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(11) |
EP 0 806 368 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.1997 |
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Mit mindestens einem abnehmbaren Griff ausgestatteter Kunststoffbehälter
Plastic container with at least one removable handle
Récipient en matière plastique avec au moins une poignée amovible
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL |
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Priorität: |
08.05.1996 DE 29608341 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1997 Patentblatt 1997/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Ast Kunststoffverarbeitung GmbH |
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57339 Erndtebrück (DE) |
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Erfinder: |
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- Strohmann, Albrecht
57339 Erndtebrück (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hemmerich & Kollegen
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 413 836 FR-A- 2 696 993
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FR-A- 2 509 257 US-A- 2 599 434
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen aus Kunststoff als Hohlkörper erblasenen Behälter mit
einer als mit einem Gewinde ausgestatteter Rohrstutzen ausgeführten, durch eine Schraubkappe
verschließbaren Füll- und Entnahmeöffnung und mit mindestens einem pilzartig geformten
Ansatz des Behälters zur Aufnahme von diese pilzkopfartigen Ansätze übergreifenden
und deren Randwulste hintergreifenden Verbindungsstücken für Griffstücke.
[0002] Derartige, als Kunststoff-Hohlkörper ausgestaltete Behälter werden zur Erleichterung
ihrer Handhabung mit Griffen ausgestattet. Solche Griffe können beim Hohlkörperblasen
mit eingeformt werden; sie erweisen sich aber als nachteilig, da sie einerseits einen
relativ komplizierten Aufbau der verwendeten Hohlkörper-Blasform bedingen, während
andererseits beim Blasen des extrudierten Kunststoff-Schlauches sich im Wurzelbereiche
des Behälters eine verringerte Wandstärke desselben ergibt, welche die mechanische
Beanspruchbarkeit sowohl des Griffes als auch des Behälters reduziert.
[0003] In der EP 0 413 836 A1 wird als bekannt vorausgesetzt, separat hergestellte Haltevorrichtungen
schwenkbarer Griffe bei der Herstellung des Behälters mit anzuformen. Hierdurch wird
nicht nur die zu verwendende Hohlkörper-Blasform komplexer auszubilden und damit aufwendiger
zu gestalten sein, auch die Verbindung des Hohlkörpers mit der Haltevorrichtung erfordert
besondere Maßnahmen und die Verläßlichkeit der hergestellten Verbindung zwischen der
Haltevorrichtung und der Wandung eines erblasenen und/oder gespritzten Behälters hängt
von einer Anzahl weiterer Gegebenheit, bspw. der Temperatur der Haltevorrichtung,
ab und ist nicht unbedingt verläßlich.
[0004] In der gleichen Druckschrift ist zur Behebung dieser Nachteile empfohlen, aus dem
Behältermantel pilzartig geformte Ansätze auszuformen und die an dessen Unterseite
angeformte Hinterschneidung von einer vorgefertigten Haltevorrichtung schwenkbarer
Griffe formschlüssig hintergreifen zu lassen. Weitere Verformungen werden benutzt,
um beim Umgreifen des Ansatzes definierte gegenseitige Stellungen des Hohlkörpers
und des Halters der Griffe zu sichern. Allerdings geht eine solche Sicherung, auch
wenn sie durch formschlüssige Elemente erreicht werden soll, nicht so weit, die vorgegebene
Lage auch beim Einwirken ungünstiger starker äußerer Kräfte unbedingt aufrechtzuerhalten.
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass die Verwendung eines schwenkbaren Griffes zwar
die Möglichkeit der manuellen Handhabung bietet, der oder die Griffe jedoch eine vorgegebene
Position, die für automatische Füll-, Transport- Abstell- und Entleerungsanlagen benötigt
wird, nicht sichern.
[0005] Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, einen aus Kunststoff erstellten Behälter
mit mechanisch hochbelastbaren sowie in ihrer Stellung eindeutig definierten Griffen
auszustatten, welche sowohl eine manuelle Handhabung erlauben als auch ohne zusätzlichen
großen Aufwand gestatten, die Behälter in Verbindung mit weitgehend automatisierten
Anlagen zu verwenden. Erstrebt werden weiterhin die Möglichkeiten einer sicheren Stapelung
auf engem Raum, die bei der Verwendung schwenkbarer Griffe nicht gegeben erscheint.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches. Sie ergeben exakt
in vorbestimmter Anordnung angeordnete Griffstäbe, die nicht nur eine manuelle Handhabung
erlauben, sondern durch ihre vorgegebene Anordnung auch eine Behandlung der Behälter
in mechanisierten Anlagen erlauben.
[0007] Vorteilhafte, zweckmäßige, aber auch erfinderische Weiterbildungen des Gegenstandes
dieser Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0008] Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit dieses darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen hierbei:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Behälters,
- Figur 2
- eine Frontansicht des Behälters nach Fig. 1,
- Figur 3
- eine Aufsicht auf den Behälter nach Fig. 1 und 2 nach linksseitiger Anbringung eines
Griffstückes,
- Figur 4
- die Aufsicht auf ein Griffstück des Behälters nach Fig. 3,
- Figur 5
- einen Schnitt durch ein Griffstück nach Fig. 4, und
- Figur 6
- einen Vertikalschnitt durch eines der Verbindungsstücke des Griffstückes nach Fig.
4.
[0009] In den Fig. 1 bis 3 ist in drei Ansichten ein aus Kunststoff erblasener Behälter
1 dargestellt, der im Hohlkörperblasverfahren mit einem Griff 2 und einem als Füllsowie
als Entnahmeöffnung dienenden Rohrstutzen 3 hergestellt ist. Der Rohrstutzen 3 ist
mit einem Außengewinde 4 zur Aufnahme einer ihn abschließenden Schraubkappe ausgestattet.
[0010] Die zwei einander gegenüberliegenden Flanken 5 und 6 des Behälters 1 sind jeweils
mit einem Paar pilzartig geformter Ansätze 7, 8 ausgestattet. Diese Ansätze weisen
als Pilzkopf jeweils eine Kreisscheibe 9 auf, an die sich als Pilzfuß 10 ein ringförmiger
Rohrstutzen geringer Höhe und gegenüber dem der Kreisscheibe 9 verringerten Durchmessers
anschließt, der an seinem der Kreisscheibe 9 abgewandten Ende in die Wandung des Behälters
1 übergeht. Im Bereiche zwischen den Ansätzen 7 und 8 eines Paares solcher Ansätze
ist die Wandung des Behälters 1 zur Bildung einer Griffmulde 11 zurückgesetzt, und
auf die in Fig. 3 links dargestellten Ansätze ist ein Griffstück 12 aufgesetzt, das
ca. 3 1/2fach vergrößert in Fig. 4 einzeln dargestellt ist. Dieses Griffstück 12 besteht
aus einem Mittelstück 13, an das beidendig sich Verbindungsstücke 14 anschließen.
[0011] Wie der in Fig. 5 dargestellte Querschnitt des Griffstückes 12 zeigt, ist dessen
Mittelstück 13 zur Erzielung hoher Belastungsfähigkeit bei geringem Materialverbrauch
U-förmig profiliert, und die Profilschenkel sind durch Querstege 15 gegeneinander
ausgesteift.
[0012] Wie Fig. 4 und der Querschnitt durch eines der Verbindungsstücke 14 des Griffstückes
12 der Fig. 6 zeigen, weist jedes Verbindungsstück 14 eine Platte 16 auf, die etwa
die Hälfte der Kreisscheibe 9 eines der Ansätze 7 bzw. 8 zu übergreifen vermag. Diese
Platte 16 ist über einen Winkel von 180° von einem U-förmigen Randstreifen 17 gesäumt,
dessen einer Schenkel durch die Platte 16 gebildet wird bzw. in diese übergeht, dessen
Joch etwa der Stärke der Kreisscheibe 9 entspricht, und dessen in Fig. 4 hinter der
Zeichenebene liegender Schenkel den Randbereich der Kreisscheibe 9 hintergreift. In
den Figuren ist die Platte 16 geringfügig höher ausgeführt als es der Hälfte der Kreisscheibe
9 entspricht. Seitliche Schenkel stehen nach oben vor und weisen jeweils eine etwa
tangentiale Verlängerung des Randstreifens 17 auf, so dass die Platte 16 von unten
her leicht auf die Kreisscheibe 9 eines der Ansätze 7 bzw. 8 aufschiebbar ist und
die verlängerten Randstreifen 17 eine Art Führung bilden. Über ein Filmschamier 18
ist die Platte 16 mit einer schwenkbaren Zunge 19 ausgestattet, die im Bereiche ihres
Endes wiederum mit einem U-förmigen Randstreifen 20 ausgestattet ist.
[0013] Hierdurch ist es möglich, die beiden Verbindungsstücke 14 eines Griffstückes 12 jeweils
von unten her auf die Kreisscheibe 9 eines der Ansätze 7 bzw. 8 einer Flanke des Behälters
1 aufzuschieben, wobei die Randstreifen 17 die jeweilige Kreisscheibe 9 umgreifen.
Anschließend wird bei jedem der Verbindungsstücke 14 eines Griffstückes 12 dessen
Zunge 19 nach oben geschwenkt, bis deren freier Schenkel ihres Randstreifens 20 hinter
der Oberseite der Kreisscheibe 9 einrastet. Bewährt hat es sich hierbei, den freistehenden
Schenkel des Randstreifens 20 auf seiner Rückseite schräg zu gestalten, um das Einrasten
zu erleichtern. Das mit den Randstreifen 17 und 20 seiner Verbindungsstücke 14 die
Kreisscheibe 9 der Ansätze 7 bzw. 8 umgreifende Griffstück 12 ist somit fest und verläßlich
mit den beim Blasen des Behälters 1 relativ leicht zu erstellenden Ansätzen 7, 8 und
damit mit dem Behälter selbst verbunden und nimmt zwischen den Ansätzen 7 und 8 sicher
eine durch diese definierte Stellung ein, so dass Behälter bearbeitende Anlagen eindeutige
Angriffsbereiche bzw. -punkte finden. Auch der manuelle Zugriff ist durch die Stabilität
der Griffstücke 12 und der hohen Belastbarkeit ihrer Befestigung sicher und leicht
zu bewirken, zumal die hinter dem Mittelstück 13 der Griffstücke 12 vorgesehenen Griffmulden
11 des Behälters den manuellen Zugriff erleichtern.
[0014] Der auf einer Einsenkung 21 des Behälters 1 angeordnete Rohrstutzen 3 steht mit seiner
Oberkante auch nach Aufschrauben einer schließenden Schraubkappe unterhalb der oberen
Grenzfläche des Behälters 1 und beeinträchtigt damit dessen Stapelfähigkeit nicht,
während der Übergang zum Behälterinneren so gestaltet ist, dass einer Restentleerung
des Behälters nichts im Wege steht. Die Zurücksetzung des die pilzartig geformten
Ansätze 7 bzw. 8 aufweisenden oberen Flankenbereiches erlaubt beim Stapeln ein dichtes
Aneinandersetzen der Behälter, ohne dass die Griffstücke 12 störend in Erscheinung
treten, wie es bspw. die bekannten schwenkbaren Handgriffe durch ihr Herabklappen
tun. Weiterhin verbessert wird die Stapelfähigkeit durch auf der Oberfläche des Behälters
angeordnete vorkragende Warzen 22, die beim Übereinanderstellen von Behältern 1 in
Ausnehmungen 23 eines darüber gestellten Behälters eingreifen und damit aus übereinandergestapelten
Behältern 1 gebildete Behältersäulen zu zentrieren vermögen.
[0015] Die Erfindung umfaßt auch eine Reihe von Änderungen. So müssen die Kopfflächen der
Ansätze 7, 8 nicht kreisförmig ausgebildet sein, sondern können beliebig abweichende
Grundflächen aufweisen. Die Verbindungsstücke 14 müssen nicht durch eine einrastende
Zunge verriegelt werden; in einer Anzahl von Fällen genügt es bspw., die Randstreifen
17 der Platten 16 mit einem 180° relativ geringfügig überschreitenden Winkel um die
Platten 16 zu führen, so dass bereits beim Aufschieben sich ein Rasteffekt ergibt.
Schließlich kann das Mittelstück 13 der Griffstücke beliebig profiliert oder auch
massiv ausgeführt sein, solange die benötigte Tragfähigkeit erreicht wird und einer
zugreifenden Hand nicht zu scharfe Kanten geboten werden. In jedem Falle aber lassen
sich die pilzartig geformten Ansätze 7, 8 mit relativ geringem zusätzlichen Aufwand
herstellen und zur sicheren, eindeutigen Befestigung von Griffstücken 12 verwenden,
die leicht montierbar sind, leicht zu erfassen sind, und die auch mechanischen Anlagen
sichere Stützpunkte in vorgegebenen Lagen bieten.
1. Aus Kunststoff als Hohlkörper erblasener Behälter mit einer als mit einem Gewinde
ausgestatteter Rohrstutzen (3) ausgeführten, durch eine Schraubkappe verschließbaren
Füll- und Entnahmeöffnung und mit mindestens einem pilzartig geformten Ansatz (7,
8) des Behälters zur Aufnahme von diese pilzkopfartigen Ansätze übergreifenden und
deren Randwulste (9) hintergreifenden Verbindungsstücken (14) für Griffstücke,
dadurch gekennzeichnet,
dass die stabartigen Griffstücke (12) beidendig mit in vorgegebenen Abständen vorgesehenen
Verbindungsstücken (14) für pilzförmige Ansätze (7, 8) des Behälters (1) ausgestattet
sind, dass der Behälter (1) an zwei einander gegenüberliegenden Flanken (5, 6) mit
Paaren von pilzförmigen Ansätzen (7, 8) versehen sind, bei denen die eines Paares
im gleichen vorgegebenen Abstande angeordnet sind, und dass die Verbindungsstücke
(14) je mit einer eine Kreisscheibe (9) eines Ansatzes (7, 8) übergreifenden Platte
(16) ausgeführt sind, die mit die Kontur der Kreisscheibe hintergreifenden, 180° überschreitenden
Randstreifen (17, 20) ausgestattet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Umschlingungswinkel des abgekanteten Randstreifens 180° nur derart überschreitet,
dass beim Aufschieben des Verbindungsstückes (14) auf die Kreisscheibe (9) ein Rasteffekt
bewirkt ist.
3. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platten (16) der Verbindungsstücke (14) mittels jeweils eines Filmscharnieres
(18) mit einer schwenkbaren Zunge (19) verbunden sind, welche mittels eines U-förmigen
Randstreifens (20) freie Bereiche des überstehenden Randes der Kreisscheibe (9) zu
hintergreifen vermag.
4. Behälter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randstreifen (20) der Zunge (19) derart schräg gestaltet sind, dass ihre Höhe
sich nach hinten verringert.
5. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oberen, die Ansätze (7, 8) aufweisenden Flankenbereiche (5, 6) des Behälters
(1) zurückgesetzt sind.
6. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Ansätzen (7, 8) die Wandung des Behälters (1) zur Bildung einer Griffmulde
(11) zurückgesetzt ist.
1. A container in the form of a hollow body that is blown from plastic, with a filling
and dispensing hole that is realized in the form of a threaded socket piece (3) and
can be closed with a screw-type cap, and with at least one mushroom-shaped projection
(7, 8) on the container for receiving connecting pieces (14) for handle elements which
overlap these mushroom-shaped projections and engage behind their edge beads (9),
characterized in that both ends of the rod-shaped handle elements (12) are equipped with connecting pieces
(14) for mushroom-shaped projections (7, 8) of the container (1), wherein said connecting
pieces are spaced apart from one another by a predetermined distance, in that the container (1) is provided with pairs of mushroom-shaped projections (7, 8) on
two opposite flanks (5, 6), wherein the projections of one pair are spaced apart from
one another by the same predetermined distance, and in that the connecting pieces (14) are respectively realized with a plate (16) that overlaps
a circular disk (9) of a projection (7, 8) and is equipped with edge strips (17, 20)
that engage behind the contour of the circular disk and exceed 180°.
2. The container according to Claim 1, characterized in that the angle of contact of the beveled edge strip only exceeds 180° in such a way that
a catch effect is achieved when the connecting piece (14) is pushed onto the circular
disk (9).
3. The container according to Claim 1, characterized in that the plates (16) of the connecting pieces (14) are respectively connected to a pivoted
tab (19) by means of an integral hinge (18), wherein a U-shaped edge strip (20) of
said tab is able to engage behind free regions of the protruding edge of the circular
disk (9).
4. The container according to Claim 3, characterized in that the edge strip (20) of the tab (19) is inclined in such a way that its height decreases
toward the rear.
5. The container according to Claims 1-4, characterized in that the upper flank regions (5, 6) of the container (1) which contain the projections
(7, 8) are recessed.
6. The container according to Claims 1-5, characterized in that the wall of the container (1) is recessed between the projections (7, 8) in order
to form a recessed grip (11).
1. Récipient soufflé sous forme d'un corps creux en matière plastique comportant une
tubulure (3) équipée d'un filetage, une ouverture de remplissage et de vidage pouvant
être fermée par un bouchon à vis et au moins une pièce en saillie (7, 8) en forme
de champignon sur le récipient destinée à recevoir des pièces de liaison (14) pour
des anses en prise sur ces pièces en saillie en forme de champignon et enserrant par
l'arrière leurs bourrelets de bordure (9), caractérisé en ce que les anses en forme de tiges (12) sont équipées à leurs deux extrémités de pièces
de liaison (14) prévues à des distances prédéfinies pour les pièces en saillie (7,
8) en forme de champignons du récipient, que le récipient (1) est pourvu sur deux
flancs (5, 6) opposés l'un à l'autre de paires de pièces en saillie (7, 8) en forme
de champignons, dont une des paires est disposée à la même distance prédéfinie, et
que les pièces de liaison (14) sont réalisées chacune avec une plaque (16) en prise
sur un disque (9) d'une pièce en saillie (7, 8), laquelle plaque est équipée de bandes
de bordure (17, 20) enserrant par l'arrière le contour du disque et dépassant 180°.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle d'encerclement de la bande de bordure chanfreinée ne dépasse 180° que de
manière à ce que soit provoqué un effet d'enclenchement lorsqu'on glisse la pièce
de liaison (14) sur le disque (9).
3. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques (16) des pièces de liaison (14) sont reliées respectivement au moyen
d'une charnière en film (18) à une languette pivotable (19), laquelle languette peut
enserrer par l'arrière, au moyen d'une bande de bordure en forme de U (20), des zones
libres de la bordure proéminente du disque (9).
4. Récipient selon la revendication 3, caractérisé en ce que les bandes de bordure (20) de la languette (19) sont conformées en biais de manière
à ce que leur hauteur diminue vers l'arrière.
5. Récipient selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les zones de flancs (5, 6) supérieures comportant les pièces en saillie (7, 8) du
récipient (1) sont en retrait.
6. Récipient selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que entre les pièces en saillie (7, 8), la paroi du récipient (1) est décalée afin de
former un creux pour la saisie (11).