[0001] Die Erfindung betrifft ein Einlesungs-, Überwachungs- und/oder Steuerungsverfahren
zum Einlesen, Überwachen sowie zum Steuern des Bewegungsablaufes eines zwischen seiner
Schließ- und seiner Öffnungsstellung motorisch, insbesondere elektromotorisch, angetrieben
über Kopf bewegbaren einstückigen oder aus mehreren aneinander angelenkten Paneelen
bestehenden Torblattes, nach den beigefügten Ansprüchen 1 oder 2 sowie eine Steuerungsanlage
nach den beigefügten Ansprüchen 5 und 6 zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Nach herkömmlicher Vorstellung und Ausführung werden bei motorisch betriebenen Torblättern
- dabei kann es sich um ein- oder mehrstückige über Kopf bewegbare Torblätter, bspw.
auch Deckenglieder-, Roll- und Hubtore handeln - Schalteinrichtungen vorgesehen, die
an Ort und Stelle das Einfahren des Torblattes in die jeweillge Endstellung - Schließ-
oder Öffnungsstellung - anzeigen und entsprechende Signale an die Steuerungseinrichtung
für den Torantrieb abgeben. Auf diese Weise wird der Antrieb unmittelbar von der Torblattstellung
selbst beeinflußt, was sich bewährt hat.
[0003] Die Anbringung solcher Schalter hat jedoch den Nachteil eines entsprechenden Installationsaufwandes
und der Gefahr von Beschädigungen, insbesondere im Schließstellungsbereich des Torblattes
durch Rammbeeinflussungen von Fahrzeugen und dergleichen.
[0004] Um solche die Torblattstellung unmittelbar anzeigenden Schalteranordnungen zu vermeiden,
ist es bekannt, sogenannte Streckensimulatoren vorzusehen, Geräte also, die die Bewegungsstrecke
des Torblattes auf kleinem Raum abbilden, wozu durch die Torblattstellung bzw. die
Antriebssteuerung bedingte Signale ausgenutzt werden, die eine gegenüber der Torblattbewegung
hoch übersetzte Wegstrecke im Sinne einer Verkleinerung wiedergeben, bspw. in Form
eines Schneckentriebes.
[0005] Schließlich ist es bekannt, aus der Torblattbewegung einen Referenzwert abzuleiten,
von dem aus insoweit überwacht das Tor hinsichtlich der jeweiligen Reststrecke auf
der Basis vorher aufgenommener Strekkenimpulse in die jeweilige Endstellung gesteuert
wird.
[0006] Allen diesen Vorstellungen aus dem Stand der Technik liegt das Bestreben zugrunde,
das Torblatt gezielt derart in die jeweilige Endstellung zu steuern, daß ein Anlauf
des Tores gegen einen mechanischen Widerstand, bspw. ein Aufprall mit der Unterkante
auf die Bodenzarge oder in der Öffnungsstellung ein Anlauf von Führungsrollen in Laufschienenbegrenzungen
oder dgl. wegen der damit verbundenen kinetischen Kräfte und Zerstörungsgefahren verhindert
ist. Dafür wird zumindest für den Fall dem Torblatt unmittelbar zugeordneter Endschalter
oder von Streckensimulatoren ein verhältnismäßig großer Aufwand, eine Gefahr der mechanischen
Beeinträchtigung der Endschalter bzw. der Ungenauigkeit hoch wegübersetzter Simulatoren
in Kauf genommen.
[0007] Die GB 2 103 710 A, die bezüglich des Verfahrens als nächstliegender Stand der Technik
angesehen wird, offenbart ein Verfahren zur Einlesung, Überwachung und/oder Steuerung
des Bewegungsablaufes einer zwischen ihrer Schließ- und Öffnungsstellung elektromotorisch
angetrieben bewegbaren Schiebetür, deren motorisches Antriebsaggregat in wenigstens
zwei unterschiedlichen Drehzahlen gesteuert betreibbar ist und einen mit der Antriebswelle
des Antriebsaggregats verbundenen Impulsgeber aufweist, der eine die Bewegungsstrecke
abbildende Impulsreihe in eine Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung eingibt, die
in Abhängigkeit der Impulszahl und der Wegstrecke der Schiebetür deren Bewegungsvorgang
steuert, mit folgender automatisch ablaufender Reihenfolge von Schritten:
i. Antreiben der Schiebetür nach ihrer Anbringung am Einsatzort mit einer niedrigen
kinetischen Energie zunächst um einige Zentimeter aus der Schließstellung in Öffnungsrichtung
und Stoppen der Tür;
ii. Antreiben der Schiebetür aus dieser Lage mit der niedrigen kinetischen Energie
in eine erste der Endstellungen, nämlich die Schließstellung,
iii. Erfassen, während des Geschwindigkeitsanstieges zu Beginn dieses Antreibens,
der Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen, um über Vergleich mit einer
Referenzuhr den Anstiegsgradienten des Geschwindigkeitsanstieges zu messen, um so
das Gewicht der Schiebetür zu ermitteln;
iv. Bewegen der Schiebetür mit der niedrigen kinetischen Energie in die Schließstellung
und Stoppen der Tür;
v. Erkennen, durch die Speicher- Zähl- und Steuereinrichtung, des Aufhörens der Bewegungsimpulse,
um so das Stoppen der Tür zu erfassen;
vi. Speichern der so erkannten ersten Endstellung - der Schließsteliung - ;
vii. nach einer vorbestimmten Zeitspanne Bewegen der Schiebetür in die entgegengesetzte
Bewegungsrichtung mit der niedrigen kinetischen Energie bis zum Erreichen der entgegengesetzten
zweiten Endstellung - der Öffnungsstellung -;
viii. Zählen der von dem Impulsgeber abgegebenen Bewegungsstreckenimpulse bis zum
Erreichen der zweiten Endstellung;
ix. Stoppen der Schiebetür in der zweiten Endstellung und Abspeichern der die Bewegungstrecke
repräsentierenden Impulszahl bei dieser zweiten Endstellung;
x. Steuern des beabsichtigten Betriebszyklus der Schiebetürbewegung unter Auswertung
der gespeicherten Endstellungen und der gespeicherten, die Bewegungsstrecke zwischen
den Endstellungen beschreibenden Impulse hinsichtlich des Bewegungsablaufes des Schiebtür,
wobei die Schiebetür zwischen den Endstellungen mit hoher Betriebsgeschwindigkeit
und vor Erreichen der jeweils angesteuerten Endstellung mit geringer Betriebsgeschwindigkeit
angetrieben wird; und
xi. synchronisierendes neues Abfragen des Türgewichts entsprechend Schritt iii. im
Zuge der Betriebsbewegungsabläufe bei jedem Bewegungszyklus zwischen Schließ- und
Öffnungslage.
Die GB 2 103 710 A offenbart darüber hinaus eine Steuerungsanlage für die Steuerung
des Bewegungsablaufes einer zwischen ihrer Schließ- und ihrer Öffnungsstellung motorisch,
insbesondere elektromotorisch, angetrieben bewegbaren Schiebetür, zur Durchführung
des zuvor stehenden Verfahrens, mit:
- einem motorischen Antriebsaggregat, welches in wenigstens zwei unterschiedlichen Drehzahlen
bzw. Drehmomentbereichen gesteuert betreibbar ist,
- einem Impulsgeber, der eine die Bewegungsstrecke abbildende Impulsreihe in eine Speicher-,
Zähl- und Steuereinrichtung eingibt,
- der Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung, die in Abhängigkeit der Impulszahl und
damit der Wegstrecke der Schiebetür deren Bewegungsvorgang derart steuert, dass das
Gewicht der Schiebtür bei jedem Bewegungszyklus erneut abgespeichert wird, und
- einer Einrichtung zur Überwachung der Zeitabstände zwischen den Impulsen, um daraus
bei Anlaufen der Schiebetür aus einem Stillstand im Vergleich zu einer Referenzuhr
das Türgewicht zu bestimmen.
[0008] Aus der EP 0 544 135 A2, die als nächstkommender Stand der Technik bezüglich der
Steueranlage angesehen wird, ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung
der Endlagen von durch Elektromotore angetriebenen Stellantrieben, insbesondere an
Fenstern, Türen, Markisen, Rollladen oder dergleichen bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung
sollen die Endstellungen so gesteuert werden, dass die Sicherheit und die Genauigkeit
der Endabschaltung und auch die Langzeitstabilität der einmal eingestellten Endposition
gegenüber einer Lösung mit mechanischen oder elektromechanischen Endlagenschaltern
gesteigert und die Justage der Endlagenabschaltung vereinfacht werden. Das hierzu
vorgeschlagene bekannte Verfahren zur Einlesung, Überwachung und/oder Steuerung des
Bewegungsablaufes einer zwischen seiner Schließ- und seiner Öffnungsstellung elektromotorisch
angetrieben Tür oder dergleichen, deren motorisches Antriebsaggregat einen Inkrementalgeber
aufweist, der eine die Bewegungsstrecke abbildende Impulsreihe in eine Speicher-,
Zähl- und Steuereinrichtung eingibt, die in Abhängigkeit der Impulszahl und der Wegstrecke
der Tür oder dergleichen deren Bewegungsvorgang steuert, umfasst folgende Reihenfolge
von Schritten:
i. Antreiben der Tür oder dergleichen nach ihrer Anbringung am Einsatzort in eine
erste der als mechanischer Anschlag ausgebildeten Endstellungen - Schließ- oder Öffnungsstellung
-;
ii. Überwachen des Antriebsaggregats zum Feststellen einer Abschaltlast;
iii. Bewegen der Tür oder dergleichen bis zum Anschlag und selbsttätiges Abschalten
des Antriebsaggregats aufgrund einer Lastabschaltvorrichtung;
iv. permanentes Speichern der so erkannten ersten Endstellung;
v. Bewegen der Tür oder dergleichen in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung bis
zum Erreichen der entgegengesetzten zweiten Endstellung;
vi. Zählen der von dem Impulsgeber abgegebenen Bewegungstreckenimpulse, bis zum Erreichen
der entgegengesetzten Endstellung;
vii. Überwachen des Antriebsaggregats zum Feststellen einer Abschaltlast;
viii. Bewegen der Tür oder dergleichen bis zum Anschlag und selbsttätiges Abschalten
des Antriebsaggregats aufgrund einer Lastabschaltvorrichtung;
ix. permanentes Speichern der so erkannten zweiten Endstellung; und
x. Steuern des beabsichtigten Betriebszyklus der Bewegung der Tür oder dergleichen
unter Auswertung der gespeicherten, die Bewegungsstrecke zwischen den Endstellungen
beschreibenden Impulse hinsichtlich des Bewegungsablaufes der Tür oder dergleichen.
Die bekannte Steueranlage für die Steuerung des Bewegungsablaufes einer zwischen
ihrer Schließ- und ihrer Öffnungsstellung elektromotorisch angetrieben bewegbaren
Tür oder dergleichen, zur Durchführung des zuvor beschriebenen bekannten Verfahrens
umfasst:
- ein motorisches Antriebsaggregat,
- einen Impulsgeber, der eine die Bewegungsstrecke abbildende Impulsreihe in eine Speicher-,
Zähl- und Steuereinrichtung eingibt,
- die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung mit einem Speichereingang für die Aufnahme
der von dem Impulsgeber des Antriebsaggregats für die Tür oder dergleichen in Abhängigkeit
von der Bewegungsstrecke abgegebenen Impulse, wobei die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
in Abhängigkeit der Impulszahl und damit der Wegstrecke des Torblattes dessen Bewegungsvorgang
unter der Prämisse steuert, dass die einmal eingestellten Endpositionen langzeitig
stabil sind, und
- eine in Form zweier Lastabschaltvorrichtungen ausgebildete Überwachungseinrichtung,
die das Antriebsaggregat zum Abschalten bei Überlast aufgrund eines Anschlags der
Tür oder dergleichen in eine der durch jeweils als mechanischer Anschlag ausgebildeten
Endstellungen zum Bestimmen der Endstellung abschaltet.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erfassung, Speicherung und Steuerung
der Torblattbewegung derart vorzunehmen, dass bei geringster Beschädigungsgefahr von
für die Bewegungssteuerung des Torblattes maßgeblichen Teilen eine möglich verzerrungsfreie
und zentrale Signalverarbeitung ermöglicht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Schritten der beigefügten Patentansprüche
1 oder 2 sowie eine Steuerungsanlage mit den Merkmalen der beigefügten Patentansprüche
5 oder 6 gelöst.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, daß das Torblatt nach seiner
Anbringung am Einsatzort aus beliebiger Ausgangsstellung in Richtung auf eine der
Endstellungen - Schließ- oder Öffnungsstellung - mit einer niedrigen kinetischen Energie
angetrieben wird, worauf bei mechanisch gebremsten Anlauf in diese Endstellung die
dadurch bedingte Änderung der Antriebsparameter von der Speicher-, Zähl- und Steuer
einrichtung erkannt und als eine der Endstellungen markiert wird, worauf das Torblatt
in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung wiederum mit der niedrigen kinetischen Energie
betrieben in die entgegengesetzte Endstellung bewegt wird, und zwar unter Zählung
der von dem Inkrementalgeber abgegebenen Bewegungsstreckenimpulse, bis nach Erreichen
dieser entgegengesetzten Endstellung wiederum durch mechanisch gebremsten Anlauf in
diese Endstellung die damit auftretenden Änderungen der Antriebsparameter von der
Speicher-, Zähl- und Steuer einrichtung als Markierung dieser anderen Endstellung
erkannt und abgespeichert wird, woraufhin der beabsichtigte Betriebszyklus der Torblattbewegung
unter Auswertung der Endstellungsmarkierungen und der gespeicherten, die Bewegungsstrecke
zwischen den Endstellungen beschreibenden Impulse hinsichtlich des Bewegungsablaufes
des Torblattes derart gesteuert. wird, daß das Torblatt zwischen den Endstellungen
bzw. zumindest vor der jeweils angesteuerten Endstellung mit geringem Streckenabschnitt
davor mit hoher Betriebsgeschwindigkeit angetrieben wird. Eine Anlage zur Durchführung
des Verfahrens zeichnet sich durch die Speicher-, Zähl- und Steuerungseinrichtung
mit einem Speichereingang für die Aufnahme der von einem Inkrementalgeber des Antriebsaggregates
für das Torblatt in Abhängigkeit von der Bewegungsstrecke abgegebenen Impulsen, mit
einer die Werte der Energieversorgung des Antriebsaggregates erfassenden Überwachungseinrichtung
und mit einer in Abhängigkeit von den gespeicherten Streckenimpulsen den Bewegungsablauf
des Torblattes bestimmenden Steuereinrichtung aus.
[0013] Anders als nach den Vorstellungen des einleitend erläuterten, Torblattbewegungssteuerungen
betreffenden Standes der Technik wird der tatsächliche, durch mechanische Begrenzung
des Bewegungsablaufes des Torblattes jeweils eingenommene Endzustand in der Öffnungslage
und/oder der Schließlage des Torblattes erfaßt und für die darauffolgende Steuerung
des Betriebsablaufes der Torblattbewegung ausgenutzt. Voraussetzung dafür ist die
Verwendung eines Antriebsaggregates, dessen Motor - insbesondere Elektromotor - in
wenigstens zwei Stufen betreibbar ist, in denen verhältnismäßig hoch unterschiedliche
Energien auf das Torblatt aufgebracht werden bzw. durch das Torblatt auf den in der
jeweiligen Endlage angefahrenen mechanischen Anschlag ausgeübt werden. Im Falle der
bevorzugt elektrischen Ausbildung des Antriebsaggregates lassen sich polumschaltbare
Motore verwenden, man kann mit Phasenanschnitt arbeiten oder aber in besonders bevorzugter
Weise mit einem Gleichstrommotor, dessen Drehzahlsteuerung bekannt ist.
[0014] Es ist grundsätzlich möglich, die vorgenannte Stufung der Energie durch eine entsprechende
Abstufung des abgegebenen Drehmomentes zu erreichen, insbesondere aber wird man eine
Abtriebsgeschwindigkeitssteuerung in entsprechender Abstufung zwischen Langsambetrieb
und Normalbetrieb vorsehen, so daß im Langsambetrieb die aufgrund der Trägheit des
Torblattes auftretende kinetische Energie entsprechend gering ist.
[0015] Es wird also erfindungsgemäß unter den vorstehenden Voraussetzungen bewußt in Kauf
genommen, daß das Torblatt durch mechanisch gebremsten Anlauf in seine jeweilige Endlage
die Meldung dieses Endlagezustandes an die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
abgibt.
[0016] Das Antriebsaggregat ist mit einem Inkrementalgeber versehen, einem Gerät also, das
in Abhängigkeit von der Verdrehbewegung einer Welle dieses Aggregates Impulse abgibt,
so daß die Impulszahl die Bewegungsstrecke des Torblattes zwischen den Endstellungen
wiedergibt. Verzögerungen machen sich durch größere zeitliche Abstände in der Impulsfolge
bemerkbar. Von daher ist es grundsätzlich möglich, für die Bestimmung der Endlage
des Torblattes diesen Zeitabstand zwischen Impulsen zu überwachen und im Falle des
Torblattstillstandes daraus das Signal für das Erreichen der Endlage abzuleiten. In
bevorzugter Ausführung und insoweit auch schneller, was für die Schonung des Antriebes
von Bedeutung ist, wird das Erreichen der Endlage und damit der Stillstand des Torblattes
durch mechanischen Anschlag dadurch ermittelt, daß sich die Leistungsaufnahme des
Antriebsaggregates entsprechend ändert, also im Falle eines Gleichstrommotors bspw.
aufgrund des bis ins Unendliche gesteigerten Drehmomentbedarfes eine entsprechende
Stromaufnahme eintritt. Diese Änderung der aufgenommenen Energie kann sehr schnell
festgestellt, zur Abschaltung des Antriebsaggregates ausgenutzt und als Endstellung
des Torblattes markierend abgespeichert werden.
[0017] Grundsätzlich wird demnach das Torblatt bewußt in die jeweilige Endstellung getrieben
und erst nach Rückmeldung eines dort erfolgten mechanischen Stops hinsichtlich des
Antriebsaggregates gesteuert. Diese Vorgehensweise wird zumindest bei Inbetriebnahme
des installierten Tores angewendet, um die Endstellungen zu ermitteln und abzuspeichern.
Da über den Inkrementgeber des Antriebsaggregates von der Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
zugleich die die Wegstrecke wiedergebende Impulszahl des Inkrementgebers gespeichert
bzw. gezählt wird, können darauffolgende Betriebsbewegungen des Torblattes nach dieser
Impulszahl gesteuert werden. Dies geschieht grundsätzlich dadurch, daß das Torblatt
bei entsprechendem Befehl - Auf oder Zu - auf die verhältnismäßig hohe Bewegungsgeschwindigkeit
beschleunigt bzw. mit entsprechend hohem Drehmoment angetrieben wird und daß vor Erreichen
der angesteuerten anderen Endlage die Drehzahl des Antriebsaggregates und damit die
Geschwindigkeit des Torblattes bzw. das aufgegebene Drehmoment reduziert wird, so
daß der Einlauf in diese Endlage entsprechend schonend erfolgt; dies geschieht durch
Abzug einiger Impulse von der die Gesamtbewegungsstrecke des Torblattes wiedergebenden,
zuvor aufgenommenen Impulszahl.
[0018] Das erfindungsgemäße Vorgehen umfaßt eine Angfangsphase zur Ermittlung der Endstellungen
des Torblattes dergestalt, daß dieses aus beliebiger Anfangslage heraus in eine der
Endstellungen angetrieben bewegt wird, und zwar mit niedriger Geschwindigkeit bzw.
Drehmoment des Antriebsaggregates. Das Torblatt erreicht damit die angesteuerte Endstellung
und gibt rückmeldend über den Antrieb bzw. dessen aufgenommene Energiewerte den mechanisch
erzwungenen Stopzustand an, der als eine der beiden Endstellungen in der Speicher-,
Zähl- und Steuereinrichtung abgespeichert wird. Daraufhin wird die Antriebsrichtung
umgeschaltet, so daß das Torblatt wiederum mit niedriger Antriebsenergie die gesamte
Bewegungsstrecke bis zur anderen Endlage durchläuft. Die dabei von dem Inkrementgeber
abgegebene Impulszahl wird als "Bewegungsstreckenspiegel" gespeichert. In der anderen,
derart angelaufenen Endstellung wird das Torblatt wiederum durch Anschlag gestoppt
und die dabei auftretenden Leistungsänderungen im Antriebsaggregat zur Markierung
der zweiten Endlage gespeichert. Sollte sich das Torblatt bei diesem Einlaufvorgang
(Einlesung der Betriebsparameter der Bewegungsstrecke) bereits in einer der Endstellungen
befinden, so wird diese bei entsprechender Laufrichtung des Antriebsaggregates als
erste Endlage erkannt oder aber bei Gegenantriebsrichtung nicht wahrgenommen, so daß
der "Anlauf aus beliebiger Lage des Torblattes" in diesem Falle von der einen Endlage
ausgeht und das Torblatt beide Bewegungsstrecken hin- und hergehend durchläuft, um
die beiden Endlagen in den Speicher einzugeben.
[0019] Wie bereits ausgeführt, kann aufgrund der über diesen Einlesevorgang gewonnenen Werte
- Endlageneinspeicherung und die Bewegungsstrecke wiedergebende Impulszahl - das Tor
in der Folge aufgrund dieser eingegebenen Parameter zwangsgesteuert werden, d.h. es
wird mit hohem Drehmoment bzw. hoher Geschwindigkeit über den Großteil der jeweils
zurückzulegenden Bewegung angetrieben.
[0020] Zusätlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, unter Berücksichtigung von Beeinträchtigungen
des Bewegungsablaufes - Windeinfluß, Alterung etc. - den tatsächlichen Bewegungsablauf
des Torblattes erneut abzuspeichern, nämlich bei jedem Betriebszyklus, vorzugsweise
sogar nach jedem Bewegungsablauf. Zu diesem Zwecke ist die Herabsetzung der in das
Torblatt eingegebenen Energiegröße gegen Ende des jeweiligen Bewegungsablaufes also
nicht nur für einen schonenden bzw. sanften Einlauf in die Schließlage nützlich, sondern
auch für die Neumarkierung der Endlage im vorstehenden Sinne.
[0021] Die Überwachung des Zeitabstandes zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen, insbesondere
aber der elektrischen Energieversorgung des Antriebsaggregates - Strom in Abhängigkeit
vom Drehmoment - kann darüberhinaus zur Abschaltung bzw. Bewegungsumkehrschaltung
des Antriebsaggregates ausgenutzt werden, wenn die Bewegung des Torblattes durch ein
Hindernis in dessen Bewegungsbahn beeinträchtigt wird.
[0022] Eine reizvolle Ausgestaltung ergibt sich aus der Tatsache, daß ein Antriebsmotor
der hier in Rede stehenden Art - Gleichstrommotor im Kurzschluß - einen erheblichen
Widerstand gegen Antrieb über seine Abtriebsachse entwickelt. Gleichwohl auftretende
Antriebsbewegungen, die vom Torblatt ausgehend ohne entsprechenden Steuerbefehl, bspw.
bei einem Einbruchsversuch, auf das Antriebsaggregat ausgeübt werden, äußern sich
durch den Inkrementalgeber in der Abgabe einiger Impulse, die vom Speicher-, Zähl-
und Steuergerät wegen des Fehlens eines gleichzeitigen Steuerbefehls als "systemwidrig"
und damit Einbruchsversuch ausgewertet werden können, bspw. durch Alarmauslösung optischer
und/oder akkustischer Art.
[0023] Nach folgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0024] Es zeigen
- Figur 1
- Diagramme für den Bewegungsablauf bei der "Messfahrt" und im "Normalbetrieb";
- Figur 2
- ein Blockschaltbild einer schaltungstechnischen Ausführung des Ausführungsbeispieles.
[0025] Figur 1 zeigt unter dem Titel "Bewegungsablauf bei der Messfahrt" die Phase der Inbetriebnahme
eines neu installierten Torblattes mit Einlesen der Impulszahl für die Bewegungsstrecke
und der Endlagen des Torblattes. Wie unter "1.Bewegung" per Diagramm Geschwindigkeit
über Strecke (v über s) dargestellt, ist eine Anfangsbewegung aus einer Mittelstellung
des Torblattes zwischen seinen Endlagen angenommen und eine Bewegung in Pfeilrichtung
nach links unterstellt angenommen. Die Bewegung geschieht mit geringer Geschwindigkeit
und endet durch mechanisch gebremsten Anlauf an einem mechanischen Anschlag in der
ersten Endlage (bspw. Schließstellung des Torblattes). Unter "2.Bewegung" ist dann
der Bewegungsablauf des Torblattes in umgekehrter Bewegungsrichtung wiedergegeben,
nachdem der Anlauf in die erste Endlage gemäß Figur 1 abgespeichert und eine entsprechende
Bewegungsumkehr des Antriebsaggregates ausgelöst worden ist. In der rechts dargestellten
anderen, durch mechanischen Anschlag erzwungenen Endlage des Torblattes wird wiederum
ein Signal eingespeichert, das die zweite Endlage kennzeichnet. Über die Bewegungsstrecke
hinweg wurde darüberhinaus die der Bewegungsstrecke streng entsprechende Impulszahl
des Inkrementgebers des Antriebsaggregates aufgenommen und gespeichert. Unter "3.Bewegung"
ist ein erster Probelauf unter Normalbedingungen dargestellt, nach Erreichen der zweiten
Endlage und deren Abspeicherung wird demnach das Antriebsaggregat in wiederum umgekehrter
Richtung angetrieben, und zwar mit der vorgesehenen Betriebsgeschwindigkeit v
max. Kurz vor Erreichen der zuerst aufgenommenen Endstellung wird der Antrieb auf die
für das Einlesen vorgesehene niedrige Geschwindigkeit zurückgeschaltet, und zwar streckenabhängig
dadurch, daß von der unter "2.Bewegung" aufgenommenen Impulszahl für die gesamte Bewegungsstrecke
einige Impulse abgezogen werden, so daß für die Betriebsgeschwindigkeit v
max eine geringere Strecke vorgegeben wird.
[0026] Wie unter "Bewegungsablauf im Normalbetrieb" dargestellt, wiederholt sich im folgenden
Betrieb des Torblattes der jeweilige Bewegungsvorgang wie aus den Diagrammen "Vorbewegung"
einerseits und "Zurückbewegung" andererseits entsprechend, nämlich derart, daß jeweils
zu Beginn des Bewegungsvorganges eine Beschleunigung auf v
max erfolgt, während gegen Ende des Bewegungsvorganges jeweils durch Abzug einiger Streckenimpulse
auf niedrige Geschwindigkeit zurückgefahren wird. Damit wird zum einen ein sanfter
Einlauf in die jeweils angesteuerte Endlage erreicht, zum anderen sind durch die niedrige
Geschwindigkeit dieselben Verhältnisse gegeben, wie sie vorstehend beim Einlesen vorhanden
sind, so daß immer wieder für die jeweilig angesteuerte Endlage eine neue Referenzgröße
eingespeichert werden kann.
[0027] In Figur 2 ist eine mögliche Ausführung der Schaltungsanordnung wiedergegeben, in
der der Antriebsmotor M als Gleichstrommotor mit einem Inkrementgeber dargestellt
ist. Die Symbole und deren Bezeichnung sprechen weitgehend für sich selbst und sind
in ihrer Einzelausgestaltung grundsätzlich bekannt. Ein Netzteil für die Wandlung
einer Netzwechselspannung in eine 24 Volt-Gleichspannung speist über einen Leistungsteil
den Antriebsmotor, ein nachfolgendes Getriebe und insbesondere das damit angetriebene
Torblatt sind nicht dargestellt. Der Motor betreibt starr gekoppelt einen Inkrementgeber
in Form einer Lochscheibe, die von einem insbesondere elektrooptischen Abtastsystem
abgefragt ist und damit pro durch den Lochabstand gegebenen Winkelweg einen Impuls
abgibt. Ein Steuerungsprozessor überwacht u.a. die vom Imrementgeber abgegebenen Impulse
und zeigt einen Alarm an, wenn diese ohne Einschaltbefehl auftreten - Einbruchsfall.
In bekannter Weise sind Hilfseinrichtungen für die Bedienung in Form von Anzeigefeldern
und eines Bedienungsprozessors vorgesehen. Zusatzgeräte können als intern/extern wirksame
Beleuchtung, als Fernbedienung per Funk und dgl. vorgesehen werden. Unter "Einparkhilfe"
ist ein Lasergerät zu verstehen, das für den Fall eines Garagentores bspw. bei Öffnungsbefehl
eine Leitlinie bzw. ein Leitfeld für den Fahrer eines Fahrzeug als Orientierungshilfe
zur Verfügung stellt.
1. Verfahren zum Erfassen, zum Überwachen sowie zum Steuern des Bewegungsablaufes eines
zwischen seiner Schließ- (hi) und seiner Öffnungsstellung (vo) motorisch, insbesondere
elektromotorisch, angetrieben über Kopf bewegbaren einstückigen oder aus mehreren
aneinander angelenkten Paneelen bestehenden Torblattes, dessen motorisches Antriebsaggregat
(M) zum Aufbringen unterschiedlicher kinetischer Energien auf das Torblatt in wenigstens
zwei unterschiedlichen Drehzahlen (v, v
max) bzw. Drehmomentenbereichen gesteuert betreibbar ist und einen Inkrementalgeber aufweist,
der eine die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe in eine Speicher-, Zähl-
und Steuereinrichtung eingibt, die in Abhängigkeit der Impulszahl und damit der Wegstrecke
(s) des Torblattes dessen Bewegungsvorgang steuert, mit folgender Reihenfolge von
Schritten:
a. Antreiben des Torblattes nach seiner Anbringung am Einsatzort aus beliebiger Ausgangsstellung
direkt in eine erste (hi) der als mechanischer Anschlag ausgebildeten Endstellungen
(hi, vo) - Schließ- oder Öffnungsstellung - mit einer niedrigen kinetischen Energie;
b. Überwachen der Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen des Inkrementalgebers;
c. Erkennen, durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung, einer durch mechanisch
gebremsten Anlauf des Torblattes in die erste Endstellung (hi) bedingten Änderung
der zeitlichen Abstände in der Impulsreihe;
d. Markieren der ersten Endstellung (hi) aufgrund der erkannten Änderung und Speichern
der ersten Endstellungsmarkierung und Auslösen einer entsprechenden Bewegungsumkehr
des Antriebsaggregates (M);
e. Bewegen des Torblattes in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung mit der niedrigen
kinetischen Energie bis zum Erreichen der entgegengesetzten, als mechanischer Anschlag
ausgebildeten zweiten Endstellung (vo);
f. Zählen der von dem Inkrementalgeber abgegebene Bewegungsstreckenimpulse, bis nach
Erreichen der zweiten Endstellung (vo);
g. Überwachen der Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen des Inkrementalgebers;
h. Erkennen, durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung, einer durch mechanisch
gebremsten Anlauf des Torblattes in die zweite Endstellung (vo) bedingten Änderung
der zeitlichen Abstände in der Impulsreihe;
i. Markieren der zweiten Endstellung (vo) aufgrund der erkannten Änderung und Speichern
der zweiten Endstellungsmarkierung;
j. Steuern des beabsichtigten Betriebszyklus der Torblattbewegung unter Auswertung
der markierten Endstellungen (hi, vo) und der gespeicherten, die Bewegungsstrecke
(s) zwischen den Endstellungen (hi, vo) beschreibenden Impulse hinsichtlich des Bewegungsablaufes
des Torblattes, wobei das Torblatt zwischen den Endstellungen (hi, vo) mit hoher kinetischer
Energie und vor Erreichen der jeweils angesteuerten Endstellung (hi, vo) mit der niedrigen
kinetischen Energie angetrieben wird; und
k. erneutes Abfragen und Speichern der Endstellungsmarkierungen im Zuge der Betriebsbewegungsabläufe
bei jedem Bewegungszyklus zwischen Schließ- und Öffnungsstellung (hi, vo), vorzugsweise
nach jedem Bewegungsablauf, wobei eine die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe
in die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung eingegeben wird.
2. Verfahren zum Erfassen, zum Überwachen sowie zum Steuern des Bewegungsablaufes eines
zwischen seiner Schließ- und seiner Öffnungsstellung (hi, vo) elektromotorisch angetrieben
über Kopf bewegbaren einstückigen oder aus mehreren aneinander angelenkten Paneelen
bestehenden Torblattes, dessen elektromotorisches Antriebsaggregat (M) zum Aufbringen
unterschiedlicher kinetischer Energien auf das Torblatt in wenigstens zwei unterschiedlichen
Drehzahlen (v, v
max) bzw. Drehmomentenbereichen gesteuert betreibbar ist und einen Inkrementalgeber aufweist,
der eine die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe in eine Speicher-, Zähl-
und Steuereinrichtung eingibt, die in Abhängigkeit der Impulszahl und damit der Wegstrecke
(s) des Torblattes dessen Bewegungsvorgang steuert, mit folgender Reihenfolge von
Schritten:
a. Antreiben des Torblattes nach seiner Anbringung am Einsatzort aus beliebiger Ausgangsstellung
direkt in eine erste (hi) der als mechanischer Anschlag ausgebildeten Endstellungen
(hi, vo) - Schließ- oder Öffnungsstellung - mit einer niedrigen kinetischen Energie;
b. Überwachen der elektrischen Energieversorgung (PWM) des Antriebsaggregats (M) zum
Feststellen einer Änderung der Energieaufnahme, der Leistungsaufnahme oder des Drehmomentbedarfs
des Antriebsaggregats (M) oder der Stromaufnahme eines als Antriebsaggregat (M) eingesetzten
Gleichstrommotors
c. Erkennen, durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung, einer durch mechanisch
gebremsten Anlauf des Torblattes in die erste Endstellung (hi) bedingten Änderung
der Energieaufnahme, der Leistungsaufnahme oder des Drehmomentbedarfs des Antriebsaggregats
oder der Stromaufnahme eines als Antriebsaggregat eingesetzten Gleichstrommotors;
d. Abschalten des Antriebsaggregats (M) aufgrund der erkannten Änderung und Markieren
der ersten Endstellung (hi) und Speichern der ersten Endstellungsmarkierung;
e. Bewegen des Torblattes in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung mit der niedrigen
kinetischen Energie bis zum Erreichen der entgegengesetzten zweiten Endstellung (vo);
f. Zählen der von dem Inkrementalgeber abgegebene Bewegungsstreckenimpulse, bis nach
Erreichen der zweiten Endstellung (vo);
g. Überwachen der elektrischen Energieversorgung (PWM) des Antriebsaggregats zum Feststellen
einer Änderung der Energieaufnahme, der Leistungsaufnahme oder des Drehmomentbedarfs
des Antriebsaggregats (M) oder der Stromaufnahme eines als Antriebsaggregat (M) eingesetzten
Gleichstrommotors;
h. Erkennen, durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung, einer durch mechanisch
gebremsten Anlauf des Torblattes in die zweite Endstellung (VO) bedingten Änderung
der Energieaufnahme, der Leistungsaufnahme oder des Drehmomentbedarfs des Antriebsaggregats
(M) oder der Stromaufnahme eines als Antriebsaggregat (M) eingesetzten Gleichstrommotors;
i. Abschalten des Antriebsaggregats (M) aufgrund der erkannten Änderung und Markieren
der zweiten Endstellung (vo) und Speichern der zweiten Endstellungsmarkierung;
j. Steuern des beabsichtigten Betriebszyklus der Torblattbewegung unter Auswertung
der markierten Endstellungen (hi, vo) und der gespeicherten, die Bewegungsstrecke
(s) zwischen den Endstellungen (hi, vo) beschreibenden Impulse hinsichtlich des Bewegungsablaufes
des Torblattes, wobei das Torblatt zwischen den Endstellungen (hi, vo) mit hoher kinetischer
Energie und vor Erreichen der jeweils angesteuerten Endstellung mit der niedrigen
kinetischen Energie angetrieben wird; und
k. Erneutes Abfragen und Speichern der Endstellungsmarkierungen im Zuge der Betriebsbewegungsabläufe
bei jedem Bewegungszyklus zwischen Schließ- und Öffnungsstellung (hi, vo), vorzugsweise
nach jedem Bewegungsablauf, wobei eine die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe
in die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung eingegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Torblatt zumindest in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten (v, vmax) angetrieben wird, nämlich zum einen mit einer relativ hohen Bewegungsgeschwindigkeit
(vmax) für den Großteil der Strecke zwischen den Endstellungen (hi, vo) im Betriebszustand
und zum anderen mit einer demgegenüber relativ niedrigen Geschwindigkeit (v) bei Inbetriebnahme
zum Zwecke des Einlesens der Endstellungen in die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
und im Zuge des Einlaufs in die jeweils angesteuerte Endstellung (hi, vo).
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass das Torblatt zumindest in zwei unterschiedlichen Drehmomentbereichen angetrieben
wird, nämlich zum einen mit einem relativ hohen Drehmoment für den Großteil der Strecke
zwischen den Endstellungen (hi, vo) im Betriebszustand und zum anderen mit einem demgegenüber
relativ niedrigen Drehmoment bei Inbetriebnahme zum Zwecke des Einlesens der Endstellungen
(hi, vo) in die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung und im Zuge des Einlaufs in
die jeweils angesteuerte Endstellung (hi, vo).
5. Steuerungsanlage für die Steuerung des Bewegungsablaufes eines zwischen seiner Schließ-
und seiner Öffnungsstellung (hi, vo) motorisch, insbesondere elektromotorisch, angetrieben
über Kopf bewegbaren einstückigen oder aus mehreren aneinander angelenkten Paneelen
bestehenden Torblattes, wobei die Steuerungsanlage derart ausgebildet ist, dass zur
Steuerung des Bewegungsablaufes das Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche
3 oder 4, soweit auf Anspruch 1 zurückbezogen, zur Durchführung bringbar ist, mit:
• einer Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung;
• einem motorischen Antriebsaggregat (M) zum Antreiben des Torblatts, welches Antriebsaggregat
(M) in wenigstens zwei unterschiedlichen Drehzahlen (v, vmax) bzw. Drehmomentbereichen durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung gesteuert
betreibbar ist.
• einem mit dem Antriebsaggregat (M) starr gekoppelten Inkrementalgeber, der eine
die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe in die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
eingibt, und
• einer Einrichtung zur Überwachung der Zeitabstände zwischen den Impulsen, um daraus
bei mechanisch gebremsten Anlauf des Torblattes in eine der durch einen mechanischen
Anschlag gebildeten Endstellung (hi, vo) ein Signal zum Markieren der Endstellung
(hi, vo) abzuleiten,
wobei die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung in Abhängigkeit der Impulszahl und
damit der Wegstrecke (s) des Torblattes dessen Bewegungsablauf derart steuert, dass
im Zuge einer Messfahrt bei der Inbetriebnahme nach Installation des Torblatts die
Schritte a) - i) gemäß Anspruch 1 zwecks Markierung der Endstellungen durchgeführt
werden und dass im Normalbetrieb der Bewegungsablauf anhand der markierten Endstellung
gesteuert wird, wobei der tatsächliche Bewegungsablauf des Torblatts bei jedem Bewegungszyklus,
vorzugsweise nach jedem Bewegungsablauf, erneut abgespeichert wird.
6. Steuerungsanlage für die Steuerung des Bewegungsablaufes eines zwischen seiner Schließ-
und seiner Öffnungsstellung (hi, vo) elektromotorisch angetrieben über Kopf bewegbaren
einstückigen oder aus mehreren aneinander angelenkten Paneelen bestehenden Torblattes,
wobei die Steuerungsanlage derart ausgebildet ist, dass zur Steuerung des Bewegungsablaufes
das Verfahren nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3 oder 4, soweit auf Anspruch
2 zurückbezogen, zur Durchführung bringbar ist, mit:
• einer Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung;
• einem elektromotorischen Antriebsaggregat (M) zum Antreiben des Torblatts, welches
in wenigstens zwei unterschiedlichen Drehzahlen (v, vmax) bzw. Drehmomentbereichen durch die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung gesteuert
betreibbar ist;
• einem mit dem Antriebsaggregat (M) starr gekoppelten Inkrementalgeber, der eine
die Bewegungsstrecke (s) abbildende Impulsreihe in eine Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung
eingibt, und
• einer Überwachungseinrichtung, die die Werte der Stromversorgung (PWM) des Antriebsaggregats
(M) zum Erkennen von Änderungen der Leistungs- oder Energieaufnahme bei mechanisch
gebremsten Anlauf des Torblattes in eine der durch einen mechanischen Anschlag gebildeten
Endstellung (hi, vo) zum Markieren der Endstellung (hi, vo) erfasst,
wobei die Speicher-, Zähl- und Steuereinrichtung einen Speichereingang für die Aufnahme
der von dem Inkrementalgeber des Antriebsaggregats für das Torblatt in Abhängigkeit
von der Bewegungsstrecke (s) abgegebenen Impulse hat und in Abhängigkeit der Impulszahl
und damit der Wegstrecke des Torblattes dessen Bewegungsablauf derart steuert, dass
im Zuge einer Messfahrt bei der Inbetriebnahme nach Installation des Torblatts die
Schritte a) - i) gemäß Anspruch 2 zwecks Markierung der Endstellungen durchgeführt
werden und dass im Normalbetrieb der Bewegungsablauf anhand der markierten Endstellung
gesteuert wird, wobei der tatsächliche Bewegungsablauf des Torblattes bei jedem Bewegungszyklus,
vorzugsweise nach jedem Bewegungsablauf erneut, abgespeichert wird.
7. Steuerungsanlage nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
gekennzeichnet durch
eine Detektorschaltung, die die Abgabe von Inkrementalimpulsen in Abwesenheit eines
die Bewegung des Torblattes auslösenden Steuerbefehls für die Auslösung eines Einbruchssignals
aufnimmt.
1. A process for recording, monitoring and controlling the course of movement of a door
leaf which is moveable overhead between a closed (hi) and an open (vo) position by
means of a motor, especially an electric motor, and comprises one piece or a plurality
of connected panels, the motor drive unit (M) of which is operable in a controlled
manner in a minimum of two different speeds (v, v
max) or torque ranges to apply different kinetic energies to the door leaf and has an
incremental encoder which, in order to display the movement distance (s), inputs a
series of pulses into a storage, counter and control apparatus which controls the
course of movement of the door leaf dependent on the pulse count and hence the movement
distance (s) of the door leaf, with the following sequence of steps:
a. operation of the door leaf, after its disposal in its place of use, from any starting
position directly into a first (hi) of the end positions which serve as a mechanical
detent (hi, vo) - closed or open position - with low kinetic energy;
b. monitoring of the time spacing between subsequent pulses of the incremental encoder;
c. recognition, via the storage, counter and control apparatus, of an alteration in
the temporal spacing in the sequence of pulses caused by mechanically-braked movement
of the door leaf into the first position (hi) ;
d. marking of the first end position (hi) as a result of the recognised alteration
and storage of the first end position marking and triggering of a corresponding movement
reversal of the drive unit (M);
e. movement of the door leaf in the opposite movement direction with low kinetic energy
until reaching the opposite second end position (vo), configured as a mechanical detent;
f. counting of the movement distance pulses emitted by the incremental encoder until
after the second end position (vo) is reached;
g. monitoring of the time spacing between subsequent pulses of the incremental encoder;
h. recognition, via the storage, counter and control apparatus, of an alteration in
the temporal spacing in the sequence of pulses caused by mechanically-braked movement
of the door leaf into the second position (vo) ;
i. marking of the second end position (vo) as a result of the recognised alteration
and storage of the second end position marking;
j. controlling of the intended operating cycle of the door leaf movement with evaluation
of the marked end positions (hi, vo) and the stored pulses which describe the movement
distance (s) between the end position (hi, vo) with regard to the course of movement
of the door leaf, wherein the door leaf is moved between the end positions (hi, vo)
with high kinetic energy, and before reaching the respective other controlled end
position (hi, vo) is moved with low kinetic energy; and
k. renewed polling and storage of the end position markings during the course of the
operation movement with each movement cycle between the closed and open position (hi,
vo), preferably after each course of movement, wherein a sequence of pulses which
depicts a movement distance (s) is entered into the storage, counter and control apparatus.
2. A process for recording, monitoring and controlling the course of movement of a door
leaf which is moveable overhead between a closed and an open (hi, vo) position by
means of an electric motor, and comprises one piece or a plurality of connected panels,
the electric motor drive unit (M) of which is operable in a controlled manner in a
minimum of two different speeds (v, v
max) or torque ranges to apply different kinetic energies to the door leaf and has an
incremental encoder which, in order to display the movement distance (s), inputs a
series of pulses into a storage, counter and control apparatus which controls the
course of movement of the door leaf dependent on the pulse count and hence the movement
distance (s) of the door leaf, with the following sequence of steps:
a. operation of the door leaf, after its disposal in its place of use, from any starting
position directly into a first (hi) of the end positions which serve as a mechanical
detent (hi, vo) - closed or open position - with low kinetic energy;
b. monitoring of the electrical energy supply (PWM) of the drive unit (M) for determination
of an alteration in the energy consumption, the power consumption or the torque requirement
of the drive unit (M) or the current consumption of a DC motor used as a drive unit
(M) ;
c. recognition, via the storage, counter and control apparatus, of an alteration in
the energy consumption, the power consumption or the torque requirement of the drive
unit (M) or the current consumption of a DC motor used as a drive unit caused by mechanically-braked
movement of the door leaf into the first position (hi);
d. switching off of the drive unit (M) as a result of the recognised alteration and
marking of the first end position (hi) and storage of the first end position marking;
e. movement of the door leaf in the opposite movement direction with low kinetic energy
until reaching the opposite second end position (vo);
f. counting of the movement distance pulses emitted by the incremental encoder until
after the second end position (vo) is reached;
g. monitoring of the electrical energy supply (PWM) of the drive unit for determination
of an alteration in the energy consumption, the power consumption or the torque requirement
of the drive unit (M) or the current consumption of a DC motor used as a drive unit
(M);
h. recognition, via the storage, counter and control apparatus, of an alteration in
the energy consumption, power consumption or torque requirement of the drive unit
(M) or the current consumption of a DC motor used as a drive unit (M) caused by mechanically-braked
movement of the door leaf into the second position (vo);
i. switching off of the drive unit (M) as a result of the recognised alteration and
marking of the second end position (vo) and storage of the second end position marking;
j. controlling of the intended operating cycle of the door leaf movement with evaluation
of the marked end positions (hi, vo) and the stored pulses which describe the movement
distance (s) between the end position (hi, vo) with regard to the course of movement
of the door leaf, wherein the door leaf is moved between the end positions (hi, vo)
with high kinetic energy, and before reaching the respective other controlled end
position (hi, vo) is moved with low kinetic energy; and
k. renewed polling and storage of the end position markings during the course of the
operation movement with each movement cycle between the closed and open position (hi,
vo), preferably after each course of movement, wherein a sequence of pulses which
depicts a movement distance (s) is entered into the storage, counter and control apparatus.
3. A process according to claim 1 or 2, characterised in that the door leaf is operated at a minimum of two different speeds (v, vmax), namely on the one hand with a relatively high movement speed (vmax) for the majority of the distance between the end positions (hi, vo) in the operating
state and on the other hand at a relatively low speed (v) when commissioning for the
purpose of reading the end positions into the storage, counter and control apparatus
and in the course of moving into the respectively-controlled end position (hi, vo).
4. A process according to claim 1 or 2, characterised in that the door leaf is operated in two different torque ranges, namely on the one hand
with a relatively high torque for the majority of the distance between the end positions
(hi, vo) in the operating state and on the other hand at a relatively low torque when
commissioning for the purpose of reading the end positions (hi, vo) into the storage,
counter and control apparatus and in the course of moving into the respectively-controlled
end position (hi, vo).
5. A control system for controlling the course of movement of a door leaf which is moveable
overhead between its open and closed position (hi, vo) by means of a motor, especially
an electric motor, and comprises one piece or a plurality of connected panels, wherein
the control unit is configured in such a way that the process according to claim 1
or one of claims 3 or 4, insofar as they are based on claim 1, can be implemented
for control of the course of movement, with:
. a storage, counter and control apparatus;
. a motor drive unit (M) for operating the door leaf, this drive unit (M) being operable
at a minimum of two speeds (v, vmax) or torque ranges by means of the storage, counter and control apparatus
. an incremental encoder, rigidly coupled with the drive unit (M), which inputs a
sequence of pulses, depicting the movement distance (s) into the storage, counter
and control apparatus, and
. an apparatus for monitoring the time spacing between the pulses in order to derive
a signal to mark the end position (hi, vo) therefrom in the event of a mechanically-braked
movement of the door leaf into an end position (hi, vo) formed by a mechanical detent,
wherein the storage, counter and control apparatus controls the course of movement
of the door leaf dependent on the pulse count and hence the movement distance (s)
of the door leaf in such a way that during the course of a measurement on commissioning,
after installation of the door leaf, steps a) - i) according to claim 1 are carried
out for the purpose of marking the end positions and that in normal operation the
course of movement is controlled by means of the marked end positions, wherein the
actual course of movement of the door leaf is stored anew with each movement cycle,
preferably after each course of movement.
6. A control system for controlling the course of movement of a door leaf which is moveable
overhead between its open and closed position (hi, vo) by means of an electric motor,
and comprises one piece or a plurality of connected panels, wherein the control unit
is configured in such a way that the process according to claim 2 or one of claims
3 or 4, insofar as they are based on claim 2, can be implemented for control of the
course of movement, with:
. a storage, counter and control apparatus;
. an electric motor drive unit (M) for operating the door leaf, which is operable
in a controlled manner at a minimum of two speeds (v, vmax) or torque ranges by means of the storage, counter and control apparatus;
. an incremental encoder, rigidly coupled with the drive unit (M), which inputs a
sequence of pulses, depicting the movement distance (s) into the storage, counter
and control apparatus, and
. a monitoring apparatus which records the values for current supply (PWM) of the
drive unit (M) for recognition of the alterations in the power or energy consumption
in the event of a mechanically-braked movement of the door leaf into an end position
(hi, vo), formed by a mechanical detent, for marking the end position (hi, vo),
wherein the storage, counter and control apparatus has a storage for recording
the pulses emitted by the incremental encoder of the drive unit for the door leaf,
dependent on the movement distance (s), and controls the course of movement of the
door leaf dependent on the pulse count and hence the movement distance of the door
leaf in such a way that during the course of a measurement on commissioning, after
installation of the door leaf, steps a) - i) according to claim 2 are carried out
for the purpose of marking the end positions and that in normal operation the course
of movement is controlled by means of the marked end positions, wherein the actual
course of movement of the door leaf is stored anew with each movement cycle, preferably
after each course of movement.
7. A control system according to one of claims 5 or 6, characterised by a detector circuit which records the emission of incremental pulses in the absence
of a control command which triggers the movement of the door leaf for triggering a
break-in signal.
1. Procédé de saisie, de surveillance et de commande du déroulement du mouvement d'un
vantail de porte formé d'un seul panneau ou de plusieurs panneaux articulés les uns
aux autres, ce vantail étant relevable par-dessus la tête et entraîné par un moteur
notamment un moteur électrique entre sa position de fermeture (hi) et sa position
d'ouverture (vo),
dont l'unité d'entraînement à moteur (M) est commandée pour fournir des énergies cinétiques
différentes au vantail suivant au moins deux vitesses de rotation différentes (v,
v
max) ou plages de couple, et comporte un capteur incrémental qui fournit une série d'impulsions
représentant le chemin de mouvement (s), à une installation de mémorisation de comptage
et de commande et celle-ci, en fonction du nombre d'impulsions et de la course (s)
du vantail, commande son mouvement, procédé comprenant les étapes suivantes :
a) entraînement du vantail après son installation au lieu d'utilisation, à partir
d'une position de départ quelconque, pour passer directement dans une première (hi)
des positions de fin de course (hi, vo) (position de fermeture et position d'ouverture)
réalisées par des butées mécaniques, avec une énergie cinétique faible,
b) surveillance des intervalles entre les impulsions successives du capteur incrémental,
c) détection par une installation de mémorisation, de comptage et de commande, d'une
variation des intervalles de temps dans la série des impulsions entraînées par l'arrivée
freinée mécaniquement du vantail dans la première position de fin de course (hi),
d) marquage de la première position de fin de course (hi) en utilisant la variation
ci-dessus, et mémorisation du premier marquage de fin de course et déclenchement d'une
inversion correspondante du mouvement de l'unité d'entraînement (M),
e) déplacement du vantail dans la direction de mouvement opposée avec une énergie
cinétique faible jusqu'à atteindre la seconde butée de fin de course (vo), opposée,
réalisée comme butée mécanique,
f) comptage des impulsions de course de déplacement fournies par le générateur incrémental
jusqu'à la seconde position de fin de course (vo),
g) surveillance des intervalles de temps entre les impulsions successives fournies
par le générateur incrémental,
h) détection par l'installation de mémorisation de comptage et de commande d'une variation
des intervalles de temps dans la série d'impulsions entraînées par l'arrivée freinée
mécaniquement du vantail dans sa seconde position de fin de course (vo),
i) marquage de la seconde position de fin de course (vo) en fonction de la variation
détectée et mémorisation du second marquage de position de fin de course,
j) commande du cycle de fonctionnement souhaité du mouvement du vantail en exploitant
les positions de fin de course marquées (hi, vo) et les impulsions mémorisées, décrivant
le chemin de déplacement (s) entre les positions de fin de course (hi, vo) pour le
déroulement du mouvement du vantail, celui-ci étant entraîné entre les positions de
fin de course (hi, vo) avec une énergie cinétique élevée alors qu'avant d'atteindre
la position de fin de course commandée (hi, vo) respective, il est entraîné avec une
énergie cinétique faible, et
k) nouvelle interrogation et mémorisation des marquages de positions de fin de course
au cours du déroulement du chemin de déplacement à chaque cycle de mouvement entre
la position de fermeture et la position d'ouverture (hi, vo), de préférence après
chaque mouvement en introduisant une série d'impulsions copiant le chemin de déplacement
(s), dans l'installation de mémorisation de comptage et de commande.
2. Procédé de détection de surveillance et de commande du déroulement du mouvement d'un
vantail de porte formé d'un seul panneau ou de plusieurs panneaux articulés les uns
aux autres, ce vantail étant relevable par-dessus la tête et entraîné par un moteur
notamment un moteur électrique entre sa position de fermeture (hi) et sa position
d'ouverture (vo), dont l'unité d'entraînement à moteur (M) est commandée pour fournir
des énergies cinétiques différentes au vantail suivant au moins deux vitesses de rotation
différentes (v, v
max) ou plages de couple, et comporte un capteur incrémental qui fournit une série d'impulsions
représentant le chemin de mouvement (s), à une installation de mémorisation, de comptage
et de commande et celle-ci, en fonction du nombre d'impulsions et de la course (s)
du vantail, commande son mouvement,
comprenant la succession des étapes suivantes :
a) entraînement du vantail après son installation à l'emplacement de l'utilisation
à partir d'une position de départ quelconque, directement vers une première (hi) des
positions de fin de course (hi, vo) - position de fermeture ou position d'ouverture
-, formées par une butée mécanique, avec une énergie cinétique faible,
b) surveillance de l'alimentation électrique (PWM) de l'unité d'entraînement (M) pour
constater une variation de la prise d'énergie, de la prise de puissance ou de la demande
de couple de l'unité d'entraînement (M) ou de la prise de courant d'un moteur à courant
continu utilisé comme l'unité d'entraînement (M),
c) détection par l'installation de mémorisation, de comptage et de commande, d'une
variation de la prise d'énergie, de la prise de puissance ou de la demande de couple
de l'unité d'entraînement ou de la prise de courant d'un moteur à courant continu
utilisé comme unité d'entraînement, par l'arrivée freinée mécaniquement du vantail
dans la première position de fin de course (hi),
d) coupure de l'unité d'entraînement (M) sur la base de la variation évoquée, marquage
de la première position de fin de course (hi) et mémorisation du premier marquage
de position de fin de course,
e) déplacement du vantail dans la direction de déplacement opposée avec une énergie
cinétique plus faible jusqu'à atteindre la seconde position de fin de course, opposée
(vo),
f) comptage des impulsions du chemin de déplacement fournies par le capteur incrémental
jusqu'à la seconde position de fin de course (vo),
g) surveillance de l'alimentation électrique (PWM) de l'unité d'entraînement pour
constater une variation de la prise d'énergie, de la prise de puissance ou de la demande
de couple de l'unité d'entraînement (M) ou de la prise de courant d'un moteur à courant
continu utilisé comme unité d'entraînement (M),
h) détection par l'installation de mémorisation de comptage et de commande d'une variation
de la prise d'énergie, de la prise de puissance et/ou de la demande de couple de l'unité
d'entraînement (M) ou de la demande de courant d'un moteur à courant continu utilisé
comme unité d'entraînement (M), entraînée par l'arrivée freinée mécaniquement du vantail
dans la seconde position de fin de course (vo),
i) coupure de l'unité d'entraînement (M) sur la base de la variation évoquée et marquage
de la seconde position de fin de course (vo) et mémorisation du second marquage de
la position de fin de course,
j) commande du cycle de fonctionnement envisagé pour le mouvement du vantail en exploitant
les positions de fin de course marquées (hi, vo) et mise en mémoire des impulsions
décrivant le chemin de déplacement (s) entre les positions de fin de course (hi, vo),
pour le déroulement du mouvement du vantail, celui-ci étant entraîné entre ses positions
de fin de course (hi, vo) avec une énergie cinétique plus élevée, mais avec l'énergie
cinétique faible avant d'atteindre la position de fin de course commandée, et
k) nouvelle interrogation et mise en mémoire des marquages de fin de course au cours
du déroulement du mouvement à chaque cycle de mouvement entre la position de fermeture
et la position d'ouverture (hi, vo), de préférence après chaque déroulement de mouvement,
en fournissant une série d'impulsions copiant le chemin de déplacement (s), à l'installation
de mémorisation, de comptage et de commande.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le vantail est entraîné avec au moins deux vitesses différentes (v, vmax) à savoir d'une part une vitesse de déplacement (vmax) relativement élevée pour la plus grande partie du chemin entre les positions de
fin de course (hi, vo) pendant le fonctionnement, et d'autre part avec une vitesse
(v) relativement faible par rapport à celle-ci, lors de la mise en route pour enregistrer
les positions de fin de course dans l'installation de mémorisation de comptage et
de commande et au cours de l'arrivée dans chacune des positions de fin de course commandées
(hi, vo).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le vantail est entraîné dans au moins deux plages de couple différentes à savoir d'une
part avec un couple relativement élevé pour la plus grande partie du trajet entre
les positions de fin de course (hi, vo) dans l'état de fonctionnement et d'autre part
avec un couple relativement faible par rapport au précédent, lors de la mise en route
pour enregistrer les positions de fin de course (hi, vo) dans l'installation de mémorisation,
de comptage et de commande et au cours de l'entrée dans la position de fin de course
commandée respective (hi, vo).
5. Installation de commande du déroulement du mouvement d'un vantail formé d'un seul
panneau ou de plusieurs panneaux articulés les uns aux autres, relevable par dessus
la tête et entraîné par un moteur, notamment un moteur électrique entre ses positions
de fermeture et d'ouverture (hi, vo), l'installation de commande étant réalisée de
façon à commander le déroulement du mouvement selon le procédé de la revendication
1 ou de l'une des revendications 3 ou 4 rattachée à la revendication 1, comprenant
:
- une installation de mémorisation, de comptage et de commande,
- une unité d'entraînement à moteur (M) pour entraîner le vantail, cette unité d'entraînement
(M) étant entraînée de manière commandée suivant au moins deux vitesses de rotation
différentes (v, vmax) ou dans deux plages de couple différentes, par l'installation de mémorisation, de
comptage et de commande,
- un capteur incrémental couplé rigidement à l'unité d'entraînement (M) qui fournit
une série d'impulsions représentant le chemin de déplacement (s), à l'installation
de mémorisation, de comptage et de commande,
- une installation pour surveiller les intervalles de temps entre les impulsions pour
fournir un signal marquant la position de fin de course (hi, vo), lorsque le vantail
arrive de façon freinée mécaniquement dans l'une de ses positions de fin de course
(hi, vo) formées par une butée mécanique,
- l'installation de mémorisation, de comptage et de commande assurant la commande
du déroulement du mouvement en fonction du nombre d'impulsions et ainsi du chemin
(s) du vantail, de façon qu'au cours d'une course de mesure, lors de la mise en route
après l'installation du vantail, on exécute les étapes a)-i) selon la revendication
1, pour réaliser chaque fois le marquage des positions de fin de course, et en mode
normal du déroulement du mouvement, celui-ci est commandé à partir de la position
de fin de course la plus voisine, le déroulement du mouvement effectif du vantail
à chaque cycle de déplacement étant de préférence enregistré à nouveau après chaque
déroulement de mouvement.
6. Installation de commande du déroulement du mouvement d'un vantail formé d'un seul
panneau ou de plusieurs panneaux articulés les uns aux autres, relevable par dessus
la tête en étant entraîné par un moteur notamment un moteur électrique entre ses positions
de fermeture et d'ouverture (hi, vo), l'installation de commande étant réalisée de
façon à commander le déroulement du mouvement selon le procédé de la revendication
2 ou de l'une des revendications 3 ou 4 rattachée à la revendication 2, comprenant
:
- une installation de mémorisation, de comptage et de commande,
- une unité d'entraînement à moteur (M) pour entraîner le vantail, cette unité d'entraînement
(M) étant entraînée de manière commandée suivant au moins deux vitesses de rotation
différentes (v, vmax) ou dans deux plages de couple différentes, par l'installation de mémorisation, de
comptage et de commande,
- un capteur incrémental couplé rigidement à l'unité d'entraînement (M) qui fournit
une série d'impulsions représentant le chemin de déplacement (s), à l'installation
de mémorisation, de comptage et de commande,
- une installation de surveillance qui détecte les valeurs de l'alimentation électrique
(PWM) de l'unité d'entraînement (M) pour détecter des variations de prise de puissance
ou d'énergie lors de l'arrivée freinée mécaniquement du vantail dans une position
de fin de course (hi, vo) formée par une butée mécanique, pour marquer la position
de fin de course (hi, vo),
- l'installation de mémorisation, de comptage et de commande comportant une entrée
de mémoire pour recevoir les impulsions fournies par le capteur incrémental de l'unité
d'entraînement du vantail en fonction du chemin de déplacement (s), et commandant
en fonction du nombre d'impulsions et ainsi du chemin de déplacement du vantail, le
déroulement de son mouvement de façon qu'au cours d'une course de mesure, lors de
la mise en service après l'installation du vantail, on effectue les étapes a)-i) selon
la revendication 2 pour le marquage des positions de fin de course, et de sorte que
dans le mode de fonctionnement normal, on commande le déroulement du mouvement à l'aide
des positions de fin de course marquées, le mouvement effectif du vantail étant de
nouveau enregistré à chaque cycle de mouvement, de préférence après chaque mouvement.
7. Installation de commande selon l'une des revendications 5 ou 6,
caractérisée par
un circuit de détection qui reçoit les impulsions incrémentales émises en l'absence
d'un ordre de commande déclenchant le mouvement du vantail pour déclencher un signal
d'effraction.