zur Schaffung großer Oberflächen intensiv zerrissen
und zerkleinert und zudem in der geeigneten, flüssigkeitsversetzten Aufbereitung in
den Fermenter gefördert. Für alle diese Vorgänge ist nur die einzige, erfindungsgemäße
Pumpeneinrichtung als kompakte, sowie einfach zu montierende und einfach zu installierende
Maschine mit einer einzigen Antriebseinheit erforderlich.
[0020] Die Ausbildung der Vertiefungen und/oder Erhebungen an den Schlagleistenkanten und/oder
der Schneckenumfangskante kann an die Art der zur verarbeitenden Materialien in gewissem
Umfang angepaßt werden. Die Vertiefungen und/oder Erhebungen sollen jedenfalls in
einer Größe gewählt werden, so daß nach der Zerkleinerung die Teile vom Laufrad erfaßbar
sind und transportiert werden könne. Andererseits sind die Vertiefungen und/oder Erhebungen
so groß zu wählen, daß die Materialien dazwischen gut zerrissen und zerkleinert werden.
[0021] Besonders geeignet ist dabei eine Anordnung der Vertiefungen und/oder Erhebungen
gemäß Anspruch 2 über die gesamte Länge der Schlagleistenkante und/oder der Schneckenumfangskante
zumindest im Bereich des äußeren Laufradteils. Dadurch ergibt sich eine gezackte,
insgesamt rechen- oder kammartige Kantenstruktur durch die insbesondere auch durch
die Scherbewegung der Schnecke die festen Materialien gedrängt und damit zerkleinert
werden. Die Struktur kann je nach anfallenden Materialien unterschiedliche Formen
aufweisen.
[0022] Eine sehr intensive Zerkleinerung mit hohem Wirkungsgrad wird mit den Merkmalen des
Anspruchs 3 erreicht. Dabei kämmt die Struktur an der Schlagleiste mit der Struktur
an der vorbeistreichenden Schneckenumfangskante mit einem dazwischenliegenden Spalt.
Die Spaltbreite kann dabei an die hauptsächlich zu verarbeitenden Materialien für
eine optimale Zerkleinerung angepaßt werden.
[0023] Die Vertiefungen und/oder Erhebungen können nach Anspruch 4 falls erforderlich mit
Schneiden versehen sein, wobei die Schneiden zweckmäßig dem Kantenverlauf folgen.
Insbesondere bei stabilen, schwer zu zerteilenden Feststoffen, wie beispielsweise
Holzschnitzeln oder bei härteren Industrieabfällen, ist diese Maßnahme vorteilhaft.
Weiter können zur Vermeidung eines schnellen Verschleißes der Kanten die Vertiefungen
und/oder Erhebungen aus harten Materialien, bevorzugt aus Hartmetall hergestellt oder
diese in an sich bekannter Weise mit einer Hartmetallaufschweißung überzogen sein.
Als gut geeignet hat sich eine Strukturgröße nach von 5 bis 25 mm erwiesen.
[0024] In einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5 wird vorgeschlagen, daß wenigstens
eine Schlagleiste um eine Längsachse drehbar ist. Dabei kann eine solche drehbare
Schlagleiste mehrere am Umfang versetzte Schlagleistenkanten aufweisen. Die Schlagleiste
kann hier beispielsweise als Welle mit am Umfang vorstehenden Leisten ausgebildet
sein. Durch diese drehbare Anbringung wird ein Quetschvorgang bei der Zerteilung begünstigt.
Die Gefahr einer Verklemmung von Feststoffteilen zwischen einer Schlagleistenkante
und dem Laufrad und einer Blockierung der Pumpe wird reduziert. Dies wird auch mit
den Merkmalen des Anspruchs 6 dadurch erreicht, daß eine drehbare oder nicht drehbare
Schlagleiste federnd ausweichend gelagert ist.
[0025] Eine Steigerung der Zerkleinerungswirkung wird bei drehbaren Schlagleisten zudem
erreicht, wenn diese selbst drehangetrieben sind. Bei gleicher Drehrichtung mit dem
Pumpenrad werden die Kanten entgegen aneinander vorbeigeführt, so daß die Scher- und
Reißwirkung verstärkt wird. Bei einem Antrieb mit entgegengesetzter Drehrichtung laufen
die Kanten gleichsinnig aneinander vorbei, so daß eine Quetschwirkung verstärkt wird.
Der Drehantrieb für eine Schlagleiste kann durch eine entsprechende Getriebeanordnung
vom Pumpenantrieb abgeleitet werden, so daß kein zusätzlicher Motor erforderlich ist.
[0026] Je nach Anwendungsfall kann es zweckmäßig sein, mehrere Schlagleisten in einer Korbanordnung
nach Anspruch 7 um den äußeren Laufradteil drehbar anzubringen. Auch hier kann der
Korb drehangetrieben sein. Im Prinzip werden damit ähnliche Zerkleinerungseffekte,
wie vorstehend beschrieben, erreicht. Zudem kann am Korb jede Schlagleiste für sich
nochmals drehbar gelagert sein.
[0027] Eine weitere Anpassungs- und Dimensionierungsmöglichkeit besteht nach Anspruch 8
darin, den Schneckenaußenumfang am äußeren Laufradteil zumindest in Teilbereichen
konisch und/oder zylindrisch auszuführen. Dabei kann die Konusneigung variiert werden.
Zylindrische und konische Bereiche können über die Laufradlänge kombiniert werden.
[0028] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere hinsichtlich eines verbesserten Pumpeneinzugs
mit verbesserter Förderung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0029] Gemäß Anspruch 9 ist die feste Verbindung zwischen dem Pumpengehäuse und dem Wellenlager
über nur einen seitlich zur Achsrichtung versetzten Verbindungsarm hergestellt. Dadurch
liegt das äußere Laufradteil und damit der Pumpeneingang weitgehend frei. Im Bereich
dieses Verbindungsarmes dreht das äußere Laufradteil und am Verbindungsarm ist mit
Richtung zur Pumpenachse wenigstens eine Schlagleiste angebracht.
[0030] Durch das im Pumpmedium weitgehend freiliegende äußere Laufradteil mit der Förderschnecke
und dem weit offenen, nahezu unbehinderten zugänglichen Pumpeneingang ist gegenüber
der Pumpe aus dem Stand der Technik ein Einsatz mit guter Funktion auch in wesentlich
stärker feststoffbelasteten Abwässern möglich. Es können auch größere Feststoffteile
erfaßt und zerkleinert werden, wobei die Gefahr einer Verstopfung oder Blockierung
wesentlich reduziert ist. Insbesondere ist die Pumpe auch für eine Zerkleinerung biologischer
Reststoffe bei einer flüssigen Aufschwemmung in Verbindung mit einer Verwertung in
einer Biogasanlage ebenso wie für stark feststoffhaltige landwirtschaftliche Abwässer,
z. B. stark mit Stroh versetzter Gülle, mit überraschend guten Ergebnissen geeignet.
[0031] In einer vorteilhaften, konkreten Ausführungsform nach Anspruch 10 weist das Pumpengehäuse
einen oberen lösbaren Ring auf, der einteilig über den Verbindungsarm mit einer Lagerbuchse
des Wellenlagers verbunden ist. Damit wird ein einfach herstellbarer, einfach montierbarer
und wartungsfreundlicher Aufbau erreicht. Eine stabile Befestigung des Verbindungsarms
kann auf einfache Weise durch Schweißen erreicht werden.
[0032] Insbesondere für die Erhöhung der Steifigkeit in einer solchen einarmigen Verbindung
ist es vorteilhaft, den Verbindungsarm nach Anspruch 11 konkav, etwa schalenförmig
auszubilden. Die Wirkungsgradsteigerung durch den einarmigen Aufbau wird noch wesentlich
erreicht, wenn das äußere Laufradteil durch den Verbindungsarm über einen Winkel von
weniger als 60° umfaßt wird. Diese konkave Form kann fertigungstechnisch einfach gemäß
Anspruch 12 durch winkelig zueinander angestellte, ebene Plattenteile erreicht werden,
wobei eine besonders gute Funktion nach Anspruch 13 dann erreicht wird, wenn die Schlagleiste
längsverlaufend etwa in der Längsmitte der Konkavform angebracht ist.
[0033] Der Aufbau mit einem einseitig angebrachten Verbindungsarm kann gemäß Anspruch 14
auch so durchgeführt sein, daß der Verbindungsarm aus mehreren parallelen Armteilen
besteht, wobei geringe Spalte zwischen diesen Armteilen die Wirkung nicht beeinflussen.
[0034] Für eine Verbesserung der Zerkleinerungsfunktion wird mit Anspruch 15 auch bei einer
Ausführung mit einem Verbindungsarm eine Strukturierung der Schlagleistenkante und/oder
der Schneckenumfangskante beansprucht. Die Strukturierung kann entsprechend den Merkmalen
der Ansprüche 2 bis 4 ausgeführt sein. Die Schlagleistenanordnung kann auch hier variiert
werden. Insbesondere kann eine Schlagleiste federnd gelagert oder drehangetrieben
sein, wobei auch mehrere Schlagleisten am Verbindungsarm angebracht sein können.
[0035] Anhand einer Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung mit weiteren Einzelheiten,
Merkmalen und Vorteilen näher erläutert.
[0036] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Pumpe,
- Fig. 2a und Fig. 2b
- vergrößerte Darstellungen von Kantenstrukturen,
- Fig. 3
- eine schematisierte Draufsicht auf eine drehbare Schlagleiste,
- Fig. 4
- eine schematisierte Draufsicht auf eine andere Ausbildung einer drehbaren Schlagleiste,
- Fig. 5
- eine perspektivische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Pumpe, und
- Fig. 6
- eine um die Längsachse um 90° verdrehte Ansicht entsprechend Fig. 5.
[0037] In Fig. 1 ist eine Pumpe 1 als Druck-Reißmixpumpe dargestellt mit einem waagrecht
liegenden, torusförmigen Pumpengehäuse 2, einem schneckenförmigen Pumpenlaufrad 3,
einer antreibbaren Pumpenwelle 4 mit einem oberen Lagerteil 5 und einem unteren Lagerteil
6 eines Wellenlagers.
[0038] Das Pumpenlaufrad 3 ragt mit einem inneren Laufradteil 7 koaxial in das Pumpengehäuse
2 hinein. Mit einem äußeren Laufradteil 8 steht es nach oben aus dem Pumpengehäuse
2 vor. Das Pumpenlaufrad 3 und entsprechend die Schneckenumfangskante 9 sind insgesamt
nach oben hin konisch zulaufend ausgeführt. Die Pumpenwelle 4 ist mit dem Pumpenlaufrad
3 für einen Drehantrieb fest verbunden.
[0039] Etwa tangential am Pumpengehäuse 2 ist ein Pumpenausgangsstutzen 10 angeformt. Das
Pumpengehäuse 2 ist zudem über einen ersten bügelförmigen Verbindungsarm 11 und einen
zweiten Verbindungsarm 12 in einer korbartigen Anordnung mit dem unteren Lagerteil
6 verbunden. Die gesamte Pumpe 1 hängt somit am Pumpenrohr 13 und kann von oben her
in einen Behälter 14 eingetaucht werden.
[0040] Der eine bügelförmige Arm 12 (strichliert gezeichnet) kann grundsätzlich bei entsprechend
starker Dimensionierung des anderen Arms 11 weggelassen werden, wodurch der äußere
Laufradteil 8 weitgehend frei liegt.
[0041] An den Armen 11 und 12 sind jeweils zur Pumpenmitte hin gerichtete Schlagleisten
15, 16 mit Schlagleistenkanten 17, 18 angebracht. Diese sind zumindest an der Kantenaußenseite
aus Hartmetall hergestellt und haben eine Struktur, die im Zusammenhang mit Fig. 2a
näher erläutert wird.
[0042] Auf der linken Seite der Fig. 2a ist ein Ausschnitt aus einer Schlagleistenkante
17 vergrößert dargestellt. Es sind in einer rechen- oder kammartigen Kantenstruktur
Vertiefungen 19 und/oder Erhebungen 20 angebracht, die je nach den Gegebenheiten dreieckförmig
21, rechteckförmig 22, halbkreisförmig 23 oder unregelmäßig geformt 24 mit geeigneten
Formkombinationen sein können.
[0043] In der dargestellten Ausführungsform nach Fig. 2a sind zudem an der Schneckenumfangskante
9 im Bereich des äußeren Laufradteils 8 ebenfalls Vertiefungen 25 und Erhebungen 26
angeformt, die entsprechenden Strukturen an den Schlagleisten 15, 16 zugeordnet sind.
Die Vertiefungen 25 und Erhebungen 26 sind so ausgeführt, daß sie in einer Projektion
auf die Schlagleistenkanten 17, 18 mit der dortigen Struktur unter Bildung eines Spalts
27 formschlüssig kämmen, wobei beim Durchgang eine aus Fig. 1 ersichtliche Scherung
erfolgt. In Fig. 2a ist im schräg schraffierten rechten Bereich der bei einer Drehung
der Schneckenumfangskante entstehende Drehkörper in seinem Außenbereich angedeutet,
woraus die formschlüssige Kämmung zu der Schlagleistenkantenstruktur ersichtlich ist.
[0044] In Fig. 2b ist eine alternative Ausführungsform einer Struktur an der Schneckenumfangskante
9 angegeben, die je nach den Gegebenheiten mit einer entsprechenden Schlagleistenstruktur
kämmen kann oder gegen eine andere Schlagleistenstruktur läuft. Die Struktur besteht
hier aus Erhebungen 23a mit einer Länge bis zum zehnfachen der Tiefe mit seitlichen
Abrundungen, wobei die Tiefe ca. 5 bis 25 mm beträgt.
[0045] In Fig. 1 sind die Schlagleisten 15, 16 unbeweglich angebracht. In alternativen Ausführungsformen
nach den Fig. 3 und 4 sind die Schlagleisten um eine Längsachse drehbar angebracht.
[0046] In Fig. 3 weist eine flache Schlagleiste 28 gegenüberliegende, schneidenförmige Schlagleistenkanten
29, 30 auf, die beide eine entsprechend gleiche Kantenstruktur enthalten und mit einer
vorbeigehenden Schneckenumfangskante (strichliert eingezeichneter Bogen 31) kämmen.
Dazu ist die Schlagleiste 28 an beiden Endseiten jeweils an einem Lagerteil 32 gelagert
und um eine Längsachse 33 drehbar. Zudem ist hier durch eine Feder 34 eine federnde,
radial ausweichende Halterung der Schlagleiste 28 schematisch eingezeichnet.
[0047] In einer alternativen Ausführungsform einer Schlagleiste 35 ist diese als Welle ausgebildet
und um eine Achse 36 drehbar gehalten mit vier am Umfang versetzten Schlagleistenkanten
37, die auch hier mit einer Schneckenumfangskante kämmen (strichliert dargestellter
Bogen 38).
[0048] Die dargestellte Pumpe 1 hat folgende Funktion:
[0049] Zu verarbeitende Materialien, beispielsweise mit Flüssigkeit versetzte biologische
Reststoffe werden der Pumpe 1 im Bereich des äußeren Laufradteils 8 zugeführt (Pfeile
39, 40). Die Materialien werden erfaßt und enthaltene Feststoffe durch die Schneckenform
des Laufrads an der gezackten, scharfen Kantenstruktur der Schlagleisten vorbeigedrängt
und daran zerrissen und zerkleinert, wobei zusätzlich die Kantenstruktur an der Schneckenumfangskante
beim formschlüssigen Durchgang durch die Schlagleistenkantenstruktur Feststoffteile
abschert und zerquetscht. Anschließend wird das zu fördernde Material durch die Laufradschnecke
in das Pumpengehäuse 2 transportiert und von dort durch den Pumpenausgangsstutzen
10 ausgeschoben.
[0050] In den perspektivischen Darstellungen einer Pumpe 1 gemäß den Fig. 5 und 6 ist entsprechend
Fig. 1 der Aufbau mit einem torusförmigen Pumpengehäuse 2, einem Pumpenlaufrad 3 mit
einem inneren Laufradteil 7 und einem äußeren Laufradteil 8, einem unteren Lagerteil
6 eines Wellenlagers, einem einzigen Verbindungsarm 11 und einem Pumpenausgangsstutzen
10 zu erkennen. Am Oberteil des Pumpengehäuses 2 ist ein über Verschraubungen 43 gehaltener,
horizontaler Ring 44 angebracht, der über den Verbindungsarm 11 mit einer unteren
Lagerbuchse 45 des Lagerteils 6 verbunden ist, wobei der Verbindungsarm 11 beidseitig
angeschweißt ist.
[0051] Der Verbindungsarm 11 ist schalenförmig, konkav geformt und umfaßt in einem Abstand
das äußere Laufradteil 8 in einem Winkel von ca. 60°.
[0052] Der Verbindungsarm 11 ist dabei aus zwei länglichen Plattenteilen 46, 47 gebildet,
die winkelig zueinander angestellt sind.
[0053] In der Längsmitte des Verbindungsarms 11, dort wo die beiden Plattenteile 46, 47
aneinander angrenzen, ist die längsverlaufende Schlagleiste 15 (durch das Plattenteil
46 verdeckt und somit strichliert eingezeichnet) eingeschweißt. Die Schlagleistenkante
17 ist dabei mit einem geringen Spalt zur Schneckenumfangskante 9 angebracht. Die
Schneckenumfangskante 9 und die Schlagleistenkante 17 sind in dieser Ausführungsform
gerade durchlaufend und nicht strukturiert.
[0054] Diese Pumpe 1 nach den Fig. 5 und 6 hat prinzipiell die selbe Funktion wie die Pumpe
nach Fig. 1, wobei durch den einzigen Verbindungsarm das äußere Laufradteil 8 weitgehend
freiliegt, so daß auch sperrige, lange Feststoffteile gut erfaßt und zerteilt werden.
1. Pumpe,
mit einem torusförmigen Pumpengehäuse (2),
mit einem schneckenförmigen, etwa koaxial zum Pumpengehäuse (2) liegenden Pumpenlaufrad
(3), das mit einem inneren Laufradteil (7) in das Pumpengehäuse (2) hineinragt und
mit einem äußeren Laufradteil (8) aus dem Pumpengehäuse (2) herausragt, so daß bei
einer Laufraddrehung von der Schneckenform des äußeren Laufrads (8) erfaßbare Materialien
in die Laufradöffnung des Pumpengehäuses (2) als Pumpeneingang gezogen und gedrängt
werden,
mit einem etwa tangentialen Pumpenausgang (10) am torusförmigen Pumpengehäuse (2),
mit einer antreibbaren Pumpenwelle (4), die koaxial mit dem äußeren Laufradteil (8)
verbunden ist,
mit wenigstens einer Schlagleiste (15, 16; 28; 35) mit einer Schlagleistenkante (17,
18; 29, 30) im Vorbeigangsbereich der Schneckenumfangskante (9) des äußeren Laufradteils
(8) für eine Zerkleinerung von Feststoffen in zu pumpenden Materialien,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlagleistenkante (17, 18; 29, 30) und/oder die Schneckenumfangskante (9)
Vertiefungen (19; 25) und/oder Erhebungen (20; 26) aufweist als Hindernis für die
Zerkleinerung von durch das äußere Laufradteil (8) vorbeibewegter Feststoffe.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (19; 25) und/oder Erhebungen (20; 26) über die Länge der Schlagleistenkante
(17, 18; 29, 30) und/oder Schneckenumfangskante (9) aneinandergereiht liegen, so daß
eine gezackte, rechen- oder kammartige Kantenstruktur gebildet ist, und
daß die Vertiefungen (19; 25) und/oder Erhebungen (20; 26) dreieckförmig (21) und/oder
rechteckförmig (22) und/oder halbkreisförmig (23) und/oder unregelmäßige (24) Formen
sind.
3. Pumpe nach Anspruche 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur (19,
20) an der Schlagleistenkante (17, 18) der Struktur (25, 26) an der Schneckenumfangskante
(9) entspricht, dergestalt daß beide Strukturen beim Vorbeigang der Schneckenumfangskante
(9) mit einem Spalt (27) ineinandergreifen.
4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (19; 25) und/oder Erhebungen (20; 26) entlang des Kantenverlaufs
Schneiden aufweisen, und/oder
daß die Vertiefungen (19; 25) und/oder Erhebungen (20; 26) aus harten Materialien,
bevorzugt aus Hartmetall ausgeführt oder damit überzogen sind.
5. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens
eine Schlagleiste (28; 35) um eine Längsachse (33; 36) drehbar ggf. drehangetrieben
ist, und ggf. mehrere am Umfang versetzte Schlagleistenkanten (29, 30; 37) aufweist.
6. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste
(28) federnd (34) gelagert ist.
7. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schlagleisten
am Umfang versetzt, in einem koaxial um den äußeren Laufradteil drehbaren und ggf.
drehangetriebenen Schlagleistenkorb angeordnet sind.
8. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenaußenumfang
am äußeren Laufradteil (8) zumindest in Teilbereichen konisch und/oder zylindrisch
ist.
9. Pumpe,
mit einem torusförmigen Pumpengehäuse (2),
mit einem schneckenförmigen, etwa koaxial zum Pumpengehäuse (2) liegenden Pumpenlaufrad
(3), dasmit einem inneren Laufradteil (7) in das Pumpengehäuse (2) hineinragt und
mit einem äußeren Laufradteil (8) aus dem Pumpengehäuse (2) herausragt, so daß bei
einer Laufraddrehung von der Schneckenform des äußeren Laufrads (8) erfaßbare Materialien
in die Laufradöffnung des Pumpengehäuses (2) als Pumpeneingang gezogen und gedrängt
werden,
mit einem etwa tangentialen Pumpenausgang (10) am torusförmigen Pumpengehäuse (2),
mit wenigstens einer Schlagleiste (15), mit einer Schlagleistenkante (17) im Vorbeigangsbereich
der Schneckenumfangskante (9) des äußeren Laufradteils (8) für eine Zerkleinerung
von Feststoffen in zu pumpenden Materialien,
mit einer antreibbaren Pumpenwelle (4), die koaxial mit dem äußeren Laufradteil (8)
verbunden ist, und
mit einem Wellenlager (6) der Pumpenwelle (4), das im Abstand und koaxial zum Pumpengehäuse
(2) angeordnet ist, wobei das Wellenlager (6) und das Pumpengehäuse (2) fest miteinander
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die feste Verbindung zwischen dem Pumpengehäuse (2) und dem Wellenlager (5) über
nur einen, seitlich zur Achsrichtung versetzten Verbindungsarm (11) hergestellt ist,
so daß das äußere Laufradteil (8) und der Pumpeneingang weitgehend freiliegen, und
daß im Bereich dieses Verbindungsarmes (11) daß äußere Laufradteil (8) dreht und am
Verbindungsram (11) mit Richtung zur Pumpenachse die wenigstens eine Schlagleiste
(15) angebracht ist.
10. Pumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberteil des Pumpengehäuses (2) aus einem lösbaren Ring (24) besteht und das
Wellenlager (6) eine Lagerbuchse (25) aufweist, und
daß der Ring (24) und die Lagerbuchse (25) über den Verbindungsarm (11) zu einem Bauteil
verbunden sind und der Verbindungsarm (11) bevorzugt beidseitig angeschweißt ist.
11. Pumpe nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsarm
(11) konkav geformt das äußere Laufradteil (8) über einen Winkelbereich von weniger
als 60° und in einem Abstand zur Schneckenumfangskante (9) umfaßt.
12. Pumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Form bevorzugt durch
wenigstens zwei winkelig zueinander angestellte, ebene Plattenteile (26, 27) gebildet
ist.
13. Pumpe nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste
(15) längsverlaufend etwa in der Längsmitte der Konkavform angebracht ist.
14. Pumpe nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der einseitig
angebrachte Verbindungsarm (11) aus mehreren, mit geringen Abständen parallelen Armteilen
besteht.
15. Pumpe nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleistenkante
(17) und/oder die Schneckenumfangskante (9) Vertiefungen (19; 21) und/oder Erhebungen
(20; 22) aufweist als Hindernis für die Zerkleinerung von durch das äußere Laufradteil
(8) vorbeibewegter Feststoffe.