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EP 0 805 466 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2005 Patentblatt 2005/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.04.1997 |
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Schalter, insbesondere Betriebsarten-Schalter, bzw. Verfahren zum Zusammenbau eines
derartigen Schalters
Switch, particularly a different operation mode switch, and process for assembling
such a switch
Interrupteur, en particulier interrupteur commutable en modes d'opération différents,
et procédé d'assemblage d'un tel interrupteurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
29.04.1996 DE 19617133
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.11.1997 Patentblatt 1997/45 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Fuchs, Stephen
90491 Nürnberg (DE)
- Plankl, Manfred
83301 Traunreut (DE)
- Ulmer, Michael
83301 Traunreut (DE)
- Lappat, Hans
84518 Garching (DE)
- Seehuber, Hans
83324 Ruhpolding (DE)
- Huber, Ernst
83308 Trostberg (DE)
- Bally, Ingo
84529 Tittmoning (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 806 713
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FR-A- 2 441 312
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, insbesondere Betriebsarten-Schalter
gemäß Patentanspruch 1, bzw. auf ein Verfahren zum Zusammenbau eines derartigen Schalters
gemäß Patentanspruch 11.
[0002] Mit derartigen Schaltern, wie z.B. in DE 28 06 713 A offenbart, werden insbesondere
verschiedene Betriebsarten einer Backofensteuerung angewählt und Befehle einer elektronischen
Steuer- bzw. Regelschaltung vorgegeben; die jeweilige von einem Bedienteil, insbesondere
durch Drehen, eingestellte Einstellendlage wird durch ein Fixierteil, insbesondere
nach Art eines Rastverschlusses, gesichert.
[0003] Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, den Aufwand zur Herstellung von Schaltern
der vorgenannten Art, insbesondere in Form von Einbau-Drehschaltern, mit einem die
unterschiedlichen Schalter-Einstellungen jeweils sichernden Fixierteil, insbesondere
in Form eines mit der Schalterdrehung drehbaren Raststernes, vorzugsweise zum Einsatz
für eine Fertigung mit verschiedenen Schaltervarianten mit pro gesamten Schalterbetätigungsweg
jeweils unterschiedlicher Zahl und Verteilung von Schalter-Einstellungen, reduzieren
zu können.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt durch einen Schalter gemäß Anspruch 1 bzw. ein
Verfahren zum Zusammenbau des Schalters gemäß Anspruch 11. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind jeweils Gegenstand der auf diese Ansprüche rückbezogenen Unteransprüche.
[0005] Der erfindungsgemäße Schalter erlaubt für den Bedienteil - abgesehen von einer gegebenenfalls
anzupassenden Beschriftungsblende - die Verwendung eines für sämtliche Schaltervarianten
universell einsetzbaren Einheitsbauteils; eine spezifische Anpassung an unterschiedliche
Schaltervarianten mit über den Schalterbetätigungsweg unterschiedlich spezifisch vorhandenen
bzw. verteilten und zu sichernden Endeinstellungen erfolgt durch ein lediglich entsprechend
spezifisch anzupassendes Fixierteil-Modul, das mit dem Einheits-Bedienteil vorzugsweise
in axialer Stecktechnik, zusammensetzbar ist.
[0006] Entsprechend den Einstellendlagen und damit je angewählter Betriebsart wird von dem
Schalter ein spezifisch codiertes elektrisches Signal-Muster erzeugt und an eine elektronische
Steuerung bzw. Regelung weitergegeben; dazu wird mit der Schalterbetätigung ein elektrischer
Kontaktbrücken-Schleifer in entsprechende Winkelstellungen zu codiert auf Kontaktbahnen
eine Codier-Kontaktscheibe verteilten untereinander verbundenen Kontakt-Schleifflächen
gebracht, derart daß je nach Stellung des Kontaktbrücken-Schleifers relativ zu den
Kontaktbahnen der Codier-Kontaktscheibe spezifische Signal-Muster an eine nachfolgende
Steuerschaltung, z.B. in Form eines Mikrocontrollers, weitergegeben werden. Eine derartige
elektrische Kontaktcodierung entsprechend den mechanischen Einstellungen des Schalters
kann für den Einsatz von Schaltern mit verschiedenen Schaltervarianten dadurch vereinfacht
werden, daß gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung eine Universal-Codier-Kontaktscheibe
vorgesehen ist mit je Winkelstellung des Kontaktbrücken-Schleifers unterschiedlichen
Kontaktbahn-Codierungen entsprechend sämtlichen abzudeckenden unterschiedlichen Schaltervarianten;
zweckmäßigerweise sind die sämtlichen codierten Kontakt-Schleifflächen jeweils über
den Umfang der Universal-Codier-Kontaktscheibe nichtlinear verteilt, derart daß jeweils
die den Schalterstellungen einer Schaltervariante entsprechenden Schleiferstellungen
linear über den Umfang verteilbar sind.
[0007] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen
der Unteransprüche werden im folgenden anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
in der Zeichnung näher erläutert; darin zeigen:
- FIG 1,2
- die Draufsicht auf jeweils einen Betriebsarten-Schalter für eine Backofensteuerung
mit einer ersten Schaltervariante mit vier Betriebsarten und einer zweiten Schaltervariante
mit sechs Betriebsarten;
- FIG 3
- in einer perspektivischen Explosionsdarstellung eine Bedieneinheit für eine Backofensteuerung
mit einem Betriebsartenschalter und einem Temperaturschalter;
- FIG 4
- die axiale Draufsicht auf ein Fixierteil-Modul;
- FIG 5
- den Raststern und den Rastnocken des Fixierteil-Moduls gemäß FIG 4;
- FIG 6
- die Draufsicht auf eine Universal-Codier-Kontaktscheibe mit fünf codierten Kontaktbahnen
und maximal zweiundzwanzig über den Umfang verteilten Einstell-Endlagen für den Schalter
und damit den Kontaktbrücken-Schleifer;
- FIG 7
- eine Binär-Codierung für die Universal-Ccdier-Kontaktscheibe gemäß FIG 6 mit zweiundzwanzig
Einzel-Winkelstellungen und Schaltervarianten zwischen jeweils zwei bis acht Betriebsarten.
[0008] FIG 1,2 zeigen jeweils die Draufsicht auf die Bedienfront einer Backofensteuerung
mit einem durch Drehen in unterschiedliche Betriebsarten stellbaren Bedienteil 1 und
oberhalb des Bedienteils 1 angeordneten Anzeigen für die jeweils eingestellte Betriebsart.
Das Bedienteil 1 gemäß FIG 1 weist neben der Neutralstellung vier über den Umfang
verteilte Einstellungen von Betriebsarten BA1-BA4 und das Bedienteil 1 gemäß FIG 2
weist neben einer Neutralstellung sechs über den Umfang verteilte Einstellungen von
Betriebsarten BA1-BA6 auf.
[0009] FIG 3 zeigt in perspektivischer Explosionsdarstellung einen Betriebsartenschalter
mit einer in einem Grundkörper 2 gelagerten Drehwelle 1.1, auf deren rechtes, durch
eine Öffnung einer hinter der Bedienfront angeordneten Leiterplatte 5 ragendes Ende
in hier nicht näher dargestellter Weise das Bedienteil 1 gemäß FIG 1,2 formschlüssig
aufsteckbar ist. Auf den Grundkörper 2 ist an seinem linken Ende - z.B. in vorteilhafter
Weise mittels axialer Aufsteckzapfen 2.2 - ein in FIG 4,5 näher dargestelltes Fixierteil
3 als Modul aufsteckbar, wobei das linke hintere Ende der Drehwelle 1.1 in eine entsprechende
formschlüssige Mitnahme eines in dem Fixierteil 3 drehbar angeordneten Raststernes
3.1 hineinragt. Die jeweilige Raststellung des Raststernes 3.1 und damit die Fixierung
des Bedienteils 1 in einer der eingestellten Betriebsarten wird mittels eines durch
radialen Druck einer Rastfeder 3.3 in die Kerben des Raststernes 3.1 eingedrückten
Rastnockens 3.2 sichergestellt. Der Grundkörper 2 weist Kontaktzungen 2.1 für den
Anschluß einer Netzzuleitung auf, die durch einen unterhalb der Kontaktzungen liegenden
Walzenschalter zu- bzw. abschaltbar ist.
[0010] In vorteilhafter Weise ist der Grundkörper 2 einschließlich seiner darin gelagerten
Drehwelle 1.1 des Schalters als Universalbauteil unabhängig von unterschiedlichen
Schaltervarianten verwendbar, da die Berücksichtung unterschiedlicher Schaltervarianten
lediglich durch die Änderung des Raststernes 3.1 durch Aufstecken eines entsprechend
angepaßten Fixierteils 3 erfolgen kann.
[0011] Die erfolgreiche Vereinheitlichung durch Verwendung universell einsetzbarer Bauteile
trotz Abdeckung einer Schalterfabrikation mit unterschiedlichen Schaltervarianten
kann hinsichtlich einer korrespondierenden elektrischen bzw. elektronischen Signalweitergabe
an eine nachfolgende Steuerung, insbesondere in Form eines Mikrocontrollers, dadurch
noch weiter verbessert werden, daß - wie insbesondere aus FIG 6,7 ersichtlich - in
Abhängigkeit von der Einstellbetätigung des Schalters, insbesondere in Abhängigkeit
von der Stellung der Drehwelle 1.1 eines zur Einstellung vorgesehenen Drehschalters,
ein Kontaktgeber 1.2;1.3 in Form eines drehschlüssig auf die Drehwelle 1.1 aufsteckbaren
Mitnahmeteils 1.2 mit einem daran befestigten Kontaktbrücken-Schleifer 1.3 Kontaktbahnen
a-e einer Universal-Codier-Kontaktscheibe 4 beschleift, deren Kontakt-Schleifflächen
zu dem Kontaktbrücken-Schleifer 1.3 derart codiert sind, daß sich entsprechend den
maximal hier angenommenen zweiundzwanzig Einzel-Winkelstellungen A-W jeweils ein spezifisch
codiertes Signal-Muster durch Kontaktgabe zwischen den einzelnen Kontakt-Schleifflächen
über den Kontaktbrücken-Schleifer 1.3 an den Ausgängen der Kontaktbahnen a-e ergeben,
die an Eingangspins einer nachfolgenden elektronischen Steuerung anschließbar sind;
die je Kontaktbahn unereinander elektrisch verbundenen Kontakt-Schleifflächen werden
zur Generierung der Singal-Muster über den Kontaktbrücken-Schleifer 1.3 an ein Potential
gelegt, das an eine über den gesamten Umfang verlaufende Kontakt-Schleiffläche einer
inneren, ebenfalls von dem Kontaktbrücken-Schleifer 1.1 beschliffenen Kontaktbahn
com angeschlossen ist.
[0012] FIG 7 erläutert das Codierprogramm der in FIG 6 dargestellten Universal-Codier-Kontaktscheibe
4 mit maximal zweiundzwanzig Winkelstellungen des Kontaktbrücken-Schleifers 1.3. Dabei
bedeuten die Großbuchstaben der Tabelle jeweils die einzelnen Winkelstellungen A-W
des Kontaktbrücken-Schleifers 1.3 und kennzeichnen die Kleinbuchstaben a-e die codierte
Verteilung der Kontakt-Schleifflächen bzw. Potentialbelegungen und somit die Signal-Muster
der an die Prozessor-Pins jeweils angeschlossenen Kontaktbahnen. Die zweiundzwanzig
unterschiedlichen Codierungen sind über den gesamten Umfang der Universal-Codier-Kontaktscheibe
4 nichtlinear über 360° verteilt, derart daß sich für hier vorgesehene Schaltervarianten
von zwei bis zu acht Betriebsarten vorteilhaft eine jeweils lineare Verteilung der
Betriebsarten je Schaltervariante erreichen läßt.
[0013] Die Entscheidung, welche Winkelstellung dann welcher Funktion gemäß einer Betriebsart
entsprechen soll, wird dem an die Prozessor-Pins angeschlossenen Mikrocontroller über
einen Speicher, insbesondere einen nichtflüchtigen EEPROM, mitgeteilt. Dadurch können
nicht nur mit einem Einheitsbauteil verschiedene Schaltervarianten in einer Fertigung
abgedeckt werden, sondern auch spätere Verbesserungen, wie z.B. das Vertauschen der
Schalterfunktionen aus Design- oder Ergonomiegründen, ohne zusätzlichen Entwicklungs-
und Fertigungsaufwand lediglich durch Umprogrammierung des EEPROM realisiert werden.
[0014] In fertigungstechnisch besonders aufwandsarmer Weise ist, wie aus FIG 3 ersichtlich,
die Codier-Kontaktscheibe 4 integraler Bestandteil einer Leiterplatte 5, die vorzugsweise
hinter der Bedienfront gemäß FIG 1-2 angebracht und mit einem Durchgang zum Aufstecken
des Bedienteils 1 auf die bis an die Vorderseite der Bedienfront reichende Drehwelle
1.1 versehen ist.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist, wie ebenfalls aus FIG 3 ersichtlich, mit
der die Codier-Kontaktscheibe 4 integrierenden Leiterplatte 5 eine weitere Kontaktscheibe
7 zur Impulsgabe für einen seriellen Temperatursteller 6 des Backofens integriert,
der ebenfalls durch Drehen einer Drehwelle 6.1 mit darauf formschlüssig gehaltenem
Kontaktgeber 6.2;6.3 betätigbar ist.
1. Schalter, insbesondere Betriebsarten-Schalter, mit einem Bedienteil (1) zum Einstellen
mehrerer durch ein Fixierteil (3) in ihren Einzel-Winkelstellungen (BA1-BA6) sicherbarer
Schalterstellungen, wobei das Bedienteil (1) nach Art eines Drehschalters auf einer
Drehwelle (1.1) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einem Universalteilmodul, welches zumindest einen Grundkörper (2)
und die darin verstellbar gelagerte Drehwelle (1.1) enthält, und mit einem Individualteil,
welches zumindest das entsprechend einer spezifischen Schaltervariante ausgebildete
Fixierteil (3) enthält, ausgebildet ist, dass das Fixierteil (3) nach Art eines mit
dem Bedienteil (1) verstellbaren Rastteils (3.1-3.3) für die verschiedenen Einzel-Winkelstellungen
(BA1-BA6) entsprechende Raststellungen aufweist und dass das Fixierteil (3) als Modul
mit dem Universalteilmodul zusammensetzbar ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierteil (3) mit einem in Form eines zu der Drehwelle (1.1) des Drehschalters
konzentrischen, insbesondere im Sinne einer Drehmitnahme aufsteckbaren, gegenüber
einem Rastnocken (3.2) verdrehbaren Raststern (3.1) ausgebildet ist.
3. Schalter nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einem in dem Grundkörper (2) drehbar gelagerten Drehschalter (1.1-1.3)
und einem, insbesondere axial, ansteckbaren Fixierteil (3) mit einem feststehenden
Rastnocken (3.2) und einem korrespondierenden, im Sinne einer Drehmitnahme auf die
Drehwelle (1.1) des Drehschalters aufsteckbaren entsprechend der jeweiligen Schaltervariante
individuellen, insbesondere hinsichtlich seinem Rastermaß unterschiedlichen, Raststern
(3.1) ausgebildet ist.
4. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit zu den Einzel-Winkelstellungen (BA1-BA6) des Bedienteils (1) korrespondierenden
spezifischen elektronischen Kontaktgaben, insbesondere in Form von Signal-Mustern,
eines gleichzeitig von dem Bedienteil (1) verstellbaren Kontaktgebers (1.2;1.3) ausgebildet
ist.
5. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einer zu der Drehwelle (1.1) des Drehschalters konzentrischen, Universal-Codier-Kontaktscheibe
(4) ausgebildet ist, dass die Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) zueinander konzentrische
Kontaktbahnen (a-e) aufweist, und dass die Kontaktbahnen (a-e) von einem deren Kontakt-Schleifflächen
kontaktierenden Kontaktgeber (1.2;1.3) im Sinne von jeweils verschiedenen Schalter-Einstellungen
entsprechenden Kontaktgabe-Konstellationen abgreifbar sind.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit über den Umfang der Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) entsprechend
nichtlinear verteilten Kontakt-Schleifflächen unterschiedlichen Codierstellungen und
über den Umfang der Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) linear verteilten, jeweils
den Schalterstellungen einer Schaltervariante entsprechenden Schleiferstellungen ausgebildet
ist.
7. Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einer feststehenden Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) und einem
mit der Drehwelle (1.1) des Drehschalters mitnehmbaren, insbesondere auf die Drehwelle
(1.1) axial mittelbar oder unmittelbar aufsteckbaren, Kontaktgeber in Form eines Kontaktbrücken-Schleifers
(1.3) ausgebildet ist.
8. Schalter nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) als integralem Bestandteil einer Leiterplatte
(5) ausgebildet ist, insbesondere einer die jeweils codierten Signal-Telegramme am
Ausgang der Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) weiterverarbeitenden elektronischen
Schaltung eines Mikrocontrollers.
9. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter als Betriebsartenschalter in einer Backofensteuerung eingebaut ist.
10. Schalter nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einer weiteren Kontaktscheibe (7) ausgebildet ist, insbesondere
einer Impulsgeber-Kontaktscheibe, für einen seriellen Temperatursteller als integraler
Bestandteil der Leiterplatte (5) und einem weiteren, der Impulsgeber-Kontaktscheibe
zugeordneten Drehschalter (6.1-6.3).
11. Verfahren zum Zusammenbau von Schaltern nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit
unterschiedlichen Schaltervarianten hinsichtlich Zahl und Verteilung der einzustellenden
Betriebsarten über den Verstellbereich des Schalters, dadurch gekennzeichnet, dass für die unterschiedlichen Schaltervarianten jeweils nur das entsprechend spezifisch
ausgebildete Fixierteil ausgewählt und als Modul mit dem Universalteilmodul zusammengesetzt
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter mit einer Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) ausgebildet ist, und dass
jeweils die Universal-Codier-Kontaktscheibe (4) an dem einen Ende des Schalters hinter
einer Bedienfront und das Fixierteil (3) an dem anderen Ende des Schalters befestigt
wird.
1. Switch, particularly operating mode switch, with an operating part (1) for setting
several switch settings securable in their individual angular settings (BA1 - BA6)
by a fixing part (3), wherein the operating part (1) is mounted on a rotary shaft
(1.1) in the manner of a rotary switch, characterised in that the switch is constructed with a universal part module, which comprises at least
one base body (2) and the rotary shaft (1.1) adjustably mounted therein, and with
an individual part, which contains at least the fixing part (3) constructed in correspondence
with a specific switch variant, that the fixing part (3) has detent settings in the
manner of a detent part (3.1 - 3.3), which is adjustable by the operating part (1),
for the different individual angular settings (BA1 - BA6) and that the fixing part
(3) can be assembled as a module together with the universal part module.
2. Switch according to claim 1, characterised in that the fixing part (3) is constructed in the form of a detent star (3.1) rotatable concentrically
with respect to the rotary shaft (1.1) of the rotary switch, particularly able to
be plugged on in the sense of a rotationally entrained part, relative to a detent
dog (3.2).
3. Switch according to the preceding claim, characterised in that the switch is constructed with a rotary switch (1.1 - 1.3) rotatably mounted in the
base body (2) and a fixing part (3), which is able to be plugged on particularly in
axial direction, with a stationary detent dog (3.2) and a corresponding detent star
(3.1) which can be plugged onto the rotary shaft (1.1) of the rotary switch in the
sense of a rotationally entrained part and which is individual in correspondence with
the respective switch variant, in particular different with respect to its modular
dimension.
4. Switch according to one of the preceding claims, characterised in that the switch is constructed with specific electronic contact-makers, which correspond
with the individual angular settings (BA1 - BA6) of the operating part (1) and which
are particularly in the form of signal patterns, of a contact-maker (1.2; 1.3) simultaneously
adjustable by the operating part (1).
5. Switch according to one of the preceding claims, characterised in that the switch is constructed with a universal coding contact disc (4) concentric with
respect to the rotary shaft (1.1) of the rotary switch, that the universal coding
contact disc (4) has contact tracks (a - e) concentric with one another and that the
contact tracks (a - e) can be tapped by a contact-maker (1.2; 1.3), which contacts
the contact-wiping surfaces thereof, in the sense of contact-making combinations respectively
corresponding with different switch settings.
6. Switch according to claim 5, characterised in that the switch is constructed with contact-wiping surfaces, which are correspondingly
non-linearly distributed over the circumference of the universal coding contact disc
(4), of different code settings and wiper settings linearly distributed over the circumference
of the universal coding contact disc (4) and respectively corresponding with the switch
settings of a switch variant.
7. Switch according to claim 5 or 6, characterised in that the switch is constructed with a stationary universal coding contact disc (4) and
a contact-maker, which can be entrained by the rotary shaft (1.1) of the rotary switch,
in particular can be axially plugged onto the rotary shaft (1.1) indirectly or directly,
in the form of a contact bridge wiper (1.3).
8. Switch according to the preceding claim, characterised in that the universal coding contact disc (4) is constructed as an integral component of
a circuitboard (5), particularly an electronic circuit, which further processes the
respective coded signal telegrams at the output of the universal coding contact disc
(4), of a microcontroller.
9. Switch according to one of the preceding claims, characterised in that the switch is installed in a baking oven control as an operating mode switch.
10. Switch according to the preceding claim, characterised in that the switch is constructed with a further contact disc (7), particularly a pulse transmitter
contact disc, for a serial temperature setter as an integral component of the circuitboard
(5) and a further rotary switch (6.1 - 6.3) associated with the pulse transmitter
contact disc.
11. Method of assembling switches according to one of the preceding claims, with different
switch variants with respect to number and distribution of the operating modes, which
are to be set, over the adjustment range of the switch, characterised in that in each instance only the corresponding specifically constructed fixing part is selected
for the different switch variants and is assembled as a module together with the universal
part module.
12. Method according to claim 11, characterised in that the switch is constructed with a universal coding contact disc (4) and that in each
instance the universal coding contact disc (4) is fastened to one end of the switch
behind a control front and the fixing part (3) is fastened to the other end of the
switch.
1. Commutateur, en particulier commutateur de modes d'opération, comprenant une pièce
de commande (1) pour régler plusieurs positions du commutateur pouvant être bloquées
dans leurs positions angulaires individuelles (BA1-BA6) par une pièce de fixation
(3), la pièce de commande (1) étant logée sur un arbre rotatif (1.1) à la façon d'un
commutateur rotatif, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un module de pièce universel, lequel contient au moins
un corps de base (2) et l'arbre rotatif (1.1) logé de manière réglable dans celui-ci,
et avec une pièce individuelle, qui contient au moins la pièce de fixation (3) conçue
conformément à une variante spécifique du commutateur, et en ce que la pièce de fixation (3) comporte des positions d'encliquetage correspondantes pour
les différentes positions angulaires individuelles (BA1-BA6) à la façon d'une pièce
à cliquet (3.1-3.3) réglable avec la pièce de commande (1), et en ce que la pièce de fixation (3) peut être assemblée comme module avec le module de pièce
universelle.
2. Commutateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de fixation (3) est conçue avec une étoile à cliquet (3.1) rotative par
rapport à une came à cliquet (3.2) concentrique par rapport à l'arbre rotatif (1.1)
du commutateur rotatif et pouvant être rapportée en particulier au sens d'un entraînement
rotatif.
3. Commutateur selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un commutateur rotatif (1.1-1.3) logé de manière rotative
dans le corps de base (2) et une pièce de fixation (3) emboîtable, en particulier
axialement, avec une came à cliquet fixe (3.2) et une étoile à cliquet (3.1) individuelle
correspondante, pouvant être rapportée au sens d'un entraînement rotatif sur l'arbre
rotatif (1.1.) du commutateur rotatif en fonction de la variante de commutateur, en
particulier en ce qui concerne sa dimension de cliquet.
4. Commutateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec des générations de contact électroniques spécifiques
correspondant aux positions angulaires individuelles (BA1-BA6) de la pièce de commande
(1), en particulier sous forme de modèles de signaux d'un contacteur (1.2 :1.3) réglable
simultanément par la pièce de commande (1).
5. Commutateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un disque de contact de codage universel (4) concentrique
par rapport à l'arbre rotatif (1.1) du commutateur rotatif, en ce que le disque de contact de codage universel (4) présente des bandes de contact (a-e)
concentriques les unes par rapport aux autres et en ce que les bandes de contact (a-e) peuvent être prélevées par un contacteur (1.2 ;1.3) contactant
leur surface de frottement par contact au sens de constellations de générations d'impulsions
correspondant aux différents réglages respectifs du commutateur.
6. Commutateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec différentes positions de codage correspondant à des
surfaces de frottement par contact réparties de manière non linéaire sur la périphérie
du disque de contact de codage universel (4) et avec des positions du curseur réparties
de manière linéaire sur la circonférence du disque de contact de codage universel
(4), correspondant respectivement aux positions du commutateur d'une variante de commutateur.
7. Commutateur selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un disque de contact de codage universel (4) fixe et
un contacteur pouvant être entraîné avec l'arbre rotatif (1.1) du commutateur rotatif,
en particulier emboîtable axialement indirectement ou directement sur l'arbre rotatif
(1.1.) sous forme d'un curseur à pont de contact (1.3).
8. Commutateur selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le disque de contact de codage universel (4) est conçu comme partie intégrante d'une
carte à circuits imprimés (5), en particulier d'un circuit électronique d'un microcontrôleur
assurant le traitement ultérieur des télégrammes de signaux codés respectivement en
sortie du disque de contact de codage universel (4).
9. Commutateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur est monté comme commutateur de modes d'opération dans une commande
de four.
10. Commutateur selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un autre disque de contact (7), en particulier un disque
de contact de générateur d'impulsions, pour un régulateur de température sériel comme
partie intégrante de la carte à circuits imprimés (5) et avec un autre commutateur
rotatif (6.1-6.3) affecté au disque de contact du générateur d'impulsions.
11. Procédé d'assemblage de commutateurs selon l'une des revendications précédentes avec
différentes variantes de commutateur en ce qui concerne le nombre et la répartition
des modes d'opération à régler par la plage de réglage de le commutateur, caractérisé en ce que pour les différentes variantes de commutateur, seule la pièce de fixation conçue
de manière spécifique correspondante est choisie et en ce qu'il est assemblé comme module avec le module de pièce universel.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le commutateur est conçu avec un disque de contact de codage universel (4) et que
le disque de contact de codage universel (4) est fixé respectivement à une extrémité
du commutateur derrière une platine frontale et la pièce de fixation (3) étant elle
fixée à l'autre extrémité du commutateur