| (19) |
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(11) |
EP 0 806 811 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.2002 Patentblatt 2002/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.04.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 4/48 |
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| (54) |
Zugfederanschluss mit einsteckbarem Anschlagelement
Spring connector having a plug-in abutment element
Connecteur à ressort ayant un élément de butée enfichable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
06.05.1996 DE 29608178 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1997 Patentblatt 1997/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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32760 Detmold (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Delarue, Bernhard
64625 Bensheim (DE)
- Schmidt, Friedrich
32791 Lage (DE)
- Huiskamp, Gerhard
32791 Lage (DE)
- Neumann, Heike
63322 Rödermark (DE)
- Diekmann, Jörg
33813 Oerlinghausen (DE)
- Endres, Klaus
63477 Maintal (DE)
- Lange, Manfred
61462 Königstein (DE)
- Schulze, Rainer
32760 Detmold (DE)
- Beller, Ralf
33758 Schloss Holte-Stukenbrock (DE)
- Radde, Werner
64832 Babenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 629 563 DE-U- 9 420 097
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DE-A- 19 727 900 DE-U- 29 514 509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zugfederanschluß für elektrische Leiter, insbesondere
für den Einsatz in festpoligen Gehäusen, gemäß Oberbegriff der Ansprüche 1 bzw. 17.
[0002] Zugfederanschlüsse für elektrische Leiter nach dem bekannten Stand der Technik bestehen
aus einer etwa schlaufenförmig gebogenen Zugfeder, deren Endbereich einen Schenkel
zur Auflage auf einer Stromschiene und deren anderer Endbereich einen etwa senkrecht
zur Stromschiene orientierten Schenkel bilden. In diesem senkrecht zur Stromschiene
orientierten Schenkel befindet sich ein Fenster zum Durchtritt der Stromschiene, dessen
Unterkante eine Klemmkante für die Klemmung eines Leiters unter der Stromschiene bildet.
Häufig werden derartige Zugfederanschlüsse bei Anschlußelementen in sogenannter Scheibenbauweise
eingesetzt, bei der einzelne Kunststoffscheiben zu mehrpoligen Anschlußleisten zussammengesetzt
werden. Bei derartiger Scheibenbauweise wird eine vormontierte Baugruppe bestehend
aus Stomschiene und Zugfeder montage- und funktionsgerecht von der Seite her in die
jeweilige Gehäusescheibe eingesetzt. Bei einer derartigen Bauweise ist es unproblematisch,
die Sicherung der Zugfeder vor einer Überdehnung durch Betätigung zu schützen. Hierzu
wird im Regelfall der vormontierte Verband aus Stromschiene und Zugfeder auf einen
am Kunststoffgehäuse der Scheibe angespritzten Anschlagnocken aufgesetzt, der innerhalb
der schlaufenförmig gebogenen Feder zu liegen kommt und den Federweg der Zugfeder
aufgrund seiner Abmessungen begrenzt. Eine solche Ausgestaltung ist in der DE-U-94
20 097 gezeigt. Bei der dortigen Ausgestaltung ist es im übrigen nicht möglich, den
Anschlagnocken durch das Fenster im Schenkel der Zugfeder zu stecken.
[0003] Diese Vorgehensweise läßt sich für festpolige Gehäuse mit Zugfederanschlüssen für
elektrische Leiter so nicht realisieren. Die Bedeutung derartiger festpoliger Gehäuse
nimmt insbesondere im Bereich hoher Polzahlen und gleichzeitige sehr geringer Rasterstäbe
aus fertigungstechnischen, funktionstechnischen und einbautechnischen Gründen zu.
Ein wie bei der Scheibenbauweise einbringbarer Überdehnungsschutz für die Zugfeder
ist hierbei nicht möglich, da Stromschiene und Zugfeder normalerweise von oben oder
von unten in eine innerhalb des Gehäuses für die Zugfeder gebildete Kammer eingesetzt
werden müssen und dabei dann nicht auf eine in den Innenraum der schlaufenförmig gebogenen
Zugfeder ragenden Kunststoffnocken oder dergleichen aufgesetzt werden können.
[0004] Aus der DE-GM 295 14 509 U1 ist ein Zugfederanschluß der gattungsgemäßen Art bekannt,
bei dem die Zugfeder selbst einen Anschlag für die Begrenzung des Federweges ihrer
Öffnungsbewegung oder einen Durchlaß für einen solchen an der Stromschiene vorgesehenen
Anschlag aufweist. Hierbei werden durch Formelemente entweder an der Zugfeder selbst
oder der Stromschiene geeignete Begrenzungen für den Federweg der Zugfeder realisiert,
wobei eine Reihe von Ausführungsbeispielen mit Bildung von Anschlagelementen aus den
Blechteilen von Zugfeder oder Stromschiene aufgezeigt werden. Problematisch an einer
derartigen Begrenzung des Anschlagweges der Zugfeder ist, daß zur Herstellung der
geeigneten Anschlagelemente teilweise komplexe Blechbearbeitungen von Zugfeder oder
Stromschiene benötigt werden, für deren Herstellung komplizierte Werkzeuge vorzusehen
sind. Auch ist eine Montage der derart verformten Blechteile von Zugfeder oder Stromschiene
aufgrund Formgebung und Montagemöglichkeiten nicht ganz unproblematisch.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Zugfederanschluß für elektrische
Leiter insbesondere auch für den Einsatz in festpoligen Gehäusen bereitzustellen,
der bei einfacher Montagemöglichkeit und kostengünstiger Formgebung von Anschlagelementen
eine Überlastung der Zugfeder durch mechanische Betätigungskräfte sicher verhindert.
[0006] Die Lösung der vorstehenden Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 bzw. Anspruches 16 im Zusammenwirken mit den jeweiligen Merkmalen
der Oberbegriffe.
[0007] Erfindungswesentlicher Gedanke des Zugfederanschlusses gemäß Anspruch 1 ist es, das
Anschlagelement als separates Bauteil auszubilden, das durch das Fenster der Zugfeder
oder durch die von der Zugfeder gebildeten seitlichen Öffnungen in den schlaufenförmig
gebogenen Bereich einsteckbar und an der Zugfeder festlegbar ist. Hierzu wird das
Anschlagelement, das verschiedene, in ihrer Formgebung auch an die bekannten Anschlagnocken
der Scheibenbauweise erinnernde, Außenkonturen aufweisen kann, als vereinzeltes oder
zu vereinzelndes Bauelement in das Innere der schlaufenförmig gebogenen Zugfeder eingebracht.
Hierbei besteht die Möglichkeit, das Anschlagelement durch das in Einsteckrichtung
des Leiters orientiert liegende Fenster der Zugfeder einzustecken, wodurch insbesondere
auch bei schon in einem Gehäuse eingebrachtem Verbund von Zugfeder und Stromschiene
ein nachträgliches Einbringen des Anschlagelementes möglich ist. Darüberhinaus ist
es möglich, einen vormontierten Verband von Stromschiene und Zugfeder vor dem Einbringen
in ein passendes Gehäuse mit einem Anschlagelement auszustatten, das durch die beiden
seitlichen Öffnungen des schlaufenförmig gebogenen Bereiches der Zugfeder eingebracht
und zusammen mit dem vormontierten Verband aus Stromschiene und Zugfeder in dem Gehäuse
angeordnet wird. Ebenfalls kann ein Anschlagelement in die Zugfeder eingesteckt und
dieser vormontierte Verband auf die Stromschiene aufgesteckt werden. Die so komplettierte
Baueinheit kann dann im Gesamten in dem Gehäuse angeordnet werden. Hierbei ist es
von besonderer Wichtigkeit, das Anschlagelement durch geeignete Maßnahmen an der Zugfeder
oder der Stromschiene derart festzulegen, daß für eventuell weitere notwendige Handhabungsvorgänge
ein Herausfallen des Anschlagelementes aus dem Inneren der Zugfeder sicher verhindert
wird. Durch die Trennung von Anschlagelement und Zugfeder bzw. Stromschiene wird es
neben den wirtschaftlichen Vorteilen einer vereinfachten Montage insbesondere möglich,
Zugfederelemente mit geeigneten Anschlagbegrenzungen auch bei festpoligen Gehäusen
mit geringen Rasterabständen und hoher Polzahl anzuwenden. Auch ist es möglich, durch
die Verwendung von Kunststoffmaterialien für die Anschlagelemente sowie den damit
einhergehenden Fertigungsmöglichkeiten eine kostengünstige und weitgehend automatisierbare
Vorfertigung der erfindungsgemäßen Zugfederanschlüsse zu erzielen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Zugfederanschlusses
gemäß Anspruch 1 zeigen die Unteransprüche 2 bis 16.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Anschlagelement derart an
der Zugfeder festgelegt, daß das Anschlagelement in dem dem Fenster der Zugfeder gegenüberliegenden
Abschnitt des schlaufenförmig gebogenen Bereiches von der Zugfeder, vorzugsweise gleichmäßig,
beabstandet ist. Hierdurch wird erreicht, daß bei der Verformung der Zugfeder beispielsweise
beim Einführen eines Leiters in das Fenster, der schlaufenförmig gebogene Bereich
der Zugfeder sich verformen kann, ohne an dem Anschlagelement anzuliegen. Hierdurch
wird gewährleistet, daß die Anlage der Zugfeder am Anschlagelement sich dabei in einer
Zone vorgenommen wird, durch die die Wirkungslinie der Betätigungskraft verläuft.
Dies führt zu einem besonders sicheren Schutz der Zugfeder. Durch einen solchen Anschlag
wird die Angriffskraft beispielsweise eines Betätigungswerkzeuges von kritischen Bereichen
der Zugfeder ferngehalten.
[0010] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform liegt das Anschlagelement zumindestens
in Teilabschnitten innen an dem schlaufenförmig gebogenen Bereich der Zugfeder an.
Hierdurch können durch geeignete Ausgestaltung und Plazierung der Anlageflächen die
Federungseigenschaften der Zugfeder beeinflußt werden.
[0011] Zur Sicherung der Lage bzw. zur Herstellung einer Unverlierbarkeit des Anschlagelementes
kann dieses kraftschlüssig und/oder formschlüssig an der Zugfeder festgelegt werden.
Hierbei wird in einer bevorzugten Ausführungsform die Festlegung verrastbar gestaltet.
In einer weiteren vorteilhaften Gestaltung wird das Anschlagelement an den Begrenzungskanten
des Fensters der Zugfeder festgelegt. Hierbei kann insbesondere auch die Formgebung
des Fensters der Zugfeder derart verändert werden, daß sich form- oder kraftschlüssige
Befestigungen von zugeordneten Teilen des Anschlagelementes erzielen lassen. In einer
anderen bevorzugten Ausführungsform wird das Anschlagelement an dem der Stromschiene
zugeordneten Bereich der Zugfeder festgelegt. Eine weitere Ausführungsform sieht vor,
daß das Anschlagelement kraftschlüssig durch die Federwirkung der Zugfeder selbst
in deren Inneren festgelegt ist. Hierbei stützt sich das Anschlagelement vorzugsweise
in seiner Längserstreckung an der vorgespannten Zugfeder fest und wird daher durch
die Federwirkung kraftschlüssig gehalten, das Vorsehen von Festlegeelementen ist nicht
erforderlich.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform hinsichtlich der Formgebung des Anschlagelementes
sieht vor, daß das Anschlagelement im wesentlichen starr und in seiner Außenkontur
knochenförmig an die schlaufenförmig gebogene Kontur der Zugfeder angepaßt ist. Hierbei
wird insbesondere an dem dem schlaufenförmig gebogenen Bereich der Zugfeder zugeordneten
Ende des Anschlagelementes ein massiver Bereich vorgesehen, der durch einen schmaleren
Bereich von dem wiederum massiv ausgeführten Bereich nahe des Fensters der Zugfeder
getrennt ist. Hierdurch wird eine an eine Knochenform erinnernde Formgebung des Anschlagelementes
bedingt.
[0013] Eine andere Ausführungsform des Anschlagelementes besteht aus im wesentlichen V-förmigen
Schenkeln, bei der das Anschlagelement in seiner Außenkontur an die schlaufenförmig
gebogene Kontur der Zugfeder angepaßt ist und die V-förmig ausgebildeten Schenkel
des Anschlagelementes bei Betätigung der Zugfeder elastisch verformbar sind. Neben
der schon vorstehend beschriebenen Unterstützung der Federwirkung der Zugfeder wird
hierdurch erzielbar, daß durch die Federwirkung der Zugfeder das Anschlagelement ebenfalls
sicher in dem Innenbereich der Zugfeder gehalten wird, ohne Formelemente zu einer
Positionierung vorsehen zu müssen.
[0014] Hinsichtlich der Montage wird in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform das
Anschlagelement bei nicht vorgespannter Zugfeder in das Innere des schlaufenförmig
gebogenen Bereiches eingebracht. In einer anderen Ausführungsform ist die Zugfeder
bei der Montage des Anschlagelementes durch die Stromschiene vorgespannt und das Anschlagelement
wird in diese vorgespannte Feder eingesteckt.
[0015] Für die Montage der Anschlagelemente sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, die
Anschlagelemente hinsichtlich der Handhabung günstig bereitzustellen. Eine Ausführungsform
zeigt auf, daß das Anschlagelement als Spritzgußteil vereinzelt oder auf Haltegurten
angeordnet vorhaltbar ist. Eine weitere Ausführungsform besteht darin, daß das Anschlagelement
als Bestandteil eines endlosen Spritzgußbandes vorhaltbar ist, wobei zur Montage an
Sollbruchstellen die einzelnen Anschlagelemente von dem endlosen Spritzgußband abgetrennt
und der Montagestelle zugeführt werden. Auch kann das Anschlagelement als Stranggußprofil
vorgesehen werden, das erst zur Montage in entsprechender maßlicher Gestaltung von
diesem Stranggußprofil abgelängt wird. In einer weiteren Ausführungsform kann das
Anschlagelement direkt in eine in ein Spritzgußwerkzeug eingelegte Zugfeder urformend
eingebracht werden.
[0016] Eine weitere Lösung der Aufgabe zeigt der Anspruch 17 auf, bei der die Aufgabe durch
einen erfindungsgemäßen Zugfederanschluß gelöst wird, dessen Anschlagelement einstückig
mit umgebenden Wandungsbereichen eines festpoligen Gehäuses ausgebildet ist und durch
das Fenster in den schlaufenförmig umschlossenen Innenbereich der Zugfeder hineinragt
oder einsteckbar ist. Mit dieser Ausführungsform ist es möglich, die immer noch notwendigen
Handhabungsvorgänge zum Einbringen der Anschlagelemente gemäß der Lösung nach Anspruch
1 auf ein Minimum zu reduzieren. Hierfür wird beispielsweise in einem dem Fenster
der Zugfeder zugeordneten Wandungsbereich des festpoligen Gehäuses ein Anschlagelement
einstückig derart vorgesehen, daß es mit dem Wandungsbereich über einen schmalen Steg
verbunden ist, der nach funktionsgerechter Zuordnung von Wandungsbereich und Zugfeder
das Fenster der Zugfeder durchtritt und damit das Anschlagelement im Inneren der Zugfeder
positioniert.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Ausprägung sieht vor, das Einstecken des Anschlagelementes
durch die Zuordnung beispielsweise des zu einem Deckelteil gehörigen Wandungsbereiches
beim Schließen des Deckels zwangsläufig vorzunehmen.
[0018] Hinsichtlich besonderer Ausgestaltungen des Zugfederanschlusses nach Anspruch 17
sei auf die auf den Anspruch 17 zurückbezogenen Unteransprüche verwiesen, hierzu vorzunehmende
Erläuterungen ergeben sich aus den Erläuterungen zu den zugeordneten Ansprüchen 2
bis 16, die in entsprechender Übertragung auch auf die jeweiligen Unteransprüche des
Anspruches 17 gelten.
[0019] Besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Zugfederanschlüsse
gemäß Anschluß 1 bzw. Anspruch 16 zeigen die folgenden Zeichnungen.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1a-1d
- eine erste Ausführungsform des Zugfederanschlusses nach Anspruch 1 zur Montage durch
das Fenster mit einer Befestigung im Fensterbereich,
- Fig. 2a - 2d
- eine zweite Ausführungsform zur seitlichen Montage mit Klemmung im Fensterbereich,
- Fig. 3a - 3b
- eine weitere Ausführungsform mit federnd ausgeführtem Anschlagelement zum Einstecken
in den Fensterbereich,
- Fig. 4a - 4d
- eine weitere Ausführungsform mit seitlicher Montagerichtung und Befestigung am Stromschienenabschnitt
der Zugfeder,
- Fig. 5a - 5d
- eine weitere Ausführungsform mit Befestigung des Anschlagelementes am Stromschienenabschnitt
zum Einstecken durch das Fenster bzw. zur seitlichen Montage,
- Fig. 6a - 6d
- eine Ausführungsform zur seitlichen Montage mit Klemmung des Anschlagelementes aufgrund
der Federwirkung der Zugfeder,
- Fig. 7a - 7d
- eine weitere Ausführungsform des Anschlagelementes in Form von V-förmig angeordneten
Schenkeln mit Anlage an den Innenflächen der Zugfeder,
- Fig. 8a - 8d
- eine Variante des Zugfederanschlusses gemäß Figuren 7a bis 7d mit Festlegung am Stromschienenabschnitt
der Zugfeder,
- Fig. 9a - 9c
- eine Ausführungsform des Zugfederanschlusses nach Anspruch 17 mit Festlegung des Anschlagelementes
an Gehäusewandungen des festpoligen Gehäuses.
[0021] In den Figuren 1 bis 9 sind unterschiedliche Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Zugfederanschlüsse nach den Ansprüchen 1 bzw. 17 dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen
Elemente gleicher Funktion innerhalb des Zugfederanschlusses darstellen. Es sei bei
nicht erläuterten Sachnummern einzelner Zeichnungen auf die Beschreibung jeweils funktionsgleicher
Bauteile in anderen Zeichnungen Bezug genommen.
[0022] In den Figuren 1a bis 1d ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zugfederanschlusses
1 gemäß Anspruch 1 dargestellt, bei dem die Zugfeder 1 in grundsätzlich bekannter
Weise aus einem einer nicht dargestellten Stromschiene zugeordneten Bereich 4, einem
daran anschließenden schlaufenförmig gebogenen Bereich 5 sowie einem wiederum daran
angeordnetem, dem Fenster der Zugfeder zugeordneten Bereich 3 gebildet ist. In den
Bereich 3 der Zugfeder 1 ist das Fenster 6 angeordnet, durch das in der verformten
Konfiguration des Zugfederanschlusses ein nicht dargestellter Leiter durchgesteckt
und unter den ebenfalls nicht dargestellten Abschnitt der Stromschiene geklemmt wird.
Ist der Zugfederanschluß in der bekannten Weise beispielsweise in einem Isolierstoffgehäuse,
vorzugsweise einem Gehäuse mit fester Anzahl der Anschlußpole, angeordnet, so ist
der der Stromschiene zugehörige Bereich 4 derart elastisch verformt, daß er mit seinem
dem Fenster 6 zugeordneten Ende in Einsteckrichtung gesehen im Fenster 6 zu liegen
kommt. Der Einsteckvorgang eines nicht dargestellten Leiters in das Fenster 6 erfolgt
dergestalt, daß mit einem entsprechenden Betätigungswerkzeug der schlaufenförmig gebogene
Bereich 5 der Zugfeder 1 elastisch verformt wird und dabei das Fenster 6 eine Einstecköffnung
gegenüber der Stromschiene freigibt. Zur Verhinderung unsachgemäßer Betätigung der
Zugfeder 1 beim Öffnen des Einsteckbereiches der Zugfeder 1 ist es erforderlich, einen
Anschlag für den schlaufenförmig gebogenen Bereich 5 gegenüber dem der Stromschiene
zugeordneten Bereich 4 zu bilden. Diese Funktion wird in der Ausführungsform gemäß
Figuren 1a bis 1d durch ein Anschlagelement 2 gelöst, das im Inneren der Zugfeder
1 angeordnet ist. Ein derartiges Anschlagelement 2 dient zum Schutz der Zugfeder 1
vor unzulässigen Verformungen, die die Rückstellkraft und Kontaktstabilität schwächen
und die Gasdichtigkeit des Leiteranschlusses gefährden würde. Gleichzeitig würde hierdurch
der Widerstand der Zugfeder 1 gegen Leiterauszug herabgesetzt. Das Anschlagelement
2 gemäß Figuren 1a bis 1d ist hier gebildet durch einen prismatischen, vorzugsweise
aus Isolierstoff gebildeten und in seiner Kontur knochenförmig anmutenden Körper,
der in Richtung der Montagerichtung 12 durch das Fenster 6 in das Innere des schlaufenförmig
gebogenen Bereiches der Zugfeder 1 einsteckbar und dort mittels eines Fixierbolzens
7 in eine entsprechende Gegenform 8 im Kantenbereich des Fensters 6 fixierbar ist.
Das Anschlagelement 2 wird in die unverformte Zugfeder 1 durch das Fenster 6 eingesteckt
und das Anschlagelement 2 dann derart verkippt, daß das Halteelement 7 in die Gegenform
8 der Zugfeder 1 eingreifen kann. Hinsichtlich der Positionierung des Anschlagelementes
2 innerhalb des von der Zugfeder 1 umschlossenen Bereiches ist anzumerken, daß das
Anschlagelement 2 derart beabstandet von den Innenflächen der Zugfeder 1 zu liegen
kommt, daß ein vorzugsweise gleichmäßiger Spalt 9 zwischen Anschlagelement 2 und Zugfeder
1 entsteht. Hierdurch ist insbesondere das Verformungsverhalten der Zugfeder 1 bis
zum Zeitpunkt des Kontaktes mit dem Anschlagelement 2 unverändert.
[0023] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zugfederanschlusses zeigen die
Figuren 2a bis 2d, die grundsätzlich dem Aufbau gemäß Figur 1 entspricht, jedoch das
Halteelement 7 in Form eines riegelförmigen Ansatzes an dem Anschlagelement 2 aufweist,
das in ein entsprechend erweitertes Fenster 6 der Zugfeder 1 einsteckbar ist. Dieser
Ansatz 7 ist an einer Kopfseite mit einer Fase 10 versehen, um sich leichter montieren
zu lassen und trotzdem eine sichere Festlegung zu erreichen. Abweichend von der Ausführungsform
gemäß Figur 1 wird das Anschlagelement 2 in dieser Ausführungsform seitlich in den
von der Zugfeder 1 gebildeten Innenraum eingesteckt und dann in die Montagelage verschwenkt.
Es bildet sich ebenfalls wieder ein vorzugsweise gleichförmiger Spalt 9 zwischen Anschlagelement
2 und Zugfeder 1.
[0024] Eine Variante der Ausführungsform des Anschlagelementes 2 gemäß Figur 2 zeigen die
Figuren 3a und 3b. Hierbei ist eine Montage auch durch das Fenster 6 der Zugfeder
1 möglich, indem das Anschlagelement 2 entlang seiner Haupterstreckungsrichtung mit
einem Federschlitz 11 versehen ist, der ein Zusammen- bzw. Auffedern der durch den
Federschlitz 11 getrennten Schenkel des Anschlagelementes 2 ermöglicht. Durch diese
im wesentlichen U-förmige Konfiguration des Anschlagelementes 2 kann das Anschlagelement
2 in einem durch Zusammenpressen der beiden Schenkel verformten Zustand durch das
Fenster 6 durchgesteckt werden. Nach dem Einstecken federn die den Federschlitz 11
begrenzenden Schenkel des Anschlagelementes 2 wieder auf und legen sich an die Innenkanten
des Fensters 6 der Zugfeder 1 an, das um ein entsprechendes Maß vergrößert ist. Eine
weitere Verbesserung der Montage ergibt sich durch eine konische Ausformung des Anschlagelementes
2, das zum Grund des Federschlitzes 11 hin eine konische Ausformung der Seitenflächen
aufweist und daher ein geringeres Maß als die Breite des Fensters 6 der Zugfeder 1
aufweist.
[0025] In den Figuren 4a bis 4d ist eine weitere Ausführungsform gemäß Anspruch 1 dargestellt,
bei der die Festlegung des Anschlagelementes 2 in dem Bereich 4 der Zugfeder 1 erfolgt,
der einer nicht dargestellten Stromschiene zugeordnet ist. Hierzu wird in diesem Bereich
4 der Zugfeder 1 eine seitliche Ausklinkung 8 gebildet, der ein konsolenartiger Bereich
7 des Anschlagelementes 2 durch Einstecken zugeordnet werden kann. Die Einsteckrichtung
12 ist hierbei seitlich, um das Einschieben des konsolenartigen Absatzes 7 des Anschlagelementes
2 zu ermöglichen.
[0026] Die Figuren 5a bis 5d zeigen eine Variante der Ausführungsform gemäß den Figuren
4a bis 4d, die eine Montage durch das Fenster 6 der Zugfeder 1 ermöglicht. Hierzu
wird an dem Anschlagelement 2 ein bolzenförmiger Ansatz vorgesehen, der sich in eine
nutförmig, sich verengende Gegenform 8 des Bereiches 4 der Zugfeder 1 einstecken läßt.
Hierzu wird das Anschlagelement 2 durch das Fenster 6 in den Innenbereich der Zugfeder
1 eingesteckt und derart verschwenkt, daß der Bolzen 7 in dem weiten Bereich der Gegenform
8 zu liegen kommt. Durch weiteres Einschieben in die sich verengende Gegenform 8 wird
das Anschlagelement 2 fixiert. Neben einer Montage durch das Fenster 6 ist hierbei
ebenfalls eine Montage durch seitliches Einstecken in die Zugfeder 1 realisierbar.
[0027] Die Figuren 6a bis 6d zeigen eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Zugfederanschlusses,
die zur Festlegung des Anschlagelementes 2 an der Zugfeder 1 keine Halteelemente benötigt.
Hierzu wird das Anschlagelement 2 derart dimensioniert, daß die maßliche Gestaltung
in der Haupterstreckungsrichtung mindestens dem Innenmaß der Zugfeder 1 entspricht,
wodurch die Zugfeder 1 beim seitlichen Einstecken des Anschlagelementes 2 in die Montagerichtung
12 leicht aufgefedert wird. Aufgrund dieser Federwirkung wird das Anschlagelement
2 geklemmt und kann aus dem Inneren der Zugfeder 1 nicht mehr herausfallen. Das Einstecken
des Anschlagelementes 2 in die Zugfeder 1 erfolgt hierbei in einer verformten Konfiguration
der Zugfeder 1, die durch bestimmungsgemäße Montage mit der nicht dargestellten Stromschiene
vorgenommen wird. Bei dieser Ausführungsform wird die Zugfeder 1 über das Anschlagelement
2 zwangsgelenkt, im Fensterbereich 6 und gegenüberliegend dem Fensterbereich 6 liegt
das Anschlagelement 2 am Inneren der Zugfeder 1 an. Durch diese Gestaltung kann die
Genauigkeit der Montage deutlich reduziert werden.
[0028] Eine weitere Ausführungsform mit am Innenbereich der Zugfeder 1 anliegendem Anschlagelement
2 zeigen die Figuren 7a bis 7d sowie in einer Variante die Figuren 8a bis 8d. Hierbei
wird das Anschlagelement 2 aus einem Körper gebildet, der im wesentlichen aus V-förmig
zueinander angeordneten Schenkeln besteht, deren Form und Abmessungen an die bestimmungsgemäß
verformte Innenkontur der Zugfeder 1 nach dem Aufstecken auf einen nicht dargestellten
Stromschienenbereich angepaßt ist. Die Montage erfolgt durch seitliches Einstecken,
das Anschlagelement 2 klemmt ähnlich wie bei Figur 6 durch die Verformung der Zugfeder
1 selbsttätig im Inneren der Zugfeder 1 fest. Aufgrund der Formgebung des Anschlagelementes
2 sowie des verwendeten, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Materials kann
das V-förmige Anschlagelement 2 beim Verformen der Zugfeder 1 ebenfalls verformt werden.
Durch eine derartige Formgebung des Anschlagelementes 2 können die Federeigenschaften
der Zugfeder 1 beeinflußt werden. Das Anschlagelement 2 liegt hierbei vorzugsweise
vollflächig an den Innenflächen der verformten Zugfeder 1 an. Eine Variante mit zusätzlicher
Fixierung des Anschlagelementes 2 durch einen in einen entsprechenden Durchbruch des
Bereiches 4 der Zugfeder 1 einsteckbaren Bolzen 7 zeigen die Figuren 8a bis 8d. Hierbei
wird das Anschlagelement 2 vor dem Verformen der Zugfeder 1 in das Innere der Zugfeder
1 eingesteckt und durch das Verformen der Durchbruch 8 mit dem bolzenförmigen Halteelement
7 in Kontakt gebracht. Danach wird die so vormontierte Baugruppe auf die Stromschiene
aufgesteckt oder sie kann auch schon vorher auf die Stromschiene aufgesteckt sein.
[0029] Eine beispielhafte Ausführungsform eines Zugfederanschlusses gemäß Anspruch 17 zeigen
die Figuren 9a bis 9c. Hierbei ist das Anschlagelement 2 mittels eines Verbindungssteges
14 an einem Bereich der Gehäusewandung 13 einstückig angeordnet und steht nach erfolgter
Zuordnung von Zugfeder 1 und Gehäusewandung 13 durch das Fenster 6 der Zugfeder 1
in deren Inneres vor. Hierzu ist der Verbindungssteg 14 passend zu den Abmessungen
des Fensters 6 gebildet, insbesondere ist an dem Fenster 6 eine zusätzliche Ausnehmung
15 vorgesehen, die in betätigtem Zustand der Zugfeder 1 den Steg 14 aufnimmt und ein
bestimmungsgemäßes Zusammenfedern der Zugfeder 1 ermöglicht. Beispielsweise ist die
Gehäusewandung 13 Teil eines Deckels, der eine vormontierte Anzahl von Zugfedern 1
innerhalb eines Gehäuses verschließt. Hierbei wird die Verschlußbewegung zum Einstecken
der Anschlagelemente 2 genutzt. Die Zugfeder 1 ist hierbei in schon bestimmungsgemäß
mit der nicht dargestellten Stromschiene verbundener Stellung vormontiert.
[0030] Konstruktive Ausgestaltungen des Zugfederanschlusses gemäß Anspruch 17 weisen Merkmale
auf, die auch in den Unteransprüchen zu dem Zugfederanschluß nach Anspruch 1 schon
erläutert wurden. Hierauf wird entsprechend Bezug genommen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1 -
- Zugfeder
- 2 -
- Anschlagelement
- 3 -
- Fensterabschnitt der Zugfeder
- 4 -
- Stromschienenabschnitt der Zugfeder
- 5 -
- schlaufenförmig gebogener Bereich der Zugfeder
- 6 -
- Fenster der Zugfeder
- 7 -
- Halteelement
- 8 -
- Gegenform für Halteelement
- 9 -
- Spalt
- 10 -
- Fase
- 11 -
- Federschlitz
- 12 -
- Montagerichtung
- 13 -
- Gehäusewandung
- 14 -
- Verbindungssteg
- 15 -
- Ausnehmung Fenster
1. Zugfederanschluß für elektrische Leiter, insbesondere für den Einsatz in festpoligen
Gehäusen, mit einer etwa schlaufenförmig gebogenen Zugfeder (1), deren einer Endbereich
einen Schenkel (4) zur Auflage auf einer Stromschiene und deren anderer Endbereich
(3) einen etwa senkrecht zur Stromschiene orientierten Schenkel bildet, in dem sich
ein Fenster (6) zum Durchtritt der Stromschiene befindet, dessen Unterkante eine Klemmkante
für die Klemmung eines Leiters unter der Stromschiene bildet, sowie einen innerhalb
des schlaufenförmig gebogenen Bereiches (5) der Zugfeder (1) angeordneten Anschlagelement
(2) für die Begrenzung des Federweges der Zugfeder (1) bei ihrer Betätigung,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagelement (2) ein separates Bauteil ist, das durch das Fenster (6) der Zugfeder
(1) oder durch die von der Zugfeder (1) gebildeten seitlichen Öffnungen in den schlaufenförmig
gebogenen Bereich (5) eingesteckt und an der Zugfeder (1) festgelegt ist.
2. Zugfederanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) derart an der Zugfeder (1) festgelegt ist, daß das Anschlagelement
(2) an dem dem Fenster (6) der Zugfeder (1) gegenüberliegenden Abschnitt des schlaufenförmig
gebogenen Bereiches (5) von der Zugfeder (1), vorzugsweise gleichmäßig, beabstandet
ist.
3. Zugfederanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) zumindest in Teilabschnitten innen an dem schlaufenbförmig
gebogenen Bereich (5) der Zugfeder (1) anliegt.
4. Zugfederanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) kraftschlüssig und/oder formschlüssig, vorzugsweise verrastet,
an der Zugfeder (1) festgelegt ist.
5. Zugfederanschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) an Begrenzungskanten des Fensters (9) der Zugfeder (1) festgelegt
ist.
6. Zugfederanschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) lose in den schlaufenförmig gebogenen Bereich (5) der Zugfeder
(1) angeordnet ist.
7. Zugfederanschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) an dem der Stromschiene zugeordneten Bereich (4) der Zugfeder
(1) festgelegt ist.
8. Zugfederanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) kraftschlüssig durch Federwirkung der Zugfeder (1) in deren
Innerem festgelegt ist.
9. Zugfederanschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) im wesentlichen starr, in seiner Außenkontur knochenförmig
an den schlaufenförmig gebogenen Bereich (5) der Zugfeder (1) angepaßt ist.
10. Zugfederanschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) im wesentlichen aus zwei V-förmigen Schenkeln gebildet, in
seiner Außenkontur an den schlaufenförmig gebogenen Bereich (5) der Zugfeder (1) angepaßt
ist und daß die V-förmig ausgebildeten Schenkel des Anschlagelementes (2) bei Betätigung
der Zugfeder (1) elastisch verformbar ist.
11. Zugfederanschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) bei nicht vorgespannter Zugfeder (1) in das Innere des schlaufenförmig
gebogenen Bereiches (5) der Zugfeder (1) einbringbar ist.
12. Zugfederanschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) bei von der Stromschiene gespannter Zugfeder (1) in das Innere
des schlaufenförmig gebogenen Bereiches (5) der Zugfeder (1) einbringbar ist.
13. Zugfederanschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) als Spritzgußteil ausgebildet ist.
14. Zugfederanschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) ursprünglich Bestandteil eines endlosen Spritzgußbandes mit
Sollbruchstellen zum Abtrennen einzelner Anschlagelemente (2) war.
15. Zugfederanschluß nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) ein abgelängtes Strangpreßteil ist.
16. Zugfederanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) direkt durch ein Spritzgußwerkzeug in die Zugfeder (1) geformt
ist.
17. Zugfederanschluß für elektrische Leiter, insbesondere für den Einsatz in festpoligen
Gehäusen, mit einer etwa schlaufenförmig gebogenen Zugfeder (1), deren einer Endbereich
einen Schenkel (4) zur Auflage auf einer Stromschiene bildet und deren anderer Endbereich
einen etwa senkrecht zur Stromschiene orientierten Schenkel (3) bildet, in dem sich
ein Fenster (6) zum Durchtritt der Stromschiene befindet, dessen Unterkante eine Klemmkante
für die Klemmung eines Leiters unter der Stromschiene bildet, sowie einem innerhalb
des schlaufenförmig gebogenen Bereiches der Zugfeder (1) angeordneten Anschlagelement
(2) für die Begrenzung des Federweges der Zugfeder (1) bei ihrer Betätigung, wobei
das Anschlagelement (2) einstückig mit umgebenden Wandungsbereichen (13) des festpoligen
Gehäuses ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagelement (2) durch das Fenster (6) in den schlaufenförmig umschlossenen
Bereich (5) der Zugfeder (1) hineinragt oder eingesteckt ist.
18. Zugfederanschluß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstecken des Anschlagelementes (2) durch Zuordnung der an dem Anschlagelement
(2) angeordneten Wandungsbereiche (13) des festpoligen Gehäuses mit zugeordneten Gegenformen
vornehmbar ist.
19. Zugfederanschluß nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) derart an den Wandungsbereichen (13) festgelegt ist, daß
das Anschlagelement (2) in montiertem Zustand in dem dem Fenster (6) der Zugfeder
(1) gegenüberliegenden Abschnitt des schlaufenförmig gebogenen Bereiches (5) von der
Zugfeder (1), vorzugsweise gleichmäßig, beabstandet ist.
20. Zugfederanschluß nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) zumindestens in Teilabschnitten innen an dem schlaufenförmig
gebogenen Bereich (5) der Zugfeder (1) anliegt.
21. Zugfederanschluß nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) im wesentlichen starr, in seiner Außenkontur knochenförmig
an dem schlaufenförmig gebogenen Bereich (5) der Zugfeder (1) angepaßt ist.
22. Zugfederanschluß nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (2) bei von der Stromschiene gespannter Zugfeder (1) in das Innere
des schlaufenförmig gebogenen Bereiches (5) der Zugfeder (1) einbringbar ist.
1. Tension spring connector for electrical conductors, particularly for use in fixed-pole
housings, with a tension spring (1) bent approximately into loop-shape, one end region
of which forms a limb (4) for bearing on a busbar and the other end region (3) of
which forms a limb oriented approximately perpendicularly to the busbar, in which
a window (6) for passage of the busbar is disposed, the lower edge of which forms
a clamping edge for clamping a conductor under the busbar, as well as an abutment
element (2), which is arranged within the region (5), which is bent into loop-shape,
of the tension spring (1) for limiting the spring travel of the tension spring (1)
on actuation thereof, characterised in that the abutment element (2) is a separate component which is inserted through the window
(6) of the tension spring (1) or through the lateral openings, which are formed by
the tension spring (1), in the region (5) bent into loop-shape and which is fixed
to the tension spring (1).
2. Tension spring connector according to claim 1, characterised in that the abutment element (2) is fixed to the tension spring (1) in such a manner that
the abutment element (2) is spaced from the tension spring (1), preferably uniformly,
at the section, which is opposite the window (6) of the tension spring (1), of the
region (5) bent into loop-shape.
3. Tension spring connector according to claim 1, characterised in that the abutment element (2) bears at the inside at least in sections against the region
(5), which is bent in loop-shape, of the tension spring (1).
4. Tension spring connector according to claim 1, characterised in that the abutment element (2) is fixed to the tension spring in force-locking and/or shape-locking
manner, preferably detented.
5. Tension spring connector according to claim 4, characterised in that the abutment element (2) is fixed at boundary edges of the window (9) of the tension
spring (1).
6. Tension spring connector according to claim 5, characterised in that the abutment element (2) is loosely arranged in the region (5), which is bent into
loop-shape, of the tension spring (1).
7. Tension spring connector according to claim 4, characterised in that the abutment element (2) is fixed at the region (4) of the tension spring (1) associated
with the busbar.
8. Tension spring connector according to claim 1, characterised in that the abutment element (2) is fixed in force-locking manner by spring action of the
tension spring (1) in the interior thereof.
9. Tension spring connector according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment element (2) is matched substantially rigidly and bone-shaped in its
outer profile to the region (5), which is bent into loop-shape, of the tension spring
(1).
10. Tension spring connector according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment element (2) is formed substantially from two V-shaped limbs and is matched
in its outer profile to the region (5), which is bent into loop-shape, of the tension
spring (1) and that the limb of the abutment element (2) formed to be V-shaped is
resiliently deformable on actuation of the tension spring (1).
11. Tension spring connector according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment element (2) is introducible into the interior of the region (5), which
is bent into loop-shape, of the tension spring (1) when the tension spring (1) is
not biassed.
12. Tension spring connector according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment element (2) is introducible into the interior of the region (5), which
is bent into loop-shape, of the tension spring (1) when the tension spring (1) is
tensioned by the busbar.
13. Tension spring connector according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment element (2) is constructed as an injection-moulded part.
14. Tension spring connector according to claim 13, characterised in that the abutment element (2) was originally a component of an endless injection-moulded
strip with frangible locations for separating off individual abutment elements (2).
15. Tension spring connector according to one of claims 1 to 12, characterised in that the abutment element (2) is an extruded part cut to length.
16. Tension spring connector according to claim 1, characterised in that the abutment element (2) is formed directly in the tension spring (1) by an injection-moulding
tool.
17. Tension spring connector for electrical conductors, particularly for use in fixed-pole
housings, with a tension spring (1) bent approximately into loop-shape, one end region
of which forms a limb (4) for bearing on a busbar and the other end region of which
forms a limb (3) oriented approximately perpendicularly to the busbar, in which a
window (6) for passage of the busbar is disposed, the lower edge of which forms a
clamping edge for clamping a conductor under the busbar, as well as an abutment element
(2), which is arranged within the region (5), which is bent into loop-shape, of the
tension spring (1) for limiting the spring travel of the tension spring (1) on actuation
thereof, wherein the abutment element (2) is formed integrally with surrounding wall
regions (13) of the fixed-pole housing, characterised in that the abutment element (2) projects or is inserted through the window (6) into the
region (5), which is bent into loop-shape, of the tension spring (1).
18. Tension spring connector according to claim 17, characterised in that the insertion of the abutment element (2) can be undertaken by association of the
wall regions (13), which are arranged at the abutment element (2), of the fixed-pole
housing with associated counter-shapes.
19. Tension spring connector according to claim 17 or 18, characterised in that the abutment element (2) is fixed to the wall regions (13) in such a manner that
the abutment element (2) in mounted state is spaced from the tension spring (1), preferably
uniformly, at the section, which is opposite the window (6) of the tension spring
(1), of the region (5) bent into loop-shape.
20. Tension spring connector according to claim 17 or 18, characterised in that the abutment element (2) bears at the inside at least in sections against the region
(5), which is bent in loop-shape, of the tension spring (1).
21. Tension spring connector according to one of claims 17 to 20, characterised in that the abutment element (2) is matched substantially rigidly and bone-shaped in its
outer profile to the region (5), which is bent into loop-shape, of the tension spring
(1).
22. Tension spring connector according to one of claims 17 to 21, characterised in that the abutment element (2) is introducible into the interior of the region (5), which
is bent into loop-shape, of the tension spring (1) when the tension spring (1) is
tensioned by the busbar.
1. Connecteur à ressort de traction pour conducteurs électriques, en particulier pour
une utilisation dans des boîtiers à pôles fixes, avec un ressort de traction (1) cintré
approximativement en forme de boucle, dont une partie d'extrémité forme une branche
(4) prévue pour prendre appui sur un rail électrique et l'autre extrémité (3) forme
une branche orientée approximativement perpendiculairement au rail électrique, dans
laquelle se trouve une fenêtre (6) pour le passage du rail électrique, dont le bord
inférieur forme un bord de blocage pour le blocage d'un conducteur sous le rail électrique,
ainsi qu'un élément de butée (2) placé dans la partie cintrée en boucle (5) du ressort
de traction (1) pour limiter la course élastique du ressort de traction (1) lors de
son actionnement,
caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est un élément séparé, qui est enfoncé à travers la fenêtre
(6) du ressort de traction (1) ou à travers les ouvertures latérales formées par le
ressort de traction (1) dans la partie cintrée en boucle (5) et est fixé sur le ressort
de traction (1).
2. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé sur le ressort de traction (1) de telle manière que
l'élément de butée (2) est espacé, de préférence de manlére régulière, du ressort
de traction (1) au niveau de la section de la partie cintrée en boucle (5) opposée
à la fenêtre (6) du ressort de traction (1).
3. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) s'appuie au moins dans des sections partielles, et à l'intérieur,
sur la partie cintrée en boucle (5) du ressort de traction (1).
4. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé par adhérence et/ou par liaison positive, de préférence
encliqueté, sur le ressort de traction (1).
5. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé sur des bords de délimitation de la fenêtre (6) du
ressort de traction (1).
6. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est monté librement dans la partie cintrée en boucle (5) du
ressort de traction (1).
7. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé à la partie (4) du ressort de traction (1) associée
au rail électrique.
8. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé par adhérence, par l'effet élastique du ressort de
traction (1) à l'intérieur de celui-ci.
9. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est adapté pour l'essentiel rigidement dans son contour extérieur,
en forme d'os, à la partie cintrée en boucle (5) du ressort de traction (1).
10. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est formé pour l'essentiel de deux branches en forme de V,
est adapté dans son contour extérieur à la partie cintrée en boucle (5) du ressort
de traction (1) et en ce que les branches en forme de V de l'élément de butée (2) sont déformables élastiquement
lorsqu'on actionne le ressort de traction (1).
11. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) peut être amené à l'intérieur de la partie cintrée en boucle
(5) du ressort de traction (1) quand le ressort de traction (1) n'est pas précontraint.
12. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) peut être amené à l'intérieur de la partie cintrée en boucle
(5) du ressort de traction (1) quand le ressort de traction (1) est tendu par le rail
électrique.
13. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est conformé en pièce moulée par injection.
14. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) faisait à l'origine partie d'une bande sans fin moulée par
injection avec des zones de rupture imposée pour séparer différents éléments de butée
(2).
15. Connecteur à ressort de traction selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est une pièce extrudée découpée à la longueur voulue.
16. Connecteur à ressort de traction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est formé directement dans le ressort de traction (1) par
un outil de moulage par injection.
17. Connecteur à ressort de traction pour conducteurs électriques, en particulier pour
une utilisation dans des boîtiers à pôles fixes, avec un ressort de traction (1) cintré
approximativement en forme de boucle, dont une partie d'extrémité forme une branche
(4) prévue pour prendre appui sur un rail électrique et l'autre extrémité (3) forme
une branche orientée approximativement perpendiculairement au rail électrique, dans
laquelle se trouve une fenêtre (6) pour le passage du rail électrique, dont le bord
inférieur forme un bord de blocage pour le blocage d'un conducteur sous le rail électrique,
ainsi qu'un élément de butée (2) placé dans la partie cintrée en boucle (5) du ressort
de traction (1) pour limiter la course élastique du ressort de traction (1) lors de
son actionnement, l'élément de butée (2) étant formé solidaire de parties de paroi
(13) voisines du boîtier à pôles fixes,
caractérisé en ce que l'élément de butée (2) rentre ou est enfoncé dans la fenêtre (6) prévue dans la partie
cintrée en boucle (5) du ressort de traction (1).
18. Connecteur à ressort selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'enfoncement de l'élément de butée (2) peut se faire en associant des formes complémentaires
aux parties de paroi (13) du boîtier à pôles fixes placées contre l'élément de butée
(2).
19. Connecteur à ressort selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est fixé de telle manière aux parties de paroi (13) qu'à l'état
monté, l'élément de butée (2) est espacé, de préférence de manière régulière, du ressort
de traction (1) au niveau de la section de la partie cintrée en boucle (5) opposée
à la fenêtre (6) du ressort de traction (1).
20. Connecteur à ressort selon la revendication 17 ou 18, caractérlsé en ce que l'élément
de butée (2) s'appuie, au moins dans des sections partielles, et à i'intérieur, sur
la partie cintrée en boucle (5) du ressort de traction (1).
21. Connecteur à ressort selon l'une des revendications 17 à 20, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) est adapté pour l'essentiel rigidement dans son contour extérieur,
en forme d'os, à la partie cintrée en boucle (5) du ressort de traction (1).
22. Connecteur à ressort selon l'une des revendications 17 à 21, caractérisé en ce que l'élément de butée (2) peut être amené à l'intérieur de la partie cintrée en boucle
(5) du ressort de traction (1) quand le ressort de traction (1) est tendu par le rail
électrique.