[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (CH-Patentschrift 642 316 A5 der Anmelderin)
ergibt sich grundsätzlich ein sehr sicherer Verschluß des Verpackungsbehälters. Es
wird ein Sicherungsring verwendet. Der bekannte Verpackungsbehälter ist jedoch noch
nicht zur Verwendung für den Gefahrgutbereich gemäß UN geeignet. Dies gilt insbesondere
für dünnflüssige Gefahrgüter.
[0003] Aus der DE 36 24 769 A1 ist es an sich bekannt, einen im Querschnitt im wesentlichen
rechteckigen, schalenförmigen Behälter mit einem sich nach außen erstreckenden Umfangsflansch
durch einen blattförmigen, ebenen Deckelzuschnitt aus einer Metallfolie zu verschließen.
Dies geschieht mit einem in mehrere bewegliche Sektionen unterteilten Bördelrahmen.
Mit den Sektionen wird der Rand des Deckelzuschnitts um den Umfangsflansch gebördelt.
Dabei liegt ein Werkzeugoberteil auf dem Deckelabschnitt auf. Jede Sektion ist mit
einem Gelenkviereck an einem stationären Halteteil angelenkt. Eine untere, hakenartige
Bördelkante jeder Sektion wird bei einer axialen Verschließbewegung des Werkzeugs
im Bogen von außen nach innen geführt und vollendet dabei die Randbördelung.
[0004] Aus der CH 391 570 A ist ein Verschließwerkzeug an sich bekannt, mit dem die oberen
Randbereiche einer Öffnung im Deckel einer Stahltrommel einerseits und eines Verschließorgans
andererseits ohne Verwendung eines Sicherungsrings dicht miteinander verbunden werden
sollen. Dazu verlaufen diese Randbereiche ineinandergehakt zunächst achsparallel (Fig.
4). Die Randbereiche werden sodann durch radial antreibbare Backensegmente oberhalb
und unterhalb einer axial mittleren, nicht zu expandierenden Ringzone unter einem
Winkel nach außen expandiert (Fig. 5). Wenn das Verschließorgan einmal geöffnet ist,
kann die Öffnung damit nicht wieder verschlossen werden.
[0005] Aus der US 4 820 100 A ist es an sich bekannt, einen kreiszylindrischen Rumpf durch
eine Verschließeinheit einer Verschließmaschine (Fig. 1) mit einem Boden über einen
Doppelfalz lose zu verschließen. Der Boden wird mit einer ersten Innenanrollung angeliefert
und in eine Formausnehmung eines glockenförmigen Formwerkzeugs eingebracht. Sodann
werden Formsegmente in der Formausnehmung radial nach außen bis in eine Betriebsendstellung
gegenüber der ersten Innenanrollung bewegt (Fig. 4). Danach wird der Rumpf axial über
den Boden gepreßt und durch das stationäre Formwerkzeug mit einer sich in die erste
Innenanrollung des Bodens lose einrollenden zweiten Innenanrollung versehen (Fig.
5). Schließlich werden die Formsegmente radial nach innen zurückbewegt, damit die
Dose aus der Maschine entnommen werden kann (Fig. 6). Der lose Doppelfalz wird erst
in einer der Maschine nachgeschalteten Station (Fig. 7) mit einem Rollenpaar dichtgepreßt.
[0006] Aus der GB-Patentschrift 357 558 ist es an sich bekannt, die Ränder einer Behälteröffnung
und eines in die Behälteröffnung eingesetzten, tassenförmigen Deckels durch gemeinsame
Expansion formschlüssig miteinander zu verbinden. Radial außerhalb der Ränder befindet
sich ein längsgeteilter, aus Sektoren zusammengesetzter Gegenhaltering mit radial
innen eingeformten Umfangsrillen. Radialinnerhalb der Ränder ist ein Gummiring angeordnet.
Der Gummiring sitzt auf einer Stange, die unterhalb des Gummirings einen Teller trägt.
Auf der Oberseite des Gummirings liegt ein Drückring, der mit einer oberen Buchse
auf der Stange geführt ist. Eine axiale Annäherung des Tellers und des Drückrings
hat zur Folge, daß der Gummiring radial nach außen expandiert und dabei die Ränder
in die Rillen des Gegenhalterings preßt. Wenn die Verbindung dicht werden soll, wird
zwischen die Ränder Wachs eingebracht.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verschlußsicherheit der Verpackungsbehälter
so zu erhöhen, daß diese auch die Baumusterprüfung mit UN-Zulassungskennzeichnung
bestehen.
[0008] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die erfindungsgemäße
Vergrößerung der wirksamen axialen Länge des Expandierwerkzeugs wird über eine entsprechend
große axiale Länge des ersten und zweiten Randbereichs eine besonders innige und großflächige
Anlage der Randbereiche aneinander erzielt. Dies führt sowohl in der Baumusterprüfung
als auch im Betrieb der gefüllten und verschlossenen Verpackungsbehälter zu erheblich
gesteigertem Formänderungswiderstand im Verschlußbereich und zu entsprechend hoher
Verschlußsicherheit.
[0009] Als besonders günstig hinsichtlich Sicherheit und Materialverbrauch haben sich die
Merkmale des Anspruchs 2 erwiesen.
[0010] Gemäß Anspruch 3 ist eine Auflagefläche für das Drückwerkzeug geschaffen, die die
optimale Formgestaltung des Verschlußbereichs während des Expandierens begünstigt.
[0011] Gemäß Anspruch 4 erhält man eine erhebliche zusätzliche Versteifung des Verschlußbereichs.
Außerdem kann sich der freie Rand des zweiten Randbereichs des Verschlußelements während
des Expandierens besonders zwängungsfrei ausformen.
[0012] Gemäß Anspruch 5 ergibt sich in der Außenanrollung ein erheblicher Stützeffekt mit
entsprechender Formstabilität unter Last.
[0013] Dieser Stützeffekt wird gemäß Anspruch 6 besonders dann erzielt, wenn Belastungen
vorzugsweise von der radial äußeren Seite zu erwarten sind.
[0014] Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Verschlußbereich eines Verpackungsbehälters in
noch nicht verschlossenem Zustand,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht in verschlossenem Zustand und
Fig. 3 einen Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt mit den zugehörigen Verschließwerkzeugen
und einer Abwandlung im Sicherungsring.
[0015] Fig. 1 zeigt einen Teil eines Verpackungsbehälters 1 mit einem Unterteil 2, dessen
obere Öffnung 3 durch ein Verschlußelement 4 dicht verschlossen werden soll. Das Unterteil
2 und das Verschlußelement 4 bestehen aus Weißblech von z.B. 0,31 mm Dicke.
[0016] Ein erster Randbereich 5 des Unterteils 2 soll mit einem zweiten Randbereich 6 des
Verschlußelements 4 dicht verbunden werden. Im Ausgangszustand besteht zwischen einer
ersten Wand 7 des ersten Randbereichs 5 und einer zweiten Wand 8 des zweiten Randbereichs
6 ein Winkel 9 von z.B. 3 bis 5°. Der Winkel 9 erleichtert einerseits das Einsetzen
des Verschlußelements 4 in die Öffnung 3, wie in Fig. 1 dargestellt, und ermöglicht
andererseits das Ineinanderstapeln der Verschlußelemente 4 während Lagerung und Transport.
[0017] Ein erster freier Endbereich 10 des ersten Randbereichs 5 ist als eine Außenanrollung
ausgebildet. Ein freies Ende 11 der Außenanrollung liegt einem radial äußeren Abschnitt
12 der Außenanrollung gegenüber.
[0018] An die zweite Wand 8 schließt sich oben ein zweiter freier Endbereich 13 des zweiten
Randbereichs 6 an. Der zweite freie Endbereich 13 endet in einer Anrollung 14 und
trägt eine Ringdichtung 15, die mit dem ersten freien Endbereich 10 abdichtend zusammenwirkt.
[0019] In dem in Fig. 1 dargestellten Ausgangszustand ragt ein radial äußeres Ende des zweiten
freien Endbereichs 13 in einen sich radial nach innen öffnenden Innenraum 16 eines
Sicherungsrings 17 hinein. Die in Fig. 1 erkennbare Einheit aus Verschlußelement 4
und Sicherungsring 17 wird vormontiert und entweder von Hand oder automatisch so in
der Öffnung 3 plaziert, wie dies Fig. 1 zeigt. Sodann wird mit einem ringförmigen
Drückwerkzeug 18 (Fig. 3) eine axiale Druckkraft 19 bis zur ausreichenden Dichtkompression
der Ringdichtung 15 auf einen oberen Rand 20 des Sicherungsrings 17 ausgeübt. Dies
hat zur Folge, daß die zweite Wand 8 noch etwas tiefer in die Öffnung 3 hineingedrückt
wird, als dies in Fig. 1 zu sehen ist. Dabei drückt sich der erste freie Endbereich
10 entsprechend tiefer in die Ringdichtung 15 ein.
[0020] Sodann wird mit einer radial inneren Seite 21 des zweiten Randbereichs 6 ein Expandierwerkzeug
22 (Fig. 3) in Berührung gebracht. Dies geschieht dadurch, daß über den Umfang verteilte,
im einzelnen nicht gezeichnete Segmente des Expandierwerkzeugs 22 radial nach außen
bewegt werden. Dadurch werden der erste und der zweite Randbereich gemeinsam expandiert,
bis eine formschlüssige Verriegelung erreicht ist. Während dieses Expandierens wird
die axiale Druckkraft 19 aufrechterhalten, so daß sich der zweite freie Endbereich
13 in der in Fig. 2 ersichtlichen Weise zunehmend um den ersten freien Endbereich
10 herumlegt und damit die Abdichtung vervollständigt. In dem Endzustand gemäß Fig.
2 hat sich eine radial äußere Seite 23 der ersten Wand 7 gegen einen als Anschlag
wirkenden, radial inneren Rand 24 eines Untergurts 25 des Sicherungsrings 17 gelegt.
[0021] Die formschlüssige Verriegelung ist gemäß Fig. 2 dadurch zustande gekommen, daß sich
während der Expansion der erste freie Endbereich 10 in vollem Umfang über den Untergurt
25 bewegt hat.
[0022] Der Sicherungsring 17 kann in jeder beliebigen, an sich bekannten Weise ausgebildet
sein. Es kann sich dabei z.B. um einen Spannring handeln, der sich leicht öffnen und
auch wieder verschließen läßt.
[0023] Während der Expansion ist gemäß Fig. 2 an ein axial äußeres Ende 26 der zweiten Wand
8 eine sich über das äußere Ende 26 hinaus radial nach innen erstreckende Sicke 27
angeformt worden. die Sicke 27 versteift den zweiten Randbereich 6 und gestattet dem
zweiten freien Endbereich 13 eine optimale Formgestaltung innerhalb des Innenraums
16.
[0024] Fig. 3 verdeutlicht, wie die einzelnen Segmente des Expandierwerkzeugs 22 mit einer
radialen Nut 28 auf einem radialen Führungsring 29 des Drückwerkzeugs 18 geführt sind.
So können sich die Segmente des Expandierwerkzeugs 22 in den Richtungen eines Doppelpfeils
30 in radialer Richtung zum Expandieren und wieder zurück in ihre Ruhestellung bewegen.
Diese Bewegung erfolgt durch einen mittigen Konus 31, dessen Außenfläche mit einer
komplementären Schrägfläche 32 jedes Segments des Expandierwerkzeugs 22 zusammenwirkt.
Der Konus 31 wird parallel zur Längsachse 33 (Fig. 15) des Verackungsbehälters 1 in
den Richtungen eines Doppelpfeils 34 in im einzelnen nicht dargestellter Weise angetrieben.
Die Werkzeuge 18 und 22 sowie der Konus 31 können parallel zur Längsachse 33 in den
Richtungen eines Doppelpfeils 35 als Einheit bewegt werden.
[0025] Gemäß Fig. 3 ist der Sicherungsring 17 gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1
und 2 insofern abgeändert, als ein Obergurt 36 des Sicherungsrings 17 einen radial
inneren Endabschnitt 37 aufweist, der rechtwinklig zu der Längsachse 33 (Fig. 15)
angeordnet ist. Der besondere Endabschnitt 37 erleichtert die Einleitung der Druckkraft
19 (Fig. 1) durch das Drückwerkzeug 18 in den Sicherungsring 17 und damit in den zweiten
Randbereich 6.
[0026] In Fig. 3 ist auch eine wirksame axiale Länge 38 des Expandierwerkzeugs 22 eingezeichnet.
[0027] In allen Zeichnungsfiguren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen.
1. Verfahren zum dichten Verbinden eines ersten Randbereichs (5) eines Unterteils (2)
eines Verpackungsbehälters (1) aus Blech mit einem zweiten Randbereich (6) eines Verschlußelements
(4) aus Blech,
wobei der zweite Randbereich (6) eine mit dem ersten Randbereich (5) zusammenwirkende
Ringdichtung (15) trägt,
und wobei sich innerhalb der Ringdichtung (15) eine erste Wand (7) des ersten Randbereichs
(5) und eine zweite Wand (8) des zweiten Randbereichs (6) gegenüberliegen,
mit folgenden Schritten:
(a) Das Verschlußelement (4) wird mit der Ringdichtung (15) auf den ersten Randbereich
(5) gelegt,
(b) auf den zweiten Randbereich (6) wird mit einem Drückwerkzeug (18) eine axiale
Druckkraft (19) bis zur ausreichenden Dichtkompression der Ringdichtung (15) ausgeübt,
(c) mit einer radial inneren Seite (21) des zweiten Randbereichs (6) wird ein Expandierwerkzeug
(22) in Berührung gebracht, und
(d) der erste (5) und der zweite Randbereich (6) werden gemeinsam durch das Expandierwerkzeug
(22) expandiert, bis eine formschlüssige Verriegelung erreicht ist,
wobei im Schritt (d) ein erster freier Endbereich (10) des ersten Randbereichs (5)
und ein zweiter freier Endbereich (13) des zweiten Randbereichs (6) in einen sich
radial nach innen öffnenden Innenraum (16) eines Sicherungsrings (17) expandiert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis V = (Nenndurchmesser des Verpackungsbehälters
(1)) : (wirksamer axialer Länge (38) des Expandierwerkzeugs (22)) zu 15 bis 25 gemacht
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis V zu 18 bis 22 gemacht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsring (17) einen nach oben und radial innen
ansteigenden Obergurt (36) aufweist,
und daß ein radial innerer Endabschnitt (37) des Obergurts (36) rechtwinklig zu einer
Längsachse (33) des Verpackungsbehälters (1) geformt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt (d) an ein axial äußeres Ende (26) der zweiten
Wand (8) eine sich über das äußere Ende (26) hinaus radial nach innen erstreckende
Sicke (27) angeformt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schritt (a) der erste freie Endbereich (10) als
eine Außenanrollung von wenigstens 360° ausgebildet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein freies Ende (11) der Außenanrollung (10) einem radial
äußeren Abschnitt (12) der Außenanrollung (10) gegenüberliegt.
1. Method of sealingly connecting a first edge region (5) of a lower part (2) of a packaging
container (1) consisting of sheet metal to a second edge region (6) of a closure element
(4) consisting of sheet metal,
wherein the second edge region (6) supports an annular seal (15) which cooperates
with the first edge region (5),
and wherein, within the annular seal (15), a first wall (7) of the first edge region
(5) and a second wall (8) of the second edge region (6) lie opposite each other,
comprising the following steps:
(a) placing the closure element (4) with the annular seal (15) on the first edge region(5),
(b) exerting on the second edge region (6) an axial pressure force (19) by means of
a pressure tool (18) until the annular seal (15) is compressed in a sufficiently sealed
manner,
(c) contacting an expanding tool (22) with a radial inner side (21) of the second
edge region (6), and
(d) expanding the first (5) and the second edge region (6) as one by means of the
expanding tool (22) until a form-locking closure arrangement is achieved,
wherein in step (d) a first free end region (10) of the first edge region (5) and
a second free end region (13) of the second end region (6) are expanded into a radially
inwards opening inner space (16) of a securing ring (17),
characterized in that the ratio V = (nominal diameter of the packaging container (1)):
(effective axial length (38) of the expanding tool (22)) is made 15 to 25.
2. Method according to claim 1, characterized in that the ratio V is made 18 to 22.
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the securing ring (17) comprises
an upwardly and radially inwards rising upper belt (36),
and that a radially inner end section (37) of the upper belt (36) is formed at a right
angle to a longitudinal axis (33) of the packaging container (1).
4. Method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that in step (d) a
bead (27) which extends radially inwards beyond an axially outer end (26) of the second
wall (8) is formed on said outer end (26).
5. Method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that prior to step
(a) the first free end region (10) is formed as an outwardly rolled region of at least
360°
6. Method according to claim 5, characterized in that a free end (11) of the outwardly
rolled region (10) is opposite a radially outer section (12) of the outwardly rolled
region (10).
1. Procédé d'assemblage étanche d'une première région de bord (5) d'une partie inférieure
(2) d'un récipient d'emballage (1) en tôle avec une deuxième région de bord (6) d'un
couvercle (4) en tôle,
dans lequel la deuxième région de bord (6) porte un joint annulaire (15) coopérant
avec la première région de bord (5),
et dans lequel une première paroi (7) de la première région de bord (5) et une deuxième
paroi (8) de la deuxième région de bord (6) se font face à l'intérieur du joint annulaire
(15),
comportant les étapes suivantes :
(a) pose du couvercle (4) avec le joint annulaire (15) sur la première région de bord
(5) ;
(b) application d'une force de pression axiale (19) sur la deuxième région de bord
(6) avec un outil presseur (18) jusqu'à obtention d'une compression suffisante du
joint annulaire (15) ;
(c) mise en contact d'un outil d'expansion (22) avec la face intérieure dans le sens
radial (21) de la deuxième région de bord (6) et
(d) expansion de la première région de bord (5) et de la deuxième région de bord (6)
ensemble à l'aide de l'outil d'expansion (22) jusqu'à obtention d'un blocage par engagement
positif ;
dans lequel une première zone d'extrémité libre (10) de la première région de bord
(5) et une deuxième zone d'extrémité libre (13) de la deuxième région de bord sont
déployées dans l'étape (d) dans un espace intérieur (16) d'un anneau de maintien (17)
s'ouvrant vers l'intérieur dans le sens radial,
caractérisé en ce que le rapport V = (diamètre nominal du récipient (1)) / (longueur
axiale active (38) de l'outil d'expansion (22)) est fait de l'ordre de 15 à 25.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport V est fait de l'ordre
de 18 à 22.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'anneau de maintien
(17) présente une bande supérieure (36) remontant vers le haut et vers l'intérieur
dans le sens radial et en ce qu'une partie d'extrémité (37) intérieure dans le sens
radial de la bande supérieure (36) est formée à angle droit par rapport à un axe longitudinal
(33) du récipient (1).
4. Procédé selon l'une ou l'ensemble des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
dans l'étape (d), un bourrelet (27) s'étendant au-delà de l'extrémité extérieure (26)
dans le sens radial vers l'intérieur est formé sur une extrémité (26) extérieure dans
le sens axial de la deuxième paroi (8) .
5. Procédé selon l'une ou l'ensemble des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
la première zone d'extrémité libre (10) est conformée avant l'étape (a) comme un enroulement
extérieur sur au moins 360°.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une extrémité libre (11) de
l'enroulement extérieur (10) fait face à une partie (12) extérieure dans le sens radial
de l'enroulement extérieur (10) .