| (19) |
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(11) |
EP 0 806 390 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.08.1999 Patentblatt 1999/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.05.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 19/18 |
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Vorrichtung zum Ersetzen einer ersten Bahn durch eine zweite Bahn
Device for replacing a first web by a second web
Dispositif pour remplacer une première bande par une seconde bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1996 DE 19618175
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1997 Patentblatt 1997/46 |
| (73) |
Patentinhaber: MULTIVAC SEPP HAGGENMÜLLER KG |
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D-87787 Wolfertschwenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Natterer, Hans
87764 Legau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Prüfer, Lutz H., Dipl.-Phys. et al |
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PRÜFER & PARTNER,
Patentanwälte,
Harthauser Strasse 25d 81545 München 81545 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 606 116
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WO-A-95/13235
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff der Patentansprüche
1 und 4.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der WO 95/13235 bekannt. Während von einem ersten
Bahnwickel die Bahn abgezogen und durch die Maschine geführt wird, wird ein zweiter
Bahnwickel plaziert, um bei Aufbrauch des ersten Bahnwickels sofort angeschlossen
zu werden. Zu diesem Zweck weisen die neuen Bahnwickel an ihren freien Enden der Bahn
jeweils ein doppelseitiges Klebeband auf. Das freie Ende wird auf der ersten bzw.
zweiten Platte fest arretiert. Zum Zwecke des Verbindens mit dem Ende der vorhergehenden
Bahn wird die erste bzw. zweite Platte bis unter die dritte Platte verschoben. Die
dritte Platte hält das Ende der vorhergehenden Bahn. Die beiden Platten werden dann
gegeneinander gepreßt, wodurch die beiden vorigen Teile in Sandwichform miteinander
verbunden werden. Für den Betrieb ist die Sandwichform nachteilig. Ferner ist es nachteilig,
daß die beiden Platten zu der dritten Platte hin verschoben werden müssen, da die
Platten Folie mit sich ziehen müssen.
[0003] Aus der EP-A-0 606 116 ist eine Vorrichtung zum Anspleißen von Filmen bekannt. Die
Vorrichtung weist eine Einrichtung zum Aufnehmen eines ersten Filmwickels und eine
Einrichtung zum Aufnehmen eines zweiten Filmwickels auf. Es ist eine erste Platte
zum Erfassen des Filmanfanges der Bahn des ersten Filmwickels an einem Rahmen der
Vorrichtung befestigt. Ferner ist eine zweite Platte zum Erfassen des Filmanfanges
des Filmes des zweiten Filmwickels vorgesehen, die ebenfalls an dem Rahmen befestigt
ist. Beide Platten sind in einem höhenmäßigen Abstand übereinander und parallel zueinander
angeordnet. Ferner ist eine dritte Platte zum Erfassen eines endseitigen Abschnittes
einer dritten Filmbahn vorgesehen. Diese ist zwischen einer ersten Stellung und einer
zweiten Stellung höhenmäßig so verfahrbar, daß sie in ihrer ersten Stellung mit der
ersten Platte und in der zweiten Stellung mit der zweiten Platte so fluchtet, daß
die erste und dritte Platte bzw. Zweite und dritte Platte mit ihren gegenüberliegenden
Stirnflächen nahezu aneinander grenzen und mit ihren beiden, die Filmenden aufnehmenden
Oberflächen in einer Ebene liegen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die bezüglich der Auswechselbarkeit
von Folienwickeln und insbesondere der Handhabung beim Austausch von verschiedenen
Folienbahnen verbessert ist. Insbesondere soll es dadurch möglich werden, beispielsweise
eine Mehrzahl von Kleinaufträgen abzuwickeln, bei denen ein häufiges Umstellen auf
verschiedene Verpackungsmaterialien z.B. wegen verschiedener Aufdrucke für jeden Abnehmer
notwendig ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 bzw 4 gekennzeichneten Vorrichtungen
gelöst.
[0006] Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0007] Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Folienzuführung in
einer ersten Stellung;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht eines Teiles der Verpackungsmaschine in einer ersten
Stellung in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 3
- dieselbe Darstellung in einer zweiten Betriebsstellung in vergrößertem Maßstab; und
- Fig. 4
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform.
[0008] Die Verpackungsmaschine weist in üblicher Weise einen Rahmen mit einer Eingangsseite
und einer Ausgangsseite auf. Zwischen Eingangsseite und Ausgangsseite läuft eine Endloskette
mit Greifern, die eine eingangsseitig zugeführte Unterfolienbahn in Richtung zur Ausgangsseite
transportiert. Zwischen Eingangsseite und Ausgangsseite sind eine Mehrzahl von Arbeitsstationen,
insbesondere eine Tiefziehstation und eine Evakuier- und Versiegelungsstation vorgesehen.
Zwischen diesen beiden werden die in der Tiefziehstation geformten Behälter befüllt.
Vor der Evakuier- und Versiegelungsstation wird eine Oberfolie zugeführt, die zum
Abdecken und Verschließen der befüllten Behälter dient. Die Deckfolie ist üblicherweise
mit einer das Produkt und/oder seinen Hersteller oder Vertreiber kennzeichnenden Information
in einem vorgegebenen Rapport bedruckt. Ferner sind häufig Druckmarken aufgebracht,
die zur Steuerung des Vorschubes der Oberfolie dienen. Fig. 1 zeigt eine an dem nicht
gezeigten Rahmen um eine Achse 1 schwenkbare erste Platte 2 und eine um die gleiche
Achse 1 schwenkbare zweite Platte 3. Die beiden Platten sind unter einem festen Winkel
zueinander montiert und werden jeweils zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung
hin- und hergeschwenkt, in der die erste bzw. die zweite Platte in der in Fig. 1 gezeigten
waagerechten Stellung liegen. Wie aus den vergrößerten Darstellungen in Fig. 2 und
3 ersichtlich ist, ist die zweite Platte so ausgebildet, daß die zweite Platte 3 über
der Achse 1 zugewandte seitliche Schenkel 4 mit der ersten Platte verbunden ist, so
daß eine von einem ersten Folienwickel 5 gerollte und zugeführte erste Folienbahn
6 zwischen den Schenkeln 4 hindurchführbar ist.
[0009] Unmittelbar angrenzend an die erste Platte 2 folgt eine am Rahmen fest montierte
dritte Platte 7, die so montiert ist, daß die beiden Oberseiten der zweiten und dritten
Platte in einer Ebene liegen. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, weisen die erste
bzw. zweite und die dritte Platte 2, 3, 7 an ihren einander zugeneigten Seiten sich
über ihren gesamten Querschnitt erstreckende Aufnahmebereiche 8, 8', 9 auf, mit denen
eine über den jeweiligen Bereich verteilte Vielzahl von Bohrungen 10 mit einer Vakuumquelle
über Steuerventile 12, 13 verbunden ist. Die Steuerventile sind zu ihrer Ansteuerung
mit einer Steuerung 14 verbunden.
[0010] Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist auf der der dritten Platte abgewandten Seite
des Aufnahmebereiches 8 eine Klemmeinrichtung 15 vorgesehen. Diese umfaßt auf der
Oberfläche einen eingelassenen Bereich 16 aus elastischem Kunststoff und einen oberhalb
der Oberfläche der zweiten Platte angeordneten Klemmhebel 17. Der Klemmhebel 17 ist
um eine sich parallel zur Oberfläche der zweiten Platte und sich senkrecht zur Vorschubrichtung
erstreckende Achse 18 schwenkbar angeordnet. Die Länge des Hebels ist so gewählt,
daß er mit seinem der Achse abgewandten freien Ende auf dem Bereich 16 aufliegt und
aufgrund der Tatsache, daß seine Länge größer ist als der Abstand der Achse 18 von
der Oberfläche der zweiten Platte, zu der dritten Platte hin geneigt ist. Dadurch
wird erreicht, daß eine zwischen Bereich 16 und dem Klemmhebel 17 liegende Folienbahn
bei Durchzug zur dritten Platte hin frei bewegbar, bei einer Bewegung in entgegengesetzter
Richtung aber durch Klemmen arretiert wird.
[0011] An der der dritten Platte 7 zugewandten Kante 19 weist die zweite Platte eine in
den Figuren dargestellte Nut auf, die bewirkt, daß die Kante ein scharfer Rand ist,
über den das freie Ende der Folienbahn 6 definiert über seine gesamte Breite zur Erzeugung
eines glatten Randes abtrennbar ist.
[0012] Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist an dem Maschinenrahmen eine Halterung 20
zur Aufnahme einer Klebebandrolle 21 vorgesehen. Die Halterung ist so ausgerichtet,
daß sich die die Klebebandrolle 21 aufnehmende Achse 21' parallel zur Oberfläche der
zweiten und dritten Platte und in Vorschubrichtung der Bahnen erstreckt und so angeordnet
ist, daß die Trennstelle zwischen zweiter und dritter Platte gerade in der Mitte der
Klebebandrolle liegt.
[0013] Die zweite Platte 3 stimmt in ihrem Aufbau in allen Merkmalen mit der ersten Platte
überein. Oberhalb der durch die Oberflächen der zweiten und dritten Platte gebildeten
Ebene, die auch der Ebene der zuzuführenden ersten Folienbahn 6 entspricht, ist eine
sich quer zur Folienbahnzuführrichtung erstreckende Umlenkrolle 22 vorgesehen, die
so angeordnet ist, daß eine von einem zweiten Folienwickel 23 zugeführte zweite Folienbahn
24 auf die Ebene der dritten Platte 3 geführt wird, wie dies am besten aus Fig. 2
oder 3 ersichtlich ist.
[0014] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist im Vorschubweg der ersten Folienbahn 6 und im
Vorschubweg der zweiten Folienbahn 24 jeweils ein Lineal 25, 26 angeordnet, welches
einen vorbestimmten Abstand zu einem Referenzpunkt in dem weiteren Vorschubweg und
damit einen vorbestimmten Abstand zu den nachfolgenden Verarbeitungsstationen anzeigt.
[0015] Die beiden in einem festen Winkel zueinander montierten Platten 2, 3 werden über
einen gezeigten Antrieb um die Achse 1 in die in Fig. 2 bzw. in die in Fig. 3 gezeigte
Stellung bewegt. Die Ansteuerung des Antriebes erfolgt über die Steuerung 14.
[0016] Im Betrieb wird in der in Fig. 2 gezeigten Stellung die zweite Folienbahn 24 von
der Vorratsrolle abgezogen. Die Folienbahn verläuft über die erste Platte 2. Über
einen vorgesehenen Sensor erkennt die Steuerung die eingestellte Position der Platten
und verbindet nur die zweite Platte mit der Vakuumquelle, so daß das freie Ende der
zweiten Folienbahn 24 auf dem Aufnahmebereich 8' gehalten wird. Solange die Maschine
arbeitet, sind die erste und dritte Platte bzw. deren Aufnahmebereiche nicht mit der
Vakuumquelle verbunden. Dabei ist die zweite Folienbahn so weit über die zweite Platte
vorgezogen, daß sich aus der Druckmarkenposition relativ zu den Marken an dem Lineal
26 eine vorgegebene Länge bzw. ein vorgegebener Abstand bis zu den nachfolgenden Arbeitsstationen
ergibt. Das freie Ende der zweiten Folienbahn ist mit Hilfe der Nut 27 bzw. der sich
daraus ergebenden Schnittkante 19 exakt winklig geschnitten. Diese Vorbereitungen
sind alle getätigt, ohne daß die Maschine anzuhalten ist.
[0017] Sobald die Maschine angehalten wird, werden über die Steuerung 14 die Aufnahmebereiche
8, 9 mit der Vakuumquelle 11 verbunden. Die Bedienungsperson trennt mit einem einfachen
Messer die bisher über die erste Platte 2 zugeführte Bahn zwischen der zweiten und
der dritten Platte durch und schwenkt die erste und zweite Platte in die in Fig. 3
gezeigte Position. Es wird dann ein Stück Klebeband 40 von der Klebebandrolle 21 mit
der Klebeseite nach unten über die nun gegenüberliegenden Bahnenden gezogen, und die
beiden Enden werden miteinander verbunden. Die Maschine kann sofort gestartet werden,
wobei die Fixierung der Bahnenden an der zweiten und dritten Platte durch automatisches
Ansteuern der Ventile 12, 13 erfolgt. Dieser Vorgang kann in wenigen Sekunden durchgeführt
werden und erfordert keine zeitaufwendigen Justierungen. Die Stillstandszeit bleibt
damit auf kurze Zeit beschränkt, während Einrichtearbeit und Justierungen, die hohe
Sorgfalt erfordern, in der Produktionszeit erfolgen. Jeder weitere Wechsel erfolgt
in gleicher Abfolge, wobei nur die Funktion der ersten und zweiten Platte 2, 3 entsprechend
vertauscht sind.
[0018] Bei der oben beschriebenen Ausführungsform sind die erste und zweite Platte um die
Achse 1 schwenkbar, und die dritte Platte ist raumfest angeordnet. Nach einer in Fig.
4 gezeigten alternativen Ausführungsform ist die dritte Platte 30 um eine Achse 31
an ihrem der ersten 32 und zweiten Platte 33 abgewandten Ende angeordnete Achse zwischen
einer ersten und einer zweiten Winkelstellung hin- und herschwenkbar. Die erste und
zweite Platte 32, 33 sind dann getrennt so raumfest angeordnet, daß sie jeweils mit
der dritten Platte 30 in der ersten bzw. zweiten Stellung fluchten und direkt an das
benachbarte Ende angrenzen. Es sind dann für jede der beiden Positionen getrennte
Klebebandrollen 34 angeordnet. Die Versorgung mit Vakuum und die Aussteuerung erfolgt
entsprechend der obigen ersten Ausführungsform. Der Betrieb erfolgt in der gleichen
Weise wie bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel.
1. Vorrichtung zum Ersetzen einer ersten Bahn durch eine zweite Bahn mit
einer Einrichtung zum Aufnehmen eines ersten Bahnwickels und
einer Einrichtung zum Aufnehmen eines zweiten Bahnwickels,
einer ersten Platte (2) zum Erfassen des Bahnanfanges der Bahn (6) des ersten Bahnwickels
(5) und einer zweiten Platte (3) zum Erfassen des Bahnanfanges der Bahn (24) des zweiten
Bahnwickels (23), und einer dritten Platte (7) zum Erfassen eines endseitigen Abschnittes
einer dritten Bahn (28),
dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Platte (7) ortsfest montiert ist und die erste
und die zweite Platte (2, 3) so angelenkt sind, daß in einer ersten Stellung die erste
und die dritte Platte (2, 7) und in einer zweiten Stellung die zweite und die dritte
Platte (3, 7) mit ihren gegenüberliegenden Stirnflächen nahezu aneinandergrenzen und
mit ihren beiden, die Folien aufnehmenden Oberflächen in einer Ebene liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite
Platte (2, 3) auf ihrer der dritten Platte (7) abgewandten Seite um eine gemeinsame
Achse (1) in die erste bzw. zweite Stellung schwenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (2, 3)
um einen festen Winkel zueinander geneigt sind.
4. Vorrichtung zum Ersetzen einer ersten Bahn durch eine zweite Bahn mit
einer Einrichtung zum Aufnehmen eines ersten Bahnwickels und einer Einrichtung zum
Aufnehmen eines zweiten Bahnwickels,
einer ersten Platte (32) zum Erfassen des Bahnanfanges der Bahn (6) des ersten Bahnwickels
(5) und einer zweiten Platte (33) zum Erfassen des Bahnanfanges der Bahn (24) des
zweiten Bahnwickels (23), und einer dritten Platte (30) zum Erfassen eines endseitigen
Abschnittes einer dritten Bahn,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Platte (32) und die zweite Platte (33) raumfest
angeordnet sind und daß die dritte Platte (30) um eine an ihrem der ersten Platte
(32) und der zweiten Platte (33) abgewandten Ende liegenden Achse (31) zwischen einer
ersten und einer zweiten Winkelstellung so hin- und herschwenkbar ist, daß in einer
ersten Stellung die erste und die dritte Platte (32, 30) und in einer zweiten Stellung
die zweite und die dritte Platte (33, 30) mit ihren gegenüberliegenden Stirnflächen
nahezu aneinander grenzen und mit ihren beiden die Folien aufnehmenden Oberflächen
in einer Ebene liegen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei jede Platte auf der Aufnahmefläche
eine über die Fläche verteilte Vielzahl von Bohrungen aufweist, die mit einer Vakuumquelle
verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Platte auf ihrer
der dritten Platte abgewandten Seite der die Bohrungen aufweisenden Aufnahmefläche
eine Klemmeinrichtung aufweist, die die aufzunehmende Folie in Richtung zur dritten
Platte hin freigibt und in entgegengesetzter Richtung gegen ein Verrutschen verriegelt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Aufnahmeeinrichtung
(20) für eine Klebebandrolle (21) derart, daß deren Achse (21') sich quer zur Vorschubrichtung
erstreckt und die Rolle (21) genau über der Verbindungsstelle zwischen der ersten
(2, 32) und der dritten (7, 30) bzw. zweiten (3, 33) und dritten (7, 30) Platte liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Steuerung
(14), die die Vakuumzufuhr für die drei Platten (2, 32; 3, 33; 7, 30) und einen Antrieb
für die Winkeleinstellung der beweglichen Platte steuert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anhalten des Betriebes
der Maschine das Vakuum an der ersten (2, 32) bzw. zweiten (3, 33) Platte und der
dritten Platte (7, 30) eingeschaltet wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Inbetriebsetzen
der Maschine das Vakuum an der ersten (2, 32) und der dritten (7, 30) oder der zweiten
(3, 33) und der dritten (7, 30) Platte abgeschaltet wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß von der
ersten (2, 32) und der zweiten (3, 33) Platte eine Maßeinrichtung zum Anzeigen des
Abstandes bis zu dem der dritten (7, 30) Platte zugewandten Rand der jeweiligen Platte
vorgesehen ist.
11. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 an einer Verpackungsmaschine
zum Verpacken von Produkten in aus einer Folienbahn geformte Behältnisse.
1. A device for replacing a first web by a second web, having a means for receiving a
first web roll and a means for receiving a second web roll, a first plate (2) for
taking hold of the leading edge of the web (6) of the first web roll (5) and a second
plate (3) for taking hold of the leading edge of the web (24) of the second web roll
(23), and a third plate (7) for taking hold of an end portion of a third web (28),
characterised in that the third plate (7) is mounted fixed and the first and the second
plates (2, 3) are articulated such that in a first position the first and the third
plates (2, 7), and in a second position the second and the third plates (3, 7), are
almost adjacent by their opposing end sides and lie with those two of their surfaces
which receive the films in a single plane.
2. A device according to Claim 1, characterised in that the first and the second plates
(2, 3) are pivotal into the first and the second position about a common axis (1)
on their side remote from the third plate (7).
3. A device according to Claim 2, characterised in that the two plates (2, 3) are inclined
with respect to one another by a fixed angle.
4. A device for replacing a first web by a second web, having a means for receiving a
first web roll and a means for receiving a second web roll, a first plate (32) for
taking hold of the leading edge of the web (6) of the first web roll (5) and a second
plate (33) for taking hold of the leading edge of the web (24) of the second web roll
(23), and a third plate (30) for taking hold of an end portion of a third web, characterised
in that the first plate (32) and the second plate (33) are mounted fixed, and in that
the third plate (30) is pivotal to and fro about an axis (31) lying at its end remote
from the first plate (32) and the second plate (33), between a first and a second
angular position such that in a first position the first and the third plates (32,
30), and in a second position the second and the third plates (33, 30), are almost
adjacent by their opposing end sides and lie with those two of their surfaces which
receive the films in a single plane.
5. A device according to one of Claims 1 to 4, where each plate has on the receiving
surface a plurality of bores distributed over the surface, which are connectable to
a vacuum source, characterised in that the first and the second plate have on that
side of the receiving surface having the bores which is remote from the third plate
a clamping means which releases the film to be received in the direction of the third
plate and locks it to prevent slippage in the opposing direction.
6. A device according to one of Claims 1 to 5, characterised by a receiving means (20)
for a roll (21) of adhesive tape of the type such that its axis (21') extends transversely
with respect to the direction of advance and the roll (21) lies precisely over the
point of connection between the first (2, 32) and the third (7, 30) or the second
(3, 33) and the third (7, 30) plates.
7. A device according to either of Claims 5 or 6, characterised by a control (14) which
controls the supply of vacuum for the three plates (2, 32; 3, 33; 7, 30) and controls
a drive for the angular setting of the movable plate.
8. A device according to Claim 7, characterised in that when operation of the machine
is stopped the vacuum at the first (2, 32) and second (3, 33) plates and the third
plate (7, 30) is switched on.
9. A device according to Claim 7 or 8, characterised in that when the machine is started
up the vacuum at the first (2, 32) and third (7, 30) or the second (3, 33) and third
(7, 30) plates is switched off.
10. A device according to one of Claims 1 to 9, characterised in that, from the first
(2, 32) and the second (3, 33) plate a measuring means for displaying the spacing
from that edge of the respective plate which is facing the third plate (7, 30) is
provided.
11. Use of the device according to one of Claims 1 to 10 on a packaging machine for packaging
products in containers shaped from a film web.
1. Dispositif de remplacement d'une première bande par une seconde bande comportant un
organe de réception d'une première bobine de bande et un organe de réception d'une
seconde bobine de bande, une première plaque (2) permettant de saisir le début de
bande (6) de la première bobine de bande (5) et une seconde plaque (3) permettant
de saisir le début de bande (24) de la seconde bobine de bande (23), et une troisième
plaque (7) permettant de saisir une section d'extrémité d'une troisième bande (28),
caractérisé en ce que la troisième plaque (7) est montée de manière fixe et en ce
que la première et la seconde plaques (2, 3) sont articulées de telle sorte que, dans
une première position, la première et la troisième plaques (2, 7) et dans une seconde
position, la seconde et la troisième plaques (3, 7) sont pratiquement contiguës par
leurs faces opposées et se trouvent dans un plan par leurs deux surfaces logeant les
films.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première et la seconde
plaques (23) sont pivotées autour d'un axe commun (1), sur leur côté opposé à la troisième
plaque (7), dans la première respectivement la seconde position.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux plaques (23) sont
inclinées l'une vers l'autre autour d'un angle fixe.
4. Dispositif de remplacement d'une première bande par une seconde bande comportant un
organe de réception d'une première bobine de bande et un organe de réception d'une
seconde bobine de bande, une première plaque (32) permettant de saisir le début de
bande (6) de la première bobine de bande (5) et une seconde plaque (33) permettant
de saisir le début de bande (24) de la seconde bobine de bande (23), et une troisième
plaque (30) permettant de saisir une section d'extrémité d'une troisième bande, caractérisé
en ce que la première plaque (32) et la seconde plaque (33) sont disposées de manière
fixe et en ce que la troisième plaque (30) pivote autour d'un axe (31) situé à son
extrémité opposée à la première plaque (32) et à la seconde plaque (33), entre une
première et une seconde position angulaire de telle sorte que, dans une première position,
la première et la troisième plaque (32, 30) et dans une seconde position, la seconde
et la troisième plaque (33, 30) sont pratiquement contiguës par leurs faces opposées
et se trouvent dans un plan par leurs deux surfaces logeant les films.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, chaque plaque présentant,
sur la surface de réception, plusieurs alésages répartis sur la surface et pouvant
être reliés à une source de vide, caractérisé en ce que la première et la seconde
plaque présentent, sur leur côté opposé à la troisième plaque et faisant partie de
la surface de réception présentant les alésages, un dispositif de serrage qui libère
le film devant être réceptionné vers la troisième plaque et empêche un glissement
dans le sens inverse.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par un dispositif
de réception (20) destiné à un rouleau de ruban adhésif (21), en ce que son axe (21')
s'étend transversalement par rapport au sens d'avancement et en ce que le rouleau
(21) se situe précisément au-dessus du point de jonction entre la première plaque
(2, 32) et la troisième plaque (7, 30) respectivement entre la seconde plaque (3,
33) et la troisième plaque (7, 30).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé par une commande (14) qui contrôle
l'admission de vide pour les trois plaques (2, 32 ; 3, 33 ; 7, 30) et un entraînement
pour le réglage angulaire de la plaque mobile.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que, lors de l'arrêt du fonctionnement
de la machine, le vide est mis en route sur la première plaque (2, 32) respectivement
la seconde plaque (3, 33) et la troisième plaque (7, 30).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que, lors de la mise en
service de la machine, le vide est interrompu sur la première plaque (2, 32) et la
troisième plaque (7, 30) ou sur la seconde plaque (3, 33) et la troisième plaque (7,
30).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il
est prévu un dispositif de mesure pour l'affichage de la distance de la première plaque
(2, 32) et de la seconde plaque (3, 33) jusqu'au bord tourné vers la troisième plaque
(7, 30) de la plaque respective.
11. Utilisation du dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10 sur une
machine d'emballage pour l'emballage de produits dans des conteneurs formés à partir
d'une bande de film.

