[0001] Die Erfindung betrifft ein verfahren zum Einbringen von Kernen in eine Gießform.
[0002] In der Gießereitechnik, insbesondere in der Graugußtechnik, war es bisher üblich,
bei der aus wenigstens zwei Formkästen gebildete Gießform zur Herstellung von dünnwandigen
Gußstücken, beispielsweise Motorblöcken, in einen der Formkästen entsprechende Kerne
von Hand einzulegen. Insbesondere bei der Herstellung von Motorblöcken aus Grauguß
werden in zunehmendem Maße hinsichtlich der Komplexität des Motorblocks, Gewichtseinsparungen,
Maßgenauigkeiten und Oberflächenqualität höhere Anforderungen gestellt. Dies macht
es erforderlich, im Kernfertigungsbereich möglichst filigrane und auch in ihrer Geometrie
sehr komplexe Kerne herzustellen, die die nachfolgende mechanische Bearbeitung der
Motorblöcke auf ein Minimum reduzieren. Hier hat es sich herausgestellt, daß es zweckmässig
ist, den jeweils herzustellenden Motorblock so zu konzipieren, daß bisher in einer
nachträglichen mechanischen Bearbeitung eingebrachte Bohrungen, Durchbrüche oder dergleichen
von vornherein mit eingegossen werden. Dies macht es erforderlich, daß einander benachbarte
Kerne entsprechende Ansätze aufweisen, die diese Durchbrüche in der Gießform "freihalten".
Hierbei hat es sich jedoch herausgestellt, daß infolge eines nicht zu verhindernden
Verschleisses und infolge nicht zu verhindernder Maßabweichungen gerade in diesem
Berührungsbereich benachbarter Kerne an den herzustellenden Durchbrüchen Grate entstehen,
die nach dem Ausformen des Gußstückes nachbearbeitet werden müssen.
[0003] In US-A-4 273 182 ist ein verfahren zur Bildung eines Kernpaketes beschrieben, bei
dem die einzelnen Kernteile ohne Verwendung entsprechender Formlehren mittels formschlüssig
ineinandergreifender Kernteile zu einem Kernpaket zusammengefügt werden. Um das Kernpaket
wird dann mittels einer Umreifungsmaschine ein Kunststoffspannband gelegt, dessen
aufeinanderliegende Enden unlösbar miteinander verbunden werden. Das so fixierte Kernpaket
wird anschließend in die Gießform eingelegt. Beim Abgießen verdampft das Kunststoffband
unter der Hitzeeinwirkung des geschmolzenen Metalls.
[0004] Aus EP-A-0 209 809 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die einzelnen Kernteile in
eine Fügevorrichtung eingelegt werden, die einander zugeordneten Flächen der einzelnen
Kerne mit einem Kleber bestrichen werden und anschließend die einzelnen Kerne zu einem
Kernpaket zusammengepreßt und über den Kleber fest miteinander zu einem Kernpaket
verbunden werden. Das so gebildete Kernpaket kann dann in ein Schlichtebad getaucht
und anschließend in die Gießform eingelegt werden.
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das eine
Vereinfachung zum Einbringen der Kerne in eine derartige Gießform bewirkt und kostenaufwendige
Nachbearbeitungen vermeidet.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die einzelnen Kerne in
eine Setzlehre eingebracht werden, daß die aneinandergrenzenden, eine Kerngruppe bildenden
Kerne in der Setzlehre über Spann- und Haltemittel miteinander verbunden werden, daß
die miteinander verbundene Kerngruppe in ein Schlichtebad getaucht und getrocknet
wird und daß die getrocknete Kerngruppe in die Gießform eingesetzt und dann die Verspannung
gelöst wird. Bei diesem Verfahren wird mit Vorteil ausgenutzt, daß zumindest einige,
eine Kerngruppe bildende Kerne jeweils mit Kernmarken versehen sind, die so gestaltet
werden können, daß sie sich einerseits gegenseitig berühren und andererseits auch
die eigentliche formende Kernoberfläche überragen und entsprechende Anlageflächen
bilden, so daß hier die Kerne durch ein entsprechendes, beispielsweise rahmenförmiges
Spannmittel über ihre Anlageflächen gegeneinander verspannt und gegeneinander fixiert
werden können und somit als eine Einheit gehandhabt werden können. Zweckmäßig ist
es, wenn die einander berührenden Anlageflächen der Kerne vor dem Einlegen in die
Setzlehre mit sogenanntem Grünkleber versehen werden, um den Zusammenhalt noch zu
verbessern. Wird diese Kerngruppe entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren in
ein Schlichtebad getaucht und die Schlichte nach dem Abtropfen getrocknet, dann sind
die nicht zu vermeidenden relativ dünnen Spalte im Bereich der Berührungsflächen aneinandergrenzender
Einzelkerne von der Schlichte ausgefüllt, so daß hierdurch die Bildung von Graten
vermieden wird. Die Kerngruppe wird dann mit Hilfe des Spann- und Haltemittels weiter
transportiert und in die vorbereitete Gießform, beispielsweise einen Unterkasten,
eingesetzt, so daß nach dem Lösen der Verspannung der Oberkasten aufgesetzt und die
Gießvorgang in üblicher Weise durchgeführt werden kann.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt es, je nach Gestaltung des herzustellenden
Gußstückes eine einzelne, aus mehreren Einzelkernen zusammengesetzte Kerngruppe oder
auch eine aus mehreren, eine Kernbestückung für eine Gießform bildende Kerngruppe
als Kernsatz über das Spann- und Haltemittel miteinander zu verbinden und in verspanntem
Zustand die einzelnen Behandlungsschritte bis zum Einlegen in die Gießform durchzuführen.
Damit ist die Möglichkeit gegeben, auch sehr komplexe Kerngruppen in dieser Weise
zu handhaben. Es ist auch möglich, für einzelne Kernteile vorzusehende Ansätze, die
bisher noch einzeln in eine Gießform eingelegt wurden, bei der Herstellung der Kerne
mit dem zugehörenden Grundkern zu verbinden, beispielsweise über eine Klebeverbindung
anzukleben, so daß dieser an sich in seinem Aufbau komplizierte, aus zwei oder mehreren
Teilen zusammengesetzter Einzelkern gleichwohl mit in die Kerngruppe einbezogen wird,
mit dem Schlichteüberzug versehen werden kann und anschließend dann in die Gießform
eingelegt werden kann. Die bisher erforderliche zusätzliche Einlegearbeit, die immer
zur Bildung von Graten im Übergangsbereich zwischen dem Einzelkern und dem zugehörigen
Grundkern führte, ist hierdurch vermieden, da durch den Schlichteüberzug der gesamten
Kerngruppe der Ansatz zwischen dem Kernansatz und dem zugehörigen Grundkern eine Gratbildung
vermeidet.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand eines Fließbildes nachstehend näher erläutert.
[0009] Wie aus der Zeichnung ersichtlich, werden in vier Kernformstationen vier einzelne,
zur Herstellung eines Gußstückes erforderliche Kerne geformt und in üblicher Weise
verfestigt.
[0010] Die Einzelkerne 1, 2, 3 und 4 werden dann im Verfahrensschritt I in eine Setzlehre
5 eingelegt, durch die die gegenseitige Zuordnung der Kerne 1, 2, 3 und 4 fixiert
ist. Die Kerne 1, 2, 3 und 4 sind auf ihrer nach außen weisenden Seite in üblicher
Weise mit Kernmarken 6 versehen, die nun so gestaltet sind, daß sie eine nach außenweisende
Anlagefläche aufweisen, die zweckmäßigerweise ihrerseits so gestaltet ist, daß einander
benachbarte Anlageflächen 7 miteinander fluchten.
[0011] Die eine Kerngruppe bildenden, in die Setzlehre 5 eingelegten Einzelkerne 1, 2, 3
und 4 werden nunmehr mit einem beispielsweise rahmenförmig ausgebildeten Spann- und
Haltemittel 8 fest miteinander verspannt, wobei die gegeneinander gerichteten Ansätze
9 an den einzelnen Kernen 1, 2, 3 und 4, die je nach Gestaltung des zu erzeugenden
Gußstückes entweder zur Herstellung von Durchbrüchen in entsprechenden Wandungsteilen
des Gußstückes dienen oder aber die ihrerseits als Kernmarken ausgebildet sind, fest
aneinander gedrückt werden. Die Kerne können an ihren einander zugekehrten Anlageflächen
9.1 mit einem sogenannten Grünkleber versehen sein, so daß in diesem Bereich durch
eine Verklebung die Fixierung noch erhöht wird. Bei entsprechender Gestaltung der
einzelnen Kerne 1, 2, 3 und 4 ist somit die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Kerne
über das Spann- und Haltemittel 8 zu einer handhabbaren Einheit 10 zusammenzufassen,
wie dies für den anschliessenden Verfahrensschritt II dargestellt ist. Die Verspannung
des Spann- und Haltemittels 8 kann nun bei entsprechender Gestaltung durch das Mittel
selbst oder aber über einen greifenden und spannenden Manipulator 8.1 erfolgen.
[0012] Die zu einer Einheit 10 zusammengefaßte Kerngruppe kann nunmehr in einem Verfahrensschritt
III über den Manipulator 8.1, der das Spann- und Haltemittel 8 am Greifnocken 8.2
erfaßt, weitertransportiert werden und in ein Schlichtebad 11 getaucht werden. Hierbei
kann das Spann- und Haltemittel 8 durch den Manipulator 8.1 auch gewendet werden,
so daß nach dem Tauchen überschüssige Schlichte abtropfen kann. Da das beispielsweise
rahmenförmig ausgebildete Spann- und Haltemittel 8 die als Kerngruppe zusammengefaßten
Kerne 1, 2, 3 und 4 nur im Bereich der Kernmarken hält, sind später beim Gießen die
die entsprechenden Bereiche des Gußstückes formenden Oberflächen der Kerngruppe vollständig
mit Schlichte überzogen, wobei insbesondere die Spalte zwischen den einzelnen aneinandergrenzenden
Kernen 1, 2, 3 und 4 durch die Schlichte verschlossen sind und damit die Bildung von
Gußgraten vermieden wird.
[0013] In dem anschließenden Verfahrensschritt IV muß nummehr die Einheit 10 einer Trocknungseinrichtung
16 zugeführt werden, in der der Schlichteüberzug abgetrocknet wird, beispielsweise
durch eine kombiniertes Mikrowellen- und Lufttrockungsverfahren.
[0014] Um die Einheit durch die Trocknungseinrichtung zu führen, wird diese vom Manipulator
8.1 in einem bewegbaren Ofenträger 12 abgelegt. Der Ofenträger 12 weist auf zwei gegenüberliegenden
Seiten Spannwangen 13 auf, die mit ihren nach innen gerichteten Spannflächen 14 nach
oben öffnend gegeneinander geneigt sind. Am Spann- und Haltemittel 8 sind zu beiden
Seiten des Greifnockens 8.2 diesen jeweils überragende Spannocken 15 angeordnet, die
mit einer der Spannfläche 14 entsprechend geneigten Gegenfläche versehen sind, so
daß beim Absetzen der Einheit 10 in den Ofenträger 12 das Spann- und Haltemittel 8
zwischen den Seitenwangen 13 fest eingeklemmt wird. Danach kann der Manipulator 8.1
gelöst werden und die gesamte Anordnung in die Trocknungseinrichtung 16 eingefahren
werden.
[0015] Nach Abschluß der Trocknung wird die in der Einheit 10 zusammengefaßte Kerngruppe
aus dem Ofenträger 12 von dem Manipulator 8.1 herausgehoben und nunmehr im nächsten
Verfahrensschritt V in den Unterkasten 17 oder eine Aufbaulehre einer vorbereiteten
Gießform eingelegt. Erst jetzt wird das rahmenförmige Spann- und Haltemittel 8 von
der Kerngruppe gelöst und entfernt. Anschließend wird im folgenden Verfahrensschritt
VI der Oberkasten 18 auf den Unterkasten 17 aufgesetzt und mit diesem fest verbunden,
so daß anschließend der Gießvorgang erfolgen kann.
[0016] Aus der vorstehenden Beschreibung des Verfahrensablaufes für ein schematisches Ausführungsbeispiel
mit einer aus vier Einzelkernen zusammengesetzten Kerngruppe ist ersichtlich, daß
auch sehr komplexe Gußstücke nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erstellt werden
können. So ist es durchaus möglich, mehrere, eine Kernbestückung für eine Gießform
bildenden Kerngruppen, die von der Konzeption des Gußstückes untereinander nicht in
Verbindung stehen sollen, bei einer entsprechenden Ausgestaltung des Spann- und Haltemittels
als vollständigen Kernsatz miteinander zu verbinden und in der nachfolgenden Behandlung,
d. h. dem Überziehen mit einer Schlichte und dem anschließenden Trocknen bis zum Einlegen
in die Gießform zusammenzuhalten.
[0017] Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch das Zusammenfassen von einzelnen Kernen
zu Kerngruppen und/oder das Zusammenfassen von Kerngruppen zu vollständigen Kernsätzen,
der Aufwand für den Transport und die einzelnen Arbeitsschritte Tauchen, Trocknen
und Einlegen der Kerne in die Gießform minimiert werden. Soweit die Einzelkerne einander
zugeordnete Ansätze aufweisen, die zur Erstellung von Durchbrüchen im fertigen Gußstück
vorgesehen sind, durch den Schlichteüberzug der vollständigen Kerngruppe bzw. des
Kernsatzes verschlossen werden, reduzieren sich die nachfolgenden Putzarbeiten, insbesondere
das Entgraten am fertigen Gußstück erheblich. Der weitere Vorteil des erfindungsgemäßen
Verfahrens besteht darin, daß durch das Einsetzen einer vollständigen Kerngruppe und/oder
eines vollständigen Kernsatzes in die Gießform die Maßhaltigkeit verbessert und damit
der Ausschuß minimiert wird.
[0018] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Taktzeiten
beim Abguß der fertigen Formen erhöht werden können, da die für das Einlegen von Kerne
benötigte Zeit erheblich reduziert ist.
[0019] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht außerdem darin, daß
eine höhere Flexibilität in bezug auf Kundenanforderungen oder Weiterentwicklungen
gegeben ist. Hier ist es lediglich erforderlich, bei der Gestaltung der Kerne dafür
Sorge zu tragen, daß einander benachbarte Kerne, auch wenn diese zwischen sich keine
Ansätze zur Bildung von Durchbrüchen aufweisen und die dann ohnehin über Kernmarken
verfügen müssen, so gestaltet werden, daß die ohnehin erforderlichen Kernmarken einander
unmittelbar berühren, so daß ein Verspannen bei entsprechender Gestaltung der Kernmarken
an der Außenseite über ein vorzugsweise rahmenförmiges Spann- und Haltemittel möglich
ist.
[0020] Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt es aber auch, in einem gemeinsamen Spann-
und Haltemittel zwei oder mehrere einander zugehörige Kerngruppen zu einem vollständigen
Kernsatz zusammenzufassen, ohne daß die einzelnen Kerngruppen selbst über eine entsprechende
Anordnung von Ansätzen miteinander in Berührung zu bringen sind. Das erfindungsgemäße
Verfahren ist daher auch dann möglich, wenn einzelne Kerngruppen hinsichtlich ihrer
Kernmarken keine gemeinsame Spannebene aufweisen. Hier ist es dann möglich, in einem
Hauptrahmen die einzelnen Kerngruppen mit gesonderten Spann- und Haltemitteln miteinander
zu verspannen und für die nachfolgenden Verfahrensschritte bis zum Einlegen in die
Gießform zu handhaben.
1. Verfahren zum Einbringen von Kernen in eine Gießform, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Kerne (1, 2, 3, 4) in eine Setzlehre (5) eingebracht werden, daß die
aneinandergrenzenden, eine Kerngruppe bildenden Kerne (1, 2, 3, 4) in der Setzlehre
(5) über ein Spann- und Haltemittel (8) miteinander verbunden werden, daß die miteinander
verbundene Kerngruppe in ein Schlichtebad (11) getaucht und getrocknet wird, und daß
die getrocknete Kerngruppe in die Gießform (17, 18) eingesetzt und dann die Verspannung
gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, eine Kernbestückung
für eine Gießform bildende Kerngruppen als Kernsatz über ein Spann- und Haltemittel
(8) miteinander verbunden werden, behandelt und in die Gießform eingesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander berührenden
Anlageflächen (9.1) der Kerne (1, 2, 3, 4) vor dem Einlegen in die Setzlehre (5) mit
einem Kleber versehen werden.
1. A method for introducing cores into a casting mould, characterised in that the individual
cores (1, 2, 3, 4) are introduced into a template (5), that the cores (1, 2, 3, 4)
which adjoin one another and form a core group are joined together in the template
(5) by means of a bracing and holding means (8), that the interconnected core group
is dipped into a founder's black bath (11) and dried, and that the dried core group
is inserted into the casting mould (17, 18) and then the bracing means is released.
2. A method according to Claim 1, characterised in that a plurality of core groups which
form core inserts for a casting mould are joined together as a core set by means of
a bracing and holding means (8), are treated and are inserted into the casting mould.
3. A method according to Claim 1 or 2, characterised in that the contact surfaces (9.1)
of the cores (1, 2, 3, 4) which contact one another are provided with an adhesive
before insertion into the template (5).
1. Procédé pour l'introduction de noyaux dans un moule de coulée, caractérisé en ce que
les noyaux individuels (1, 2, 3, 4) sont introduits dans un gabarit de positionnement
(5), en ce que les noyaux (1, 2, 3, 4) contigus formant un groupe de noyaux sont reliés
entre eux dans le gabarit de positionnement (5) par l'intermédiaire d'un moyen de
serrage et de maintien (8), en ce que le groupe de noyaux reliés entre eux est trempé
dans un bain d'enduit (11) et séché, en ce que le groupe de noyaux séché est introduit
dans le moule de coulée (17, 18), et en ce que le moyen de serrage est ensuite retiré.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs groupes de noyaux
constituant un équipement de noyaux pour un moule de coulée sont reliés entre eux
en tant jeu de noyaux par l'intermédiaire d'un moyen de serrage et de maintien (8),
traités, et introduits dans le moule de coulée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces d'application
(9.1) des noyaux (1, 2, 3, 4), qui sont en contact entre elles, sont munies de colle
avant l'introduction dans le gabarit de positionnement (5).