[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe eines streichfähigen
Materials mit einem zylinderförmigen Aufnahmeelement, auf dessen offenes Abgabeende
lösbar eine Verschlußkappe aufgesetzt ist und in welchem in Längsrichtung verschiebbar
ein kolbenförmiges Element angeordnet ist, welches von von außen bedienbaren, am anderen
Ende des Aufnahmeelementes vorgesehenen Betätigungsmitteln zur Materialdosierung verschiebbar
ist, wobei die Betätigungsmittel ein erstes, innerhalb des Aufnahmeelementes angeordnetes,
mit dem kolbenförmigen Element wirkmäßig verbundenes Teil und ein zweites, mit diesem
kuppelbares Teil aufweisen, welches in die Verschlußkappe integriert ist und durch
Aufsetzen der Verschlußkappe auf das andere Ende an das erste Teil ankuppelbar ist,
und wobei die auf das andere Ende des Aufnahmeelementes aufgesetzte Verschlußkappe
an diesem anderen Ende drehbar ist.
[0002] Ein seit langem bekannter Klebestift der Marke "Pritt" weist eine zylindrische Hülse
auf, deren offenes Abgabeende bei Nichtgebrauch zwecks Vermeidung des Austrocknens
der in der Hülse befindlichen Klebemasse mit einer lösbaren Verschlußkappe versehen
ist. Die Klebemasse innerhalb der Hülse ist in ein kolbenförmiges Element eingegossen
und zusammen mit diesem in der Hülse verdrehsicher gehalten und in Längsrichtung der
Hülse verschiebbar angeordnet, wobei zur Verschiebung das kolbenförmige Element im
Zentrum mit einer Innengewindebohrung versehen ist, in welche eine Schraubspindel
eingreitt, die sich nahezu über die gesamte Länge der Hülse und damit auch durch die
Klebmasse hindurch erstreckt und endseitig einstückig in eine Art Rändelmutter übergeht,
die am anderen Ende der Hülse drehbar gelagert ist und nach außen, also am Fuß der
Hülse aus dieser hervorsteht und eine Handhabung der Vorrichtung ermöglicht, indem
bei festgehaltener Hülse die Rändelmutter in die eine oder andere Richtung gedreht
wird, so daß sich das kolbenförmige Element und damit die damit verbundene Klebemasse
gegenüber der Hülse in der einen oder anderen Richtung bewegt und entweder eine Klebstoffabgabe
oder ein Wiedereinziehen der Klebstoffmasse in die Hülse ermöglicht.
[0003] Diese bekannte Vorrichtung hat sich seit langer Zeit bestens bewährt, da sie einen
leicht zu handhabenden und gleichzeitig sehr stabilen Behälter zur Verfügung stellt.
Allerdings besteht seit einiger Zeit zwecks Müllvermeidung das Bestreben, diesen relativ
aufwendigen Behälter zu vereinfachen bzw. durch Nachfüllung mehrere Male wiederzuverwenden.
Zu diesem Zweck sind bereits verschiedene Lösungen von Nachfüllpatronen vorgeschlagen
worden, die nach vollständiger Entleerung der Vorrichtung in diese eingesetzt werden
müssen. Dies hat jedoch den Nachteil, daß der Anwender die eigentliche Vorrichtung
aufbewahren muß, was erfahrungsgemäß häufig dazu führt, daß der Anwender die Vorrichtung
verlegt und dann mit der Nachfüllpatrone allein nicht arbeiten kann. Darüber hinaus
ist es relativ umständlich, eine solche Nachfüllpatrone zu wechseln.
[0004] Aus der EP-A-0 289 126 ist eine Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe eines streichfähigen
Materials, z. B. einer festen Klebstoffmasse, der eingangs genannten Art bekannt.
Zum Verschieben des kolbenförmigen Elementes in Längsrichtung wird die abgenommene
Verschlußkappe C mit ihrem an der Außenseite des Bodens angebrachten Kupplungselement
auf das Ende des Aufnahmeelementes A aufgesetzt, welches der Öffnung des Aufnahmeelementes
gegenüberliegt, so daß das Kupplungselement der Verschlußkappe in das Kupplungselement
eines ersten Betätigungsmittels B eingreift. Dann wird die Verschlußkappe C mit der
einen Hand gedreht und das Aufnahmeelement A mit der anderen Hand festgehalten. Dabei
ist die Verschlußkappe C gegen das Ende des ersten Betätigungsmittels B zu drücken,
damit die Kupplungsverbindung aufrechterhalten bleibt. Nach dem Drehen um einen durch
die Hand des Benutzers begrenzten Winkel muß die Kupplungsverbindung zwischen der
Verschlußkappe C und dem ersten Betätigungsmittels B gelöst, die Hand zurückgedreht
und die Verschlußkappe C erneut auf das Ende des ersten Betätigungselementes B aufgesetzt
werden. Zusätzlich zu dieser Erschwernis bei der Handhabung ist es erforderlich, daß
beide Hände des Benutzers zu jeder Zeit während des Verschiebens des kolbenförmigen
Elementes benutzt werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Handhabung einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art bei Beibehaltung der vollen Funktionsfähigkeit zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung dadurch gelöst, daß die
auf das andere Ende des Aufnahmeelementes aufgesetzte Verschlußkappe formschlüssig
an diesem anderen Ende gehalten ist.
[0007] Vorzugsweise ist zum formschlüssigen Halten der Verschlußkappe am anderen Ende des
Aufnahmeelementes die Verschlußkappe mit einer inneren Rastwulst und das andere Ende
des Aufnahmeelementes mit einer korrespondierenden Rastwulst versehen.
[0008] Außerdem ist als besonders vorteilhaft vorgesehen, daß das kolbenförmige Element
verdrehsicher im Aufnahmeelement gelagert ist und ein Innenschraubgewinde aufweist,
und daß das erste Teil der Betätigungsmittel eine drehbare, im Aufnahmeelement gelagerte
Schraubspindel aufweist, die mit dem Innengewinde des kolbenförmigen Elementes zusammenwirkt.
Dabei ist die Ausgestaltung so getroffen, daß das erste Teil der Betätigungsmittel
nicht nach unten aus dem zylinderförmigen Aufnahmeelement heraussteht, um somit eine
Fehlbedienung ohne vorheriges Aufsetzen der Verschlußkappe zu vermeiden.
[0009] Dabei ist weiterhin vorgesehen, daß die Schraubspindel des ersten Teils mit einem
Kupplungselement zur verdrehsicheren Ankupplung des zweiten Teils ausgebildet ist.
Dies wird besonders vorteilhaft dadurch erreicht, daß das Kupplungselement als Innenverzahnung
ausgebildet ist und daß das zweite Teil der Betätigungsmittel als stiftförmiger Steg
mit korrespondierender Außenverzahnung in der Verschlußkappe ausgebildet ist. Beim
Aufsetzen der Verschlußkappe auf das andere (untere) Ende des zylinderförmigen Aufnahmeelementes
greifen dann die Verzahnungen ineinander und stellen eine drehfeste Kupplung zwischen
den gekuppelten Teilen her, welche sich einfach wieder lösen läßt, um anschließend
die Verschlußkappe wieder in die Verschlußposition zu bringen.
[0010] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Aufnahmeelement außenseitig
mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Profilierung versehen ist, die
mit einer korrespondierenden Gegenprofilierung in einem hülsenförmigen Mantelelement
zusammenwirkt, wobei das Aufnahmeelement wenigstens bereichsweise in das Mantelelement
einsetzbar ist und das Mantelelement am dem dem Einführende für das Aufnahmeelement
gegenüberliegenden Ende Betätigungselemente aufweist, die dem zweiten Teil der Betätigungsmittel
entsprechen. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch als Nachfüllpatrone
verwendet werden, die in ein dauerhaft beim Anwender verbleibendes Mantelelement eingesetzt
wird, wobei dann durch Betätigung der miteinander gekuppelten Betätigungselemente
die Produktmasse nach Abnehmen der Verschlußkappe bewegt wird. Die Verschlußkappe
selbst wird dann nicht als Betätigungselement benutzt.
[0011] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt jeweils in einem Längsschnitt in
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit aufgesetzter Verschlußkappe,
- Fig. 2
- die Vorrichtung nach Fig. 1 mit abgenommener Verschlußkappe vor dem Aufsetzen derselben
auf das andere Ende der Vorrichtung und
- Fig. 3
- die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 mit auf das andere Ende der Vorrichtung aufgesetzter
und damit als Betätigungsorgan dienender Verschlußkappe.
[0012] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe eines streichfähigen Materials
ist in der Zeichnung allgemein mit 1 bezeichnet. Diese Vorrichtung kann beispielsweise
als Klebestift ausgebildet sein, wenn es sich bei dem streichfähigen Material um eine
Klebstoffmasse handelt, oder auch als Lippenpflegestift, wenn für das streichfähige
Material ein entsprechendes Produkt gewählt wird. Andere Anwendungen sind selbstverständlich
ebenfalls möglich.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 weist zunächst ein zylindrisches Aufnahmeelement
2 auf, dessen oberes, im Gebrauchszustand offenes Ende mit 3 und dessen anderes hinteres
Ende mit 4 bezeichnet ist. Im Bereich des Abgabeendes 3 ist außenseitig am zylindrischen
Aufnahmeelement 2 ein umlaufender Wulst 5 vorgesehen, der dazu dient, eine Verschlußkappe
6 rastend und dicht aufzunehmen. Diese Verschlußkappe 6 weist dazu einen umlaufenden
inneren Rastwulst 7 auf. Innenseitig ist die Verschlußkappe mit einem zentral angeordneten
stiftartigen Steg 8 versehen, der im Bereich seines freien Endes mit einer Außenverzahnung
9 ausgerüstet ist. Die Funktion dieses Steges wird nachfolgend noch im einzelnen erläutert.
[0014] Das zylinderförmige Aufnahmeelement 2 weist im Bereich seines Endes 4 einen Bodenbereich
10 auf, welcher zum Inneren hin in einen einwärts gerichteten ringförmigen Bereich
11 übergeht, der in einem ringförmigen Anschlag 12 endet. Über den Bodenbereich 10
nach unten ist das Aufnahmeelement 2 vorzugsweise mit leicht verjüngtem Durchmesser
in einen ringförmigen, nach unten offenen Bereich 13 verlängert.
[0015] In das zylinderförmige Aufnahmeelement 2 ist ein kolben- oder auch plattenförmiges
Element 14 verdrehsicher, aber in Längsrichtung gegenüber dem Aufnahmeelement 2 verschiebbar
geführt eingesetzt. Dabei kann das kolbenförmige Element 14 an seiner Außenseite Längsprofilierungen
aufweisen, die mit Gegenprofilierungen an der Innenseite des Aufnahmeelementes 2 zusammenwirken
und die verdrehsichere Anordnung bewirken. Das kolbenförmige Element 14 weist einen
Bodenbereich 15 auf, an den an der Unterseite außenseitig ein ringförmiger Ansatz
16 angeformt ist, welcher einen Mindestabstand zum Bodenbereich 10 des Aufnahmeelementes
2 bildet. Zum Inneren hin geht das kolbenförmige Element 14 in einen hülsenförmigen
Bereich 17 über, der sich etwa bis zur Oberkante des kolbenförmigen Elementes 14 erstreckt.
Dieser hülsenförmige Bereich 17 weist eine Innenbohrung mit Innenschraubgewinde 18
auf. In den freien Innenraum 19 des kolbenförmigen Elementes 14 ist ein streichfähiges
Material 20 derart eingegossen, daß dieses streichfähige Material stiftförmig nach
oben in den Innenraum des Aufnahmeelementes 2 hineinragt, und zwar in vollem Zustand
bis etwa zur Oberkante des Aufnahmeelementes 2. Dabei ist das streichfähige Material
20 mit einer durchgehenden Innenaussparung bzw. Innenbohrung 21 versehen.
[0016] Der ringförmige Bereich 11 des Aufnahmeelementes 2 mit ringförmigem Anschlag 12 dient
zur Lagerung eines ersten Teils von Betätigungsmitteln zur Längsverschiebung des kolbenförmigen
Elementes 14 gegenüber dem Aufnahmeelement 2. Dabei weist dieses erste Teil der Betätigungsmittel
zunächst eine Schraubspindel 22 auf, welche mit dem Innenschraubgewinde 18 des kolbenförmigen
Elementes 14 zusammenwirkt und sich weitgehend über der gesamten Länge des Aufnahmeelementes
2 bis zu dessen Abgabeende 3 hin erstreckt. Diese Schraubspindel 18 geht zu ihrem
anderen Ende hin in eine Spindelhülse 23 über, welche sich in eine umlaufende Wulst
24 erweitert, die am ringförmigen Anschlag 12 des ringförmigen Bereiches 11 des Bodenbereichs
10 des Aufnahmeelementes 2 anliegt und eine Verschiebung der Schraubspindel 22 von
der in den Figuren dargestellten Position in Längsrichtung nach unten ausschließt.
Die Spindelhülse 23 geht ausgehend von diesem Wulst 24 in einen zylindrischen Bereich
25 mit geringerem Durchmesser über, derart, daß dieser Bereich 25 drehbar, aber gelagert
im ringförmigen Anschlag 12 des ringförmigen Bereiches 11 anliegt. Um eine ungewollte
Längsverschiebung in Richtung nach oben gemäß Figuren 1 bis 3 der Schraubspindel 22
zu verhindern, sind vorzugsweise an dem zylindrischen Bereich 25 der Spindelhülse
23 umlaufende Rastwülste 26 vorgesehen.
[0017] Wird die Schraubspindel 22 bei der ersten Montage von unten durch den ringförmigen
Bereich 11 im Bodenbereich 10 des Aufnahmeelementes 2 hindurchgedrückt, in dem die
Rastwulst 24 dann hinter dem ringförmigen Anschlag 12 einrastet, so ist die Schraubspindel
22 drehbar, aber in Längsrichtung aufgrund der Rastwulst 23 und der Rastwülste 26
fixiert in dem Aufnahmeelement 2 gelagert. Die Spindelhülse 23 ist nach unten in einen
rohrförmigen Bereich 27 verlängert, an den vorzugsweise ein diesen umgebender, querschnittlich
L-förmiger Bereich 28 umlaufend angeformt ist, welcher etwa den Innenquerschnitt des
ringförmigen Bereiches 13 des Aufnahmeelementes 2 ausfüllt. Der rohrförmige Bereich
27 der Spindelhülse 23 ist innenseitig mit einer Innenverzahnung 29 versehen, welche
mit der Außenverzahnung 9 am stiftförmigen Steg 8 der Verschlußkappe 6 korrespondiert.
[0018] Die Funktion der Vorrichtung 1 ist die folgende:
[0019] Soll die Vorrichtung 1 aus ihrer Ruhelage (Fig. 1) in die Gebrauchslage gebracht
werden, so wird die Verschlußkappe 6 abgezogen und in die Position gemäß Fig. 2 gebracht,
d.h. in den Bereich des anderen Endes 4 des Aufnahmeelementes 2. Durch Aufschieben
der Verschlußkappe 6 auf dieses andere Ende 4 greift nun der das zweite Teil der Betätigungsmittel
bildende Steg 8 mit seiner Außenverzahnung 9 in die Innenverzahnung 29 der Schraubspindel
22 ein, derart, daß zwischen diesen beiden Teilen eine verdrehsichere Kupplung erfolgt.
Dabei ist vorzugsweise am Außenumfang des ringförmigen Bereiches 13 ein umlaufender
Rastwulst 30 vorgesehen, so daß die Verschlußkappe 6 am ringförmigen Bereich 13 drehbar
gehalten ist.
[0020] Durch Drehen an der Verschlußkappe 6 wird somit die Schraubspindel 22 gedreht, wodurch
sich das kolbenförmige Element 14 zwangsweise in Längsrichtung gegenüber dem Aufnahmeelement
2 bewegt und bei entsprechender Drehrichtung die Produktmasse 20 in dem gewünschten
Maße aus dem offenen Ende 3 der Vorrichtung 1 hervorsteht und ein Auftragen des Produktes
auf einer Oberfläche od. dgl. ermöglicht. Nach dem Gebrauch wird die Verschlußkappe
6 entsprechend in der anderen Richtung gedreht, so daß sich das kolbenförmige Element
14 mit der Produktmasse wieder im Aufnahmeelement 2 nach unten bewegt, worauf dann
die Verschlußkappe 6 wiederum vom anderen Ende 4 abgezogen und auf das offene Ende
3 aufgesetzt wird und sich dann abschließend in der in Figur 1 gezeigten Verschlußposition
befindet.
[0021] Erkennbar ist eine Betätigung der Vorrichtung nur möglich, wenn die Verschlußkappe
6 abgenommen und als Betätigungselement eingesetzt wird, so daß eine Fehlbedienung
bei noch geschlossener Verschlußkappe 6 zuverlässig vermieden ist. Die Verschlußkappe
6 übernimmt somit eine Doppelfunktion als Verschlußelement und als Betätigungselement,
so daß, anders als bei herkömmlichen derartigen Vorrichtungen, ein zusätzliches Betätigungselement
in Form einer nach unten aus dem Aufnahmeelement ständig hervorstehendes Betätigungselement
entbehrlich ist.
[0022] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 auch als Nachfüllpatrone verwendet
werden, wenn ein beim Anwender verbleibendes hülsenförmiges Mantelelement eingesetzt
wird, das im Prinzip so aufgebaut ist, wie die Verschlußkappe 6 oder welches so aufgebaut
ist, daß das Aufnahmeelement 2 verdrehsicher in das Mantelelement eingeschoben werden
kann und das Mantelelement selbst dann mit einem gegenüber dem Mantelelement verdrehbaren
Betätigungselement ausgerüstet ist, das mit den Betätigungsmitteln der Schraubspindel
22 der Vorrichtung 1 zusammenwirken kann.
1. Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe eines streichfähigen Materials mit einem zylinderförmigen
Aufnahmeelement (2), auf dessen offenes Abgabeende lösbar eine Verschlußkappe (6)
aufgesetzt ist und in welchem in Längsrichtung verschiebbar ein kolbenförmiges Element
(14) angeordnet ist, welches von von außen bedienbaren, am anderen Ende des Aufnahmeelementes
(2) vorgesehenen Betätigungsmitteln zur Materialdosierung verschiebbar ist, wobei
die Betätigungsmittel ein erstes, innerhalb des Aufnahmeelementes (2) angeordnetes,
mit dem kolbenförmigen Element (14) wirkmäßig verbundenes Teil (22, 29) und ein zweites,
mit diesem kuppelbares Teil (8, 9) aufweisen, welches in die Verschlußkappe (6) integriert
ist und durch Aufsetzen der Verschlußkappe (6) auf das andere Ende (4) an das erste
Teil (22, 29) ankuppelbar ist, und wobei die auf das andere Ende (4) des Aufnahmeelementes
(2) aufgesetzte Verschlußkappe (6) an diesem anderen Ende drehbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf das andere Ende (4) des Aufnahmeelementes (2) aufgesetzte Verschlußkappe
(6) formschlüssig an diesem anderen Ende gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum formschlüssigen Halten der Verschlußkappe (6) am anderen Ende (4) des Aufnahmeelementes
(2) die Verschlußkappe (6) mit einer inneren Rastwulst (7) und das andere Ende (4)
des Aufnahmeelementes (2) mit einer korrespondierenden Rastwulst (30) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das kolbenförmige Element (14) verdrehsicher im Aufnahmeelement (2) gelagert ist
und ein Innenschraubgewinde (18) aufweist und daß das erste Teil der Betätigungsmittel
eine drehbare, im Aufnahmeelement (2) gelagerte Schraubspindel (22), die mit dem Innengewinde
(18) des kolbenförmigen Elementes (14) zusammenwirkt, aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraubspindel (22) des ersten Teils mit einem Kupplungselement (27, 29) zur
verdrehsicheren Ankupplung des zweiten Teils (8, 9) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungselement als Innenverzahnung (29) ausgebildet ist und daß das zweite
Teil der Betätigungsmittel als stiftförmiger Steg (8) mit korrespondierender Außenverzahnung
(9) in der Verschlußkappe (6) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeelement (2) außenseitig mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden
Profilierung versehen ist, die mit einer korrespondierenden Gegenprofilierung in einem
hülsenförmigen Mantelelement zusammenwirkt, wobei das Aufnahmeelement (2) wenigstens
bereichsweise in das Mantelelement einsetzbar ist und das Mantelelement am dem dem
Einführende für das Aufnahmeelement (2) gegenüberliegenden Ende Betätigungselemente
aufweist, die dem zweiten Teil der Betätigungsmittel entsprechen.
1. A device for accommodating and dispensing a spreadable material comprising a cylindrical
container (2), on the open dispensing end of which a closure cap (6) is removably
fitted and in which is arranged a longitudinally displaceable piston-like element
(14) which is designed for displacement by externally operable actuating means provided
at the other end of the container (2) for dispensing the spreadable material, the
actuating means comprising a first part (22,29) arranged in the container (2) and
operatively connected to the piston-like element (14) and a second part (8,9) which
is designed to be coupled to the first part and which is integrated in the closure
cap (6) and can be coupled to the first part (22,29) by fitting of the closure cap
(6) onto the other end (4) and the closure cap (6) fitted onto the other end (4) of
the container (2) being rotatable at this other end, characterized in that the closure
cap (6) fitted onto the other end (4) of the container (2) is positively held on this
other end.
2. A device as claimed in claim 1, characterized in that, for positively holding the
closure cap (6) on the other end (4) of the container (2), the closure cap (6) is
provided with an inner snap-action bead (7) and the other end (4) of the container
(2) is provided with a corresponding snap-action bead (30).
3. A device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the piston-like element
(14) is non-rotatably mounted in the container (2) and comprises an internal screwthread
(18) and in that the first part of the actuating means comprises a rotatable screwthreaded
spindle (22) mounted in the container (2) which co-operates with the internal screwthread
(18) of the piston-like element (14).
4. A device as claimed in any of claims 1 to 3, characterized in that the screwthreaded
spindle (22) of the first part is formed with a coupling element (27,29) for non-rotatable
coupling of the second part (8,9).
5. A device as claimed in claim 4, characterized in that the coupling element is formed
by internal teeth (29) and the second part of the actuating means is formed by a pin
(8) with corresponding external teeth (9) in the closure cap (6).
6. A device as claimed in any of claims 1 to 5, characterized in that the container (2)
is externally provided with at least one longitudinally extending profile which co-operates
with a corresponding counter-profile in a tube-like casing, the container (2) being
designed for at least local insertion into the casing and the casing comprising actuating
elements corresponding to the second part of the actuating means at its end opposite
the end where the container (2) is inserted.
1. Dispositif pour recevoir et distribuer une matière applicable avec un élément de réception
cylindrique (2) à l'extrémité de distribution ouverte duquel est disposé de manière
amovible un couvercle de fermeture 6 et dans lequel est disposé de manière à pouvoir
se déplacer en direction longitudinale un élément en forme de piston (14) déplaçable
au moyen d'organes d'actionnement préhensibles par l'extérieur, prévus à l'autre extrémité
de l'élément de réception (2) pour le dosage de la matière, les éléments d'actionnement
présentant une première partie (22, 29) disposée à l'intérieur de l'élément de réception
(12), et liée de manière active à l'élément en forme de piston 14 et une seconde partie
(8,9) couplable avec elle qui est intégrée dans le couvercle de fermeture (6) et qui
peut être couplée par mise en place du couvercle de fermeture (6) à l'autre extrémité
(4) sur la première partie (22,29), et où le couvercle de fermeture (6) disposé à
l'autre extrémité (4) de l'élément de réception (2) peut tourner à cette autre extrémité,
caractérisé en ce que
le couvercle de fermeture (6) disposé à l'autre extrémité (4) de l'élément de réception
(2) est maintenu sur cette autre extrémité selon une liaison par la forme.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
• pour maintenir par une liaison par la forme le couvercle (6) sur l'autre extrémité
(4) de l'élément de réception (2) le couvercle de fermeture (6) est muni d'un renflement
cranté interne (7) et
• l'autre extrémité de l'élément de réception (2) est munie d'un renflement cranté
correspondant (30).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément en forme de piston (14) est calé de manière à éviter toute torsion dans
l'élément de réception (2) et présente un filetage interne (18) et en ce que la première
partie de l'organe d'actionnement présente un arbre de vissage (22) rotatif, calé
dans l'élément de réception (2) qui coopère avec le filetage interne (18) de l'élément
en forme de piston (14).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'arbre de vissage (22) de la première pièce est formé avec un élément de couplage
(27,29) pour assurer le couplage sans torsion de la deuxième pièce (8,9).
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
• l'élément de couplage est formé en denture interne (29) et la seconde pièce de l'organe
d'actionnement est formée en forme de cheville (8) avec denture externe correspondante
(9) dans le couvercle de fermeture (6).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'élément de réception (2) est muni à l'extérieur d'au moins un profilage courant
en direction longitudinale qui coopère avec un contre-profilage correspondant dans
un élément d'enveloppe en forme de fourreau, l'élément de réception (2) étant au moins
partiellement insérable dans l'élément d'enveloppe et l'élément d'enveloppe présentant
sur l'extrémité opposée à l'introduction pour l'élément de réception (2) des éléments
d'actionnement qui correspondent à la deuxième pièce des organes d'actionnement.