[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abluftreinigung gemäß den im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der WO 93/23657 ist eine derartige Vorrichtung bekannt, welche mit Diesel-Motoren
zum Einsatz gelangt, um Rußpartikel zu filtern und insbesondere in gasförmiges Kohlendioxid
umzuwandeln. Diese Vorrichtung gelangt vor allem in Kraftfahrzeugen zum Einsatz und
wird nach vorgegebener Kilometerleistung oder bei Feststellung einer sich im Laufe
der Zeit ergbenden Unwirksamkeit insgesamt entsorgt und durch eine neue Vorrichtung
ersetzt. Die Vorrichtung enthält in einem Gehäuse eine Anzahl von axial im Abstand
angeordnete Patronen mit einem perforierten Innenmantel und einem gasdurchlässig ausgebildeten
Außenmantel mit aktivem Material, wobei ein Ersatz des aktiven Materials oder ein
Austausch von Teilkomponenten der Vorrichtung nicht ohne weiteres möglich ist. Die
einzelnen Patronen sind im Bereich der Gasaustrittsseite mittels Bolzen verschraubt,
doch ist im Bereich der Gaseintrittsseite eine Platte mit den offenen Enden der einzelnen
Rohre verschweißt. Eine Wiederaufbereitung der Vorrichtung oder die Wiederverwendung
von einzelnen Komponenten derselben ist nicht ohne weiteres möglich.
[0003] Ferner werden Abluftreinigungsanlagen häufig als thermische Abluftreinigungseinheiten
je nach Schadgas in der Abluft bei hohen Temperaturen betrieben. Die Schadgase fallen
in schwankenden Konzentrationen und oft nicht bei den Temperaturen an, bei denen sie
in einer Flamme oder mittels eines Katalysators verbrannt werden können. Sie müssen
deshalb mit viel Brennstoff verbrannt oder aufgeheizt werden, wobei die Wärme oft
nicht genutzt werden kann oder zum Zeitpunkt der Verbrennung entweder nicht oder in
geringerem Maße benötigt wird. Häufig sind auch teure Installationen zur Speicherung
bzw. Wärmenutzung notwendig oder gar vom Gesetz vorgeschrieben. Zudem ist der Ort
des Schadstoffanfalls teilweise weit von der Verbrennungsanlage entfernt, so daß lange
und teure Kanäle verlegt werden müssen.
[0004] Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine
Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche eine Abluftreinigung und
damit eine Schadstoffbeseitigung bei möglichst tiefen Temperaturen ermöglicht und
die bei langlebiger, robuster Konstruktion ein einfaches Recyclingkonzept erlaubt
sowie universell verwendbar ist.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0006] Spezielle und weiterbildende Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich der Vorteil eines großen, vorgegebenen
und definierten Gasweges über den gesamten Anströmbereich der Patronen. Insbesondere
können gasförmige und dampfförmige Abluftströme bei schwankenden und schwachen Beladungen
und bei tiefen Temperaturen gereinigt werden, wobei die Vorrichtungen räumlich und
örtlich getrennt sein können. Die Patronen sind zu wenigstens einem ausbaubaren Einsatz
oder zu ausbaubaren Modulen mit jeweils einzeln lösbar befestigten Patronen zusammgengefaßt.
Ferner sind im Bereich der Patronen offenen Patronenhalters Dichtmittel zur Abdichtung
des Patroneninnenraumes bezüglich des außerhalb der jeweiligen Patrone vorhandenen
Raumes vorgesehen.
[0008] Die Patronen mit den Trägern für Katalyse, Adsorption und Umsetzung von organischen
Stäuben und Aerosolen in Gas können in jeweils örtlich und räumlich getrennten Gehäusen
bzw. Einheiten angeordnet sein, wobei die Adsorbereinheit sogar mobil sein kann. Der
Außenmantel kann aus aktivem Material aufgebaut oder mit diesem beschichtet sein.
[0009] Während des Betriebs der erfindungsgemäßen Vorrichtung, nachfolgend Abluftreinigungsanlage
genannt, können sich auf dem aktiven Material der Patronen in sehr gereingem Maße
unbrennbare Ablagerungen absetzen. Auch können gewisse Stoffe das aktive Material
vergiften oder verstopfen. Sind die Eigenschaften des aktiven Materials in Folge dieser
unbrennbaren Ablagerungen oder durch Vergiftung nicht mehr ausreichend, wird der betreffende
Einsatz bzw. das betreffende Modul ausgebaut, eine oder mehrere Patronen entfernt
und das aktive Material gereinigt oder erneuert. Auch bei einer Erneuerung des aktiven
Materials kann der Innenmantel von Patronen, auch Lochrohr genannt, mehrmals verwendet
werden. Damit können wertvolle Ressourcen gespart und die Wirtschaftlichkeit erhöht
werden.
[0010] Die Patronen sind stromab geschlossen und stromauf offen. Sie sind auf der Gaseintrittseite
mit einem im Bereich der Patronen offenen Patronenhalter, auf der Gasaustrittseite
mit einem im Bereich zwischen den Patronen offenen Patronenhalter verschraubt. Besondere
Beachtung ist der Abdichtung zu schenken, es dürfen keine kriechenden Gasströme am
Filtermedium vorbei entstehen, vielmehr muss der gesamte Abgasstrom durch das Filtermedium
geleitet sein.
[0011] Durch die Verschraubung der Einzelteile entstehen solide Katalysatoreinsätze oder
Katalysatormodule, welche in sich stabil sind. Die Abdichtung kann durch ein bevorzugt
mehrteiliges Klemmstück erfolgen, welches innenseitig benachbart des stromab liegenden
Patronenhalters angeordnet ist und über eine Dichtung auf den steifen Innenmantel
der Patronen einwirkt.
[0012] Die Halte- und Stützteile der Katalysatoranlage bestehen bevorzugt aus einem hochlegierten
Stahl. Dadurch kann eine Verzunderung der Metallteile weitgehend verhindert und eine
sehr hohe Lebensdauer erreicht werden. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ausbildung
des Innenmantels von Patronen geschenkt. Die Porosität wird in der Regel durch Ausbildung
von Rund- und/oder Langlöchern in einem Blechmantel erreicht. Eine zylindrische Oberfläche
mit der notwendigen mechanischen Festigkeit kann aber auch mit einem Draht- oder Bändergitter
erreicht werden.
[0013] Der formfeste Innenmantel hat den Aussenmantel der Patronen mit dem aktiven Material
abzustützen. Bevorzugt besteht der Aussenmantel aus einem wärmebeständigen, anorganischen
Fasermaterial aus Hochtemperaturfilamenten oder -garnen mit hohem Adsorptionsvermögen,
wobei die Garne in an sich bekannter Weise als Multifilamentgarn oder Faserngarn,
gedreht oder ungedreht, ausgebildet sein können. Die summarisch als Fasern bezeichneten
Filamente oder Garne sind vorzugsweise als wenigstens einlagige strukturierte Form
aufgetragen. Der Aussenmantel kann jedoch auch als ein- oder mehrlagiges Gestricke,
Gewirke, Flies, Geflecht oder dgl. aufgetragen sein.
[0014] Das grosse Adsorptionsvermögen der Hochtemperaturfasern, physikalisch ausgedrückt
durch die hohen van der Waals-Kräfte, wird durch die Ausbildung einer hohen spezifischen
Oberfläche gewährleistet. Die eingesetzten Hochtemperaturfasern bestehen vorzugsweise
aus Glas oder Keramik.
[0015] Für einen sehr guten Wirkungsgrad der Abluftreinigungsanlage ist weiter von Bedeutung,
dass keine Lecks zwischen den einzelnen Einsätzen oder Modulen entstehen können, was
ungereinigte Kriechgasströme zur Folge hätte. Insbesondere Module werden vorzugsweise
mit einer elastischen Glasgewebeabdichtung gegeneinander abgedichtet.
[0016] Eine erfindungsgemässe Abluftreinigungsanlage ist dank der auswechselbaren Einsätze
oder Module mit einzeln ersetzbaren Patronen von einfachem Grundkonzept, flexibel
im Einsatz und wirtschaftlich in Herstellung und Betrieb. Mit einer kleinen Anzahl
von Elementen können die vielfaltigsten Abluftreinigungsanlagen gebaut werden. Zu
den kostengünstigen Grosserien kommt eine niedrige Lagerhaltung, was die Wirtschaftlichkeit
weiter verbessert.
[0017] Die mit der erfindungsgemässen Vorrichtung durchgeführte katalytische Nachverbrennung
von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen in einem Abluftstrom verläuft flammenlos
bei wesentlich tieferen Temperaturen als beispielsweise bei einer thermischen Nachverbrennung.
Hierdurch wird wesentlich weniger Energie verbraucht und auch eine verhältnismässig
kleine Baugrösse erreicht.
[0018] Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe im Abluftstrom können vor oder gleichzeitig
mit der katalytischen Nachverbrennung durch Adsorption aufkonzentriert werden. Hierzu
wird der Katalysatoranlage im Abluftstrom ein Adsorptionsspeicher vorgeschaltet. Dieser
kann aus Fasern, insbesondere aus verstrickten, verwebten oder geflochtenen Fasern
aus Aktivkohle, Keramik oder Glas bestehen. Hierbei können die Fasern mit dem katalytisch
aktiven Material beschichtet sein, d.h. der Adsorptionsspeicher kann gleichzeitig
als Katalysator dienen.
[0019] Als katalytisch aktives Material wird bevorzugt eine Einstoffbeschichtung oder ein
Gemisch aus Edelmetallen oder aus Edelmetalloxiden, insbesondere aus Platin, Rhodium,
Palladium, Vanadium, Kobalt oder deren Oxiden mit anderen Metallen bzw. deren Oxiden
eingesetzt.
[0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform, insbesondere wenn der Adsorptionsspeicher
gleichzeitig als Katalysator eingesetzt wird, besteht der Katalysatorträger aus Fasern,
insbesondere aus verstrickten, verwebten oder geflochtenen Fasern aus Aktivkohle,
Keramik oder Glas. Durch die Verwendung einer beschichteten Adsorptionsfaser kann
die Baugrösse beträchtlich vermindert werden. Durch den Einsatz eines Katalysatorträgers
aus Fasern sind Raumgeschwindigkeiten bis zu 300'000 h
-1 zulässig, im Vergleich zu 35'000 h
-1 bei einem Keramikwabenkörper.
[0021] Organische Stäube und Aerosole können ebenfalls in beheizbaren Patronen mit aktivem
Material in strukturierter Form zersetzt und in die Gasphase gebracht werden, was
deren Behandlung in der Abluftreinigungsanlage erlaubt.
[0022] Für den Fall, dass der Abluftstrom eine für die katalytische Nachverbrennung zu geringe
Temperatur aufweist, kann dieser vor dem Eintritt in den Katalysator aufgeheizt werden.
Eine andere Möglichkeit wird darin gesehen, dass der Katalysator und/oder die Patronen
selbst beheizt werden.
[0023] Die Ionisation bzw. Anregung kann auch durch elektrische Felder oder chemische Zusätze
wie Gase erfolgen. Damit fällt der Zwang zur Aufheizung weg und die benötigte Energie
ist um ein vielfaches geringer als bei einer thermischen Aufheizung.
[0024] Das erfindungsgemässe System springt bei sehr tiefen Temperaturen im Bereich zwischen
einer Raumtemperatur von etwa 15°C bis 450°C an und verbraucht nur etwa 20% der Energie,
die eine thermische Nachverbrennung benötigt.
[0025] Bei einer verhältnismässig hohen Beladung eines Abluftstromes mit Kohlenmonoxid oder
Kohlenwasserstoffen wird dieser direkt über die Katalysatoreinheiten geführt. Für
den Ausgleich von Beladungsspitzen kann ein vorgelagerter Adsorptionsspeicher vorgesehen
sein.
[0026] Bei einer geringen Belastung des Abluftstromes wird dem Katalysator ein Adsorber
als Speicher vorgeschaltet. Dieser Adsorptionsspeicher adsorbiert auch geringste Schadstoffkonzentrationen.
In einem zweiten Arbeitsgang wird sodann über einen wesentlich kleineren Querschnitt
desorbiert und der Desorptionsstrom im Katalysator nachverbrannt. Dieser Vorgang kann
unabhängig von schwankenden Schadstoffkonzentrationen und in unterschiedlichen Intervallen
erfolgen. Das System benötigt ca. 5% der Energie einer thermischen Nachverbrennung
und kann in unmittelbarer Nähe der Schadgasquelle installiert werden, was die Installationskosten
erheblich mindert. Eine Wärmenutzung ist nicht erforderlich. Das Teilstromkatalyse-System
hat dabei den Vorteil, dass es schon bei geringer Schadstoffkonzentration im Bereich
von wenigen ppm bis 1000 ppm und mehr wirkt. Die Schadstoffe werden im Adsorptionsspeicher
angelagert und anschliessend wie bei der Vollstromkatalyse im Katalysator umgewandelt.
[0027] Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann bei allen Kohlenwasserstoffen sowie Kohlenmonoxid
und gegebenenfalls weiteren gasförmigen Verbindungen angewendet werden, insbesondere
für die flammenlose Lösungsmittelverbrennung, die katalytische Rückstandsverbrennung
und die Geruchsbeseitigung.
[0028] Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, dass das System bei sehr tiefen
Temperaturen anspringt und vor allem in Modulen aufgebaut werden kann, die räumlich
getrennt sein können. Es ist sogar möglich, dass z.B. die Adsorption nicht im gleichen
Gasstrom erfolgt wie die Reinigung. Dadurch können günstige Adsorbermodule hergestellt
werden, die bei Emittenten installiert werden und bei einer Servicestelle abgereinigt
werden.
[0029] Einsatzgebiete sind z.B. Produktionsprozesse in Chemie, Pharmazie und Lebensmittelindustrie,
Röstereien, Räuchereien, Farbherstellung und Farbverarbeitung, Spritzereien, Lackierereien,
Textilverarbeitung und -veredelung, Keramikherstellung und -verarbeitung, Brennmaterialabluft,
Holzverarbeitung, Spanplattenabluft, Druckindustrie, Kunststoffindustrie usw.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
schematisch in
- Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Katalysatormoduls einer
stationären Katalysatoranlage;
- Fig. 2 eine Stirnansicht des Moduls von der Abluftaustrittsseite;
- Fig. 3 eine Stirnansicht des Moduls von der Ablufteintrittsseite;
- Fig. 4 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer Patrone;
- Fig. 5 eine teilweise detaillierte Ansicht des Innenmantels der Patrone;
- Fig. 6 eine Ansicht eines mehrteiligen Klemmstücks;
- Fig. 7 eine aufgeschnittene Ansicht einer mobilen Katalysatoranlage mit einem Katalysatoreinsatz;
- Fig. 8 einen Radialschnitt bei VIII - VIII in Fig. 7;
- Fig. 9 einen Katalysatoreinsatz für Fig. 7;
- Fig. 10 der stromab liegende Patronenhalter von Fig. 9;
- Fig. 11 der stromauf liegende Patronenhalter von Fig. 9;
- Fig. 12 ein Klemmstück des Katalysatoreinsatzes nach Fig. 9;
- Fig. 13 einen Axialschnitt durch eine Filterpatrone im Bereich der Eintrittsseite;
- Fig. 14 das Prinzip einer Vollstrom-Abluftreinigungsanlage;
- Fig. 15 das Prinzip einer Teilstrom-Abluftreinigungsanlage.
[0031] Ein Katalysatormodul 10 einer stationären Katalysatoranlage gemäss Fig.1 bis 3 ist
im wesentlichen quaderförmig ausgebildet, es hat einen Querschnitt von 150 x 150 mm
und eine Länge von 1000 mm. Ein Modul umfasst neun Patronen 12 mit einem formfesten
Innenmantel 14 eines Durchmessers von etwa 34 mm und einen Aussenmantel 16 aus einem
geflochtenen anorganischen Fasermaterial, welches strumpfförmig über den Innenmantel
14 gezogen ist.
[0032] Die Patronen 12 sind bezüglich eines Abluftstroms 18 stromab mit einer Verschlusskappe
20 versehen. Der Abgasstrom 18 tritt in den Innenraum 28 der stromauf offenen Patronen
12 ein und gelangt über den porösen Innenmantel 14 und den faserförmigen Aussenmantel
16 in den Innenraum 26 zwischen den Patronen 12. Die gereinigte Abluft 18 strömt durch
Oeffnungen im Patronenhalter 24 aus. Am Eintrittsende der stromauf offenen Patronen
12 ist über eine Klemmbride 34 eine koaxiale Flanschhülse 30 befestigt. Die Hülse
30 durchgreift entsprechend dimensionierte Öffnungen 36 im stromauf liegenden Filterpatronenhalter
38. Verschlusskappe 20 und Flanschhülse 30 sind durch Punktschweissen mit dem Innenmantel
verbunden, also nicht gasdicht. Die Abdichtung erfolgt durch je eine stirnseitige
Klemmbride 34, welche auf den Aussenmantel 16 aufgesetzt und im Bereich der Verschlusskappe
20 und der Flanschhülse 30 angezogen werden.
[0033] Innenseitig ist ein mehrteiliges Klemmstück 40, 42, welches in Fig. 6 im Detail dargestellt
ist, mit dem Patronenhalter 38 verschraubt, die Verschraubung ist mit 56 bezeichnet.
Dieses Klemmstück dient der eintrittsseitigen Abdichtung des Innenraums 26 um die
Patronen 12 und damit der Verhinderung von Leckströmen. Die Dichtungen sind mit 44,
46 bezeichnet.
[0034] Stromab ist die Verschlusskappe 20 der Patronen 12 über einen Gewindebolzen 48 und
eine entsprechende Schraubenmutter 50 am Patronenhalter 24 befestigt. Schliesslich
wird die Formstabilität des Katalysatormoduls 10 noch weiter verbessert, indem der
Patronenhalter 24 einen nach innen umgelegten Rand 52, der Patronenhalter 38 einen
umgelegten Rand 54 hat. Beim Stapeln von Modulen 10 bilden die umgelegten Ränder 52,
54 die Auflageflächen.
[0035] Auf der in Fig.2 dargestellten Ausströmseite des Katalysatormoduls 10 ist der schalenförmige
Patronenhalter 24 mit im wesentlichen quadratischen Aussparungen versehen. Die über
die Verschlusskappen 20 stirnseitig verschraubten Patronen lassen stromab einen Innenraum
26 frei, welcher dank den Öffnungen 22 problemlos von der gereinigten Abluft durchströmt
wird.
[0036] Im stromauf liegenden Patronenhalter 38 gemäss Fig. 3 sind neben den Öffnungen 36
für den Innenmantel der Patronen die Verschraubungen 56 für das Klemmstück 40, 42
sichtbar.
[0037] Der in Fig. 4 gekürzt dargestellte Innenmantel 14 einer Patrone 12 (Fig.1) umfasst
am stromabseitigen Ende die Verschlusskappe 20 mit einem Schweissbolzen 48, welcher
als Gewindestange ausgebildet ist. Am stromaufseitigen Ende des Innenmantels 14 ist
eine Flanschhülse 30, auch Kragen genannt, aufgezogen und mit dem Innenmantel punktverschweisst.
[0038] Fig. 5 zeigt den ausgebreiteten, ebenfalls verkürzt dargestellten Innenmantel 14
gemäss Fig. 4. Die Porosität besteht in regelmässig angeordneten Rundlöchern 58, welche
über den ganzen Innenmantel 14 verteilt sind. Die Rundlöcher 58 haben im vorliegenden
Fall einen Durchmesser von 5 mm und einen allseitigen Abstand d von 7 mm. So gewährleistet
die hexagonale Lochung eine hinreichende mechanische Stabilität zum Tragen des faserförmigen
Aussenmantels 16 (Fig.1).
[0039] Das mehrteilige Klemmstück, von welchem je ein End- und Mittelstück 40, 42 dargestellt
sind, weist gemäss Fig. 6 im wesentlichen halbkreisförmige Aussparungen 60 auf, welche
insgesamt der Anzahl von aufzunehmenden Patronen entsprechen. Die Aussparungen 60
haben einen etwa 1 mm grösseren Radius als die Flanschhülse 30. Weiter sind Schraubenlöcher
62 vorgesehen, welche der Befestigung am stromauf liegenden Patronenhalter 38 (Fig.
1,3) dienen.
[0040] Fig. 7,8 zeigen eine mobile Katalysatoranlage 66 mit einem in einem Katalysatorgehäuse
68 angeordneten entfernbaren Katalysatoreinsatz 70. Das Gehäuse ist in eine dieses
umgebende Isolationsschicht 76 eingebettet. Eine stationäre Katalysatoranlage im Sinne
von Fig. 7,8 kann anstelle eines Katalysatoreinsatzes 70 eine beliebige Anzahl von
Katalysatormodulen gemäss Fig. 1 enthalten.
[0041] Der zu reinigende Abluftstrom 18 fliesst über einen angeflanschten Gaszufuhrstutzen
90 in das Katalysatorgehäuse 68 in den Bereich des Katalysatoreinsatzes 70, welcher
in Fig. 9 im Detail gezeigt ist. Stromab ist ein Gasabfuhrstutzen 78 am Katalysatorgehäuse
68 angeflanscht.
[0042] Benachbart des Gasabfuhrstutzens 78 durchgreift ein Rohr 92 mit Kabelhülle die Isolationsschicht
76 und das Katalysatorgehäuse 68. Es dient der Einführung einer Messonde und ist bei
Nichtgebrauch verschlossen.
[0043] In Fig. 8 ist ein Radialschnitt VII-VII gemäss Fig. 7 dargestellt. Der Katalysatoreinsatz
70 umfasst neunzehn Patronen 12 mit Innenmantel 14 und Aussenmantel 16. Das Katalysatorgehäuse
68 mit der Isolationsschicht 76 ist von einem Spannring 94 umgeben, welcher mit einer
Verschraubung 96 feststellbar ist.
[0044] In Fig. 8 ist auch beispielhaft dargestellt, dass innerhalb des Innenmantels 14 stabförmige
Elektrodenelemente zur Anregung der Dämpfe und Gase mittels elektrischer Felder angeordnet
sein können.
[0045] Der in Fig. 9 dargestellte Katalysatoreinsatz 70 entspricht im wesentlichen einem
Katalysatormodul 10 gemäss Fig. 1. Bei sechseckiger Gestaltung der den Aussenumfang
bildenden Patronenhalter 24, 38 bzw. von deren umgelegten Rändern 52, 54 (Fig. 1)
wird der Katalysatoreinsatz 70 zum Katalysatormodul 10 mit neunzehn Patronen 12. Die
vorderste Patrone 12 der mittleren Ebene ist in voller Grösse sichtbar, die übrigen
sind teilweise verdeckt.
[0046] Bei einem grösseren Abluftvolumenstrom kann der Katalysatoreinsatz 70 durch Anlegen
weiterer Kränze von Patronen vergrössert werden. Aus mechanischen und statischen Gründen
muss für einen Katalysatoreinsatz eine Grenze für die Anzahl von Patronen festgelegt
werden, der Katalysatoreinsatz wird durch mehrere Katalysatormodule ersetzt.
[0047] Der Patronenhalter 24 gemäss Fig. 10 auf der Austrittsseite entspricht im wesentlichen
Fig. 2. Wegen der hexagonalen Struktur des Katalysatoreinsatzes 70 sind die Öffnungen
22 jedoch dreieckförmig ausgebildet. Die neunzehn Löcher 98 dienen der Aufnahme von
Gewindebolzen 48 (Fig. 4) zur Befestigung der nicht dargestellten Patronen. Analog
entspricht der Patronenhalter 38 gemäss Fig. 11 der vorstehenden Fig. 3. Die zahlreichen
Löcher 100 dienen der Befestigung eines mehrteiligen Klemmstücks.
[0048] Ein dem Patronenhalter 38 auf der Eintrittsseite zugeordnetes Klemmstück gemäss Fig.
12 ist fünfteilig ausgebildet. Die beiden endständigen Klemmstücke 40 haben auf ihrer
geraden Längsseite drei im wesentlichen halbkreisförmige Aussparungen 60, welche einen
etwa 1 mm grösseren Radius als die Flanschhülsen 30 (Fig. 4) haben. Die vier mittleren
Klemmstücke 41 haben auf ihren Längsseiten drei bis fünf entsprechende halbkreisförmige
Aussparungen 60. Zwischen den Klemmstücken 40, 41 ist jeweils ein etwa 1 mm breiter
Schlitz 104 ausgespart. Die Anordnung der Löcher 100 für die Verschraubungen 56 (Fig.
1,9) entspricht exakt derjenigen des stromauf angeordneten Patronenhalters 38.
[0049] Fig. 13 zeigt eine Variante der Abdichtung des Innenraums 26 (Fig. 1,2) ausserhalb
der Patronen in einem Katalysatormodul oder Katalysatoreinsatz. Benachbart der Stirnseite
weist der Innenmantel 14 eine punktgeschweisste Flanschhülse 30 auf. Ein an dieser
Flanschhülse stirnseitig anliegendes Klemmstück 40, 42 drückt beim Anziehen der Schrauben
56 ( Fig. 1,9) die Flanschhülse 30 gegen die Dichtung 44 und den Patronenhalter 38.
Die Patronen 12 müssen also nicht mit einer Dichtung im Patronenhalter 38 gehaltert
sein.
[0050] Bei einer Vollstrom-Abluftreinigungsanlage 110 tritt gemäss Fig. 14 die mit Kohlenwasserstoffen
beladene Abluft über eine Ablufteinlassöffnung 112 und einen Vetilator 114 in einen
Behandlungsraum 116 ein. In diesem Behandlungsraum 116 ist ein Katalysator 118 angeordnet,
welcher als die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgebildet ist. Vor dem Eintritt in
den Katalysator 118 kann die Abluft über ein an den Behandlungsraum 16 angeschlossenes
Heissluftgebläse 120 vorgewärmt werden. Nach dem Austritt aus dem Katalysator 118
verlässt die gereinigte Abluft den Behandlungsraum 116 über eine Reinluftauslassöffnung
122.
[0051] Eine in Fig. 15 dargestellte Teilstrom-Abluftreinigungsanlage 130 weist eine Ablufteinlassöffnung
132 sowie einen daran anschliessenden Ventilator 134 auf. In eine Behandlungsraum
136 ist ein Katalysator 138 angeordnet, welcher als die erfindungsgemäße Vorrichtung
ausgebildet ist. An den Behandlungsraum 136 ist zur Abluftvorwärmung ein Heissluftgebläse
140 dem Katalysator 138 vorgeschaltet. Die Abluft mündet hier zunächst in einen Adsorptionsspeicher
144, in welchem Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe adsorbiert werden. Die derart
gereinigte Abluft verlässt den Adsorptionsspeicher 144 über die Reinluftauslassöffnung
142. Bei genügender Beladung des Adsorptionsspeichers 144 werden die Kohlenwasserstoffe
durch Einleitung eines Desorptionsgases über eine Desorptionsleitung 146 mittels eines
Kompressors 148 desorbiert, über das Heissluftgebläse 140 ggf. erwärmt und anschliessend
dem Katalysator 138 zugeführt. Nach dem Durchtritt durch den Katalysator 138 wird
die gereinigte Abluft über eine Verbindungsleitung 150 zur Reinluftauslassöffnung
142 geführt.
[0052] Die erfindungsgemässe Vorrichtung wirkt selektiv besonders gut für CO ab ca. 150°C
und je nach Temperaturbereich und aktiven Material der Patronen gut für C
mH
n.
1. Vorrichtung zur Abluftreinigung gas- und dampfförmiger Stoffe, enthaltend ein von
einem Abluftstrom (18) durchströmbares Gehäuse (68) mit mehreren axial in Abstand
verlaufenden, einseitig verschlossenen Patronen (12), welche einen formfesten, perforierten
Innenmantel (14) und einen mit geringem Widerstand gasdurchlässig ausgebildeten Außenmantel
(16) als Träger mit aktivem Material für Katalyse, Adsorption oder Umsetzung von Schadstoffen
in Gas aufweisen, wobei die Patronen (12) auf der Gaseintrittsseite mit einem ersten,
im Bereich der Patronen (12) offenen Patronenhalter (38) verbunden sind und ferner
auf der Gasaustrittsseite mit einem zweiten, im Bereich zwischen den Patronen (12)
offenen Patronenhalter (24) lösbar verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Patronen (12) zu wenigstens einem aus dem Gehäuse
(68) ausbaubaren Einsatz (70) oder ausbaubaren Modulen (10) zusammengefaßt sind,
daß die Patronen (12) in dem Einsatz (70) oder Module (10) jeweils einzeln lösbar
befestigt sind und
daß im Bereich des ersten Patronenhalters (38) Dichtmittel (40, 42, 44) zur Abdichtung
des Patroneninnenraumes (28) bezüglich des außerhalb der jeweiligen Patrone (12) vorhandenen
Raumes (26) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronen (12) mit den
Trägern für Katalyse, Adsorption und Umsetzung von organischen Stäuben und Aerosolen
im Gas in jeweils getrennten Gehäusen (68) bzw. Einheiten angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (16)
aus aktivem Material aufgebaut oder mit diesem beschichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronen
(12) stromauf mit Spiel von einem vorzugsweise mehrteiligen Klemmstück (40, 42) umfaßt
sind, welches auf eine zwischen dem Klemmstück (40, 42) und dem Patronenhalter (38)
eingelegte Dichtung (44) einwirkt und den Innenraum (26) außerhalb der Patronen (12)
abdichtet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (40, 42) im
wesentlichen streifenförmig, mit im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildeten Aussparungen
(60) für die Patronen (12), ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine stromab
über dem Innenmantel (14) der Patronen (12) gestülpte Verschlußkappe (20), stromauf
eine Flanschhülse (30) der Befestigung der Patronen (12) dient, wobei Verschlußkappe
(20) und Flanschhülse (30) vorzugsweise durch Punktschweißen mit dem Innenmantel (14)
verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (16) mit
Klemmbriden (34) gasdicht auf der Verschlußkappe (20) und der Flanschhülse (30) befestigt
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte-
und Stützteile, insbesondere der Innenmantel (14) der Patronen (12) und die Patronenhalter
(24, 28) aus hochlegiertem Stahl bestehen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenmantel
(14) der Patronen (12) Rund- (58) und/oder Langlöcher aufweist oder als Draht- bzw.
Bändergitter ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das aktive
Material aus einer Einstoffbeschichtung oder einem Gemisch aus Edelmetallen oder aus
Edelmetalloxiden, insbesondere aus Platin, Rhodium, Palladium, Vanadium, Kobalt oder
deren Oxiden mit anderen Metallen bzw. deren Oxiden besteht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
bzw. der Außenmantel (16) der Patronen (12) aus Fasern, insbesondere aus verstrickten,
verwebten oder geflochtenen Fasern aus Aktivkohle, Keramik oder Glas besteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Module
(10) mit einer elastischen Glasgewebeabdichtung gegeneinander abgedichtet sind.
1. A device for exhaust air purification of gaseous and vaporous substances, having a
housing (68) through which an exhaust air stream (18) flows, with several cartridges
(12) which are closed at one end running axially at a distance and have a dimensionally
stable, perforated inner jacket (14) and an outer jacket (16) designed to be gas-permeable
with a low resistance as a carrier with an active material for catalysis, adsorption
or conversion of pollutants in gas, where the cartridges (12) are connected at the
gas inlet side to a first cartridge holder (38) which is open in the area of the cartridges
(12), and they are also detachably connected at the gas outlet side to a second cartridge
holder (24) which is open in the area between the cartridges (12),
characterized in that the cartridges (12) are combined into at least one insert (70)
or modules (10) that can be removed from the housing (68),
the cartridges (12) are detachably attached individually in the insert (70) or module
(10), and
sealing means (40, 42, 44) are provided for sealing the interior space (28) of the
cartridge in the area of the first cartridge holder (38) with respect to the space
(26) outside the respective cartridge (12).
2. A device according to Claim 1, characterized in that the cartridges (12) with the
carriers for catalysis, adsorption and conversion of organic dusts and aerosols in
the gas are arranged in separate housings (68) or units.
3. A device according to Claim 1 or 2, characterized in that the outer jacket (16) is
made of or coated with an active material.
4. A device according to one of Claims 1 through 3, characterized in that the cartridges
(12) are encompassed upstream by a preferably multipart clamping piece (40, 42) with
a tolerance, said clamping piece acting on a gasket (44) placed between the clamping
piece (40, 42) and the cartridge holder (38) and sealing the interior space (26) outside
the cartridges (12).
5. A device according to Claim 4, characterized in that the clamping piece (40, 42) is
designed essentially in a strip, with essentially semicircular recesses (60) for the
cartridges (12).
6. A device according to one of Claims 1 through 5, characterized in that a sealing cap
(20) inverted over the inner jacket (14) of the cartridges (12) serves to fasten the
cartridges (12) downstream, and upstream a flange sleeve (30) serves to fasten the
cartridges, with the sealing cap (20) and the flange sleeve (30) preferably being
attached to the inner jacket (14) by spot welding.
7. A device according to Claim 6, characterized in that the outer jacket (16) is attached
with an airtight seal to the sealing cap (20) and the flange sleeve (30) with strap
clamps (34).
8. A device according to one of Claims 1 through 7, characterized in that the holding
and supporting parts, in particular the inner jacket (14) of the cartridges (12) and
the cartridge holders (24, 28) are made of a high-alloy steel.
9. A device according to one of Claims 1 through 8, characterized in that the inner jacket
(14) of the cartridges (12) has round holes (58) and/or elongated holes or is designed
as a wire mesh or a band grid.
10. A device according to one of Claims 1 through 9, characterized in that the active
material consists of a single-substance coating or a mixture of noble metals or noble
metal oxides, in particular platinum, rhodium, palladium, vanadium, cobalt or the
oxides thereof with other metals or the oxides thereof.
11. A device according to one of Claims 1 through 10, characterized in that the carrier
or the outer jacket (16) of the cartridges (12) consists of fibers, in particular
knit, woven or braided fibers of activated carbon, ceramic or glass.
12. A device according to one of Claims 1 through 11, characterized in that the modules
(10) are sealed with respect to one another by an elastic glass cloth seal.
1. Dispositif pour l'épuration de matières gazeuses et vaporeuses, comprenant un boîtier
(68) pouvant être traversé par un flux d'air à évacuer et comportant plusieurs cartouches
(12) disposées axialement à distance les unes des autres et fermées d'un côté, lesquelles
présentent une enveloppe interne indéformable perforée (14) et une enveloppe externe
(16) perméable par les gaz avec peu de résistance, comme support contenant un matériau
actif de catalyse, adsorption ou conversion de substances nocives présentes dans le
gaz, les cartouches (12) étant raccordées, du côté d'entrée des gaz, à un premier
support de cartouches (38) ouvert dans la zone des cartouches (12), et raccordées
avec une possibilité de démontage, du côté de la sortie des gaz, à un second support
de cartouches (24) ouvert dans la zone comprise entre les cartouches (12),
caractérisé en ce que les cartouches (12) sont assemblées en au moins une pièce d'insertion
(70) ou en modules (10) pouvant être désencastré(s) du boîtier (68),
en ce que les cartouches (12) sont fixées dans la pièce d'insertion (70) ou dans les
modules (10) en pouvant être détachées individuellement, et
en ce qu'on a prévu, dans la zone du premier support de cartouches (38), des moyens
d'étanchéification (40, 42, 44) assurant l'étanchéification de l'espace intérieur
(28) des cartouches par rapport à l'espace (26) situé à l'extérieur des cartouches
(12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cartouches (12) sont
placées avec les supports de catalyse, adsorption et conversion de poussières et aérosols
organiques présents dans le gaz, dans des boîtiers (68) ou unités séparés.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'enveloppe externe
(16) est constituée ou revêtue de matériau actif.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les cartouches
(12) sont entourées en amont avec jeu, par une pièces de serrage (40, 42) de préférence
en plusieurs éléments, laquelle agit sur un joint (44) interposé entre la pièce de
serrage (40, 42) et le support de cartouches (38) et qui étanchéifie l'espace interne
(26) situé à l'extérieur des cartouches (12).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pièce de serrage (40,
42) est conçue substantiellement en forme de bande, avec des découpures (60) substantiellement
en forme de demi-cercles, pour les cartouches (12).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un cache d'obturation
(20) emmanché en aval par dessus l'enveloppe interne (14) des cartouches (12) et,
en amont, une douille à collerette (30) assurent la fixation des cartouches (12),
le cache d'obturation (20) et la douille à collerette (30) étant raccordés à l'enveloppe
interne (14) par soudage point par point, de préférence.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'enveloppe externe (16)
est fixée par des brides de serrage (34), avec étanchéité aux gaz, sur le cache d'obturation
(20) et la douille à collerette (30).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments
de maintien et de soutien, en particulier l'enveloppe interne (14) des cartouches
(12) et les supports de cartouche (24, 28) sont fabriqués dans de l'acier fortement
allié.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'enveloppe
interne (14) des cartouches (12) présente des trous ronds (58) et/ou allongés ou prend
la forme de grillages de fils ou de rubans.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le matériau
actif est constitué d'un revêtement en une matière ou d'un mélange de métaux nobles
ou d'oxydes de métaux nobles, en particulier de platine, de rhodium, de palladium,
de vanadium, de cobalt ou de leurs oxydes avec d'autres métaux ou leurs oxydes.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le support
ou l'enveloppe externe (16) des cartouches (12) se compose de fibres, en particulier
de fibres tricotées, tissées ou entrelacées de charbon actif, de céramique ou de verre.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les modules
(10) sont étanchéifiés les uns par rapport aux autres par une garniture élastique
de toile de verre.