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EP 0 803 617 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2001 Patentblatt 2001/31 |
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Anmeldetag: 18.04.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04F 13/08 |
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Befestigungsvorrichtung
Fastening device
Dispositif de fixation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR GB LI NL |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
26.04.1996 DE 29607548 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.10.1997 Patentblatt 1997/44 |
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Patentinhaber: PREFORM Holding d.o.o. |
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1260 Ljubljana-Polje (SI) |
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Erfinder: |
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- Lagoda, Reinhold
91599 Dentlein am Forst (DE)
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Vertreter: Grättinger & Partner (GbR) |
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Postfach 16 55 82306 Starnberg 82306 Starnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 683 256
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FR-A- 2 476 187
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung
eines Wand- oder Deckenverkleidungselements mit einem vorgegebenen Abstand an einer
Wand bzw. Decke, umfassend eine Mehrzahl von an der Wand/Decke befestigbaren Haltern,
welche jeweils eine zur Anlage an der Wand/Decke bestimmte Anlagefläche und einen
Klemmabschnitt für ein sich vor der Wand/Decke parallel zu dieser erstreckendes Stabelement
aufweisen, mindestens zwei in die Klemmabschnitte der Halter einsetzbare Stabelemente
und mindestens drei an dem Wand- bzw. Deckenverkleidungselement befestigbare federnde
Klammern, welche auf die Stabelemente aufklemmbar sind.
[0002] Wände und/oder Decken werden häufig aus optischen und/oder akustischen Gründen mit
einer Wand- bzw. Deckenverkleidung versehen, welche mit einem vorgegebenen Abstand
vor der entsprechenden Wand bzw. Decke angeordnet ist. Zwischen der Wandverkleidung
und der Wand bzw. der Deckenverkleidung und der Decke befindet sich dabei ein Luftspalt.
[0003] Die DE-A-1683256 offenbart eine Befestigungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art.
Dabei sind parallel zu der Wand/Decke und mit Abstand zu dieser Stabelemente vorgesehen,
auf welche das jeweilige Wand- bzw. Deckenverkleidungselement mittels an diesem befestigter
federnder Klammern aufklemmbar ist. Die Stabelemente ihrerseits werden durch an der
Wand/Decke befestigte, aus einem gebogenen federnden Flachmaterial hergestellte Halter
in ihrer sich vor der Wand/Decke parallel zu dieser erstreckenden Position gehalten,
zu welchem Zweck die Halter Klemmabschnitte für das entsprechende Stabelement aufweisen.
Durch die federnde Ausbildung der an dem Wand- bzw. Deckenverkleidungselement befestigten
Klammern ist ein beliebig häufiges Anbringen und Entfernen des Wand- bzw. Deckenverkleidungselements
an der vorgesehenen Stelle möglich. Dies erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft,
wenn hinter der Wand- bzw. Deckenverkleidung Leitungen, Aggregate, Armaturen oder
dgl. vorgesehen sind, die einer regelmäßigen Wartung bedürfen. In gleicher Weise zeigt
die bekannte Befestigungsvorrichtung bedeutende Vorzüge, wenn beschädigte Wand- bzw.
Deckenverkleidungselemente erneuert werden sollen oder aber bspw. wenn bei einem Arbeitsplatzwechsel
innerhalb eines Büros eine individuell gestaltete Wandverkleidung am bisherigen Arbeitsplatz
entfernt und an dem neuen Arbeitsplatz angebracht werden soll. Diese Befestigungsvorrichtung
ist relativ kostengünstig herstellbar, vielseitig einsetzbar und leicht montierbar
und ermöglicht ein beliebig häufiges Anbringen und Entfernen der Wand- bzw. Deckenverkleidungselemente
an der vorgesehenen Stelle an der Wand bzw. Decke, wobei eine Beschädigung der Außenfläche
der Wand- bzw. Deckenverkleidung durch deren Befestigung vermieden wird.
[0004] Vor dem Hintergrund dieses Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche mit einfachen Mitteln die ergänzende Befestigung von Abdeckelementen, die am
äußeren Rand der Wandverkleidung vorgesehen sind und den Spalt zwischen dem Wandverkleidungselement
und der Wand abdecken, gestattet.
[0005] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Halter
jeweils zwischen Anlagefläche und Klemmabschnitt einen Schaft aufweisen, auf welchen
eine federnde Klammer aufklemmbar ist. Dies ermöglicht, daß ein und derselbe Halter
der Befestigung eines sich parallel zur Wand erstreckenden Wandverkleidungselements
wie auch eines am äußeren Rand der Wandverkleidung vorgesehenen, den Spalt zwischen
dem Wandverkleidungselement und der Wand abdeckenden Abdeckelements dient. Am Abdeckelement
werden dazu federnde Klammern befestigt, welche seitwärts auf den Schaft der Halter
aufklemmbar sind. Auf diese Weise läßt sich auch bei seitlich mittels Abdeckelementen
geschlossenen Wandverkleidungen die erforderliche Anzahl von an der Wand zu befestigenden
Haltern reduzieren. So kann bspw. eine Wandverkleidung mit einem sich parallel zur
Wand erstreckenden Wandverkleidungselement und vier Abdeckelementen bereits mit einer
lediglich vier Halter umfassenden Befestigungsvorrichtung montiert werden. Bei einer
derartig ausgestalteten Befestigungsvorrichtung ist der Schaft der Halter zweckmäßigerweise
derart bemessen, daß auf ihn dieselbe Klammer aufklemmbar ist wie auf das Stabelement.
Dies gestattet die Verwendung übereinstimmender Klammern für die Befestigung der Wandverkleidungselemente
wie auch der den endwärtigen Spalt abdeckenden Abdeckelemente.
[0006] Die vorliegende Erfindung wird nachstehend, ohne daß hierin eine Beschränkung auf
Wandverkleidungen liegt, unter Bezugnahme auf Wandverkleidungen näher erläutert. Die
entsprechenden Ausführungen gelten jedoch sinngemäß in gleicher Weise für die ebenfalls
von der Erfindung umfaßte Befestigung von Deckenverkleidungen.
[0007] Als besonders vorteilhaft für das Anbringen der Wandverkleidung an der Wand erweist
sich, daß die an den Wandverkleidungselementen befestigten federnden Klammern auf
Stabelemente aufklemmbar sind, welche sich längs der zu verkleidenden Wand parallel
zu dieser erstrecken. Denn nachdem die federnden Klammern der Wandverkleidungselemente
an verschiedenen Stellen auf das Stabelement aufgeklemmt werden können, sind, was
die Einhaltung von Toleranzen anbelangt, deutlich geringere Anforderungen zu stellen
als bei Befestigungsvorrichtungen, bei denen an den Wandverkleidungselementen befestigte
Klammern unmittelbar auf an der Wand befestigte Halter aufgeklemmt werden. Zudem kann
die Wandverkleidung problemlos gegen eine aus anders dimensionierten Elementen aufgebaute
Wandverkleidung ausgetauscht werden; denn die an der Wand mittels der Halter montierten
Stabelemente ermöglichen hier eine beträchtliche Flexibilität. Diese Flexibilität
und die daraus resultierende universelle Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
zieht äußerst geringe Herstellkosten und Kosten für die Lagerhaltung nach sich.
[0008] Das im Rahmen der Erfindung vorgesehene Stabelement kann in gleicher Weise als Stange
oder als Rohr ausgebildet sein. Für die meisten Anwendungsfälle wird eine rohrförmige
Ausbildung des Stabelements ausreichen. Auf diese Weise läßt sich Material sparen
und lassen sich demgemäß Gewicht und Herstellkosten reduzieren.
[0009] Die an den Haltern vorgesehenen Klemmabschnitte für die Stabelemente können geschlossen
sein, so daß die Stabelemente in Längsrichtung in sie eingeschoben werden. Besonders
bevorzugt sind jedoch auch die Klemmabschnitte der Halter in Form von federnden Klammern
offen ausgebildet. In diesem Falle brauchen die Stabelemente nach Montage der Halter
lediglich in diese eingedrückt zu werden. Im zuletzt genannten Fall ist die Klemmkraft
der Klemmabschnitte der Halter zweckmäßigerweise größer als die Klemmkraft der an
den Wandverkleidungselementen befestigten Klammern. Auf diese Weise ist sichergestellt,
daß beim Entfernen der Wandverkleidungselemente die Stabelemente in den an der Wand
befestigten Haltern verbleiben, was das erneute Anbringen der Wandverkleidung vereinfacht.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0011] An der Wand 1 werden in dem Bereich, der mit einer eine Mehrzahl von Wandverkleidungselementen
2 umfassende Wandverkleidung ausgestattet werden soll, Halter 3 angeschraubt. Jeder
Halter weist einen Fuß 4, einen Schaft 5 und einen Klemmabschnitt 6 auf. Der Fuß 4
weist jeweils eine an der Wand 1 anliegende Anlagefläche 7 auf. Der Klemmabschnitt
6 ist in Form einer offenen Klammer ausgebildet, in welche ein zylindrisches Rohr
8 eingesetzt ist. Die Rohre 8 erstrecken sich parallel zu der Wand 1 mit Abstand zu
dieser. Auf der Innenseite der Wandverkleidungselemente 2 sind aus Federstahl hergestellte
federnde Klammern 9 von als solches bekannter Bauart angeschraubt. Die Klammern 9
sind dabei auf den Durchmesser der Rohre 8 in der Weise abgestimmt, daß ihre Klemmkraft
geringer ist als die Klemmkraft der Klemmabschnitte 6 der Halter 3.
[0012] Zur Montage der Wandverkleidungselemente 2 werden zunächst die Halter 3 an der Wand
1 befestigt. Anschließend werden die Rohre 8 in die Halter 3 eingesetzt. Schließlich
werden die Wandverkleidungselemente 2, an welchen zuvor die Klammern 9 befestigt wurden,
montiert, indem die Klammern 9 auf die Rohre 8 aufgeklemmt werden. Ersichtlich bereitet
weder das Anbringen noch das Entfernen der Wandverkleidung irgendwelche Schwierigkeiten.
Zudem ist die Außenfläche der Wandverkleidung in keiner Weise durch die Befestigungsvorrichtung
beschädigt.
[0013] Zur Abdeckung des zwischen den Wandverkleidungselementen 2 und der Wand 1 bestehenden
Spalts 10 im Bereich der Stirnseite 11 von Wand 1 und Wandverkleidung ist ein Abdeckelement
12 vorgesehen. Dieses ist stirnseitig in den Spalt 10 eingesetzt. Der Befestigung
des Abdeckelements 12 dienen die benachbarten Halter 3 einerseits und an dem Abdeckelement
selbst befestigte Klammern 13 andererseits. Die Klammern 13 sind identisch aufgebaut
wie die Klammern 9, welche der Befestigung der Wandverkleidungselemente 2 dienen.
Sie werden seitwärts auf den Schaft 5 der entsprechenden Halter 3 aufgesteckt. Hierzu
ist der Schaft 5 der Halter 3 zylindrisch ausgebildet und weist denselben Durchmesser
auf wie das Rohr 8. Ersichtlich läßt sich auf diese Weise eine Wandverkleidung installieren,
bei der der Spalt zwischen den Wandverkleidungselementen und Wand stirnseitig durch
Abdeckelemente verschlossen ist, wobei wiederum die Oberfläche der Abdeckelemente
in keiner Weise durch deren Befestigung beschädigt ist.
[0014] Ersichtlich kann, wenn das in der Zeichnung dargestellte Abdeckelement 12 nicht auf
den Schaft 5 des Halters 3 aufgeklemmt wird, sondern vielmehr auf das in diesen Halter
eingesetzte Rohr 8, auf den dann freiwerdenden Schaft des Halters ein weiteres Abdeckelement
aufgeklemmt werden, das sich parallel zur Zeichenebene erstreckt. Dies ermöglicht
die Montage einer ein Wandverkleidungselement 2 und vier Abdeckelemente 12 umfassenden
allseitig geschlossenen Wandverkleidung mittels lediglich vier an der Wand zu befestigenden
Haltern, wobei sämtliche Elemente der Wandverkleidung einzeln angebracht und entfernt
werden können.
1. Befestigungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Wand- bzw. Deckenverkleidungselements
(2) mit einem vorgegebenen Abstand an einer Wand (1) bzw. Decke, umfassend eine Mehrzahl
von an der Wand/Decke befestigbaren Haltern (3), welche jeweils eine zur Anlage an
der Wand/Decke bestimmte Anlagefläche (7) und einen Klemmabschnitt (6) für ein sich
vor der Wand (1) bzw. Decke parallel zu dieser erstreckendes Stabelement (8) aufweisen,
mindestens zwei in die Klemmabschnitte (6) der Halter (3) einsetzbare Stabelemente
(8) und mindestens drei an dem Wand- bzw. Deckenverkleidungselement (2) befestigbare
federnde Klammern (9), welche auf die Stabelemente (8) aufklemmbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halter (3) jeweils zwischen Anlagefläche (7) und Klemmabschnitt (6) einen
Schaft (5) aufweisen, auf welchen eine federnde Klammer (13) aufklemmbar ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaft (5) einen derartigen Querschnitt aufweist, daß die auf ihn aufklemmbaren
Klammern (13) identisch aufgebaut sein können wie die auf die Stabelemente (8) aufklemmbaren
Klammern (9).
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmabschnitte (6) der Halter als offene federnde Klammern ausgebildet sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmkraft der Klemmabschnitte (6) der Halter (3) größer ist als die Klemmkraft
der auf die Stabelemente (8) aufklemmbaren Klammern (9).
1. A fastening device for fastening detachably a wall-mounted or a ceiling linings element
(2) at a predetermined spacing at a wall (1) or ceiling, comprising a large number
of holders (3) attachable to the wall/ceiling each of which has a supporting face
(7) intended to rest against the wall/ceiling and a clamping section (6) for a bar
element (8) extending parallel to it in front of the wall (1) or the ceiling, at least
two bar elements (8) being insertable in the clamping sections (6) of the holders
(3) and at least three spring-loaded clamps (9) being attachable to the wall or ceiling
lining element (2), which can be clamped onto the bar elements (8),
characterised by the fact
that each holder (3) has a shaft (5) between the supporting face (7) and the clamping
section (6) onto which a spring clamp (13) can be clamped.
2. A fastening device according to Claim 1,
characterised by the fact
that the shaft (5) has such a section that the clamps (13) which can be clamped onto
it can be built up in an identical way in which the clamps (9) are clampable onto
the bar elements (8).
3. A fastening device according to Claim 1,
characterised by the fact
that the clamping sections (6) of the holders are designed as spring-loaded clamps.
4. A fastening device according to Claim 3,
characterised by the fact
that the clamping force of the clamping sections (6) of the holders (3) is greater
than the clamping force of the clamps (9) clampable on the bar elements (8).
1. Dispositif de fixation pour la fixation démontable, avec un espace prédéterminé, d'un
élément (2) d'habillage de paroi ou de plafond à une paroi (1) ou à un plafond, comprenant
plusieurs supports (3) qui peuvent être fixés à la paroi/au plafond et présentent
chacun une surface d'appui (7) destinée à venir en appui contre la paroi/le plafond
et une partie de serrage (6) pour un élément en forme de barre (8), disposé en avant
de la paroi (1) ou du plafond, parallèlement à ladite paroi ou audit plafond, au moins
deux éléments en forme de barre (8) pouvant être insérés dans les parties de serrage
(6) des supports (3) et au moins trois pinces élastiques (9) fixées à l'élément (2)
d'habillage de paroi ou de plafond, qui peuvent être enclipsées sur les éléments en
forme de barre (8), caractérisé en ce que les supports (3) comportent chacun, entre
la surface d'appui (7) et la partie de serrage (6), une tige (5) sur laquelle une
pince élastique (13) peut être enclipsée.
2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tige (5)
a une section telle, que les pinces (13) enclipsables sur celle-ci peuvent être identiques
aux pinces (9) enclipsables sur les éléments en forme de barre (8).
3. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties
de serrage (6) des supports sont conformées en pinces élastiques ouvertes.
4. Dispositif de fixation selon la revendication 3, caractérisé en ce que la force de
serrage des parties de serrage (6) des supports (3) est supérieure à la force de serrage
des pinces (9) enclipsables sur les éléments en forme de barre (8).
